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B 464 Magstadt: Zwei Autofahrerinnen bei Unfall schwer verletzt
Zwei Schwerverletzte und etwa 18.000 Euro Sachschaden forderte am Freitagmorgen gegen 07:30 Uhr ein Verkehrsunfall auf der B 464 bei Magstadt. Die 56-jährige Fahrerin eines Citroen Berlingo war auf der Bundesstraße unterwegs in Richtung Renningen. Nach der Anschlussstelle Magstadt-Nord geriet sie aus noch ungeklärter Ursache zunächst leicht auf die linke Fahrbahnseite, wo es zu einem Beinahe-Zusammenstoß mit einem Fahrzeug des Winterdienstes kam. In der Folge stieß die 39-Jährige aber frontal mit dem entgegenkommenden Citroen C3 einer 39-jährigen Frau zusammen. Deren Auto wurde dabei auf die Fahrspur der 56-Jährigen abgewiesen und kam entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen. Beide Fahrerinnen zogen sich schwere Verletzungen zu und wurden vom Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht. Die 39-Jährige war in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Neben 24 Einsatzkräften der Feuerwehr waren Mitarbeitende der Straßenmeisterei und sechs Streifenbesatzungen der Polizei im Einsatz. Für die Unfallaufnahme, die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie die anschließende Fahrbahnreinigung musste die B 464 zwischen der Anschlussstelle Magstadt-Nord und der B 295 bei Renningen bis gegen 10:30 Uhr gesperrt und der Verkehr örtlich umgeleitet werden.

Herrenberg: 43-Jähriger beißt Polizisten bei Verkehrskontrolle
Mit einem renitenten Autofahrer hatten es Beamte des Polizeireviers Herrenberg am Freitagvormittag gegen 10:30 Uhr in der Daimlerstraße zu tun. Der 43-Jährige wurde während einer Verkehrskontrolle zunehmend aggressiv und war augenscheinlich verwirrt. Da der Verdacht bestand, dass er ohne gültige Fahrerlaubnis und unter Drogeneinfluss unterwegs war, sollte er zur Durchführung weiterer Maßnahmen zum Polizeirevier gebracht werden. Dagegen setzte sich der 43-Jährige heftig zur Wehr und vier Polizisten waren notwendig, um ihn zu überwältigen und ihn letztendlich an Armen und Beinen zu fesseln. Dabei biss er einem Beamten ins Bein, der sich daraufhin ärztlich versorgen lassen musste. Der renitente Autofahrer wurde zunächst in die Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers gebracht und musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.

Böblingen: Streitendes Paar beschäftigt mehrere Polizeistreifen und leistet Widerstand
Am Mittwochabend gegen 18:05 Uhr haben sich ein 24-Jähriger und seine 21-jährige Freundin auf dem Bahnsteig Gleis 4 am Böblinger Bahnhof heftig gestritten. Aus der verbalen entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung, die sich vom Bahnsteig über die Unterführung in Richtung der Graf-Zeppelin-Straße verlagerte. Mittlerweile von Zeugen verständigte Polizeibeamte trafen das aggressive Paar kurz darauf an und erklärten beiden die vorläufige Festnahme. Der 24-Jährige geriet zunehmend in Rage und musste schließlich von drei Polizistinnen zu Boden gebracht und mit einer Handschließe gefesselt werden. Dabei mussten sie sich von ihm deftige Beleidigungen anhören. Die 21-Jährige musste ebenfalls gefesselt werden, da sie vehement versuchte, polizeiliche Maßnahmen zu verhindern und zu ihrem Freund zu gelangen. Beim Polizeirevier in Böblingen hatten sich die beiden ursprünglichen Kontrahenten wieder versöhnt und wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Durch die Widerstandshandlung wurden zwei Polizistinnen leicht verletzt.

Sindelfingen: Sexueller Übergriff in der Burghaldenstraße
Am frühen Mittwochmorgen gegen 04:50 Uhr wurde eine 56-jährige Frau in der Burghaldenstraße von einem unbekannten Täter sexuell belästigt. Sie war zunächst im Bereich der Bushaltestelle Leonberger Straße auf Höhe des dortigen Friedhofs unterwegs. Von dort aus folgte ihr der Mann, schubste sie zu Boden und berührte sie unsittlich. Da die 56-Jährige laut zu schreien begann ließ der Unbekannte von ihr ab und flüchtete in das angrenzende Waldstück Richtung Freibad. Bei dem Täter soll es sich um einen etwa 185 cm großen Mannhandeln, der dunkel gekleidet war und eine Kapuze über den Kopf gezogen hatte. Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Sindelfingen, Tel. 07031/697-0, entgegen.

Herrenberg: 19-Jähriger beißt Polizisten
Vermutlich unter dem Einfluss von LSD hat ein 19-Jähriger am Mittwochmorgen gegen 05:15 Uhr in Herrenberg einen Polizeibeamten in den Oberschenkel gebissen. Zuvor hatte eine Bekannte des jungen Mannes die Polizei verständigt, nachdem er nach dem Betäubungsmittelkonsum augenscheinlich nicht mehr Herr seiner Sinne war. Die Polizisten trafen den 19-Jährigen mit starken Stimmungsschwankungen an und nahmen ihn in Gewahrsam. Nachdem er zunächst einem Arzt vorgestellt worden war, biss er den Polizisten im Streifenwagen auf dem Weg zum Polizeirevier. Er wird sich nun wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte verantworten müssen.

Böblingen: Gefährliche Körperverletzung und Widerstand gegen Polizeibeamte
Am Mittwochmorgen gegen 05:00 Uhr entwickelte sich in einem Club in der Poststraße aus noch unbekannter Ursache eine körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen, in deren Verlauf ein 33-Jähriger niedergeschlagen wurde. Als er sich wieder aufgerappelt hatte, versetzte ihm ein zunächst unbekannter Täter einen wuchtigen Fußtritt ins Gesicht, in dessen Folge er kurzzeitig das Bewusstsein verlor. Mittlerweile alarmierte Polizeibeamte kontrollierten im Zuge erster Maßnahmen vor dem Club einen 27-Jährigen, der unvermittelt die Flucht in Richtung Alba-Brücke ergriff. Als die Polizisten ihn eingeholt hatten, versuchte er sie anzugreifen und wurde schließlich unter Einsatz von Pfefferspray überwältigt und mit einer Handschließe gefesselt. Er steht den bisherigen Ermittlungen zufolge im Verdacht, den Fußtritt gegen den 33-Jährigen ausgeführt zu haben und wird sich wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Polizeibeamte verantworten müssen. Der in Luxemburg wohnhafte Tatverdächtige musste auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Stuttgart mehrere hundert Euro Sicherheitsleistung hinterlegen.

Böblingen-Dagersheim: Pkw zerkratzt
Ein Sachschaden von etwa 10.000 Euro ist die Folge einer Sachbeschädigung, die zwischen Dienstag 15.00 Uhr und Mittwoch 12.00 Uhr im Eichenweg in Böblingen-Dagersheim durch einen bislang unbekannten Täter verübt wurde. Auf einem öffentlichen Parkplatz, der sich im Bereich eines Feldwegs befindet, hatte der Täter es auf einen abgestellten Mercedes abgesehen. Der Unbekannte zerkratzte den Wagen ringsherum und machte sich anschließend aus dem Staub. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Böblingen, Tel. 07031 13-2500, in Verbindung zu setzen.

Herrenberg-Gültstein: 62-Jährige bedroht – Zeugen gesucht
Nach einer Bedrohung, die sich mutmaßlich am Mittwoch gegen 16.00 Uhr im Bereich Herrenberg-Gültstein ereignete, sucht die Polizei nach Zeugen. In der Verlängerung der Rotdornstraße im Ortsteil Gültstein war eine 62 Jahre alte Frau im Beisein ihrer zwei nicht angeleinten Hunde auf einem Feldweg entlang der „Ammer“ in Richtung Herrenberg unterwegs. Als die Frau beim Spazierengehen eine dreiköpfige Familie auf Höhe der alten Gärtnerei erkannt hatte, holte sie ihre Hunde zu sich und hielt sie fest. Als die Familie die 62-Jährige passierte, soll sie von einem bislang unbekannten Mann, der im Beisein einer Frau und einem etwa vier Jahre alten Kind war, aus noch ungeklärten Gründen zunächst verbal bedroht worden sein. Nachdem der Mann noch ein Messer hervorgezogen haben soll, suchte die verängstigte Frau zusammen mit ihren beiden Hunden das Weite. Bei dem Unbekannten handelt es sich um einen Mann im Alter von circa 40 Jahren, der etwa 180 bis 190 cm groß ist. Der Mann ist kräftig gebaut, hat ein Doppelkinn, trug eine Glatze oder schütteres Haar und war zur Tatzeit mit einem schwarzen Mantel bekleidet. Zu der Frau und dem Kind liegen bislang keine weiteren Erkenntnisse vor. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Angaben zu der bislang unbekannten Familie machen können, melden sich bitte beim Polizeirevier Herrenberg, Tel. 07032 2708-0.

Kreis Böblingen: Einsatzgeschehen an Silvester
Zum Jahreswechsel kam es im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums im Landkreis Böblingen zu mehreren Löscheinsätzen, bei denen kein oder nur unerheblicher Sachschaden entstanden ist. So mussten Feuerwehr und Polizei zu insgesamt 3 Mülleimerbränden ausrücken. Einmal kam es zu einem Heckenbrand. Des Weiteren brannte ein von Kindern selbstgebauter Holzverschlag in Sindelfingen und eine Baustellenplane in Schönaich. In allen Fällen geht die Polizei davon aus, dass die Brände durch Feuerwerkskörper verursacht wurden.
Darüber hinaus musste die Polizei zu etwa 40 Streitigkeiten und Körperverletzungen sowie circa 20 Ruhestörungen ausrücken, welche jedoch keine größeren Einsatzmaßnahmen nach sich zogen.

Böblingen: Brand in evangelischem Kirchengebäude
Am Mittwoch egen 04.00 Uhr bemerkten Besucher einer Silvesterveranstaltung der evangelischen Kirchengemeinde im Murkenbachweg in Böblingen, dass es aus einem Nebengebäude knisterte. Eine Nachschau ergab, dass es vermutlich durch einen Silvesterböller zu einer Brandentstehung an einem Stromverteilerkasten im Inneren des Gebäudes kam. Die Veranstaltungsgäste konnten durch erste Löschversuche eine Ausbreitung des Feuers verhindern. Die Feuerwehr, die mit einem Fahrzeug und sechs Wehrleuten vor Ort war, löschte den Brand vollends. Der Sachschaden wird auf ca. 5.000 Euro geschätzt.

Rutesheim: Böllerreste im Mülleimer führen zu hohem Sachschaden
Zu früh entsorgte Böllerreste waren vermutlich der Grund für einen Feuerwehreinsatz am Mittwoch gegen 01.30 Uhr in Rutesheim. Eine Kunststoffmülltonne, die auf einem Lichtschacht vor einem Einfamilienhaus stand, fing an zu brennen und in der Folge zu schmelzen. Der flüssige Kunststoff der Mülltonne floss in den Lichtschacht und entfachte dort ein weiteres Feuer an einer Kunststofffolie. Die Feuerwehr Rutesheim, die mit drei Fahrzeugen und 17 Wehrleuten anrückte, musste die Außenfassade des Gebäudes öffnen, um eventuelle Glutnester ausfindig machen zu können. Das Feuer wurde schnell gelöscht, Glutnester jedoch keine aufgefunden. Dennoch entstand Sachschaden, vor allem durch die Fassadenöffnung, in Höhe von ca. 5.000 Euro.

Herrenberg: Fahrzeugbrand
Am Dienstag gegen 22.20 Uhr wurde der Rettungsleitstelle ein Fahrzeugbrand im Wittumgarten in Herrenberg-Kuppingen gemeldet. Vermutlich wurden Silvesterböller unter einen Pkw der Marke Dacia gelegt und gezündet, weshalb zuerst die Fahrzeugfront Feuer fing und anschließend der komplette Pkw ausbrannte. Der Sachschaden wird auf etwa 2.500 Euro geschätzt. Die Feuerwehr war mit drei Fahrzeugen und zehn Helfern vor Ort. Ein Tatverdacht besteht bislang nicht. Hinweise nimmt das Polizeirevier Herrenberg, Tel.: 07034/25390, entgegen.

Böblingen: Brennende Mülltonne
Einem aufmerksamen Nachbarn fiel am Sonntag gegen 17.55 Uhr in der Rudolf-Diesel-Straße in Böblingen eine brennende Mülltonne auf. Im Bereich des betroffenen Reihenhauses schob er die brennende Tonne weg von der Hauswand und alarmierte die Feuerwehr. Die hinzugezogene Freiwillige Feuerwehr Böblingen, die mit einem Fahrzeug und fünf Einsatzkräften vor Ort kam, löschten im weiteren Verlauf zügig den Brand. Ein Übergreifen der Flammen auf das Gebäude konnte verhindert werden. Allerdings wurde die Hauswand durch Rußablagerungen beschädigt und die Mülltonne brannte nahezu komplett nieder. Der Gesamtschaden wurde auf rund 5.000 Euro geschätzt. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Brandursache ist zunächst noch unklar. Das Polizeirevier Böblingen bittet Zeugen, denen Verdächtiges aufgefallen ist, sich unter Tel. 07031 13-2500 zu melden.

BAB 8 / Leonberg: Zwei Unfälle auf der Autobahn
Am Sonntag gegen 12.15 Uhr ereigneten sich auf der BAB 8 zwei Unfälle, bei denen insgesamt sechs Fahrzeuge beteiligt waren. Zwischen dem Autobahnkreuz Stuttgart und er Anschlussstelle Leonberg-Ost waren auf dem dritten sowie vierten Fahrstreifen jeweils drei Fahrzeuge in Richtung Karlsruhe unterwegs. Auf der linken Spur musste ein 33-Jähriger seinen Skoda verkehrsbedingt abbremsen. Dies bemerkte der dahinter fahrende 73-jährige Mercedes-Lenker mutmaßlich zu spät und krachte in den Skoda. Damit nicht genug prallte ein nachfolgender 41-Jähriger, der am Steuer eines Fiat saß, noch auf den Mercedes. Durch den Aufprall wurden der Mercedes-Fahrer, der Skoda-Fahrer sowie seine 63 Jahre alte Mitfahrerin leicht verletzt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 16.000 Euro.
Zur selben Zeit kam aus auf dem daneben befindlichen dritten Fahrstreifen ebenfalls zu einem Auffahrunfall. Aufgrund einer Verkehrsstockung mussten auch hier ein 34-jähriger Seat-Lenker und ein 28 Jahre alter VW Passat-Lenker abbremsen. Der nachfolgende 29-jährige VW Polo-Lenker, der ebenfalls noch versucht hatte abzubremsen, um einen Unfall zu vermeiden, kollidierte jedoch mit dem VW Passat und schob diesen wiederum auf den Seat. Dabei zog sich im Seat eine 34 Jahre alte Mitfahrerin leichte Verletzungen zu. Der entstandene Sachschaden wurde auf etwa 12.000 Euro geschätzt.
Vier der insgesamt sechs Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Aufgrund von ausgelaufenen Betriebsflüssigkeiten waren Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Herrenberg zur Fahrbahnreinigung eingesetzt. Für die Unfallaufnahme sowie die Bergungs- und Reinigungsarbeiten waren die beiden linken Fahrstreifen der vierspurigen Autobahn bis etwa 15.15 Uhr gesperrt. Hierdurch bildete sich ein Rückstau von circa sieben Kilometern.