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Magstadt: SEK Einsatz nach Familienstreit
Durch Spezialkräfte der Polizei konnte am Sonntagmorgen in Magstadt, gegen 01.30 Uhr, ein 51- jähriger Portugiese festgenommen werden, welcher sich zuvor nach einem verbalen Streit mit seiner 57- jährigen Ehefrau mit einer scharfen Schusswaffe im elterlichen Schlafzimmer eingeschlossen hatte. Da aufgrund sprachlicher Probleme zunächst nicht zweifelsfrei geklärt werden konnte, weshalb der Familienvater die Waffe bei sich hat und auch eine Gefahr für den 51- Jährigen selbst nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde zur Lagebewältigung das SEK hinzugezogen. Nach telefonischer Kontaktaufnahme durch die Polizei konnte die Person widerstandslos und unverletzt vor Ort festgenommen werden. Auslöser für den Streit und des daraus resultieren Polizeieinsatzes ist ein anstehendes Scheidungsverfahren der Familie. Ermittlungen hinsichtlich des berechtigten Führens der Schusswaffe wurden durch das Polizeirevier Sindelfingen eingeleitet.

Herrenberg: Gullydeckel ausgehoben – ca. 1000 Euro Schaden
Durch bislang unbekannte Täter wurde am Samstag ein Gullydeckel in der Tiefgarage am Bronntor ausgehoben. Eine 45-jährige BMW-Fahrerin erkannte dies gegen 15 Uhr nicht rechtzeitig und beschädigte sich an dem entstandenen Loch den Unterboden ihres Fahrzeugs.
Zeugen, die Hinweise zu dem oder den Tätern geben können oder verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Herrenberg unter 07032/27080 zu melden.

Sindelfingen B464: Wendemanöver fordert drei Verletze – Fahrbahn für 2 Stunden gesperrt
Einen schweren Unfall verursachte der 84-jährige Lenker einer Mercedes B-Klasse, als er gegen 11:10 Uhr aus Richtung Sindelfingen kommend an der Anschlussstelle Dagersheim-Nord auf die B464 in Richtung Renningen auffuhr. Da er offensichtlich aber in Richtung Böblingen fahren wollte, wendete er sein Fahrzeug noch in der Auffahrt über die durchgezogene Linie. Auf der Durchgangsfahrbahn in Richtung Renningen kam es dann zur Kollision mit einer Mercedes C-Klasse, wobei diese mit der Front in die Fahrerseite der B-Klasse prallte. Der Fahrer der B-Klasse wurde durch den Unfall schwer, seine 83-jährige Beifahrerin leicht verletzt. Die 62-jährige Lenkerin der C-Klasse wurde ebenfalls leicht verletzt, während deren 16-jährige Beifahrerin unverletzt blieb. Alle Verletzten kamen zur weiteren Behandlung mit Rettungswägen in umliegende Krankenhäuser. Beide Fahrzeuge waren durch die Kollision nicht mehr fahrbereit, der entstandene Sachschaden wird insgesamt auf 45.000 Euro geschätzt.

Ehningen: Gesundheitliche Probleme führen zu Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden
Am Freitag befuhr ein 80-jähriger Daimler-Benz Fahrer gegen 12.00 Uhr die Böblinger Straße in Richtung Ortsmitte, als dieser auf Grund eintretender Schwindelgefühle die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und gegen einen am linken Fahrbahnrand geparkten Daimler-Benz stieß. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieses Fahrzeug noch auf einen dahinter abgestellten Renault geschoben, so dass sich der Sachschaden auf insgesamt rund 30.000 Euro summierte. Der 80-Jährige wurde auf Grund seines gesundheitlichen Zustandes für weitere Untersuchungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Sein Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Da der 80-Jährige noch an der Unfallstelle auf seine Fahrerlaubnis verzichtete wurde sein Führerschein einbehalten und zur weiteren Entscheidung der Verwaltungsbehörde übersandt.

A 81 Leonberg: Betrunkener Autofahrer stößt mit Streifenwagen zusammen
Am Freitag gegen 07:30 Uhr meldeten Verkehrsteilnehmer einen mutmaßlich betrunkenen Autofahrer, der mit seinem Mercedes auf der A 81 Heilbronn-Stuttgart im Bereich der Anschlussstelle Zuffenhausen in Richtung Engelbergtunnel unterwegs und durch seine Fahrweise aufgefallen war. Am Ende des Engelbergtunnels hatte eine Streifenbesatzung es Polizeireviers Ditzingen zu ihm aufgeholt. Im Bereich der Überleitung zur A 8 in Richtung Karlsruhe gab der 44-Jährige Gas und fuhr auf den vor ihm fahrenden VW Polo eines 40-Jährigen auf. Der Mercedes wurde daraufhin nach links abgewiesen und stieß gegen den neben ihm fahrenden Streifenwagen. Während das Polizeifahrzeug zwar stark beschädigt wurde, jedoch fahrbereit blieb, mussten der VW und der Mercedes abgeschleppt werden. Alle Fahrzeuginsassen blieben unverletzt. Der 44-Jährige, bei dem sich der Verdacht auf Alkoholeinwirkung bei einem Atemalkoholtest bestätigte, musste sich einer Blutentnahme unterziehen und sein Fahrerschein wurde einbehalten. Wie sich mittlerweile herausstellte, war er zuvor bereits gegen eine Leitplanke geprallt und hatte dort ein Kennzeichenschild seines Autos verloren.

Renningen: Gaststättenkontrollen in Renningen und Malmsheim – Zahlreiche Mängel, ein Betrieb geschlossen
Gemeinsam mit Mitarbeitenden des Hauptzollamts Stuttgart, des Landratsamts Böblingen und der Stadtverwaltung Renningen haben Beamte des Polizeipostens Renningen, des Polizeireviers Leonberg und des Arbeitsbereichs Gewerbe und Umwelt am Donnerstagabend Gaststättenkontrollen in Renningen und Malmsheim durchgeführt. In den zwölf kontrollierten Betrieben entdeckten die Einsatzkräfte zahlreiche Mängel, die zu 50 Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Verstößen gegen einschlägige Vorschriften und gegen die Corona-Verordnung sowie einer Strafanzeige wegen illegalen Glückspiels führten. Wegen gravierender hygienischer Mängel wurde eine Gaststätte von Lebensmittelkontrolleuren des Landratsamts mit sofortiger Wirkung bis auf Weiteres geschlossen.
In den übrigen Fällen handelt es sich unter anderem um Verstöße gegen Konzessionsauflagen, verstellte Flucht- und Rettungswege, fehlende Informationen zum Jugendschutz und Verstöße gegen die Brandschutzvorschriften. Drüber hinaus wurde in verschiedenen Betrieben gegen die Maskenpflicht der Corona-Verordnung verstoßen und die vorgeschriebenen Gästelisten waren nicht ausgefüllt.

Herrenberg: Mitarbeiter beim Rangieren zwischen Fahrzeugen eingeklemmt und schwer verletzt
Auf dem Firmengelände eines Autohauses der Daimlerstraße in Herrenberg ereignete sich am Donnerstag gegen 16.00 Uhr ein Unfall. Ein hilfsbereiter 20-jähriger Mitarbeiter des Autohauses wollte einen 62-jährigen Fahrer eines Abschleppwagens beim rückwärts einparken einweisen und wurde hierbei zwischen dem Abschleppwagen und einem abgestellten Pkw eingeklemmt. Vermutlich stand der 20-Jährige kurzzeitig im Toten Winkel des Abschleppwagens, weshalb es letztlich zum Unfall kam. Er wurde schwer verletzt und vom hinzugerufenen Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Am abgestellten Pkw entstand ein Sachschaden von circa 1.000 Euro.

Mötzingen: Betrugsmasche „Gewinnversprechen“ fordert einen Schaden von 2.000 Euro
Eine 66-Jährige Mötzingerin wurde Ende August Opfer der verbreiteten Betrugsmasche „Gewinnversprechen“. Hierbei melden sich die Täter zumeist per Telefon bei ihren Opfern und behaupten, diese hätten bei einem Gewinnspiel eine hohe Summe, einen hochwertigen Pkw oder anderen Sachwert gewonnen. Allerdings könne der Gewinn nur nach Zahlung einer „Bearbeitungsgebühr“ übergeben werden. Im Mötzinger Fall wurde bei mehreren Anrufen in der Zeit vom 25.08.2020 bis 31.08.2020 ein Gewinn von 144.000 Euro versprochen. Insgesamt leistet die Frau zwei Überweisungen auf ein ausländisches Konto über jeweils 1.000 Euro, bevor die 66-Jährige dem Betrug auf die Schliche kam.
Die Polizei rät in Fällen von Gewinnversprechen sich bewusst zu machen: Wenn Sie nicht an einer Lotterie teilgenommen haben, können Sie auch nichts gewonnen haben! Geben Sie niemals Geld aus, um einen vermeintlichen Gewinn einzufordern, zahlen Sie keine Gebühren oder wählen gebührenpflichtige Sondernummern. Weitere Informationen rund um das Thema sind im Internet zu finden: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/gewinnversprechen/

Böblingen: alkoholisierter 49-Jähriger tobt in der Landhausstraße
Ein 49 Jahre alter Mann tobte am Donnerstag gegen 17.30 Uhr auf der Landhausstraße in Böblingen herum und beleidigte hierbei einen zufällig vorbei radelnden 16-Jährigen. Passanten alarmierten schließlich die Polizei. Als die Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Böblingen eintraf, stand der Mann gestikulierend in der Sindelfinger Straße. Seinen Pullover hatte er ausgezogen und auf den Boden geworfen. Zunächst schoben die Beamten den 49-Jährigen, der auf Ansprache kaum reagierte und weiter herumschrie, von der Straße auf den Gehweg. Gegen das Anlegen der Handschließend wehrte er sich, indem er den Anweisungen der Beamten keine Folge leistete, sondern sich an einem Gartenzaun festhielt und sperrte. Gemeinsam mit zwei weiteren Streifenwagenbesatzungen wurde der renitente 49-Jährige dann zu Boden gebracht. Unter weiter anhaltendem Widerstand konnten ihm letztlich doch die Handschließend angelegt werden. Der Mann wurde hierauf zum Polizeirevier Böblingen gebracht. Er musste über Nacht in der Gewahrsamseinrichtung bleiben. Ihn erwartet eine Anzeige wegen Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

Aidlingen: 27-Jähriger in psychischem Ausnahmezustand hält Frau fest
Wegen Nötigung, Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte wird sich ein 27 Jahre alter Mann verantworten müssen, der am Donnerstag gegen 17.50 Uhr in der Hauptstraße in Aidlingen eine Fußgängerin festhielt. Die Frau war zu Fuß in der Hauptstraße unterwegs, als sie einen Verfolger bemerkte. Der Mann griff sie plötzlich von hinten am Arm und hielt sie aus unbekanntem Grund fest. Die fassungslose 41-Jährige schrie hierauf um Hilfe und versuchte sich zu befreien. Währenddessen erlitt sie leichte Verletzungen, da sie von dem Mann gegen eine Hauswand gedrückt wurde. Weitere Passanten wurden auf die Situation aufmerksam und eine Zeugin alarmierte die Polizei. Der Mann ergriff nun die Flucht. Im Zuge polizeilicher Fahndungsmaßnahmen wurde er in der Nähe des Friedhofs festgestellt. Bei seiner vorläufigen Festnahme kam es zu einem Gerangel zwischen dem 27-Jährigen und den beiden Polizisten. Beide Beamte erlitten leichte Verletzungen. Der Mann wurde anschließend zum Polizeirevier Sindelfingen gebracht. Im Laufe der weiteren polizeilichen Maßnahmen geriet der 27-Jährige plötzlich außer sich. Mutmaßlich befand sich der Mann bereits während des Angriffs auf die 41-Jährige in einem psychischen Ausnahmezustand. Er wurde in eine psychiatrische Einrichtung gebracht.

Maskenpflicht im Öffentlichen Personenverkehr – Erste Kontrollaktion des Polizeipräsidiums Ludwigsburg
In Abstimmung mit dem Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart hat das Polizeipräsidium Ludwigsburg am Donnerstag mit Unterstützung von Kräften des Polizeipräsidiums Einsatz eine größer angelegte Kontrollaktion zur Maskentragepflicht im Öffentlichen Personenverkehr durchgeführt. Die Einsatzkräfte kontrollierten dabei Bahnhöfe und Busbahnhöfe in Böblingen, Sindelfingen, Herrenberg und Leonberg, in Ditzingen, Vaihingen/Enz und Marbach am Neckar sowie in Ludwigsburg, Bietigheim-Bissingen und Kornwestheim. Daneben fuhren sie in den dazwischen verkehrenden S-Bahn-Zügen mit.
Insgesamt kontrollierten die Beamtinnen und Beamten rund 3.200 Personen. Hiervon wurden 1.070 Personen angetroffen, die entweder keine, eine nicht richtig platzierte oder eine unzureichende Mund-Nasen-Bedeckung trugen. Auf ihr Fehlverhalten angesprochen reagierte die ganz überwiegende Mehrheit aber einsichtig und kooperativ und die Einsatzkräfte beließen es bei einem aufklärenden Gespräch und einem Appell an das Verantwortungsbewusstsein. Elf nicht einsichtige Personen wurden dagegen angezeigt und müssen jetzt mit einem Bußgeld von bis zu 250 Euro rechnen.
Im Wesentlichen wurden Verstöße gegen die Maskenpflicht an Bus- und Bahnsteigen festgestellt, auf denen die Corona-Verordnung das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung vorschreibt. Die Einsatzkräfte gewannen dabei den Eindruck, dass vielen Menschen dieser Umstand insbesondere im Bereich der Busbahnhöfe nicht bekannt war.
„Mit dieser ersten großen Kontrollaktion in den Landkreisen Böblingen und Ludwigsburg wollen wir der zuletzt festgestellten, schwindenden Akzeptanz gegenüber der Maskentragepflicht im Öffentlichen Personenverkehr entgegenwirken und das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung als effektive Maßnahme des Gesundheitsschutzes für sich selbst und für andere noch mehr in die Köpfe der Menschen bringen,“ so Polizeivizepräsident Frank Spitzmüller. Er kündigte dabei auch an, dass es nicht bei dieser einen Kontrollaktion bleiben wird und die Einsatzkräfte festgestellte Verstöße dann niederschwelliger zur Anzeige bringen werden.

Böblingen/Hildrizhausen: türkischstämmige Geschäftsinhaber Opfer von Betrug
Das Polizeirevier Böblingen registrierte in den vergangenen acht Wochen zwei Betrugsfälle zum Nachteil von türkischstämmigen Geschäftsinhabern, deren Gutmütigkeit schamlos ausgenutzt wurde. In beiden Fällen wurden die Firmen, ein Taxiunternehmen aus Böblingen Anfang Juli und ein Autohaus aus Hildrizhausen am Dienstag, über eine ausländische Rufnummer kontaktiert. Ein unbekannter Anrufer gab vor, dass ein Kunde des jeweiligen Unternehmens in der Türkei festsitzen würde, da Rechnungen nicht beglichen werden konnten bzw. die Kreditkarte des Kunden nicht mehr funktionsfähig sei. Den Geschäftsinhabern wurde dann suggeriert, sie könnten dem Kunden helfen, indem sie über ein Finanzunternehmen eine Geldüberweisung in die Türkei durchführen würden. Der Taxiunternehmer aus Böblingen transferierte mehrere tausend Euro. Als er anschließend jedoch nicht mehr kontaktiert wurde, schöpfte er Verdacht und erstattete Anzeige. Der Inhaber des Autohauses wurde aufgefordert knapp 3.000 Euro zu überweisen. Die Ehefrau begab sich hierauf zu einer Filiale des Finanzdienstleisters in die Wilhelmstraße in Böblingen. Doch der dortige Mitarbeiter erkannte den Betrugsversuch und führte den Transfer nicht durch. Der Geschäftsführer erstattete anschließend ebenfalls Anzeige. Die Ermittlungen dauern an.

Holzgerlingen: Blitzeranhänger erneut beschädigt
In der Nacht zum Donnerstag wurde ein Enforcement Trailer (mobile Geschwindigkeitsmessanlage), der in Holzgerlingen an der Bundesstraße 464 im Bereich der Einmündung zum Industriegebiet Buch aufgestellt war, beschädigt. Bereits am Wochenende vom 22. auf den 23. August war dieser Trailer von einem unbekannten Täter demoliert worden (wir berichteten am 24.08.2020). Der aktuelle Fall weist auch Parallelen hinsichtlich der Art der Beschädigung auf. Die Anlage wurde mit weißer Farbe besprüht. Darüber hinaus riss der Täter einen Leitpfosten aus dem Boden und schlug vermutlich mit diesem die Messcheibe am Gerät ein. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf mehrere hundert Euro belaufen. Der Polizeiposten Holzgerlingen, Tel. 07031/41604-0, bittet Zeugen sich zu melden.

Sindelfingen-Nord: Rauchentwicklung
Am Mittwoch gegen 17:40 Uhr rückte die Feuerwehr Sindelfingen mit zwei Fahrzeugen und neun Einsatzkräften zu einer Rauchentwicklung in die Friedrich-Ebert-Straße in Sindelfingen-Nord aus. Vor Ort qualmte der Motorraum eines Opel, der auf einem Parkplatz im Bereich eines Jugendhauses abgestellt war. Die Wehrleute verschafften sich Zugang zum Fahrzeug und klemmten die Batterie ab. Anschließend kühlten sie noch den Motorraum und rückten wieder ab. Personen kamen nicht zu Schaden. An dem Auto entstand vermutlich nur ein geringer Sachschaden.

Böblingen: Senior von vermeintlichem Bankberater betrogen
Ein 78 Jahre alter Senior wurde in den vergangenen Tagen Opfer einer perfiden Betrugsmasche. Der Mann erhielt am Dienstag einen Anruf eines Unbekannte, der sich als Bankberater ausgab. Der Täter gab nun vor, dass der Senior eine neue Bankkarte erhalten würde und verwickelte den 78-Jährigen, trotz dessen kritischer Nachfragen, in ein Gespräch. Hierbei befragte der „Bankberater“ den Mann zu seinen Kontoeingängen und Abbuchungen. Mutmaßlich gelang es ihm durch geschickte Gesprächsführung dem Senior Informationen zu entlocken, die es dem Täter im weiteren Verlauf ermöglichten, mehrere Abbuchungen von dessen Konto zu veranlassen. Als der Senior dies am Folgetag bemerkte, suchte er seine Bankfiliale auf, die ihm zu einer Anzeige bei der Polizei rieten. Insgesamt entstand dem 78-Jährigen ein finanzieller Schaden von mehreren tausend Euro. Die Polizei rät, auf keinen Fall während eines Telefongesprächs mit einem Unbekannten private Daten wie Bankkontodaten herauszugeben. Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzten. Legen Sie einfach auf.

Böblingen: 35-Jähriger zieht randalieren durch Innenstadt
Vermutlich da er unter dem Eindruck einer psychischen Ausnahmesituation stand, zog am Mittwoch gegen 20.00 Uhr ein 35 Jahre alter Mann durch dieBöblinger Innenstadt. Der Mann schlug gegen Zäune, Verkehrsschilder und auf Gegenstände ein, die ihm in den Weg kamen. Ein Blumenkübel im Bereich einer Gaststätte wurde hierdurch auch beschädigt. Beamte des Polizeireviers Böblingen konnten den 35-Jährigen in der Poststraße antreffen und ihn vorläufig festnehmen. Er wurde im weiteren Verlauf einer psychiatrische Einrichtung überstellt.

Böblingen: 25-Jähriger von zwei Unbekannten verprügelt
Das Polizeirevier Böblingen ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung gegen zwei noch unbekannte Täter, die am Dienstag kurz nach 15.00 Uhr in der Bahnhofsunterführung in Böblingen einen 25-Jährigen verprügelten. Der 25-Jährige, der mit Einkaufstüten bepackt war, war von einem Einkaufsmarkt kommend in der Unterführung unterwegs. Plötzlich wurde er von den beiden Tätern von hinten gepackt und in Richtung eines Ausgangs gezogen. Als sich der 25-Jährige dagegen sperrte, schlugen die Unbekannten auf ihn ein, so dass er zu Boden ging und kurzzeitig das Bewusstsein verlor. Auch auf den am Boden liegenden jungen Mann schlugen die Täter so lange ein bis sich Passanten lautstark einmischten. Hierauf ergriffen die Schläger die Flucht. Der 25-Jährige, der vermutlich schwere Verletzungen erlitt, wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden Täter sollen etwa 185 bis 190 cm groß, circa 30 Jahre alt und athletisch gebaut sein. Einer hatte etwas längere Haare, der andere eher kürzere. Sie waren jeweils mit Jeans und Hemd bekleidet und trugen blaue OP-Masken. Zeugen sowie Personen, die Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 07031/13-2500 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Weissach: 58-Jährige von Hund gebissen
Am Dienstagabend, gegen 19.00 Uhr, wurde eine 58-jährige Frau auf einem Feldweg in der Nähe der Grabenstraße in Weissach von einem Hund gebissen. Die Frau selbst war mit ihrem eigenen, angeleinten Hund auf dem Weg unterwegs, als ihr eine noch unbekannte Frau entgegen kam, die ebenfalls mit einem Hund spazieren ging. Dieser war jedoch nicht angeleint, ging plötzlich auf die 58-Jährige zu und biss diese in die Hand. Die Begleiterin des Hundes entschuldigte sich bei der verletzten Frau und ging mit ihrem Hund davon. Die Frau dürfte etwa 20 bis 30 Jahre alt sein. Bei dem Hund soll es sich um einen etwa 60 cm hohen, braunen Jagdhund handeln. Die 58-Jährige begab sich anschließend nach Hause und verständigte Polizei und Rettungsdienst. Ihre Wunden mussten ärztlich versorgt werden. Die Polizeihundeführerstaffel des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Tel. 0711/6869-0, bittet Zeugen, die Hinweise zu dem Hund und seiner Begleitung geben können, sich zu melden.

Schönaich: Teerkolonne unterwegs
Wegen des Verdachts des Betruges ermittelt die Polizei derzeit gegen drei Männer im Alter von 18, 27 und 55 Jahren. Am Montagmorgen hatte sich das Trio in Schönaich gegenüber einem 55-Jährigen als professionelle Straßenarbeiter ausgegeben. Angeblich hatten sie von einer anderen Baustelle noch Material übrig. Nach Erteilung des Auftrages sollten die Arbeiter eine Hofeinfahrt sowie einen Parkplatz teeren. Als die Teerarbeiten fertig waren, verlangte das Trio 1.800 Euro. Allerdings handelte es sich um einen schotterartigen und nicht wie angenommen um einen glatten Teer. Da dies den Anforderungen des Auftraggebers nicht entsprach und er einen Betrug witterte, informierte er am Nachmittag die Polizei. Vor Ort konnten alle Beteiligten schließlich angetroffen und ihre Personalien erhoben werden. Gegenwärtig wird davon ausgegangen, dass durch die mangelhaften Teerarbeiten vermutlich kein Sachschaden entstanden ist. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Weil im Schönbuch: 37-Jähriger in psychischem Ausnahmezustand – Polizei sucht Zeugen oder mögliche Geschädigte
Ein Mann im Alter von 37 Jahren löste am Montagmittag in der Hauptstraße in Weil im Schönbuch einen größeren Polizeieinsatz aus. Der 37-Jährige, der offenbar unter dem Eindruck einer psychischen Ausnahmesituation stand, befand sich auf einem Supermarktparkplatz. Dort soll er vor zwei Autos gesprungen sein, um die jeweiligen Fahrer am Ausparken zu hindern. Zudem würde er laut herumschreien, pöbeln und aggressiv auf Passanten zugehen. Obendrein sprang er noch auf die Hauptstraße und brachte teilweise den Verkehr zum Erliegen, da er versuchte die vorbeifahrenden Fahrzeuge anzuhalten. Laut einer Zeugin wäre es hier beinahe zu einem Unfall mit einem noch unbekannten Verkehrsteilnehmer gekommen. Aufgrund der Gesamtumstände meldeten sich gegen 12:00 Uhr etliche Personen bei der Polizei und teilten den Sachverhalt mit. Mehrere Streifenwagenbesatzungen rückten daraufhin aus und trafen den 37-Jährigen, der deutlich alkoholisiert war, vor Ort an. Der Mann wurde schließlich in Gewahrsam genommen und musste bis zum frühen Abend in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Böblingen bleiben. Ob der 37-Jährige strafbare Handlungen begangen hat, ist derzeit unklar. Diesbezüglich werden Zeugen oder mögliche Geschädigte gebeten, sich beim Polizeirevier Böblingen unter der Tel. 07031 13-2500 zu melden.

Böblingen: Auseinandersetzung in Gaststätte
Aus noch ungeklärten Gründen sind am Montag gegen 18:00 Uhr in der Talstraße in Böblingen in einer Gaststätte zwei mutmaßlich alkoholisierte Männer verbal aneinandergeraten. Die beiden Streitenden im Alter von 28 und 36 Jahren wurden durch weitere Gäste zunächst getrennt. Gegen 19:50 Uhr entfachte der Streit erneut und der 36-Jährige soll gegen das Knie seines jüngeren Kontrahenten getreten haben. Offenbar nahm der 28-Jährige hierauf einen Bierkrug zur Hand und schlug diesen gegen den Kopf des 36-Jährigen. Der Krug ging in der Folge zu Bruch und der 36-jährige Mann erlitt eine Kopfverletzung, die zu einem späteren Zeitpunkt in einem Krankenhaus medizinisch versorgt werden musste. Nach der Auseinandersetzung machte sich der 28-Jährige zu Fuß aus dem Staub. Er konnte im Rahmen einer sofort eingeleiteten polizeilichen Fahndung am „Unterer See“ ausfindig gemacht und vorläufig festgenommen werden. Der 28-Jährige blieb die restliche Nacht in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Böblingen. Er muss nun mit einer Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung rechnen. Ob sich auch der 36-Jährige wegen Körperverletzung verantworten muss, bedarf weiterer Ermittlungen.

Böblingen: 21-Jährigen von Unbekannten bestohlen und geschlagen
Drei bislang unbekannte Täter haben einem 21-jährigen stark alkoholisierten Mann am frühen Sonntagmorgen, gegen 02.40 Uhr, zuerst auf eine Sitzgelegenheit am Bahnhof in Böblingen geholfen, ihm dann jedoch Bargeld und eine Bankkarte aus der Hosentaschen entwendet. Als der 21-Jährige den Diebstahl bemerkte und die Unbekannten darauf ansprach, wurde er von mindestens zwei der drei Personen mehrmals geschlagen, sodass er leicht verletzt wurde und sich übergeben musste. Die unbekannten Täter können folgendermaßen beschrieben werden: 1. Person: männlich, 175 cm groß, etwa 22 Jahre alt, schlank, schwarzer Adidas-Jogginganzug mit blauen Streifen, schwarze Baseballkappe. 2. Person: männlich, 175 cm groß, etwa 18 Jahre alt, normale Statur, schwarzer Jogginganzug, weiße Schuhe. 3. Person: männlich, etwa 170 cm groß, etwa 23 Jahre alt, kräftige Statur, schwarzer Jogginganzug mit roten Streifen, Brille. Hinweise zu den Unbekannten nimmt die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Tel. 0800 1100225, entgegen.

B 295 – Leonberg: Unfall im Kreuzungsbereich
Zwei Leichtverletzte und ein Sachschaden von etwa 80.000 Euro forderte ein Verkehrsunfall, der sich am Sonntag gegen 14:55 Uhr auf der Bundesstraße 295 im Bereich Leonberg ereignete. An der Autobahnanschlussstelle Leonberg-West wollte eine 33-jährige Seat-Lenkerin von der Kreisstraße 1011 geradeaus auf die Autobahn 8 in Richtung Karlsruhe auffahren. Hierzu musste sie die B 295 überqueren, um zur Autobahneinfahrt zu gelangen. Als sie im weiteren Verlauf in den ampelgeregelten Kreuzungsbereich zur B 295 einfuhr, achtete sich mutmaßlich nicht auf eine „Rot“ zeigende Ampel. Aufgrund dessen stieß sie hierbei mit einem von rechts kommenden 49-jährigen BMW-Lenker, der nach bisherigen Erkenntnissen bei „Grün“ in Richtung Leonberg fuhr, zusammen. Die 33-jährige Frau sowie der 49-jährige Mann wurden durch den Unfall leicht verletzt. Beide Fahrzeuge waren in der Folge nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.