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Stuttgart-Mitte: Angriffe auf Polizeibeamte und Ladengeschäfte in der Innenstadt – Vorläufige Bilanz der Polizei
Nach den Ausschreitungen in der Nacht zum Sonntag gibt die Polizei weitere Einzelheiten bekannt. Nach ersten Erkenntnissen war ein Einsatz wegen eines Rauschgiftdeliktes offenbar der Auslöser für die dann folgenden Ausschreitungen. Während der vorläufigen Festnahme eines Tatverdächtigen gegen 23.30 Uhr im Bereich des Oberen Schlossgartens solidarisierte sich eine Vielzahl der umstehenden Personen, griffen die eingesetzten Polizeibeamten an und bewarfen sie mit Steinen und Flaschen. Nachgeforderten Einsatzkräften gelang es zunächst, auch unter Einsatz von unmittelbarem Zwang und Pfefferspray, die randalierende Menge von den einschreitenden Beamten in Richtung Schlossplatz wegzudrängen. In der Folge solidarisierten sich weitere anwesende Personen auf dem Schlossplatz, sodass sich nun mehrere Hundert Personen gegen die Polizeibeamten stellten und weiter mit Steinen und Flaschen nach ihnen warfen. Auch eingesetzte Rettungskräfte wurden teilweise attackiert. Daraufhin wurden weitere Polizeikräfte aus umliegenden Polizeipräsidien sowie der Bundespolizei zur Unterstützung alarmiert, auch ein Polizeihubschrauber kreiste zeitweise über der Innenstadt. Die Randalierer zogen in einer Vielzahl von Kleingruppen unterschiedlicher Größe durch die Innenstadt. Erst gegen 04.30 Uhr war die Situation beruhigt. Vorläufige Bilanz Stand 17.00 Uhr Einsatzkräfte nahmen 24 mutmaßliche Randalierer fest. 19 Polizeibeamte wurden verletzt, ein Beamter konnte aufgrund einer Verletzung an der Hand seinen Dienst nicht fortsetzen. Im Bereich der Innenstadt, vor allem der Königstraße und der Marienstraße, wurden bislang 30 Geschäfte und Einrichtungen festgestellt, die von den Randalierern durch Einschlagen von Türen und Fensterscheiben teilweise erheblich beschädigt worden sind, darunter Mobilfunkläden, Bekleidungsgeschäfte und Juweliere. Darüber hinaus beschädigten die Täter auch Werbetafeln und brachten Graffitis an. Bislang wurden acht Geschäfte festgestellt, in die die Randalierer eindrangen und Waren plünderten. Bei dem Einsatz wurden, nach derzeitigem Stand, zwölf Streifenwagen teilweise erheblich beschädigt. Auf diversen Videosequenzen, die in den sozialen Netzwerken kursieren, ist zu sehen, wie Randalierer mit Stühlen und anderen Gegenständen auf die Streifenwagen einschlugen und die Scheiben zerstörten. Die Polizei hat zur Aufklärung der Straftaten die 40-köpfige Ermittlungsgruppe Eckensee eingerichtet und ermittelt im Auftrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart unter anderem wegen des Verdachts des schweren Landfriedensbruchs.

Stuttgart-Mitte: Angriffe auf Polizeibeamte und Ladengeschäfte in der Innenstadt
In der Nacht zum Sonntag (21.06.2020) kam es in Stuttgart zu erheblichen Angriffen auf Polizeibeamte, Streifenwagen und Ladengeschäfte in der Innenstadt. Mehr als ein Dutzend Polizeibeamte erlitten Verletzungen. Viele Feiernde aus dem Bereich des sich vornehmlich in den Abendstunden und Nächten unter anderem am Eckensee sammelnden Klientels solidarisierten sich in Zusammenhang mit einer Polizeikontrolle anlässlich eines Rauschgiftdelikts gegen die Beamten. In der Folge zogen die Menschen in Richtung Schlossplatz und verteilten sich offenbar auch in Gruppen in der Innenstadt. Abgestellte Streifenwagen wurden massiv beschädigt. Mit Stangen und Pfosten wurde auf die Fahrzeuge eingeschlagen, die Scheiben zertrümmert. Auch auf vorbeifahrende Streifen warfen Randalierer große Steine und andere Gegenstände, auch Pflastersteine, die zuvor aus dem Boden gerissen oder auch von Baustellen aufgenommen wurden. Polizeibeamte wurden äußerst aggressiv angegangen, angegriffen und verletzt. Mehr als 200 Beamte aus dem Stuttgarter Umland mussten alarmiert und in den Einsatz gebracht werden. Viele Ladengeschäfte in der Innenstadt sind offenbar wahllos beschädigt worden. Vor allem wurden Schaufensterscheiben eingeworfen oder eingeschlagen. In Filmszenen ist auch zu sehen, wie massiv versucht wird, selbst schwere große Scheiben zu zertrümmern. Offenbar um ihre Identität zu verdecken haben sich Täter auch absichtlich mit Sturmhauben und anderen Materialien vermummt. Aus einer noch unbestimmten Zahl von Geschäften wurden die Auslagen entwendet. Der Polizeihubschrauber schwebte über der Stadt. Erst nach Stunden wurde die Situation ruhiger. Die Kriminalpolizei sichert zur Stunde Spuren und vernimmt mehr als 20 vorläufig Festgenommene. Feuerwehrleute und das THW sichern auch zur Stunde noch viele Schaufensterscheiben. Das Polizeipräsidium Stuttgart ist derzeit noch dabei, aus den bereits vorhandenen und weiter hinzukommenden Erkenntnissen eine Gesamtübersicht zu erstellen. Eine weitere Mitteilung ist von der Pressestelle für den späten Nachmittag geplant. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Stuttgart unter der Rufnummer +4971189905778 oder über das Hinweisportal im Internet entgegen. Das Portal ist unter folgendem Link erreichbar: https://bw.hinweisportal.de/2020062108-gewaltaetigeausschreitungeninstuttgart/de/upload

Stuttgart-West: Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen
Drei Leichtverletzte und etwa 20.500 Euro Sachschaden sind die Folgen eines Verkehrsunfalls, der sich am Samstagnachmittag (20.06.2020) in Stuttgart-West ereignet hat. Ein 20 Jahre alter Mann befuhr mit einem Mercedes Sprinter gegen 14.30 Uhr die Magstadter Straße vom Schattengrund kommend in Fahrtrichtung Schattenring, als er vermutlich aufgrund Unachtsamkeit auf einen blauen Mercedes auffuhr, der von einem 57-Jährigen gelenkt wurde. Dieser wurde hierdurch auf einen grauen Mercedes geschoben, dessen 18-jähriger Fahrer langsam fuhr, um nach links abzubiegen. Der 57-Jähriger, der 18-Jährige und dessen 16-jährige Beifahrerin wurden leicht verletzt. Der graue und der blaue Mercedes waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Stuttgart-Nord: Frau niedergestochen – Tatverdächtiger festgenommen
Polizeibeamte haben am Freitagabend (19.06.2020) einen 52 Jahre alten Mann festgenommen, der im Verdacht steht, zuvor seine 42-jährige Ehefrau auf offener Straße mit einem Messer schwer verletzt zu haben. Der Mann fügte ihr gegen 22.05 Uhr an der Nordbahnhofstraße mehrere Stichverletzungen zu, wobei die Frau lebensgefährliche Verletzungen erlitt. Die Tatwaffe wurde vor Ort aufgefunden und als Beweismittel sichergestellt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei, insbesondere zur Motivlage des Mannes, dauern an. Der 52-jährige Afghane wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft im Laufe des Samstags (20.06.2020) einem Haftrichter vorgeführt.

Stuttgart-Süd: Nach Unfall geflüchtet – Zeugen gesucht
Ein Schwerverletzter und etwa 8.000 Euro Sachschaden sind die Folgen eines Verkehrsunfalls, der sich am Freitagabend (19.06.2020) in Stuttgart-Süd ereignet hat. Ein 43-jähriger Radfahrer befuhr gegen 23.25 Uhr die Neue Weinsteige aufwärts in Fahrtrichtung Zellerstraße, als er von einem dunklen VW Tiguan überholt und touchiert wurde. Hierdurch wurde der Radfahrer abgewiesen und prallte gegen insgesamt drei geparkte Fahrzeuge. Der Unfallverursacher fuhr in unbekannte Richtung davon, ohne sich um den Verletzten zu kümmern. Der Radfahrer, der keinen Helm trug, wurde durch den Rettungsdienst in ein Stuttgarter Krankenhaus verbracht. Zeugen werden gebeten, sich mit den Beamtinnen und Beamten der Verkehrspolizei unter der Rufnummer +4971189904100 in Verbindung zu setzen.

Stuttgart-Möhringen: Mit gefälschten Ausweisen unterwegs – Tatverdächtige in Haft
Polizeibeamte haben am Donnerstagnachmittag (18.06.2020) zwei 42 und 43 Jahre alter Männer festgenommen, die im Verdacht stehen, sich mit gefälschten Ausweisen in Deutschland aufzuhalten. Fahndungsbeamte kontrollierten gegen 16.00 Uhr den Skoda eines 23-Jährigen, der auf der Bundesstraße 27 in Richtung Autobahn unterwegs war. Bei der anschließenden Kontrolle wiesen sich seine 42 und 43 Jahre alten Mitfahrer jeweils mit slowakischen Ausweisen aus. Bei genauerer Betrachtung entdeckten die Beamten Ungereimtheiten an den Dokumenten, mutmaßlich handelt es sich um Totalfälschungen. Ermittlungen ergaben, dass es sich bei dem 42-Jährigen offenbar um einen russischen Staatbürger handelt, der bereits 2013 einen Asylantrag in Bielefeld stellte. Behörden lehnten den Antrag damals ab. Bei dem 43-Jährigen soll es sich um einen ukrainischen Mann handeln. Beamte fanden seinen echten, ukrainischen Reisepass in einer Wohnung in Schorndorf. Dort sollen die beiden Tatverdächtigen leben. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurden die beiden Männer im Laufe des Freitags (19.06.2020) einem Haftrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ und in Vollzug setzte.

Stuttgart-Degerloch: Nach Diebstahl Geld abgehoben – Zeugen gesucht
Unbekannte haben zwischen Dienstagabend (16.06.2020) und Mittwochmorgen (17.06.2020) Diebesgut im Wert von mehreren Tausend Euro erbeutet. Die Täter öffneten zwischen 19.30 Uhr und 08.00 Uhr auf bislang nicht geklärte Weise ein Auto, das vor einer Garage an der Leonorenstraße abgestellt war und durchsuchten dieses. Sie fanden einen Funksender zu der angrenzenden Garage, aus der sie ein E-Bike im Wert von mehreren Tausend Euro sowie eine Sporttasche samt Geldbeutel und EC-Karte stahlen. Mit der erbeuteten EC-Karte hoben die Diebe mehrere Tausend Euro ab. Die Täter entkamen unerkannt. Zeugen werden gebeten, sich bei den Beamtinnen und Beamten der Kriminalpolizei unter +4971189905778 zu melden.

Flughafen Stuttgart: Freund zahlt Geldstrafe – 40-Jähriger muss Ersatzfreiheitsstrafe nicht antreten
Dank der Hilfe eines guten Freundes konnte ein 40-Jähriger, der am gestrigen Donnerstagmittag (18.06.20) in Stuttgart gelandet war, einer 120-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe in letzter Sekunde entgehen. Im Rahmen der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle eines Fluges aus Istanbul/Türkei stellten Beamte der Bundespolizei fest, dass gegen den Mann ein Vollstreckungshaftbefehl wegen Betruges vorliegt. Hiernach war er im vergangenen Jahr zu einer Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu je 15,00 EUR, insgesamt also 1.800 EUR verurteilt worden. Da er sich nicht in der Lage sah die Strafe zu bezahlen, kontaktierte er seinen Freund, der das Geld für ihn auslegte.

Stuttgart-Wangen: Pkw kollidiert mit Stadtbahn
Ein 44 Jahre alter Fahrer eines Opel Astra ist am Donnerstagnachmittag (18.06.2020) auf der Kreuzung Ulmer Straße / Viehwasen mit einer Stadtbahn zusammengestoßen. Der 44-Jährige war gegen 15.10 Uhr in der Ulmer Straße aus Richtung Inselstraße kommend unterwegs. Auf Höhe der Straße Viehwasen wendete er sein Fahrzeug offenbar verbotswidrig und stieß dabei mit einer in gleicher Richtung fahrenden Stadtbahn der Linie U9 zusammen. Bei dem Zusammenstoß wurde niemand verletzt, die Höhe des Sachschadens beläuft sich auf zirka 15.000 Euro.

Stuttgart-Süd: Lkw contra Linienbus – eine Person leicht verletzt
Ein 27 Jahre alter Fahrer eines Lkw hat am Donnerstag (18.06.2020) in der Hauptstätter Straße einen Linienbus gestreift. Der 27-Jährige fuhr mit seinem Lkw gegen 13.30 Uhr die Filderstraße entlang und wollte nach rechts in den Heslacher Tunnel einbiegen. Dabei streifte er einen Bus der Linie 43, der die Filderstraße aus Richtung Marienplatz kommend geradeaus fuhr. Der Busfahrer erlitt leichte Verletzungen, seine Fahrgäste blieben unverletzt. Rettungskräfte kümmerten sich um den Verletzten und brachten ihn vorsorglich in ein Krankenhaus. Durch den Unfall entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren 10.000 Euro. Während der Unfallaufnahme kam es im Bereich der Bundesstraße 14 in Richtung Vaihingen zu Verkehrsbehinderungen.

Stuttgart-Hedelfingen: Seniorin überfallen – Zeugen gesucht
Ein Unbekannter hat am späten Mittwochabend (17.06.2020) eine 77-jährige Seniorin in ihrer Wohnung an der Amstetter Straße überfallen und verletzt. Der Mann klopfte gegen 23.40 Uhr an die Wohnungstür des Opfers. Als die Frau öffnete, schlug er unvermittelt auf sie ein, durchsuchte die Wohnung und flüchtete in unbekannte Richtung. Ob der Täter etwas erbeutete, ist noch nicht bekannt, eine sofortige Fahndung nach dem Flüchtigen erbrachte keine weiteren Erkenntnisse. Rettungskräfte kümmerten sich um die verletzte Frau und brachten sie in ein Krankenhaus. Laut dem Opfer soll der Täter etwa 170 Zentimeter groß sein und zur Tatzeit eine schwarze Sturmhaube und schwarze Handschuhe getragen haben. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Nord: Verkehrskontrollen
Polizeibeamte haben am Donnerstag (18.06.2020) auf der Bundesstraße 27 Verkehrskontrollen durchgeführt und ihr Hauptaugenmerk auf die Einhaltung der Geschwindigkeit gelegt. Die Beamten kontrollierten zwischen 09.00 Uhr und 12.45 Uhr den Verkehr kurz nach der Stahlhochbrücke in Richtung Kornwestheim und stellten dabei 26 Geschwindigkeitsverstöße fest. Neun Verkehrsteilnehmer überschritten die Höchstgeschwindigkeit von 80 Km/h um mehr als 21 Stundenkilometer, bei einem weiteren stellten die Beamten eine Überschreitung um 85 Km/h fest.

Stuttgart-Feuerbach: Mehrmals hinten aufgefahren – Zeugen gesucht
Die Polizei sucht Zeugen zu einem Unfall am Mittwoch (17.06.2020), bei dem sich der Verursacher unerlaubt von der Unfallstelle entfernt haben soll. Ein 37 Jahre alter BMW-Fahrer fuhr gegen 13.10 Uhr in der Heilbronner Straße in Richtung Zuffenhausen. Auf Höhe des Einfädelungsstreifens kurz vor der U-Bahn-Haltestelle Friedrichswahl wechselte er von der rechten auf die linke Fahrspur, woraufhin das hinter ihm fahrende Fahrzeug mehrmals auf seinen BMW auffuhr. Ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern, fuhr der Verursacher auf der Bundesstraße 10/Bundesstraße 27 in Richtung Ludwigsburg weiter. Laut dem 37-Jährigen soll es sich bei dem Fahrzeug um einen weißen Transporter handeln. Das Kennzeichen soll die Ziffern 1057 beinhalten. Zeugen werden gebeten, sich bei den Beamtinnen und Beamten des Polizeirevier 8 Kärntner Straße unter +4971189903800 zu melden.

Stuttgart-Mitte: Verkehrskontrollen – Verbotenes Wenden
Polizeibeamte haben am Mittwoch (17.06.2020) zusammen mit Beamten der Verkehrsprävention in der Charlottenstraße Verkehrskontrollen durchgeführt und ihr Hauptaugenmerk auf das vorschriftswidrige Wenden der Verkehrsteilnehmer gelegt. Zwischen 13.40 Uhr und 15.30 Uhr kontrollierten die Beamten Verkehrsteilnehmer, die in der Charlottenstraße stadtauswärts unterwegs waren und auf Höhe der Alexanderstraße trotz bestehenden Wendeverbots über die Stadtbahngleise wendeten. Insgesamt wendeten neun Fahrer verbotswidrig. Darüber hinaus stellten die Beamten vier Verkehrsteilnehmer fest, die während der Fahrt ihr Mobiltelefon bedienten, ein weiterer Verkehrsteilnehmer hatte den Sicherheitsgurt nicht angelegt. Die Präventionsbeamten führten zahlreiche verkehrserzieherische Gespräche und wiesen auf die hohe Gefahr hin, die von einem falschen Verhalten im Bereich der Stadtbahngleise ausgeht.

Stuttgart-Mitte: Messereinsatz bei Streit – Zeugen gesucht
Polizeibeamte haben am Dienstag (16.06.2020) einen 31 Jahre alten Mann festgenommen, der im Verdacht steht, einen 29-Jährigen bei einem Streit mit einem Messer verletzt zu haben. Die beiden Männer gerieten vermutlich wegen einer Frau, im Bereich des Akademiegartens, in Streit. Mehrere Zeugen meldeten gegen 11.15 Uhr die Auseinandersetzung, bei der sich die Männer zuerst verbal gestritten hatten. Im weiteren Verlauf schlug der 31-Jährige sein Opfer zu Boden und trat nach ihm. Ein Jogger trennte die beiden, der 31-Jährige riss sich jedoch wieder los und stach auf das am Boden liegende Opfer ein. Rettungskräfte kümmerten sich um den Verletzten und brachten ihn in ein Krankenhaus. Die Beamten nahmen den 31-jährigen Afghanen fest. Er wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft im Laufe des Mittwochs (17.06.2020) einem Haftrichter vorgeführt. Weitere Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei unter der Rufnummer +4971189905778 zu melden.

Stuttgart-Bad Cannstatt: Gaststättenkontrolle
Polizeibeamte haben am Montagabend (15.06.2020) eine Gaststätte am Wilhelmaplatz kontrolliert und aufgrund diverser Gesetzesverstöße geschlossen. Aufgrund mehrerer Hinweise kontrollierten die Beamten die Gaststätte gegen 21.30 Uhr. Der Gaststättenbetreiber verstieß unter anderem gegen Auflagen der Corona-Verordnung, der Gewerbeordnung, des Lebensmittels- und des Gefahrstoffrechts. Diverse Verstöße gegen die Brandschutzverordnung führten dann zur vorläufigen Schließung des Lokals. Bei mehreren Gästen fanden die Beamten darüber hinaus Betäubungsmittel. Sie müssen nun mit der Einleitung eines Strafverfahrens rechnen.

Stuttgart-Zuffenhausen: Bei Auseinandersetzung schwer verletzt – Zeugen gesucht
Bei einer Auseinandersetzung zwischen vier Personen sind am Montagabend (15.06.2020) am Bahnhof Zuffenhausen drei Beteiligte verletzt worden. Nach ersten Ermittlungen gerieten zwei 19 und 30 Jahre alte Männer sowie eine 16-jährige Jugendliche, die gemeinsam unterwegs waren, gegen 23.30 Uhr mit einem 42 Jahre alten Mann aus unbekannten Gründen in Streit. Im Laufe der folgenden Auseinandersetzung, bei der mutmaßlich auch eine abgebrochene Flasche eingesetzt wurde, erlitten der 42-Jährige sowie die beiden 19 und 30 Jahre alten Männer Verletzungen. Alarmierte Polizeibeamte nahmen die vier Beteiligten vorläufig fest. Rettungskräfte brachten den 42-Jährigen sowie seine beiden 19 und 30 Jahre alten Kontrahenten in Krankenhäuser. Alle vier wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen der Tat sowie dem Tatablauf dauern an. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Stuttgart-Süd: In Stadtbahn randaliert – Geschädigte und Zeugen gesucht
Polizeibeamte haben am Freitagabend (12.06.2020) einen 23 Jahre alten Mann vorläufig festgenommen, der im Verdacht steht, mit zwei noch unbekannten Komplizen in einer Stadtbahn randaliert und Fahrgäste bedroht zu haben. Die Tatverdächtigen befanden sich gegen 23.30 Uhr in einer Stadtbahn der Linie U1 in Richtung Vaihingen. In einem Abteil sollen die drei Männer mehrere Fahrgäste beleidigt, bedroht und mit Gegenständen beworfen haben. Die Tatverdächtigten beschädigten dabei offenbar auch eine Türe des Zuges und flüchteten an der Haltestelle Marienplatz aus der Stadtbahn. Hinzugerufene Sicherheitsmitarbeiter verfolgten die Männer bis in einen Hinterhof an der Jella-Leppmann-Straße. Dort soll der 23-Jährige versucht haben, mit einer Holzpalette auf einen 33 Jahre alten Security-Mitarbeiter einzuschlagen. Dem Mitarbeiter gelang es, den Schlag unverletzt abzuwehren. Die Männer setzten daraufhin ihre Flucht fort, ehe die Sicherheitsmitarbeiter den 23-Jährigen in der Adlerstraße entdeckten. Alarmierte Polizeibeamte nahmen ihn dort vorläufig fest. Seinen beiden Komplizen gelang die Flucht. Einer der Unbekannten trug zur Tatzeit einen roten Sportanzug, der zweite war dunkel gekleidet. Der 23-Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß gesetzt. Zeugen des Vorfalls, insbesondere die Fahrgäste aus der Stadtbahn, werden gebeten sich beim Polizeirevier 3 Gutenbergstraße unter der Rufnummer +4971189903300 zu melden.

Stuttgart-Vaihingen: Jugendliche erpresst – Zeugen gesucht
Vier Jugendliche haben am Sonntagabend (14.06.2020) zwei 15 Jahre alte Jungen bedroht und Bargeld erbeutet. Die beiden 15-Jährigen waren gegen 19.15 Uhr am Pfaffenwaldring im Bereich der Bushaltestelle Universität unterwegs und fuhren Fahrrad. Vier Jugendliche kamen auf die beiden zu und forderten sie auf, von ihren Fahrrädern abzusteigen. Als sie dem nicht nachkamen, entfernte einer der Täter die Kappe von einer mitgebrachten Luftpumpe und bedrohte die Jungen mit der Metallnadel. Sie stiegen von ihren Rädern ab und gaben den Tätern auf erneute Drohungen hin Bargeld und Kopfhörer. Im Anschluss flüchteten die Täter in Richtung S-Bahn-Haltestelle. Ein Täter war zirka 15 bis 16 Jahre alt und etwa 170 Zentimeter groß. Er hatte blonde Haare und eine schlanke Statur. Er trug eine helle Jeans und einen schwarzen Pullover. Der zweite war etwa 14 bis 15 Jahre alt und etwa 160 Zentimeter groß. Er hatte dunkle lockige Haare, die an den Seiten rasiert waren, einen leicht braunen Teint sowie eine schlanke Statur. Er soll eine khaki-grüne Bomberjacke, ein schwarzes Shirt, eine schwarze Cap mit silbernem Nike-Emblem sowie eine dunkle Jeans und schwarze Schuhe getragen haben. Ein weiterer Täter soll etwa 16 bis 17 Jahre alt und 175 Zentimeter groß sein. Er hatte dunkle Haare, die an den Seiten rasiert waren. Er war schlank und soll ein arabisches Erscheinungsbild gehabt haben. Er trug eine hellblaue Jeans, eine schwarze Jacke mit blauen Streifen und dem Nike-Emblem auf dem Rücken sowie eine schwarze Basecap und schwarze Schuhe. Der vierte war etwa 16 bis 17 Jahre alt und zirka 160 Zentimeter groß. Er soll ein arabisches Aussehen und schwarze Haare im Boxerschnitt sowie auffallend unreine Haut gehabt haben. Er trug einen schwarzen Jogginganzug mit weißen Streifen und weiße Sportschuhe. Zeugen werden gebeten, sich bei den Beamtinnen und Beamten der Kriminalpolizei unter der Rufnummer +4971189905778 zu melden.

Stuttgart-Weilimdorf: Steine auf Gleise gelegt – Zeugen gesucht
Unbekannte haben am Sonntagabend (14.06.2020) im Bereich der Stadtbahnhaltestelle Bergheimer Hof Steine auf die Gleise gelegt. Ein Stadtbahnfahrer der Linie U6 fuhr in Richtung Giebel und bemerkte gegen 19.30 Uhr zirka 150 Meter nach der Haltestelle Bergheimer Hof mehrere Schottersteine auf den Gleisen. Zwei Stadtbahnfahrer konnten nicht mehr rechtzeitig bremsen und überfuhren die Steine, einem weiteren gelang eine Gefahrenbremsung. Offenbar entstanden weder an den Bahnen noch an den Gleisen Beschädigungen, Personen wurden ebenfalls nicht verletzt. Ein Tatverdächtiger soll zirka 14 bis 16 Jahre alt sein. Er hatte ein Fahrrad dabei und war mit einem schwarzen Kapuzenpullover mit roten Streifen auf der Kapuze bekleidet. Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen stellten die Beamten fünf Jugendliche fest, die sich im unmittelbaren Bereich aufhielten. Ob sie mit der Tat in Verbindung stehen, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Zeugen werden gebeten, sich bei den Beamtinnen und Beamten des Polizeireviers 8 Kärntner Straße unter der Rufnummer +4971189903800 zu melden.

Stuttgart-Bad Cannstatt: Schließung von Gaststätte nach wiederholten Verstößen
Polizeibeamte haben am Samstag (13.06.2020) und Sonntag (14.06.2020) eine Gaststätte an der Brunnenstraße aufgrund zahlreicher Verstöße geschlossen. Mehrere Anwohner meldeten am Samstag gegen 15.00 Uhr ruhestörenden Lärm im Bereich der neu eröffneten Gaststätte an der Brunnenstraße. Dort stellten Polizeibeamte zirka 150 Personen fest, die sich teils dicht gedrängt vor und in der Gaststätte aufhielten. Kurze Zeit später war die Personengruppe auf etwa 300 angewachsen, die Gäste blockierten stellenweise den Gehweg und die Fahrbahn. Da die Gäste und das Personal auch nach Aufforderungen durch die Beamten keine Abstands- und Hygieneregeln einhielten, schlossen die Polizisten die Gaststätte und untersagten vorerst den weiteren Betrieb. Nur etwa 30 Minuten später stellten die Beamten fest, dass sich trotz der Schließung wieder Personen in der Gaststätte aufhielten. Sie verwiesen sie des Ortes und mussten die Lokalität erneut schließen. Am Sonntag stellten Polizeibeamte gegen 19.00 Uhr bei einer Kontrolle der Gaststätte zahlreiche Verstöße, unter anderem gegen das Jugendschutzgesetz, das Landesdatenschutzgesetz und gegen Brandschutzvorschriften fest. Sie schlossen die Gaststätte aufgrund der Verstöße erneut und untersagten den weiteren Betrieb bis zur Behebung der Mängel. Der Betreiber muss nun mit mehreren Anzeigen rechnen.

Stuttgart-Nord: Hoher Sachschaden nach Unfall mit Müllauto
Der 57 Jahre alte Fahrer eines Müllfahrzeugs hat am Samstagmorgen (13.06.2020) die Decke eines Parkhauses an der Rosensteinstraße beschädigt. Der 57-Jährige wollte gegen 09.30 Uhr mit dem LKW, auf dem sich als Aufbau eine Mülltrommel befindet, aus dem Parkhaus eines Supermarktes an der Rosensteinstraße ausfahren. Er beachtete offenbar die Höhenbeschränkung nicht und streifte mit dem Aufbau seines Fahrzeugs die Decke des Parkhauses. Teile der Deckenverkleidung brachen heraus. Die Schadenshöhe an der Decke kann noch nicht beziffert werden, die Statik blieb allerdings intakt. Am Fahrzeug entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren 10.000 Euro.

Stuttgart-Süd: Autos beschädigt – 49-Jähriger Tatverdächtiger vorläufig festgenommen – weitere Geschädigte gesucht
Die Polizei sucht weitere Geschädigte zu einem Vorfall, bei dem in der Nacht zum Mittwoch (03.06.2020) in der Alexanderstraße ein 49 Jahre alter Mann Fahrzeuge beschädigt hat. Ein Anwohner sah gegen 02.10 Uhr, wie der Tatverdächtige auf geparkte Autos einschlug und rief die Polizei. Die alarmierten Beamten nahmen daraufhin den 49-Jährigen vorläufig fest. Ermittlungen ergaben, dass der Mann einen Mini Cooper zerkratzt und an einem Dacia Logan den Außenspiegel abgerissen sowie die Windschutzscheibe mutmaßlich mit einer Warnbake eingeschlagen hat. Der Schaden beträgt nach ersten Schätzungen mehrere Hundert Euro. Der 49-Jährige, der sich offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand befand, wurde in ein Krankenhaus gebracht. Aufgrund der durchgeführten Ermittlungen kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Tatverdächtige weitere Fahrzeuge beschädigt hat. Weitere Geschädigte werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903300 beim Polizeirevier 3 Gutenbergstraße zu melden.