Berlin.| Den Silbernen Bären/Alfred Bauer Preis für einen Film, der neue Perspektiven eröffnet, verleiht die Internationale Jury der Berlinale an Nora Fingscheidts MFG-geförderten Film „Systemsprenger“.

Das von Nora Fingscheidt selbst inszenierte Drehbuch zur „Systemsprenger“ war 2017 mit dem von der MFG verliehenen Thomas Strittmatter Preis ausgezeichnet worden. Fingscheidt erzählt von Benni (9), die eigentlich Bernadette heißt, aber wehe, jemand nennt sie so! Das dünne Mädchen mit der wilden Energie ist das, was man im Jugendamt einen „Systemsprenger“ nennt. Wo sie hinkommt, fliegt sie wieder raus. Mehr als fünfzehn Einrichtungen hat Benni schon durch, dabei will sie nur eins: wieder bei Mama wohnen. Doch Bianca hat Angst vor ihrer eigenen Tochter …

Das Drama der Regie-Absolventin der Filmakademie Baden-Württemberg Nora Fingscheidt wurde von Weydemann Bros. und der Kineo Filmproduktion in Koproduktion mit Oma Inge Film und dem ZDF/Das kleine Fernsehspiel realisiert. Port au Prince Pictures bringt den Film ab Juni mit einer Verleihförderung der MFG in die deutschen Kinos.