{"id":179109,"date":"2025-10-24T13:35:42","date_gmt":"2025-10-24T12:35:42","guid":{"rendered":"https:\/\/die-webzeitung.de\/ludwigsburg\/?p=179109"},"modified":"2025-10-24T13:35:42","modified_gmt":"2025-10-24T12:35:42","slug":"immobilienmarktbericht-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/die-webzeitung.de\/ludwigsburg\/2025\/10\/24\/immobilienmarktbericht-2025\/","title":{"rendered":"Immobilienmarktbericht 2025"},"content":{"rendered":"<h4 style=\"text-align: justify;\"><strong>Fast 40 Prozent mehr Baufinanzierungen \u2013 starkes Wachstum in diesem Jahr<\/strong><\/h4>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\"><strong>Wohnraum in der Region gesucht<\/strong><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><strong>Baut\u00e4tigkeit zu gering<\/strong><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><strong>Mieten steigen weiter<\/strong><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><strong>Bestandsimmobilien weiterhin gefragt<\/strong><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><strong>attraktive Darlehenszinsen<\/strong><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><strong>Energieeffizienz und Lage wichtig f\u00fcr Wertentwicklung der Immobilie <\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">LUDWIGSBURG.| Als Marktf\u00fchrerin im Landkreis stellt die Kreissparkasse Ludwigsburg bereits zum 7. Mal ihren Wohnmarktbericht vor und gibt einen Einblick in die aktuelle wirtschaftliche Lage, politische Rahmenbedingungen, den Mietmarkt, Immobilienangebote, Finanzierungen, F\u00f6rderungen, Bausparen, gewerbliche Immobilien und Investitionsobjekte in der Region. Ausf\u00fchrliche Infos gibt es auch auf <a href=\"http:\/\/www.ksklb.de\/wohnmarktbericht\">www.ksklb.de\/wohnmarktbericht<\/a>.<\/p>\n<p><strong> Aktuelle wirtschaftliche Lage <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Stimmung unter den Unternehmen in Deutschland verharrt auf schwachem Niveau. Der ifo Gesch\u00e4ftsklimaindex sank im September auf 87,7 Punkte, nach 88,9 Punkten im August. Noch vor einem Jahr lag er bei 85,4 Punkten. Die Unternehmen waren im September 2025 weniger zufrieden mit den laufenden Gesch\u00e4ften. Zudem tr\u00fcbten sich die Erwartungen merklich ein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch die f\u00fchrenden Wirtschaftsforschungsinstitute, die sogenannten \u201eWirtschaftsweisen\u201c, rechnen vorerst nicht mit einer nachhaltigen Erholung der deutschen Wirtschaft. F\u00fcr 2025 erwarten die Gutachter nach zwei Rezessionsjahren nur ein mageres Wachstum von 0,2 Prozent. F\u00fcr die kommenden beiden Jahre prognostizieren sie einen Anstieg der Wirtschaftsleistung um 1,3 beziehungsweise 1,4 Prozent. Die deutsche Wirtschaft lasse die Talsohle hinter sich, teilen die Institute in ihrem Herbstgutachten mit \u2013 sie fordern die Bundesregierung aber zu umfassenden Strukturreformen auf. Die Hoffnung auf wirtschaftliche Erholung \u2013 insbesondere durch beschlossene Sonderverm\u00f6gen des Bundes \u2013 bleibt, h\u00e4ngt aber stark von wirtschaftlichen Reformen, der Entb\u00fcrokratisierung, der Entwicklung von Energiepreisen und Steuerniveau sowie vom Fachkr\u00e4ftemangel ab.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wirtschaft auf kraftlosem Erholungskurs<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Weltwirtschaft ist derzeit von handelspolitischen Schocks und hoher Unsicherheit gepr\u00e4gt. Laut dem Institut f\u00fcr Makro\u00f6konomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-B\u00f6ckler-Stiftung ist f\u00fcr die deutsche Konjunktur im Prognosezeitraum 2025\/2026 dennoch mit einer moderaten Erholung zu rechnen. Dabei soll der kr\u00e4ftig expandierende private Verbrauch eine ma\u00dfgebliche Rolle einnehmen. Im Verlauf sollen auch die Bauinvestitionen und die Investitionen in Ausr\u00fcstungen verst\u00e4rkt einen Beitrag leisten. Diese werden nicht zuletzt aufgrund expansiver fiskalischer Ma\u00dfnahmen an Schwung gewinnen. Der Au\u00dfenhandel wird per saldo das Wachstum belasten. Im Jahresdurchschnitt 2025 wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,2 Prozent in Deutschland zunehmen, im Jahresverlauf mit 0,7 Prozent schon deutlich st\u00e4rker.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Wirtschaft in Baden-W\u00fcrttemberg arbeitet sich langsam aus der Stagnation in den Be-reich eines positiven Wirtschaftswachstums voran. Die Universit\u00e4t Hohenheim und das Institut f\u00fcr angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) sagen in ihrer Konjunkturprognose f\u00fcr das dritte Quartal 2025 einen moderaten Wachstumskurs voraus. So hat sich die Nachfrage im Gro\u00df- und Einzelhandel vergleichsweise stabil entwickelt. Auch im Au\u00dfenhandel ist eine steigende Nachfrage sp\u00fcrbar. Der Prognose zufolge werde das Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal einen realen Zuwachs von 0,4 Prozent verzeichnen. Auf das gesamte Jahr gesehen, werde anhand der vorhergesagten Quartalswerte ein Wachstum des BIP von 0,9 Prozent erwartet. Gerade als Autoland hatte Baden-W\u00fcrttemberg zuletzt zu k\u00e4mpfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Besch\u00e4ftigung noch stabil<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Verglichen mit dem September des letzten Jahres liegt die Arbeitslosenzahl laut Bundesagentur f\u00fcr Arbeit (BA) um 148.000 h\u00f6her. Die Arbeitslosenquote hat sich gegen\u00fcber dem Vorjahresmonat um 0,3 Prozentpunkte auf nunmehr 2.955.000 erh\u00f6ht. Die sozialversicherungs-pflichtige Besch\u00e4ftigung konnte mit einer Steigerung um 39.000 Personen im Vergleich zum Vorjahr einen Zuwachs auf 34,77 Mio. verzeichnen. Die Arbeitslosenquote in Baden-W\u00fcrttemberg verharrte im September 2025 bei 4,7 Prozent und es gab 303.099 Arbeitslose. Vor einem Jahr lag die Arbeitslosenquote im September noch bei 4,3 Prozent und es gab 26.049 Arbeitslose weniger.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im ersten\u202fQuartal 2025 waren in Baden-W\u00fcrttemberg knapp 6,4 Millionen Personen erwerbst\u00e4tig. Wie das Statistische Landesamt nach vorl\u00e4ufigen Berechnungen mitteilt, verringerte sich die Zahl der Erwerbst\u00e4tigen gegen\u00fcber dem Vorjahresquartal um gut 11.300 Personen bzw. \u22120,2\u202fProzent. Die Ver\u00e4nderungsrate lag damit geringf\u00fcgig unter dem Bundesdurchschnitt (\u22120,1\u202fProzent). Mit rund 215.000 sozialversicherungspflichtig Besch\u00e4ftigten besitzt der Landkreis Ludwigsburg heute nach der Landeshauptstadt Stuttgart und dem Landkreis Esslingen den gr\u00f6\u00dften Arbeitsmarkt in der Region.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aktuelle Schlagzeilen der Industrie in der Region \u2013 insbesondere im Automobil- und Zulieferersektor \u2013 lassen eine weitere Transformation erwarten, die zun\u00e4chst mit einem Stellenabbau und Arbeitsplatz-Unsicherheiten einher geht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Baden-W\u00fcrttemberg braucht 50.500 neue Wohnungen pro Jahr<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Bundesinstitut f\u00fcr Bau-, Stadt- und Raumforschung hat im Fr\u00fchjahr 2025 eine Prognose f\u00fcr den Bedarf an Wohnungen in Bund, L\u00e4ndern, Kreisen und kreisfreien St\u00e4dten ver\u00f6ffentlicht. Baden-W\u00fcrttemberg geh\u00f6rt zu den L\u00e4ndern, in denen die Lage besonders angespannt ist. Um den Bedarf zu decken, m\u00fcssten im S\u00fcdwesten 50.500 neue Wohnungen gebaut werden. Nur in Bayern und NRW sind es mehr \u2013 dort gibt es aber auch mehr Einwohner.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Baden-W\u00fcrttemberg wurden laut Statistischem Landesamt im gesamten zweiten Quartal 2025 insgesamt 7.877 Wohnungen genehmigt \u2013 eine Steigerung von rund 19 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahreszeitraum. In Ludwigsburg wurden im gesamten Jahr 2024 nur 71 neue Wohnungen genehmigt, was einem Zuwachs um 12,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Fertiggestellt wurden in Ludwigsburg 123 Wohnungen (-50,8 Prozent zum Vorjahr).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Inflation steigt leicht \u2013 EZB-Leitzins stabil und deutlich unter dem Hoch von 4,5 %<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Inflationsrate hat sich zum zweiten Mal in Folge in diesem Jahr leicht erh\u00f6ht und lag laut Statistischem Bundesamt im September 2025 bei 2,4 Prozent (September 2024: 1,6 Prozent).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Europ\u00e4ische Zentralbank (EZB) hat im September 2025 nach acht Zinssenkungen in Folge seit 2024 entschieden, den Leitzins f\u00fcr das Hauptrefinanzierungsgesch\u00e4ft unver\u00e4ndert bei 2,15 Prozent zu belassen (Vorjahreswert: 3,4 Prozent). Diese Zinspolitik der EZB zielt darauf ab, die Inflation auf 2 Prozent zu stabilisieren und somit die Preisstabilit\u00e4t in der Eurozone zu gew\u00e4hrleisten. Die Entwicklung der Hypothekenzinsen 2025 zeigt ein stabiles Zinsniveau.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Starke Entwicklung im Finanzierungsgesch\u00e4ft der Kreissparkasse: Fast 40 % Zuwachs<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vorstandsmitglied Thomas Raab er\u00f6ffnete das Pressegespr\u00e4ch anl\u00e4sslich der Vorstellung des 7. Immobilienmarktberichtes der Kreissparkasse Ludwigsburg am 23. Oktober 2025 mit den Worten: \u201eWohnraum in der Region ist nach wie vor gesucht und zumindest im privaten Wohnungsbau zeichnet sich eine Trendwende ab. Auch Investoren setzen aufgrund gestiegener Renditen wieder st\u00e4rker auf Wohnungen, von denen die Kreissparkasse eine Vielzahl im Angebot hat. Von der gestiegenen Nachfrage profitieren wir: Bei den Finanzierungen verzeichnen wir einen deutlichen Anstieg um knapp 40 Prozent.\u201c<\/p>\n<p><strong> Der Immobilienmarkt im Landkreis Ludwigsburg im \u00dcberblick<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Angespannte Lage am lokalen Immobilien- und Mietmarkt \u2013 neues Rekordminus erreicht<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Einwohnerzahl im Landkreis Ludwigsburg ist auf gleichbleibend hohem Niveau \u2013 derzeit leben hier 535.026 Menschen (Stand 30.09.2024: 554.560). Der Bedarf an Wohnraum ist ungebrochen hoch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei dieser zunehmenden Verknappung des Angebots h\u00e4lt der stetige Aufw\u00e4rtstrend der Mieten in Ludwigsburg an: Die Neuvertragsmieten f\u00fcr Wohnungen lagen laut IVD Cityreport 2025 in Ludwigsburg im Fr\u00fchjahr 2024 durchschnittlich bei 13,80 \u20ac\/m\u00b2 f\u00fcr Altbauobjekte, 14,00 \u20ac\/m\u00b2 f\u00fcr Bestandsobjekte und 16,80 \u20ac\/m\u00b2 f\u00fcr Neubauobjekte. Gegen\u00fcber dem Herbst 2024 betrugen die Preissteigerungen somit bis zu +6,2 Prozent.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gebrauchte Immobilien stehen hoch im Kurs<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDurch die gestiegenen Mietpreise und das mangelnde Angebot wollen viele unserer Kunden k\u00fcnftig die Miete in die eigene Tasche zahlen und im Alter mietfrei wohnen\u201c, so Abteilungsdirektor Christopher Gentzcke. \u201eInsgesamt sind 1.540 Kunden bei uns als Suchende gelistet. Dem gegen\u00fcber stehen 102 Objekte, die wir derzeit im Angebot haben. Der Bedarf ist weiterhin hoch. Die Nachfrage nach bezahlbaren, gebrauchten Immobilien ist sp\u00fcrbar gestiegen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Fr\u00fchjahr 2025 kosteten Eigentumswohnungen aus dem Bestand in Ludwigsburg laut IVD im Schnitt 3.480 \u20ac\/m\u00b2 (-3,3 Prozent im Vergleich zum Herbst 2024), neuerrichtete Objekte lagen bei 6.250 \u20ac\/m\u00b2 (+\/- 0 Prozent). Im Bestand kosteten freistehende Einfamilienh\u00e4user in Ludwigsburg im Fr\u00fchjahr 2025 im Schnitt 750.000 Euro (+3,7 Prozent), Doppelhaush\u00e4lften lagen bei 680.000 Euro (+2,6 Prozent), Reihenmittelh\u00e4user bei 580.000 Euro (+2,7 Prozent).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Grundst\u00fccksmarkt in Ludwigsburg ist gepr\u00e4gt von einem anhaltenden Fl\u00e4chenmangel. Entsprechend stabil zeigt sich das Preisniveau. Im Neubausegment sind sowohl das Angebot als auch die Nachfrage sp\u00fcrbar zur\u00fcckgegangen. Erstmals sinken die Grundst\u00fcckspreise in einigen Stadtteilen von Ludwigsburg wieder \u2013 wegen der hohen Baukosten und Auflagen besteht beim Neubau aber kaum Verhandlungsspielraum.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gentzcke erkl\u00e4rte: \u201eZu den gefragten Objekten geh\u00f6ren aktuell freistehende Einfamilienh\u00e4user, Doppelhaush\u00e4lften sowie Reihenh\u00e4user mit einer Wohnfl\u00e4che zwischen 120 und 150 m\u00b2. Eigennutzer dominieren derzeit das Geschehen auf dem Immobilienmarkt. Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt, um zu kaufen, bevor die Preise wieder bzw. weiter steigen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Energieeffizienz und Lage beeinflussen weiterhin die Preisentwicklung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr den Wert einer Immobilie sind Energieeffizienz, Ausstattung und Lage entscheidend. Je schlechter die W\u00e4rmed\u00e4mmung und je h\u00f6her der Energieverbrauch, umso gr\u00f6\u00dfer die Preisabschl\u00e4ge. Dies gilt f\u00fcr Mietwohnungen, Eigentumswohnungen und Einfamilienh\u00e4user gleicherma\u00dfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Mit dem Marktf\u00fchrer im Landkreis werden W\u00fcnsche wahr \u2013 auch f\u00fcr junge Kunden<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDer Traum von den eigenen vier W\u00e4nden ist hier in der Region ungebrochen. Auch wenn die L\u00f6hne zuletzt gestiegen sind und sich die Kaufkraft erh\u00f6ht hat, ist durch die konjunkturelle Lage und den Jobabbau in der Region eine Unsicherheit bei gr\u00f6\u00dferen Investitionen zu sp\u00fcren\u201c, so Gentzcke. Umso wichtiger sei es, sich von ausgewiesenen Experten beraten zu lassen. \u201eAuf der Suche nach der zum Budget passenden Immobilie unterst\u00fctzen wir unsere Kunden durch unsere gute Vernetzung und langj\u00e4hrige Erfahrung \u2013 bis hin zur Kaufabwicklung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auch bei der Einsch\u00e4tzung der Sanierungs- und Folgekosten k\u00f6nnen unsere zertifizierten EnergieCoaches mit qualifizierter Beratung zur Seite stehen. Nicht zuletzt helfen wir einen marktgerechten Preis zu verhandeln\u201c, bot Gentzcke an. Von Januar bis September hat die Kreissparkasse 202 wohnwirtschaftliche (Vorjahreszeitraum: 203) und 8 gewerbliche Objekte (Vorjahreszeitraum: 4) mit einem Volumen von insgesamt 78,2 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 73,2 Mio. Euro) vermittelt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Preise f\u00fcr gewerbliche Immobilien stabil \u2013 Angebot teilweise knapp<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Nachfrage nach gewerblichen Immobilien im Kreis Ludwigsburg ist generell von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der spezifischen Nachfrage nach bestimmten Nutzungsarten wie B\u00fcros, Einzelhandel, Logistik oder Werkst\u00e4tten gepr\u00e4gt. \u201eDie Gesamtnachfrage zeigt sich auf moderatem Niveau stabil. B\u00fcrofl\u00e4chen m\u00fcssen modernen Standards entsprechen, flexibel nutzbar sein und eine gute Anbindung haben\u201c, beschrieb Gentzcke die aktuellen Anforderungen bei den Gewerbeimmobilien. Bei den Hallenfl\u00e4chen sei ein leichter Anstieg zu verzeichnen, hingegen seien die Preise f\u00fcr B\u00fcro- und Retailfl\u00e4chen weiterhin eher stagnierend bis leicht r\u00fcckl\u00e4ufig.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gro\u00dfinvestoren: Steuern sparen mit Neubauimmobilien<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Kapitalanlage in Immobilien ist zum Verm\u00f6gensaufbau wieder attraktiver geworden. Die Renditen bei Bestandsobjekten steigen kontinuierlich an. Sie \u00fcbertreffen deutlich die zuletzt weiter gesunkenen Zinsen f\u00fcr Fest- sowie Tagesgeld und liegen abh\u00e4ngig von der Energieeffizienz, Immobilien-Art, Lage, dem Baujahr sowie dem Zustand des Objekts wie im Vorjahr bei rund 5 Prozent. Von zentraler Bedeutung sind weiterhin die Standortfaktoren und der Geb\u00e4udezustand. Die Nachfrage nach gut vermieteten Mehrfamilienh\u00e4usern hat zugenommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit dem Wachstumschancengesetz hat die Ampelregierung Anreize beim Bau von Mietwohnungen geschaffen. Die M\u00f6glichkeiten blieben jedoch oft ungenutzt. Mit der degressiven Absetzung f\u00fcr Abnutzung (AfA) von 5 Prozent im Jahr und einer Sonder-AfA bei der Erf\u00fcllung bestimmter Nachhaltigkeitskriterien von ebenfalls 5 Prozent stehen \u201eattraktive Steuerverg\u00fcnstigungen\u201c bereit. Privatinvestoren nehmen diese Anreize zunehmend wahr.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eGro\u00dfe Investitionen sollten gut \u00fcberlegt sein. Bei der Entscheidungsfindung sind wir gerne behilflich. F\u00fcr Investoren bieten wir ein sogenanntes \u201aSorglos-Paket\u2018: Von der B\u00fcndelung s\u00e4mtlicher Dienstleistungen, wie z. B. der Haus- und Mietverwaltung, bis zur Durchf\u00fchrung von Renovierungsarbeiten k\u00f6nnen wir auf ein Netzwerk an professionellen Kooperationspartnern zugreifen\u201c, so Gentzcke.<\/p>\n<p><strong> Baufinanzierung: Zinsen verharren<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach einem rasanten Anstieg seit Anfang 2022 auf 4,5 Prozent senkte die EZB den Leitzins ab Juni 2024 wieder, zuletzt am 11.06.2025 auf 2,15 Prozent. \u201eDamit ist der Zinsgipfel deutlich \u00fcberschritten und die Finanzierungszinsen wurden wieder attraktiver\u201c, erkl\u00e4rte Gentzcke.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Bauzinsen pendeln sich momentan bei einer Zinsfestschreibung von 10 Jahren bei knapp unter 4,0 Prozent p. a. ein \u2013 mit dem aktuellen Sonderkreditprogramm der Kreissparkasse kann man sich 3,51 Prozent effektiven Jahreszins bis 500.000 Euro Nettodarlehensbetrag bei einer anf\u00e4nglichen Tilgung von 1,0 Prozent p. a. f\u00fcr zehn Jahre sichern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bis zum 30.09.2025 wurden bei der Kreissparkasse Baufinanzierungen von Privatpersonen in H\u00f6he von insgesamt 290 Mio. Euro neu abgeschlossen (Vorjahreszeitraum: 208 Mio. Euro, somit ein Plus von 39,4 Prozent).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gentzcke empfiehlt: \u201eBereits in der Vergangenheit waren unsere Kunden gut beraten, sich langfristig g\u00fcnstige Zinsen zu sichern. Diese Zinssicherung macht sich momentan bezahlt. Unsere Finanzierungsberater helfen allen Interessierten, die individuell besten Konditionen und Konstellationen zu finden \u2013 vom Volltilger-Darlehen mit langen Laufzeiten von bis zu 20 Jahren \u00fcber Kombikredite mit der LBS bis zur fr\u00fchzeitigen Anschlussfinanzierung 48 Monate vor Ablauf durch Forward-Darlehen. Zudem haben wir speziell ausgebildete EnergieCoaches, die alle aktuellen F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten kennen und den Finanzierungsbedarf errechnen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Bausparen \u2013 heute schon die Zinsen f\u00fcr morgen sichern<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um sich den Traum von den eigenen vier W\u00e4nden zu erf\u00fcllen, sollte man ein gutes Polster an Eigenkapital aufbauen und sich mit einem Bausparvertrag heute schon die Zinsen von morgen sichern. Damit ist man auf der sicheren Seite und kann weiteren Zinssteigerungen gelassen entgegensehen. Zudem sind Sondertilgungen beim Bauspardarlehen jederzeit m\u00f6glich. Zur Eigenkapitalbildung bietet die Kreissparkasse anl\u00e4sslich der Weltspartage Ende Oktober noch weitere renditestarke Alternativen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei der Kreissparkasse wurden bis September 2025 bereits Bausparvertr\u00e4ge mit einer Gesamtsumme von \u00fcber 102 Mio. Euro abgeschlossen. Mit dieser Bausparsumme z\u00e4hlen die Ludwigsburger derzeit zu den erfolgreichsten Sparkassen in Baden-W\u00fcrttemberg. Bausparen ist weiterhin ein wichtiger Bestandteil der Finanzierung.<\/p>\n<p><strong>Modernisierungsrechner und weitere Informationsangebote<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Matthias W\u00f6rwag, Leiter Immobiliengesch\u00e4ft, empfiehlt: \u201eEinen ersten Eindruck eines m\u00f6glichen Modernisierungs-Plans kann man unter <a href=\"https:\/\/www.ksklb.de\/de\/home\/privatkunden\/immobilien.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.ksklb.de\/modernisierungsrechner<\/a> gewinnen. Dort wird der aktuelle Energiebedarf einer Immobilie ermittelt, Modernisierungs-Ma\u00dfnahmen empfohlen, die Einsparungen bei Kosten und CO\u00b2-Aufkommen errechnet sowie ein \u00dcberblick \u00fcber Ausgaben und m\u00f6gliche F\u00f6rderungen gegeben. Weitere digitale Services sind in Planung wie beispielsweise das Cockpit Immobilie, das im zweiten Halbjahr 2026 starten soll. Dies kann aber ein pers\u00f6nliches Gespr\u00e4ch mit unseren Spezialisten nicht ersetzen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eInteressierte lade ich heute bereits herzlich ein, unsere Veranstaltung \u201aExpertentalk 3.0 \u2013 der aktuelle Wohnimmobilienmarkt\u2018 mit Prof. Dr. Stephan Kippes am 12.11.2025 um 19:30 Uhr in unserem Louis-B\u00fchrer-Saal zu besuchen\u201c, so W\u00f6rwag.<\/p>\n<p><strong>Ausblick f\u00fcr die kommenden Monate<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDeutschland hat mit etwa 47 Prozent die niedrigste Wohneigentumsquote in der EU \u2013 da sehen wir noch viel Potenzial\u201c, so Raab. \u201eJetzt ist ein guter Zeitpunkt, um eine Immobilie zu erwerben, denn das Zinsniveau hat sich gefestigt und f\u00fcr die Zukunft ist mit steigenden Kaufpreisen zu rechnen. Der Spielraum f\u00fcr Preisverhandlungen geht zur\u00fcck. Durch die r\u00fcckl\u00e4ufige Baut\u00e4tigkeit, die Zuwanderung und die demografische Entwicklung bleibt der Wohnraum knapp. Der Markt f\u00fcr Mieter wird noch enger. Gestiegene L\u00f6hne und gesunkene Preise sind f\u00fcr viele Wohnraumsuchenden gute Gr\u00fcnde, jetzt zu kaufen. Je fr\u00fcher, desto l\u00e4nger hat man Zeit zu tilgen und mit einer niedrigen Tilgungsquote kann man die monatliche Belastung reduzieren.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Stellt man die Mietkosten f\u00fcr eine vergleichbare Immobilie den Finanzierungskosten gegen\u00fcber, zeigt sich, dass man auf lange Sicht mit dem Kauf g\u00fcnstiger f\u00e4hrt und zeitgleich Verm\u00f6gen aufbaut. Auch zeigt sich, dass die Mieten schneller steigen als die Kaufpreise.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eUnsere Beraterinnen und Berater stehen jederzeit gerne f\u00fcr ein ausf\u00fchrliches Gespr\u00e4ch in einer unserer 91 Filialen im Landkreis zur Verf\u00fcgung \u2013 am besten vereinbaren Sie vorab einen Termin. Als gr\u00f6\u00dfter Immobilienmakler im Landkreis haben wir ein breit gef\u00e4chertes Angebot und bieten sowohl f\u00fcr Privatpersonen als auch f\u00fcr Unternehmen und Kapitalanleger die passenden L\u00f6sungen. Auch bei der entsprechenden Geb\u00e4ude- und Hausratsversicherung sind wir behilflich\u201c, fasste Raab abschlie\u00dfend zusammen.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fast 40 Prozent mehr Baufinanzierungen \u2013 starkes Wachstum in diesem Jahr Wohnraum in der Region gesucht Baut\u00e4tigkeit zu gering Mieten steigen weiter Bestandsimmobilien weiterhin gefragt attraktive Darlehenszinsen Energieeffizienz und Lage wichtig f\u00fcr Wertentwicklung der Immobilie LUDWIGSBURG.| Als Marktf\u00fchrerin im Landkreis stellt die Kreissparkasse Ludwigsburg bereits zum 7. 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