{"id":179076,"date":"2025-10-22T14:55:48","date_gmt":"2025-10-22T13:55:48","guid":{"rendered":"https:\/\/die-webzeitung.de\/ludwigsburg\/?p=179076"},"modified":"2025-10-22T14:55:48","modified_gmt":"2025-10-22T13:55:48","slug":"debuet-mit-einem-ausrufezeichen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/die-webzeitung.de\/ludwigsburg\/2025\/10\/22\/debuet-mit-einem-ausrufezeichen\/","title":{"rendered":"Deb\u00fct mit einem Ausrufezeichen"},"content":{"rendered":"<div style=\"text-align: justify;\"><strong>Den Barock Volleys MTV Ludwigsburg gelingt ein famoser Start in die 1. Bundesliga \u2013 der Aufsteiger zwingt den Favoriten aus L\u00fcneburg in den Tiebreak. Am Ende setzen sich die L\u00fcneH\u00fcnen knapp mit 3:2 (23:25, 17:25, 25:21, 25:21, 15:12) durch.\u00a0<\/strong><\/div>\n<div><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Die Premiere ist gelungen, der \u00dcberraschungscoup nur knapp gescheitert: Zum Saisonstart der 1. Bundesliga der M\u00e4nner musste sich der Aufsteiger Barock Volleys MTV Ludwigsburg nur knapp Tiebreak dem Vizemeister SVG L\u00fcneburg geschlagen geben. Vor der beeindruckenden Kulisse der MHP-Arena mit insgesamt 1347 Zuschauer, darunter die frisch gebackene Tischtennis-Europameisterin Annett Kaufmann, h\u00e4tte sich die Partie kaum spannender entwickeln k\u00f6nnen. Nach einer \u00fcberraschend klaren 2:0-F\u00fchrung lag die Sensation schon in der Luft, doch am Ende unterlagen die Barock Volleys dem erfahrenen Gegner nur knapp im f\u00fcnften Satz und sicherten sich damit einen Punkt in der Tabelle. \u00dcberragender Spieler dabei war der Partie war Ludwigsburgs Diagonalangreifer Nyherowo Omene mit insgesamt 32 Punkten.<\/div>\n<div><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Am Freitag geht es schon ausw\u00e4rts weiter in Freiburg\u00a0\u201eEs war heute ein sehr knappes Spiel, und beide Teams h\u00e4tten gewinnen k\u00f6nnen. Nat\u00fcrlich ist es immer bitter, nach zwei gewonnenen S\u00e4tzen zu verlieren, aber ich bin sehr stolz auf die Leistung unserer Spieler. Die ersten beiden S\u00e4tze waren definitiv das beste Volleyball, das wir bisher gespielt haben\u201c, zeigte sich Ludwigsburgs Trainer zufrieden. \u201eAb dem dritten Satz lie\u00dfen wir etwas an Druck beim Aufschlag und an Geduld im Angriff nach, als L\u00fcneburg anfing, im Block und in der Verteidigung gegen uns besser zu spielen. Letztendlich sind es nur Kleinigkeiten, und wahrscheinlich wird sich der Punkt morgen gegen eines der Topteams der Liga besser anf\u00fchlen. Die Fans haben f\u00fcr eine unglaubliche Atmosph\u00e4re in der Halle gesorgt, vielen Dank f\u00fcr die Unterst\u00fctzung. Das hat uns wirklich viel Energie gegeben.\u201c<\/div>\n<div><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Viel Zeit zum Durchatmen bleibt den Barock Volleys nicht: Am Freitag geht es schon weiter zum Ausw\u00e4rtsspiel gegen FT 1844 Freiburg (20 Uhr, live auf Dyn).<\/div>\n<div><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><strong>Ludwigsburg \u00fcberrascht den Favoriten<\/strong><\/div>\n<div><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Dabei schienen im Vorfeld die Rollen zun\u00e4chst klar verteilt \u2013 ganz nach dem Motto David trifft auf Goliath. Doch davon war bei den Barock Volleys in den ersten beiden S\u00e4tzen nichts anzumerken. Der gro\u00dfe Favorit L\u00fcneburg tat sich \u00fcberraschend schwer und fand in den ersten beiden S\u00e4tzen kaum Mittel gegen die nahezu fehlerfrei spielenden Gastgeber aus der Barockstadt. Ludwigsburg begann mutig: Zuspieler Tomi Saarinen konnte gleich zu Satzbeginn dank stabiler Annahme von Libero Jeffrey Klok, Ben K\u00f6pfli und Ben-Simon Bonin gleich dreimal erfolgreich seinen Mittelblocker Jan Huber einsetzen, der zu 100 Prozent verwertete. Drei Angriffe, drei Punkte. Und auch Diagonalangreifer Nyherowo Omene setzte gleich zu Beginn Akzente setzen mit druckvollen Kills und Aufschl\u00e4gen. Der Satz gestaltete sich ausgeglichen bis zum 14:14. L\u00fcneburgs Annahme war nicht stabil, Ludwigsburg punktete weiter und ging mit 18:15 in F\u00fchrung. Vor allem gegen Nyherowo Omene fanden die L\u00fcneH\u00fcnen kein Mittel. Auch durch den Ausgleich zum 21:21 lie\u00df sich Ludwigsburg nicht aus der Ruhe bringen, Zuspieler Saarinen konnte seine Angreifer fast nach Belieben in einsetzen. Und wieder war es Nyherowo Omene, der in der Crunchtime den Punkt zum Satzball auf den Boden brachte. Mit einem Ass setzte Tim K\u00f6pfli den Schlusspunkt zum 25:23.<\/div>\n<div><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">In den K\u00f6pfen der L\u00fcneH\u00fcnen begann offenbar der Denkprozess und Ludwigsburg lie\u00df mit seinem Druck nicht nach. Nahezu fehlerlos spielten die Barock Volleys um Kapit\u00e4n Ben-Simon Bonin stark auf und zogen mit einer klaren F\u00fchrung \u00fcber ein 11:6 zum 21:12 davon. Der Satzausgang mit 25:17 war deutlich. Ludwigsburg f\u00fchrte 2:0 \u2013 die \u00dcberraschung lag in der Luft.<\/div>\n<div><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><strong>Wechsel auf L\u00fcneburger Seite zeigen Wirkung<\/strong><\/div>\n<div><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Im dritten Satz brachte L\u00fcneburgs Trainer Stefan H\u00fcbner mit US-Au\u00dfenangreifer Ethan Champlin und dem 18-j\u00e4hrigen Supertalent Axel Enlund auf der Diagonalposition neue Energie aufs Feld. Der Aufschlagdruck erh\u00f6hte sich auf Seiten der L\u00fcneH\u00fcnen deutlich. Die Crunchtime war bis zum 21:21 nichts f\u00fcr schwache Nerven: L\u00fcneburg spielte seine Erfahrung aus und brachte den Satz mit 25:21 nachhause. In Satz vier stabilisierte sich die Leistung der L\u00fcneH\u00fcnen weiter. Die Fehler auf Ludwigsburger Seite h\u00e4uften sich und auch der bis \u00fcberragend spielende Nyherowo Omene wurde vermehrt geblockt. L\u00fcneburg lie\u00df bis zum 25:20-Satzende nichts mehr anbrennen.<\/div>\n<div><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><strong>Tiebreak-Krimi mit dem besseren Ende f\u00fcr L\u00fcneburg<\/strong><\/div>\n<div><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Der Tiebreak entwickelte sich zum Krimi: Mit einem Monsterblock von Jan Huber und krachenden Angriffen von Nyherowo Omene startete Ludwigsburg zun\u00e4chst gut, doch L\u00fcneburg hielt mit hohem Aufschlagdruck und stabilem Block dagegen. Der Favorit setzte sich mit 8:11 ab und schien schon auf der Siegerstra\u00dfe. Nach einer Challenge, einem cleveren Angriff von Tim K\u00f6pfli und einem Block von Philipp Herrmann kam Ludwigsburg nochmal auf 12:13 ran. Doch das Ludwigsburger Spiel war fehleranf\u00e4llig und L\u00fcneburg brachte den Sieg sicher nachhause.<\/div>\n<div><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><strong>H\u00fcbners Urteil: \u201eDas ist super f\u00fcr die Liga und Volleyball in Deutschland\u201c<\/strong><\/div>\n<div><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Fazit vom ersten Spieltag beim Aufsteiger Barock Volleys: Die Premiere in Ludwigsburg ist perfekt gelungen \u2013 die deutsche Bundesliga der M\u00e4nner hat eine weitere gro\u00dfe B\u00fchne f\u00fcr attraktiven Volleyball-Sport und spannende Partien auf der Landkarte. Und Ludwigsburg freut sich auf mehr! Dass die Ludwigsburger den \u201egro\u00dfen Sprung\u201d wagen, beurteilt L\u00fcneburgs Cheftrainer Stefan H\u00fcbner laut dem klubeigenen Newsletter als positiv: \u201eDas ist super f\u00fcr die Liga und Volleyball in Deutschland. Es ist toll, wenn immer wieder Teams diesen Weg gehen.\u201d<\/p>\n<hr \/>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Den Barock Volleys MTV Ludwigsburg gelingt ein famoser Start in die 1. Bundesliga \u2013 der Aufsteiger zwingt den Favoriten aus L\u00fcneburg in den Tiebreak. Am Ende setzen sich die L\u00fcneH\u00fcnen knapp mit 3:2 (23:25, 17:25, 25:21, 25:21, 15:12) durch.\u00a0 Die Premiere ist gelungen, der \u00dcberraschungscoup nur knapp gescheitert: Zum Saisonstart der 1. 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