{"id":175025,"date":"2024-10-24T15:13:06","date_gmt":"2024-10-24T14:13:06","guid":{"rendered":"https:\/\/die-webzeitung.de\/ludwigsburg\/?p=175025"},"modified":"2024-10-24T15:13:44","modified_gmt":"2024-10-24T14:13:44","slug":"kreissparkasse-immobilienmarktbericht-2024","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/die-webzeitung.de\/ludwigsburg\/2024\/10\/24\/kreissparkasse-immobilienmarktbericht-2024\/","title":{"rendered":"Kreissparkasse: Immobilienmarktbericht 2024"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong>Darlehenszinsen gesunken<\/strong><\/h3>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\"><strong>Immobilienpreise steigen wieder<\/strong><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><strong>Mieten steigen weiter<\/strong><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><strong>Inflation wieder unter 2 Prozent<\/strong><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><strong>Kaufkraft steigt<\/strong><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><strong>Energieeffizienz und Lage wichtig f\u00fcr Wertentwicklung der Immobilie<\/strong><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><strong>Bausparen hilft verl\u00e4ssliche Zinsen zu sichern <\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ludwigsburg.| Bereits zum 6. Mal stellt die Kreissparkasse Ludwigsburg als Marktf\u00fchrer im Landkreis ihren Wohnmarktbericht vor und gibt einen Einblick in die aktuelle wirtschaftliche Lage, politische Vorgaben, den Mietmarkt, Immobilienangebote, Finanzierungen, F\u00f6rderungen, Bausparen, gewerbliche Immobilien und Investitionsobjekte in der Region. Ausf\u00fchrliche Infos gibt es auch auf <a href=\"http:\/\/www.ksklb.de\/wohnmarktbericht\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.ksklb.de\/wohnmarktbericht<\/a>.<\/p>\n<p><strong> Aktuelle wirtschaftliche Lage <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Deutschland befindet sich in der Rezession und ist Schlusslicht beim Wachstum in Europa, so das aktuelle Gutachten des Wirtschaftsforschungsinstituts ifo. Der ifo Gesch\u00e4ftsklimaindex fiel im September auf 85,4 Punkte. Dies ist der vierte R\u00fcckgang in Folge. Die Unternehmen waren insbesondere mit den laufenden Gesch\u00e4ften weniger zufrieden. Auch der Ausblick auf die kommenden Monate tr\u00fcbte sich weiter ein. Die deutsche Wirtschaft ger\u00e4t immer st\u00e4rker unter Druck. Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Index auf den niedrigsten Wert seit Juni 2020 gesunken. Auch die Erwartungen fielen deutlich pessimistischer aus. Der Auftragsmangel hat sich versch\u00e4rft. Die Kernbranchen der deutschen Industrie stecken in Schwierigkeiten \u2013 allen voran die f\u00fcr Baden-W\u00fcrttemberg wichtige Automobil- und Zulieferer-Industrie.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Bauhauptgewerbe ist der Index zwar gestiegen. Dies war auf weniger pessimistische Erwartungen zur\u00fcckzuf\u00fchren. Mit den laufenden Gesch\u00e4ften waren die Unternehmen hingegen etwas unzufriedener. Der Index befindet sich zudem auf historisch niedrigem Niveau.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Konjunktur stagniert \u2013 Wirtschaft schrumpft<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die deutsche Konjunktur kann sich in diesem Jahr nicht aus der Stagnation l\u00f6sen. Das liegt an einer verhaltenen Nachfrage aus dem Ausland, einer restriktiven und unsteten Fiskalpolitik der Bundesregierung, die sowohl das Konsumentenvertrauen als auch Investitionen bremst, und an einer trotz erster Zinssenkungen nach wie vor straffen Geldpolitik der EZB. Die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) wird 2024 auf der Stelle treten (0 Prozent Wachstum im Jahresdurchschnitt). Zu diesem Ergebnis kommt das Institut f\u00fcr Makro\u00f6konomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-B\u00f6ckler-Stiftung in seiner neuen Konjunkturprognose.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Baden-W\u00fcrttemberg ist das BIP im dritten Quartal 2024 weiter zur\u00fcckgegangen. Laut dem Institut f\u00fcr Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) und der Universit\u00e4t Hohenheim ist das BIP im dritten Quartal 2024 gegen\u00fcber dem zweiten Quartal um 0,2 Prozent zur\u00fcckgegangen. Dies w\u00e4re das f\u00fcnfte Quartal in Folge mit einem negativen Wirtschaftswachstum. Nach den Prognosewerten wird die baden-w\u00fcrttembergische Wirtschaft im Jahr 2024 um knapp 2 Prozent schrumpfen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Besch\u00e4ftigung im Aufw\u00e4rtstrend<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wegen der angespannten wirtschaftlichen Situation entwickelt sich die Besch\u00e4ftigung sp\u00fcrbar ged\u00e4mpft. Der Aufw\u00e4rtstrend wird sich aber dennoch fortsetzen. Das geht aus der im September 2024 ver\u00f6ffentlichten Prognose des Instituts f\u00fcr Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Die Zahl der Erwerbst\u00e4tigen steigt im Jahresverlauf 2024 demnach nur noch leicht um 170.000 Personen und 2025 um 180.000. Allerdings steigt auch die Zahl der Arbeitslosen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf dem S\u00fcdwest-Arbeitsmarkt f\u00e4llt die Herbstbelebung aufgrund der kraftlosen Konjunktur ebenfalls schwach aus. Im September lag die Zahl der Arbeitslosen bei 277.050 und somit 2,4 Prozent unter dem Wert des Vormonats \u2013 jedoch \u00fcber dem Niveau der Vorjahreswerte. Ein Jahr zuvor hatten 252.231 Menschen in Baden-W\u00fcrttemberg keine Besch\u00e4ftigung. Die Arbeitslosenquote ging um 0,1 Punkte auf 4,3 Prozent zur\u00fcck, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit in Stuttgart mitteilte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit einer Erwerbst\u00e4tigenquote von 78,9 Prozent liegt Baden-W\u00fcrttemberg \u00fcber dem EU-Durchschnitt (69,8 Prozent). In Deutschland insgesamt belief sich die Quote auf 76,9 Prozent. Neben der Zuwanderung f\u00fchrte eine steigende Erwerbsbeteiligung der Frauen zu einer steigenden Zahl der Erwerbst\u00e4tigen in den letzten Jahren. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren 2023 jahresdurchschnittlich rund 6,45\u202fMillionen Personen in Baden-W\u00fcrttemberg erwerbst\u00e4tig. Dies war der bisher h\u00f6chste ermittelte Wert. Verglichen mit dem Vorjahr stieg die Erwerbst\u00e4tigenzahl um rund 60\u202f900 bzw. 1,0 Prozent an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Baden-W\u00fcrttemberg fehlen 250.000 Wohnungen \u2013 insbesondere bezahlbare<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vom Ziel, 400.000 neue Wohnungen pro Jahr zu bauen, ist die Bundesregierung weit entfernt. Experten der Immobilienwirtschaft warnen vor &#8220;dramatischen Einbr\u00fcchen&#8221; im Wohnungsneubau. Der Rat der Immobilienweisen kritisierte unter anderem hohe staatliche Abgaben und teils unzureichende F\u00f6rderangebote. Bauen sei einfach zu teuer. Der Mangel insbesondere an bezahlbarem Wohnraum wird sich weiter versch\u00e4rfen. Dem Ifo-Institut zufolge werden in diesem Jahr in Deutschland rund 600.000 Wohnungen fehlen, im kommenden Jahr d\u00fcrften es 720.000 und bis 2027 dann 830.000 sein. In Baden-W\u00fcrttemberg fehlen aktuell 250.000 Wohnungen. Die Situation sei schlechter als in Zeiten der Finanzkrise 2008.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Inflation deutlich gesunken <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Inflationsrate in Deutschland hat sich nach Rekorden von 8,8 Prozent im Oktober und November 2022 deutlich auf 1,6 Prozent im September 2024 reduziert. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, hatte die Inflation zuletzt vor gut drei Jahren (M\u00e4rz 2021: +1,8 Prozent) unterhalb von zwei Prozent gelegen. Die Preisr\u00fcckg\u00e4nge bei Energie d\u00e4mpften die Inflationsrate im August und September noch st\u00e4rker als in den Monaten zuvor. Dagegen wirkten die weiterhin \u00fcberdurchschnittlichen Preiserh\u00f6hungen bei Dienstleistungen inflationstreibend.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als Reaktion auf die sinkenden Inflationsraten, hat die Europ\u00e4ische Zentralbank (EZB) seit Juni 2024 vergangene Woche die Leitzinsen zum dritten Mal in Folge gesenkt, auf nunmehr 3,4 Prozent. Da die Kreditinstitute damit gerechnet hatten, haben sie die Zinssenkungen bereits fr\u00fchzeitig nach und nach bei den Finanzierungskonditionen f\u00fcr Immobilienkredite eingepreist. Die aktuellen Hypothekenzinsen sind auf einem Tiefststand seit Sommer 2022.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Steigende Reall\u00f6hne als Impulsgeber<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vorstandsmitglied Thomas Raab er\u00f6ffnete das Pressegespr\u00e4ch anl\u00e4sslich der Vorstellung des 6. Immobilienmarktberichtes der Kreissparkasse Ludwigsburg am 24. Oktober 2024 mit den Worten: \u201eImmobilienw\u00fcnsche lassen sich wieder erf\u00fcllen. Durch die gestiegenen L\u00f6hne auf der einen Seite sowie die gesunkenen Preise und Zinsen auf der anderen Seite entspannt sich die K\u00e4ufersituation, die Nachfrage steigt und die Preise sind wieder aufw\u00e4rts gerichtet.\u201c<\/p>\n<p><strong> Der Immobilienmarkt im Landkreis Ludwigsburg im \u00dcberblick<br \/>\n<\/strong><strong>Angespannte Lage am lokalen Mietmarkt \u2013 neues Rekordhoch erreicht<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Einwohnerzahl im Landkreis Ludwigsburg ist erneut angestiegen \u2013 inzwischen leben hier 554.183 Menschen (Stand 30.06.2024). Der Bedarf an Wohnraum ist ungebrochen hoch. Auf der anderen Seite sanken die genehmigten Bauantr\u00e4ge f\u00fcr Neubauwohnungen 2023 (63 St\u00fcck) im Vergleich zum Vorjahr in Ludwigsburg laut IVD-CityReport um weitere 10 Prozent.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit der Zinswende suchen neben den klassischen Mietern auch zahlreiche ehemalige Kaufinteressenten, f\u00fcr die ein Erwerb durch die gestiegenen Finanzierungskosten nicht mehr machbar war oder ist, nach ad\u00e4quaten Mietobjekten. Somit hat sich die Nachfrage sp\u00fcrbar vom Kauf- ins Mietsegment verschoben. Bei einer zunehmenden Verknappung des Angebots stiegen die Mieten in den vergangenen Monaten deutlich. Die Neuvertragsmieten f\u00fcr Wohnungen lagen laut IVD in Ludwigsburg im Fr\u00fchjahr 2024 durchschnittlich bei 12,50 \u20ac\/m\u00b2 f\u00fcr Altbauobjekte, 12,80 \u20ac\/m\u00b2 f\u00fcr Bestandsobjekte und 15,50 \u20ac\/m\u00b2 f\u00fcr Neubauobjekte. Gegen\u00fcber dem Fr\u00fchjahr 2023 betrugen die Preissteigerungen somit bis zu +11,6 Prozent. Die Mieten in und um Ludwigsburg erreichen damit ein neues Rekordhoch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Preisr\u00fcckgang am Immobilienmarkt in Ludwigsburg im 2. Quartal gestoppt<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDurch die gestiegenen Mietpreise kommen viele unserer Kunden ins Gr\u00fcbeln und suchen unseren Rat, ob es nicht g\u00fcnstiger ist, eine Immobilie zu finanzieren und den Traum von den eigenen vier W\u00e4nden zu realisieren\u201c, so Christopher Gentzcke, Abteilungsdirektor Immobilien- und GewerbekundenCenter. \u201eInsgesamt sind 1.943 Kunden bei uns als Suchende gelistet. Dem gegen\u00fcber stehen 121 Objekte, die wir derzeit im Angebot haben. Der Bedarf ist weiterhin gro\u00df und die Nachfrage nach Immobilien steigt wieder sp\u00fcrbar.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Fr\u00fchjahr 2024 kosteten Eigentumswohnungen aus dem Bestand in Ludwigsburg im Schnitt 3.680 \u20ac\/m\u00b2 (-11,8 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum), neuerrichtete Objekte lagen bei 6.250 \u20ac\/m\u00b2 (-4,3 %). Im Bestand kosteten freistehende Einfamilienh\u00e4user in Ludwigsburg im Fr\u00fchjahr 2024 im Schnitt 703.000 Euro (-16 %), Doppelhaush\u00e4lften lagen bei 645.000 Euro<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">(-14,8 %), Reihenmittelh\u00e4user bei 555.000 Euro (-13,7 %). Neuesten Marktberichten zufolge scheint die gro\u00dfe Krise beendet und die Phase der durchg\u00e4ngigen Preisanpassungen vorbei zu sein. Im dritten Quartal 2024 stiegen die Preise von Bestandswohnungen wieder an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Neubausegment sind sowohl das Angebot als auch die Nachfrage gering. Es finden kaum Transaktionen statt. Dies spiegelt sich auch bei den Baugenehmigungen wider. Laut Landratsamt haben sich die Baugenehmigungen im Landkreis bei Wohnungen halbiert, n\u00e4mlich von 1.467 im Jahr 2022 auf 740 im Jahr 2023. F\u00fcr Einfamilienh\u00e4user sank die Anzahl der Baugenehmigungen im gleichen Zeitraum von 287 auf 201. Tendenziell zeigen die Preise weiterhin leicht nach unten \u2013 wegen der hohen Baukosten und Auflagen besteht beim Neubau aber kaum Verhandlungsspielraum.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gentzcke erkl\u00e4rte: \u201eStuttgart geh\u00f6rt zu den Top-7-St\u00e4dten in Deutschland was die Immobilienpreise angeht. Der Landkreis Ludwigsburg befindet sich im sogenannten \u201aSpeckg\u00fcrtel von Stuttgart\u2018 und z\u00e4hlt damit auch zu dem gefragten Standort. Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt, um zu kaufen, bevor die Preise wieder noch deutlicher steigen. \u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Energieeffizienz beeinflusst weiterhin die Preisentwicklung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr den Wert einer Immobilie ist nicht mehr nur die Lage entscheidend, sondern weiterhin die Energieeffizienz ein wesentliches Thema. Je schlechter die W\u00e4rmed\u00e4mmung und je h\u00f6her der Energieverbrauch, umso gr\u00f6\u00dfer die Preisabschl\u00e4ge. Dies gilt f\u00fcr Mietwohnungen, Eigentumswohnungen und Einfamilienh\u00e4user gleicherma\u00dfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Nachfrage f\u00fcr gewerbliche Immobilien spiegelt Konjunktur wider<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDie Fl\u00e4chenums\u00e4tze in der Region liegen deutlich unter dem 5-Jahres-Durchschnitt. Im station\u00e4ren Einzelhandel ging die Nachfrage enorm zur\u00fcck, was sich unmittelbar auf sinkende Mietpreise auswirkt. B\u00fcrofl\u00e4chen m\u00fcssen modernen Standards entsprechen, eine gute Infrastruktur und eine hohe Aufenthaltsqualit\u00e4t vorweisen\u201c, beschrieb Gentzcke die herausfordernde Situation bei den Gewerbeimmobilien. Besser sieht es im Lager- und Logistikbereich aus. Eine noch ordentliche Nachfrage best\u00fcnde f\u00fcr Hallen- und Werkstattfl\u00e4chen. Am gr\u00f6\u00dften ist die Nachfrage nach Logistikfl\u00e4chen, die jedoch in der Region absolute Mangelware sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gro\u00dfinvestoren: gestiegene Renditen und erh\u00f6hte Abschreibungen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um Verm\u00f6gen langfristig wertstabil anzulegen, ist die Kapitalanlage in Immobilien weiterhin ein attraktiver Baustein. Die Renditen sind inzwischen wieder deutlich angestiegen und liegen abh\u00e4ngig von der Energieeffizienz, Immobilien-Art, Lage, Baujahr und Zustand des Objekts bei mindestens 5 Prozent und dar\u00fcber (Vorjahresvergleich: 3 bis 5 Prozent). Der energetische Zustand einer Immobilie wird dabei immer entscheidender.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit M\u00e4rz 2024 hat die Bundesregierung die degressive Absetzung f\u00fcr Abnutzung (AfA) auf 5 Prozent erh\u00f6ht, um den Wohnungsneubau f\u00fcr Investoren wieder attraktiver zu machen. F\u00fcr einzelne Investoren wird dadurch die Investition in Immobilien wieder interessanter.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eAufgrund der geringeren Neubaut\u00e4tigkeit sind weitere Engp\u00e4sse am Wohnungsmarkt und steigende Mieten zu erwarten. Attraktive Objekte werden immer rarer. Bei der Suche sind wir gerne behilflich. Dar\u00fcber hinaus bieten wir Investoren ein sogenanntes \u201aSorglos-Paket\u2018. Bei der B\u00fcndelung s\u00e4mtlicher Dienstleistungen, wie z. B. die Haus- und Mietverwaltung sowie die Durchf\u00fchrung von Renovierungsarbeiten, k\u00f6nnen wir auf ein Netzwerk an professionellen Kooperationspartnern zugreifen\u201c, so Gentzcke.<\/p>\n<p><strong>Welche Ver\u00e4nderungen bringt die Zinswende<br \/>\n<\/strong><strong>Baufinanzierung: Zinsniveau wieder attraktiv<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach einem rasanten Anstieg seit Anfang 2022 senkte die EZB den Leitzins ab Juni 2024 wieder, zuletzt am 17.10.2024 auf 3,4 Prozent. \u201eDamit ist der Zinsgipfel deutlich \u00fcberschritten und die Finanzierungszinsen wurden wieder attraktiver\u201c, erkl\u00e4rte Gentzcke.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Bauzinsen der Kreissparkasse Ludwigsburg bewegen sich momentan bei einer Zinsfestschreibung von 10 Jahren und 80 Prozent Beleihung zwischen 3,3 und 3,6 Prozent p. a. \u2013 mit dem neuen Sonderkreditprogramm kann man sich ab sofort 3,2 Prozent effektiven Jahreszins bis 300.000 Euro Nettodarlehensbetrag f\u00fcr zehn Jahre bei einer anf\u00e4nglichen Tilgung von 1,0 Prozent p. a. sichern. Die Sonderkondition gilt noch bis 31.12.2024. Die Summe der neu abgeschlossenen Baufinanzierungen von Privatpersonen bei der Kreissparkasse betrug bis 30.09.2024 208 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 189 Mio. Euro).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eUnsere Kunden waren bereits in der Vergangenheit gut beraten, sich g\u00fcnstige Zinsen langfristig zu sichern. Diese Zinssicherung macht sich momentan bezahlt. Unsere Finanzierungsberater helfen allen Interessierten, die individuell besten Konditionen und Konstellationen zu finden \u2013 vom Volltilger-Darlehen mit langen Laufzeiten von bis zu 20 Jahren \u00fcber Kombikredite mit der LBS bis zur fr\u00fchzeitigen Anschlussfinanzierung 48 Monate vor Ablauf durch Forwarddarlehen. Dar\u00fcber hinaus haben wir speziell ausgebildete Berater zur energetischen Sanierung, die einen \u00dcberblick \u00fcber die aktuellen F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten der KfW bzw. von Bund und Land bieten und den Finanzierungsbedarf errechnen k\u00f6nnen\u201c, empfahl Gentzcke.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Bausparen \u2013 ein wichtiger Bestandteil der Eigenheimplanung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wer den Traum von den eigenen vier W\u00e4nden wahr machen will, sollte am besten fr\u00fchzeitig beginnen, Eigenkapital anzusparen und sich mit einem Bausparvertrag langfristig planbare Zinsen sichern. Beim Bausparen wird das angesparte Guthaben moderat verzinst und man sichert sich bereits heute einen g\u00fcnstigen Finanzierungszins f\u00fcr die Zukunft. Damit ist man auf der sicheren Seite und man kann weiteren Zinssteigerungen gelassen entgegensehen. Zudem sind Sondertilgungen beim Bauspardarlehen jederzeit m\u00f6glich. Zur Eigenkapitalbildung bietet die Kreissparkasse anl\u00e4sslich des 100. Weltspartags noch weitere renditestarke Alternativen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bis September 2024 wurden bei der Kreissparkasse bereits Bausparvertr\u00e4ge mit einer Gesamtsumme von \u00fcber 161 Mio. Euro abgeschlossen. Mit dieser Bausparsumme z\u00e4hlen die Ludwigsburger derzeit den erfolgreichsten Sparkassen in Baden-W\u00fcrttemberg. Bausparen ist weiterhin ein wichtiger Bestandteil der Finanzierung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>EU-Geb\u00e4uderichtlinie zum Klimaschutz: Fit f\u00fcr 2045?<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In einer neuen Richtlinie zur Geb\u00e4udeenergieeffizienz hat die EU beschlossen, bis 2045 den Energieverbrauch bei bestehenden Geb\u00e4uden drastisch zu reduzieren. Laut Deutsche Energie-Agentur (dena) sollen beispielsweise mindestens 55 Prozent des R\u00fcckgangs des durchschnittlichen Prim\u00e4renergieverbrauchs durch die Renovierung der 43 Prozent der Wohngeb\u00e4ude mit der schlechtesten Gesamtenergieeffizienz erreicht werden. Bei den restlichen 57 Prozent der Bestandsgeb\u00e4ude soll eine Reduktion des Energieverbrauchs um 45 Prozent erreicht werden. Neue Geb\u00e4ude sollen ab 2030 von vornherein klimafreundlich konzipiert werden. Wie die Ziele konkret erreicht werden, legen die EU-Staaten zu gro\u00dfen Teilen selbst fest. Auch m\u00f6gliche Sanktionen f\u00fcr Immobilieneigent\u00fcmer, die diese Ziele nicht rechtzeitig erreichen, werden im Rahmen der Umsetzung in nationales Recht bis voraussichtlich Mitte 2026 diskutiert.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Darlehenszinsen gesunken Immobilienpreise steigen wieder Mieten steigen weiter Inflation wieder unter 2 Prozent Kaufkraft steigt Energieeffizienz und Lage wichtig f\u00fcr Wertentwicklung der Immobilie Bausparen hilft verl\u00e4ssliche Zinsen zu sichern Ludwigsburg.| Bereits zum 6. 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