{"id":173145,"date":"2024-04-18T17:10:43","date_gmt":"2024-04-18T16:10:43","guid":{"rendered":"https:\/\/die-webzeitung.de\/ludwigsburg\/?p=173145"},"modified":"2024-04-18T17:11:32","modified_gmt":"2024-04-18T16:11:32","slug":"bosch-setzt-auf-innovationen-partnerschaften-und-zukaeufe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/die-webzeitung.de\/ludwigsburg\/2024\/04\/18\/bosch-setzt-auf-innovationen-partnerschaften-und-zukaeufe\/","title":{"rendered":"Bosch setzt auf Innovationen, Partnerschaften und Zuk\u00e4ufe"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Kostensenkung bleibt im Fokus &#8211; Wachstumsziele erfordern hohe Ertrags- und Finanzkraft<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">Im Gesch\u00e4ftsjahr 2023 vorangekommen: Umsatz stieg auf 91,6 Milliarden Euro \/ operative EBIT-Rendite mit 5,3 Prozent \u00fcber Vorjahr.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Ausblick 2024 bleibt verhalten: Umsatzanstieg von f\u00fcnf bis sieben Prozent erwartet \/ EBIT-Rendite h\u00f6chstens auf Vorjahresniveau.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Wachstumsfelder gezielt ausbauen: Beispiel Medizintechnik \u2013 Investitionen von 300 Millionen Euro mit zwei neuen Partnern.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Bosch-Chef Hartung: \u201eWir wollen mit Innovationen, Partnerschaften und Zuk\u00e4ufen in der Transformation unserer Branchen trotz konjunkturellem Gegenwind wachsen und unsere Chancen nutzen.\u201c<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Bosch-Finanzchef Forschner: \u201eUnsere Ziele f\u00fcr 2024 sind sehr ambitioniert \u2013 wir erwarten keinen konjunkturellen R\u00fcckenwind und m\u00fcssen weiter Kosten senken, um wettbewerbsf\u00e4hig zu bleiben.\u201c<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Stuttgart \/ Renningen.| Die Bosch-Gruppe hat ihren Umsatz und Ertrag 2023 gesteigert und setzt ihre Wachstumsstrategie auch in schwierigem Umfeld erfolgreich um: \u201eWir haben im Gesch\u00e4ftsjahr 2023 unsere wirtschaftlichen Ziele erreicht und in einer Reihe von Gesch\u00e4ftsfeldern unsere Marktposition gest\u00e4rkt, sei es bei Halbleitern oder integrierten Geb\u00e4udesystemen\u201c, sagte Stefan Hartung, Vorsitzender der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der Robert Bosch GmbH, anl\u00e4sslich der Bilanzvorlage des Unternehmens. \u201eMit Innovationen, Partnerschaften und Zuk\u00e4ufen wollen wir in der Transformation unserer Branchen trotz konjunkturellem Gegenwind wachsen.\u201c Langfristig will das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen eine durchschnittliche j\u00e4hrliche Umsatzsteigerung von sechs bis acht Prozent bei einer Rendite von mindestens sieben Prozent erreichen. Zudem soll es in allen Weltregionen zu den f\u00fchrenden drei Anbietern in wesentlichen M\u00e4rkten geh\u00f6ren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gezielt baut Bosch auch Innovationsfelder mit Wachstumschancen aus und k\u00fcndigte zum Beispiel in der Medizintechnik den Einstieg in eine neuartige BioMEMS-Technologie an, die Molekulardiagnostik mit der Mikrosystemtechnik verbindet. Diese erm\u00f6glicht auf einem Chip gezielte Tests auf bis zu 250 genetische Merkmale wie etwa Erreger oder genetische Mutationen \u2013 und das direkt am Point-of-Care, zum Beispiel in einer Arztpraxis. \u201eBioMEMS verbindet die Molekulardiagnostik mit der Mikrosystemtechnik, wie Bosch sie in Smartphones ebenso wie im ESP-Schleuderschutz einsetzt\u201c, sagte Hartung. Ein erster BioMEMS-Test soll auf verschiedene Erreger der Sepsis zielen, bekannt auch als Blutvergiftung. Daf\u00fcr ist Bosch k\u00fcrzlich eine Entwicklungs- und Vertriebspartnerschaft mit Randox eingegangen. Eine weitere strategische Partnerschaft mit R-Biopharm soll die Entwicklung eines vollautomatisierten Tests auf multiresistente Bakterien voranbringen. Daf\u00fcr will Bosch mit den beiden Partnern gemeinsam rund 300 Millionen Euro bis 2030 investieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Umsatz und Ergebnis 2023 verbessert \u2013 2024 bleibt weiterhin angespannt<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im zur\u00fcckliegenden Gesch\u00e4ftsjahr erwirtschaftete Bosch trotz ung\u00fcnstiger Konjunktur- und Marktbedingungen einen Umsatz von 91,6 Milliarden Euro. Dies ist ein Anstieg von 3,8 Prozent, wechselkursbereinigt ein Plus von 8,0 Prozent. Das operative Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern (EBIT) betrug 4,8 Milliarden Euro (2022: 3,8 Milliarden Euro). Die operative EBIT-Rendite lag mit 5,3 Prozent einen Prozentpunkt \u00fcber dem Vorjahr und damit \u00fcber den Erwartungen, aber weiterhin unter der langfristig erforderlichen Zielrendite von mindestens sieben Prozent. Diese will Bosch 2026 erreichen. \u201eEine hohe Ertrags- und Finanzkraft ist notwendig, um unsere Wachstumsziele m\u00f6glichst selbst zu finanzieren\u201c, erkl\u00e4rte Markus Forschner, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und Finanzchef der Robert Bosch GmbH. \u201eEin erfolgreicher Endspurt hat dazu beigetragen, dass sich unsere Erwartungen f\u00fcr 2023 insgesamt erf\u00fcllt haben. Allerdings wird das Gesch\u00e4ftsjahr 2024 mindestens so herausfordernd wie 2023.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr das laufende Jahr sind insgesamt die Aussichten von Bosch auch vor dem aktuellen konjunkturellem Hintergrund weiter verhalten. \u201eF\u00fcr 2024 erwarten wir keinen konjunkturellen R\u00fcckenwind\u201c, sagte Forschner. Demnach rechnet der Finanzchef f\u00fcr 2024 nur mit einem globalen Wirtschaftswachstum von 2,3 Prozent und geht von einer stagnierenden Fahrzeugproduktion und einem weiterhin schwachen Maschinenbaumarkt aus. Bei den Konsumg\u00fcterm\u00e4rkten k\u00f6nnte es hingegen nach zwei Jahren Zur\u00fcckhaltung eine leichte Verbesserung geben. F\u00fcr das eigene Gesch\u00e4ft erwartet Bosch eine Stabilisierung, zu der Innovationen und die verst\u00e4rkte internationale Aufstellung beitragen sollen. Zum Beispiel entstehen eine Herdfabrik in \u00c4gypten und ein Werk f\u00fcr K\u00fchlger\u00e4te in Mexiko.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im ersten Quartal 2024 lag der Umsatz der Bosch-Gruppe 0,8 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum, wechselkursbereinigt stiegen hingegen die Erl\u00f6se um 2,7 Prozent. \u201eDaran wird deutlich, dass der Umsatzanstieg um f\u00fcnf bis sieben Prozent, wie wir ihn mit unserer Planung f\u00fcr das Gesamtjahr anpeilen, sehr ambitioniert ist\u201c, sagte Forschner. Der Finanzchef machte deutlich, dass es schwierig sein wird, die operative EBIT-Rendite gegen\u00fcber dem Vorjahr zu steigern: \u201eNeben dem verhaltenen Marktumfeld und den voraussichtlich weiter steigenden Vorleistungen f\u00fcr Zukunftsthemen kommen Restrukturierungen und Prozessverbesserungen hinzu, die zun\u00e4chst belasten und sich erst sp\u00e4ter positiv auswirken.\u201c Dazu muss Bosch weiter Kosten senken und Strukturen ver\u00e4ndern, um in der Transformation der Branchen wettbewerbsf\u00e4hig zu bleiben. Forschner sagte: \u201eWir werden die erforderlichen Ma\u00dfnahmen konsequent, aber mit Augenma\u00df umsetzen.\u201c Notwendige Personalanpassungen sollen dabei m\u00f6glichst ohne betriebsbedingte K\u00fcndigungen und im Austausch mit den Sozialpartnern erfolgen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wachstumsfeld: Nachhaltige Mobilit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In seinem Kerngesch\u00e4ft Mobility treibt Bosch strategische Entscheidungen f\u00fcr kommendes Wachstum zielstrebig voran: Allein in diesem Jahr laufen rund 30 Serienprojekte f\u00fcr Elektrofahrzeuge an. \u201eDie Elektromobilit\u00e4t kommt \u2013 die Frage ist nur, wie schnell in den verschiedenen Regionen der Welt\u201c, sagte Hartung. \u201eIn Europa werden 2030 nach unserer Einsch\u00e4tzung voraussichtlich 70 Prozent aller Neuwagen reine Elektroautos sein, in China und Nordamerika 40 bis 50 Prozent.\u201c Wo gro\u00dfe Distanzen mit schweren Fahrzeugen zu \u00fcberwinden seien, blieben laut dem Bosch-Chef L\u00f6sungen wie Plug-in-Hybrid und Range-Extender noch einige Zeit gefragt. Weiteren Schub erwartet Bosch Mobility aus der Fahrdynamik-Technologie: Mit neuen und redundanten Bremssystemen, zugeschnitten besonders auf das elektrifizierte und automatisierte Fahren, w\u00e4chst Bosch j\u00e4hrlich um zehn Prozent \u2013 deutlich st\u00e4rker als der Markt. Mit dem Vehicle Motion Management (VMM) setzt Bosch auf eine innovative Systeml\u00f6sung, die k\u00fcnftig alle Fahrzeugbewegungen koordiniert, indem es Bremse, Lenkung, Antrieb und D\u00e4mpfung ansteuert. Allein f\u00fcr zur\u00fcckliegende Wintererprobungen hat Bosch mehr als 20 Testfahrzeuge gro\u00dfer Marken mit Varianten des VMM ausgestattet. \u201eWir sind fr\u00fch unterwegs und werden in diesem Jahr bereits mit einem ersten Auftrag in Serie gehen\u201c, erkl\u00e4rte Hartung. Insgesamt will das Unternehmen damit im Jahr 2030 bereits einen Umsatz in dreistelliger Millionenh\u00f6he erzielen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wachstumsfeld: Wasserstoff<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Wachstumsfeld Wasserstoff bekr\u00e4ftigt Bosch seine gesch\u00e4ftliche Erwartung: 2030 kann der Umsatz mit Wasserstoff-Technik voraussichtlich f\u00fcnf Milliarden Euro erreichen. \u201e2023 ist unsere Produktion von Brennstoffzellen-Systemen in Stuttgart und im chinesischen Chongqing angelaufen\u201c, sagte Hartung. Leitmarkt werde voraussichtlich zun\u00e4chst China sein, in Europa und Nordamerika erwartet Bosch erst in der n\u00e4chsten Dekade gr\u00f6\u00dfere Zuw\u00e4chse. Aus technischer Sicht ist der schnellste Weg zum klimaneutralen Nutzfahrzeug-Verkehr mit dem Wasserstoff-Motor m\u00f6glich. F\u00fcr die entsprechende Technik sieht Bosch 2030 ein Marktvolumen von nahezu einer Milliarde Euro. Der Bosch-Chef erkl\u00e4rte: \u201eSchon in diesem Jahr kommt in Indien ein Wasserstoffmotor mit unserer Einblastechnik auf die Stra\u00dfe, und wir arbeiten bereits an f\u00fcnf Serienauftr\u00e4gen namhafter Lkw-Hersteller aus allen Teilen der Triade.\u201c Auch an der kr\u00e4ftig zunehmenden Wasserstoff-Erzeugung will Bosch teilhaben: Weltweit wird bis 2030 die Kapazit\u00e4t f\u00fcr die Wasserstoff-Elektrolyse gut 170 Gigawatt installierter Leistung erreichen \u2013 rund 25-mal so viel wie heute. \u201eMit unserem Elektrolyse-Stack sind wir auf Kurs zum Markteintritt im n\u00e4chsten Jahr\u201c, erl\u00e4uterte Hartung. \u201eBosch soll k\u00fcnftig nicht nur als Name f\u00fcr Wasserstoff-Antriebe, sondern auch f\u00fcr die Wasserstoff-Produktion stehen. Wir werden als Zulieferer den Zukunftsmarkt aktiv mitgestalten.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wachstumsfeld: W\u00e4rmepumpen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wachstumschancen nutzt Bosch konsequent auch im Bereich Heizungstechnik. Obwohl der europaweite W\u00e4rmepumpen-Markt 2023 stagnierte, konnte Bosch sein Gesch\u00e4ft um nahezu 50 Prozent steigern. In den kommenden Jahren will Bosch in dem Segment deutlich st\u00e4rker als der Markt wachsen. \u201eWir haben nicht nur in unsere Produktion investiert, sondern auch unser Produktportfolio ausgebaut \u2013 von kosteng\u00fcnstigen bis hin zu leisen und effizienten W\u00e4rmepumpen\u201c, sagte Hartung. Von Hybridheizungen, der Kombination aus W\u00e4rmepumpe f\u00fcr den Grundbetrieb und einer Gastherme f\u00fcr die Spitzenlast, verspricht sich der Bosch-Chef weiteres Absatzpotenzial. Diese erm\u00f6glichen die effiziente Dekarbonisierung f\u00fcr Millionen von Bestandsgeb\u00e4uden. Eine entsprechende L\u00f6sung hat Bosch erstmals f\u00fcr Mehrfamilienh\u00e4user mit bis zu 100 Wohneinheiten umgesetzt. Zugleich erinnerte Hartung an die kontroverse Debatte zum Heizungsgesetz in Deutschland, die langfristige Kaufentscheidungen behinderte und damit einen starken Einbruch im Heizungsmarkt zur Folge hatte. \u201eWo Klima- und Energiepolitik widerspr\u00fcchlich ist, werden Investoren nicht investieren, sondern warten\u201c, verdeutlichte Hartung. \u201eWachstum setzt eine klare und berechenbare F\u00f6rderpolitik voraus.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Klimapolitik: CO2-neutrale Zukunft erfordert anhaltende Investitionen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Insgesamt spielt der Klimaschutz f\u00fcr Bosch weiterhin eine zentrale Rolle. Er bietet aus Sicht von Stefan Hartung gro\u00dfe Wachstumschancen, auch wenn sich M\u00e4rkte wie die Elektromobilit\u00e4t verz\u00f6gert entwickeln w\u00fcrden. \u201eAllerdings sehen wir, dass der Klimaschutz nicht mehr allein an der Spitze der politischen Agenda steht \u2013 unter dem Eindruck komplexer Geopolitik und zunehmender sozialer Spannungen in unserer Gesellschaft\u201c, erkl\u00e4rte Hartung. Bosch halte jedoch an den hohen Vorleistungen f\u00fcr Technologien einer CO2-neutralen Zukunft fest, um seinen Beitrag zu leisten und die Transformation an der Spitze mitzugestalten. Hartung appellierte: \u201eDie F\u00f6rderung CO2-effizienter Technologien steht zwar unter Spardruck. Klimaschutz erfordert jedoch anhaltende Investitionen \u2013 vom Staat, von Unternehmen und von jedem Einzelnen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gesch\u00e4ftsjahr 2023: Verbesserter Free-Cash-Flow, hohe Vorleistungen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">War bei Bosch die Vorratshaltung im Vorjahr noch stark durch Unsicherheiten aufgrund der Corona-Pandemie und der Halbleiterengp\u00e4sse gepr\u00e4gt, stellte sich mittlerweile eine Normalisierung ein. Auch dadurch verbesserte sich der Free-Cash-Flow auf 2,2 Milliarden Euro und lag mit 2,4 Prozent vom Umsatz \u00fcber dem Mindestziel von 1,0 Prozent. Die Eigenkapitalquote betrug 44,2 Prozent (2022: 46,6 Prozent). Die Forschungs- und Entwicklungsausgaben blieben mit 7,3 Milliarden Euro stabil auf einem hohen Niveau (2022: 7,2 Milliarden Euro) und resultieren in einer F&amp;E-Quote von acht Prozent (2022: 8,2 Prozent). Die Investitionen in Sachanlagen erreichten mit 5,5 Milliarden Euro einen neuen H\u00f6chststand (2022: 4,9 Milliarden Euro). Forschner sagte: \u201eWir achten bei den Vorleistungen, die sich 2023 insgesamt auf mehr als zw\u00f6lf Milliarden Euro summierten, auch entschlossen auf Wirtschaftlichkeit und steuern bei den Projekten gegebenenfalls nach.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gesch\u00e4ftsjahr 2023: Entwicklung nach Unternehmensbereichen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Unternehmenssektor Mobility erzielte ein Umsatzwachstum von 6,9 Prozent auf 56,2 Milliarden Euro. Wechselkursbereinigt betr\u00e4gt das Plus 10,9 Prozent. Die operative EBIT-Rendite betrug 4,4 Prozent (2022: 3,4 Prozent). Im Unternehmensbereich Industrial Technology stiegen die Erl\u00f6se auf 7,4 Milliarden Euro. Der Anstieg um 6,8 Prozent und wechselkursbereinigt um 10,2 Prozent resultiert aus der erstmaligen Konsolidierung der Zuk\u00e4ufe HydraForce und Elmo Motion Control. Die EBIT-Rendite blieb stabil mit 9,1 Prozent (2022: 9,8 Prozent). Im Unternehmensbereich Consumer Goods lag der Umsatz 6,6 Prozent unter dem Vorjahr und erreichte 19,9 Milliarden Euro, wechselkursbereinigt ein leichtes Minus von 1,2 Prozent. Die operative EBIT-Rendite blieb unver\u00e4ndert bei 4,5 Prozent. Im Unternehmensbereich Energy and Building Technology legte der Umsatz um 10,5 Prozent auf 7,7 Milliarden Euro zu, wechselkursbereinigt ein Wachstum von 13,2 Prozent. Die operative EBIT-Rendite erreichte neun Prozent (2022: sechs Prozent).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gesch\u00e4ftsjahr 2023: Entwicklung nach Regionen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Europa erreichte der Umsatz 46,8 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Zuwachs von 5,5 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr, wechselkursbereinigt von 7,9 Prozent. In Nordamerika stiegen die Erl\u00f6se um 6,2 Prozent auf 15,2 Milliarden Euro. Das Plus betr\u00e4gt wechselkursbereinigt acht Prozent. In S\u00fcdamerika lag der Umsatz bei 1,7 Milliarden Euro gegen\u00fcber 1,8 Milliarden Euro im Vorjahr. Der R\u00fcckgang belief sich auf 6,2 Prozent, wechselkursbereinigt ist das ein Wachstum von 1,8 Prozent. Asien-Pazifik einschlie\u00dflich \u00fcbriger Regionen verzeichnete einen Umsatz von 27,9 Milliarden Euro. Das ist ein leichtes Wachstum von 0,6 Prozent und wechselkursbereinigt ein deutliches Plus von 8,6 Prozent.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gesch\u00e4ftsjahr 2023: Mitarbeiterzahl steigt um etwa zwei Prozent<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weltweit besch\u00e4ftigte das Unternehmen zum Jahresende 429 416 Menschen, das sind 8 078 mehr als im Vorjahr. Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Besch\u00e4ftigten in allen Regionen gestiegen \u2013 auch in Deutschland. Der regional st\u00e4rkste Zuwachs erfolgte in Amerika.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kostensenkung bleibt im Fokus &#8211; Wachstumsziele erfordern hohe Ertrags- und Finanzkraft Im Gesch\u00e4ftsjahr 2023 vorangekommen: Umsatz stieg auf 91,6 Milliarden Euro \/ operative EBIT-Rendite mit 5,3 Prozent \u00fcber Vorjahr. Ausblick 2024 bleibt verhalten: Umsatzanstieg von f\u00fcnf bis sieben Prozent erwartet \/ EBIT-Rendite h\u00f6chstens auf Vorjahresniveau. 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