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Esslingen: Räuberischer Diebstahl
Am Samstag um 14.40 Uhr ist der Polizei von mehreren Personen zunächst eine Schlägerei im Eingangsbereich eines Einkaufsmarktes in der Bahnhofstraße gemeldet worden. Vor Ort wurde dann jedoch ermittelt, dass zunächst ein 13 – Jähriger nach einem vorausgegangenen Ladendiebstahl von einem Sicherheitsmitarbeiter im Eingangsbereich festgehalten wurde. Dies missfiel dem hinzukommenden 15- jährigen Bruder des Ladendiebes und dieser schlug dem Sicherheitsmitarbeiter daraufhin mit der Faust ins Gesicht. In der Folge kam es zu einer Rangelei, bei welcher sowohl der 15 – wie auch der 13 -Jährige auf den Sicherheitsmitarbeiter einschlugen. Nachdem Zeugen dazwischen gegangen waren, flüchteten die beiden Täter. Sie konnten im Rahmen der eingeleiteten Fahndung im Bereich des Bahnhofes angetroffen und zum Polizeirevier Esslingen verbracht werden. Nach der Durchführung der erforderlichen Maßnahmen konnte eine Erziehungsberechtigte erreicht und unterrichtet werden.

Esslingen: Sachbeschädigungen an Pkw
Ein 21 -jähriger Mann hat am Samstag gegen 23.30 Uhr insgesamt drei geparkte Fahrzeuge beschädigt. Zwei der Pkw waren in der Liebigstraße geparkt, an diesen wurde jeweils der Außenspiegel auf der Fahrerseite abgeschlagen. Einen in der Eisenbahnstraße geparkten Pkw Audi traktierte der Täter mit einem Holzbrett, wonach an diesem mehrere Scheiben beschädigt waren. Anschließend flüchtete der 21 -Jährige auf seinem Fahrrad, konnte jedoch im Rahmen der Fahndung im Bereich der Hauptstraße / Wilhelmstraße angetroffen werden. Da er androhte, weitere Straftaten zu begehen, wurde er für den Rest der Nacht in polizeilichen Gewahrsam genommen. An den beschädigten Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt 2.500 Euro.

Wernau: Rotlicht missachtet
Am Samstag kurz vor 15.00 Uhr ist es in Wernau zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei welchem zwei Personen leicht verletzt wurden und Sachschaden in Höhe von 12.500 Euro entstanden ist. Der 43 -jährige Fahrer eines Pkw Peugeot 508 bog von der Adlerstraße kommend nach rechts in die Kirchheimer Straße ab, wobei die Lichtzeichenanlage für ihn den Grünpfeil gezeigt haben soll. Im Einmündungsbereich kollidierte er mit dem von links auf der Kirchheimer Straße herankommenden Pkw Mercedes Benz eines 45 -Jährigen, für welchen die Lichtzeichenanlage nach Aussage einer Zeugin Rotlicht zeigte. Der 43 -jährige Peugeot-Fahrer sowie sein mitfahrender 15 -jähriger Sohn erlitten leichte Verletzungen.

Kirchheim unter Teck: Fußgängerin von PKW erfasst
Auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums in der Stuttgarter Straße ist es am Freitagabend zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen, bei dem eine 85-jährige Fußgängerin lebensgefährlich verletzt wurde. Ein 81-jähriger Lenker eines Opel parkte gegen 19.00 Uhr rückwärts aus einer Parklücke aus, als er eigenen Angaben nach das Gas- und Bremspedal an seinem Fahrzeug verwechselte. Der Opel beschleunigte hierauf stark und fuhr in einem Bogen rückwärts aus der Parklücke heraus. Hierbei streifte er zunächst zwei geparkte Fahrzeuge, bevor er die neben einem geparkten Volvo stehende 85-Jährige mit seinem Fahrzeugheck ungebremst erfasste. Die Fußgängerin wurde hierbei zwischen dem Volvo und dem Opel eingeklemmt. Durch die hinzueilenden Rettungskräfte konnte sie rasch befreit werden. Sie wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen durch einen Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus verbracht. Am Unfallort waren die Polizei, der Rettungsdienst mit drei Fahrzeugen und acht Einsatzkräften sowie die Feuerwehr Kirchheim mit sechs Fahrzeugen und 24 Einsatzkräften tätig. Zur Klärung des genauen Unfallherganges wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Stuttgart ein Gutachter hinzugezogen. An den teils nicht mehr fahrbereiten Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden in Höhe von circa 16.000 Euro.

Filderstadt-Bernhausen: Nach Körperverletzung Polizeibeamte beleidigt und angegriffen
Am frühen Freitagabend ist es am Busbahnhof in Filderstadt-Bernhausen zu einer Körperverletzung gekommen. Den bisherigen polizeilichen Erkenntnissen zufolge betrat ein 18-Jähriger gegen 20.30 Uhr einen Linienbus in Filderstadt-Bonlanden. Da dieser während der Busfahrt keine Mund-Nasen-Maske trug, wurde er am Busbahnhof in Filderstadt-Bernhausen durch einen 54-jährigen Mitarbeiter der Verkehrsbetriebe auf sein Fehlverhalten angesprochen. Der Täter schlug dem 54-Jährigen hierauf unvermittelt mit einer Stahlkette in das Gesicht und verletzte diesen hierbei schwer, sodass dieser im Anschluss durch den Rettungsdienst in ein Klinikum eingeliefert werden musste. Der Beschuldigte, welcher zunächst fußläufig flüchtete, konnte durch eine Streife des Polizeirevier Filderstadt im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen in unmittelbarer Tatortnähe angetroffen und einer Personenkontrolle unterzogen werden. Der erheblich alkoholisierte Beschuldigte verweigerte die Durchführung jeglicher polizeilichen Maßnahmen und trat umgehend äußerst aggressiv gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten auf. Gegen die anschließende Festnahme sowie das Anlegen der Handschließen setzte sich dieser körperlich erheblich zur Wehr. Weiter beleidigte dieser die Polizeibeamten während der gesamten Maßnahmen aufs Übelste. Der Beschuldigte wurde nach Durchführung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt und sieht nun mehreren entsprechenden Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft entgegen.

Aichtal: Größerer Rettungseinsatz
Zu einem größeren Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst ist es am Freitagvormittag, ab 10.30 Uhr, in Aich gekommen. Ein 37-Jähriger hatte zuvor offenbar versucht, aus dem zweiten Obergeschoss eines Wohngebäudes in der Straße Im Zeilfeld zu springen, weshalb ein Zeuge den Notruf wählte. Da der Mann von den Einsatzkräften nicht mehr gesehen werden konnte, breitete die Feuerwehr vorsorglich ein Sprungtuch aus. Gegen 13 Uhr konnte der Mann körperlich unversehrt in einer Nachbargemeinde angetroffen und in der Folge vom Rettungsdienst unter polizeilicher Begleitung in eine Fachklinik eingeliefert werden. In den wenigen Minuten zwischen dem Notruf des Zeugen und dem Eintreffen der Polizei hatte der 37-Jährige das Gebäude offensichtlich unbemerkt verlassen.

Deizisau: Heck ausgebrochen und auf Gegenfahrspur geschleudert
Ein 29-Jährige hat am Freitagmittag auf der Hochbrücke über die B 10 die Kontrolle über seinen Porsche verloren und eine Kollision mit einem Mazda verursacht. Der Mann war den bisherigen, verkehrspolizeilichen Ermittlungen zufolge gegen zwölf Uhr von der B 10 aus Richtung Ulm kommend abgefahren und beabsichtigte, nach links auf die L 1204 nach Deizisau abzubiegen. Nachdem er zunächst an einer Ampel angehalten hatte, beschleunigte der Fahrer bei Grün derart, dass das Heck des Sportwagens auf der feuchten Fahrbahn ausbrach, der Porsche sich um die eigene Achse drehte und auf die Gegenfahrspur schleuderte. Dort kollidierte er mit dem ordnungsgemäß fahrenden Mazda eines 53 Jahre alten Mannes, worauf die beiden Pkw parallel zueinander zum Stehen kamen. Der Gesamtschaden an den Fahrzeugen beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf rund 26.000 Euro. Sie mussten abgeschleppt werden.

Kirchheim/ Teck: Diebstahl von Pkw (Zeugenaufruf)
Am Freitag, im Zeitraum zwischen Mitternacht und fünf Uhr, hat ein Unbekannter einen verschlossen, am Straßenrand in der Kanalstraße geparkten, weißen VW Golf entwendet. An dem Fahrzeug im Wert von etwa 25.000 Euro waren die amtlichen Kennzeichen BM-MV 1997 angebracht. Das Polizeirevier Kirchheim hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter Telefon 07021/501-0 um Zeugenhinweise.

Landkreise Böblingen/Esslingen/Tübingen/Tuttlingen und Zollernalbkreis: Waffenhandel und geplanter erpresserischer Menschenraub aufgedeckt Ermittler der Kriminalpolizeidirektionen Böblingen, Rottweil und Esslingen haben mit Unterstützung von Spezialkräften und verschiedenen Polizeidienststellen in Baden-Württemberg und anderen Bundesländern nach intensiven Ermittlungen einen gewerbsmäßigen, illegalen Waffenhandel aufgedeckt. Vier Verdächtige befinden sich auf Antrag der Staatsanwaltschaften Hechingen und Stuttgart in Untersuchungshaft. Zwei der Inhaftierten wird zusätzlich vorgeworfen, einen erpresserischen Menschenraub geplant und konkrete Vorbereitungen für das Verbrechen getroffen zu haben.
Im Zuge der umfangreichen und überregional durchgeführten Ermittlungen, Festnahmen und Durchsuchungen wurden unter anderem etliche erlaubnispflichtige Schusswaffen, bei denen es sich um technisch veränderte Schreckschusswaffen handelt, Munition, rund 150 Schalldämpfer, andere Waffenteile und die komplette Einrichtung einer Werkstatt beschlagnahmt.
Im Mai war zunächst bei der Kriminalpolizeidirektion Böblingen bekannt geworden, dass ein aus dem Landkreis Tuttlingen stammender 29-Jähriger und sein 44 Jahre alter Komplize aus dem Landkreis Esslingen den konkreten Plan verfolgten, einen Geschäftsmann im Landkreis Böblingen zu erpressen und zur Untermauerung ihrer Forderungen eine Angehörige zu entführen. Außerdem fanden die Ermittler heraus, dass die Männer auch Schusswaffen zum Kauf anbieten. Durch ihre im Mai im Landkreis Tuttlingen erfolgte Festnahme und die Anordnung der Untersuchungshaft wurden nicht nur die Entführung und die Erpressung vereitelt. Bei der Festnahme der Verdächtigen wurden außerdem zehn erlaubnispflichtige und zum Verkauf bestimmte Schusswaffen beschlagnahmt. Nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen hatten die beiden Beschuldigten die Waffen zuvor bei zwei in einer Tuttlinger Kreisgemeinde ansässigen Männern bezogen, die sich eigens zur Herstellung von Schusswaffen eine Werkstatt eingerichtet hatten.
Parallel hierzu hatten Ermittlungen in anderer Sache die Beamten der Kriminalpolizeidirektion Esslingen auf die Spur eines 33-Jährigen aus dem Landkreis Tübingen und eines 34-Jährigen aus einer Gemeinde im Zollernalbkreis geführt. Unter dem dringenden Verdacht des illegalen Waffenhandels wurden die beiden Männer nach mehrwöchigen Ermittlungen in den vergangenen Tagen in Göppingen und Mössingen festgenommen. Der Jüngere hatte bei seiner Festnahme eine Schusswaffe und dazugehörige Munition bei sich. Beide befinden sich nun ebenfalls in Haft. Ermittlungen gegen mutmaßliche Abnehmer wurden eingeleitet. Bei den Ermittlungen ergaben sich wie im Verfahren der Kriminalpolizei Böblingen konkrete Hinweise, dass die Beschuldigten ebenfalls Schusswaffen aus der oben beschriebenen Werkstatt im Landkreis Tuttlingen bezogen hatten.
Die Staatsanwaltschaft Rottweil leitete aufgrund der Verdachtslage gegen die 32 und 48 Jahre alten, mutmaßlichen Hersteller der Waffen aus dem Landkreis Tuttlingen ein Ermittlungsverfahren wegen des gewerbsmäßigen, illegalen Waffenhandels ein, das bei der Kriminalpolizeidirektion Rottweil geführt wird. Nach nun vorliegenden Erkenntnissen hatten die Beschuldigten offenbar ihre beruflichen Vorerkenntnisse in der Metallverarbeitung dazu genutzt, um sich auf die technische Veränderung erlaubnisfreier Schreckschusswaffen in erlaubnispflichtige, also sogenannte „scharfe“ Schusswaffen zu spezialisieren. Hierzu hatten sie in einer Garage eine mit entsprechenden Maschinen ausgestattete Werkstatt eingerichtet, wo sie regelmäßig Schreckschusswaffen umbauten und dann mit entsprechendem Zubehör verkauften. Teilweise wurden in der Werkstatt hergestellte Schusswaffen auch an einzelne Abnehmer in andere Bundesländer veräußert, wo weitere Ermittlungen im Gang sind. Bis sie sich gerichtlich verantworten müssen, befinden sich der 32-Jährige und der 48-Jährige auf freiem Fuß.
Die Ermittlungen zum Umfang der illegalen Geschäfte dauern noch an.

Esslingen: Durch umherfliegende Splitter schwer verletzt
Ein Schwerverletzter und ein Sachschaden von etwa 10.000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Donnerstagnachmittag auf der L 1150 ereignet hat. Gegen 17.45 Uhr befuhr eine 75-Jährige die Landesstraße von Esslingen herkommend in Richtung Baltmannsweiler. Kurz nach der Abzweigung zur K 1267 geriet sie dabei mit ihrem Opel Corsa auf die Gegenfahrspur und streifte mit dem Außenspiegel einen entgegenkommenden Audi A3. Dessen 37 Jahre alter Lenker war mit geöffneter Seitenscheibe unterwegs gewesen und wurde durch umherfliegende Splitter im Gesicht verletzt. Nachdem er sich zunächst selbstständig in eine Klinik begeben hatte, musste er anschließend aufgrund einer schweren Augenverletzung stationär behandelt werden. Die Unfallverursacherin war nach dem Zusammenstoß weitergefahren. Der Unfall wurde durch einen Zeugen erst nachträglich zur Anzeige gebracht. Die Verkehrspolizei Esslingen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Nürtingen: Linienbusse zusammengestoßen
Zwei Linienbusse sind am Donnerstagabend in der Steinenbergstraße zusammengestoßen. Gegen 18.30 Uhr befuhr ein 67-Jähriger in einem mit drei Fahrgästen besetzten Bus der Marke Mercedes-Benz den Omnibusbahnhof. Dort fuhr er links an einem anderen Linienbus der Marke Volvo vorbei, der an einer Haltestelle wartete. Beim Vorbeifahren streifte sein Fahrzeug den stehenden Volvo. Dadurch wurde eine Fensterscheibe des Mercedes beschädigt, deren Splitter einen 22-jähigen Fahrgast leicht verletzten. Der 22-Jährige wurde zur weiteren Untersuchung in eine Klinik gebracht. Es entstand ein Sachschaden von etwa 3.000 Euro.

Leinfelden-Echterdingen: Mutmaßlichen Exhibitionisten gefasst
Wegen der Vornahme exhibitionistischer Handlungen ermittelt der Polizeiposten Leinfelden-Echterdingen gegen einen 68-Jährigen, der unter dem Verdacht steht, sich am Donnerstagnachmittag in Stetten in der Öffentlichkeit selbst befriedigt zu haben. Den derzeitigen Ermittlungen zufolge hielt sich der Mann gegen 16.50 Uhr in der Nähe eines Spielplatzes in der Jahnstraße auf und soll dabei in der Hose an seinem Glied sexuelle Handlungen vorgenommen haben. Eine Zeugin verständigte daraufhin die Polizei. Der Tatverdächtige konnte von den Beamten noch vor Ort angetroffen werden. Er wurde zur Durchführung weiterer polizeilicher Maßnahmen auf die Dienststelle gebracht und im Anschluss entlassen. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft.

Kirchheim/Teck: Von Arbeitsbühne gestürzt
Ein 47-Jähriger hat sich am Donnerstagvormittag beim Sturz von einer mobilen Arbeitsbühne schwere Verletzungen zugezogen. Der Mann war gegen 9.45 Uhr im Faberweg mit der Montage von Stahlträgern an einer im Bau befindlichen Halle beschäftigt und stürzte von der Arbeitsbühne mehrere Meter in die Tiefe. Dabei fiel der 47-Jährige auf einen darunter stehenden Autokran. Er wurde nach notärztlicher Erstversorgung mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

Filderstadt: Vorfahrt nicht beachtet
Einen Sachschaden von etwa 12.000 Euro hat eine 51-jährige Lenkerin eines Renault Kadjar am Mittwochabend an der Einmündung Gottlieb-Daimler-Straße/ Karl-Benz-Straße verursacht. Die Frau befuhr gegen 19.45 Uhr die Gottlieb-Daimler-Straße in Richtung Echterdinger Straße und missachtete an der Einmündung zur Karl-Benz-Straße die Vorfahrt eines von links kommenden, 18-jährigen VW Golf-Fahrers. Beide Fahrzeuge krachten im Einmündungsbereich zusammen. Der VW wurde dabei so stark beschädigt, dass er von einem Abschleppunternehmen aufgeladen und abtransportiert werden musste. Verletzt wurde niemand.

Wernau: Diebstahl von Fahrzeug (Zeugenaufruf)
Zwischen Montag, 21 Uhr, und Dienstag, 13 Uhr, hat ein Unbekannter einen auf einem Parkplatz in der Junkerstraße abgestellten Mercedes Benz S500 in Weiß entwendet. An dem verschlossenen Fahrzeug im Wert von etwa 14.000 Euro waren die amtlichen Kennzeichen ES-DS 8913 angebracht. Der Polizeiposten Wernau hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter Telefon 07153/9724-0 um Zeugenhinweise.

Filderstadt: Motorradfahrer über Motorhaube geschleudert
Bei einem Verkehrsunfall, der sich am Dienstagnachmittag in Sielmingen infolge einer Vorfahrtsmissachtung ereignet hat, hat sich ein 19-jähriger Motorradfahrer schwere Verletzungen zugezogen. Eine 45 Jahre alte Frau bog mit ihrem Mercedes gegen 17 Uhr von der Friedrichstraße nach links auf die Bahnhofstraße ab und missachtete dabei die Vorfahrt des von rechts kommenden Kraftrads. Der junge Mann krachte infolgedessen mit seiner Husqvarna Supermoto frontal in die Seite des Pkw und wurde durch die Wucht des Aufpralls über die Motorhaube hinweg auf den Gehweg geschleudert. Der Zusammenstoß war so heftig, dass an dem Zweirad der Lenker abgerissen wurde. Nach notärztlicher Erstversorgung wurde der Heranwachsende vom Rettungsdienst in eine Klinik eingeliefert. Sein Motorrad wurde von einem Abschleppunternehmen aufgeladen und abtransportiert. Die Polizei beziffert den Gesamtschaden auf schätzungsweise 14.000 Euro.

Kirchheim: Heftiger Auffahrunfall
Ein Schaden in Höhe von rund 20.000 Euro ist bei einem heftigen Auffahrunfall am Dienstagvormittag in Kirchheim entstanden. Ein 79-Jähriger war gegen 10.10 Uhr mit einem Opel Astra in der Bismarckstraße in Richtung Eichendorffstraße unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache fuhr er vor Gebäude 40 ungebremst gegen einen am rechten Fahrbahnrand geparkten BMW X5. Dieser wurde durch die Wucht des Aufpralls etwa 100 Meter weit nach vorne geschoben bis er gegen einen am gegenüberliegenden Straßenrand abgestellten Renault Twingo prallte. Der Opel und der BMW mussten im Anschluss abgeschleppt werden. Glücklicherweise waren der Unfallverursacher sowie ein 13 Jahre alter Junge in dem BMW ersten Erkenntnissen nach unverletzt geblieben.

Nürtingen: Nach tätlichem Angriff in Gewahrsam genommen
Weil er in alkoholisiertem Zustand mehrere Personen angegriffen und verletzt hat, ist ein 17-Jähriger am Montagabend von Beamten des Polizeireviers Nürtingen in Gewahrsam genommen worden. Gegen 21 Uhr kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Jugendlichen und zwei ihm persönlich bekannten Personen in der Breslauer Straße. Als ein 60-jähriger Anwohner versuchte zu schlichten, rannte der 17-Jährige auf diesen zu und trat hin so heftig, dass er rückwärts umfiel und mit dem Kopf auf dem Boden aufschlug. Mit leichten Verletzungen wurde der 60-Jährige anschließend vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht. Gegen den Jugendlichen wird nun wegen Körperverletzung ermittelt.

Lenningen: Biker schwer verletzt
Schwere Verletzungen hat sich ein 19-jähriger Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall am Montagnachmittag auf der L 1212 zwischen Schopfloch und Ochsenwang zugezogen. Gegen 16.45 Uhr bog eine 63 Jahre alte Frau mit ihrem Toyota von der Zufahrt eines Naturschutzzentrums aus auf die Landesstraße ein, weshalb der aus Richtung Ochsenwang kommende 19-Jährige seine Yamaha stark abbremste. Dabei geriet das Zweirad ins Schleudern, worauf der junge Mann auf die Fahrbahn stürzte. Die Yamaha schlitterte über den Asphalt und krachte in die Front des Pkw. Der Gestürzte kam seinerseits im Grünstreifen zum Liegen. Zu einer Kollision des Heranwachsenden mit dem Wagen war es nach derzeitigem Kenntnisstand nicht gekommen. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei beziffert den Blechschaden auf etwa 3.000 Euro. Die Yamaha musste zudem von einem Abschleppunternehmen aufgeladen und abtransportiert werden.

Leinfelden-Echterdingen: Brand in Industriegebiet
Zu einem Brand im Fasanenweg in Unteraichen sind Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei am Dienstagmorgen ausgerückt. Dort hatten auf dem Dach eines im Bau befindlichen, mehrstöckigen Firmengebäudes gegen 7.50 Uhr aus noch unbekannter Ursache mehrere Bitumenbahnen Feuer gefangen, was eine hunderte Meter hohe, schwarze Rauchsäule zur Folge hatte. Der Verkehr auf der nahegelegenen A8 wurde dadurch jedoch nicht beeinträchtigt. Durch das zügige Eingreifen der Feuerwehr konnten die Flammen rasch bekämpft und der offene Brand rund eine Stunde später gelöscht werden. Vorläufigen Schätzungen zufolge dürfte der Sachschaden mit rund 10.000 Euro zu Buche schlagen. Personen kamen nach derzeitigem Kenntnisstand nicht zu Schaden.

Esslingen: Brand an Außenfassade eines Wohnhauses
Aus noch unklarer Ursache ist am Montagabend, gegen 21 Uhr, die Außenfassade eines mehrstöckigen Wohngebäudes in der Stuttgarter Straße in Brand geraten. Zeugen und Bewohner meldeten das Feuer, das offenbar unterhalb eines Balkons der oberen Stockwerke an der Gebäudeverkleidung ausgebrochen war, der Leitstelle von Feuerwehr und Rettungsdienst und begannen, die offenen Flammen mit Feuerlöschern zu bekämpfen. Die Feuerwehr, die mit zahlreichen Rettungskräften anrückte, löschte den Brand und vorhandene Glutnester endgültig. Das Gebäude wurde geräumt. Der entstandene Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden. Verletzt wurde niemand. Alle Bewohner konnten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Das Polizeirevier Esslingen hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft insbesondere, ob eine auf einem Balkon unsachgemäß entsorgte Zigarettenkippe als Brandursache in Frage kommen könnte.

Kirchheim/ Teck: Auseinandersetzung an Fußgängerüberweg (Zeugenaufruf)
Noch unklar ist der genaue Ablauf einer Auseinandersetzung zwischen zwei Pkw-Insassen und zwei Fußgängern, die sich am Montagabend an einem Fußgängerüberweg in der Alleenstraße ereignet hat. Kurz vor 23 Uhr befuhr ein 32-Jähriger Lenker eines Lancia Ypsilon mit seiner 21-jährigen Beifahrerin die Alleenstraße von der Plochinger Straße herkommend in Richtung Schülestraße. An einem dortigen Fußgängerüberweg kam es zwischen den beiden Fahrzeuginsassen und einem 19-jährigen Fußgänger sowie dessen 17 Jahre alter Begleiterin, die die Fahrbahn überquerten, zu einem Disput, in dessen Folge der 19-Jährige auf den Pkw eingeschlagen und die Beifahrerin attackiert haben soll. Dies mündete in weitere Handgreiflichkeiten unter den Beteiligten außerhalb des Fahrzeugs. Aus noch ungeklärter Ursache wurde zu einem nicht näher bekannten Zeitpunkt während des Vorfalls der Fuß der 17-jährigen Fußgängerin von einem Rad des Lancia überrollt, der schließlich an einem Ampelmast zum Stehen kam. Die Jugendliche wurde mit Verletzungen unklaren Ausmaßes vom Rettungsdienst zur Untersuchung und Behandlung in eine Klinik gebracht. Die Insassen des Lancia wurden leicht verletzt. Da zum genauen Hergang der Auseinandersetzung unterschiedliche Aussagen der Beteiligten vorliegen, bittet das Polizeirevier Kirchheim Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, sich unter Tel. 07021/501-0 zu melden.

Kirchheim unter Teck: Rennradfahrer schwer verletzt
Schwere Verletzungen hat sich ein Rennradfahrer bei einem Verkehrsunfall am Sonntagnachmittag auf der Bundesstraße 297 bei Kirchheim zugezogen. Ein 66-jähriger Lenker eines Wohnmobils wollte gegen 16.40 Uhr seine Fahrt von einer neben der B 297, Höhe des Kirchheimer Freibads, liegenden Parkbucht in Richtung Autobahn fortsetzen. Hierbei übersah er einen in Richtung Kirchheim auf der bevorrechtigten Bundesstraße fahrenden Rennradfahrer. Der 51-jährige Radler prallte gegen das einfahrende Wohnmobil und zog sich trotz getragenem Fahrradhelm schwere Verletzungen zu. Er wurde von einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich insgesamt auf etwa 3.000 Euro.

Nürtingen: Schwer verletzter Radfahrer (Zeugenaufruf)
Das Polizeirevier Nürtingen sucht Zeugen zu einem Verkehrsunfall, der sich am Sonntagnachmittag an der Kreuzung Neuffener Straße / Steinengrabenstraße in Nürtingen ereignet hat. Ein 53-Jähriger war gegen 13.45 Uhr mit seinem Rennrad auf der Neuffener Straße in Richtung Nürtingen Altstadt unterwegs. Im Kreuzungsbereich zur Steinengrabenstraße wollte er auf den separaten Radweg in Richtung Bahnhofstraße auffahren, wobei er aus bislang ungeklärter Ursache zu Sturz kam. Hierbei zog er sich trotz getragenem Fahrradhelm schwerste Verletzungen zu und kam mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik. Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07022/9224-0 beim Polizeirevier Nürtingen zu melden.