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Leonberg: Fahrzeug überrollt Fußgängerin
Am Freitag 05.06.2020 gegen 19:00 Uhr kam es in der Gerlinger Straße in Leonberg zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Person schwer verletzt wurde. Eine 19-jährige Frau und ein 21-jähriger Mann hatten sich zunächst außerhalb des Fahrzeuges gestritten. Hierbei war der Mann auch körperlich von der Frau angegangen worden. Verletzt wurde er hierbei jedoch nicht. Im weiteren Verlauf stieg der Mann in sein Fahrzeug und wollte aus einer Parklücke ausparken. Seine Kontrahentin lief im selben Moment seitlich an das Fahrzeug heran und lehnte sich auf die Motorhaube, mutmaßlich um das Fahrzeug zu stoppen. Durch den Ausparkvorgang kam die Frau zu Fall und wurde im Bereich der Beine von dem Fahrzeug überrollt. Hierdurch erlitt sie schwere Verletzungen an den Beinen und wurde von den alarmierten Rettungskräften ins Krankenhaus verbracht. Das Fahrzeug des Mannes wurde nicht beschädigt. Zur Unfallaufnahme waren drei Einsatzfahrzeuge des Polizeipräsidiums Ludwigsburg eingesetzt.

Herrenberg: Unbekannter verletzt Busfahrerin
Wegen Körperverletzung ermittelt das Polizeirevier Herrenberg gegen einen noch unbekannten Fahrgast, der am Freitagvormittag gegen 10.45 Uhr in einem Linienbus, der zwischen Nagold und Herrenberg verkehrt, die 60 Jahre alte Busfahrerin angriff. Der unbekannte Täter, der in Begleitung eines weiteren Mannes war, stieg nach den derzeitigen Erkenntnissen in Mötzingen in den Bus ein. Im Bereich des Reinhold-Schick-Platzes in Herrenberg wollten die beiden Männer außerhalb einer Haltestelle aus dem Bus aussteigen. Dies ließ die Busfahrerin jedoch nicht zu. Im weiteren Verlauf beleidigte der Begleiter die Busfahrerin und der Täter verletzte den Arm der Frau. Beide Tatverdächtige flüchteten am Busbahnhof aus dem Bus und rannten in Richtung eines Einkaufsmarkts davon. Der Täter, der die 60-Jährige leicht verletzte, soll etwa 190 cm groß und schlank sein. Er wurde auf etwa Mitte 20 Jahre geschätzt. Er trug einen Vollbart und dunkle Kleidung. Darüber hinaus hatte er eine Mütze auf dem Kopf. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise geben können, sich unter Tel. 07032/2708-0 zu melden.

Landkreise Böblingen/Esslingen/Tübingen/Tuttlingen und Zollernalbkreis: Waffenhandel und geplanter erpresserischer Menschenraub aufgedeckt Ermittler der Kriminalpolizeidirektionen Böblingen, Rottweil und Esslingen haben mit Unterstützung von Spezialkräften und verschiedenen Polizeidienststellen in Baden-Württemberg und anderen Bundesländern nach intensiven Ermittlungen einen gewerbsmäßigen, illegalen Waffenhandel aufgedeckt. Vier Verdächtige befinden sich auf Antrag der Staatsanwaltschaften Hechingen und Stuttgart in Untersuchungshaft. Zwei der Inhaftierten wird zusätzlich vorgeworfen, einen erpresserischen Menschenraub geplant und konkrete Vorbereitungen für das Verbrechen getroffen zu haben.
Im Zuge der umfangreichen und überregional durchgeführten Ermittlungen, Festnahmen und Durchsuchungen wurden unter anderem etliche erlaubnispflichtige Schusswaffen, bei denen es sich um technisch veränderte Schreckschusswaffen handelt, Munition, rund 150 Schalldämpfer, andere Waffenteile und die komplette Einrichtung einer Werkstatt beschlagnahmt.
Im Mai war zunächst bei der Kriminalpolizeidirektion Böblingen bekannt geworden, dass ein aus dem Landkreis Tuttlingen stammender 29-Jähriger und sein 44 Jahre alter Komplize aus dem Landkreis Esslingen den konkreten Plan verfolgten, einen Geschäftsmann im Landkreis Böblingen zu erpressen und zur Untermauerung ihrer Forderungen eine Angehörige zu entführen. Außerdem fanden die Ermittler heraus, dass die Männer auch Schusswaffen zum Kauf anbieten. Durch ihre im Mai im Landkreis Tuttlingen erfolgte Festnahme und die Anordnung der Untersuchungshaft wurden nicht nur die Entführung und die Erpressung vereitelt. Bei der Festnahme der Verdächtigen wurden außerdem zehn erlaubnispflichtige und zum Verkauf bestimmte Schusswaffen beschlagnahmt. Nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen hatten die beiden Beschuldigten die Waffen zuvor bei zwei in einer Tuttlinger Kreisgemeinde ansässigen Männern bezogen, die sich eigens zur Herstellung von Schusswaffen eine Werkstatt eingerichtet hatten.
Parallel hierzu hatten Ermittlungen in anderer Sache die Beamten der Kriminalpolizeidirektion Esslingen auf die Spur eines 33-Jährigen aus dem Landkreis Tübingen und eines 34-Jährigen aus einer Gemeinde im Zollernalbkreis geführt. Unter dem dringenden Verdacht des illegalen Waffenhandels wurden die beiden Männer nach mehrwöchigen Ermittlungen in den vergangenen Tagen in Göppingen und Mössingen festgenommen. Der Jüngere hatte bei seiner Festnahme eine Schusswaffe und dazugehörige Munition bei sich. Beide befinden sich nun ebenfalls in Haft. Ermittlungen gegen mutmaßliche Abnehmer wurden eingeleitet. Bei den Ermittlungen ergaben sich wie im Verfahren der Kriminalpolizei Böblingen konkrete Hinweise, dass die Beschuldigten ebenfalls Schusswaffen aus der oben beschriebenen Werkstatt im Landkreis Tuttlingen bezogen hatten.
Die Staatsanwaltschaft Rottweil leitete aufgrund der Verdachtslage gegen die 32 und 48 Jahre alten, mutmaßlichen Hersteller der Waffen aus dem Landkreis Tuttlingen ein Ermittlungsverfahren wegen des gewerbsmäßigen, illegalen Waffenhandels ein, das bei der Kriminalpolizeidirektion Rottweil geführt wird. Nach nun vorliegenden Erkenntnissen hatten die Beschuldigten offenbar ihre beruflichen Vorerkenntnisse in der Metallverarbeitung dazu genutzt, um sich auf die technische Veränderung erlaubnisfreier Schreckschusswaffen in erlaubnispflichtige, also sogenannte „scharfe“ Schusswaffen zu spezialisieren. Hierzu hatten sie in einer Garage eine mit entsprechenden Maschinen ausgestattete Werkstatt eingerichtet, wo sie regelmäßig Schreckschusswaffen umbauten und dann mit entsprechendem Zubehör verkauften. Teilweise wurden in der Werkstatt hergestellte Schusswaffen auch an einzelne Abnehmer in andere Bundesländer veräußert, wo weitere Ermittlungen im Gang sind. Bis sie sich gerichtlich verantworten müssen, befinden sich der 32-Jährige und der 48-Jährige auf freiem Fuß.
Die Ermittlungen zum Umfang der illegalen Geschäfte dauern noch an.

BAB 81/Sindelfingen: Rollerfahrer auf der Autobahn
Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg beendet am frühen Freitagmorgen die risikoreiche Fahrt eines 19-Jährigen, der mit seinem unbeleuchteten Roller auf der Bundesautobahn 81 zwischen dem Stuttgarter Kreuz und der Anschlussstelle Sindelfingen-Ost unterwegs war. Kurz vor 01.00 Uhr alarmierte ein PKW-Lenker die Polizei nachdem er auf der Autobahn in Fahrtrichtung Singen einen unbeleuchteten Roller entdeckt hatte, der mit etwa 30 km/h unterwegs war. Eine Streifenwagenbesatzung der Verkehrspolizeiinspektion nahm sofort die Fahndung nach dem Fahrzeug auf. Zufällig befanden sich auch Beamte der Polizeihundeführerstaffel im Fahndungsbereich, die den Roller an der Anschlussstelle Sindelfingen-Ost feststellen und den 19 Jahre alten Fahrer und seinen 16-jährigen Sozius in der Mahdentalstraße in Sindelfingen stoppten. Bei der anschließenden Verkehrskontrolle stellten die Polizisten fest, dass der Fahrer keinen Führerschein besitzt. Darüber hinaus ist das Rücklicht des Rollers defekt. Das Gefährt sowie die zugehörigen Schlüssel wurden sichergestellt. Anschließend wurde der Roller abgeschleppt. Der 19-Jährige muss mit einer Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis rechnen.

Leonberg: Unbekannter verhält sich in Linienbus unsittlich
Zwei 24 Jahre alte Frauen wurden am Mittwoch gegen 23.15 Uhr in einem Bus der Linie 94, der in Leonberg am Bahnhof gestartet war, Zeuginnen unsittlichen Verhaltens. Ein noch unbekannter Täter hatte sich um Bus in die Reihe hinter den beiden Frauen gesetzt. Während der Fahrt vernahmen sie Stöhnlaute, die der Mann von sich gab. Über die Spiegelung in der Fensterscheibe konnten die beiden 24-Jährigen erkennen, dass der Unbekannte eine Hand in seiner Hose hatte und mutmaßlich onanierte. Als eine der beiden Frauen aufstand, um den Bus zu verlassen, stellte der Unbekannte seine Handlung ein. An der Haltestelle „Glemseckstraße“ in Eltingen stieg schließlich auch der Täter aus. Er dürfte etwa 40 Jahre alt und circa 180 cm groß sein. Er wurde als korpulent mit kurzen, braunen Haaren beschrieben. Der Täter trug mehrere Halsketten, darunter eine Perlenkette, sowie eine hellgraue Jogginghose und ein weißes Oberteil. Zeugen, die weitere Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Leonberg, Tel. 07152/605-0, in Verbindung zu setzen.

Weil der Stadt: 28-jähriger in psychischem Ausnahmezustand – Spezialeinsatzkommando nimmt ihn vorläufig fest
Am Mittwochabend kam es im Bereich der westlichen Ortsrandlage von Weil der Stadt zu einem Einsatz eines Spezialeinsatzkommandos, nachdem ein 28-Jähriger vermutlich unter dem Eindruck einer psychischen Ausnahmesituation in seiner Wohnung eine Schusswaffe abgefeuert hatte. Ein Nachbar hatte sich gegen 23.15 Uhr an die Polizei gewandt und mitgeteilt, dass ein Bewohner des Mehrfamilienhauses, der mutmaßlich an einer psychischen Erkrankung leidet, in seiner Wohnung randalieren würde. Als Beamte des Polizeireviers Leonberg gerade im Begriff waren mit dem Zeugen Kontakt aufzunehmen, vernahmen sie Schussgeräusche aus der Wohnung des 28-Jährigen. Gleichzeitig schlug ein Rauchmelder an. Hierauf wurden weitere Streifenwagenbesatzungen hinzugezogen und das Gebäude umstellt. Ein- und Ausgangsmöglichkeiten des Mehrfamilienhauses wurden gesichert. Anschließen erfolgte die Anforderung eines Spezialeinsatzkommandos. Nachdem dieses eingetroffen war, trat der 28-Jährige aus eigenem Antrieb aus seiner Wohnung heraus in das Treppenhaus. Die Polizisten, die sich zu diesem Zeitpunkt im Treppenhaus befanden, sprachen ihn an. Als der Mann versuchte zurück in seine Wohnung zu gelangen, konnten Beamte des Spezialeinsatzkommandos die Flucht verhindern. Der Tatverdächtige wurde zu Boden gebracht. Er wehrte sich heftig gegen seine vorläufige Festnahme, indem er sich hin- und her drehte. Währenddessen spuckte er ziellos umher. Schließlich konnten die Polizisten ihm Handschließen anlegen. Bei der Durchsuchung stellten die Beamten fest, dass er je ein Brotmesser in den beiden Hosentaschen mitführte. Eine Durchsuchung der Wohnung förderte eine Schreckschusswaffe zu Tage. Es wurde darüber hinaus Schreckschussmunition aufgefunden, die teilweise bereits abgefeuert worden war. Der 28-Jährige wurde im weiteren Verlauf in eine psychiatrische Einrichtung gebracht.

Sindelfingen-Ost: Unbekannter flieht ohne Beute
Wegen versuchter räuberischer Erpressung ermittelt die Kriminalpolizei gegen einen noch unbekannten Täter, der am Mittwoch in der Mahdentalstraße in Sindelfingen-Ost sein Unwesen trieb. Gegen 04:15 Uhr betrat der Unbekannte den Verkaufsraum einer Tankstelle. Nachdem sich der Unbekannte zunächst im Bereich einer Verkaufstheke aufgehalten hatte, soll er ein kleines Messer gezogen haben. Unter Vorhalt des Messers soll er anschließend eine 44-jährige Mitarbeiterin bedroht und die Herausgabe von Bargeld gefordert haben. Die Mitarbeiterin befand sich zu diesem Zeitpunkt bei den Backwaren und hielt ein Brotmesser in der Hand. Mit diesem Messer drängte sie den Täter letztendlich aus dem Tankstellengebäude und ging nicht auf die Forderungen des Mannes ein. Der Unbekannte lief anschließend ohne Beute in Richtung des Wohngebiets „Viehweide“ davon. Polizeiliche Fahndungsmaßnahmen, in die auch ein Polizeihubschrauber eingebunden war, führten nicht zur Ergreifung eines Verdächtigen. Es soll sich um einen etwa 20 bis 25 Jahre alten Mann mit schlanker Statur handeln, der circa 150 bis 160 cm groß ist. Zur Tatzeit trug er ein schwarzes Tuch vor dem Gesicht, eine beiges Basecap und weiße Handschuhe. Darüber hinaus war er mit einem schwarzen Kapuzenpullover und einer schwarzen Jogginghose bekleidet. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Tel. 07031 13-00, in Verbindung zu setzen.

Holzgerlingen: Gesundheitliche Probleme führen zu Unfall
Vermutlich aufgrund gesundheitlicher Probleme ereignete sich am Dienstagabend in der Olgastraße in Holzgerlingen ein Unfall. Gegen 21:00 Uhr bog ein 59-jähriger Mercedes-Lenker von einem Discounter-Parkplatz auf die Olgastraße ein. Als er anschließend in Richtung eines Kreisverkehrs fahren wollte, verlor er das Bewusstsein. Der Wagen fuhr in der Folge rückwärts, stieß mit einem nachfolgenden 38-jährigen Jaguar-Lenker zusammen und prallte schlussendlich gegen einen angrenzenden Baum. Nachdem der Pkw dort zum Stillstand gekommen war, mussten Ersthelfer den Mercedes-Lenker reanimieren. Im Anschluss daran wurde der 59-Jährige zur weiteren medizinischen Versorgung durch einen hinzugezogenen Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 3.500 Euro. Der Mercedes war in der Folge nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Schönaich: Straftaten nach Beziehungsstreit
Vermutlich unter dem Eindruck eines vorangegangenen Beziehungsstreits hat ein alkoholisierter 23-Jähriger am Montagabend in Schönaich eine ganze Reihe von Straftaten begangen. Den polizeilichen Ermittlungen zufolge war er gegen 17:10 Uhr mit seiner 22-jährigen Freundin zu Fuß auf dem Heimweg und dabei mit ihr in eine verbale Auseinandersetzung geraten. Daraufhin schlug er mit der Faust eine Schaufensterscheibe in der Böblinger Straße ein und zog sich dabei eine stark blutende Verletzung zu. Anschließend traf er in der Kreuzung Schulstraße/Hofstraße einen 41-jährigen Motorradfahrer, von dem er sich offensichtlich provoziert fühlte, da der Mann an dieser Stelle angehalten hatte. Er versetzte dem 41-Jährigen zunächst einen Fußtritt, schlug auf ihn ein und riss ihm schließlich den Helm vom Kopf, um diesen als Schlagwerkzeug zu benutzen. Der Motorradfahrer setzte sich zur Wehr und ein 49-jähriger Autofahrer wurde auf die Situation aufmerksam. Er hielt an und ging dazwischen. Nachdem der 23-Jährige nunmehr flüchten wollte, forderte ihn der Autofahrer auf, auf das Eintreffen der Polizei zu warten und erhielt dafür ebenfalls einen Fußtritt. Jetzt ging der 23-Jährige in den Garten eines Wohnhauses in der Gartenstraße, wo er auf einen 27-jährigen Anwohner traf. Von diesem angesprochen schleuderte er eine vorgefundene Glasvase in Richtung des Mannes und verfehlte dessen Kopf nur knapp. Letztlich tauchte der 23-Jährige in einer Gaststätte in der Bahnhofstraße auf, wo er sich direkt in den Küchenbereich begab und sich dort ein Messer griff. Der 42-Jährige Wirt konnte ihm das Messer aber wieder abnehmen, wurde aber ebenfalls in eine körperliche Auseinandersetzung mit dem 23-Jährigen verwickelt, der vor seiner Festnahme durch Beamte des Polizeireviers Böblingen noch zwei Stehlampen im Außenbereich der Gaststätte beschädigte. Die eingesetzten Polizisten mussten sich bei der Festnahme und dem Transport in die Gewahrsamseinrichtung deftige Beleidigungen anhören. Der junge Mann wird sich jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung, Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung und Beleidigung verantworten müssen.

Renningen: Joggerin bei Unfall schwer verletzt
Mit schweren Verletzungen musste am Dienstagmorgen eine 39-jährige Joggerin nach einem Verkehrsunfall auf der K 1031 zwischen Renningen und Malmsheim von einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden. Den bisherigen polizeilichen Ermittlungen wollte sie die Kreisstraße gegen 07:30 Uhr von einem Wirtschaftsweg kommend überqueren und wurde dabei vom Fiat einer 60-jährigen Frau erfasst, die aus Sicht der Joggerin von links kommend in Richtung Renningen fuhr. An dem Fiat entstand Sachschaden in Höhe von etwa 8.000 Euro. Für die weiteren Ermittlungen hat die Verkehrspolizeiinspektion des Polizeipräsidiums Ludwigsburg auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Stuttgart einen Sachverständigen hinzugezogen.

BAB 8 Leonberg: 26-Jähriger flüchtet zu Fuß auf die Autobahn
Ein 26 Jahre alter Fiat-Lenker wollte sich am Dienstag gegen 04.50 Uhr kurz vor der Autobahnanschlussstelle Leonberg-West einer Kontrolle durch Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg entziehen und rannte über die Autobahn. Glücklicherweise blieb dieses gefährliche Manöver folgenlos. Allerdings nahmen ihn die Beamten schließlich doch vorläufig fest. Die vorausgegangene Kontrolle sollte stattfinden, da die Heckleuchten des Fiat mangelhaft waren. Als die Polizisten an den Fiat herantraten und der 26-Jährige die Fahrertür öffnete, nahmen die Beamten Marihuana-Geruch wahr. Sie sprachen den Fahrer darauf an, der den Konsum von Betäubungsmittel bejahte. Als ihm die Polizisten die weiteren Maßnahmen erläuterten, startete der 26-Jährige den Fiat und fuhr an. Sofort zog ein Polizist den Zündschlüssel ab und versuchte den Fahrer aus dem Wagen zu ziehen. Dieser riss sich jedoch los und flüchtete zu Fuß von der Betriebsumfahrt, in deren Bereich die Kontrolle stattfinden sollte, auf die Fahrbahn in Richtung der Anschlussstelle Leonberg-West. Zeitgleich rollte der Fiat rückwärts in Richtung der Fahrbahn, da die Handbremse nicht angezogen war. Der PKW prallte schließlich gegen die Leitplanke und blieb auf dem Standstreifen stehen. Nachdem der 26-Jährige erneut versucht hatte, die Flucht mit seinem Fahrzeug fortzusetzen, dies jedoch aufgrund des abgezogenen Schlüssels nicht möglich war, rannte er quer über beide Richtungsfahrbahnen der Autobahn. Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf. Sie stiegen in den Streifenwagen und nutzten die Brücke der Betriebsumfahrt, um auf die gegenüberliegende Seite zu kommen. Sie konnten dann beobachten, wie der Fiat-Fahrer versuchte sich in einem Gebüsch zu verstecken. Der Tatverdächtige wurde hierauf vorläufig festgenommen und es wurden ihm Handschließen angelegt. Er musste sich einer Blutentnahme unterziehen und der Fahrzeugschlüssel sowie sein Führerschein wurden beschlagnahmt. Am Fiat entstand ein Sachschaden von rund 5.000 Euro. Der 26-Jährige muss nun mit einer Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr rechnen.

Ehningen: Großeinsatz im Gewerbegebiet
Aus noch ungeklärter Ursache ist am Montagnachmittag gegen 16:10 Uhr aus der Testbatterie eines Elektrofahrzeugs in der Batterieprüfabteilung eines Unternehmens im Gewerbegebiet südöstlich von Ehningen Säure ausgetreten. Dadurch kam es zur Rauchentwicklung und die Brandmeldeanlage löste aus. Die zunächst unklare Situation führte zu einem Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst. 85 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus umliegenden Kommunen sowie 26 Mitarbeitende des Rettungsdienstes und zwei Helfer des THW waren mit 34 Fahrzeugen vor Ort
Die in einem Becken gelagerte Batterie wurde von der Feuerwehr gelöscht und das entstandene Flüssigkeitsgemisch im Anschluss aus dem Becken abgepumpt. Die Batterie wurde daraufhin mit einem Gabelstapler aus der Prüfabteilung entfernt und in einem Sicherheitsbehälter abgelegt. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt und auch ein Umweltschaden ist nicht entstanden. Bei dem Einsatz hat sich ein Feuerwehrmann leichte Verletzungen zugezogen, die in einem Krankenhaus versorgt wurden. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 200.000 Euro geschätzt. Aufgrund der vielen Einsatzfahrzeuge musste die Kreisstraße 1000 zwischen der Einmündung in die K 1077 und der A81-Anschlussstelle Hildrizhausen bis gegen 20:50 Uhr gesperrt werden.

K 1028, Jettingen: Verkehrsunfall mit zwei Schwerverletzten
Schwer verletzt wurden eine 70-jährige Radfahrerin sowie ein 21-jähriger Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall, welcher sich am Sonntag gegen 11.35 Uhr ereignete. Die Radfahrerin mit Helm war mit ihrem Pedelec auf dem Radweg entlang der Kreisstraße 1028 von Sindlingen in Richtung Unterjettingen unterwegs, als sie kurz nach Sindlingen die Kreisstraße überqueren wollte. Hierbei stieß sie mit dem von rechts aus Richtung Unterjettingen kommenden 21-Jährigen zusammen. Bei der Kollision wurden beide Zweiradfahrer schwer verletzt. Die 70-jährige Pedelec-Fahrerin kam mit dem Rettungshubschrauber zur Versorgung in ein Krankenhaus. Der 21-jährige KTM-Fahrer wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von insgesamt rund 6.000 Euro. Zur Erstversorgung der Schwerverletzten hatte der Rettungsdienst außer dem Rettungshubschrauber noch einen Notarzt sowie zwei Rettungsfahrzeuge im Einsatz. Zur Unfallaufnahme sowie zur Verkehrsregelung waren vom Polizeipräsidium Ludwigsburg vier Streifenwagenbesatzungen eingesetzt.

B295/ Gemarkung Weil der Stadt: Verkehrsunfall mit einem leicht verletzten Motorradfahrer
Am Sonntagnachmittag gegen 13:45 Uhr kam es auf der B295, zwischen den Anschlussstellen Renningen-Süd und Weil der Stadt, zu einem Verkehrsunfall mit Personen- und Sachschaden. Ein 51-jähriger Motorradfahrer befuhr die Bundesstraße 295 von Renningen kommend in Richtung Weil der Stadt und musste auf Grund eines Rückstaus abbremsen. Bei diesem Bremsvorgang verlor der Motorradfahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam zu Fall und das Motorrad wurde gegen den entgegenkommenden Mercedes einer 22-Jährigen geschleudert. Der Motorradfahrer wurde leicht verletzt und durch anwesende Rettungskräfte in ein umliegendes Krankenhaus eingeliefert. Durch den Unfall entstand ein Sachschaden in Höhe von insgesamt ca. 10.000 Euro. Die Bundesstraße 295 war für die Dauer der Unfallaufnahme und der Fahrbahnreinigung für ca. zwei Stunden voll gesperrt. Der Verkehr konnte über die anliegenden Feldwege an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. An der Unfallstelle waren ein Notarzt, eine Rettungswagenbesatzung und drei Streifenwagenbesatzungen des Polizeipräsidiums Ludwigsburg eingesetzt.