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Sindelfingen: Vorfahrtsunfall
Am Samstag gegen 02.03 Uhr befuhr ein 23-jähriger VW-Lenker die Eschenbrünnlestraße aus Richtung Goldberg kommend in Fahrtrichtung Tilsiter Straße. An der Kreuzung zur Tilsiter Straße hielt er an der Stoppstelle an. Als er anschließend in den Kreuzungsbereich einfuhr, übersah er eine von links kommende und zugleich vorfahrtsberechtigte 21-jährige VW-Lenkerin. Es kam zum Zusammenstoß zwischen den beiden Fahrzeugen, wobei glücklicherweise niemand verletzt wurde. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden in Höhe von etwa 7.000 Euro.

K 1059, Leonberg: Abbiegeunfall mit Personenschaden
Am 10.07.2020 gegen 15:35 Uhr befuhr die 65jährige Lenkerin eines silbernen Pkw VW Golf die K1059 von Rutesheim in Fahrtrichtung Gebersheim und wollte nach links auf einen Feldweg einbiegen. Hierbei übersah sie einen entgegenkommenden 20jährigen Kraftradfahrer, wodurch es zum Zusammenstoß der Fahrzeuge kam. Durch den Unfall zog sich der Motorradfahrer schwere Verletzungen zu, die Autofahrerin blieb unverletzt. Der Motorradfahrer wurde vom Rettungsdienst, der mit einem Notarzt an der Unfallstelle war, in ein Krankenhaus gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden (am Pkw in Höhe von ca. 15.000 Euro, am Kraftrad der Marke Honda in Höhe von ca. 10.000 Euro), sie mussten abgeschleppt werden. Die Polizei war mit 3 Streifen vor Ort. Die K1059 war während der Unfallaufnahme für etwa 2 Stunden gesperrt, es bestand eine örtliche Umleitung.

Sindelfingen: 26-Jähriger beleidigt Polizisten bei Kontrolle
Mehrere Polizeibeamte des Polizeireviers Sindelfingen führten am Freitag gegen 10:30 Uhr in der Böblinger Straße in Sindelfingen eine stationäre Verkehrskontrolle durch. Ein 26-jähriger Fußgänger überquerte trotz des fließenden Verkehrs auf Höhe der Beamten die Straße. Als er von einem der Polizisten darauf hingewiesen wurde, er solle beim nächsten Mal einen Fußgängerüberweg benutzen, reagierte er aggressiv und verbal ausfällig gegenüber den Beamten. Als er mit den Fäusten drohend erhoben auf die Einsatzkräfte zuging, legten diese ihm Handschließen an. Dabei wehrte er sich und beleidigte die Polizisten erneut. Der Mann wurde anschließend zum Polizeirevier gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entließ man ihn vor Ort. Er muss nun mit Strafanzeigen wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.

Sindelfingen: Nach Angriff auf zwei Männer sucht die Polizei Zeugen
Die Tat ereignete sich bereits am 23.06.2020 gegen 17:00 Uhr in der Mercedesstraße in Sindelfingen. Zu dieser Zeit saßen ein 49-Jähriger und 52-Jähriger auf Stufen vor dem Eingang des Stern Center, als zunächst der 52-Jährige und dann der 49-Jährige jeweils einen Schlag gegen den Hinterkopf bekamen. Fünf Jugendliche hatten die Männer attackiert und rannten nun davon. Einer flüchtete über den Busbahnhof in Richtung eines Discounters, die anderen vier wendeten sich in Richtung eines Einkaufszentrums. Der 49-Jährige verfolgte die Vierergruppe und wurde dann von zwei Tatverdächtigen aus dieser Gruppe mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Das Polizeirevier Sindelfingen ermittelt in dieser Sache und sucht nun Zeugen zu diesem Vorfall. Über die Tatverdächtigen ist bekannt, dass diese ein osteuropäisches oder südländisches Erscheinungsbild hatten. Im Zuge der bisherigen Ermittlungen wurde auch bekannt, dass einer der Täter ein schwarzes Muskelshirt trug, dunkle Haare und Geheimratsecken, sowie einen dunklen Teint hatte. Ein weiterer Tatverdächtiger hatte hellere Haut, hellere Haare und ein weißes T-Shirt mit Aufdruck. Zeugen können sich unter Tel. 07031 697 0 an das Polizeirevier wenden.

Leonberg-Eltingen: 81-Jährige schwer gestürzt – Polizei sucht Tatverdächtigen nach Unfallflucht
Das Polizeirevier Leonberg hat Ermittlungen wegen einer Verkehrsunfallflucht aufgenommen, nachdem eine 81-Jährige am Donnerstag gegen 15:05 Uhr in der Eltinger Straße in Leonberg-Eltingen schwer stürzte. Die Seniorin überquerte die Eltinger Straße gerade zu Fuß, als sich ein VW aus Richtung des Leonberger Zentrums kommend in Fahrtrichtung Leonberger Altstadt näherte. Das Fahrzeug musste wegen der Seniorin abbremsen und vermutlich aufgrund dieser Umstände gereizt hupte der Fahrer. Die 81-Jährige erschrak sich hierdurch so sehr, dass sie über die nahegelegene Bordsteinkante stolperte und in der Folge mit dem Kopf schwer auf den Asphalt stürzte. Der VW-Fahrer fuhr weiter ohne sich um die Frau zu kümmern. Die Polizei wurde über eine Zeugin verständigt, aber eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Wagen war nicht erfolgreich. Der Rettungsdienst kümmerte sich um die schwerverletzte Rentnerin und brachte sie in ein Krankenhaus. Vom Fahrzeug und den Insassen ist folgendes bekannt: Es soll sich um einen VW, evtl. Transporter (T-Modell) der Baujahre 2012 bis 2016, handeln. Der Wagen war weiß, mit blauen Akzenten oder Werbeslogans an der Fahrzeugseite. Eventuell handelte es sich auch um ein Firmenfahrzeug. Der VW soll auch ein Böblinger Kennzeichen (BB) gehabt haben. Im Fahrzeug sollen zwei männliche Personen mittleren Alters mit hellen Haaren gesessen haben. Das Polizeirevier Leonberg nimmt Zeugenhinweise unter Tel. 07152 605 0 entgegen.

Sindelfingen: 17-Jähriger auf Spritztour ohne Führerschein provoziert Polizisten
Was sich der 17-Jährige genau dachte, als er am Donnerstag gegen 22:00 Uhr in der Umberto-Nobile-Straße in Sindelfingen neben einem Streifenwagen den Motor eines BMW lautstark aufheulen ließ, bleibt wohl ein Rätsel. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich sein Alter heraus, dass er keinen Führerschein besaß und das Auto von einem Verwandten ohne dessen Wissen für eine Spritztour entwendet hatte. Er darf sich nun wegen diverser Delikte verantworten.

Leonberg-Warmbronn: Audi angefahren
Auf etwa 5.000 Euro beläuft sich der Sachschaden, den ein unbekannter Autofahrer am Donnerstag zwischen 09:00 und 14:45 Uhr in der Hauptstraße angerichtet hat. Er war in Richtung der B 295 unterwegs und streifte dabei einen am Fahrbahnrand geparkten Audi A1 entlang der linken Fahrzeugseite. Anschließend machte er sich aus dem Staub. Aufgrund er am Unfallort festgestellten Spuren könnte der Unbekannte mit einem blauen Fahrzeug unterwegs gewesen sein. Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Leonberg, Tel. 07152 605-0, entgegen.

Steinenbronn: Größere Suchmaßnahmen nach vermeintlicher Straftat
Verdächtige Wahrnehmungen mehrerer Anwohner am Ortsrand von Steinenbronn haben am Donnerstagabend gegen 19:30 Uhr zu einem größeren Sucheinsatz der Polizei geführt. Sie hatten Schreie aus dem angrenzenden Waldstück gehört und kurz darauf war ein junger Mann aus derselben Richtung aus dem Wald gekommen, der eine Damenhandtasche bei sich hatte. Eine Streifenbesatzung traf den alkoholisierten 20-Jährigen noch im dortigen Bereich an. In der von ihm mitgeführten Handtasche befanden sich Papiere einer 19-Jährigen aus Stuttgart. Eine sofortige Überprüfung bei den Eltern ergab, dass sie nicht wie sonst üblich um 19 Uhr nach Hause gekommen war und niemand wusste, wo sie sich aufhält. Die Einsatzkräfte konnten daher eine Straftat nicht ausschließen und der 20-Jährige wurde in Gewahrsam genommen. In der Folge leitete die Polizei umgehend umfangreiche Suchmaßnahmen ein, die von Einsatzkräften des Polizeipräsidiums Einsatz, einem Polizeihubschrauber und Flächensuchhunden unterstützt wurden. Daneben liefen die Ermittlungen weiter, die wenig später zur Klärung des Vorgangs führten: Die 19-Jährige war zusammen mit einer Freundin nach übermäßigem Alkoholkonsum bei einer Feier in Steinenbronn vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht worden. Ihr 20-jähriger Freund hatte diesen Umstand nicht mitbekommen und sich daraufhin im Wald auf die Suche nach ihr gemacht.

Gäufelden-Tailfingen: Mutter und Sohn leisten bei Durchsuchung nach Betäubungsmitteln Widerstand
Beamte des Polizeireviers Herrenberg bekamen es am Mittwochabend in Gäufelden-Tailfingen mit einer aggressiven Mutter zu tun, die sich energisch für ihren Sohn einsetzte. Gegen die Frau und ihren Sohn wird nun wegen Widerstands gegen Polizeibeamte ermittelt. Außerdem wird sich der 18-Jährige wegen Verstoßes gegen Bestäubungsmittelgesetz verantworten müssen.
Vorausgegangen war gegen 20.10 Uhr eine Verkehrskontrolle in Herrenberg. Dort hatten Beamten des Polizeireviers Herrenberg einen PKW bemerkt, der plötzlich zügig abbog, als der Streifenwagen in Sichtweite kam. Die Polizisten nahmen hierauf die Verfolgung auf und konnten den Wagen in der Straße „Im Vogelsang“ anhalten. Bei den Insassen handelte es sich um drei 17, 18 und 19 Jahre alte Männer. Während sich der 17- und der 19-Jährige kooperativ zeigten, ergriff der 18-Jährige, der nervös zu sein schien, zu Fuß die Flucht. Einer der Beamten blieb ihm jedoch auf den Fersen, so dass der Geflüchtete in der Raistinger Straße vorläufig festgenommen werden konnte. Die Durchsuchung des Tatverdächtigen brachte verpacktes Betäubungsmittel und Bargeld zum Vorschein. Es ergab sich nun der Verdacht, dass der 18-Jährige unerlaubt mit Betäubungsmitteln handeln könnte. Aufgrund dessen erging ein staatsanwaltschaftlicher Durchsuchungsbeschluss für das von dem Tatverdächtigen bewohnte Zimmer in Tailfingen. Als die Beamten an der Tür der Wohnung klingelten, öffnete die 41 Jahre alte Mutter. Mit der Frau entstand nun eine Diskussion, da sie den Polizisten den Zutritt in die bewohnten Räume verweigern wollte. Im weiteren Verlauf traf der 18-Jährige Sohn mit einer weiteren Streifenwagenbesatzung ein. Da die Mutter den Zugang zum Zimmer des Sohnes nicht freigeben wollte, sollten ihr nun Handschließen angelegt werden. Hiergegen wehrte sie sich jedoch vehement, so dass sie zu Boden gebracht werden musste. Nun begann auch der Tatverdächtige, der bereits Handschließen trug, sich gegen die anwesenden Beamten zu wehren. Er trat nach den Beamten und musste auch zu Boden gebracht werden. Durch die heftigen Widerstandhandlungen erlitten die 41-Jährige wie auch ihr Sohn und eine Polizistin leichte Verletzungen. Während der sich anschließenden Durchsuchungsmaßnahmen schrie die 41-Jährige, die vermutlich unter dem Einfluss von Alkohol stand, fortwährend umher und beleidigte die eingesetzten Polizeibeamten. Ihre ebenfalls anwesende 20 Jahre alte Tochter forderte sie mehrfach auf den Einsatz zu filmen. Diese verhielt sich jedoch kooperativ und versuchte beruhigend auf die Mutter einzuwirken. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten weiteres bereits verpacktes Marihuana sowie Verpackungsmaterial und eine Feinwaage auf. Die beiden Tatverdächtigen konnten, nachdem die Maßnahmen beendet waren, in der Wohnung bleiben.

Sindelfingen-Maichingen: Verkehrsunfall mit einem tödlich und zwei schwerverletzten Personen
Am Mittwoch gegen 18.25 Uhr, befuhr ein 66-Jähriger mit seinem Lada die Kreisstraße 1064 von Döffingen in Richtung Sindelfingen-Maichingen. Im Bereich einer Linkskurve kam er aus bislang unbekannter Ursache nach links auf die Gegenfahrbahn und prallte dort frontal mit dem entgegenkommen Ford Pick Up einer 47-Jährigen zusammen. Der 66-Jährige erlitt bei dem Unfall tödliche Verletzungen welchen er noch an der Unfallstelle erlag. Die Ford-Fahrerin wurde mit einem Rettungshubschrauber schwerverletzt in ein Krankenhaus verbracht. Ihre ebenfalls im Fahrzeug sitzende 19-jährige Tochter wurde schwerverletzt mit einem Rettungswagen in eine Klinik gefahren. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 30.000 Euro. An der Unfallstelle waren die Feuerwehr mit 8 Fahrzeugen und 39 Einsatzkräften, ein Rettungshubschrauber, mehrere Rettungswägen und zwei Notärzte eingesetzt. Die Strecke war die gesamte Zeit voll gesperrt. Zurzeit besteht die Sperrung zum Zweck der Fahrbahnreinigung noch. Zu nennenswerten Verkehrsbehinderungen kam es nicht.

Weil der Stadt: Fahrzeugbrand
Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts fing am Mittwoch gegen 10:55 Uhr ein Renault, mit dem ein 36-Jähriger auf der Merklinger Straße in Weil der Stadt unterwegs war, an zu brennen. Aus dem Motorraum des Wagens drang zunächst Rauch, woraufhin der Fahrer den Pkw auf den Parkplatz eines Unternehmens abgestellt hatte. 15 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Weil der Stadt rückten daraufhin mit drei Fahrzeugen aus. Anschließend löschten sie den in Flammen stehenden Motorraum. Unterdessen kümmerte sich vor Ort ein hinzugezogener Rettungsdienst um den 36-jährigen Fahrer. Nach derzeitigen Erkenntnissen blieb er unverletzt. Die Höhe des Sachschadens steht bisher noch nicht fest.

Renningen: Scheunenbrand nach Abflammen von Unkraut
Am Dienstag kam es gegen 20:35 Uhr zu einem Scheunenbrand, nachdem ein 78-Jähriger in der Malmsheimer Straße in Renningen in seinem Hof Unkraut mit einem Brenner abgeflammt hatte. Durch das Abbrennen des Unkrauts gerieten Teile der Scheune in Brand. Das wurde durch aufmerksame Nachbarn erkannt, die nach der Verständigung der Feuerwehr sogleich mit einem Gartenschlauch zu löschen begannen. Der geschätzte Sachschaden beläuft sich auf etwa 300 Euro. Die Feuerwehr Renningen war mit sechs Fahrzeugen und 25 Einsatzkräften vor Ort. (sh)

B295 / Leonberg: Mercedes-Fahrer schlagen sich nach Provokation im Straßenverkehr
Zwei Autofahrer gerieten am Dienstag gegen 18:15 Uhr auf der Bundesstraße 295 (B295) bei Leonberg aneinander. Ein 19-Jähriger war auf dem linken Fahrstreifen der B295 mit seinem Mercedes in Fahrtrichtung Renningen unterwegs, als ein 38-Jähriger ebenfalls mit einem Mercedes von hinten kommend dicht aufgefahren sein soll. Der 19-Jährige wechselte daraufhin auf die rechte Fahrspur. Der 38-Jährige soll dann auf gleiche Höhe gefahren sein und seinen Wagen ruckartig nach rechts gelenkt haben, so dass der 19-Jährige habe ausweichen müssen. Daraufhin habe sich wiederrum der 19-Jährige mit seinem Wagen vor den 38-Jährigen gesetzt, so dass beide Fahrzeuge schließlich auf Höhe des „Warmbronner Ohr“ auf der B295 anhielten. Danach wäre es dann zunächst zu einer verbalen und anschließend körperlichen Auseinandersetzung gekommen. Die Ermittlungen des Polizeireviers Leonberg dauern noch an. Zeugen können sich unter Tel. 07152 605 0 melden.

Leonberg-Eltingen: 64-Jähriger zweimal nacheinander alkoholisiert am Steuer festgestellt
Ein 64-Jähriger wurde am Dienstag zweimal nacheinander durch Polizeibeamte des Polizeireviers Leonberg alkoholisiert am Steuer festgestellt. Der Mann in seinem BMW fiel einer Streifenwagenbesatzung erstmals gegen 20:25 Uhr in der Hindenburgstraße auf. Da er beim Anblick des Streifenwagens abrupt abbremste und auch nicht angeschnallt war, sollte er einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Der Fahrer ignorierte die Anhaltezeichen der Beamten, konnte aber letztlich in der Steinbeisstraße gestellt werden. Dort hatte er seinen Wagen hinter einer Gaststätte verlassen und wollte zu Fuß weiter flüchten. Die Polizisten holten ihn aber vor einem dortigen Drogeriemarkt ein. Ein freiwilliger Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht einer Alkoholisierung bei dem 64-Jährigen. Sein Fahrzeug wurde zum Polizeirevier gebracht und sein Fahrzeugschlüssel präventiv einbehalten. Im weiteren Verlauf musste er sich einer Blutentnahme in einem Krankenhaus unterziehen und sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Nachdem der Mann nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vor Ort entlassen wurde, bemerkte ein Polizist gegen 22:05 Uhr, dass der BMW des 64-Jährigen vom Parkplatz beim Polizeirevier weggefahren wurde. Das Licht des Wagens war nicht eingeschalten. Im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndung konnten die Beamten gegen 22:15 Uhr den Wagen in der Carl-Schmincke-Straße feststellen. Nach kurzer Verfolgung gelang es den BMW in der Klingenstraße anzuhalten. Am Steuer saß erneut der 64-Jährige. Er muss nun mit zwei Strafanzeigen wegen Trunkenheit im Straßenverkehr rechnen.

Sindelfingen: politisch motivierte Sachbeschädigung
Am Dienstagabend beschädigten bislang unbekannte Täter die Fassade eines Einkaufszentrums in der Mercedesstraße in Sindelfingen, indem sie einen politisch motivierten Schriftzug hinterließen. Gegen 18.35 Uhr konnten mehrere Zeuge beobachten, wie zwei vermutlich Jugendliche die Abkürzung dreimal aufsprühten. Die hinzugerufene Polizei konnte im Zuge der durchgeführten Fahndungsmaßnahmen keine Tatverdächtigen mehr feststellen. Bei den beiden Tätern dürfte es sich um zwei Teenager im Alter zwischen 13 und 15 Jahren handeln. Einer der beiden trug weiße Schuhe sowie eine schwarze Jacke mit weißen Streifen auf den Ärmeln. Der zweite Täter war insgesamt dunkel gekleidet. Der entstandene Sachschaden wurde auf etwa 1.000 Euro geschätzt. Noch am selben Abend, gegen 20.30 Uhr, übersprühte ein 11-jähriges Kind, dass im näheren Umfeld eine schwarze Sprühdose gefunden hatte, die Schriftzüge. Zeugen, die weitere Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Tel. 07031/13-00, in Verbindung zu setzen.

BAB 81/Rottenburg am Neckar: Unfall mit zwei Verletzten
Am Dienstag ereignete sich kurz nach 21.00 Uhr zwischen den Anschlussstellen Rottenburg und Herrenberg in Fahrtrichtung Stuttgart ein Unfall, der zwei verletzte Personen und einen Sachschaden von rund 31.000 Euro forderte. Ein 21 Jahre alter Mercedes-Fahrer war auf dem linken Fahrstreifen unterwegs, während rechts neben ihm ein 51-jähriger Opel-Lenker fuhr. Dieser wollte im weiteren Verlauf einen vorausfahrenden LKW überholen, allerdings übersah er hierbei vermutlich den Mercedes links neben sich. Als er nach links ausscherte, kam es zu einem Zusammenprall mit dem Mercedes-Fahrer. Dies führte dazu, dass beide PKW ins Schleudern gerieten und mit den Leitplanken kollidierten. Der 21-Jährige erlitt schwere Verletzungen. Der Fahrer des Opel wurde leicht verletzt. Beide Personen mussten durch den Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht werden. Ihre Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Straßenmeisterei Herrenberg befand sich ebenfalls im Einsatz. Die Freiwillige Feuerwehr Rottenburg war mit vier Fahrzeugen und 21 Wehrleuten ausgerückt. Gegen 23.30 Uhr waren die Maßnahmen an der Unfallstelle beendet.

Herrenberg: Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt
Mit einem Rettungshubschrauber musste am Dienstag ein 33 Jahre alter Motorradfahrer in ein Krankenhaus geflogen werden, nachdem er gegen 12.00 Uhr in einen Unfall verwickelt war.
Bei der Unfallörtlichkeit handelt es sich um die Kreisstraße 1029, die der Zweiradlenker von Herrenberg-Haslach kommend in Richtung der Landesstraße 1362 (ehemals Bundesstraße 28) befuhr. Der 33-jährige Suzuki-Fahrer überholte zunächst einen PKW. Beim anschließenden Versuch einen ebenfalls vorausfahrenden Sprinter zu überholen, übersah er vermutlich einen entgegenkommenden 68 Jahre alten Porsche-Fahrer. In der Folge kam es zu einem Zusammenstoß zwischen dem Porsche und dem Suzuki-Fahrer. Der entstandene Sachschaden wird zwischenzeitlich auf rund 47.000 Euro geschätzt.
Die Freiwillige Feuerwehr Herrenberg befand sich mit insgesamt drei Fahrzeugen und neun Einsatzkräften vor Ort. Die Straßenmeisterei Herrenberg kümmerte sich im Anschluss an die Unfallaufnahme um die Reinigung der Fahrbahn. Die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg, Tel. 0711/6869-0, bittet den Fahrer des weißen Sprinters mit Planenaufbau sich zu melden.

Sindelfingen-Maichingen: 23-Jährige geschlagen und in Pkw gezerrt – Tatverdächtiger in Untersuchungshaft
Am Sonntag gegen 14:45 Uhr ereignete sich in der Talstraße in Sindelfingen-Maichingen ein Vorfall, der dazu führte, dass eine 23-Jährige in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Die junge Frau befand sich auf dem Weg von der Bahn-Haltestelle Maichingen zu ihrer Arbeitsstelle, als ein ihr bekannter 24-Jähriger sie in ein Gespräch verwickelt haben soll. Im Verlauf des Gesprächs soll es zunächst zu einem verbalen Streit gekommen sein, bis der 24-Jährige die Frau in einen Würgegriff genommen und in den Wagen eines 23-Jährigen gezogen habe. Im Fahrzeug sei sie dann geschlagen worden, konnte sich aber nach Gegenwehr befreien und den Wagen verlassen. Die beiden Tatverdächtigen seien dann mit dem Auto davongefahren. Die 23-Jährige wurde zunächst vor Ort durch einen Rettungswagen versorgt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Im Zuge der weiteren polizeilichen Maßnahmen konnte der 23-jährige Fahrer gegen Abend vorläufig festgenommen werden. Der 24-Jährige stellte sich am Montagmorgen beim Polizeirevier Sindelfingen. Er wurde am Dienstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter beim Amtsgericht Böblingen vorgeführt. Dieser setzte den Haftbefehl in Vollzug und der junge Mann wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Der 23-jährige Tatverdächtige wurde am Vortag nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vor Ort entlassen. Die Ermittlungen des Polizeiposten Maichingen zur Tat und den Hintergründen dauern noch an.

A 81 Herrenberg: Ölkanister auf der Autobahn entsorgt – Zeugen gesucht
Ein bislang unbekannter Täter hat in der Nacht zum Dienstag oder in den frühen Morgenstunden auf der A 81 Stuttgart-Singen nach der Anschlussstelle Herrenberg drei volle 5-Liter-Kanister mit Altöl aus einem fahrenden Fahrzeug geworfen. Die Kanister landeten am Fahrbahnrand, platzten auf und verursachten Verunreinigungen, die bis in den Grünstreifen reichten. Hinweise zum Verursacher der unerlaubten Abfallentsorgung nimmt der Arbeitsbereich Gewerbe und Umwelt des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Tel. 07031 1300 entgegen

Leonberg-Ramtel: Brand in Lüftungsanlage
Selbstentzündung von Sägespänen hat am Dienstagvormittag gegen 10:30 Uhr in einer Firmenhalle an der Böblinger Straße zu einem Brand in der Lüftungsanlage einer Säge geführt. Die Späne waren dort vermutlich aufgrund eines technischen Defekts angesaugt worden. Die sofort verständigte Feuerwehr Leonberg war mit 25 Einsatzkräften am Brandort, brachte die Anlage ins Freie und löschte die Flammen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung zog sich ein Mitarbeiter des Unternehmens eine leichte Rauchvergiftung zu. Er wurde vom Rettungsdienst zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt.

Weil im Schönbuch: 22-Jähriger mutmaßlich unter Drogeneinfluss unterwegs
Ein 22-Jähriger musste sich am Montag, nachdem er gegen 23:30 Uhr in der Hauptstraße in Weil im Schönbuch in einen Verkehrsunfall verwickelt war, einer Blutentnahme unterziehen. Der junge Mann befand sich zum Unfallzeitpunkt auf dem Parkplatz eines Supermarktes. Dort hatte er, an der Nord-Seite des Parkplatzes, seinen BMW zunächst vor einem Geländer abstellt. Im weiteren Verlauf fuhr er über ein etwa 20 cm hohes Mauerwerk, stieß gegen das Geländer und durchbrach dieses. Hierdurch entstand ein Gesamtschaden von etwa 3.500 Euro. Im Anschluss verständigte der 22-Jährige selbstständig die Polizei. Beim Eintreffen vor Ort konnten die Beamten den 22-Jährigen schlafend im Auto auf dem Beifahrersitz feststellen. Aufgrund dessen schalteten die Beamten das Blaulicht an. Der junge Mann wurde darauf aufmerksam und stieg aus dem Fahrzeug aus. Während der anschließenden Unfallaufnahme stellten die Polizisten bei dem 22-jährigen BMW-Lenker ein auffälliges Verhalten fest, weshalb bei ihm einen Drogenvortest durchgeführt wurde, der positiv verlief. Diesbezüglich wurde eine Blutentnahme durchgeführt und schlussendlich sein Führerschein sichergestellt.

Waldenbuch: Betrüger ergaunern vierstellige Summe
Eine perfide Masche nutzten noch unbekannte Täter am Montagnachmittag, um eine Seniorin in Waldenbuch um mehrere tausend Euro zu bringen. Gegen 15.40 Uhr suchte einer der beiden Unbekannten die Frau in ihrem Haus in der Markstraße auf. Der Täter klingelte und gab dann vor, dass er Handwerker sei und Reparaturarbeiten am Haus durchführen würde. Um die Seniorin zu überzeugen, ging er mit ihr gemeinsam ins Dachgeschoss des Hauses, wo er schließlich vermeintliche Hinweise für undichte Leitungen entdeckte. Nun sollte ein zweiter Kollege zur Unterstützung hinzukommen. Des Weiteren erklärte der Handwerker er habe zu wenig Geld, um das notwendige Material zu kaufen. Die Seniorin legte hierauf eine Mappe mit einer vierstelligen Bargeldsumme auf einen Schrank. Zwischenzeitlich befand sich nun auch der zweite angebliche Kollege des Handwerkers im Haus. Während ihr nun erneut im Dachgeschoss die zu reparierende Stelle gezeigt wurde, stahl der zweite Täter mutmaßlich das Bargeld aus der Mappe. Anschließend verließen beide Unbekannte das Haus. Als die Frau sofort danach nach dem Geld sah, war es verschwunden. Der Polizeiposten Waldenbuch, Tel. 07157/52699-0, bittet Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben oder die möglicherweise ebenfalls Opfer der Täter geworden sind, sich zu melden.

Rosenheim/Steinenbronn: Nach 300 Kilometern Flucht gestoppt
Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Raubling stoppten den Fahrer eines hochmotorisierten Golf GTI, der sich mehreren Polizeikontrollen entzogen hatte. Es erging Untersuchungs-Haftbefehl.
In der Nacht zum Freitag, 03.07.2020, sollte der VW Golf in Steinenbronn, Baden-Württemberg, einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Der Fahrer flüchtete mit ausgeschalteten Scheinwerfern und einer Geschwindigkeit von ca. 200 km/h und konnte zunächst entkommen. Ein ziviles Polizeifahrzeug sichtete den Golf, der über die BAB 81 und die BAB 8 mit hoher Geschwindigkeit flüchtete. Auf der Autobahn wollte er einen Streifenwagen abdrängen und brachte die Beamten in große Gefahr. Bei einer folgenden Polizeisperre versuchte er, ein Polizeifahrzeug zu rammen, was die Beamten gerade noch verhindern konnten. Im weiteren Verlauf quetschte sich der Fahrer mit hoher Geschwindigkeit zwischen linker Leitplanke und einem Streifenwagen hindurch, sodass das Polizeifahrzeug erheblich beschädigt wurde und abgeschleppt werden musste. In allen Fällen blieben die Polizisten aufgrund ihrer Reaktionsschnelligkeit und mit viel Glück unverletzt. Erst den Raublinger Schleierfahndern gelang es schließlich mit drei Streifenwagen, den Golf an der Anschlussstelle Rosenheim zu stoppen. Dieser hatte zuvor auf über 220 km/h beschleunigt. Wie sich herausstellte, war dem 35-jährigen Fahrer die Fahrerlaubnis versagt worden; er durfte also keinen Pkw lenken. Zudem bestand der Verdacht auf Kokain-Konsum, weswegen ein entsprechendes Verfahren eingeleitet wurde. Die Fahrt wertete die Staatsanwaltschaft Stuttgart allerdings als gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr und wirft dem Mann außerdem verbotene Kraftfahrzeugrennen, unerlaubtes Entfernen vom Unfallort und Fahren ohne Fahrerlaubnis vor. Nachdem gegen den in Baden-Württemberg wohnhaften Italiener Haftbefehl erging, wurde er in die Justizvollzugsanstalt Traunstein gebracht. Sein Fahrzeug wurde sichergestellt mit dem Ziel, den Wagen einzuziehen.

Aidlingen: Nach Alkoholfahrt tätlicher Angriff auf Polizeibeamte
Mit einer renitenten Autofahrerin hatten es Polizeibeamte an Sonntagabend in Aidlingen zu tun. Die 50-Jährige war gegen 17:40 Uhr von Zeugen beobachtet worden, als sie in Sindelfingen augenscheinlich angetrunken in ein Auto stieg und wegfuhr. Eine Streifenbesatzung traf die Frau wenig später in Aidlingen an. Sie war sofort aggressiv und beleidigte die Polizisten. Als ihr daraufhin Handschließen angelegt werden sollten, setzte sie sich heftig zur Wehr und verletzte einen der Beamten leicht. Dessen Kollegin zog sich ebenfalls leichte Verletzungen zu, nachdem sie die 50-Jährige auch während der Fahrt zur Blutentnahme ins Krankenhaus weiterhin aggressiv verhielt. Ein dort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 3,5 Promille.

Böblingen: Skoda-Fahrer alkoholisiert und ohne Führerschein unterwegs
Das Polizeirevier Böblingen ermittelt derzeit wegen Straßenverkehrsgefährdung gegen einen 25 Jahre alten Skoda-Fahrer, der am Samstag gegen 23.30 Uhr in der Panzerstraße in Böblingen unterwegs war. Vermutlich war der junge Mann aufgrund seiner Alkoholisierung nicht fähig seinen PKW sicher zu führen, so dass er auf der Fahrt in Richtung der Bundesautobahn 81 mehrfach auf die Gegenfahrspur geriet. Dies führte dazu, dass einige Verkehrsteilnehmer darunter auch ein 36-jähriger Mann, der seine beiden Kinder an Bord hatte, nach rechts ausweichen mussten. Ein 21 Jahre alter PKW-Lenker, der die Polizei alarmierte, blieb dem Skoda währenddessen auf den Fersen und versuchte durch Hupen und Lichthupe geben die entgegenkommenden Fahrzeuglenker zu warnen. Eine Streifenwagenbesatzung konnte den Skoda-Lenker schließlich auf der BAB 81 anhalten. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von fast drei Promille. Darüber hinaus ist der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Die Ermittlungen dauern an. Insbesondere bittet die Polizei die Verkehrsteilnehmer, die durch die Fahrweise des 25-Jährigen gefährdet wurden, sich unter Tel. 07031/13-2500 zu melden.

Böblingen: 32-Jähriger leistet nach Unfall Widerstand
Vermutlich weil er sich alkoholisiert und unter dem Einfluss von Betäubungsmittel stehend hinter das Steuer seines Fahrzeugs gesetzt hat, war ein 32-Jähriger am Sonntag gegen 18.15 Uhr in einen Unfall in der Sindelfinger Straße in Böblingen verwickelt. Beim Befahren der Sindelfinger Straße kam der Ford-Lenker nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte nahezu ungebremst gegen einen Audi, der am Fahrbahnrand abgestellt war. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Audi auf einen weiteren davor stehenden PKW geschoben, indem eine Frau saß. Diese wurde verletzt und musste durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Während der Unfallaufnahme bemerkten die eingesetzten Beamten Atemalkoholgeruch. Ein durchgeführter Test verlief positiv. Während der weiteren polizeilichen Maßnahmen an der Unfallstelle entfernte sich der 32-Jährige mehrfach telefonierend. Die Aufforderung dies zu unterlassen und in den Streifenwagen einzusteigen, ignorierte der Mann. Als ihn einer der Beamten hierauf am Arm packte und zum Streifenwagen zog, riss sich der 32-Jährige los. Im weiteren Verlauf wurde der Mann durch den Polizisten zu Boden gebracht und ihm wurden anschließend Handschließen angelegt. Der 32-Jährige versuchte nun lautstark durch „Polizeigewalt“-Rufe auf sich aufmerksam zu machen. Des Weiteren forderte er Gäste einer Gaststätte in unmittelbarer Nähe auf, die polizeiliche Maßnahme zu filmen. Es fand jedoch keine Solidarisierung der Gäste mit dem 32-Jährigen statt. Der Mann wurde im weiteren Verlauf zu einem Krankenhaus gebracht, wo eine Blutentnahme sowie ein Drogentest durchgeführt wurden. Die Höhe des entstandenen Sachschadens steht noch nicht fest. Der Ford und der Audi waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Böblingen: 23-Jähriger in der Poststraße beraubt
Am Sonntagmorgen soll es zwischen 05.30 Uhr und 06.15 Uhr in der Poststraße in Böblingen zu einem Raub auf einen 23 Jahre alten Mann gekommen sein. Gemäß den bisherigen Ermittlungen hielten sich etwa fünf Personen vor einem Club auf. Es soll sich um zwei unbekannte Frauen, zwei unbekannte Männer und den 23-Jährigen gehandelt haben. Einer der Männer habe den 23-Jährigen an den Armen gepackt, ihn dann weggestoßen und soll ihm dann sein Handy entrissen haben. Der unbekannte Täter soll hierauf gemeinsam mit seinen drei Begleitern davon gegangen sein. Der Wert des Raubguts wurde auf etwa 250 Euro geschätzt. Polizeiliche Fahndungsmaßnahmen blieben ohne Ergebnis. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Tel. 07031/13-00, bittet Zeugen, die Hinweise zu der Tat geben können, sich zu melden.

Böblingen: Polizeibeamte bei Kontrollmaßnahmen attackiert und Streifenwagen beschädigt
Bei Kontrollmaßnahmen die Beamte des Polizeireviers Böblingen in der Nacht von Freitag auf Samstag am Langen See in der Flugfeld-Allee in Böblingen durchführten, wurden sie von bislang unbekannten Täter durch einen Flaschenwurf attackiert. Im Zuge eines Rettungsdiensteinsatzes befand sich eine Streifenwagenbesatzung im Bereich der Treppen. Dort hatten sich einige Personengruppen eingefunden, die feierten und dabei Alkohol konsumierten. Als die Polizisten eine der Cliquen passierte, bemerkten sie Marihuanageruch, weshalb die Personen kontrolliert werden sollten. Zur Unterstützung wurde eine zweite Streifenwagenbesatzung angefordert. Zeitgleich begannen die Polizisten vor Ort mit der Kontrolle. Während dessen näherte sich eine zweite Gruppe, die die Kontrollsituation durch lautes Abspielen eines polizeifeindlichen Lieds störte. Die Aufforderung die Musik abzuschalten ignorierten die bislang unbekannten jungen Männer. Einem Platzverweis kamen sie erst nach einigen Diskussionen und Provokationen sowie dem Eintreffen weiterer Streifenwagenbesatzungen nach. Nachdem sich die Personen rund 20 Meter entfernt und die Beamten die Kontrolle wieder aufgenommen hatten, war plötzlich das Zersplittern von Glas wahrzunehmen. Kurz darauf konnte einer der Polizisten beobachten wie aus der Personengruppe heraus ein abgeschlagener Flaschenhals in Richtung einer Beamtin flog und etwa eineinhalb Meter vor ihr auf dem Boden aufschlug. Anschließend rannten die unbekannten Täter in Richtung des Bahnhofs davon und konnten im weiteren Verlauf nicht mehr festgestellt werden. Aufgrund der aggressiven Grundstimmung, die sich während des polizeilichen Einsatzes unter den zumeist alkoholisierten Anwesenden verbreitete, sowie der schon vorgefundenen Vermüllung wurde der Treppenbereich durch mehrere Streifenwagenbesatzungen geräumt. Einige Platzverweise mussten ausgesprochen werden. Diese wurden nur widerwillig befolgt. Zeitgleich alarmierten drei Zeugen im Alter von 19 und 20 Jahren die Polizei nachdem sie beobachtet hatten, dass ein Täter den Reifen eines Streifenwagens aufgeschlitzt hatte. Aufgrund ihrer Beschreibung des Mannes konnte nur weniger später ein 19-jähriger Tatverdächtiger im Bereich der Harfenbrücke vorläufig festgenommen werden. Der alkoholisierte Mann wurde anschließend zum Polizeirevier Böblingen gebracht und muss nun mit einer Anzeige wegen Sachbeschädigung rechnen. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf 200 Euro belaufen.
Aufgrund der Erfahrungen vom Vorabend wurden am Samstagabend erneut der Lange See sowie der Untere See und der Schottische Rosengarten bestreift. Größtenteils ernteten die Beamten Verständnis für die Maßnahme und stießen bei den kontrollierten Personen auf positive Resonanz. Allerdings kam es am Langen See zu einem weiteren Zwischenfall. Nachdem ein 21 Jahre alter Mann einen gegen ihn ausgesprochenen Platzverweis nicht befolgte, sollte er in Gewahrsam genommen werden. Hierauf solidarisierten sich rund 20 Personen, die den Einsatzkräften aggressiv entgegentraten und die Maßnahme als rassistisch darstellten. Es waren mehrere Streifenwagenbesatzungen notwendig, um die Situation, die kurz vor der Eskalation stand, zu beruhigen. Insgesamt kontrollierte die Polizei am Samstagabend rund 120 Personen.