Von Jackpot bis Spielsucht

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Das Spiel mit dem Glück hat seit Anfang des neuen Jahrtausends den Weg ins Internet gefunden. Onlinecasinos verdienen sich eine goldene Nase und die Spieler sind dankbar für ein Höchstmaß an Komfort und Spielvergnügen. Denn beim Zocken im World Wide Web können Anzug, Krawatte und das kleine Schwarze getrost im Schrank bleiben. Gespielt wird vom Sofa aus. Der Traum vom großen Geld mit minimalem Einsatz hat bereits einige tatsächlich reich gemacht. Dass es sich als Spieler lohnt einen kritischen Blick auf die Anbieter zu werfen, beweisen zahlreiche Betrugsfälle. Doch wie lassen sich schwarze Schafe von seriösen Casinos unterscheiden und welche Risiken bestehen hinsichtlich Spielsucht? Ein Einblick.

Jackpots im Internet – Millionen die begeistern
Mit wenig Einsatz viel erreichen, das wollen alle Glückspieler. Doch nur den Wenigsten gelingt dieses Vorhaben. Um die Ausgaben zum Spielen möglichst gering zu halten und neue Spieler für Internetcasinos zu begeistern, werden seit einigen Jahren vermehrt Bonus Codes vergeben. Derartige Gutscheine erlauben es über Freispiele oder Gutschriften auf die erste Einzahlung von zusätzlichen Angeboten zu profitieren. Unter casinogutscheincode.com, einer Plattform zur Recherche nach Bonuscodes, finden Spieler attraktive Gutscheine wie zum Beispiel des namhaften britischen Internetcasinos EuroGrand, das faire Bonusbedingungen präsentiert und mit EU-Lizenz zu den seriösen Vertretern der Branche zählt.

Über einen der größten Jackpots durfte sich im Jahr 2013 ein Spieler freuen, der am Slot Mega Fortune zugange war. Über 11 Millionen Euro gewann der glückliche Zocker. Ebenfalls dank des Jackpots von Mega Fortune wurde 2013 ein weiterer Spieler über Nacht zum Millionär. Mit einem Gewinn von mehr als 17 Millionen Euro konnte dieser seinen Traum vom großen Geld wahrmachen. Noch mehr Glück hatte ein Engländer, welcher mit einem minimalen Einsatz von wenigen Cent im Spiel „Mega Moolah“ des Entwicklers Microgaming rund 17,87 Millionen Euro gewann. Dieser Jackpot schaffte es sogar ins Guinness Buch der Weltrekorde.

Diese und viele weitere Positivbeispiele locken eine zunehmende Anzahl Verbraucher in die virtuellen Spiellokale der Onlinecasinos. Egal ob Blackjack, Roulette oder Walzenspiele: Der nächste Hauptgewinn scheint nur einen Klick entfernt. Doch bei einigen Online-Spielautomaten und Co. ist Vorsicht geboten. Nicht jeder Anbieter kann als seriös bezeichnet werden. Es tummeln sich einige schwarze Schafe in der Branche, welche lediglich darauf abzielen ihre Besucher auszunehmen. Um auszuschließen derartigen Machenschaften zum Opfer zu fallen, sollten einige Faktoren beachtet werden:

  • Impressum: Jedes Onlinecasino muss ein ordentliches sowie vollständiges Impressum aufweisen.
  • AGB: Auch in AGBs finden sich Indizien über die Seriosität des Anbieters.
  • Lizenz: Internetcasinos ohne Lizenz sind stets zu meiden. Besonders streng werden Onlinecasinos in Deutschland überwacht. Neben strengen Gesetzen gewährleisten regelmäßige Kontrollen den Verbraucherschutz. Deutsche Lizenzen für Internetcasinos haben mittlerweile den Ruf eines Gütesiegels und erfreuen sich bei seriösen Casinobetreibern zunehmender Beliebtheit. Schließlich verspricht eine deutsche Lizenz aufgrund der strengen Regularien mehr Neukunden. Aber auch innerhalb Europas sind die Vorschriften streng. Beispielsweise sind die Auflagen in Malta ebenfalls straff, sodass eine entsprechende Lizenz kein Grund zur Beunruhigung ist. Empfehlenswert sind Onlinecasinos mit EU-Lizenz, weil sie den Regelungen zum Daten- und Verbraucherschutz der Europäischen Union unterliegen.
  • Zahlungsmöglichkeiten: Kaum ein Zahlungsdienstleister nimmt seine Handelspartner so detailliert unter die Lupe wie PayPal. Deshalb gilt diese Zahlungsvariante zurecht als weiterer Indikator für die Seriosität von Onlinecasinos. Aber auch Mastercard oder VISA deuten auf seriöse Casinos hin.
  • Plattformen: Es gibt mehrere Plattformen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben Onlinecasinos mit Lizenz zu vergleichen und die Testergebnisse für Verbraucher zusammenzustellen. Derartige Übersichten erleichtern die Auswahl ebenfalls.
  • Software: Die verwendete Software des Anbieters verrät einiges über dessen Seriosität. Denn mit der Software lassen sich Spieler besonders einfach um ihr Geld bringen. Software-Hersteller wie Boss Media, Playtech, Net Entertainment oder Microgaming stehen für Fairness und Vertrauenswürdigkeit.

Die Sucht nach dem Spiel
laptop-1176606_1280Spielsucht ist in der Branche ein großes Thema. Zwar klären Onlinecasinos über die Risiken auf, doch die Gefahr süchtig nach Glücksspielen zu werden, ist groß. In Deutschland sind derzeit mehr als 200.000 Menschen spielsüchtig. Die Dunkelziffer dürfte weit höher liegen. Eine aktuelle Studie, die von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, kurz BZgA in Kooperation mit dem Deutschen Lotto- und Totoblocks, kurz DLTB initiiert wurde, ergab noch höhere Zahlen: „Der Studie zufolge liegt die Zahl der problematischen und krankhaften Spieler in Deutschland bei schätzungsweise 308.000 bis 676.000. Neben Männern gehören auch Menschen mit einem niedrigen Bildungsstatus und mit Migrationshintergrund zu den Risikogruppen“, fasst unter heute.de das ZDF die Ergebnisse zusammen.

Mit Internet-Spielautomaten wurde der Weg in die Sucht sogar verkürzt. Denn während traditionelle Casinos noch den direkten Gang in die Spielhallen erforderten und so eine Hemmschwelle boten, ist das virtuelle Glückspiel nur einen Klick entfernt. Untersuchungen zeigen, dass Frauen besonders schnell süchtig werden. Insbesondere Hausfrauen suchen auf Glücksspiel-Plattformen den Zugang zu sozialen Kontakten und sind deshalb stark gefährdet. Männer werden jedoch vergleichsweise häufiger süchtig. Mehrere Initiativen und Kampagnen setzen sich für den Kampf gegen Spielsucht ein. Unter sueddeutsche.de erfahren Verbraucher, wie sich Warnzeichen erkennen lassen. Lassen Sie sich die Gewinnchancen nicht entgehen, oder auch die Freizeitbeschäftigung, aber achten Sie bitte auf die Warnzeichen und gönnen Sie sich immer eine Pause vom Spielen.

Fotos: „WerbeFabrik“ / „Wokandapix“ (www.pixabay.com)