2016 war ein herausragendes Jahr für die Regionalentwicklung im Landkreis Böblingen

Landkreis Böblingen.| „Wenn wir auf 2016 zurückblicken, können wir zurecht von einem herausragenden Jahr sprechen“, so Landrat Roland Bernhard mit Blick auf das, was sich im Bereich der Regionalentwicklung getan hat. „Zwei langjährige und äußerst erfolgreiche Projekte wurden abgeschlossen und wir dürfen uns über einen Neuanfang bei der SCULPTOURA freuen.“

Zunächst ging nach fünfjähriger Laufzeit das Naturschutzprojekt „LIFE rund ums Heckengäu“ zu Ende. Ziel des Projekts war die Wiederherstellung und Verbesserung von Lebensräumen für europaweit gefährdete Tiere und Pflanzen. Projektpartner waren die vier Landkreise Böblingen, Calw, Enzkreis und Ludwigsburg sowie die Stiftung Naturschutzfonds und das Regierungspräsidium Karlsruhe. Konkret wurden rd. 1,8 Mio Euro in Natur- und Artenschutzprojekte im 390 qkm großen Projektgebiet investiert, sieben verschiedene Maßnahmenpakete bearbeitet und alle gesteckten Ziele erreicht. „Wichtig ist dabei, dass alle Maßnahmen langfristig weitergeführt werden und so gesichert ist, dass der Projekterfolg auch in Zukunft Bestand hat“, betonte Landrat Bernhard. „Diese erfolgreiche Entwicklung wird auch bei PLENUM Heckengäu weiter Bestand haben.“

Denn nach 14 Jahren erfolgreicher Arbeit lief PLENUM Heckengäu zum Ende 2016 aus. Es wurde viel erreicht, auf dass man stolz sein kann. Mit insgesamt 410 Projekten wurde eine Identität geschaffen und eine Landschaft zur Marke gemacht. Wie umfassend die PLENUM-Arbeit im Heckengäu funktionierte, zeigt auch die Tatsache, dass mehrere Projekte als UN-Dekade Projekte ausgezeichnet wurden und beispielsweise der Lernort Bauernhof und die Streuobstschule des Landkreises Böblingen Modellprojekte sind und landesweit Nachahmer gefunden haben. In Zahlen lässt sich die 14jährige Laufzeit so ausdrücken: Im 1.167 qkm großen Projektgebiet, das 43 Kommunen in 4 Landkreisen umspannte, wurden 410 Projekte umgesetzt. Insgesamt gab es rd. 2,8 Mio Euro Projektzuschüsse, mit denen Vorhaben mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rd. 6,8 Mio Euro verwirklicht wurden.

Einen Neuanfang darf der Landkreis Böblingen in Sachen SCULPTOURA feiern. Sie ist seit ihrer Eröffnung im Sommer 2014 eine Erfolgsgeschichte und erzielt innerhalb des Landkreises und weit über diesen hinaus eine überwältigende Resonanz. Der Skulpturenweg ist in seiner Länge und mit der Vielfalt der ausgestellten Kunstwerke ein einzigartiges Kunstprojekt und bringt viel Aufmerksamkeit für die Kunst, die Künstler, aber auch für die schöne Natur im Landkreis Böblingen. Regelmäßig stattfindende, vielfältige Aktionen und Veranstaltungen rücken die SCULPTOURA immer wieder in den Blickpunkt. Im Sommer 2016 wurde beschlossen, dass die SCULPTOURA mit einigen Neuerungen und Veränderungen weitergeführt werden soll. Insbesondere wird die Strecke über Grafenau-Dätzingen hinaus bis nach Weil der Stadt verlängert und so eine weitere Anbindung an die S-Bahn geschaffen. Eine neue Faltkarte wurde bereits aufgelegt und das eine oder andere neue Kunstwerk aufgestellt, weitere werden noch folgen.

„Die SCULPTOURA wird auch weiterhin etwas sein, was die Menschen anzieht und so den Landkreis Böblingen und alles, was er zu bieten hat, in den Blickpunkt rückt“, so Landrat Roland Bernhard.