Leinfelden-Echterdingen: Filderkrautfest hält Polizei auf Trab
Im Zusammenhang mit dem 40. Filderkrautfest ist es am zweiten Veranstaltungstag zwischen Samstagnachmittag und den frühen Morgenstunden des Sonntages zu zahlreichen Einsätzen der Polizei gekommen, bei denen insbesondere übermäßiger Alkoholkonsum ursächlich war. Bereits gegen 18 Uhr war ein 35-jähriger Kroate so betrunken, dass er aufgrund seines ungebührlichen Verhaltens an einem Imbissstand in der Bernhäuser Straße von Mitarbeitern eines Sicherheitsdienstes an die hinzugerufenen Polizeibeamten übergeben werden musste. Dennoch verhielt er sich weiterhin unkooperativ und äußerst aggressiv, so dass er schließlich in Gewahrsam genommen wurde. Beim Anlegen der Handschließen sowie dem Transport im Polizeifahrzeug leistete er erheblichen Widerstand. Auf richterliche Anordnung musste er die Nacht in der Zelle verbringen. Da der 35-Jährige keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, wurde vom zuständigen Staatsanwalt die Erhebung einer Sicherheitsleistung angeordnet. Mit einem ähnlich aggressiven Zeitgenossen hatten es die eingesetzten Polizeibeamten gegen 23.15 Uhr in der Bernhäuser Straße zu tun. Der 33-Jährige wurde aufgrund seines aggressiven Verhaltens von der Security aus einer Gaststätte befördert und an die Polizei übergeben. Doch anstatt dem ausgesprochenen Platzverweis nachzukommen, weigerte er sich, die Örtlichkeit zu verlassen und beleidigte die Beamten auf das Übelste. So musste auch er in Gewahrsam genommen werden, wobei er Widerstand leistete und mit Fäusten auf die Polizisten losging. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet. Gegen 01 Uhr trat dann eine 41-Jährige mehr als unangenehm in Erscheinung. Die stark alkoholisierte Frau stellte sich zunächst in der Brühlstraße einem entgegenfahrenden BMW einer 39-Jährigen in den Weg, legte sich danach auf die Motorhaube und schlug mit ihrem Handy auf das Fahrzeug ein, außerdem wurde die Fahrzeuglenkerin von der 41-Jährigen beleidigt. Doch damit nicht genug, kurz darauf bog ein VW Golf in die Brühlstraße ein, was die 41-Jährige zum Anlass nahm, auf das Fahrzeug zuzugehen und zu versuchen, die Fahrertür zu öffnen. Da ihr dies nicht gelang, trat sie mit den Füßen mehrmals gegen die Fahrzeugtür und verursachte Sachschaden. Des Weiteren beleidigte sie auch diesmal beide Fahrzeuginsassen. Da sich die Frau auch nach Eintreffen der Polizei nicht beruhigen ließ, blieb den Beamten nichts anders übrig, als die Frau in Gewahrsam zu nehmen. Im Verlauf der polizeilichen Maßnahmen sahen sich die eingesetzten Beamte üblen Beleidigungen der 41-Jährigen ausgesetzt. Eine weitere Widerstandshandlung ereignete sich gegen 02.30 Uhr, als ein 24-Jähriger nach einer vorangegangenen Körperverletzung bei einer Personenkontrolle die Angaben seiner Personalien verweigerte und den Anweisungen der Polizei keine Folge leistete. Hierbei erlitt der 24-Jährige leichte Verletzungen im Gesicht. Neben den erwähnten Sachverhalten kam es zu diversen veranstaltungstypischen Polizeieinsätzen wie Körperverletzungsdelikten, Streitigkeiten sowie Ruhestörungen.

Wendlingen: Größerer Polizeieinsatz bei Partyveranstaltung
Im Verlauf einer öffentlichen Partyveranstaltung, welche am Samstagabend in der Tiefgarage beim Rathaus stattfand, ist es kurz nach Mitternacht zu einem größeren Einsatz der Polizei gekommen, an welchem insgesamt 7 Streifenwagenbesatzungen beteiligt waren. Auslöser hierfür war die körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei alkoholisierten 17-jährigen Partybesuchern, die damit endete, dass der Hauptaggressor vom Verantwortlichen von der Veranstaltung verwiesen wurde. Dies nahm der 17-Jährige zum Anlass, den Veranstalter zu bedrohen, worauf er bis zum Eintreffen von der Polizei von Security-Mitarbeitern festgehalten wurde. Bei Eintreffen der Polizeistreifen hatte sich die Stimmung unter den noch anwesenden circa 200 Partygästen rund um den Markplatz aufgeheizt, konnte aber durch die eingesetzten Beamten nach und nach beruhigt werden. Der 17-jährige musste aufgrund seines aggressiven Verhaltens vorübergehend geschlossen werden und beleidigte die eingesetzten Beamten in der Folge mehrfach auf das Übelste. Er wurde schließlich an seinen hinzugerufenen Vater übergeben.

Esslingen: Widerstand geleistet sowie Polizeibeamte beleidigt und bespuckt
Am frühen Sonntagmorgen hat ein alkoholisierter 17-Jähriger anlässlich eines Polizeieinsatzes bei einer Party mehrere Polizeibeamte beleidigt und einen Polizisten angespuckt. Gegen 00.40 Uhr waren mehrere Polizeibeamte wegen einer gemeldeten Ruhestörung am Jugendhaus in der Eberhard-Bauer-Straße im Einsatz. Zwei der größtenteils jugendlichen Partygäste mussten vor Ort in Gewahrsam genommen werden, nachdem sich herausstelle, dass sie als vermisst gemeldet wurden. Ein 17-Jähriger beleidigte hierauf die eingesetzten Beamten aufs Übelste und war mit der getroffenen Maßnahme der Polizei alles andere als einverstanden. Als er zu einem Streifenfahrzeug gebracht werden sollte, wehrte er sich, trat in die Richtung eines Polizeibeamten und musste schließlich mit Handschellen geschlossen werden. Auch auf dem Polizeirevier beruhigte sich der Jugendliche nicht und bespuckte einen Polizeibeamten. Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wurde der 17-Jährige an eine Aufsichtsperson übergeben. Ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand, Beleidigung und versuchter Körperverletzung wurde eingeleitet.

Ostfildern: Trunkenheitsfahrt
Wegen Verdacht einer Trunkenheitsfahrt wurden gegen einen 23-Jährigen aus Stuttgart Ermittlungen eingeleitet, nachdem einem Zeugen am frühen Samstagmorgen dessen Fahrzeug im Bereich einer Aussichtsplattform in der Nähe der Breslauer Straße aufgefallen war. Der Hinweisgeber hatte gegen 06.45 Uhr beobachtet, wie der Pkw Opel Insignia des 23-Jährigen neben der Straße am Abhang stand und umzukippen drohte. Die alarmierten Polizeibeamten befreiten den 23-Jährigen aus dem Fahrzeug und stellten in der Folge fest, dass er deutlich unter Alkoholeinwirkung stand, weshalb er sich einer Blutentnahme unterziehen musste. Außerdem wurde sein Führerschein einbehalten. Zur Bergung des Fahrzeuges aus seiner misslichen Lage war die Feuerwehr mit 4 Fahrzeugen und 19 Einsatzkräften vor Ort tätig.

Esslingen: Schlägerei am Bahnhof Esslingen
Zu einer Schlägerei kam es am Freitagabend gegen 23.30 Uhr im Bereich des Bahnhofes in Esslingen. Zwei Personengruppen, bestehend aus syrischen, irakischen und afghanischen Männern, trafen im Bereich der öffentlichen Toiletten aufeinander. Bei zwei Männern dieser Gruppen kam es dann zu einem Streitgespräch. Im weiteren Verlauf kam es offensichtlich zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen den beiden Personen, wobei die anderen aus ihren jeweiligen Gruppen versuchten diese Streitigkeit zu schlichten, was auch durch beherztes Eingreifen weiterer unbeteiligter Bürger gelang. Beide Personengruppen gingen anschließend in unterschiedliche Richtungen zu Fuß davon. Im Rahmen der polizeilichen Fahndung konnte einer der Beteiligten in der Bahnhofsunterführung festgestellt werden. Der 29-jährige blutete stark im Gesicht und musste anschließend durch einen Rettungswagen zur ärztlichen Untersuchung in ein Krankenhaus verbracht werden. Der andere beteiligte Mann konnte trotz intensiver polizeilicher Fahndung nicht mehr festgestellt werden. Das Polizeirevier Esslingen hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Esslingen: Polizisten beleidigt und Widerstand geleistet
Im Rahmen einer Anzeigenaufnahme nach einer Körperverletzung am Freitagabend gegen 22.25 Uhr in der Sulzgrieser Straße, verhielt sich ein 15-jhriger Beteiligter gegenüber den eingesetzten Beamten aggressiv und beleidigte diese aufs Übelste. Bei der Erhebung seiner Personalien wollte er plötzlich die Örtlichkeit verlassen. Ein Polizeibeamter hielt ihn am Arm fest und forderte ihn auf Stehen zu bleiben. Als er sich losreißen wollte, musste der Renitente gegen einen Streifenwagen gedrückt werden, um ihn besser fixieren zu können. Dabei wurde die hintere Lichteinheit des Streifenwagens leicht beschädigt. Der aggressive 15-jährige wurde dann in seine Wohngruppe einer Jugendhilfeeinrichtung gebracht. Als er seiner Betreuerin überstellt werden sollte, rastete dieser wieder aus. Er beleidigte erneut die eingesetzten Beamten und trat mit den Füßen nach ihnen. Hierbei wurde eine 22-jährige Polizistin am Bein getroffen und leicht verletzt. Dienstunfähigkeit trat bei ihr nicht ein. Gegen den 15-jährigen werden nun mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet

Ostfildern: Nach Streit in die Psychiatrie
Eine 46-jährige Stuttgarterin geriet am Freitagabend gegen 22.00 Uhr, im Bereich Beethovenstraße/Denkendorfer Straße in Ostfildern-Nellingen, mit zwei 36- und 33-jährigen Damen in Streit, als diese gerade ihre Einkäufe aus ihren jeweiligen Autos ausladen wollten. Offensichtlich regte sich die 46-jährige Fußgängerin darüber auf, dass die Beiden ihre Fahrzeuge so abstellten, dass zum Teil der Gehweg blockiert war. Nachdem die 36-Jährige anfragte, ob sie ihr Auto kurz wegfahren solle, bekam sie von der 46-Jährigen unter heftigsten Schimpftriaden unvermittelt eine Ohrfeige verpasst. Als nun die 33-Jährige schlichtend eingreifen wollte, wurde auch sie von der aggressiven Dame körperlich angegangen. Dabei wurde ihr die Brille von dieser entrissen und mutwillig beschädigt. Bei dem Gerangel zog sich die 33-Jährige eine leichte Verletzung an einem Finger zu. Ein Passant bemerkte die Handgreiflichkeiten und trennte die Damen. Die Angreiferin verlor dabei das Gleichgewicht, fiel zu Boden und verletzte sich hierbei leicht am Ellbogen. Erst nachdem die Polizei kurze Zeit später eintraf, beruhigte sich die Situation. Die 46-Jährige wurde im Anschluss in eine Psychiatrie eingeliefert.

Köngen: Angebranntes Essen löst Großeinsatz aus
Mit einem Großaufgebot sind Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei am Freitagmorgen zu einem gemeldeten Wohnhausbrand in die Mühlstraße ausgerückt. Kurz nach zehn Uhr hatte eine Zeugin Hilferufe in dem Haus gehört und bemerkt, dass Rauch aus den Fenstern quoll. Vor Ort musste die Eingangstür von der Feuerwehr aufgebrochen werden, worauf die 89-jährige Bewohnerin in der Küche aufgefunden werden konnte. Diese war bei der Essenszubereitung gestürzt und konnte sich nicht mehr selbstständig aufrichten. Infolgedessen brannte das auf dem Ofen stehende Essen an und verursachte die starke Rauchentwicklung. Die Seniorin musste mit der Drehleiter über ein Fenster im ersten Obergeschoss geborgen werden. Sie wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr war mit sieben Fahrzeugen und 44 Einsatzkräften vor Ort. Vom Rettungsdienst waren zehn Fahrzeuge und 18 Rettungskräfte angerückt.

Kirchheim/Teck: Ohne Bremsen unterwegs
Nach derzeitigen Erkenntnissen nur leichte Verletzungen hat eine 15-jährige Radlerin bei einem Verkehrsunfall erlitten, der sich am Freitagmorgen am Kreisverkehr Gaisgasse / Alleenstraße ereignet hat. Die Jugendliche war gegen 7.30 Uhr auf ihrem Trekkingrad auf dem linken Gehweg der Alleenstraße unterwegs und wollte im Bereich des Kreisverkehrs die Fahrbahn der Gaisgasse in Richtung Schule überqueren. Dabei prallte sie ungebremst gegen die rechte Fahrbahnseite eines Audi A4, dessen 43-jährige Fahrerin auf der Gaisgasse langsam an den Kreisverkehr herangefahren war und fast stand. Die Schülerin stürzte nach dem Aufprall auf die Fahrbahn und verletzte sich dabei. Ein Rettungswagen brachte die 15-Jährige zur Untersuchung ins Krankenhaus. Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten fest, dass beide Bremsen an dem Fahrrad ohne Funktion waren. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 1.500 Euro geschätzt.

Lenningen: Hoher Schaden nach Sachbeschädigung an Mobilfunkmasten (Zeugenaufruf)
Zum wiederholten Mal hat ein unbekannter Täter den Mobilfunkmasten zwischen Brucken und Unterlenningen beim Sportplatz Bühl beschädigt. Der Täter kletterte am Donnerstag, 18. Oktober 2018, gegen 13.15 Uhr, über den Zaun auf das Gelände und richtete an dem Masten mutwillig Schäden an, die zu entsprechenden Störungen führten. Bereits am Samstag, 4. August 2018, um 7.25 Uhr, war der Mast auf dieselbe Art und Weise beschädigt worden. Der in beiden Fällen insgesamt entstandene Schaden wird auf 10.000 Euro geschätzt. Die Ermittler des Polizeipostens Oberlenningen bitten Zeugen, die im Zusammenhang mit den Sachbeschädigungen verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder andere Täterhinweise geben können, sich unter Tel. 07026/910040 zu melden.

Esslingen: Verbotener Fahrstreifenwechsel (Zeugenaufruf)
Zeugen zu einem Verkehrsunfall, der sich am Donnerstagabend auf der Mülberger Straße kurz vor der Einmündung der Grabbrunnenstraße ereignet hat, sucht die Verkehrspolizei Esslingen. Eine 18-jährige Fahranfängerin war gegen 20.15 Uhr mit ihrem Opel Adam auf der Mülberger Straße in Richtung Stadtmitte unterwegs. Den derzeitigen polizeilichen Ermittlungen zufolge war sie auf der Linksabbiegerspur unterwegs und wechselte ohne auf den nachfolgenden Verkehr zu achten und trotz durchgezogener Linie kurz vor der Ampel auf die Geradeausspur in Richtung Augustiner Straße. Dabei bremste sie zusätzlich noch ab, weil die Ampel vor ihr auf Rot umschaltete. Ein 21-Jähriger, der mit seinem Renault Twingo auf der Geradeausspur von hinten heranfuhr, wurde durch diesen plötzlichen Spurwechsel unmittelbar vor ihm so überrascht, dass er nicht mehr rechtzeitig reagieren konnte und ins Heck des Opel krachte. Die Unfallverursacherin, ihre 18-jährige Beifahrerin sowie der Renault-Fahrer und sein 27-jähriger Beifahrer wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Während bei den anderen Fahrzeuginsassen eine sofortige ärztliche Behandlung nicht erforderlich war, musste der 27-Jährige vom Rettungsdienst zur Untersuchung und Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Der entstandene Sachschaden wird auf insgesamt etwa 7.000 Euro geschätzt. Die Verkehrspolizei bittet Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 0711/3990-420 zu melden.

Leinfelden-Echterdingen: Gefährliche Hundeköder
Gerade noch rechtzeitig hat ein Hundebesitzer am Donnerstagvormittag im Stadtteil Musberg reagiert, als er bemerkte, dass sein Zwergschnautzerrüde im Garten etwas fraß. Der Hundehalter hatte gegen 10.30 Uhr seinen Rüden im Gartenbereich der Gebäude am Kirchplatz zum Spielen hinaus gelassen, als er bemerkte, dass der Hund auf etwas herumkaute. Er griff dem Tier sofort ins Maul und stellte fest, dass der Hund auf einem Stück Saitenwurst herumkaute, dass er im Garten gefunden hatte. Bei einer genaueren Betrachtung fanden sich darin mehrere Stahlkrampen. Bei einer weiteren Absuche des Gartens konnten noch mehrere weitere, ebenfalls mit Stahlkrampen bestückte halbe Saitenwürstchen aufgefunden werden. Eine veterinärärztliche Untersuchung des Hundes ergab, dass dieser noch nichts verschluckt hatte und unverletzt geblieben war. Der Arbeitsbereich Gewerbe und Umwelt hat die Ermittlungen aufgenommen.
Die Polizei rät in diesem Zusammenhang, dass Hundebesitzer ihre Tiere möglichst an die Leine nehmen und aufpassen, dass sie keine herumliegenden Gegenstände fressen.

Oberboihingen: Eingebrochen und randaliert
Mehrere Unbekannte sind in der Nacht von Mittwoch, 19 Uhr, auf Donnerstag, 11.30 Uhr, in das Jugendhaus in der Max-Eyth-Straße eingebrochen. Nachdem sie sich über die Eingangstüre gewaltsam Zutritt zum Gebäude verschafft hatten, durchsuchten sie die Räumlichkeiten nach Stehlenswertem. Zudem verzehrten die Einbrecher vorgefundene Lebensmittel, traten Türen ein und versprühten einen Feuerlöscher in den Räumen. Was gestohlen wurde ist noch nicht bekannt. Der Sachschaden beläuft sich nach bisherigen Erkenntnissen auf eine Summe von mehreren hundert Euro.

Esslingen: Verkehrsunsicheren Lkw aus dem Verkehr gezogen
Einen völlig maroden und verkehrsunsicheren Lastwagen haben die Spezialisten der Verkehrspolizei am Mittwochmittag im Finkenweg aus dem Verkehr gezogen. Der Mercedes-Lkw fiel den Polizeibeamten gegen 13.15 Uhr schon durch seinen äußeren Anschein auf, weshalb er kontrolliert wurde. Eine nahezu funktionslose Bremse, undichte Bremsleitungen, eine lose Hinterachse, abgefahrene Reifen und eine beschädigte, teils funktionslose Beleuchtungseinrichtung sind nur ein Teil der Mängel die die Beamten auflisteten. Zudem war auch seine Beladung nur unzureichend gesichert. Nach der Untersuchung des Fahrzeugs durch einen Sachverständigen wurde der Lkw stillgelegt und Kennzeichen und Fahrzeugschein eingezogen. Zudem ergaben sich bei der Kontrolle Hinweise, dass der Beifahrer ohne gültige Arbeitserlaubnis beschäftigt wurde. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls wurde in die Ermittlungen eingeschaltet.

Kirchheim/Teck: Frontal in den Gegenverkehr
Eine medizinische Ursache dürfte den Ermittlungen der Verkehrspolizei zufolge die Ursache für einen schweren Verkehrsunfall gewesen sein, der sich am Mittwoch im Bereich des Kreisverkehrs an der K1205 und der L 1207 in der Kirchheimer Straße ereignet hat. Ein 84-Jähriger war gegen 18.15 Uhr mit seinem Suzuki Mii auf dem landwirtschaftlichen Verbindungsweg linksseitig der Kreisstraße von Notzingen in Richtung des Kreisverkehrs mit der Kirchheimer Straße unterwegs. In einer leichten Linkskurve unmittelbar vor dem Kreisverkehr fuhr er plötzlich geradeaus und schanzte über einen etwa einen Meter tiefen Graben, bevor sein Wagen wieder auf der Fahrbahn des Kreisverkehrs aufkam. Dabei geriet der Suzuki nach links in den Einmündungsbereich der L 1207 und krachte dort frontal in den VW Golf einer 34-Jährigen, die sich aus Richtung Kirchheim dem Kreisverkehr näherte. Der Senior wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Seine 80-Jährige Beifahrerin, die Fahrerin des Golf und ihr sieben Jahre alter Sohn wurden leicht verletzt. Alle Fahrzeuginsassen wurden vom Rettungsdienst, der mit drei Rettungswagen und einem Notarzt vor Ort war, in umliegende Krankenhäuser gebracht. Bis auf den Suzuki-Fahrer, der stationär aufgenommen werden musste, konnten aber alle die Krankenhäuser nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Am Suzuki entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Beide Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf insgesamt etwa 10.000 Euro geschätzt.

Ostfildern: Im Darknet Drogen erworben – 36-Jähriger in Haft
Die Staatsanwaltschaft Stuttgart und das Rauschgiftdezernat der Kriminalpolizeidirektion Esslingen ermitteln gegen einen 36-Jährigen wegen des Verdachts des illegalen Betäubungsmittelhandels. Dem in Ostfildern wohnhaften Deutschen wird zur Last gelegt, Betäubungsmittel im Darknet bestellt und damit unerlaubt Handel getrieben zu haben. Der 36-Jährige befindet sich mittlerweile in Untersuchungshaft.
Auf die Spur des einschlägig polizeibekannten Mannes kamen die Rauschgiftermittler nach einem Hinweis einer anderen Polizeidienststelle, wonach der Tatverdächtige bei einem illegalen Shop im Darknet Ecstasy erworben haben soll. Die weiteren Nachforschungen erhärteten den Tatverdacht, worauf die Staatsanwaltschaft Stuttgart einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des Beschuldigten erwirkte. Am vergangenen Dienstag schlugen die Ermittler zu und durchsuchten die Räumlichkeiten, wo sie den 36-Jährigen antrafen und vorläufig festnahmen. Bei ihm fanden und beschlagnahmten die Beamten über 500 Gramm Amphetamin, Streckmittel sowie unzähliges Verpackungsmaterial.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurde der 36-Jährige am Dienstag dem Haftrichter beim Amtsgericht Stuttgart vorgeführt, der gegen den Mann die Untersuchungshaft anordnete. Der Beschuldigte wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Wendlingen: Maroden Sattelzug aus dem Verkehr gezogen
Genau richtig gehandelt hat ein Mitarbeiter einer Firma in Wendlingen, als er am Dienstagmittag, gegen zwölf Uhr, die Beladung eines georgischen Sattelzugs mit Gefahrgut aufgrund des desolaten, technischen Zustands des Fahrzeugs verweigert und die Polizei alarmiert hat. Die Spezialisten der Verkehrspolizei stellten bei der anschließenden Kontrolle gravierendste technische Mängel fest. Bei der anschließenden Begutachtung durch einen Sachverständigen bescheinigte dieser annähernd 40 Mängel, die nahezu alle Fahrzeugkomponenten betrafen und dazu führten, dass das Fahrzeug als verkehrsunsicher eingestuft und aus dem Verkehr gezogen wurde. So waren beispielsweise die Bremsen der Zugmaschine und des Aufliegers teilweise funktionslos, Bremsbeläge verschlissen und die Reifen massiv beschädigt. Lenk- und Schaltgetriebe sowie der Motor waren undicht, der Aufbau des Aufliegers war am Hauptrahmen und an den Halteschienen mehrfach gerissen und stand deshalb schief. Motorkontrollleuchte und ABS signalisierten Fehlfunktionen, die Beleuchtung war zum Teil ohne Funktion und die zulässige Fahrzeughöhe war überschritten. Gegen den georgischen Fahrer wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 2.000 Euro festgesetzt.

Esslingen: Kind bei Kollision mit Fahrradfahrerin verletzt
Ein zweijähriger Junge ist am Dienstagnachmittag, gegen 15.15 Uhr, in der Obertorstraße bei einem Zusammenstoß mit einer Fahrradfahrerin leicht verletzt worden. Das Kind ging zunächst an der Hand der Mutter zu deren am Fahrbahnrand geparkten Pkw. Plötzlich riss es sich los und rannte auf die Fahrbahn, wo es mit dem Fahrrad einer 64-Jährigen kollidierte und auf die Fahrbahn stürzte. Mit leichten Verletzungen wurde der Junge zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Die Radlerin war nicht zu Fall gekommen und unverletzt geblieben.

Ostfildern: An umschaltender Ampel heftig aufgefahren
Zwei Leichtverletzte und zwei nicht mehr fahrbereite Pkw sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Dienstagnachmittag, gegen 16.15 Uhr, auf der L 1200. Dort fuhr eine 24-jährige Skodafahrerin aus Richtung Nellingen kommend hinter einem Opel Meriva in Fahrtrichtung Denkendorf. An der Kreuzung zur L 1192 ordneten sich beide Fahrzeuge auf der Rechtsabbiegespur in Richtung Körschtalbrücke ein. Als die Ampel auf Gelb umschaltete, fuhren sowohl der 71-jährige Opelfahrer als auch die Skodafahrerin zunächst weiter. Dass dann der Opelfahrer nach Haltelinie doch noch bis zum Stillstand abbremste, bemerkte die junge Frau zu spät, weshalb sie auf den Vordermann auffuhr. Beide Beteiligte wurden leicht verletzt. Der Rettungsdienst war vor Ort. Eine Einlieferung in die Klinik war nicht erforderlich. Der Schaden an den beiden Pkw, die abgeschleppt werden mussten, wird auf 10.000 Euro geschätzt. Auf beiden Landesstraßen kam es aufgrund des Unfalls zu Verkehrsbehinderungen.

Unterensingen: Arbeiter vom Gerüst gestürzt
Mit dem Rettungshubschrauber musste am Dienstagmittag ein 38-jähriger Arbeiter nach dem Sturz von einem Gerüst ins Krankenhaus geflogen werden. Der Stuckateur war gegen 13.20 in der Kirchhalde mit Putzarbeiten an einer Hausfassade auf einem etwa vier Meter hohen Gerüst beschäftigt. Möglichweise aufgrund einer medizinischen Ursache stürzte er plötzlich zwischen Hauswand und Gerüst in die Tiefe und verletzte sich schwer. Der Polizeiposten Wendlingen hat die Ermittlungen zur Klärung des Unfallhergangs aufgenommen.

Altbach/Esslingen: Ein Verdächtiger nach Brandstiftung vorübergehend festgenommen
Auf Hochtouren laufen die Ermittlungen zur Brandstiftung auf dem Gelände eines Verwertungsbetriebs in Altbach und zu anderen Brandlegungen in der Gemeinde sowie in Esslingen in der Nacht zum Montag.
Neben intensiven Spurensicherungsmaßnahmen und Zeugenvernehmungen wurden in der Folge mehrere Personen von den Ermittlern der Kriminalpolizeidirektion Esslingen überprüft. Darunter befand sich insbesondere auch ein 38-Jähriger aus Altbach, der in der Nacht zum Montag von der Polizei im Zuge der Fahndungsmaßnahmen in Altbach als Fußgänger festgestellt und kontrolliert worden war. Als sich bei den weiteren Ermittlungen zu seiner Person erste Verdachtsmomente gegen ihn ergaben, wurde der 38-Jährige am Montag vorläufig festgenommen. Er selbst weist eine Täterschaft von sich. Nachdem die Ermittlungen den gegen ihn gerichteten Tatverdacht nicht weiter erhärten konnten, wurde er am Dienstag wieder auf freien Fuß gesetzt.

Leinfelden-Echterdingen: Rollerfahrer auf Abwegen
Wegen Verdachts der Trunkenheit im Verkehr und Beleidigung ermittelt das Polizeirevier Flughafen gegen einen 38-Jährigen aus dem Landkreis Böblingen. Dieser war einer Streifenwagenbesatzung in der Nacht zum Dienstag, gegen zwei Uhr, in der Waldenbucher Straße in Echterdingen aufgefallen, in die er mit unsicherer Fahrweise aus einem Feldweg eingebogen war. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf. Am Ortsende stellte der Fahrer sein Gefährt am Fahrbahnrand ab, entledigte sich des Helms und flüchtete über eine Wiese. An seinem Roller befanden sich frische Unfallspuren und Blutantragungen. Kurze Zeit später konnte der alkoholisiert wirkende Mann in der Nähe aufgegriffen werden. Weil er keine Papiere bei sich hatte und zunächst Angaben zu seiner Person verweigerte, musste er zur Dienststelle gebracht werden. Auf dem Weg dorthin beleidigte er die Beamten mehrfach. Nachdem seine Personalien festgestellt waren, kam dann auch der mutmaßliche Grund für seine Flucht vor der Polizei, ein wegen eines Betäubungsmitteldelikts bestehender Vollstreckungshaftbefehl, heraus. Bevor er schließlich in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert wurde, brachten ihn die Beamten zur ambulanten Versorgung einer blutenden Verletzung am Bein in ein Krankenhaus. Dort wurde auch gleich eine Blutprobe veranlasst.

Schlaitdorf: Traktor umgestürzt
Mit einem Großaufgebot sind die Rettungskräfte am Montagnachmittag bei einem Arbeitsunfall im Bereich der Altenrieter Straße im Einsatz gewesen. Ein 86-Jähriger war gegen 17.30 Uhr mit seinem Ackerschlepper auf einem Feldweg unterhalb der Altenrieter Straße unterwegs, als er aus noch ungeklärter Ursache nach rechts vom Weg abkam. Durch das Gefälle kippte der Traktor nach rechts, stürzte um und blieb seitlich auf dem Überrollbügel liegen. Ersthelfer, die durch den Schlag des umstürzenden Fahrzeugs aufmerksam geworden waren, befreiten den Senior. Er wurde nach notärztlicher Erstversorgung vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Der Traktor wurde anschließend von der Feuerwehr, die mit fünf Fahrzeugen und 32 Feuerwehrleuten im Einsatz war, wieder aufgerichtet.

Esslingen: Gegenverkehr übersehen (Zeugenaufruf)
Zeugen zu einem Verkehrsunfall, der sich am frühen Montagmorgen an der Einmündung Kurt-Schumacher-Straße und Katharinenstraße ereignet hat, sucht die Verkehrspolizei Esslingen. Ein 55-Jähriger war gegen 6.30 Uhr auf der Kurt-Schumacher-Straße unterwegs und wollte an der Einmündung nach links in die Katharinenstraße einbiegen. Zunächst hielt er an der Einmündung an. Beim Anfahren übersah er einen 56-Jährigen, der ihm auf seinem Motorroller entgegenkam. Der Rollerfahrer hatte keinerlei Möglichkeiten mehr zu reagieren, sodass beide Fahrzeuge im Einmündungsbereich zusammenprallten. Der Rollerfahrer wurde dabei auf die Motorhaube aufgeladen und auf die Fahrbahn abgeworfen. Der 56-Jährige wurde bei dem Unfall so schwer verletzt, dass er vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden musste. Der Ford-Fahrer blieb unverletzt. Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall so schwer beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Der Sachschaden wird auf insgesamt etwa 5.000 Euro geschätzt. Die Verkehrspolizei sucht nun als Zeugin insbesondere eine Lenkerin eines Omnibusses, die hinter dem Motorroller hergefahren war. Verkehrspolizei Esslingen, Telefon 0711/39900.

Altbach/Esslingen: Verdacht der Brandstiftung auf dem Gelände eines Verwertungsbetriebs in Altbach und weitere Brandlegungen in Esslingen (Zeugenaufruf)
Wegen des Verdachts der Brandstiftung ermittelt die Kriminalpolizeidirektion Esslingen nach einem Brand in der Nacht zum Montag auf dem Gelände eines Verwertungsbetriebs in der Industriestraße. Kurz nach ein Uhr wurden Feuerwehr und Polizei über mehrere Notrufe alarmiert, weil auf dem Betriebsgelände abgestellte Gitterboxen in Brand geraten waren. Das Feuer breitete sich im Hofraum aus und erfasste insgesamt rund 200 überwiegend mit Elektroschrott gefüllte Metallgitterboxen. Auch ein Radlader und teilweise auch die Überdachung eines Lagerplatzes brannten nieder. Eine angrenzende Garage wurde durch den Brand ebenfalls beschädigt. Ein Übergreifen der Flammen auf ein angrenzendes Mehrfamilienhaus, in dem derzeit 18 Personen gemeldet sind, konnte durch den Löscheinsatz der Feuerwehr, die mit insgesamt elf Fahrzeugen und 61 Einsatzkräften mehrerer Abteilungen angerückt war, verhindert werden. An dem Gebäude, dessen Bewohner während des Einsatzes vorübergehend evakuiert wurden, entstanden aber Schäden an der Fassade, auch Fenster gingen zu Bruch. Bis auf eine Wohnung blieb das Gebäude bewohnbar. Eine an das Mehrfamilienhaus angrenzende Flüchtlingsunterkunft war nicht gefährdet. Auch das Firmengebäude war vom Brand nicht betroffen.
Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann derzeit noch nicht detailliert beziffert werden. Allein der zum Nachteil der Firma entstandene Schaden dürfte einer ersten Schätzung zufolge mehrere zehntausend Euro betragen. Verletzt wurde niemand. Der Rettungsdienst war mit fünf Fahrzeugen vor Ort. Die Polizei war mit elf Streifenwagenbesatzungen und einem Polizeihubschrauber im Einsatz.
Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen und die Spurensicherung durch die Spezialisten der Kriminaltechnik dauern an. Geprüft wird auch, ob ein Tatzusammenhang mit anderen Brandlegungen in der Nacht zum Montag bestehen könnte:
Während der Fahndungsmaßnahmen nach Brandentdeckung war von einer Streifenwagenbesatzung in Altbach in der Straße Entennest ein glimmender Heuhaufen festgestellt worden, der von der Feuerwehr abgelöscht wurde. Auf einem Fußweg in Verlängerung der Neckarstraße war außerdem ein abgebrannter Mülleimer aufgefunden worden. Bereits am Sonntagabend war gegen 21 Uhr ein brennender Papierstapel in der Hauptstraße in Esslingen Zell gemeldet worden. Den Ermittlungen zufolge waren offenbar brennende Gegenstände an einer Hauswand abgelegt worden, wodurch an der Fassade ein Schaden in Höhe von 500 Euro entstand. Anwohner konnten die Flammen löschen. Wenig später meldeten Passanten einen brennenden Mülleimer in der Unterführung des Bahnhofs, der von der Feuerwehr abgelöscht wurde. Um 0.40 Uhr war der Einsatz der Feuerwehr in der Mühlbergerstraße erforderlich, weil in einem Innenhof eine gelbe Tonne brannte.
Zeugen, die die Brandlegungen beobachtet oder andere verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben sowie Täterhinweise geben können, werden gebeten, sich unter 0711/39900 bei der Polizei zu melden.

Plochingen: Illegales Motorradrennen auf der B 10 (Zeugenaufruf)
Gegen drei Männer im Alter von 23 Jahren ermittelt das Polizeirevier Esslingen, nachdem diese sich am Sonntagmittag auf der B 10 mit ihren Motorrädern ein Rennen geliefert haben, bei dem es nicht nur mehrfach zu höchst gefährlichen Situation durch verbotenes Rechtsüberholen, rasantes und dichtes Auffahren auf Vorausfahrende, sondern auch zu massiven Geschwindigkeitsüberschreitungen von teils mehr als 110 km/h gekommen ist. Einer Zivilstreife fielen die aus Ebersbach stammenden Biker gegen 15.15 Uhr auf der B 10 bei der Vogelsangbrücke auf, nachdem die drei unmittelbar nach der dortigen Geschwindigkeitsmessanlage ihre Maschinen extrem beschleunigten und mit mehr als 60 km/h über der zulässigen Höchstgeschwindigkeit in Richtung Göppingen rasten. Auf vorausfahrende Fahrzeuge fuhren sie in wechselnder Besetzung mit hoher Geschwindigkeit auf und überholten mal rechts, mal links. In der auf 60 km/h beschränkte Baustelle bei Reichenbach wurden die Motorräder mit bis 170 km/h gemessen. Teilweise registrierten die Polizeibeamten Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 180 km/h. Nachdem die Gruppe die Bundesstraße bei Ebersbach verlassen hatten, konnte einer der Biker gestoppt und kontrolliert werden. Die beiden anderen versuchten zunächst zu flüchten, konnten jedoch wenig später ebenfalls ermittelt werden. Alle drei werden wegen des Verdachts des verbotenen Kraftfahrzeugrennens bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart angezeigt. Zudem dürften sie für lange Zeit auf ihre Führerscheine verzichten müssen. Auch ihr Punktekonto in Flensburg erwartet nun einen rasanten Zuwachs. Das Polizeirevier Esslingen sucht nach Zeugen, denen das Trio am Sonntagnachmittag auf der B 10 aufgefallen ist. Insbesondere werden Autofahrer gesucht, die durch das dichte Auffahren und die Überholmanöver der Motorradfahrer gefährdet wurden. Polizeirevier Esslingen, Telefon 0711/3990-330.