Ostfildern.| Der Kreisdiakonieverband Esslingen erhält jährlich einen Zuschuss von maximal 3.713 Euro pro Jahr. Das hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen.

Der Kreisdiakonieverband Esslingen unterhält auf den Fildern drei Diakonie- und Tafelläden, jeweils einen in Filderstadt, Leinfelden-Echterdingen und Ostfildern. Bei einer Erhebung der Kundenzahlen in den Jahren 2017 bis 2019 zählte der Kreisdiakonieverband knapp 2.000 Kunden in Ostfildern. Diese Zahl dient als Schlüssel für eine anteilige Bezuschussung aus Ostfildern für die Tafelläden auf den Fildern in den kommenden drei Jahren. Die Fildertafel in Nellingen gilt bei der Verwaltung als „wichtiges Angebot für die Sicherung der ortsnahen Versorgung von Menschen mit wenig Geld. Sie bietet zudem Raum für ehrenamtliches Engagement und ist ein wichtiger Ort für Begegnung und Austausch“, heißt es in der Vorlage dazu. „Das Angebot hat in unserer wohlhabenden Stadt sehr wohl seine Berechtigung“, sagte Oberbürgermeister Christof Bolay bei der Einführung des Tagesordnungspunkts.

Der Gemeinderat hat in der vergangenen Sitzung einstimmig beschlossen, dem Kreisdiakonieverband zur Aufrechterhaltung des Angebots des Diakonie- und Tafelladens in Nellingen in den Jahren 2020 bis 2022 einen Zuschuss in Höhe von maximal 3.713 Euro pro Kalenderjahr zu gewähren. Die Höhe des Zuschusses richtet sich nach dem tatsächlichen Abmangel der Fildertafel. Dazu legt der Diakonieverband eine Abrechnung vor. Der Zuschuss wird vorbehaltlich einer entsprechenden Zusage auch der beiden anderen Gemeinderatsgremien in Filderstadt und Leinfelden-Echterdingen gewährt.