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BAB 81, Gemarkung Nufringen: Trunkenheitsfahrt mit anschließendem Widerstand gegen Polizeibeamte
In starken Schlangenlinien war der Fahrer eines weißen VW Crafter in der Nacht auf Sonntag auf der A 81 in Richtung Stuttgart unterwegs. Der 41-Jährige fiel einem aufmerksamen Verkehrsteilnehmer kurz nach 02:00 Uhr bereits an der Autobahnanschlussstelle Empfingen auf, als er dort auffallend langsam auf die Autobahn auffuhr. Da der Fahrer im weiteren Verlauf mehrfach von der Fahrbahn abkam und beinahe in die Mittelleitplanke fuhr, verständigte der Zeuge schließlich die Polizei. Auf Höhe der Rastanlage Schönbuch-Ost konnte der Transporter, mit der vom Zeugen beschriebenen Aufschrift eines Transportdienstleisters, von einer hinzugezogenen Streifenwagenbesatzung aufgenommen werden. Nachdem der 41-Jährige die Aufforderung, dem Streifenwagen zu folgen, ignorierte und kurz vor der Autobahnanschlussstelle Gärtringen unvermittelt auf dem Standstreifen anhielt, wurde er dort einer Kontrolle unterzogen, wobei eine deutliche Alkoholbeeinflussung feststellbar war. Nach einem Alkoholtest sollte der bis dahin kooperative 41-Jährige zur Durchführung der weiteren Maßnahmen zum Streifenwagen gebracht werden. Dabei riss er sich plötzlich los und rannte unvermittelt auf die Durchgangsfahrbahn, um sich den weiteren Maßnahmen zu entziehen. Während die Richtungsfahrbahn Stuttgart durch eine absichernde Streife sofort voll gesperrt wurde, konnte der Fahrer an der Mittelleitplanke von Polizeibeamten eingeholt und zu Boden gebracht werden. Der 41-Jährige setzte sich dabei mit Schlägen und Tritten heftig zur Wehr. Als er anschließend gefesselt zum Streifenwagen gebracht wurde, beleidigte und bespuckte er die Polizeibeamten. Am Streifenwagen angekommen, trat er letztlich mit dem Fuß gegen den Scheinwerfer, wobei das Glas zu Bruch ging. Aufgrund seines aggressiven Verhaltens wurde der 41 Jahre alte Beschuldigte nach der Entnahme einer Blutprobe schließlich zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen. Seine Fahrerlaubnis wurde einbehalten. Durch die Widerstandshandlungen wurden drei Polizeibeamte leicht verletzt. Der entstandene Sachschaden am Scheinwerfer des Streifenwagens wurde auf rund 500 Euro geschätzt. Zeugen, die Angaben zur Fahrweise des Beschuldigten machen können oder Verkehrsteilnehmer die dadurch gefährdet wurden, werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizeidirektion Ludwigsburg, Telefon 0711/6869-0, in Verbindung zu setzen.

Bondorf: Verkehrsunfall mit verletzter Person an der Anschlussstelle Rottenburg
Zu einem Verkehrsunfall mit einer leicht verletzten Person kam es am späten Samstagabend auf der B28a im Bereich der Autobahnanschlussstelle Rottenburg. Die 44jährige Fahrerin eines Audis befuhr die Bundesstraße von Rottenburg in Richtung Horb am Neckar. Sie passierte die Anschlussstelle Rottenburg und missachtete dabei das Rotlicht der dortigen Ampelanlage. Es kam zum Zusammenstoß mit einem 41jährigen von der Autobahn abfahrenden Ford Fahrer, der sich bei dem Verkehrsunfall leicht verletzte. Bei dem Verkehrsunfall entstand ein geschätzter Gesamtschaden von 70.000 Euro. Beide Fahrzeuge mussten von der Unfallstelle abgeschleppt werden. Für den Zeitraum der Unfallaufnahme waren die B28a sowie die Autobahnanschlussstelle gesperrt. Die Feuerwehr war mit zwei Fahrzeugen und zehn Mann vor Ort. Der Rettungsdienst war mit zwei Fahrzeugen an der Unfallstelle. Es befanden sich insgesamt drei Streifen vom Polizeipräsidium Ludwigsburg sowie vom Polizeipräsidium Reutlingen im Einsatz.

Gerlingen: Verkehrsunfall mit leicht verletzter Person
Zu einem Verkehrsunfall mit einer leicht verletzten Person kam es am Samstagnachmittag gegen 17 Uhr in Gerlingen im Kreuzungsbereich Leonberger Straße / Hermann-Dreher-Straße. Der 65jährige Fahrer eines Mitsubishi befuhr die Hermann-Dreher-Straße in Richtung Gerteisenstraße. Im Kreuzungsbereich missachtete er die Vorfahrt einer auf der Leonberger Straße ortsauswärts fahrenden 52jährigen Lenkerin eines Audi, die sich bei dem Verkehrsunfall leicht verletzte. Beide Fahrzeuge wurden von der Fahrbahn nach rechts abgewiesen. Der Mitsubishi stieß hierbei gegen den dort stehenden Fahnenmast eines angrenzenden Unternehmens. Bei dem Verkehrsunfall entstand ein geschätzter Gesamtschaden von 24.000 Euro. Beide Fahrzeuge mussten von der Unfallstelle abgeschleppt werden. Zur Unfallaufnahme war eine Streife des Polizeipräsidiums Ludwigsburg eingesetzt.

Gemarkung Leonberg: Verkehrsunfall mit verletztem Motorradfahrer
Am 24.08.2019 gegen 11:50 Uhr befuhr ein 58 Jahre alter VW Golf Fahrer die K1009 von der B295 her kommend in Richtung Warmbronn. Auf Höhe des Waldparkplatzes bog der Golffahrer abrupt nach links auf diesen ab. Der hinter ihm fahrende 27-jährige Apriliafahrer bemerkte dies zu spät, fuhr auf den Pkw auf und stürzte in der Folge über den Pkw hinweg auf die Fahrbahn. Durch den Sturz zog sich der Motorradfahrer leichte Verletzungen zu und musste mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht werden. Das Motorrad musste abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden beträgt insgesamt etwa 6000 Euro. Die K1009 musste während der Unfallaufnahme für ca. eine Stunde gesperrt werden.

Böblingen: Verletzter Motorradfahrer nach einfahren in den fließenden Verkehr
Ein schwer verletzter Motorradfahrer und ein Sachschaden in Höhe von 18.000 Euro sind die Bilanz eines Unfalles, der sich am Freitag gegen 17.55 Uhr auf der Herrenberger Straße in Böblingen ereignete. Ein 41-jähriger Motorradfahrer befuhr die Herrenberger Straße in Richtung Innenstadt Böblingen. Auf Höhe eines Fast-Food-Restaurants wollte eine 37-jährige Mercedes-Fahrerin vom dortigen Parkplatz in die Herrenberger Straße einfahren. Hierbei übersah sie den Motorradfahrer und es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Durch den Zusammenstoß kam der Motorradfahrer zu Fall, wurde schwer verletzt und zur weiteren Behandlung in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Der Rettungsdienst war mit einer Notarztbesatzung und einem Rettungswagen im Einsatz. Das Polizeipräsidium Ludwigsburg war mit drei Streifenwagenbesatzungen an der Unfallstelle.

Sindelfingen: Verkehrsunfall mit einem verletzten Pedelec-Fahrer – Zeugenaufruf
Ein 60-jähriger alkoholisierter Pedelec-Fahrer befuhr am Samstag gegen 01.00 Uhr die Reichenberger Straße in Sindelfingen .Im Verlauf der Fahrt verlor der Pedelec-Fahrer die Kontrolle über sein Pedelec und kollidierte mit zwei geparkten Fahrzeugen. Durch den Sturz zog er sich leichte Verletzungen zu und wurde zur weiteren Behandlung in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Durch den Unfall entstand Sachschaden in Höhe von ca. 6.000 Euro. Durch den Pedelec-Fahrer wurde im Rahmen der Unfallaufnahme geäußert, dass ihm ein dunkler Kleinwagen auf der Reichenberger Straße entgegenkam, er diesem ausweichen musste und daraufhin die geparkten Fahrzeuge touchierte. Ob der Pedelec-Fahrer auf Grund des Kleinwagens oder seiner Alkoholbeeinflussung mit den geparkten Fahrzeugen kollidierte konnte bislang nicht abschließend geklärt werden. Zur Aufklärung des Sachverhalts nimmt das Polizeirevier Sindelfingen unter der Telefonnummer 07031/6970 sachdienliche Hinweise entgegen.

Herrenberg: Brand eines Holzstapels
Ein Schaden von ca. 500 Euro entstand am Samstag gegen 03.00 Uhr bei einem Brand eines Holzstapels im Oberen Hauserweg in Herrenberg. Durch bislang unbekannte Täter wurden drei Quadratmeter Brennholz in Brand gesetzt. Die Feuerwehren Bondorf und Ergenzingen waren mit sieben Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften vor Ort. Das Polizeipräsidium Ludwigsburg war mit zwei Streifenwagenbesatzungen im Einsatz.

Sindelfingen: Radfahrer schwer verletzt
Mit schweren Verletzungen musste der Rettungsdienst am Freitag einen 48 Jahre alten Radfahrer in ein Krankenhaus bringen, nachdem er gegen 05.55 Uhr in Sindelfingen in einen Verkehrsunfall verwickelt worden war. Von der Brunnenwiesenstraße bog ein 50-jähriger Mercedes-Lenker nach links in die Bachstraße ein. Als er seine Fahrt in Richtung der Calwer Straße fortsetzen wollte, stieß er vermutlich aus Unachtsamkeit mit dem 48-jährigen Radfahrer zusammen, der die Bachstraße ebenfalls in Richtung der Calwer Straße befuhr. Durch den Zusammenstoß stürzte der Radfahrer auf den Asphalt und wurde verletzt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 1.500 Euro.

Renningen: Brand in Werkhalle
Ein hoher Sachschaden entstand am Donnerstagabend bei einem Brand in einer Firmenwerkhalle in der Industriestraße in Renningen. Kurz nach 22.00 Uhr wurde die Polizei alarmiert, nachdem die Freiwillige Feuerwehr Renningen, die sich mit 31 Einsatzkräften und sieben Fahrzeugen vor Ort befand, das Feuer bereits gelöscht hatte. Mutmaßlich hatte aufgrund eines technischen Defekts eine Fräsmaschine zu brennen begonnen. Eine darüber angebrachte Filteranlage fing hierauf ebenfalls Feuer. Die Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle. Anschließend wurde die Werkhalle, in der sich zum Brandausbruchszeitpunkt keine Personen befanden, maschinell belüftet. Der Sachschaden wurde auf eine etwa siebenstellige Summe geschätzt.

BAB 81/Sindelfingen: Schwertransport streift Bahnbrücke
Ein paar Zentimeter zu hoch war ein Schwertransport, der in der Nacht zum Freitag auf der Bundesautobahn 81 in Richtung Singen unterwegs war, worauf er kurz vor der Anschlussstelle Böblingen/Sindelfingen eine Bahnbrücke streifte. Der Unfall geschah kurz nach 02.00 Uhr. Während der vorausfahrende Schwertransport, der ebenfalls mit einer Betonröhre beladen war, problemlos unter der Bahnbrücke hindurch fahren konnte, reichte es seinem nachfolgenden 56-jährigen Kollegen nicht. Die Betonröhre streifte das Brückenbauwerk. Betonteile der Ladung und kleinere Bruchstücke, die von der Brücke stammten, verteilten sich anschließend auf der Fahrbahn. Ein 27-jähriger VW-Lenker und ein 30 Jahre alter Audi-Fahrer überrollten die Teile, wodurch ihre Fahrzeuge beschädigt wurden. Der Audi war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Autobahnmeisterei Herrenberg kümmerte sich bis gegen 02.50 Uhr um die Reinigung der Autobahn. Hierfür mussten alle Spuren in Fahrtrichtung Singen voll gesperrt werden. Anschließend waren die rechte Fahrbahn und die Anschlussstelle Böblingen/Sindelfingen bis gegen 04.45 Uhr gesperrt. Ein Notfallmanager der Deutschen Bahn wurde hinzugezogen. Glücklicherweise entstanden an der Bahnbrücke jedoch keine schwerwiegenden Schäden, so dass sie nicht gesperrt werden musste. Nachdem der zu hohe Schwertransport abgesenkt worden war, konnte er gemeinsam mit seinem Kollegen die Fahrt fortsetzen. Der entstandene Gesamtsachschaden steht abschließend noch nicht fest.

Weil der Stadt: Verkehrsunfall
Tiefstehende Sonne war die Ursache für einen Verkehrsunfall, der sich am kurz nach 16.00 Uhr auf der Kreisstraße 1021, der Verbindungsstraße von Merklingen nach Simmozheim, ereignete. Eine 34-jährige Pkw-Lenkerin war in Richtung Simmozheim unterwegs und geriet mit ihrem Seat aufgrund der Sonnenblendung am Anstieg, kurz vor der Einmündung zur Landesstraße 343, zu weit nach links auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort seitlich versetzt frontal mit einem entgegenkommenden Mercedes Sprinter Kleinbus eines 65-Jjährigen. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 30.000 Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Die Kreisstraße musste während der Abschlepparbeiten für rund 20 Minuten gesperrt werden.

Holzgerlingen: Geschwindigkeitsmessung führt zu Blutentnahme
Im Rahmen einer Geschwindigkeitsmessung wurde am Mittwoch gegen 15.10 Uhr ein 30 Jahre alter Skoda-Lenker auf der B 464 / Holzgerlingen Nord geblitzt. Der Mann war mit 86 km/h statt der erlaubten 70 km/h unterwegs. Während der Messung befanden sich Beamte der Verkehrspolizei abgesetzt im Bereich der Böblinger Straße/Bebelsbergstraße in ihrem Messfahrzeug. Der Mann wollte sich bei den Beamten über seine gefahrene Geschwindigkeit erkundigen. Aufgrund dessen hatte er die Bundesstraße mit seinem Fahrzeug verlassen und die Polizisten aufgesucht. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die eingesetzten Kräfte fest, dass der Skoda-Lenker ohne gültige Fahrerlaubnis und möglicherweise unter Drogeneinfluss gefahren war. Deshalb musste er sich einer Blutentnahme unterziehen. Da der Mann keinen Führerschein vorzeigen konnte, brachte eine Bekannte eine litauische Fahrerlaubnis zur Kontrollstelle. Bei einer späteren Überprüfung bestätigte sich der Verdacht, dass das sichergestellte Dokument mutmaßlich eine Fälschung ist. Der 30-Jährige muss nun mit einer Anzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, Fahren unter Drogeneinfluss und Urkundenfälschung rechnen.

Steinenbronn: Alkoholisierter Autofahrer leistet Widerstand
Am Mittwoch gegen 19.45 Uhr befand sich ein Polizeibeamter der Bundespolizei privat mit seinem Pkw auf der Fahrt von Leinfelden nach Steinenbronn auf der L1208. Ihm fiel ihm der 55-jährige Fahrer eines Mercedes auf, der vor ihm mit deutlichen Schlangenlinien fuhr. Kurz vor dem Ortseingang Steinenbronn geriet er auf die linke Fahrbahnseite, so dass der Fahrer eines grauen VW Passat zur Verhinderung eines Unfalls ausweichen musste. Der 55-Jährige setzte seine Fahrt über die Kringstraße und die Gewerbestraße fort, fuhr von dort entgegen der Einbahnregelung in den Drosselweg und blieb schließlich im Finkenweg an einem Balkongeländer hängen. Hier trat der Polizeibeamte an den Fahrer heran, zeigte ihm seinen Dienstausweis und gab sich als Polizist zu erkennen. Der 55-Jährige stieg daraufhin aus dem Fahrzeug aus und griff den Polizeibeamten an. Der 29-Jährige, der auch noch beleidigt wurde, brachte den Angreifer daraufhin zu Boden. Eine hinzugerufene Streifenbesatzung stellte bei dem 55-Jährigen deutliche Anzeichen von Alkoholeinwirkung fest. Er musste sich einer Blutentnahme unterziehen und sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Beide Beteiligten zogen sich bei der Auseinandersetzung leichte Verletzungen zu. Zeugen, insbesondere der Fahrer des grauen VW Passat, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Böblingen, Telefon 07031/132500, zu melden.

BAB 8 / Sindelfingen: Zeugensuche nach Verkehrsunfall
Auf der BAB 8 ereignete sich am Dienstag gegen 16.00 Uhr zwischen der Anschlussstelle Leonberg-Ost und dem Autobahnkreuz Stuttgart ein Verkehrsunfall, zu dem die Polizei nach Zeugen sucht. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker vom Beschleunigungsstreifen der Tank- und Rastanlage Sindelfinger Wald auf die Durchgangsfahrbahn in Richtung München. Dabei achtete der Verkehrsteilnehmer vermutlich nicht auf den nachfolgenden Verkehr. Ein 47 Jahre alter Mercedes Sprinter-Fahrer war zu diesem Zeitpunkt auf dem rechten Fahrstreifen der vierspurigen Autobahn unterwegs. Um einen Zusammenstoß mit dem unbekannten Fahrzeug zu vermeiden, musste der 47-jährige Mercedes-Fahrer nach links ausweichen. Auf dem zweiten Fahrstreifen befand sich in diesem Moment ein 39-jähriger BMW-Lenker. Dieser konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr in das Heck des Mercedes. Hierdurch entstand ein Gesamtschaden von etwa 11.000 Euro. Der Mercedes war in der Folge nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Ohne sich um den Unfall zu kümmern, fuhr der unbekannte männliche Fahrer mit dunkleren Teint davon. Er war möglicherweise mit einem cremefarbenen Pkw mit Böblinger Zulassung (BB) unterwegs. Zeugen, die Hinweise zum Verursacher geben können, werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizeidirektion, Tel. 0711 6869 – 0, zu melden.

Schönaich: falsche Microsoft-Mitarbeiter ergaunern mehrere hundert Euro
Mehr als 500 Euro ergaunerten bislang unbekannte Täter, die sich am Dienstag telefonisch mit einem 57-Jährigen aus Schönaich in Verbindung setzen und sich als Microsoft-Mitarbeiter ausgaben. Gegen 16.30 Uhr klingelte das Telefon des Mannes. Insgesamt war das Opfer vermutlich mit drei verschiedenen Personen verbunden. Die Anrufer gaben sich als Microsoft-Mitarbeiter aus, die den Computer des 57-Jährigen von Viren und anderer Schadsoftware befreien würden. Obwohl der 57-Jährige zunächst misstrauisch war, konnten ihn die Täter schließlich durch geschickte Gesprächsführung überzeugen, persönliche Daten preiszugeben. Noch während des Telefonats wurde dem Angerufenen bewusst, dass er mutmaßlich einer Betrugsmasche aufgesessen war, und er legte auf. Den Täter war es jedoch bereits gelungen Geld von verschiedenen Konten abzubuchen.

Böblingen: Feuerwehreinsatz
Mit insgesamt 30 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen rückte die Freiwillige Feuerwehr Böblingen am Dienstag gegen 21.15 Uhr in die Taunusstraße in Böblingen aus. In einem Mehrfamilienhaus hatte ein Rauchermelder Alarm geschlagen. Mehrere Bewohner des Hauses hatten hierauf ihre Wohnung verlassen. Vor Ort stellte sich heraus, dass einer der Bewohner beim Zubereiten eine Mahlzeit eingeschlafen war und das Essen schließlich zu kokeln begonnen hatte. In der Folge entstand Rauch, der den Melder auslöste. Die betroffene Wohnung wurde durch die Feuerwehr belüftet. Ein offenes Feuer und Sachschaden waren nicht entstanden. Anschließend konnten alle Bewohner wieder in das Haus zurückkehren.

Böblingen: Unfall mit 30.000 Euro Sachschaden
Einen Sachschaden von etwa 30.000 Euro forderte ein Unfall, der sich am Mittwoch kurz vor 05.00 Uhr in der Schickardstraße in Böblingen ereignete. Eine 31 Jahre alte Skoda-Fahrerin, die in Richtung der Bundesstraße 464 unterwegs war, wollte auf Höhe der Hanns-Klemm-Straße nach links abbiegen. Vermutlich aus Unachtsamkeit übersah sie einen entgegenkommenden VW, den ein 58-Jähriger lenkte. In der Folge nahm sie dem Mann die Vorfahrt und die beiden Fahrzeuge kollidierten. Beide Autos waren anschließend nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt.

Böblingen: Unfallflucht
Wegen Unfallflucht ermittelt das Polizeirevier Böblingen derzeit gegen einen noch unbekannten Fahrzeuglenker, der am Dienstag zwischen 10.30 Uhr und 20.15 Uhr in der Wolf-Hirth-Straße in Böblingen eine Unfallflucht verübte. Ein Kreuzungsbereich mit der Otto-Lilienthal-Straße stand ein Renault, der vermutlich beim Wenden durch einen bislang Unbekannten beschädigt wurde. Möglicherweise handelt es sich bei dem Verursacherfahrzeug um einen LKW. Der hinterlassene Sachschaden dürfte sich auf etwa 5.000 Euro belaufen. Hinweise nimmt die Polizei unter Tel. 07031/13-2500 entgegen.

Sindelfingen: sexueller Übergriff auf 31-Jährige
Wegen eines sexuellen Übergriffs ermittelt die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg seit vergangenem Donnerstag gegen einen noch unbekannten Täter. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand hielt sich das Opfer, eine 31-jährige Frau, zwischen 03.00 Uhr und 06.00 Uhr im Park rund um den Klostersee in Sindelfingen auf, da sie nicht schlafen konnte. Der Täter näherte sich von hinten, stieß die Frau zunächst zu Boden und drehte sie dann in Rückenlage. Der Unbekannte zerriss Teile ihrer Kleidung und ließ schließlich, wohl als Reaktion auf ihre heftige Gegenwehr, kurz von der 31-Jährigen ab. Diesen Moment nutzte die Frau zur Flucht. Sie wurde leicht verletzt. Der Täter wurde als etwa 170 cm groß beschrieben. Er hatte einen Bart und trug eine dunkle Baseball-Mütze sowie dunkle Kleidung. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter Tel. 07031/13-00 entgegen.

Leinfelden-Echterdingen: Abgeschleppter Bus qualmt
Während ein Linienbus am Dienstag gegen 12.19 Uhr von Möhringen nach Nürtingen abgeschleppt wurde, fing dieser auf der Parallelfahrbahn der A8 zwischen den Anschlussstellen Stuttgart-Möhringen und -Degerloch aus bislang unbekannten Gründen an der Hinterachse an zu qualmen. Der Fahrer hielt daraufhin auf dem rechten von drei Fahrstreifen an. Die Bremsanlage wurde von der Feuerwehr Leinfelden-Echterdingen mit etwa 1.000 Litern Löschwasser abgekühlt, womit ein Fahrzeugbrand verhindert werden konnte. Anschließend konnte die Bremse des Busses gelöst werden und der Bus wurde in Begleitung der Feuerwehr und einer Streifenwagenbesatzung zum Lkw-Parkplatz an der Messe begleitet. Dort wurde die Bremsanlage erneut durch die Feuerwehr überprüft. Im Anschluss konnte der Abschleppvorgang fortgeführt werden. Die Feuerwehr war mit insgesamt 20 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen im Einsatz.

Ehningen: Bus streift Fahrrad
Am Dienstag gegen 08.00 Uhr befuhr ein 58-Jähriger mit seinem Fahrrad die Dagersheimer Straße stadteinwärts. Ein 34-Jähriger fuhr zeitgleich mit seinem Linienbus stadtauswärts. Auf Höhe der Einmündung zur Bahnhofstraße kam es im Kurvenbereich zu einem leichten Zusammenstoß zwischen Bus und Fahrrad, da der Radfahrer mutmaßlich zu nah an der linken Fahrbahnbegrenzung fuhr. Der 58-Jährige zog sich leichte Verletzungen zu. Am Fahrrad entstand ein Sachschaden von etwa 200 Euro. Zeugen, die die Situation beobachten konnten, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Böblingen unter Telefon 07031/132500 zu melden.

Böblingen: Vorfahrt missachtet
Ein Leichtverletzter und ein Sachschaden von etwa 18.500 Euro sind die Folgen eines Verkehrsunfalls, der sich am Montag gegen 22.00 Uhr in Böblingen ereignete. Ein 52-Jähriger war mit einem Dodge Pick-up auf der Herrschaftsgartenstraße unterwegs und wollte in den Kreuzungsbereich zur Schafgasse einfahren. Vermutlich aus Unachtsamkeit überfuhr der 52-Jährige eine Stoppstelle und stieß auf der Schafgasse mit einem von links kommenden, vorfahrtsberechtigten 37 Jahre alten Mercedes-Lenker zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Mercedes abgewiesen und touchierte einen entgegenkommenden Mercedes Vito, an dessen Steuer ein 31-jähriger Mann saß. Der 37-Jährige erlitt durch den Unfall leichte Verletzungen. Sein Mercedes und der Dodge Pick-up waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Magstadt: Polizei sucht Radfahrerin
Wegen Gefährdung des Straßenverkehrs muss sich eine 47-jährige Frau verantworten, die sich am Montagabend in Magstadt unter dem Einfluss von Alkohol ans Steuer eines Peugeot gesetzt hatte. Gegen 22.00 Uhr fiel zwei Zeugen auf der Weilemer Straße die Autofahrerin aufgrund ihrer Fahrweise auf. Die Frau fuhr sehr unsicher und ist mit ihrem Fahrzeug in den Begegnungsverkehr geraten. Zu diesem Zeitpunkt kam ihr eine bislang unbekannte Radfahrerin entgegen. Um einen Zusammenstoß mit dem Peugeot zu vermeiden, musste die Radlerin auf den Bürgersteig ausweichen und vom Rad abspringen. Unterdessen fuhr die 47-Jährige weiter und kümmerte sich nicht um die Radfahrerin. Die beiden Zeugen folgten ihr und alarmierten die Polizei. In der Warmbronner Straße konnte der Peugeot schließlich gestoppt werden. Hinzugezogene Polizeibeamte stellten bei der Peugeot-Fahrerin Alkoholgeruch fest. Nach einem Alkoholtest musste sie sich einer Blutentnahme unterziehen und ihr Führerschein wurde beschlagnahmt. Das Polizeirevier Sindelfingen, Tel. 07031 697-0, sucht weitere Verkehrsteilnehmer, die möglicherweise gefährdet wurden. Insbesondere wird die bislang unbekannte Radfahrerin gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Gäufelden-Nebringen: Unbekannte wüten auf Grundstück
Zwischen Samstag 22.00 Uhr und Sonntag 09.30 Uhr wüteten noch unbekannte Täter auf einem Grundstück in der Öschelbronner Straße in Nebringen. Die Täter kippten eine Wäscheleine um und schnitten die Leinen durch, hebelten die Reifen eines Mountainbikes von den Felgen, zerrissen den Regenschutz eines Kinderwagens und drückten die Tür eines Audi ein. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf einen dreistelligen Betrag belaufen. Der Polizeiposten Gäu, Tel. 07032/95491-0, bittet um Hinweise.

Leonberg: E-Bike gestohlen
Ein E-Bike in vierstelligem Wert wechselte am Sonntagabend in der Straße „Im Zwinger“ in Leonberg auf illegale Weise den Besitzer. Zwischen 19.40 Uhr und 19.55 Uhr stahl ein noch unbekannte Täter das silberne Fahrrad der Marke Klever, das vor einem Lokal angekettet abgestellt war. Der Akku befand sich allerdings nicht an dem E-Bike. Das Polizeirevier Leonberg, Tel. 07152/605-0, sucht Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben.

Weil der Stadt: Polizei nimmt Sprayer vorläufig fest
In der Nacht zum Montag nahmen Beamte des Polizeireviers Leonberg zwei 20 und 21 Jahre alte Männer vorläufig fest, die verdächtigt werden, am Bahnhof in Weil der Stadt Waggons mit Graffiti besprüht zu haben. Kurz vor 01.00 Uhr fuhren die Polizisten in der Merklinger Straße Streife, als ihnen auf der Bahnbrücke zwei Personen auffielen. Die jungen Männer wurden einer Personenkontrolle unterzogen, wobei bei dem 20-Jährigen weiße Farbe auf der Jacke festgestellt wurde. Hierauf wurden die beiden durchsucht. In einer Tasche, die der Ältere bei sich trug, fanden die Beamten mehrere Farbspraydosen. Die weiteren Durchsuchungen der Tatverdächtigen und des Autos des 21-Jährigen förderten unter anderem Vermummungsmaterial, eine Kamera, ein Handschuh mit Farbantragungen, Gasmasken sowie leere Farbspraydosen zu Tage. Der 20-Jährige und sein 21-jähriger Komplize wurden im weiteren Verlauf zum Polizeirevier Leonberg gebracht. Im Anschluss wurden die beiden Männer an die im Bahnhofsbereich zuständige Bundespolizei übergeben. Bei der Absuche des Abstellgleises konnte ein frisch aufgesprühtes Graffiti entdeckt werden. Ob dieses von den beiden Tatverdächtigen stammt, müssen die weiteren Ermittlungen, die die Bundespolizei nun führt, ergeben. Die Männer wurden nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.