Der Deich am Hafen von Dagebüll | Foto: © SCHAU.MEDIA

Mit einer kräftigen Brise kündigte sich der Herbst an. An der Brandung sprüht die Gischt, über den weitläufigen Strand hüpft der Sand, am Himmel liefern sich Wolken und Sonne einen Wettkampf. All das verspricht nicht nur abwechslungsreiche, stimmungsvolle Spaziergänge, sondern auch unmittelbare Naturerlebnisse – vorausgesetzt, der Koffer hält die passende Kleidung bereit.

Sommer, Sonne, Strandleben ist nur eine Facette des Urlaubs im Nordseeheil- und Schwefelbad. Denn die heilende, gesundheitsfördernde Wirkung der natürlichen Umgebung ist ein entscheidender Vorteil St. Peter-Ordings. Allein durch den kräftigeren Wind und die frischeren Temperaturen macht sich dieser Vorteil in der kühleren Jahreszeit sogar noch deutlicher bemerkbar als in warmen Monaten. Durchatmen in der besonders aerosolhaltigen Luft kann die Atemwege befreien, Sonne und Wind können das Immunsystem stärken.

Darüber hinaus bietet die Natur im Herbst und Winter ungewohnte Schauspiele: Raureif in den Salzwiesen, Eiskristalle im Watt oder beeindruckende Sonnenuntergänge zum Beispiel. Im Herbst lässt sich zudem beobachten, wie die Zugvögel in großen Formationen den Weg in den Süden antreten. Im Winter sind auf den vorgelagerten Sandbänken während der Wurfzeit manchmal Heuler zu entdecken. Doch beim Spazieren lohnt sich auch der Blick nach unten, weil die herbst- oder winterliche Nordsee gerne Muscheln und Bernsteine anspült.

Nicht zuletzt ist es aber auch diese Jahreszeit, in der sich die Nordsee von ihrer rauesten Seite zeigt. Bei Sturmfluten kann das Meer in St. Peter-Ording in seltenen Fällen bis an den Deich heranrollen, gut einen Kilometer weiter als normal. Am Strand sausen die Fluten ungehindert durch die Gestelle der sieben Meter hohen Pfahlbauten. Die Seebrücke wird bei diesen Gelegenheiten öfter mal überschwemmt. Deiche und Dünen verhindern jedoch zuverlässig, dass der „Blanke Hans“ bis in die vier St. Peter-Ordinger Ortsteile vordringt. Selten wird aber deutlicher, warum am Strand nur Pfahlbauten stehen können und warum die starken, hohen Deiche erforderlich sind. Ein ziemlich spektakuläres Schauspiel für alle, die es aus sicherer Distanz betrachten.

Ob bei Sturm oder bei angenehmer Brise: Für die Rückkehr ins Warme hat St. Peter-Ording viele Varianten im Angebot. Zum einen locken Cafés außer mit regionalen und internationalen Heißgetränken auch mit köstlichen Kuchen und Torten. Restaurants für jeden Geschmack halten Genüsse von herzhaft bis fein bereit.

Zum anderen besteht die Möglichkeit, sich im Gesundheits- und Wellness-Zentrum beispielsweise mit einer Aroma-Massage, einem warmen Meerwasserbad oder einer Ayurveda-Behandlung verwöhnen zu lassen.
www.st-peter-ording.de

Die windigen Tage häufen sich, die Blätter färben sich bunt und die Sturmflutzeit rückt näher. Besonders im Herbst zeigt sich Büsum von seiner ruhigen Seite, die Lust auf Urlaub macht. In dieser Jahreszeit kann es teilweise schon kalt sein, sodass man im Strandkorb eine Decke braucht oder noch golden und warm genug, dass man in Bikini oder Badehose entspannen kann.

In diesem Jahr findet mit der 7. Lichterwoche ein absolutes Highlight in Büsum statt. Vom 24. Oktober bis 1. November passt sich Büsum der Jahreszeit an und erstrahlt den Rathauspark, die Kirche, den Hafen oder den Leuchtturm in den buntesten Farben. Die Farbspiele und Leuchtskulpturen an den verschiedenen Plätzen im Ort erwecken eine märchenhafte Kulisse in Büsum zum Leben. Dieses einmalige Lichtermeer lockt nicht nur Berufsfotografen, sondern auch Hobbyknipser an, um diese atemberaubenden Momente für die Ewigkeit festzuhalten

Vor allem im Herbst gewinnt Wellness und Entschleunigung des Alltags an Bedeutung. Einfach mal einen Spaziergang am Deich entlang unternehmen, die gesunde Nordseeluft einatmen, dem Stress des Alltags entkommen und seelenruhig entspannen; nirgends geht das so gut wie am Meer.
www.buesum.de

Im nordfriesischen Dagebüll gibt es seit mehr als 90 Jahren eine ganz besondere Tradition am Deich. In Badebuden, kleinen Kabinen, bewahren die Einheimischen ihre Badeutensilien und persönlichen Gegenstände auf. Gleichzeitig fungieren diese als Wetterschutz bei Wind und Regen und sind anders als Badekarren fest fixiert. Touristen können jetzt bis in den Frühherbst hinein, sich ebenfalls eine Badebude mieten. Dafür stehen drei nagelneue, weiße Buden am neuen Klimadeich der Gemeinde zur Verfügung. Geschützt, mit Blick auf die Nordsee, lassen sich so auch im Herbst wunderschöne Tage am Wasser verbringen. Die Mietdauer der Badebuden liegt zwischen ein bis maximal drei Tagen, Kosten 20 Euro pro Tag. Infos und Buchungen über die Tourist-Information Dagebüll, Tel: 04667 95000.
www.gemeinde-dagebuell.de

Gerade bei Familien ist die Sehnsucht nach Erholung nach wie vor groß in diesem außergewöhnlichen Jahr. Und wo könnte man diese besser finden als im maritimen Norden? Dort, wo das Wasser die Ufer küsst, wo die Möwen den Background-Beat kreischen und das Fischbrötchen nach endloser Weite schmeckt. Dort, wo das herzliche „Moin“ zu Hause ist. Dort, wo der Wind alle Sorgen wegweht.

Deshalb bieten die Jugendherbergen zwischen Nordsee und Ostsee ab sofort unschlagbar günstige Familien-Urlaubsdeals – schon ab 17 Euro pro Person und Tag. Zwei Erwachsene mit bis zu vier Kindern erleben in familiärer Atmosphäre eine wunderbare Auszeit zum Preis von 399 Euro für 5 Tage oder 699 Euro für 8 Tage. Frühstück und eine maritime Überraschungstüte sind inklusive. Auch in den Herbstferien sind einige Termine verfügbar. Wunschtermin können ab sofort gesichert werden, z.B. in der Jugendherberge Friedrichstadt, Heide oder Westerland auf Sylt, unter:
nordmark.jugendherberge.de/familiendeals