{"id":169475,"date":"2023-05-04T16:26:41","date_gmt":"2023-05-04T15:26:41","guid":{"rendered":"https:\/\/die-webzeitung.de\/ludwigsburg\/?p=169475"},"modified":"2023-05-04T16:26:41","modified_gmt":"2023-05-04T15:26:41","slug":"bosch-will-wachstum-in-regionen-und-geschaeftsfeldern-beschleunigen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/die-webzeitung.de\/ludwigsburg\/2023\/05\/04\/bosch-will-wachstum-in-regionen-und-geschaeftsfeldern-beschleunigen\/","title":{"rendered":"Bosch will Wachstum in Regionen und Gesch\u00e4ftsfeldern beschleunigen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Solides Gesch\u00e4ftsjahr 2022 legt Basis f\u00fcr die Zukunft<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\"><strong>Ziele f\u00fcr Gesch\u00e4ftsjahr 2022 erreicht: Umsatz 88,2 Milliarden Euro \/ Ergebnis 3,8 Milliarden Euro \/ operative EBIT-Rendite 4,3 Prozent.<\/strong><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><strong>Ausblick 2023: Wachstum Weltwirtschaft 1,7 Prozent \/ Umsatzplus sechs bis neun Prozent \/ operative EBIT-Rendite bei f\u00fcnf Prozent.<\/strong><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><strong>Hohe Investitionen f\u00fcr die Zukunftssicherung: 2022 gingen mehr als zw\u00f6lf Milliarden Euro in Forschung, Entwicklung und Sachanlangen.<\/strong><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><strong>Neuaufstellung des Mobility-Gesch\u00e4fts: Gesch\u00e4ftssektor strebt im Jahr 2029 mehr als 80 Milliarden Euro Umsatz an.<\/strong><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><strong>Bosch-Chef Hartung: \u201eUnser Ziel ist es, mit Technik f\u00fcrs Leben \u00fcber alle Weltregionen hinweg zu wachsen und in relevanten M\u00e4rkten zu den f\u00fchrenden drei Anbietern zu geh\u00f6ren.\u201c<\/strong><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><strong>Bosch-Finanzchef Forschner: \u201e2023 wollen wir einen weiteren Schritt in Richtung unserer langfristigen Zielrendite von mindestens sieben Prozent machen.\u201c<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Stuttgart \/ Renningen.| Bosch hat im herausfordernden Jahr 2022 seine Gesch\u00e4ftsziele \u00fcbertroffen: Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen steigerte seinen Gesamtumsatz auf 88,2 Milliarden Euro gegen\u00fcber 78,7 Milliarden Euro im Vorjahr. Das ist ein Plus von zw\u00f6lf Prozent, wechselkursbereinigt von 9,4 Prozent. Das operative Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern (EBIT) liegt mit 3,8 Milliarden Euro \u00fcber dem Vorjahreswert von 3,2 Milliarden Euro. Die operative EBIT-Rendite erh\u00f6hte sich von vier auf 4,3 Prozent. \u201eWir haben das Jahr 2022 gut gemeistert \u2013 sowohl der Umsatz als auch die Rendite lagen \u00fcber unseren Erwartungen\u201c, sagte Dr. Stefan Hartung, Vorsitzender der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der Robert Bosch GmbH, anl\u00e4sslich der Bilanzvorlage des Unternehmens. \u201eAuch wenn die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen anspruchsvoll bleiben, wollen wir unser Wachstumstempo deutlich erh\u00f6hen.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den kommenden Jahren soll bei normaler Inflation das durchschnittliche Umsatzplus j\u00e4hrlich sechs bis acht Prozent betragen, die Rendite mindestens sieben Prozent erreichen. \u201eUnser Ziel ist es, \u00fcber alle Weltregionen hinweg zu wachsen und in relevanten M\u00e4rkten zu den f\u00fchrenden drei Anbietern zu geh\u00f6ren\u201c, sagte Hartung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Kampf gegen den Klimawandel f\u00fchrt zu erheblichen Umbr\u00fcchen in Wirtschaft und Gesellschaft und beschleunigt den technologischen Wandel. \u201eIm Zuge der technologischen Transformation er\u00f6ffnen sich f\u00fcr uns Wachstumsoptionen, die wir wahrnehmen wollen, sowohl in bestehenden und angrenzenden als auch in neuen Gesch\u00e4ftsfeldern\u201c, sagte Hartung. \u201eWir liegen mit unserem Leitmotiv \u201eTechnik f\u00fcrs Leben\u201c genau richtig \u2013 bei den wichtigen Trends Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung und mehr denn je auf den Feldern Software und k\u00fcnstliche Intelligenz.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Investitionen in die Zukunft: Innovationskraft braucht Finanzkraft<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eTrotz des schwierigen Umfelds blicken wir auf solide Ergebnisse im Gesch\u00e4ftsjahr 2022. Wir haben zugleich wichtige Weichen gestellt f\u00fcr den Erfolg von Bosch auf den M\u00e4rkten von morgen\u201c, sagte Dr. Markus Forschner, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und Finanzchef der Robert Bosch GmbH. Insgesamt hat das Unternehmen im vergangenen Jahr mehr als zw\u00f6lf Milliarden Euro f\u00fcr die Zukunftssicherung ausgegeben: Die Forschungs- und Entwicklungsausgaben stiegen auf 7,2 Milliarden Euro (2021: 6,1 Milliarden Euro) \u2013 oder 8,2 Prozent vom Umsatz (2021: 7,8 Prozent). Auch die Investitionen in Sachanlagen (Capex) erh\u00f6hten sich um eine Milliarde auf 4,9 Milliarden Euro. Die Eigenkapitalquote stieg leicht auf 46,6 Prozent (2021: 45,3 Prozent). Neben den Investitionen in die Zukunft hat auch die hohe Lieferf\u00e4higkeit in Zeiten gro\u00dfer Unsicherheit Finanzmittel gebunden. Das f\u00fchrte im vergangenen Jahr zu einem negativen Free-Cash-Flow von vier Milliarden Euro. Forschner erkl\u00e4rte: \u201eAuch wenn wir \u00fcber die erforderlichen Mittel und eine hohe finanzielle Solidit\u00e4t verf\u00fcgen, m\u00fcssen wir die schwierige Balance halten zwischen Investieren und Kostendisziplin.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ausblick 2023: Kostendruck, Inflation und Abk\u00fchlung der Konjunktur<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Bosch-Gruppe konnte im ersten Quartal 2023 trotz Nachwirkungen der Corona-Pandemie ihren Umsatz um 3,5 Prozent steigern. G\u00fcnstig hat sich insbesondere Nordamerika entwickelt mit einem zweistelligen Wachstum von 18 Prozent; auch in Europa konnte das Unternehmen gut zulegen mit 7,7 Prozent. \u201eDer Start ins neue Gesch\u00e4ftsjahr zeigt, dass 2023 erneut sehr anspruchsvoll wird\u201c, sagte der Finanzchef. Er gehe dabei von anhaltend hohen Preisen auf den Rohstoff- und Energiem\u00e4rkten sowie hohen Inflationsraten aus. F\u00fcr 2023 erwartet Bosch einen Anstieg der weltweiten Wirtschaftsleistung von nur 1,7 Prozent und damit eine weitere erhebliche Abk\u00fchlung gegen\u00fcber dem Vorjahr. Trotz der m\u00e4\u00dfigen Konjunkturaussichten strebt Bosch f\u00fcr das Jahr 2023 ein Umsatzwachstum von sechs bis neun Prozent an \u2013 die angestrebte operative EBIT-Rendite 2023 liegt bei f\u00fcnf Prozent. \u201eWir wollen damit einen weiteren Schritt in Richtung unserer Zielrendite von mindestens sieben Prozent machen\u201c, sagte Forschner. \u201eEs ist ein ehrgeiziges Programm, das wir uns vorgenommen haben.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Mobility-Gesch\u00e4ft: Wachstum mit Neuaufstellung<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bosch richtet sein Mobility-Gesch\u00e4ft auf die ver\u00e4nderten Anforderungen von Markt und Kunden neu aus. Das Ziel ist, bestehende und neue Kundenbedarfe mit ma\u00dfgeschneiderten L\u00f6sungen noch besser und schneller aus einer Hand bedienen zu k\u00f6nnen. \u201eWir wollen f\u00fchrender Technologieanbieter und bevorzugter Partner unserer Kunden in der Mobilit\u00e4tsbranche bleiben. Daf\u00fcr stellen wir die Weichen\u201c, sagte Hartung. Der bisherige Unternehmensbereich \u201eMobility Solutions\u201c mit weltweit rund 230 000 Besch\u00e4ftigten an mehr als 300 Standorten in 66 L\u00e4ndern wird nun als Gesch\u00e4ftssektor \u201eBosch Mobility\u201c innerhalb des Unternehmens mit eigener Gesch\u00e4ftsverantwortung und eigenem F\u00fchrungsteam gesteuert. Die einzelnen Gesch\u00e4ftseinheiten erhalten zum 1. Januar 2024 teils einen neuen inhaltlichen Zuschnitt sowie zus\u00e4tzlich horizontale Verantwortlichkeiten. In der neuen Aufstellung soll das Mobility-Gesch\u00e4ft bis 2029 j\u00e4hrlich durchschnittlich um rund sechs Prozent wachsen und einen Jahresumsatz von mehr als 80 Milliarden Euro erreichen, k\u00fcndigte der Bosch-Chef an. Eine S\u00e4ule des k\u00fcnftigen Wachstums ist der Markt f\u00fcr Automobilsoftware, der sich bis zum Ende der Dekade voraussichtlich verdreifachen wird. Auf diesem Gebiet bietet Bosch Mobility den Kunden Softwarel\u00f6sungen f\u00fcr Betriebssysteme und dom\u00e4nenspezifische Applikationen f\u00fcr software-definierte Fahrzeuge. Auch das Gesch\u00e4ft mit Automobilelektronik baut Bosch kr\u00e4ftig aus: Um die steigende Nachfrage nach Siliziumkarbid-Chips zu bedienen, plant das Unternehmen Teile des Gesch\u00e4fts des US-Halbleiterherstellers TSI Semiconductors zu \u00fcbernehmen. Bosch will in den kommenden Jahren rund 1,4 Milliarden Euro in den kalifornischen Standort Roseville investieren und die Fertigungsst\u00e4tten von TSI Semiconductors umr\u00fcsten. Ab 2026 sollen dort die ersten Halbleiter auf 200-Millimeter-Wafern produziert werden, die auf dem innovativen Material Siliziumkarbid (SiC) basieren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Energie- und Geb\u00e4udetechnik: Wachstum mit der W\u00e4rmewende<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Insbesondere der Umbau der weltweiten Energiesysteme sorgt nach Worten Hartungs f\u00fcr weiteres Gesch\u00e4ftspotenzial: \u201eDas Wachstum liegt nicht nur auf der Stra\u00dfe, auch wenn wir dort sehr erfolgreich sind\u201c, erkl\u00e4rte Hartung. \u201eF\u00fcr die Elektrifizierung der Heizungen sto\u00dfen wir mit unseren W\u00e4rmepumpen auf gro\u00dfe Nachfrage.\u201c In diesem Feld legt Bosch ebenso \u00fcberdurchschnittlich zu wie bei den elektrischen Antrieben f\u00fcrs Auto. Das Unternehmen baut seine W\u00e4rmepumpen-Kapazit\u00e4ten aus und will bis Ende der Dekade insgesamt mehr als eine Milliarde Euro in Europa investieren: Nach Anlauf der Serienfertigung zum Jahresbeginn im deutschen Eibelshausen k\u00fcndigte Bosch k\u00fcrzlich den Bau eines weiteren Werkes im polnischen Dobromierz an. Um die Heizungsmodernisierung f\u00fcr Hausbesitzer erschwinglich zu machen, setzt Bosch auch auf Hybridl\u00f6sungen: Der Einsatz einer bestehenden Gastherme in Kombination mit einer kleineren W\u00e4rmepumpe erspart oftmals eine aufw\u00e4ndige Geb\u00e4udesanierung. Gegen\u00fcber einer reinen W\u00e4rmepumpen-L\u00f6sung k\u00f6nnen damit Modernisierungskosten um bis zu 30 Prozent sinken. Bosch erwartet, dass 2023 der europ\u00e4ische W\u00e4rmepumpen-Markt um 20 Prozent w\u00e4chst \u2013 der entsprechende Umsatz bei Bosch steigt mehr als doppelt so schnell und dieses Wachstumstempo soll sich bis Mitte der Dekade fortsetzen. Auch von der Modernisierung gewerblicher Geb\u00e4ude in Sachen Energie- und Kosteneffizienz profitiert Bosch: Zuletzt erweiterte das Unternehmen mit dem Erwerb der H\u00f6rburger AG sein Portfolio in Richtung Geb\u00e4udeautomation.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Industrietechnik und Gebrauchsg\u00fcter: Ambitionierte Wachstumsziele<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bosch ist auch bei der Industrietechnik und im Gebrauchsg\u00fctergesch\u00e4ft auf Wachstumskurs: In der Industrietechnik ist beispielsweise der Umsatz mittlerweile auf nahezu sieben Milliarden Euro gestiegen. \u201eF\u00fcr 2028 ist die Umsatzmarke von zehn Milliarden Euro das Ziel \u2013 das ist wichtig, um in der Industrietechnik vorne mit dabei zu sein\u201c, sagte der Bosch-Chef. Die k\u00fcrzliche Akquisition von HydraForce mit rund 2 100 Mitarbeitenden spiele dabei eine zentrale Rolle: \u201eMit der \u00dcbernahme des US-amerikanischen Spezialisten haben wir nicht nur unseren Umsatz mit Kompakthydraulik verdreifacht\u201c, verdeutlichte Hartung. \u201eWir sichern uns \u00fcber das HydraForce-H\u00e4ndlernetzwerk zugleich einen besseren Marktzugang in den USA.\u201c Ein neues Gesch\u00e4ftsfeld betritt Bosch Rexroth mit der Elektrifizierung mobiler Arbeitsmaschinen. Dazu hat der Gesch\u00e4ftsbereich in diesen Wochen mit dem eLion-Programm ein komplettes Produktportfolio auf den Markt gebracht \u2013 mit zahlreichen Serienprojekten bei Herstellern von Off-Highway-Fahrzeugen. \u201eDie Elektrifizierung von Traktoren, Betonmischern und Baggern trifft den Nerv der Branche.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Unternehmensbereich Gebrauchsg\u00fcter hat ebenfalls ambitionierte Wachstumsziele: Beispielsweise will Bosch Power Tools seinen Umsatz bis 2030 mehr als verdoppeln und die Marke von zehn Milliarden Euro \u00fcberschreiten. Dazu hat der Gesch\u00e4ftsbereich bereits im vergangenen Jahr gut 300 Millionen Euro investiert, etwa in die Ausweitung des Zubeh\u00f6rgesch\u00e4fts. In diesem Jahr sind weitere Investitionen im dreistelligen Millionenbereich geplant. Ein Fokus liegt dabei auf Nordamerika, die Region stellt allein mehr als 40 Prozent des weltweiten Elektrowerkzeugmarktes. Ebenso st\u00e4rkt dort die BSH Hausger\u00e4te ihre Position: Von 2024 an wird sie zum Beispiel in einer neuen Fabrik in Mexiko K\u00fchlger\u00e4te f\u00fcr den nordamerikanischen Markt fertigen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gesch\u00e4ftsjahr 2022: Entwicklung nach Unternehmensbereichen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der gr\u00f6\u00dfte Unternehmensbereich Mobility Solutions erzielte 2022 ein deutliches Plus von 16 Prozent auf 52,6 Milliarden Euro, wechselkursbereinigt 12,1 Prozent. Die operative Rendite stieg von 0,7 auf 3,4 Prozent vom Umsatz und lag \u00fcber den Erwartungen. \u201eUnseren Mobility-Umsatz konnten wir trotz andauernder Halbleiterengp\u00e4sse und der nur schwach gestiegenen Automobilproduktion kr\u00e4ftig steigern\u201c, sagte Forschner. \u201eAuch wir waren gezwungen, unsere Preise an unsere gestiegenen Kosten anzupassen.\u201c Dem Unternehmensbereich Industrial Technology kam der robuste Maschinenbaumarkt zugute. Der Umsatz stieg um 13,9 Prozent auf 6,9 Milliarden Euro \u2013 wechselkursbereinigt ein Plus von elf Prozent. Die EBIT-Rendite stieg auf 9,8 Prozent. Der Unternehmensbereich Consumer Goods sp\u00fcrte die stark nachgelassene Nachfrage nach Hausger\u00e4ten und Elektrowerkzeugen. Der Umsatz stieg dennoch um 1,5 Prozent auf 21,3 Milliarden Euro, wechselkursbereinigt um 1,6 Prozent. Zudem hat das auslaufende Russlandgesch\u00e4ft die Ertragslage belastet. Die operative EBIT-Rendite lag bei 4,5 gegen\u00fcber 10,2 Prozent im Vorjahr. Der Unternehmensbereich Energy and Building Technology erzielte 2022 einen deutlichen Umsatzzuwachs mit 17,4 Prozent auf sieben Milliarden Euro, wechselkursbereinigt um 15,9 Prozent. Ein Treiber war die hohe Nachfrage bei klimafreundlicher Heiztechnik. Die EBIT-Rendite betrug sechs Prozent (2021: 5,1 Prozent).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gesch\u00e4ftsjahr 2022: Entwicklung nach Regionen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eIn allen Regionen konnte die Bosch-Gruppe 2022 ein deutliches Umsatzplus verbuchen \u2013 am st\u00e4rksten in Amerika\u201c, sagte Forschner. In Nordamerika erh\u00f6hte sich der Umsatz um 25,7 Prozent auf 14,4 Milliarden Euro \u2013 wechselkursbereinigt ein Plus von 12,3 Prozent. In S\u00fcdamerika erreichte der Umsatz 1,8 Milliarden Euro. Das Wachstum von 26 Prozent lag wechselkursbereinigt bei 16,7 Prozent. In Europa lag der Umsatz 7,3 Prozent \u00fcber dem Vorjahr und erreichte 44,3 Milliarden Euro \u2013 wechselkursbereinigt ein Wachstum von 9,8 Prozent. In Asien-Pazifik einschlie\u00dflich \u00fcbriger Regionen stiegen die Erl\u00f6se um 12,8 Prozent auf 27,7 Milliarden Euro. Wechselkursbereinigt erreichte die Zuwachsrate 7,1 Prozent.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Mitarbeiterzahlen 2022: Weltweiter Aufbau von 18 724 Besch\u00e4ftigten<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Weltweit arbeiteten zum Stichtag 31.12.2022 in der Bosch-Gruppe 421 338 Menschen und somit 18 724 mehr als im Vorjahr. Die Besch\u00e4ftigtenzahl ist in allen Regionen gestiegen, der wesentliche Zuwachs erfolgte in Amerika und Asien-Pazifik. In Forschung und Entwicklung stieg die Anzahl der Besch\u00e4ftigten um 9 422 auf 85 543 \u2013 davon arbeiten rund 44 000 in der Software-Entwicklung.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Solides Gesch\u00e4ftsjahr 2022 legt Basis f\u00fcr die Zukunft Ziele f\u00fcr Gesch\u00e4ftsjahr 2022 erreicht: Umsatz 88,2 Milliarden Euro \/ Ergebnis 3,8 Milliarden Euro \/ operative EBIT-Rendite 4,3 Prozent. 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