Quelle: ots

Sindelfingen: Verkehrsunfall mit zwei Verletzten
Zu einem Verkehrsunfall mit zwei Leichtverletzten kam es am frühen Samstagmorgen gegen 00:00 Uhr in Sindelfingen. Der 30jährige Fahrer eines BMW befuhr die Bahnhofstraße. Im Kreuzungsbereich Bahnhofstraße / Gartenstraße missachtete er die dortige Stoppstelle. In der Folge kam es zum Zusammenstoß mit einem auf der Gartenstraße fahrenden Smart. Die 25jährige Smart-Fahrerin sowie ihre 28jährige Beifahrerin wurden bei dem Verkehrsunfall leicht verletzt und durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Gesamtschaden von etwa 10.000 Euro.

Böblingen: Verkehrsunfall mit leichtverletztem E-Bike-Fahrer
Am Samstag, gegen 00:10 Uhr fuhr ein 28 jähriger Mann mit seinem E-Bike den Radschnellweg von Böblingen nach Stuttgart-Vaihingen. Auf der Fahrt nach Stuttgart stürzte er mit seinem Rad alleinbeteiligt auf die Fahrbahn und wurde hierbei leicht am Kopf verletzt. Während der Unfallaufnahme konnten die aufnehmenden Beamten beim Radfahrer Alkoholgeruch feststellen, weshalb eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Der E-Bike Fahrer trug beim Unfall keinen Helm. Während der Unfallaufnahme beleidigte der 28jährige die eingesetzten Rettungskräfte und Polizeibeamten, weshalb er nun auch noch mit einer Anzeige wegen Beleidigung rechnen muss.

K1076, Gemarkung Mötzingen: Verkehrsunfall mit verletzter Fahrradfahrerin
Am Freitagabend gegen 19:10 Uhr befuhr eine 24jährige Fahrradfahrerin die K1076 von Mötzingen in Richtung Öschelbronn. Dabei wurde sie von einem 50jährigen in gleicher Richtung fahrenden Fahrer eines VW übersehen und leicht touchiert. Die Fahrradfahrerin stürzte in der Folge und zog sich dabei leichte Verletzungen zu. Bei dem Verkehrsunfall entstand ein Sachschaden von etwa 5.000 Euro.

Leonberg-Höfingen: Einbruch in Wohnhaus
Am Freitag in der Zeit von ca. 15:15 Uhr bis 21:40 Uhr drangen bislang unbekannte Täter in ein Wohnhaus in Höfingen ein, indem sie ein Fenster des Windfangs gewaltsam herausrissen. Sämtliche Räume des Wohnhauses wurden durchwühlt und Bargeld sowie Schmuck entwendet. Der genaue Wert des Diebesguts steht bislang nicht fest. Das Polizeirevier Leonberg nimmt sachdienliche Hinweise telefonisch unter 07152-6050 entgegen.

Rutesheim: Einbruch in Wohnhaus
Bislang unbekannte Täter brachen am Freitag im Zeitraum von ca. 13:30 Uhr bis 21:20 Uhr in ein Wohnhaus in Rutesheim ein. Hierzu wurde das Schlafzimmerfenster gewaltsam aufgehebelt und im Anschluss wurden diverse Räume durchsucht. Ob etwas entwendet wurde, konnte bislang noch nicht geklärt werden. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich telefonisch beim Polizeiposten Rutesheim unter 07152-999100 zu melden.

Weil im Schönbuch: Zeugen nach Vorfall in der Hauptstraße gesucht
Der Polizeiposten Schönaich, Tel. 07031/67700-0, sucht Zeugen, die am Donnerstag gegen 15.00 Uhr einen Vorfall in der Hauptstraße in Weil im Schönbuch beobachten konnten. Eine Frau parkte ihren PKW, vermutlich ein Skoda, auf dem Gehweg vor einer Grundstückseinfahrt ab, worauf die 72-jährige Bewohnerin des betreffenden Hauses sie auf dieses Problem aufmerksam machte. Die PKW-Fahrerin habe sogleich aufbrausend reagiert und die 72-Jährige angeschrien. Darüber hinaus sei die Frau auch handgreiflich geworden. Zwei bislang unbekannten Personen konnten den Vorfall wohl beobachten. Diese werden insbesondere gebeten, sich zu melden.

Weil der Stadt: Widerstand gegen Polizeibeamte
Wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz muss sich ein 20-Jähriger und wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte ein 21-Jähriger verantworten. Im Zuge einer Personenkontrolle, die am Bahnhof in Weil der Stadt am Donnerstag gegen 21.50 Uhr stattfand, bemerkten die Polizisten deutlichen Marihuanageruch. Daraufhin sollten die beiden jungen Männer durchsucht werden. Die Beamten nahmen zunächst den 21-Jährigen unter die Lupe und stellten bei der Durchsicht seiner mitgeführten Sachen fest, das etwas in seinem Mund steckte. Als die Polizisten ihn zur Herausgabe aufgefordert hatten, verweigerte er dies. Um den Gegenstand aus dem Mund zu holen, hielten die Einsatzkräfte den 21-Jährigen fest und versuchten den Kiefer auseinander zu drücken. Dagegen wehrte sich der Mann vehement, woraufhin die Polizisten ihn zu Boden bringen und fixieren mussten. Erst nachdem der Querulant den bislang unbekannten Gegenstand geschluckt hatte, zeigte er sich kooperativ und leistete keinen Widerstand mehr. Momentan wird davon ausgegangen, dass der Mann mit der Schluckaktion mitgeführte Betäubungsmittel, möglicherweise Marihuana, verschwinden lassen und somit Beweismittel vernichten wollte. Im Laufe des Einsatzgeschehens traf eine Unterstützungsstreife am Bahnhof ein. Eine Beamtin konnte daraufhin beobachteten, dass sein 20-jähriger Begleiter ein Tütchen mit einer geringen Menge Marihuana auf den Boden warf. Das Marihuana wurde beschlagnahmt und die beiden Tatverdächtigen zum Polizeirevier Leonberg gebracht. Da der 21-Jährige mutmaßlich eine unbekannte Menge an Betäubungsmitteln geschluckt hatte, wurde mit der Notfallpraxis Rücksprache gehalten. Dort wurde mitgeteilt, dass eine ärztliche Behandlung nur bei starken Ausfallerscheinungen notwendig sei. Der 21-Jährige wurde darüber in Kenntnis gesetzt. Bis auf leichte Verletzungen die er sich sowie auch zwei Polizisten beim Widerstand zugezogen hatte, schien der Mann wohlauf zu sein. Bei der anschließenden erkennungsdienstlichen Behandlung auf dem Revier nahmen Polizisten immer mal wieder Marihuanageruch wahr, als sie sich mit dem 21-jährigen Tatverdächtigen unterhalten hatten. Nachdem die polizeilichen Maßnahmen beendet waren, wurden der 20- und 21-Jährige auf freien Fuß gesetzt.

Weil der Stadt: 44-Jähriger in Gewahrsam genommen
Ein mutmaßlich alkoholisierter 44-jähriger Mann löste am Donnerstag gegen 23.45 Uhr in Weil der Stadt einen größeren Polizeieinsatz aus. Als in der Wohnung des Mannes seine 42-jährige Freundin ihn vermutlich bewusstlos am Boden liegen sah, alarmierte sie umgehend den Rettungsdienst. Beim Eintreffen des Notarztes wurde der Mann in einen Rettungswagen gebracht, um ihn medizinisch zu versorgen. Als der 44-Jährige wieder zu sich kam, verhielt er sich gegenüber den Rettungskräften aggressiv und wollte sich nicht helfen lassen. Stattdessen floh er mit einem Messer, dass er möglicherweise schon bei sich hatte, wieder zurück in seine Wohnung. Aufgrund dieses Geschehens verständigte der Rettungsdienst die Polizei. Mehrere Streifenwagenbesatzungen des Polizeireviers Leonberg und der umliegenden Reviere verlegten daraufhin zur Wohnanschrift des 44-Jährigen. Das Gebäude wurde anschließend umstellt. Nachdem die 42-Jährige im weiteren Verlauf die Wohnung über die Terrassentür verlassen hatte, wurde die Wohnung kurz darauf durch Polizeibeamte betreten. Zu diesem Zeitpunkt hielt der Mann ein geschlossenes Springmesser in der Hand. Auf Ansprache ließ er das Messer fallen, konnte fixiert und vom Notarzt untersucht werden. Bevor der Rettungsdienst ihn für weitere Untersuchungen mit polizeilicher Begleitung in ein Krankenhaus brachte, beschlagnahmten Beamte in der Wohnung noch weitere aufgefundene Messer und Schwerter. Nach der ambulanten Behandlung im Krankenhaus durfte der 44-Jährige die restliche Nacht in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Leonberg verbringen.

BAB 81/BAB 8: 31-jähriger BMW-Lenker alkoholisiert zwischen Rottenburg am Neckar und Stuttgart unterwegs
Die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg ermittelt gegen einen 31 Jahre alten BMW-Lenker, der am Donnerstagnachmittag zwischen Rottenburg am Neckar und Stuttgart auf der Autobahn unterwegs war und mutmaßlich aufgrund Alkoholbeeinflussung weitere Verkehrsteilnehmer gefährdet hat. Kurz vor 16.00 Uhr alarmierten mehrere Zeugen die Polizei, nachdem ihnen der BMW-Lenker zwischen den Anschlussstellen Rottenburg und Herrenberg aufgefallen war. Sein Fahrzeug, an dem sich Schweizer Kennzeichen befanden, stand auf dem Standstreifen, während der Fahrer wohl auf die Fahrbahn uriniert haben soll. Nur wenige Minuten danach gingen weitere Anrufe bei der Polizei ein, da nun derselbe BMW in Schlangenlinien in Richtung Stuttgart fuhr und auf dieser Strecke weitere Autofahrer bedrängt und ausgebremst haben soll. Hierbei sei auch fast ein Unfall zwischen dem BMW und einem noch unbekannten Fahrzeuglenker passiert. Des Weiteren beobachteten Zeugen, dass der 31-Jährige zwischen der Anschlussstelle Böblingen/Hulb und dem Autobahnkreuz Stuttgart rechts überholte. Am Autobahnkreuz Stuttgart wechselte der BMW-Lenker schließlich auf die BAB 8 in Richtung Karlsruhe. Noch auf dem Einfädelungsstreifen auf die A 8 konnten die fahndenden Beamten der Verkehrspolizeiinspektion den BMW feststellen. Mittels Leichtzeichen wurde der Fahrer zum Anhalten aufgefordert. Er versuchte zunächst noch zu flüchten, was aufgrund stockenden Verkehrs jedoch nicht möglich war. Bei der ersten Kontaktaufnahme durch die Polizisten bemerkten diese Alkoholgeruch. Der 31 Jahre alte Fahrer gebärdete sich den Beamten gegenüber sogleich aggressiv. Hierauf mussten dem Mann Handschließen angelegt werden. Ein Atemalkoholtest bestätigte die Vermutung, dass sich der Mann alkoholisiert hinter das Steuer des BMW gesetzt hatte. Darüber hinaus stellten die Polizisten fest, dass er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Der 31-Jährige musste sich im weiteren Verlauf einer Blutentnahme unterziehen und wurde während dieser Maßnahmen auch beleidigend den Polizisten gegenüber und bedrohte sie. Da der Mann in der Schweiz lebt wurde eine vierstellige Sicherheitsleistung erhoben. Die Polizei bittet nun insbesondere Verkehrsteilnehmer, die durch den BMW-Lenker gefährdet wurden, sich unter Tel. 0711/6869-0, zu melden.

Gärtringen: Nissan-Fahrerin alkoholisiert in Unfall verwickelt
Ein Sachschaden von etwa 3.300 Euro ist die Bilanz eines Unfalls, in den eine 28 Jahre alte Nissan-Lenkerin am Donnerstag gegen 20.40 Uhr in Gärtringen verwickelt war. Die Frau, die wohl unter Alkoholeinwirkung stand, befuhr die Böblinger Straße in Richtung des Kreisverkehrs der Böblinger Straße und der Nordrandstraße. Auf dieser Strecke kam sie in einem der Kreisverkehre von der Fahrbahn ab und prallte gegen ein Verkehrszeichen. Das Schild verkeilte sich wohl an ihrem Nissan, doch die Frau setzte ihre Fahrt trotzdem fort. Erst als sie bereits den Kreisverkehr der Böblinger Straße und der Nordrandstraße passiert hatte, blieb das Verkehrszeichen schließlich auf der K 1077 liegen. Wenig Meter davon entfernt hielt die Frau ihr Fahrzeug dann an. Ein von hinten heranfahrender 20-jähriger Peugeot-Lenker überfuhr das auf der Straße liegend Schild, wodurch sein PKW beschädigt wurde. Als die 28-Jährige dies bemerkte, setzte sie ihre Fahrt in Richtung der Bundestraße 14 fort. Einem weiteren Zeugen gelang es, die Frau einzuholen und sie zurück zur Unfallstelle zu bringen, wo die bereits alarmierte Polizei sie in Empfang nahm. Da die Beamten Atemalkoholgeruch feststellten, musste die Frau zunächst einen Atemalkoholtest durchführten und sich anschließend einer Blutentnahme unterziehen. Ihr Führerschein wurde darüber hinaus beschlagnahmt.

Steinenbronn: Zeugen nach waghalsigen Überholmanöver gesucht
Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zu einem Überholmanöver machen können, das sich am Dienstag gegen 14.45 Uhr auf der K 1051 zwischen Schönaich und Steinenbronn ereignete. Ein 56-Jähriger war mit seinem VW T5 in Richtung Steinenbronn unterwegs, als ihm auf halber Strecke ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker vermutlich teilweise auf seiner Fahrbahn entgegenkam. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Unbekannte gerade einen grauen Sattelkipper, der eventuell mit Kies beladen war, überholt. Um einen Frontalzusammenstoß mit dem Überholenden zu vermeiden, wich der 56-jährige VW-Lenker nach rechts in den Grünstreifen aus. Dennoch stießen die beiden Fahrzeuge mit den jeweiligen Außenspiegeln zusammen, wodurch am VW ein dreistelliger Sachschaden entstand. Der Unbekannte, der vermutlich am Steuer eines blau-metallic-farbenen Pickup saß, setzte indes seine Fahrt unbeirrt in Richtung Schönaich fort. Anschließend drehte der VW-Lenker und fuhr dem Unbekannten bis zur K 1057 hinterher. Nachdem er das blaue Fahrzeug im Bereich der Panzerkaserne aus den Augen verloren hatte, alarmierte er die Polizei. Mögliche Zeugen, insbesondere der unbekannte Fahrer des Sattelkippers, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Böblingen, Tel. 07031 13-2500, zu melden.

Waldenbuch: Unbekannter Radfahrer schlägt auf Toyota ein – Zeugen gesucht
Nach einer Sachbeschädigung, die am Montag gegen 09.00 Uhr in Waldenbuch verübt wurde, sucht die Polizei nach Zeugen. Nach bisherigen Erkenntnissen war eine 60 Jahre alte Autofahrerin in der Bahnhofstraße unterwegs. Dort ist sie, nachdem sie einen bislang unbekannten Radfahrer überholt hatte, nach rechts auf einen Discounter-Parkplatz abgebogen. Der Radfahrer folgte der Toyota-Lenkerin und soll sie in aggressiver Weise, bezüglich eines nicht eingehaltenen Abstandes beim Überholen, zur Rede gestellt haben. Daraufhin schloss sich die eingeschüchterte Frau im Wagen ein. Anschließend soll der Unbekannte mit seiner Hand auf den rechten Außenspiegel des Toyota geschlagen und sich dann in Richtung Innenstadt entfernt haben. Durch den Schlag löste sich der Spiegel aus der Halterung und es entstand ein Sachschaden in dreistelliger Höhe. Bei dem Unbekannten soll es sich um einen Mann im Alter zwischen 40 und 50 Jahren handeln. Er sprach Deutsch, trug einen Helm und war mutmaßlich mit einem grünen Fahrrad unterwegs. Zeugen, die das Geschehen beobachtet haben oder Hinweise zum unbekannten Radfahrer geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeiposten Waldenbuch, Tel. 07157 52699-0, in Verbindung zu setzen.

Herrenberg: falscher Microsoft-Mitarbeiter erbeutet vierstelligen Betrag
Eine vierstellige Summe erbeutete ein bislang unbekannter Täter, der im Laufe des Samstags und Sonntags einen 54 Jahre alten Mann aus Herrenberg betrog. Am Samstagmorgen klingelte das Telefon des 54-Jährigen zum ersten Mal. Am anderen Ende meldete sich ein „Charlie Wilson“, der sich als Microsoft-Mitarbeiter ausgab. Der Computer des Angerufenen sei mit Viren identifiziert und er wolle dem 54-Jährigen bei der Behebung dieses Problems behilflich sein. Hierzu würde er jedoch Zugriff auf den PC benötigen. Der 54-Jährige gewährte dem Unbekannten diesen Zugriff mittels einer speziellen Software. Im weiteren Verlauf erfolgten mehrere Abbuchungen von einem Konto, das der Herrenberger bei einem Online-Bezahldienst führt. Anhand dessen sollte der geleistete „Service“ bezahlt werden. Gleichzeitig gab der Anrufer allerdings vor, dass dieser Bezahldienst nicht immer zuverlässig wäre und wies den 54-Jährigen an, weitere Bezahlkarten, deren Wert sich auf jeweils 50 Euro belief, zu erwerben. Die dazugehörigen Codes gab der 54-Jährige dem Unbekannten telefonisch durch. Schließlich wurde das Opfer stutzig und erstattete Anzeige bei der Polizei.
Tipps der Polizei: Seien Sie im Falle eines solchen Anrufs wachsam und gehen Sie nicht auf die Forderungen ein. Installieren Sie keine Fremdsoftware und beenden Sie das Gespräch. Erstatten Sie im Schadensfall Anzeige bei der Polizei und lassen Sie Ihre betroffenen Kreditkarten und das Online-Banking sofort sperren. Kam es zu einem Fernzugriff auf Ihren Computer, lassen Sie ihn auf Schadsoftware überprüfen. Auch die Firma Microsoft warnt auf ihrer Internetseite vor den Betrügern, die im Namen ihres Unternehmens weltweit anrufen.

Weil der Stadt-Merklingen: Brand
Am Montag, um 16.55 Uhr, wurde der Rettungsleitstelle ein Hausbrand in der Seestraße in Merklingen gemeldet. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte das Dachgeschoss und das Erste Obergeschoss. Ursächlich für den Brand war vermutlich ein technischer Defekt an einem, im ersten Obergeschoss, aufgestellten elektrischen Heizkörper. Die Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle. Es entstand jedoch trotzdem ein Gesamtschaden von ca. 150.000 Euro. Durch den Brand wurde eine Bewohnerin leicht verletzt und in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht. Neben zwei eingesetzten Streifenwagen, waren mehrere Rettungskräfte sowie die Feuerwehr mit 8 Fahrzeugen und 38 Wehrleuten vor Ort.

Leonberg: Mann beleidigt Polizeibeamte wegen feststeckender EC-Karte
Ein 62-Jähriger verlor am Sonntag zwischen 20:30 Uhr und 21:15 Uhr völlig seine Fassung, weil die EC-Karte eines 25-Jährigen im Bezahlautomat einer Tiefgarage in Leonberg in der Straße „Hinterer Zwinger“ feststeckte. Der 62-Jährige und seine 25-jährige Begleiterin wollten dem Eigentümer der EC-Karte zu Hilfe kommen und wählten den Polizeinotruf um mitzuteilen, dass die Karte feststecken würden. Als der 62-Jährige an die auf dem Automaten befindliche Telefonnummer des Betreibers verwiesen wurde, verhielt er sich aggressiv und beleidigend gegenüber dem Notrufbeamten. Man verwies den Mann an das Polizeirevier Leonberg, was ihn jedoch auch nicht zufrieden stellte. So drohte er dann damit den Automaten zu zerstören, wenn die Polizei nicht zu ihm käme. Es folgten weitere Anrufe auf der Notrufleitung, in denen er den Beamten drohte und sie mit Kraftausdrücken betitelte. Als die Polizeibeamten vor Ort eintrafen, wurde er über die Strafbarkeit seines Verhaltens aufgeklärt und verweigerte in der Folge die Aushändigung seiner Ausweispapiere. Erst nachdem er weitere Drohungen gegenüber den Beamten ausgesprochen hatte, kam der 62-Jährige der Aufforderung der Beamten nach. Während der Identitätsfeststellung solidarisierte sich seine 25-jährige Begleiterin und es kam erneut zu lautstarken Diskussionen, weil die Beiden den Anweisungen der Beamten nicht Folge leisteten. Als dem 62-Jährigen schließlich ein Platzverweis erteilt wurde, fing er an herum zu schreien und riss mehrmals an den Türen eines Streifenwagens. Hierbei betitelte er mehrere Beamte erneut mit Kraftausdrücken. Nachdem die Situation irgendwann verbal gelöst werden konnte, kam es trotzdem zu weiteren Anrufen des Mannes beim Notruf. Er muss nun mit mehreren Strafanzeigen rechnen.

Gäufelden-Tailfingen: Hoher Sachschaden bei Scheunenbrand
Am Montagmorgen, gegen 01.20 Uhr, brach aus bislang unbekannter Ursache ein Brand in einer Scheune in der Schafgasse in Gäufelden-Tailfingen aus. Die Löscharbeiten dauern aktuell noch an. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 100.000 Euro geschätzt. Ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude konnte durch die Feuerwehr verhindert werden. Ein Wohnhaus musste vorsichtshalber evakuiert werden. Verletzt wurde nach jetzigem Stand niemand. Neben fünf Streifenwagenbesatzungen der Polizeireviere Herrenberg und Sindelfingen waren die umliegenden Feuerwehren mit 17 Fahrzeugen und 106 Wehrleuten im Einsatz. Der Rettungsdienst war mit neun Fahrzeugen und 16 Einsatzkräften und das Technische Hilfswerk mit zwei Helfern vor Ort. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.