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Schon im Jahr 1934 etablierte sich die dänische Firma als eine der größten Spielzeughersteller, die bis heute Dank kontinuierlicher Erfindungen weltweit bekannt ist. Wie ist ihr es gelungen?

Der kleine Anfang großer Sachen
Lego Figuren kennt heute fast jeder aber nur wenige fragen sich, was das Wort „Lego“ eigentlich für eine Bedeutung hat. Um darauf eine Antwort zu finden, muss man zuerst wissen, dass Lego ein dänisches Unternehmen ist und der Name die Abkürzung von „leg godt“ ist, was „spiel gut“ bedeutet. Dem Tischler Ole Kirk Christiansen ist die interessante Idee gekommen, Holzspielzeuge zu produzieren, was er später zu einem Familienunternehmen ausbaute.

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1949 hat Lego die Spielsteine eingeführt, die aus farbigem Kunststoff bestanden aber anfänglich sehr unstabil waren. Um dieses Problem zu bewältigen, hat man in die Unterseite der Steine Röhren integriert, welche die Stabilität der gebauten Figuren verbesserte. Dieses Kupplungsprinzip wurde erfolgreich im Jahr 1958 patentiert, was den Aufstieg der Firma ermöglichte.

Wenn man auf die Idee kommt, eine Firma zu gründen und man in Österreich wohnt, muss man sich beispielweise zuerst an das Patentamt Österreich wenden und sich dann dort über die rechtlichen Konsequenzen informieren. Die Patentierung ist für den rechtlichen Schutz der Erfindung wichtig und der Inhaber des Patent bestimmt über die Nutzung seiner Erfindung. Man kann zum Beispiel problemlos ein Patent in Österreich anmelden und dadurch sicherstellen, dass keiner die Erfindung kopiert.

Die Krise
Die 50-er und 60-Jahre waren die Blütezeit von Lego. Ab den 30-er war es möglich, die Produkte international zu vertreiben und man hatte die Angebote an die Bedürfnisse der Kunden angepasst. Mit dem technischen Fortschritt hatte man die Modelle nach realen Vorbildern im Maßstab 1:86 nachgebaut, was bei den Kindern große Begeisterung auslöste.

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Doch lief bei Lego nicht immer alles gut und schon in den 80-er Jahre entstand das Problem, dass das Patent ablief, was weitere Herausforderungen mit sich brachte. Lego versuchte dagegen anzugehen und hatte geklagt, den Prozess aber leider verloren. Dies war die perfekte Zeit für den Konkurrenten Tyco. Lego versuchte, neue Märkte zu erschließen, indem sie Kinderspiele, Uhren und Computerspiele produzierte. Aber statt Profite brachte dies nur große Verluste. Im Jahr 2004 stand Lego vor der Insolvenz und nur eine radikale Änderung konnte die Situation noch retten.

Der neue Atem
Die Situation rettete der junge Nachfolger der Firma Jørgen Vig Knudstorp, der schon als Kindergärtner und Unternehmensberater Erfahrungen gesammelt hatte. Sein Plan war, so schnell wie möglich das Unternehmen neu auszurichten, indem er einen Teil des Legoland Freizeitparks verkauft hat. Dies brachte der Firma Profite, ohne sich weiterhin um den Park kümmern zu müssen. Er machte Schluss mit der Produktion von Kinderkleidung und Uhren gemacht. Darüber hinaus war die Reduktion der Steine ein wichtiger Schritt zum Erfolg, da eine neue Spritzgussform viel Geld kostete.

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Jørgen Vig Knudstorp brachte in kurze Zeit Lego auf den richtigen Kurs, indem er klassische Lego Spielfiguren mit der digitalen Welt verband. Ein solches Beispiel ist „Lego Movie“, was hohe Profite für Lego brachte. Auch die Lego-Männchen aus der Welt von „Star Wars“, „Harry Potter“ und „Der Herr der Ringe“ tauchen in Videospielen auf und brachten gute Gewinne für Lego. Man kann auch die Lego Figuren bei manchen Spielen bei den besten Online Casinos wiederfinden und die Zeit richtig genießen!

Lego hatte seinen Einstieg in die Unterhaltungskultur ab den 40-er Jahre und stand bis in die 80-er Jahre an der Spitze. Mit der Krise in den 80-ern hatte man keine Hoffnung mehr, dass es noch laufen würde aber mit den jungen Chef Jørgen Vig Knudstorp hat Lego einen neuen Atem bekommen. Er konnte nicht nur den Namen retten, sondern auch einen neuen Kurs für die Firma einleiten.