Quelle: ots

Köngen: Betrunkener verursacht Verkehrsunfälle
Einen Schaden in Höhe von circa 10.000 Euro hat ein 42-jähriger Fahrer einer Mercedes-Benz E-Klasse am Samstagabend in der Gärtnerstraße verursacht. Der 42-jährige fuhr gegen 23.00 Uhr mit seinem Fahrzeug auf der Gärtnerstraße in Richtung Mühlstraße. Schon auf dem Weg dorthin fuhr er mehrmals gegen den Randstein am linken Fahrbahnrand und gegen eine Hecke. Am rechten Fahrbahnrand streifte er daraufhin einen dort geparkten Pkw Smart. An der Einmündung zur Mühlstraße blieb der 42-Jährige zunächst mitten auf der Fahrbahn stehen, so dass ein Zeuge, der mit seinem Pkw in die Gärtnerstraße einbiegen wollte, den 42-Jährigen ansprach. Nach zwei missglückten Versuchen setzte der 42-Jährige seine Fahrt in Richtung Plochinger Straße fort. Schon nach wenigen Metern hielt er seinen Mercedes auf dem Gehweg an, wo er durch die zwischenzeitlich verständigte Polizei angetroffen werden konnte. Da bei dem 42-Jährigen Alkoholgeruch wahrgenommen wurde, musste dieser eine Blutprobe und seinen Führerschein abgeben.

Filderstadt: Kollision beim Abbiegen
Am Samstagmittag ist es in Bernhausen bei einem Abbiegevorgang zu einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen gekommen, bei der ein 44-jähriger Audi-Fahrer leicht verletzt wurde. Um 12.22 Uhr war ein 44-jähriger Touran-Fahrer auf der Plieninger Straße stadteinwärts unterwegs. Kurz nach der Nord-West-Umfahrung wollte er nach links auf einen Parkplatz abbiegen. Dazu musste er die zwei Fahrspuren des entgegenkommenden Verkehrs kreuzen. Ein entgegenkommender Verkehrsteilnehmer, der auf der linken Fahrspur unterwegs war, wollte den Touran-Fahrer abbiegen lassen. In diesem Moment fuhr auf der rechten Fahrspur ein 44-jähriger Audi-Fahrer stadtauswärts, der den Abbiegenden übersah. Im weiteren Verlauf kollidierten die beiden Fahrzeuge, wobei sich der Audi-Fahrer leicht verletzte. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von circa 18.000 Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Altbach: Fahrzeugbrand
Ein technischer Defekt dürfte am Freitagnachmittag gegen 15.30 Uhr Grund für den Brand eines Pkw VW auf der B 10 gewesen sein. Der Brand, der bei der Fahrt in Richtung Stuttgart im Motorraum des Sharan ausbrach, wurde durch den 57-jährigen Fahrzeuglenker sowie einem hinzugekommenen Verkehrsteilnehmer bis zum Eintreffen der Feuerwehr eigenständig bekämpft. Am Pkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von etwa 5.000 Euro, er wurde abgeschleppt. Auf der B 10 kam es aufgrund der Löscharbeiten zu kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen.

Esslingen: Mehrere Fahrzeuge mutwillig beschädigt (Zeugenaufruf)
In der Nacht zum Samstag sind in Esslingen-Zollberg, in der Neuffenstraße, an mehreren Fahrzeugen die Aussenspiegel abgetreten worden. Gegen 01.00 Uhr gingen mehrere Notrufe bei der Polizei ein, wobei der Tatverdächtige von einem Zeugen zu Fuß verfolgt wurde und zunächst unerkannt entkommen konnte. Wenig später bei der Anzeigenaufnahme wurde der Mann durch mehrere Zeugen erkannt, als er am Tatort nochmals vorbeiging. Bei der Personenkontrolle verhielt sich der 21-jährige Mann aus Afghanistan unbeeindruckt, weshalb er zur Vermeidung von weiteren Sachbeschädigungen für die restliche Nacht in Gewahrsam genommen wurde. Wie hoch der Schaden an den beschädigten Fahrzeugen ist, kann derzeit noch nicht beziffert werden. Das Polizeirevier Esslingen, Tel. 0711 / 3990-0, hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet weitere Geschädigte und Zeugen, sich zu melden.

Ostfildern: Zweimal mit Drogen am Steuer unterwegs
Gleich zweimal innerhalb weniger Tage ist ein offenbar unbelehrbarer 30-Jähriger unter Drogeneinfluss am Steuer seines Wagens erwischt worden. Schon am Montagabend, gegen 20.45 Uhr, war er im Bereich einer zur Bekämpfung des Fahrens unter Drogeneinfluss von Beamten des Polizeireviers Filderstadt in Denkendorf eingerichteten Kontrollstelle angehalten worden. Aus dem Pkw schlug den Beamten Marihuanageruch entgegen. Beim Beifahrer wurde eine geringe Menge Marihuana aufgefunden. Ein bei dem 30-jährigen Fahrer durchgeführter, vorläufiger Test ergab, dass er mutmaßlich unter Drogeneinfluss stand, worauf eine Blutentnahme durch einen Arzt veranlasst wurde.
Schon am Freitag, um acht Uhr, traf dieselbe Streifenwagenbesatzung, die den Mann bereits am Montag kontrolliert hatte, in Ostfildern wieder auf den 30-Jährigen in seinem Pkw und hielt ihn an. Eindeutige Symptome deuteten darauf hin, dass der Mann offenbar wieder unter Drogeneinfluss stand, was ein erneuter Test auch diesmal bestätigte. Daher musste er noch einmal eine Blutprobe abgeben. Nach dem Vorliegen der Untersuchungsergebnisse zu beiden Fällen wird er entsprechend zur Anzeige gebracht. Er muss außerdem mit führerscheinrechtlichen Konsequenzen rechnen.
Die Polizei führt regelmäßig derartige Kontrollen durch, um das so gefährliche Fahren unter Drogeneinfluss einzudämmen. Allein im Landkreis Esslingen wurden im vergangenen Jahr 25 Unfälle verzeichnet, bei denen der Verursacher unter Drogeneinfluss stand. Neun Personen waren dabei verletzt worden, drei davon schwer.

Erkenbrechtsweiler: Einsatz mit mehreren Polizeistreifen
Am Donnerstagnachmittag ist es in Erkenbrechtsweiler zu einem Einsatz mit zahlreichen Polizeistreifen gekommen. Mehrere aufmerksame Zeugen meldeten gegen 17 Uhr, dass sich ein Mann und eine Frau im Ort heftig streiten würden. Der Mann soll hierbei eine Waffe in der Hand gehalten haben. Bis zum Eintreffen der ersten Polizeibeamten, waren die beiden zunächst verschwunden. Ermittlungen führten zum Wohnhaus des Pärchens. Mit Unterstützung von Polizeihunden und mit Schutzausstattung ausgerüstet wurde die Wohnung der 34 Jahre alten Frau und des 26-jährigen Mannes betreten. Sie konnten unverletzt angetroffen werden. In den Wohnräumen entdeckten die Polizisten eine Luftpistole sowie ein verbotenes Messer und eine Schreckschusspistole. Die Waffen wurden beschlagnahmt und entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Filderstadt: Mit Fahrzeug mehrfach überschlagen
Ein Pkw-Lenker hat sich bei einem Verkehrsunfall am späten Mittwochnachmittag mehrfach mit seinem Fahrzeug überschlagen. Der 29-Jährige war kurz vor 17.30 Uhr auf der L 1205 von Wolfschlugen herkommend in Richtung Sielmingen unterwegs. Im Bereich einer Linkskurve kam der Fahrer mit seinem 3er BMW aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab. Sein Wagen überfuhr einen Leitpfosten und blieb an einem Baum hängen. Dadurch drehte sich der BMW und überschlug sich mehrfach. Hierbei wurden drei weitere Bäume beschädigt. Der Fahrer erlitt ersten Erkenntnissen nach leichte Verletzungen. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus zur Untersuchung gebracht. Sein total beschädigter Pkw musste geborgen werden. Der Schaden beläuft sich auf rund 5.000 Euro.

Neckartenzlingen: Radfahrerin schwer verletzt
Schwere Verletzungen hat eine Radfahrerin bei einem Verkehrsunfall am Mittwochabend in Neckartenzlingen erlitten. Eine 51-Jährige befuhr mit ihrem Mazda gegen 19.10 Uhr die Straße Marktplatz und hielt in der Kreuzungsmitte mit der Haupt-/Schulstraße an der Markierung an. Die Frau wollte von der Durchgangsstraße geradeaus in die Schulstraße abbiegen. Beim Losfahren missachtete er den Vorrang einer von rechts kommenden, 22 Jahre alten Fahrradfahrerin, die mit ihrem Rennrad der abknickenden Vorfahrtsstraße folgen wollte. Die junge Frau stürzte durch den Zusammenstoß über den Pkw auf die Straße. Die 22-Jährige zog sich so schwere Verletzungen zu, dass sie vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht und dort stationär aufgenommen werden musste. Der Schaden an den beiden Fahrzeugen wird auf 3.000 Euro geschätzt.

Lenningen: Unter Alkoholeinfluss in die Leitplanken gekracht
Weil er unter Alkoholeinfluss einen Verkehrsunfall verursacht hat, musste ein 27-Jähriger am frühen Donnerstagmorgen seinen Führerschein abgeben. Der Mann war gegen 1.30 Uhr mit seinem Opel Corsa auf der Grabenstetter Steige/ L 1211 bergabwärts unterwegs. In einer Linkskurve prallte er mit seinem Fahrzeug gegen die Leitplanken am rechten Fahrbahnrand. Dabei verlor der Corsa ein Rad und kam schließlich nach mehreren hundert Metern zum Stehen. Bei der Unfallaufnahme wurde bei dem nach derzeitigen Erkenntnissen unverletzt gebliebenen Fahrer Alkoholeinfluss festgestellt. Er musste deshalb eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Der Opel wurde von einem Abschleppunternehmen aufgeladen und abtransportiert. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 4.000 Euro. Aufgrund ausgelaufener Betriebsflüssigkeiten war auch die Feuerwehr zur Unfallstelle ausgerückt.

Kirchheim-Nabern: Leichtflugzeug beim Start verunglückt
Ein mit vier Personen besetztes Leichtflugzeug ist am Mittwochnachmittag, gegen 14.30 Uhr, beim Start verunglückt. Der 81-jährige Pilot wollte vom Sonderlandeplatz Nabern aus mit seiner viersitzigen Cesna mit drei Passagieren an Bord aus südöstlicher Richtung starten. Aus noch unklarer Ursache hob das einmotorige Flugzeug am Ende des Rollfelds nicht ab, sondern überquerte am Boden eine angrenzende Grünfläche, bevor es auf einem Parkplatz mit einem dort abgestellten und unbesetzten Opel kollidierte. Im Anschluss wurden noch mindestens zwei weitere Pkw beschädigt. Alle vier Insassen der Cesna, bei denen es sich neben dem Piloten um einen 47-jährigen Mann und zwei sieben und zehn Jahre alte Jungen handelt, wurden mit Verletzungen noch unbekannten Ausmaßes vom Rettungsdienst in Kliniken eingeliefert, wobei der 47-Jährige mit einem Rettungshubschrauber transportiert wurde. Alle Verunglückten waren ansprechbar. Während ein Kind das Leichtflugzeug nach dem Unfall eigenständig verlassen hatte, hatte den anderen Verletzten ein Mitarbeiter des Sonderlandeplatzes ins Freie geholfen.
Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden wird nach einer ersten Schätzung mit 60.000 Euro beziffert, wobei der Schaden an der Cesna mit 30.000 Euro zu Buche schlägt. In die Ermittlungen des Polizeipostens Lenningen zur genauen Unfallursache ist ein Sachverständiger der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen eingeschaltet.

Esslingen: Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt
Schwere Verletzungen hat ein Motorradfahrer bei einem Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden Sprinter am Dienstagnachmittag auf der L 1199 erlitten. Der 24-Jährige befuhr gegen 17.15 Uhr mit seiner BMW die kurvige Stettener Straße von Esslingen herkommend bergauf in Richtung Mülldeponie Katzenbühl. Ersten Ermittlungen der Verkehrspolizei nach überholte der Biker zunächst nach einer Linkskurve einen Motorroller-Lenker. In der folgenden Rechtskurve kam der Motorradfahrer erneut auf die Gegenfahrbahn. Ein 60 Jahre alter Sprinter-Lenker konnte trotz eines Ausweichmanövers eine Kollision nicht vermeiden. Der junge Mann musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Der 60-Jährige zog sich leichte Verletzungen zu, benötigte jedoch keine ärztliche Hilfe. Die beiden Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Schaden beträgt etwa 25.000 Euro.

Esslingen: Von der Fahrbahn abgekommen
Zum Glück nur leichte Verletzungen hat die Lenkerin eines Honda Civic bei einem Verkehrsunfall am Dienstagabend auf der L 1150 erlitten. Gegen 18.20 Uhr befuhr die 27-Jährige mit ihrem Wagen die Landesstraße von Oberhof kommend in Richtung Schorndorfer Straße. Aus bislang ungeklärter Ursache kam sie dabei nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr einen leichten Hang hinauf und überschlug sich. Der Honda blieb anschließend in entgegengesetzter Richtung auf der ursprünglichen Fahrspur auf dem Dach liegen. Ersthelfer kippten den Honda auf die Seite und befreiten die 27-Jährige aus dem Pkw. Nach einer notärztlichen Erstversorgung wurde sie vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht. Der Honda, an dem ein Sachschaden von rund 6.500 Euro entstanden war, musste abgeschleppt werden. Aufgrund auslaufender Betriebsflüssigkeiten war auch die Feuerwehr mit einem Fahrzeug und vier Einsatzkräften an die Unfallstelle gerufen worden.

Esslingen: Größerer Polizeieinsatz
Ein randalierender 45-Jähriger hat in der Nacht zum Mittwoch einen größeren Polizeieinsatz in einem Mehrfamilienhaus im Ortsteil St. Bernhardt ausgelöst. Kurz nach Mitternacht war die Polizei von Anwohnern alarmiert worden, weil der Bewohner im Hausflur herumschrie und randalierte. Bei einer anschließenden Kontrolle verhielt sich der 45-Jährige zunächst einsichtig. Nachdem die Beamten die Wohnung wieder verlassen hatten, beleidigte und bedrohte der Mann die Einsatzkräfte und kündigte an, andere Hausbewohner zu töten. Mit mehreren Streifenwagenbesatzungen in Schutzausstattung wurde daraufhin die Wohnung erneut betreten, worauf der 45-Jährige auf einen der Beamten losging. Eine geladene Schreckschusswaffe und ein Küchenmesser lagen griffbereit in unmittelbarer Nähe. Gegen die anschließende Festnahme wehrte sich der Mann so massiv, dass er unter Einsatz von Pfefferspray und Schlagstock überwältigt werden musste. Zwei Polizeibeamte sowie der offenbar in einer psychischen Ausnahmesituation befindliche Mann wurden dabei leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst in eine Fachklinik gebracht. Der 45-Jährige wird bei der Staatsanwaltschaft nun entsprechend zur Anzeige gebracht.

Ohmden: Lkw umgekippt
Ein mit Sand beladener Sattelzug ist am Dienstagnachmittag auf der Zeller Straße umgekippt. Ein 31-Jähriger war mit dem 38-Tonner samt Anhänger gegen 14.20 Uhr auf der Straße in Richtung Zell unterwegs. Im Einmündungsbereich zur Holzmadener Straße geriet sein Lkw in der Kurve offenbar aufgrund von nicht angepasster Geschwindigkeit ins Schlingern und kippte anschließend nach rechts um. Dabei beschädigte er möglicherweise eine Hauswand. Der entstandene Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden, dürfte sich nach ersten Schätzungen allerdings auf mindestens 200.000 Euro belaufen. Der 31-jährige Fahrer wurde nach derzeitigem Kenntnisstand leicht verletzt. Er wurde durch den vorsorglich angeforderten Rettungsdienst an der Unfallstelle untersucht. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot zur Unfallstelle ausgerückt. Die Bergungsarbeiten, für die die Straße voll gesperrt und ein Kran angefordert werden musste, dauern zur Stunde (Stand 16:58 Uhr) noch an. Eine örtliche Umleitung ist eingerichtet.

Filderstadt-Harthausen: Mutmaßlichen Brandstifter festgenommen
Nach einem Zimmerbrand in einer Flüchtlingsunterkunft in Harthausen am Sonntagabend ermitteln die Staatsanwaltschaft Stuttgart und die Kriminalpolizeidirektion Esslingen gegen einen 30-jährigen Bewohner wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung. Dem Mann wird zur Last gelegt, am Sonntagabend in dem von ihm bewohnten Zimmer Feuer gelegt zu haben. Der 30-Jährige befindet sich mittlerweile in Untersuchungshaft.
Wie bereits berichtet, war es am Sonntag, gegen 22 Uhr, zu einem Feuer in dem Gebäude in der Robert-Bosch-Straße gekommen. Dabei waren vier Bewohner leicht verletzt worden und es war ein Sachschaden in Höhe von etwa 15.000 Euro entstanden.
Im Zuge der Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht, dass der 30-jährige Zimmerbewohner, der noch kurz vor dem Brandausbruch von Mitbewohnern gesehen worden war, bis zum späteren Einsatz der Rettungskräfte die Unterkunft aber bereits verlassen hatte, das Feuer vorsätzlich gelegt hatte. Nach ihm wurde gefahndet.
Der 30-jährige Iraker wurde am Montagvormittag in einer Flüchtlingsunterkunft in Leinfelden-Echterdingen vorläufig festgenommen und am Dienstagnachmittag der Haftrichterin beim Amtsgericht Nürtingen vorgeführt. Diese erließ den von der Staatsanwaltschaft Stuttgart beantragten Haftbefehl und setzte ihn in Vollzug. Der 30-Jährige wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Ermittlungen zum möglichen Motiv dauern noch an.

Nürtingen: Küchenbrand
Der Brand einer Küche hat am frühen Dienstagmorgen zum Einsatz zahlreicher Rettungskräfte in der Mühlstraße geführt. Kurz vor 5.30 Uhr bemerkten mehrere Anwohner das Feuer und verständigten die Einsatzkräfte. Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr, die mit fünf Fahrzeugen und 26 Einsatzkräften angerückt war, hatten alle Hausbewohner das Gebäude bereits verlassen. Die Feuerwehr brachte die Flammen rasch unter Kontrolle und löschte das Feuer, das möglicherweise durch einen technischen Defekt am Kühlschrank ausgelöst worden sein könnte. Die 79 Jahre alte Bewohnerin wurde mit dem Verdacht einer Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht. Die übrigen Bewohner konnten nach den Löscharbeiten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt.

Filderstadt: 47-Jährigen angegriffen (Zeugenaufruf)
Wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt das Polizeirevier Filderstadt gegen einen noch unbekannten Mann, der in der Nacht zum Dienstag einen 47-jährigen Wirt verletzt haben soll. Gegen ein Uhr griff der Tatverdächtige den Wirt beim Verlassen seines Lokals in der Bernhäuser Hauptstraße mit einem Stuhl an und flüchtete. Offenbar hatte er den Angreifer zuvor der Gaststätte verwiesen. Der 47-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Bei dem Angreifer handelte es sich um einen etwa 20 bis 26 Jahre alten, etwa 180 Zentimeter großen und schlanken Mann. Er war mit einem dunklen T-Shirt und Jeans bekleidet und hatte ein auffälliges Tattoo, möglicherweise einen Löwenkopf, am rechten Unterarm. Zeugenhinweise bitte an das Polizeirevier Filderstadt, Telefon 0711/ 7091-3.

Esslingen: Betrunken Unfallflucht begangen
Ein betrunkener Autofahrer hat am Montagnachmittag eine Unfallflucht begangen. Der Mann befuhr gegen 15.50 Uhr die Stettener Straße bergab. Im Verlauf einer leichten Linkskurve kam er mit seinem VW Golf nach rechts von der Fahrbahn ab und überfuhr zwei Verkehrspfosten. Hierbei blieb das vordere Kennzeichen des Golf an der Unfallstelle liegen. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, fuhr der Verursacher davon. Sein Fahrzeug konnte im Rahmen der Fahndung in der Rotenackerstraße parkend angetroffen werden. Während die Polizisten den Wagen inspizierten, kam der 79 Jahre alte Fahrer zu seinem Auto zurück. Da er unter alkoholischer Beeinflussung stand, musste er sich einer Blutentnahme unterziehen. Ein Test hatte einen Wert von rund einem Promille ergeben. Einen Führerschein konnten ihm die Beamten nicht abnehmen, da er diesen bereits im vergangenen Jahr abgeben musste. Es entstand geringer Sachschaden.

Filderstadt-Harthausen: Zimmerbrand
Ein Zimmerbrand im zweiten Obergeschoss einer Flüchtlingsunterkunft in der Robert-Bosch-Straße hat am Sonntagabend die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei auf den Plan gerufen. Aus noch unklarer Ursache war es gegen 22 Uhr in dem Zimmer zum Ausbruch der Flammen gekommen. Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr, die mit 13 Fahrzeugen und 45 Einsatzkräften ausgerückt war, war es den Bewohnern gelungen, das Feuer zu löschen und das Gebäude zu verlassen. Der Brand blieb auf das betreffende Zimmer begrenzt. Nach bisherigem Kenntnisstand wurden durch den Brand vier Hausbewohner leicht verletzt. Sie wurden vor Ort von zwei Notärzten und dem Rettungsdienst behandelt. Der entstandene Sachschaden wird mit etwa 15.000 Euro beziffert. Das zweite Obergeschoss ist derzeit aufgrund des Rauchgasniederschlags nicht bewohnbar. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zur Brandursache dauern noch an. Zur Spurensicherung sind Kriminaltechniker vor Ort.

Nürtingen: Blitz schlägt in Wohngebäude ein
Ein Blitzschlag in eine Antenne hat am Sonntagabend zum Einsatz zahlreicher Rettungskräfte am Rotenbergplatz geführt. Gegen 20.30 Uhr wurde die Polizei von der integrierten Leitstelle alarmiert. Wie sich vor Ort herausstellte, war es durch den Blitzeinschlag offenbar zu einer Überspannung gekommen, die zu einer leichten Rauchentwicklung im Sicherungskasten geführt hatte. Zudem wurden Wände, einzelne Dachziegel und auch die Wasserleitung des Hauses beschädigt, weshalb durch die Stadtwerke zunächst nicht nur vorübergehend der Strom für das gesamte Wohngebiet, sondern auch die Wasserversorgung des Hauses abgestellt werden musste. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 7.000 Euro. Durch den Blitzeinschlag wurde offenbar auch der Sicherungskasten in einem weiteren Wohnhaus in der Nähe in Mitleidenschaft gezogen. Zu einem offenen Feuer war es aber in keinem der beiden Gebäude gekommen. Verletzt wurde niemand.

Burgau (BY), Ulm (UL), Kirchheim/Teck: Nach gefährlicher Fahrt verunglückt (Zeugenaufruf)
Nach einem Verkehrsunfall, der sich am Sonntagabend, gegen 23.15 Uhr, zwischen Kirchheim und Reudern ereignet hat, sucht die Verkehrspolizei Esslingen noch Verkehrsteilnehmer, die zuvor auf der Bundesautobahn 8 von München in Richtung Stuttgart durch die Fahrweise des Unfallverursachers möglicherweise gefährdet worden sind.
Der 18-Jährige war mit seinem weißen Toyota Aygo bereits gegen 22 Uhr auf der BAB 8 mehreren Zeugen aufgefallen, die die Polizei alarmierten. Der junge Mann soll auf seiner Fahrt von Burgau (Bayern), über Ulm-Elchingen, Ulm-West und am Drackensteiner Hang mit hoher Geschwindigkeit unter anderem in Schlangenlinien unterwegs gewesen sein und andere Fahrzeuge verbotswidrig rechts überholt haben. Eine Streifenwagenbesatzung des Polizeipräsidiums Ulm entdeckte den Wagen des 18-Jährigen schließlich und stoppte ihn auf Höhe von Gruibingen auf dem Standstreifen. Als der junge Mann anschließend einer Kontrolle unterzogen werden sollte, beschleunigte dieser seinen Toyota und flüchtete. An der Anschlussstelle Kirchheim/West verließ er die Autobahn und bog unter Missachtung einer roten Ampel anschließend nach links auf die B 297 in Richtung Reudern ab. Mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit verlor er in einer dortigen Senke die Kontrolle über das Fahrzeug und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort überschlug sich der Aygo mehrfach und kam schließlich auf der linken Fahrzeugseite quer zur Fahrbahn zum Liegen. Der nach derzeitigem Kenntnisstand leicht verletzte 18-Jährige wurde von der Feuerwehr aus seinem Wagen befreit und vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht. Weil sich im Zuge der Unfallaufnahme Hinweise auf eine mögliche Beeinflussung von berauschenden Mitteln ergeben hatten, musste der junge Mann eine Blutentnahme über sich ergehen lassen und seinen Führerschein abgeben. Der Toyota, an dem ein Sachschaden von rund 5.000 Euro entstanden war, musste abgeschleppt werden. Hinweise von Zeugen und Geschädigten werden unter 0711/39900 entgegengenommen.

Filderstadt-Bernhausen: Einsatz in Flüchtlingsunterkunft
Hilferufe aus dem Fenster einer Flüchtlingsunterkunft waren am Sonntagabend, gegen 21.30 Uhr Auslöser für einen Polizeieinsatz in der Fröbelstraße. Zwischen einem 24-jährigen Bewohner und seiner 27-jährigen, zu Besuch bei ihm weilenden Freundin war es offenbar zu einem Streit mit anschließenden Handgreiflichkeiten gekommen, bei denen beide Parteien leichte Verletzungen davongetragen hatten. Beim Eintreffen einer Streifenwagenbesatzung der Bundespolizei, die zufällig in der Nähe war, wurden die Einsatzkräfte von der alkoholisierten Frau sogleich auf das Übelste beleidigt. Außerdem warf sie Gegenstände aus dem Fenster im 1. Obergeschoss. Bei den weiteren Maßnahmen mussten der aggressiven 27-Jährigen vorübergehend Handschließen angelegt werden. Dabei schlug und trat sie die Beamten, die aber unverletzt blieben. Gegen die Frau und ihren Freund wird wegen wechselseitiger Körperverletzung, gegen die 27-Jährige zusätzlich wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung ermittelt.