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Stuttgart-Dürrlewang: Brand in Kellerraum
Aus bislang unbekannter Ursache ist es am Samstagabend (29.02.2020) zu einem Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses an der Schopenhauerstraße gekommen. Eine Anwohnerin bemerkte gegen 23.20 Uhr eine Rauchentwicklung aus dem Keller und verständigte die Feuerwehr. 15 Hausbewohner mussten während des Einsatzes das Gebäude verlassen. Das Feuer in einem Kellerabteil konnte durch die Feuerwehr rasch gelöscht werden. Eine 39-jährige Frau und ein 44-jähriger Mann, die sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs im Keller aufhielten, zogen sich Rauchgasintoxikationen zu und wurden vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die Höhe des Schadens beläuft sich auf zirka 3.000 Euro. Die Ermittlungen, insbesondere zur Brandursache, dauern an.

Stuttgart-Mitte: Trickdiebstahl – Zeugen gesucht
Zwei Trickdiebe haben am Samstagmorgen (29.02.2020) gegen 06.15 Uhr in der Königstraße einen 46 Jahre angetrunkenen Mann bestohlen. Der Mann wurde von einem Unbekannten vor einer Diskothek „angetanzt“ und umarmt. Dabei nahm der Täter ein Smartphone aus der Brusttasche des Geschädigten. Ein Komplize täuschte vor, dem 46-Jährigen helfen zu wollen und zog den Täter zur Seite. Anschließend flüchteten beide in Richtung Tübinger Straße. Beide Täter hatten ein arabisches Aussehen und waren 25 bis 30 Jahre alt. Der Haupttäter war 175 bis 180 cm groß, hatte schwarze Haare, einen Bart und trug eine weiß-rote Jacke mit schwarzen Streifen. Der Mittäter trug eine schwarze Jacke und hatte einen blauen Gips an einem Arm. Zeugen werden gebeten, sich an das Polizeirevier 1 Theodor-Heuss-Straße unter der Rufnummer +4971189903100 zu wenden.

Stuttgart-West: Pkw gegen Baum geprallt – zwei Leichtverletzte
Zwei Leichtverletzte und ein Schaden in Höhe von zirka 14.000 Euro sind die Folgen eines Verkehrsunfalls, der sich am Samstagmittag (29.02.2020) um 13.05 Uhr ereignet hat. Der 18-jährige Smart-Fahrer fuhr auf der Beethovenstraße in Richtung Botnanger Sattel. Seinen Angaben zufolge wollte er ein Insekt aus dem Fußraum verscheuchen, verlor dabei die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen einen Baum. Dabei wurden er und seine 50-jährige Beifahrerin leicht verletzt. Ein Rettungswagen war im Einsatz und kümmerte sich um die Verletzten.

Stuttgart-Obertürkheim: Brand
Aus bislang unbekannter Ursache ist am Freitagnachmittag (28.02.2020) in einem Betrieb an der Hafenbahnstraße ein Brand ausgebrochen. Mitarbeiter entdeckten den Brand gegen 12.50 Uhr im Keller des Betriebes und alarmierten die Feuerwehr. Beim Eintreffen der Rettungskräfte hatte alle Personen das Gebäude bereits verlassen. Zwölf Personen erlitten eine Rauchgasintoxikation, Rettungskräfte kümmerten sich um die Verletzten und brachen zwei davon zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Ersten Erkenntnissen zufolge brach der Brand in einem Heizraum aus. Die Ermittlungen zur genauen Brandursache dauern an. Der Schaden kann bislang nicht beziffert werden.

Stuttgart-West: Verkehrsunfall mit einem Leichtverletzten – Zeugen gesucht
Ein Leichtverletzter und zirka 50.000 Euro Sachschaden sind die Folgen eines Verkehrsunfalls, der sich am Freitagmittag (28.02.2020) an der Rotebühlstraße ereignet hat. Ein 27-jähriger Fahrer eines BMW fuhr gegen 12.15 Uhr offenbar mit überhöhter Geschwindigkeit die Rotebühlstraße in Richtung Birkenkopf, als er an der Kreuzung zur Rötestraße mit dem von links kommenden VW Touran eines 60-jährigen Fahrers zusammenstieß. Durch den Zusammenstoß kam der BMW nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Ampelmast, der dadurch beschädigt wurde. Herabfallende Teile des Mastes beschädigten noch eine angrenzende Hauswand. Der Fahrer des VW Touran kam durch den Zusammenstoß ebenfalls von der Fahrbahn ab und fuhr auf einen parkenden VW Up auf. Durch den Unfall wurde der 27-Jährige leicht verletzt, der 60-Jährige blieb unverletzt. Der Rettungsdienst kümmerte sich um den Verletzten. Es kam zu Verkehrsbehinderungen, da die Rotebühlstraße zeitweise gesperrt war. Zeugen werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizei unter der Rufnummer +4971189904100 zu melden.

Flughafen Stuttgart: Ausweismissbrauch – Reise endet in Untersuchungshaft
Mit missbräuchlich genutzten Ausweisdokumenten versuchte am Mittwochabend (26.02.2020) ein 35-jähriger gambischer Staatsangehöriger über den Flughafen Stuttgart einzureisen. Beamte der Bundespolizei kontrollierten den Mann im Rahmen einer Dokumentensichtung, als dieser mit einer Maschine aus Lissabon gelandet war. Der Kontrollierte wies sich mit einem guinea-bissauischen Reisepass eines 44-Jährigen sowie einem dazugehörigen portugiesischen Aufenthaltstitel aus. Offensichtlich bestand zwischen dem Reisenden und dem auf den Ausweisdokumenten abgebildeten Mann keine Personengleichheit. Aufgrund des dringenden Tatverdachts des Ausweismissbrauchs wurde der 35-Jährige auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart am gestrigen Donnerstag (27.02.2020) einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ gegen den jungen Mann die Untersuchungshaft.

Stuttgart-Ost: Frontalzusammenstoß – zwei Leichtverletzte
Ein 83 Jahre alter Mercedes-Fahrer hat am Freitagvormittag (28.02.2020) in der Gablenberger Hauptstraße beim Ausparken einen Blumenkübel gerammt und ist kurz danach beim Überholen mit einem entgegenkommenden Auto kollidiert. Der 83-Jährige hatte gegen 10.40 Uhr auf Höhe der Einmündung Pfarrer-Pfeiffer-Weg/Gablenberger Hauptstraße mit seiner Mercedes C-Klasse rückwärts ausgeparkt und dabei offenbar Gas- und Bremspedal verwechselt. Beim Rückwärtsfahren rammte er einen Blumenkübel, wobei der mehrere Hundert Kilogramm schwere Kübel rund zwei Meter verschoben wurde. Im Anschluss flüchtete er und fuhr in der Gablenberger Hauptstraße mit offenbar überhöhter Geschwindigkeit Richtung Talstraße. Er wollte offenbar einen in gleiche Richtung fahrenden Toyota Kleinbus eines 45-jährigen Mannes überholen, streifte diesen jedoch dabei, bevor er mit dem entgegenkommenden Ford Focus eines 79-jährigen Mannes kollidierte. Der Mercedes wurde durch den Aufprall nach links abgewiesen und streifte einen geparkten Fiat. Der Ford wurde durch den Aufprall nach hinten geschleudert und prallte gegen einen geparkten Audi A3. Der 83-Jährige und der 79-Jährige erlitten bei der Kollision leichte Verletzungen, Rettungskräfte versorgten sie und brachten sie in ein Krankenhaus. Der 45-Jährige blieb offenbar unverletzt, wurde aber zur weiteren Untersuchung ebenfalls in eine Klinik gebracht. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 50.000 Euro. Während der Unfallaufnahme musste die Gablenberger Hauptstraße zeitweise gesperrt werden, es kam zu Verkehrsbehinderungen.

Stuttgart-Bad Cannstatt / Weinstadt: Offenbar alkoholisiert nach Unfall geflüchtet – Zeugen gesucht
Ein 46 Jahre alter VW-Fahrer hat am Donnerstagabend (27.02.2020) in der Pragstraße offenbar unter Alkoholeinfluss einen Unfall verursacht und ist anschließend geflüchtet. Der 46-Jährige fuhr gegen 18.20 Uhr in der Pragstraße mit seinem VW Passat im dichten Feierabendverkehr auf den vor ihm abbremsenden VW Passat eines 41 Jahre alten Mannes auf. Beide stiegen aus und begutachteten die Schäden, während der 41-Jährige mit der Polizei telefonierte, stieg der 46-Jährige wieder in sein Auto und ergriff die Flucht. Der 41-Jährige verfolgte ihn über die Bundesstraßen 10, 14 und 29. Polizeistreifen, die ebenfalls die Verfolgung aufgenommen hatten, stoppten den Flüchtigen auf der Bundesstraße 29 Höhe Weinstadt (Rems-Murr-Kreis). Bei der Personalienaufnahme bemerkten die Beamten Alkoholgeruch bei dem 46-Jährigen, ein Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht. Der Tatverdächtige musste eine Blutprobe abgeben, seinen Führerschein beschlagnahmten die Beamten. Zeugen und insbesondere Verkehrsteilnehmer, die von dem Flüchtigen gefährdet wurden, werden gebeten, sich beim Polizeirevier 6 Martin-Luther-Straße unter der Rufnummer +4971189903600 zu melden.

Stuttgart-Möhringen: Mutter und Kind von Stadtbahn erfasst
Eine 41 Jahre alte Fußgängerin und ihr drei Jahre alter Sohn sind am Donnerstagnachmittag (27.02.2020) an der Stadtbahnhaltestelle Sonnenberg von einer Stadtbahn erfasst und schwer verletzt worden. Die Fußgängerin überquerte gegen 14.40 Uhr zusammen mit ihrem Sohn die Gleise und übersah offenbar hierbei die heranfahrende Bahn der Linie U6, die in Richtung Möhringen unterwegs war. Die Mutter und ihr Kind stießen mit der Bahn zusammen und wurden schwer verletzt. Rettungskräfte, darunter ein Notarzt kümmerten sich um die Verletzten und brachten sie in Krankenhäuser. Zeugen werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizei unter der Rufnummer +4971189904100 zu melden.

Stuttgart-Bad Cannstatt: Festnahme nach Straßenraub
Polizeibeamte haben am Mittwoch (26.02.2020) drei Jugendliche festgenommen, die im Verdacht stehen, gemeinsam mit derzeit noch unbekannten Komplizen am Freitagabend (21.02.2020) in Bad Cannstatt mehrere Überfälle begangen zu haben (siehe Pressemitteilung vom 22.02.2020). Den Tatverdächtigen wird zusätzlich ein weiterer Raubüberfall vorgeworfen. Dabei sollen sie am Freitagabend gegen 21.15 Uhr eine fünfköpfige Jugendgruppe im Bereich der Überkinger Straße angesprochen haben. Sie schlugen offenbar auf drei Jugendliche ein und raubten einem 17-Jährigen einen Zehneuroschein. Im Zuge von Ermittlungen identifizierten Kriminalbeamte drei der rund zehn Tatverdächtigen, einen 14-Jährigen sowie zwei 15 Jahre alte Jugendliche. Die Ermittlungen zu den noch unbekannten Tätern dauern derweilen an. Der 15-jährige polizeibekannte Slowake wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft noch am Mittwoch einen Haftrichter vorgeführt, der die Untersuchungshaft anordnete. Seine beiden Komplizen wurden vorerst auf freien Fuß gesetzt.

Polizei warnt vor Telefonbetrügern
Die Polizei warnt aus aktuellem Anlass vor Betrügern, die derzeit mit den Betrugsmaschen „Schockanruf“ und „Enkeltrick“ auftreten, um vorwiegend ältere Mitbürger um ihr Vermögen zu bringen. In den letzten Tagen sind der Polizei im Stadtgebiet rund 20 derartige Anrufe bekannt geworden, sie geht davon aus, dass diese auch im Laufe des heutigen Tages (27.02.2020) fortgesetzt werden. Dabei gaukeln die Täter ihren potenziellen Opfern immer wieder die gleichen Geschichten vor. Sei es der Angehörige, der in einen Verkehrsunfall verwickelt ist, oder ein enger Verwandter, gegen den scheinbar ein Haftbefehl bestehen würde oder der aus einem anderen Anlass dringend Geld benötigt. Die Fantasie der Betrüger kennt dabei keine Grenzen. Oft kombinieren die Täter verschiedene Betrugsmaschen und geben sich zunächst als falsche Polizeibeamte oder falsche Staatsanwälte aus. Um ihrer Geschichte mehr Glaubwürdigkeit zu verleihen, wird der Telefonhörer nicht selten einem angeblichen Verwandten weitergereicht, der höchst emotional darum bittet auf die Forderung einzugehen. Bei dieser Art von Anrufen handelt es sich ausnahmslos um Betrügereien.
Aus diesen Gründen rät die Polizei:

– Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie den Hörer auf. So werden Sie Betrüger los.
– Werden Sie misstrauisch bei Forderungen nach Herausgabe von persönlichen Daten, Bargeld, Schmuck oder Wertgegenständen.
– Wählen Sie die 110 und teilen Sie den Sachverhalt mit. Benutzen Sie nicht die Rückruftaste, da Sie sonst wieder bei den Tätern landen.
– Sprechen Sie am Telefon nicht über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse.
– Beraten Sie sich mit Ihrer Familie oder Bekannten, denen Sie vertrauen. Kontaktieren Sie den Angehörigen, um den es geht, einfach selbst unter der Ihnen bekannten Telefonnummer und erkundigen Sie sich nach dessen Befinden.

BAB 8 / Stuttgart: Unfall mit Polizeifahrzeug
Eine Streifenbesatzung der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg befand sich am Mittwoch gegen 19:55 Uhr auf der BAB 8 von München kommend in Richtung Karlsruhe auf einer Einsatzfahrt. Ein 43 Jahre alter Skoda-Lenker, der zwischen der Anschlussstelle Stuttgart-Möhringen und dem Autobahnkreuz Stuttgart die linke Spur befuhr, wollte sich vorbildlich verhalten und Platz schaffen. Im Zuge dessen beabsichtigte er auf den mittleren Fahrstreifen zu wechseln. Beim eingeleiteten Fahrstreifenwechsel bemerkte der Mann allerdings, dass auf der mittleren Spur ein Fahrzeug unterwegs war. Aufgrund dessen musste er sein Vorhaben abbrechen und auf die linke Spur zurückziehen. Die nachfolgende 26-jährige Fahrerin des Streifenfahrzeugs konnte daraufhin nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf den Skoda auf. Die Polizistin erlitt hierbei leichte Verletzungen. An den Fahrzeugen, die nicht mehr fahrbereit waren und abgeschleppt werden mussten, entstand ein Gesamtschaden von etwa 40.000 Euro.

Stuttgart-Stammheim: Fußgängerin von Auto erfasst
Eine 46 Jahre alte Fußgängerin ist am Dienstagabend (25.02.2020) an der Freihofstraße vom Fahrzeug eines 19-Jährigen erfasst und schwer verletzt worden. Die 46-Jährige war gegen 20.40 Uhr zusammen mit einer Bekannten auf dem Gehweg an der Freihofstraße unterwegs, als der 19-Jährige von hinten mit seinem BMW aus Richtung Zuffenhausen heranfuhr, aus unbekannten Gründen ins Schleudern geriet und die 46-Jährige erfasste. Die Frau wurde zwischen Auto und Hauswand eingeklemmt und schwer verletzt. Rettungskräfte, darunter ein Notarzt, kümmerten sich um die 46-Jährige und brachten sie in ein Krankenhaus. Während der Unfallaufnahme war der Stadtbahnverkehr der Linie U15 beeinträchtigt. Nach ersten Schätzungen entstand ein Schaden von mehreren Tausend Euro.

Stuttgart-Untertürkheim: Brand in Vereinsheim
Am Dienstagvormittag (25.02.2020) ist in einem Vereinsheim an der Württembergstraße ein Brand ausgebrochen. Ein Zeuge entdeckte den Brand gegen 09.55 Uhr und alarmierte die Polizei. Nach ersten Ermittlungen ist aufgrund eines technischen Defektes Isoliermaterial im Dach des Gebäudes in Brand geraten. Alarmierte Kräfte der Feuerwehr löschten den Brand. Personen wurden dabei nicht verletzt. Der Schaden kann bislang noch nicht beziffert werden.

Stuttgart-Degerloch /-Feuerbach: Mit gefälschten Dokumenten unterwegs
Polizeibeamte der Verkehrspolizei haben am Montag (24.02.2020) in der Albstraße einen 41 Jahre alten Mann festgenommen, der im Verdacht steht, sich mit gefälschten Ausweispapieren in Deutschland aufzuhalten. Bei einer weiteren Kontrolle eines 64 Jahre alten Mannes in der Krailenshaldenstraße entdeckten die Beamten ebenfalls gefälschte Dokumente. Die Beamten kontrollierten gegen 09.30 Uhr im Bereich der Albstraße einen VW. Der 41 Jahre alte Fahrer händigte bei der Kontrolle einen bulgarischen Ausweis aus. Bei der genauen Betrachtung des Dokuments stellte sich heraus, dass der Ausweis mutmaßlich gefälscht war. Die Beamten durchsuchten den Mann und entdeckten in seiner Jackentasche seine offenbar echten ukrainischen Dokumente. Der 41-Jährige hält sich daher mit einer falschen Identität unerlaubt in Deutschland auf. Außerdem gehen die Beamten davon aus, dass der Tatverdächtige unter falschen Namen eine Wohnung angemietet hatte sowie einer Arbeit nachgeht. Bei einer weiteren Verkehrskontrolle gegen 11.15 Uhr in der Krailenshaldenstraße wies sich ein 64 Jahre alter Hyundai-Fahrer zunächst nur mit einer Kopie eines tschechischen Reisepasses aus. Bereits die Kopie des Dokuments enthielt offensichtlich Fehler, daher gingen die Beamten auch in diesem Fall von einer mutmaßlichen Fälschung aus. Die Beamten konfrontierten den Tatverdächtigen mit der Entdeckung. Dieser gab zu, bereits seit mehreren Jahren unter falschen Namen in Deutschland zu leben, jedoch die gefälschten tschechischen Papiere verloren zu haben. Bei der Überprüfung des echten Namens des 64-Jährigens stellte sich heraus, dass der Mann in Kroatien mit einem europäischen Haftbefehl gesucht wird. Der 41-jährige, offenbar ukrainische Tatverdächtige, wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart im Laufe des Dienstags (25.02.2020) einem Richter vorgeführt.

Stuttgart-Mitte: Mann geschlagen – Tatverdächtiger in Haft
Polizeibeamte haben am Montagabend (24.02.2020) einen 37 Jahre alten Mann festgenommen, der im Verdacht steht, an der Kronenstraße einen 50-Jährigen schwer verletzt zu haben. Gegen 20.00 Uhr kam es vor einem Lebensmittelmarkt aus einem bislang unbekannten Grund zu einem Streit zwischen dem Tatverdächtigen und einem Zeugen. Der 50-Jährige versuchte den Streit zwischen den beiden Männern zu schlichten, woraufhin ihn der 37-jährige Tatverdächtige angriff und offenbar verletzte. Nach der Tat flüchtete der Tatverdächtige und Polizeibeamte nahmen ihn in der Nähe des Tatorts fest. Der Rettungsdienst kümmerte sich um den Verletzten und verbrachte den schwer verletzten Mann in ein Krankenhaus. Der deutsche Tatverdächtige wird im Laufe des Dienstags (25.02.2020) mit Haftbefehlsantrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart dem zuständigen Richter vorgeführt.

Stuttgart-Süd: Isoliermaterial in Brand geraten
Bei Renovierungsarbeiten ist am Montag (24.02.2020) in einem Gebäude an der Straße Strohberg Isoliermaterial in Brand geraten. Gegen 13.30 Uhr waren Handwerker mit Arbeiten an einer Wand beschäftigt, als das Isoliermaterial hinter Fließen in Brand geriet. Nachdem die Löschversuche der Arbeiter scheiterten, alarmierten sie die Feuerwehr. Ersten Schätzungen zufolge, entstand ein Schaden von mehreren Tausend Euro, verletzt wurde niemand.

Stuttgart-Bad Cannstatt: Gestohlenes Pedelec in Internetshop wiederentdeckt
Polizeibeamte haben am Sonntag (23.02.2020) eine 24 Jahre alte Frau und ihren 30 Jahre alten mutmaßlichen Komplizen festgenommen, die unter anderem im Verdacht stehen, zwei Pedelecs gestohlen und eines über eine Internetplattform zum Kauf angeboten zu haben. Eine 24 Jahre alte Frau entdeckte am Sonntag (23.02.2020) in einem Internetshop eines von zwei E-Bikes, die am 15.02.2020 oder am 16.02.2020 in Wolfschlugen gestohlen wurden. Sie nahm zum Schein Kontakt mit dem Anbieter auf und gab sich kaufinteressiert. Sie vereinbarte einen Termin um 20.00 Uhr in Bad Cannstatt und verständigte gleichzeitig die Polizei. Die Beamten nahmen die beiden Tatverdächtigen vorläufig fest und beschlagnahmten das angebotene Rad. Bei einer Durchsuchung der Wohnung des mutmaßlichen Diebespärchens fanden die Beamten auch das zweite Rad, weiterhin noch eine geringe Menge an Marihuana, einen mutmaßlich gefälschten polnischen Führerschein sowie weitere Elektronikgeräte, die möglicherweise ebenfalls gestohlen wurden. Die beiden Tatverdächtigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf die Straße entlassen.

Stuttgart-Ost: Ladung verloren
Ein 59 Jahre alter Lkw-Fahrer hat am Montagmorgen (24.02.2020) in der Talstraße mehrere Tonnen Erdaushub verloren. Ein weiterer Lkw-Fahrer verlor im Bereich der Neckartalstraße seine Ladung. Der 59-Jährige war gegen 08.40 Uhr in der Talstraße in Richtung Wagenburgtunnel unterwegs, als sich offenbar aufgrund eines technischen Defekts die Ladeklappe seines Lkws öffnete und der geladene Erdaushub auf die Fahrbahn fiel. Während der Aufräumarbeiten, bei der eine Kehrmaschine, ein Radlader und ein weiterer Lkw zum Einsatz kamen, musste eine Fahrspur komplett gesperrt werden. Die Reinigungsarbeiten zogen sich bis zirka 15.00 Uhr hin. Gegen 10.05 Uhr verlor ein weiterer Fahrer eines Lkws seine Ladung. Der 37-Jährige war mit seinem Lkw in der Neckartalstraße in Richtung Innenstadt unterwegs, als sich auf der Auffahrtsrampe zum Schwanenplatztunnel die Ladeklappe öffnete und der geladene Erdaushub auch in diesem Fall auf die Straße fiel. Die verlorene Ladung blockierte dabei die rechte Fahrspur. Die Reinigungsarbeiten waren gegen 13.35 Uhr beendet. In beiden Fällen kam es zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Spezialisten der Verkehrspolizei überprüften die beiden Lkws und leiteten Ermittlungsverfahren ein.

Stuttgart-Mitte/-Süd: Vor Verkehrskontrolle geflüchtet – Zeugen gesucht
Ein 46 Jahre alter Fiat-Fahrer ist in den frühen Montagmorgenstunden (24.02.2020) offenbar betrunken unterwegs gewesen, als er versuchte, vor einer Polizeikontrolle zu flüchten. Der 46-Jährige fiel erstmals gegen 01.20 Uhr mutmaßlich aufgrund seiner unsicheren Fahrweise einem anderen Verkehrsteilnehmer im Bereich der Plieninger Straße auf. Der Zeuge meldete sich daraufhin bei der Polizei und schilderte seine Beobachtungen. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Fahrer und dessen Wagen blieb zunächst erfolglos, eine Polizeistreife entdeckte jedoch gegen 01.40 Uhr den gesuchten Fiat im Bereich des Rotebühlplatzes. Der Fahrer, der verbotenerweise vom Rotebühlplatz in Richtung Eberhardstraße unterwegs war, fiel auch dort durch Schlangenlinien auf und sollte im Anschluss bei einer Verkehrskontrolle überprüft werden. Als sich die Beamten dem Fiat näherten und auch den Fahrer bereits erkannten, beschleunigte dieser unvermittelt seinen Wagen um zu flüchten. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf, die Fluchtstrecke zog sich durch mehrere Straßenzüge im Innenstadtbereich, teilweise auch durch Fußgängerzonen. Im Bereich des Wilhelmsplatzes überfuhr der Fahrer eine rote Ampel und setzte seine Fahrt in Richtung Neue Weinsteige fort. Beamte verloren den Fiat in der Immenhofer Straße kurzzeitig aus den Augen, schlussendlich entdeckten sie den Wagen, geparkt am Fahrbahnrand, in der Römerstraße wieder. Der 46-jährige Fahrer setzte offenbar seine Flucht zu Fuß fort, Beamte nahmen ihn daraufhin in der Krapfstraße vorläufig fest. Der Tatverdächtige, der offenbar nach Alkohol roch, musste sich in einem Krankenhaus einer Blutentnahme unterziehen. Die Fahrzeugschlüssel des Fiats, die der 46-Jährige bei sich trug, wurden beschlagnahmt. Außerdem steht der Verdacht im Raum, dass der Tatverdächtige über keine Fahrerlaubnis verfügt. Zeugen und mögliche Geschädigte der Verfolgungsfahrt sowie ein unbekannter Straßenreiniger, der sich im Bereich des Rotebühlplatzes aufhielt, werden gebeten, sich mit den Beamtinnen und Beamten des Polizeirevier 1 Theodor-Heuss-Straße unter der Telefonnummer +4917789903100 in Verbindung zu setzten.

BAB 8/Stuttgart: Fahrzeugbrand
Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts geriet am Sonntag gegen 12.50 Uhr der VW eines 38-Jährigen in Brand, als dieser im Bereich der Autobahnanschlussstelle Möhringen die Bundesautobahn 8 verlassen wollte. Der Fahrer bemerkte zunächst, dass der PKW zu qualmen begonnen hatte. Der Mann stoppte den Wagen und stieg aus. Wenig später stand das Fahrzeug in Vollbrand. Während sich die Feuerwehr der Feuerwache 5 Stuttgart mit insgesamt vier Fahrzeugen und 19 Wehrleuten im Einsatz befand, musste für rund 20 Minuten die gesamte Fahrbahn in Richtung München gesperrt werden. Im weiteren Verlauf konnten nacheinander alle Fahrstreifen bis auf den Ausfädelungsstreifen, auf dem sich der VW befand, wieder frei gegeben werden. Nachdem der VW gegen 14.30 Uhr abgeschleppt worden war, konnte die Sperrung des Ausfädelungsstreifes ebenfalls aufgehoben werden, so dass die gesamte Fahrbahn wieder frei war. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf etwa 3.000 Euro belaufen.

Stuttgart-Mönchfeld: Einbruch in Gaststätte – Zeugen gesucht
Unbekannte Täter sind in der Nacht zum Sonntag (23.02.2020) in eine Gaststätte an der Hechtstraße eingebrochen. Die Einbrecher verschafften sich in der Zeit zwischen 23.30 Uhr und 09.50 Uhr über einen Nebeneingang gewaltsam Zutritt und durchwühlten die Räume. Im Inneren brachen sie zwei Spielautomaten auf und stahlen Bargeld in Höhe von mehreren Hundert Euro. Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeirevier 7 Ludwigsburger Straße unter der Rufnummer +4971189903700 zu melden.