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Bondorf: Zwei Leichtverletzte nach Vorfahrtsverletzung
Zwei leichtverletzte Personen und 10.000 Euro Schaden sind die Bilanz einer Vorfahrtsverletzung am Samstagmittag, gegen 12.00 Uhr, auf der Kreisstraße 1052 zwischen Bondorf und Mötzingen. Ein 79-jähriger Lenker eines Mercedes fuhr ortsausgangs Bondorf aus einer Nebenstraße auf die Mötzinger Straße (K 1052) ein. Hierbei missachtete er die Vorfahrt eines 35-jährigen Lenkers eines BMW, welcher die K 1052 in Richtung Mötzingen befuhr. Der 37-Jährige und seine 42-jährige Beifahrerin wurden leicht verletzt, der 79-Jährige blieb unverletzt. Ein Rettungswagen versorgte die beiden Verletzten vor Ort, die 42-Jährige wurde zur weiteren Versorgung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Böblingen: Unachtsamkeit fordert zwei Leichtverletzte
Zwei leichtverletzte Personen und 8.000 Euro Schaden sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Samstag, gegen 15.11 Uhr, im Herdweg in Böblingen. Eine 19-jährige Lenkerin eines Smart ForTwo befuhr den Herdweg in Richtung Brunnenstraße. In einem unachtsamen Moment kam sie mit ihrem Pkw auf die Gegenfahrspur und stieß mit einem ordnungsgemäß entgegenkommenden Mercedes A-Klasse eines 83-Jährigen zusammen. Sowohl die 19-Jährige als auch ihre 18-jährige Beifahrerin wurden leicht verletzt. Die Hinzuziehung eines Rettungswagens war nicht erforderlich. Der 83-Jährige blieb unverletzt.

BAB 8, Gemarkung Heimsheim: Unfall auf regennasser Fahrbahn
Der 40-jährige Lenker eines Porsches befuhr am Samstag, gegen 19.45 Uhr, die Bundesautobahn 8 von Heimsheim kommend in Richtung Rutesheim. Er befuhr den linken von drei Fahrstreifen im fließenden Verkehr. Vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei starkem Regen verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und schleuderte über alle drei Fahrstreifen nach rechts. Hierbei kollidierte er mit einem ordnungsgemäß auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Kia Ceed eines 58-Jährigen. Sowohl der 58-Jährige als auch seine 56-jährige Beifahrerin wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Die Hinzuziehung eines Rettungswagens war nicht erforderlich. Der Porschefahrer blieb unverletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf 18.000 Euro.

Gäufelden: Tödlicher Verkehrsunfall
Am Samstag gegen 09.44 Uhr, befuhr eine 52-jährige Lenkerin eines Opel Corsa B die Landesstraße 1359, von Öschelbronn in Richtung Tailfingen. Kurz vor Ortseingang Tailfingen geriet die Fahrerin aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts auf das Bankett und touchierte dort einen Leitpfosten. Beim Gegenlenken übersteuerte die 52-Jährige den Pkw, so dass sich dieser um 90 Grad entgegen des Uhrzeigersinns drehte und in den Gegenverkehr geriet. Eine 26-jährige Lenkerin eines Dacia Duster befuhr die Landesstraße von Tailfingen in Richtung Öschelbronn. Sie konnte trotz Ausweichversuchen nach rechts eine Kollision mit dem Opel Corsa nicht verhindern und prallte in die Beifahrerseite des Opels. Die im Opel alleine befindliche 52-Jährige erlitt durch den Aufprall lebensgefährliche Verletzungen und erlag noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Die 26-Jährige und ihr 27-jähriger Beifahrer wurden leicht verletzt und kamen zur Versorgung in ein umliegendes Krankenhaus. Alle Fahrzeuginsassen waren angegurtet. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf 9.500 Euro. Zur Unfallaufnahme und Bergungsmaßnahmen musste die Landesstraße in diesem Bereich für zwei Stunden gesperrt werden. Es kam zu keinen nennenswerten Beeinträchtigungen. Die Feuerwehr aus Gäufelden hatte vier Fahrzeuge mit 23 Einsatzkräften eingesetzt. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen und zwei Notärzten im Einsatz. Das Polizeipräsidium Ludwigsburg hatte insgesamt fünf Streifenbesatzungen eingesetzt.

Böblingen: Feuer im Untergeschoss eines Hotels
Am Samstag, kurz nach 09.00 Uhr, wurde der Integrierten Leitstelle des Landkreises Böblingen eine Rauchentwicklung aus einem Lichtschacht eines Hotels im Herdweg gemeldet. Die eintreffenden Feuerwehrkräfte stellten im Untergeschoss des Hotels einen brennenden Wäschekorb mit Wäsche, welcher auf einem Trockner abgestellt war, fest. Durch die sofortigen Löscharbeiten konnte ein Ausbreiten der Flammen verhindert werden. Das Feuer war kurze Zeit später gelöscht. Durch den Brand wurde der gesamte Gebäudekomplex verraucht. Während den Lüftungsmaßnahmen mussten insgesamt 37 Personen das Hotel samt der dazu gehörigen Gaststätte vorübergehend verlassen. Keine der Personen wurde verletzt. Der Schaden beläuft sich auf 500 Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Nach einer Stunde gab die Feuerwehr das Hotel wieder frei, alle Personen konnten wieder ins Hotel zurück. Die Feuerwehr Böblingen hatte sechs Fahrzeuge und 25 Einsatzkräfte im Einsatz. Der Rettungsdienst hatte vorsorglich zwei Rettungswagen und einen Notarztwagen, der Ortsverein Böblingen ein Fahrzeug mit zwei Mann entsandt.

Böblingen: Fahrradfahrer bei Unfall schwer verletzt
Schwere Verletzungen erlitt ein 33 Jahre alter Radfahrer, der am Freitag gegen 08.35 Uhr in der Gottlieb-Daimler-Straße auf Höhe der Kreuzung mit der Kreisstraße 1073 im Bereich Böblingen in einen Unfall verwickelt wurde. Der Radler, der zunächst den parallel der K 1073 verlaufenden Radweg von Dagersheim kommend befuhr, wollte die Gottlieb-Daimler-Straße überqueren. An der dortigen Bedarfsampel wartete er bis diese auf grün umgesprungen war und wollte dann die Straße passieren. Ein 82-jähriger Smart-Fahrer, der die Gottlieb-Daimler-Straße in Richtung der K 1073 befuhr, übersah vermutlich, dass die für ihn geltende Ampel rot zeigte. Der Smart kollidierte mit dem Radfahrer, der auf die Motorhaube aufgeladen wurde, gegen die Windschutzscheibe prallte und schließlich auf die Straße stürzte. Der Mann wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der Smart war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden von etwa 3.500 Euro.

Leonberg-Eltingen: Unfall mit 25.000 Euro Sachschaden
Ein nicht mehr fahrbereiter PKW und Sachschaden in Höhe von etwa 25.000 Euro sind die Bilanz eines Unfalls, der sich am Freitag gegen 10.35 Uhr in der Karlstraße in Eltingen ereignete. Eine 39 Jahre alte Chrysler-Fahrerin war in der Friedenstraße in Richtung der Brennerstraße unterwegs. Als sie die Kreuzung mit der Karlstraße passieren wollte, übersah sie vermutlich einen 33 Jahre alten Opel-Lenker, der aus Richtung der Leonberger Straße kam, und nahm diesem die Vorfahrt. Die beiden Fahrzeuge kollidierten und der Chrysler musste im weiteren Verlauf abgeschleppt werden.

Waldenbuch: Einbruch in Wohnhaus
Zwischen Mittwoch 19.00 Uhr und Donnerstag 18.00 Uhr suchte ein bislang unbekannter Täter zwischen der Berliner Straße und der Hasenhofstraße in Waldenbuch ein Wohngebiet heim. Dort hatte er es auf ein Einfamilienhaus abgesehen, zu dem er sich über ein zuvor aufgebrochenes Fenster Zugang verschafft hatte. Im Inneren des Hauses durchwühlte der Einbrecher mehrere Zimmer und Schränke. Ob ihm hierbei etwas Stehlenswertes in die Hände fiel, steht bisher noch nicht abschließend fest. Der angerichtete Sachschaden konnte noch nicht beziffert werden. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeiposten Schönaich, Tel. 07031/67700-0, in Verbindung zu setzen.

BAB 8/Sindelfingen: tödlicher Unfall auf dem Parkplatz Sommerhofen
Noch unklar ist die Ursache warum es am Freitag gegen 01.45 Uhr auf der Bundesautobahn 8 zwischen dem Autobahnkreuz Stuttgart und der Anschlussstelle Leonberg-Ost in Fahrtrichtung Karlsruhe zu einem Unfall kam, bei dem zwei Personen tödliche Verletzungen erlitten. Eine 48 Jahre alte Fahrerin, die gemeinsam mit ihrem 44 Jahre alten Ehemann in einem Mercedes unterwegs war, wechselte vermutlich auf Höhe des Parkplatzes Sommerhofen auf den Verzögerungsstreifen, um auf den Parkplatz einzufahren. Im weiteren Verlauf kam sie nach links von der Fahrbahn ab und touchierte die links des Parkplatzes verlaufende Betonleitwand. Der Mercedes geriet daraufhin wieder zurück nach rechts und prallte auf dem Parkstreifen für LKW gegen den Auflieger einer Sattelzugmaschine. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Auflieger nach rechts verschoben und stieß gegen einen weiteren geparkten LKW. Der 44-Jährige erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Die Fahrerin wurde durch Ersthelfer aus dem Fahrzeug herausgeholt und durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Dort verstarb sie am Freitagmorgen. Der 60-jährige Fahrer des Sattelzugs, der zum Unfallzeitpunkt in seiner Kabine geschlafen hatte, erlitt leichte Verletzungen. Der Mercedes und der Sattelzug waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Freiwillige Feuerwehr Sindelfingen war mit 16 Wehrleuten und vier Fahrzeugen vor Ort. Von der Autobahnmeisterei Herrenberg befanden sich vier Mitarbeiter und drei Fahrzeuge im Einsatz. Seitens der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurde zur Klärung der Unfallursache ein Gutachter bestellt, der noch in der Nacht an die Unfallstelle kam. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 130.000 Euro.

BAB 81 Leonberg: Engelbergtunnel erneut gesperrt
Nachdem der Brandmeldealarm in der Nacht zum Donnerstag ausgelöst worden war (wir berichteten am 15.08.2019), kam es auf der BAB 81 zwischen der Anschlussstelle Stuttgart-Feuerbach und dem Autobahndreieck Leonberg am Freitag gegen 03.20 Uhr zu einem erneuten Alarm im Engelbergtunnel. Grund hierfür waren vermutlich Bauarbeiten. Alarmierte Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren stellten im Anschluss bei der Überprüfung des Tunnels nichts Auffälliges fest. Der gesperrte Tunnel konnte jedoch nicht sofort wieder freigegeben werden, da der hinzugezogene Techniker aufgrund einer technischen Störung Probleme mit der Freischaltung hatte. Letztendlich wurde das Problem gelöst und die Sperrung in beiden Richtungen gegen 05.00 Uhr aufgehoben. Der Verkehr konnte allerdings nicht lange fließen, da gegen 07.10 Uhr die Ampeln des Tunnels wieder wegen eines Brandalarms auf Rot standen. Grund hierfür war vermutlich ein technischer Defekt an den Feuerlöschentnahmestellen. Nachdem die Feuerwehren den Tunnel mit negativem Ergebnis inspiziert hatten, wurden die Ampeln gegen 07.50 Uhr wieder auf Grün gesetzt.

Sindelfingen/Böblingen: Teenager erkennen Tatverdächtigen wieder – Polizei nimmt ihn vorläufig fest
Couragiert reagierten drei Teenager am Mittwoch, als sie sich zunächst mit einer Straftat konfrontiert sahen und einige Stunden später den Tatverdächtigen wieder erkannten. Gegen 16.30 Uhr saßen die beiden Mädchen und ein Junge gemeinsam auf einer Parkbank im Sommerhofenpark in Sindelfingen, als ein Mann vorbei ging, der den dreien in einer ausländischen Sprache etwas zurief. Dann gestikulierte er, zeigte auf eines der beiden Mädchen und deutete eine unsittliche Berührung an. Schließlich setzte er sich neben die 14-Jährige. Die Dreiergruppe stand hierauf prompt auf, um wieder Abstand zu dem Mann zu gewinnen. In diesem Moment schlug der Tatverdächtige der Jugendlichen auf den Po. Die Teenager machten sich direkt auf den Weg zum Polizeirevier Sindelfingen und erstatteten Anzeige wegen sexueller Belästigung. Als sich die drei Jungendlichen gegen 20.00 Uhr gemeinsam in Böblingen aufhielten, stießen sie erneut auf den Mann aus dem Park. Unverzüglich alarmierten sie per Notruf die Polizei und blieben ihm auf den Fersen. Eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Böblingen nahm den 26-jährigen Tatverdächtigen, der etwa 170 cm groß ist, einen grünen Rucksack dabei hatte und eine Baseballkappe, kurze, dunkle Hosen und einen grau-grünen Kapuzenpullover trug, in der Liesel-Bach-Straße vorläufig fest. Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. Zeugen und insbesondere Geschädigte, die möglicherweise von demselben Tatverdächtigen belästigt wurden, werden gebeten sich mit dem Polizeirevier Sindelfingen, Tel. 07031/697-0, in Verbindung zu setzen.

Leonberg: Engelbergtunnel eine Stunde gesperrt
Am Donnerstag gegen 05.00 Uhr löste die Brandmeldeanlage im Engelbergtunnel einen Alarm aus und der Tunnel wurde daraufhin in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Die Feuerwehren Leonberg, Ditzingen und Gerlingen rückten mit insgesamt 14 Fahrzeugen und 67 Einsatzkräften an und überprüften die Anlage. Es konnten kein Brand noch eine sonstige Beeinträchtigung festgestellt werden. Ursächlich für den Brandalarm war vermutlich ein Defekt an einem Feuerlöscher. Um 06.00 Uhr konnte der Tunnel wieder freigegeben werden.

Weissach: Spurwechsel führt zu Unfall
Zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen kam es am Mittwoch gegen 22.30 Uhr auf der Autobahn A8 zwischen den Anschlussstellen Rutesheim und Heimsheim. Ein 68-Jähriger befuhr mit seinem VW den rechten von drei Fahrstreifen und wechselte vermutlich ohne Ankündigung auf den mittleren Streifen. Eine 37-Jährige war mit einem Opel auf dem mittleren Fahrstreifen unterwegs und wich nach links aus. Sie verlor dabei die Kontrolle über ihr Fahrzeug und geriet nach rechts. Dort prallte sie auf einen auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Fiat, der von einem 56-Jährigen gefahren wurde. Der Fiat überschlug sich nach dem Anstoß mehrfach und blieb auf der Fahrerseite quer zur Fahrbahn auf dem Standstreifen liegen. Der 68 Jährige und die 37-Jährige hielten am rechten Fahrstreifen an. Die Opel-Fahrerin, der Fahrer des Fiat sowie die 30-jährige Beifahrerin des VW wurden leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehren Rutesheim und Leonberg waren vor Ort eingesetzt. Am Opel entstand ein Schaden von etwa 6.000 Euro, am Fiat von etwa 2.000 Euro.

Sindelfingen-Darmsheim: Großeinsatz bei Garagenbrand
Über 200 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Sindelfingen und mehrerer angrenzender Kommunen, des Rettungsdienstes, des Technischen Hilfswerks und der Polizei sowie die Führungsgruppe des Landkreises Böblingen waren beim Brand eines Garagen- und Werkstattkomplexes in der Porschestraße in Darmsheim im Einsatz, der am späten Mittwochabend gegen 23:10 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache ausgebrochen war. Personen kamen nicht Schaden. Der entstandene Sachschaden wurde vorläufig auf etwa 500.000 Euro geschätzt.
Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen bereits meterhohe Flammen aus einer der Garagen und breiteten sich rasch aus. Vier angrenzende Wohngebäude in der Porschestraße und der Kruppstraße wurden von der Polizei vorsorglich geräumt. Während der schwierigen Löscharbeiten gerieten drei Feuerwehrleute auf dem Dach des Garagenkomplexes nach einer Rauchgasexplosion in eine bedrohliche Situation, konnten sich aber über eine Leiter in Sicherheit bringen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden die Anwohner der umliegenden Wohnbereiche über Lautsprecherdurchsagen und Warnmeldungen im Radio aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Gegen 01:25 Uhr hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle. Die Arbeiten der Einsatzkräfte dauern aber nach wie vor an. Das direkt an den Garagenkomplex angrenzende Mehrfamilienhaus ist durch die Brand- und Raucheinwirkung derzeit nicht bewohnbar. Oberbürgermeister Dr. Bernd Vöhringer, der sich vor Ort ein Bild von den Einsatzmaßnahmen machte, organisierte die Unterbringung der vier betroffenen Familien.

Sindelfingen: tödlicher Unfall auf der Kreisstraße 1055
Ein 84 Jahre alter Mann starb am Dienstag bei einem Unfall in Sindelfingen auf der Kreisstraße 1055 im Bereich der Autobahnunterführung in Richtung Stuttgart. Mutmaßlich waren gesundheitliche Probleme ursächlich dafür, dass der Senior gegen 14.20 Uhr zunächst die Kontrolle über seinen Opel verlor und nach rechts von der Straße abkam. Schließlich prallte der PKW gegen das Brückenbauwerk. Der alarmierte Notarzt führte Reanimationsmaßnahmen vor Ort durch, die jedoch ohne Erfolg blieben. Die K 1055 musste bis 16.35 Uhr voll gesperrt werden. Der entstandene Sachschaden wurde auf etwa 3.000 Euro geschätzt. Am Brückenbauwerk entstand kein nennenswerter Schaden.

Gärtringen: Mercedes landet im Straßengraben
Ein 35-jähriger Mercedes-Fahrer war in der Nacht zum Mittwoch gegen 01.20 Uhr auf der K1075 von Deckenpfronn kommend in Fahrtrichtung Gärtringen unterwegs. Vermutlich infolge von Alkoholeinwirkung und nicht angepasster Geschwindigkeit überfuhr er den Kreisverkehr an der Westumfahrung und schanzte in den angrenzenden Straßengraben. Der nicht angeschnallte 35-Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Polizeibeamte, die bei ihm Anzeichen von Alkoholeinwirkung feststellten, veranlassten die Entnahme einer Blutprobe und behielten seinen Führerschein ein. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Herrenberg unter Telefon 07032/27080 zu melden.

Weil im Schönbuch: Einbrecher überrascht
Am Montag gegen 12.45 Uhr suchte ein bislang unbekannter Täter in einem Wohngebiet, das sich zwischen dem Marktplatz und der Hauptstraße in Weil im Schönbuch befindet, ein Mehrfamilienhaus heim. Um in das Haus zu gelangen, hatte der Unbekannte mutmaßlich mit einem Werkzeug das Schloss der Eingangstür manipuliert. Doch bevor er das Gebäude betrat, wollte er sich vermutlich durch Sturmklingeln davon überzeugen, dass niemand zu Hause sei. Nachdem er im mittleren Stockwerk ebenfalls eine Wohnungstür manipuliert und geöffnet hatte, wurde der Eindringling beim Betreten der Wohnung durch eine Bewohnerin überrascht. Er ergriff sofort die Flucht und machte sich mutmaßlich ohne Diebesgut aus dem Staub. Bei dem Täter soll es sich um einen Mann mit dunklen Teint im Alter zwischen 50 und 60 Jahren handeln. Er ist etwa 170 cm groß, hat ein südosteuropäisches Erscheinungsbild und schwarzes volles Haar, möglicherweise mit silbernem Ansatz oder Strähnen. Darüber hinaus soll der schlanke Mann dunkle Augenbrauen und ein faltiges Gesicht haben. Er sprach Hochdeutsch und war zur Tatzeit mit einer blauen Regenjacke, einer dunklen Hose sowie mit dunklen Schuhen bekleidet. Eine sofort eingeleitete Fahndung der hinzugerufenen Polizei verlief ohne Erfolg. Der Polizeiposten Schönaich, Tel. 07031/6770-0, sucht Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können.

Weil im Schönbuch: Trickbetrüger am Straßenrand
Eine 21-Jährige wurde am vergangenen Freitag Opfer eines Trickbetrügers. Der Unbekannte stand gegen 15.10 Uhr mit einem silbernen VW Golf oder Polo mit bulgarischem Kennzeichen entlang der B 464 in einer Parkbucht kurz vor der Abzweigung zur Weiler Hütte. Dort versuchte er, passierende Fahrzeuge anzuhalten. Die 21-jährige Autofahrerin, die von Tübingen in Richtung Weil im Schönbuch unterwegs war, sah den Mann und hielt an. In gebrochenem Deutsch gab er vor, nur noch wenig Sprit zu haben. Hierauf bat die junge Frau Hilfe an und begleitete ihn zu einer Tankstelle nach Holzgerlingen. Der Spritbettler betankte dort sein Fahrzeug und die hilfsbereite Frau beglich den Betrag in Höhe von 45 Euro. Anschließend teilte der Mann seine Handynummer mit und die 21-Jährige gab zudem noch ihre Kontoverbindung an, da der Unbekannte vorgegeben hatte, den ausstehenden Betrag zu überweisen. Während des Tankvorgangs erzählte der Mann, der in Begleitung einer korpulenten Frau mit längeren, bräunlichen Haaren und einem Kleinkind im Alter von etwa anderthalb Jahren war, dass er für sein krankes Kind noch weiteres Geld benötigt. Auf die Forderung von 300 Euro ließ sich die gutmütige Frau allerdings nicht ein. In den darauffolgenden Tagen hatte sie mit dem Unbekannten per SMS noch Kontakt, der allerdings abbrach. Aufgrund der Gesamtumstände kontaktierte die 21-Jährige die Polizei. Bei dem Betrüger handelt es sich um einen schlanken Mann im Alter zwischen 30 und 35 Jahren, der etwa 170 cm groß ist und dunkle, kurze Haare hat. Er trug einen kurzen Vollbart, ein weißes Hemd, eine dunkle Hose mit Gürtel und rote Lackschuhe. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeiposten Schönaich, Tel. 07031/67700-0, in Verbindung zu setzen.

Magstadt: Bahnbrücke – zwei Unfälle innerhalb von wenigen Stunden
Gleich zwei LKW-Lenker versuchten am Montag ihre Gefährte unter der Bahnbrücke in Magstadt hindurch zu manövrieren und beide scheiterten. Gegen 09.00 Uhr befuhr ein 68-Jähriger mit seinem Mercedes-LKW die Schafhäuser Straße und bemerkte wohl zu spät, dass sein Fahrzeug die vorgegebenen 3,30 Meter Brückenhöhe überschritt, worauf er an einem der Schilder hängen blieb. Nur knapp zweieinhalb Stunden später, gegen 11.30 Uhr, versuchte ein 45 Jahre alter Sattelzuglenker Magstadt unter der Brücke hindurch zu verlassen. Doch auch er musste feststellen, dass sein LKW zu hoch ist. Bis gegen 12.40 Uhr musste der Bahnverkehr im dortigen Bereich eingestellt werden. Ab etwa 13.00 Uhr, während der Bergemaßnahmen, blieb die Schafhauser Straße bis 14.00 Uhr gesperrt. Gegen 14.10 Uhr waren die Einsatzmaßnahmen vor Ort beendet. In beiden Fällen blieb der Sachschaden an der Bahnbrücke vermutlich eher gering.

Böblingen: Männer gehen am Bahnhof aufeinander los
Vermutlich führten Geldschulden am Sonntag gegen 01.10 Uhr am Bahnhof in Böblingen zunächst zu Streitigkeiten zwischen einem 18 und einem 25 Jahre alten Mann und schließlich zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung. Nachdem die beiden Männer zuvor gemeinsam mit weiteren Bekannten in Böblingen unterwegs gewesen waren, begannen sie einen Streit. Als sich der 25-Jährige dem wohl entziehen wollte und in Richtung des Bahnhofs ging, folgten ihm sein 18-jähriger Kontrahent und ein weiterer noch unbekannter Mann. Ein erneuter Streit gipfelte dann in einem Handgemenge zwischen den drei Personen. Hierbei soll dem älteren Mann eine E-Zigarette bzw. ein Verdampfer aus der Tasche gefallen sein, mit dem er den 18-Jährigen bewarf. Doch das Gerät traf den Kontrahenten nicht, sondern beschädigte ein in der Nähe stehende Taxi. Als Zeugen die Polizei alarmierten, flüchteten der 18-Jährige und der Unbekannte. Während der Anzeigenaufnahme kehrte der 18-jährige Tatverdächtige jedoch wieder zurück. Er war, wie sein älterer Kontrahent ebenfalls, leicht verletzt. Das Polizeirevier Böblingen hat die Ermittlungen wegen Körperverletzung eingeleitet.

Magstadt: 22-Jährige in psychischer Ausnahmesituation
Am frühen Sonntagmorgen kam es in einer Gaststätte in der Maichinger Straße in Magstadt zu Streitigkeiten, weil eine 22-Jährige vermutlich unter dem Eindruck einer psychischen Ausnahmesituation stand. Die junge Frau habe gegen 01.30 Uhr in der Kneipe herum geschrien, worauf sie aufgefordert wurde, zu gehen. Die Diskussion zwischen den Anwesenden und ihr verlagerten sich im weiteren Verlauf vor das Lokal. Ein Anwohner soll im Zuge dessen einen Knallkörper aus dem Fenster geworfen haben. Dies führte wohl dazu, dass der Hund der Frau Reißaus nahm. Außerdem soll der Anwohner die Frau auch geschlagen haben. Die 22-Jährige ging dann in Richtung eines Einkaufsmarkts in der Mühlestraße, um den Hund zu suchen. Die hinzugerufenen Polizeibeamten konnten die junge Frau schließlich auf dem Parkplatz des Markts feststellen. Sie lag dort auf dem Boden. Als die Frau, die vermutlich auch unter Alkoholeinwirkung stand, während der weiteren Ermittlungen versuchte sich selbst zu verletzen, musste sie in eine psychiatrische Einrichtung gebracht werden. Der Hund konnte in der Nacht nicht aufgefunden werden.

Sindelfingen: psychischer Ausnahmezustand – Polizei bekommt es mehrfach mit 47-Jährigem zu tun
Gleich mehrere polizeiliche Einsätze veranlasste ein 47 Jahre alter Mann am Samstag in Sindelfingen. Gegen 15.00 Uhr alarmierte ein Zeuge die Polizei, nachdem er beobachtet hatte, wie ein Anwohner des Lehmgrubenwegs von seinem Balkon aus Passanten beleidigt hatte. Als eine Streifenwagenbesatzung vor Ort eintraf, stellten sie fest, dass der Bewohner herum schrie und wirr redete. Ein Gespräch mit dem 47-Jährigen war nicht möglich. Da er sich offenbar in einer psychischen Ausnahmesituation befand, brachten die Beamen ihn in eine psychiatrische Einrichtung. Doch es gelang ihm von dort zu flüchten. Anschließend begab sich der Mann vermutlich direkt wieder in seine Wohnung, um sein bisher gezeigtes Verhalten fortzusetzen. Er beleidigte vom Balkon aus eine Nachbarin und bedrohte sie auch. Als die Polizei an der Wohnanschrift eintraf, befand sich der 47-Jährige auf seinem Balkon, brüllte herum und lehnte sich über die Balkonbrüstung. Auf Ansprache durch die Polizisten reagierte er auch jetzt nicht. Die Beamten betraten im weiteren Verlauf seine Wohnung, brachten ihn zu Boden und legten ihm die Handschließen an. Anschließend wurde er zurück in die psychiatrische Einrichtung gebracht.

Herrenberg: Gewahrsam nach Beziehungsstreit
Ein streitendes Paar hat am Samstag die Polizei in Herrenberg beschäftigt. Bereits gegen 12:30 Uhr hatten sich der 18-Jährige und seine 19-jährige Bekannte am Bahnhof in Nufringen lautstark gestritten und Passanten angepöbelt. Nachdem Polizeibeamte zunächst für Ruhe sorgen konnten wiederholte sich die Situation wenig später am Bahnhof Herrenberg und schließlich im Krankenhaus Herrenberg, wo die junge Frau um ärztliche Hilfe bat. Nachdem ihr aber offensichtlich nichts fehlte verließ sie das Krankenhaus gegen 19:40 Uhr über den Hinterausgang und wurde von dort erneut von ihrem aufgebrachten Bekannten bis zu einem Kaufhausparkplatz in der Kalkofenstraße verfolgt. Hier alarmierte die 19-jährige wieder den Rettungsdienst. Als die Besatzung eines Rettungswagens vor Ort eintraf, wurden die Sanitäter von dem 18-Jährigen bedroht und beleidigt. Er hämmerte gegen die Tür des Einsatzfahrzeugs und machte sich schließlich in Richtung Bahnhof davon. Dort wurde er von Polizeibeamten vorläufig festgenommen und auf richterliche Anordnung in die Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers gebracht.

Gärtringen: Gewahrsam nach Familienstreit
Deutlich alkoholisiert ist ein 36-Jähriger am späten Sonntagabend in Gärtringen mit seinem 59-jährrigen Vater in eine Auseinandersetzung geraten. Nachdem die Familie die Polizei verständigt hatte, sollte der leicht verletzte Mann in Gewahrsam genommen werden. Dabei leistete er Widerstand, schlug gegen den Streifenwagen und versuchte die eingesetzten Polizeibeamten zu treten. Er musste daraufhin zu Boden gebracht und mit einer Handschließe gefesselt werden. Nachdem eine bei der Auseinandersetzung erlittene Verletzung im Krankenhaus versorgt war, wurde der 36-Jährige bis zu seiner Ausnüchterung in die Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Herrenberg gebracht.