Bild: Christian Müller (li.) und Martin Lange | Foto: © PSA Kommunikation
SEGULA Technologies nimmt Betrieb auf

Rüsselsheim.| Die strategische Partnerschaft zwischen SEGULA Technologies und Opel beginnt nun offiziell. Das sogenannte Closing, also der Vollzug der Transaktion, hat heute stattgefunden. Durch die Partnerschaft mit Opel entsteht in Rüsselsheim ein Engineering-Campus, der viele hochqualifizierte Arbeitsplätze in der Entwicklung am Standort sichert.

Mit heutigem Datum gehen rund 700 Beschäftigte von Opel zu SEGULA Technologies über. Zudem übernimmt der Entwicklungsdienstleister Gebäude und Anlagen in Rüsselsheim und wird das Testzentrum in Rodgau-Dudenhofen betreiben. Für alle wechselnden Mitarbeiter bleiben die Konditionen unverändert: Gehalt, Betriebsrente, Beschäftigungsschutz, Arbeitszeit und alle weiteren Bestandteile werden übernommen.

Nachdem der deutliche Rückgang an Aufträgen durch externe Unternehmen zu Überkapazitäten im Rüsselsheimer Entwicklungszentrum geführt hatte, unterzeichneten Opel und SEGULA Technologies im November vergangenen Jahres die Verträge über die strategische Partnerschaft mit dem Ziel, Arbeitsplätze zu sichern. Damit kann SEGULA Technologies seine ehrgeizigen Wachstumspläne für den deutschen Markt umsetzen – auch über das Automobilgeschäft hinaus.

Opel Entwicklungschef Christian Müller: „Mit der strategischen Partnerschaft stellen wir unsere Entwicklungs-Aktivitäten in der Region nachhaltig wettbewerbsfähig auf und stärken gleichzeitig den Engineering-Standort Rüsselsheim. Für die Überkapazitäten haben wir verantwortungsvolle Lösungen gefunden, die für die betroffenen Mitarbeiter keine Nachteile bedeuten.“

Der Deutschlandchef von SEGULA Technologies, Dr. Martin Lange, betont: „Wir haben Wort gehalten und können nun mit einer motivierten und hochqualifizierten Mannschaft unser Geschäft in Deutschland ausdehnen. SEGULA Technologies wird von Rüsselsheim und Rodgau-Dudenhofen aus zu einem der führenden Engineering-Dienstleister für die Autoindustrie wachsen.“

Xavier Chereau, Executive Vice President Personal und Transformation, Groupe PSA: „Die Umsetzung dieser strategischen Partnerschaft zeigt, dass wir immer faire Lösungen für Herausforderungen suchen. In den Verhandlungen mit den Sozialpartnern, die bereits vor Monaten begonnen haben, stand die Sicherung qualifizierter Arbeitsplätze in der Entwicklung in Rüsselsheim für uns stets im Mittelpunkt.“

Die Groupe PSA bekräftigt, dass das Rüsselsheimer Entwicklungszentrum auch nach dem Abschluss der Transaktion im Zentrum der globalen R&D-Aktivitäten des Konzerns stehen wird. Die Rüsselsheimer Ingenieure werden weiterhin ihre Fähigkeiten und ihre Energie in das Design und die Entwicklung der künftigen Opel- und Vauxhall-Modelle einbringen. Zudem ist das Entwicklungszentrum verantwortlich für die konzernweite Entwicklung der leichten Nutzfahrzeuge und der großen Benzinmotorenfamilie der Groupe PSA. In insgesamt 15 Kompetenzzentren werden weitere wichtige Aufgaben für den gesamten Konzern übernommen, etwa die Brennstoffzellenentwicklung.