Stuttgart-Möhringen.| Von dem Blindgänger in Stuttgart-Möhringen geht keine Gefahr mehr aus. Das hat die Landeshauptstadt am Sonntag, 22. März, bekannt gegeben. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst konnte die Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärfen. Rund 1.000 Anwohnerinnen und Anwohner, die aus Sicherheitsgründen evakuiert werden mussten, konnten in ihre Wohnungen und Häuser zurückkehren.

Die Entschärfung der 250 kg schweren britischen Fliegerbombe verlief problemlos. Zunächst evakuierte die Polizei vorsorglich einen Sicherheitsbereich und sperrte das Gebiet rund um die Fundstelle für den Verkehr. Um 9.45 Uhr begann der Sprengmeister mit den Entschärfungsarbeiten. Gegen 11 Uhr gab er Entwarnung.

Nach der Auswertung von Luftbildaufnahmen hatten Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes in Möhringen den Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg vermutet. Eine Untersuchung brachte Gewissheit. Während der Entschärfungsarbeiten konnten Personen ohne andere Aufenthaltsmöglichkeiten das Königin-Charlotte-Gymnasium in der Sigmaringer Str. 85 als Unterkunft nutzen. Dabei wurde sichergestellt, dass die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Mindestabstände zwischen den Personen zur Eindämmung des Corona-Virus eingehalten wurden. Etwa 30 evakuierte Betroffene hielten sich bis zum Ende der Entschärfung in den Räumlichkeiten des Königin-Charlotte-Gymnasiums auf.