Böblingen.| Anlässlich der aktuellen Galerie-Sonderausstellung „Netzwerkerinnen der Moderne – 100 Jahre Frauenkunststudium“ wird am Sonntag, 26. Januar 2020, im Museum Zehntscheuer eine besondere Veranstaltung stattfinden, bei der ein aktueller Blick auf die oftmals steinigen Wege innerhalb eines patriarchal ausgerichteten Gesellschaftssystems geworfen wird.

Die klassizistische Malerin Angelika Kauffmann war eine der wenigen weiblichen Ausnahmeerscheinungen des 18. Jahrhunderts. Wie sie sich innerhalb des patriarchal ausgerichteten Systems und gegen ihre männlichen Konkurrenten behaupten konnte, wird ebenso zu Sprache gebracht wie einige andere humorvolle wie tragische Fakten vergangener Frauen-Generationen.

Die Böblinger Kulturpreisträgerin Jutta Rebmann beehrt die Städtische Galerie Böblingen in der Pfarrgasse 2 mit einem Besuch. Sie wird ab 11.15 Uhr auf die beeindruckende Reise durch die Vergangenheit eingehen und dabei auf wichtige Stationen in den Lebenswegen berühmter und weniger bekannter Frauen hinweisen. Dieser „historische Klatsch” wird stilecht durch ein Angebot an Kaffee und Tee sowie selbst gebackenem Kuchen abgerundet. Die Veranstalter freuen Sich über einen regen Besuch.