Bild: Sozialbürgermeisterin Dr. Alexandra Sußmann, Gesundheitsamtsleiter Prof. Stefan Ehehalt und Helfer Uwe Bay verladen die Schutzmasken für den Transport zu den Pflegeeinrichtungen. Foto: Thomas Niedermüller/LHS Stuttgart
10.000 Masken für Pflegeheime, Hospize und Pflege- Wohngemeinschaften

Stuttgart.| Die Landeshauptstadt Stuttgart hat am Samstag, 4. April, damit begonnen, Schutzausrüstung im Kampf gegen das Coronavirus zu verteilen. Stadtweit wurden von städtischen Mitarbeitern sogenannte FFP2-Schutzmasken ausgefahren. Die Masken verhindern, dass beim Ein- wie beim Ausatmen Viren durch das Material dringen können. Somit sind die Masken geeignet, um im pflegerischen Dienst die wechselseitige Übertragung der Viren zu vermeiden.

Der Leiter des Gesundheitsamts, Professor Stefan Ehehalt, erklärte: „Wir haben zwei Ziele im Blick: die Ausbreitung des Coronavirus zu unterbinden und Menschen sogenannter vulnerablen Gruppen besonders zu schützen.“

Die Bürgermeisterin für Soziales und gesellschaftliche Integration, Dr. Alexandra Sußmann, sagte: „Uns haben in letzter Zeit viele Hilferufe von allen Stuttgarter Pflegeeinrichtungen erreicht. Hier wollten wir schnell handeln.“

Die Stadt konnte aus eigenem Bestand 10.000 FFP2-Schutzmasken verteilen. Die FFP2-Masken stammen aus dem Pandemielager. Sie waren vor Jahren auf Vorrat beschafft worden. Ein Testergebnis aus der vergangenen Woche hat gezeigt, dass die Masken die Qualitätsstandards erfüllen und voll funktionsfähig sind. Die Belieferung der Einrichtungen erfolgt auf freiwilliger Basis der Landeshauptstadt, bis die Bestellungen von Land und Bund eintreffen.