Die Bundesligawasserballer des SV Ludwigsburg peilen in der Aufstiegsrunde am Samstag um 14 Uhr bei der SG Neukölln Berlin, den Achten Pro A, den nächsten Sieg an. Doch dies wird alles andere als einfach.

Nach dem 14:7-Auftaktsieg in der Aufstiegsrunde gegen den DSV 98 ist die Marschroute für das Team um SVL-Trainer Milosav Aleksic auch gegen die SG Neukölln Berlin klar. Zwei weitere Punkte sollen her. „Ein Auswärtssieg ist doppelt so viel wert wie ein Heimsieg. Den peilen wir an“, sagt SVL-Kapitän Adrian Jakovcev. Die Chancen dafür stehen gut.

Denn die letzte Begegnung mit der SG Neukölln Berlin im Pokalachtelfinale endete mit einen souveränen 14:8-Erfolg, bei dem der SVL besonders in der zweiten Hälfte den Berlinern konditionell und taktisch überlegen war. Doch SVL-Coach Milosav Aleksic warnt: „Wir erwarten ein schwierigeres Spiel als im Pokal. Neukölln hat in seinen letzten Begegnungen den negativen Trend eingestellt und gute Ergebnisse gezeigt.“

So konnten die Berliner im letzten Hauptrundenspiel der Pro A beim Tabellensechsten SVV Plauen ein 11:11-Unentschieden abtrotzen. Parallel zum SVL gelang auch der Mannschaft um Trainer Thomas Schertwitis mit einen 11:6-Auswärtserfolg beim SV Bayer Uerdingen ein Auftakt nach Maß. Zudem werden die körperlich starken Berliner sicherlich nochmal alles in die Waagschale werfen, um die Rechnung aus der Pokalniederlage gegen SVL zu begleichen.

„Ihre Stärken und Schwächen sind uns bekannt und dementsprechend haben wir uns drauf vorbereitet. Der Schlüssel zum Erfolg wird unsere Verteidigungsleistung sein“, sagt SVL-Coach Aleksic. Die stand in der Hauptrunde der Pro B unter keinen guten Stern, besonders auswärts: 10,8 Gegentore kassiert die Mannschaft um SVL-Kapitän Adrian Jakovcev. Gründe dafür waren meist eine mangelende Konzentration und fehlende Entschlossenheit.

Das sollte sich nun in Berlin ändern. Denn die SG hat mit dem Ex-Nationalspieler David Kleine, den slowenischen Nationalspieler Marek Molnar und den international erfahrenen Sascha Pacyna sehr gute Schütze in ihre Reihen. Doch SVL-Coach Aleksic ist sich sicher: „Wenn wir ähnlich konzentriert das Spiel wie gegen Duisburg 98 angehen, bin ich zuversichtlich, dass wir als Sieger aus dem Wasser steigen werden“.