SV Ludwigsburg will Wiedergutmachung

Ludwigsburg.| Die Bundesliga-Wasserballer des SV Ludwigsburg empfangen zum Abschluss der Hauptrunde am Samstag um 18 Uhr den SV Krefeld 72 im Stadionbad und haben dabei eine Rechnung offen.

Wenn die SVL-Wasserballer an diesem Wochenende auf den SV Krefeld treffen, dann sind die Kräfteverhältnisse auf dem Papier klar verteilt: Der SV Ludwigsburg hat sich bereits mit 16:6 Punkten für die Aufstiegsrunde in April qualifiziert, während der SV Krefeld als Tabellenfünfter um den Klassenverbleib in der Pro B kämpft und dringend Punkte benötigt (der Fünftplatzierte muss in die Abstiegsrunde).

So sehr die Qualitätsunterschiede groß sein mögen, ist die Lage beim SVL momentan nur bedingt zufriedenstellend. Am vergangenen Wochenende musste die Mannschaft um SVL-Coach Milosav Aleksic gegen Uerdingen und Krefeld nach dem Pokal-Aus die dritte Niederlage in Folge hinnehmen, was für die erfolgsverwöhnten Barockstädter eine neue Situation darstellt.

Seit dem ist Atmosphäre etwas angespannt. „Wenn wir als Mannschaft nicht die Taktik, uns untereiander sowie den Gegner respektieren, dann können wir nicht mit einem Erfolg rechnen. Das letzte Wochenende hat dies deutlich gezeigt“, kritisierte SVL-Kapitän Adrian Jakovcev die Leistung seiner Mannschaft gegen Krefeld und Uerdingen.

Nun besteht für die SVL-Wasserballer an diesem Samstag vor eigenem Publikum gegen Krefeld die Chance zur Wiedergutmachung. „Wir wollen nach den bisherigen Leistungen schnellstmöglich in die Erfolgsspur zurück. Ich bin überzeugt, dass es uns gelingt“, sagt SVL-Torjäger Nikolaos Prosiniklis.

Ein nicht ganz leichtes Unterfangen. Auf Krefelder Seite wird man nach dem 11:7-Heimerfolg gegen den SVL mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein in die Partie gehen. Besonders deren Center Vuk Jelaca: in den letzten drei Spielen erzielte er zehn Tore, fünf davon allein gegen die Ludwigsburger. „Wir werden mit einigen Veränderungen ins Spiel gehen. Unser Ziel ist ganz klar ein Sieg, für den wir bis zum Schluss kämpfen werden“, sagt SVK-Center Vuk Jelaca.

Eine klare Kampfansage an die Ludwigsburger Wasserballer. Die Niederlage aus der letzten Begegnung sollte Lektion genug sein.