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Neckartenzlingen: Ausgelöste Rauchmelder durch brennende Toilettenpapierrollen
Der Rauch mehrerer brennender WC-Papierrollen führten wohl über die Lüftungsschächte im Mehrfamilienhaus zur Auslösung von Rauchmeldern in verschiedenen Wohnungen und sorgten so am Sonntagmorgen, gegen 04.12 Uhr, in der Danziger Straße für einen Großeinsatz von Rettungskräften. Da in der Wohnung im 4. OG, wo der erste Rauchmelder ausgelöst hatte niemand auf Klingeln öffnete, musste die Feuerwehr die Wohnung öffnen. Hier konnte auch Rauch, jedoch ohne Ursache hierfür festgestellt werden. Währenddessen löste ein weiterer Rauchmelder in einer Wohnung, zwei Stockwerke darunter aus, auch hier musste die Wohnungstür aufgebrochen werden. Zum selben Zeitpunkt wurde jedoch von einem Feuerwehrmann in einer Wohnung im Erdgeschoss ebenfalls Rauch festgestellt, als die dortige Bewohnerin gerade die Tür öffnete. Der Rauch drang aus der Toilette dieser Wohnung, direkt neben der jungen Frau. Die 29-jährige Bewohnerin, hatte zuerst beim Eintreffen der Einsatzkräfte im Flur auf der Treppe gesessen und dem Einsatzgeschehen zugeschaut, war dann wieder in ihre Wohnung gegangen und hatte diese später nochmals geöffnet und rausgeschaut. Ein Angriffstrupp suchte sofort nach der Ursache in der Wohnung und wurden in der Toilette fündig. Dort verursachten brennende Toilettenpapierrollen die starke Rauchentwicklung. Die in der Wohnung befindliche 10-jährige Tochter der jungen Frau sowie deren 57-jährige, gehbehinderte Mutter und der Hund wurden nach draußen verbracht und zunächst vor Ort durch Kräfte des DRK vor Ort untersucht. Der Brand wurde gelöscht, ein Schaden war nach derzeitigem Stand nicht entstanden. Die Feuerwehr Nürtingen war mit einer Drehleiter und die Feuerwehr Neckartenzlingen war mit 5 Fahrzeugen und 36 Einsatzkräften vor Ort. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Neidlingen: Rauchmelder wegen angebranntem Essen
Angebranntes Essen war die Ursache für einen am Samstagabend gegen 21:30 Uhr ausgelösten Rauchmelder in der Gottlieb-Stoll-Straße. Ein aufmerksamer Nachbar bemerkte, dass ein Rauchmelder aus der Wohnung im Untergeschoss in Betrieb war und verständigte daher die Polizei und die Feuerwehr. Nachdem auf Klingeln und Klopfen an der entsprechenden Wohnung nicht geöffnet wurde, betrat die Polizei noch vor Eintreffen der Feuerwehr mithilfe des Hauseigentümers die betreffende Wohnung. Der Bewohner hatte sich Essen in den Backofen gestellt und war anschließend eingeschlafen. Durch das angebrannte Essen kam es zu einer starken Rauchentwicklung, so dass der Rauchmelder auslöste. Letztlich konnte der Bewohner unverletzt in seiner Wohnung bleiben. Die Feuerwehren aus Neidlingen und Weilheim/Teck waren mit 5 Fahrzeugen und 29 Einsatzkräften vor Ort.

Plochingen: Polizeibeamte angelogen und erwischt
Zwei Polizeibeamte hatten eine außergewöhnliche Verkehrskontrolle am späten Samstagabend in Plochingen. Ein 25-jähriger Fahrzeuglenker gab gegenüber den Beamten an, keinen Führerschein bei sich zu haben, woraufhin diese seine Daten in den polizeilichen Datensystemen überprüften. Da sich jedoch dort keine Übereinstimmung finden ließ, telefonierte der 25-jährige mit seiner Schwester in einer ausländischen Sprache und forderte diese auf ein Bild seines Führerscheines zu schicken. Da aber ein Polizeibeamter vor Ort zweisprachig war und das Gespräch hörte, war schnell klar, dass er ein Bild vom Führerschein seines Bruders haben wollte. Die weiteren Ermittlungen ergaben dann schnell, dass er auch die Daten seines Bruders gegenüber der Polizei angab. Er selbst war nicht im Besitz eines Führerscheines. Neben einer Strafanzeige wegen des Fahrens ohne eine Fahrerlaubnis, wird zudem wegen ein Verfahren wegen der falschen Angabe seiner Daten gegenüber von Polizeibeamten eingeleitet.

Esslingen: Mutmaßlicher Dealer auf frischer Tat festgenommen
Unter dem dringenden Verdacht des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln ist am Donnerstagabend ein 19-Jähriger aus Esslingen vorläufig festgenommen worden.
Nachdem sich Hinweise ergeben hatten, dass der Verdächtige mit Drogen handeln soll, hatte die Staatsanwaltschaft Stuttgart einen Durchsuchungsbeschluss für dessen Wohnung erwirkt. Als Beamte der Kriminalpolizei am Donnerstagabend an der Tür klingelten, öffnete der offenbar einen Kunden erwartende Beschuldigte die Tür mit jeweils einer verkaufsfertigen Portion Marihuana und Kokain in der Hand. Zuvor hatten die Beamten bereits vor der Wohnung den potenziellen Abnehmer angetroffen.
Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung fanden die Ermittler über 500 Gramm Marihuana, eine weitere geringe Menge Kokain und einen Teleskopschlagstock.
Der einschlägig polizeilich bekannte, 19-jährige Italiener wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart am Freitagvormittag dem Haftrichter beim Amtsgericht Esslingen vorgeführt, der den Beschuldigten in Untersuchungshaft nahm.

Esslingen: Versuchtes Tötungsdelikt
Zu einem versuchten Tötungsdelikt ist es am Donnerstagnachmittag auf dem Gelände einer Flüchtlingsunterkunft in Esslingen gekommen. Ein 20-jähriger Mann wurde unter dringendem Tatverdacht vorläufig festgenommen.
Ein 23-jähriger Bewohner lag um 14.45 Uhr schlafend auf einer Wiese auf dem Areal der Flüchtlingsunterkunft in der Robert-Koch-Straße im Stadtteil Zell. Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll der 20 Jahre alte Tatverdächtige, der ebenfalls dort untergebracht ist, unvermittelt mit einer Kurzhantelstange mehrmals auf den Kopf des Schlafenden eingeschlagen haben. Hinzueilende Zeugen kamen dem Angegriffenen zu Hilfe. Der mutmaßliche Täter konnte kurze Zeit später von der Polizei widerstandslos am Tatort festgenommen werden.
Der 23-Jährige musste vom Rettungsdienst mit schweren Verletzungen in eine Klinik gebracht und dort stationär aufgenommen werden.
Der 20-jährige somalische Tatverdächtige, der nach einem versuchten Tötungsdelikt in Esslingen-Zell am Donnerstagnachmittag vorläufig festgenommen worden ist, befindet sich zwischenzeitlich in Untersuchungshaft.
Der Tatverdächtige wurde am Freitagvormittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart einem Haftrichter beim Amtsgericht Esslingen vorgeführt. Dieser erließ den beantragen Haftbefehl und setzte ihn in Vollzug.

Esslingen: Fußgängerin von Pkw erfasst und schwer verletzt
Eine 39 Jahre alte Fußgängerin ist am Donnerstagabend von einem Pkw erfasst und schwer verletzt worden. Kurz vor 19 Uhr war eine 66-Jährige mit ihrem Opel Corsa auf der Stuttgarter Straße in Richtung Esslingen-Weil unterwegs und kam mit ihrem Wagen nach rechts von der Fahrbahn ab. Auf Höhe der Einmündung der Kreuzgartenstraße stieß der Pkw mit der am Straßenrand wartenden 39-Jährigen zusammen, die dadurch mehrere Meter weit auf den Bürgersteig geschleudert wurde und dort zum Liegen kam. Der Corsa beschädigte auf seiner weiteren Fahrt noch ein Verkehrszeichen und prallte schlussendlich gegen einen Baum. Die Fußgängerin musste nach notärztlicher Erstversorgung am Unfallort vom Rettungsdienst in eine Klinik eingeliefert und dort stationär aufgenommen werden. Die Unfallverursacherin, die leichte Verletzungen erlitt, wurde ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht. An dem nicht mehr fahrtauglichen Pkw entstand ein Schaden in Höhe von rund 6.000 Euro. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Sachverständiger mit der Erstellung eines Verkehrsunfallgutachtens beauftragt.

Esslingen: Ohne Führerschein aber mit Drogen unterwegs
Mit einer ganzen Reihe von Strafanzeigen hat ein 24-Jähriger zu rechnen, der am Mittwochabend von Beamten des Polizeireviers Esslingen kontrolliert worden ist. Der junge Mann fiel der Polizeistreife kurz nach 21 Uhr auf, da er mit einem Motorroller entgegen der Einbahnstraße in die Sulzgrieser Steige eingefahren war. Im Verlauf der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Stuttgarter ohne Fahrerlaubnis unterwegs war und für das Gefährt gar kein Versicherungsschutz bestand. Außerdem führte der 24-Jährige eine kleinere Menge Marihuana mit sich. Da sich auch weitere Verdachtsmomente auf eine aktuelle Drogenbeeinflussung des Mannes ergaben, musste er eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Nicht zuletzt wird gegen ihn auch wegen des Verdachts der unbefugten Ingebrauchnahme des Rollers ermittelt, da er das Zweirad ohne Einwilligung des Besitzers gefahren haben könnte.

Nürtingen-Neckarhausen: Verpuffung im Ölofen
Explosionsartige Geräusche in einem Ölofen in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Eifelstraße haben am Mittwochabend die Hausbewohner aufgeschreckt. Wie sich herausstellte, war es vermutlich aufgrund eines technischen Defektes in dem Ofen zu mehreren Verpuffungen gekommen. Die Feuerwehr, die mit drei Fahrzeugen und 24 Feuerwehrleuten im Einsatz war, nahm den Ofen außer Betrieb und durchlüftete die Wohnung. Verletzt wurde niemand. Der durch den ausgetretenen Ruß verursachte Sachschaden wird auf etwa 2.000 Euro geschätzt.

Wendlingen: In Firmen und Wohnung eingebrochen
Möglicherweise dieselben Täter dürften für zwei Einbrüche am frühen Donnerstagmorgen im Industriegebiet verantwortlich sein. Zwischen Mitternacht und 2.15 Uhr drangen die Einbrecher auf noch ungeklärte Art und Weise ins Gebäude einer Firma in der Straße An den Kiesgruben ein. Dort durchsuchten sie in einem Büro die Schränke und Schubladen. Durch den verursachten Lärm wachte ein im Gebäude schlafender Mitarbeiter auf, machte sich bemerkbar und sah noch wie zwei Personen aus dem Haus flüchteten. Gestohlen wurde, soweit bislang bekannt ist, nichts. Eine sofort nach der Alarmierung eingeleitete Fahndung mit zahlreichen Streifenwagen verlief bislang ergebnislos. Wenig später wurde ein weiterer Einbruch in eine unweit gelegene Firma in der Schäferhauser Straße gemeldet. Dort hatten sich vermutlich die gleichen Unbekannten über die Eingangstüre gewaltsam Zutritt zu dem Firmengebäude verschafft und das Büro nach Stehlenswertem durchwühlt. Anschließend hebelten sie die Türe zu einer im Gebäude befindlichen Wohnung auf und durchsuchten die Räume, wobei sie auf eine Geldbörse stießen, die sie mitgehen ließen. Als sie das Schlafzimmer betraten und erkannten, dass dort der Wohnungsinhaber schlief, flüchteten sie sofort in unbekannte Richtung. Auch hier verlief die Fahndung bislang ohne Ergebnis. Das Polizeirevier Nürtingen hat mit Unterstützung von Spurensicherungsspezialisten der Kriminaltechnik die Ermittlungen aufgenommen.

Wolfschlugen: Radfahrer kollidiert mit zwei Pkw
Ein Radfahrer ist am Dienstagnachmittag bei einem Verkehrsunfall mit zwei entgegenkommenden Fahrzeugen kollidiert. Der 37-Jährige befuhr kurz nach 16 Uhr mit seinem Mountainbike die L 1205 von Wolfschlugen herkommend bergab in Richtung Oberensingen. In einer Rechtskurve kam der Mann zu weit nach links und streifte zunächst an dem Hyundai einer 66-Jährigen entlang. Dadurch drehte sich der Radfahrer und konnte sich von seinem Fahrrad trennen. Der Mann blieb im Anschluss auf der Fahrbahn liegen. Sein Mountainbike stieß frontal gegen den Opel einer 59 Jahre alten Frau und wurde über die Motorhabe, die Windschutzscheibe sowie dem Dach hinter den Pkw abgewiesen. Der Radfahrer erlitt ersten Erkenntnissen nach glücklicherweise nur leichte Verletzungen. Er wurde vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht und vorsorglich stationär aufgenommen. An den beiden Autos war erheblicher Sachschaden in Höhe von rund 10.000 Euro entstanden.

Nach versuchtem Tötungsdelikt in Nürtingen und Plochingen weitere vier Tatverdächtige in Haft
Mit Hochdruck ermittelt die aktuell 24-köpfige Ermittlungsgruppe der Kriminalpolizeidirektion Esslingen an der Aufklärung der beiden versuchten Tötungsdelikte am 8. Februar in Nürtingen und am 13. Februar in Plochingen. Zwischenzeitlich konnten vier weitere, dringend tatverdächtige Männer im Alter von 19 bis 30 Jahren vorläufig festgenommen werden. Damit befinden sich nunmehr neun Tatverdächtige in Haft.
Aufwändige Ermittlungen der Beamten führten zunächst auf die Spur zweier Männer im Alter von 19 und 22 Jahren. Sie konnten von Fahndungskräften bereits am Freitag, 6. März, festgenommen werden.
Ein im Zusammenhang mit den beiden Taten mit Haftbefehl gesuchter, 30-Jähriger wurde am Abend des 9. März durch eine Streife des Polizeipräsidiums Stuttgart bei einer routinemäßigen Kontrolle angetroffen und vorläufig festgenommen.
Die Festnahme eines dringend tatverdächtigen, 25 Jahre alten Mannes erfolgte am 16. März durch Spezialkräfte des Polizeipräsidiums Einsatz.
Alle Tatverdächtigen, die die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen, wurden nach den Festnahmen den zuständigen Haftrichtern vorgeführt, die die von der Staatsanwaltschaft Stuttgart beantragten Haftbefehle in Vollzug setzten. Die Ermittlungen dauern an.

Esslingen: Verdächtige nach Sachbeschädigung schnell gefasst
Gegen zwei 18-Jährige und einen 19-Jährigen ermittelt der Polizeiposten Berkheim wegen des Verdachts der Sachbeschädigung. Zeugen beobachteten am frühen Dienstagmorgen, gegen 2.15 Uhr, wie drei Unbekannte in der Hohenheimer Straße gegen mehrere Pkw traten. Im Zuge der nach Alarmierung der Polizei eingeleiteten Fahndung konnten die drei Verdächtigen gesichtet und trotz teilweise weiterer Fluchtversuche vorübergehend festgenommen werden. Sie stehen im Verdacht an mindestens zwei Fahrzeugen die Außenspiegel abgetreten zu haben. Auch wurden Beschädigungen an Sichtschutzelementen bei der dortigen Kirche festgestellt. Ob sie hierfür und eventuell für weitere Sachbeschädigungen ebenfalls als Beschuldigte in Betracht kommen, ist Gegenstand der Ermittlungen.

Schlaitdorf: Motorradfahrer schwer gestürzt
Mit Verletzungen noch unbekannten Ausmaßes musste ein Motorradfahrer nach einem Verkehrsunfall am Montagnachmittag ins Krankenhaus gebracht werden. Der 22-jährige Biker war gegen 17.10 Uhr mit seiner Suzuki auf der K 1256 von Neckartailfingen in Richtung Schlaitdorf unterwegs. Vor dem Ortsbeginn Schlaitdorf erkannte er zu spät, dass vorausfahrende Autos ihre Geschwindigkeit reduzierten. Weil er zudem zu dicht aufgefahren war, überbremste er sein Motorrad und stürzte auf die Fahrbahn. Er wurde nachfolgend vom Rettungsdienst zur Untersuchung und Behandlung in eine Klinik gebracht. Der Sachschaden an seinem Motorrad blieb mit etwa 200 Euro überschaubar.

Esslingen: Mutmaßlichen Einbrecher geschnappt
Einen mutmaßlichen Einbrecher hat die Polizei am frühen Samstagmorgen in Mettingen festgenommen. Kurz vor 5.30 Uhr wurde der Polizei gemeldet, dass in eine Gaststätte in der Burgunderstraße eingebrochen worden sei, worauf unverzüglich mehrere Streifenwagenbesatzungen zum Tatort ausrückten. Bei deren Eintreffen war ein 48-Jähriger gerade dabei, das Gebäude zu verlassen. Beim Erkennen der Polizei entledigte sich der Tatverdächtige einer Geldkassette und flüchtete. Ein Beamter, der den Verdächtigen stellen konnte, gab zur Verständigung seiner Kollegen einen Signalschuss in die Luft ab. Gegen die anschließende Festnahme durch mehrere Beamte wehrte sich der 48-Jährige heftig, wobei sich eine 25-jährige Polizeibeamtin und ihr 38 Jahre alter Kollege leicht verletzten. Wie sich in der Folge herausstellte, war der Tatverdächtige offenbar durch das Aufhebeln einer Gebäudetür ins Innere der Gaststätte gelangt und hatte sich dort ebenso gewaltsam an einem Geldspielautomaten zu schaffen gemacht. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass gegen den Beschuldigten bereits ein Vollstreckungshaftbefehl bestand. Der Mann wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Außerdem wird er wegen Einbruchsdiebstahls und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte zur Anzeige gebracht.

Köngen: Motorradfahrerin schwer verletzt
Ein unachtsames Wendemanöver dürfte den Ermittlungen der Verkehrspolizei zufolge, die Ursache für einen Verkehrsunfall gewesen sein, bei dem am Sonntagabend in Gottlieb-Daimler-Straße eine Motorradfahrerin schwer verletzt wurde. Nach derzeitigem Kenntnisstand war eine 36-Jährige gegen 18 Uhr mit ihrem 5er BMW auf der Gottlieb-Daimler-Straße in Richtung Ortsmitte unterwegs. Auf Höhe der Einmündung Robert-Bosch-Straße bog sie zunächst nach rechts ab um unmittelbar danach wieder zu wenden und in die Gottlieb-Daimler-Straße einzufahren. Dabei übersah sie jedoch eine 21-Jährige, die mit ihrer Kawasaki auf der Gottlieb-Daimler-Straße ebenfalls in Richtung Ortsmitte heranfuhr. Bei der nachfolgenden Kollision überschlug sich das Bike und die Fahrerin wurde auf die Fahrbahn abgeworfen. Die 21-Jährige wurde dabei so schwer verletzt, dass sie nach notärztlicher Erstversorgung an der Unfallstelle vom Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden musste. Die BMW-Fahrerin und ein im Auto mitfahrendes Kleinkind blieben unverletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 6.000 Euro geschätzt. Zu den Ermittlungen zum Unfallhergang wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Sachverständiger hinzugezogen.

Lenningen: Fahrzeugbrand
Ein technischer Defekt dürfte den polizeilichen Ermittlungen zufolge die Ursache für den Brand eines Fahrzeuges am Sonntagabend in der Straße Krebsstein gewesen sein. Gegen 21 Uhr war der Brand der Einsatzleitstelle der Feuerwehr gemeldet worden, die sofort mit sieben Fahrzeugen und 28 Feuerwehrleuten ausrückte. Trotz des raschen Eingreifens der Feuerwehr konnte nicht mehr verhindert werden, dass an dem bereits älteren Renault Totalschaden entstand, der auf etwa 5.000 Euro geschätzt wird. Verletzt wurde niemand.

Neckartailfingen: Motorradfahrer schwer gestürzt
Ein Fahrfehler könnte die mögliche Ursache eines Verkehrsunfalls sein, der sich am Sonntagmorgen in der Wasenstraße ereignet hat. Ein 50-Jähriger war dort mit seinem Motorrad mit angepasster Geschwindigkeit unterwegs, als er auf Höhe der Einmündung Kalkofenstraße ohne Beteiligung Dritter zu Fall kam. Dabei stürzte er so unglücklich, dass er nach notärztlicher Erstversorgung vom Rettungsdienst mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden musste. Der entstandene Sachschaden ist noch nicht bekannt.