{"id":165737,"date":"2022-08-12T14:22:05","date_gmt":"2022-08-12T13:22:05","guid":{"rendered":"https:\/\/die-webzeitung.de\/ludwigsburg\/?p=165737"},"modified":"2022-08-12T14:22:05","modified_gmt":"2022-08-12T13:22:05","slug":"ww-gruppe-starkes-operatives-erstes-halbjahr-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/die-webzeitung.de\/ludwigsburg\/2022\/08\/12\/ww-gruppe-starkes-operatives-erstes-halbjahr-2022\/","title":{"rendered":"W&#038;W-Gruppe: Starkes operatives erstes Halbjahr 2022"},"content":{"rendered":"<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li><strong>Trotz bilanzieller Auswirkungen von IFRS gutes Ergebnis erwirtschaftet.<\/strong><\/li>\n<li><strong>Starkes Bauspargesch\u00e4ft von W\u00fcstenrot mit h\u00f6chstem Neugesch\u00e4ft der Firmengeschichte \u2013 Zuwachs um 40\u00a0Prozent. <\/strong><\/li>\n<li><strong>Kontinuierlich wachsendes Neugesch\u00e4ft in der Schaden-\/Unfallversicherung \u2013 weiterhin guter Schadenverlauf. <\/strong><\/li>\n<li><strong>Ergebnisprognose f\u00fcr das Gesamtjahr 2022 unter Vorbehalt best\u00e4tigt \u2013 erh\u00f6hte Unsicherheiten am Markt. <\/strong><\/li>\n<li><strong>W&amp;W-Vorstandsvorsitzender J\u00fcrgen\u00a0A.\u00a0Junker: \u201eDie W&amp;W-Gruppe ist operativ unver\u00e4ndert sehr gut unterwegs und hat ihre Wetterfestigkeit trotz massiven Gegenwindes von den M\u00e4rkten gezeigt. Weiterhin gilt: Alles, was wir selbst beeinflussen k\u00f6nnen, verl\u00e4uft erfolgreich.\u201c<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die W\u00fcstenrot &amp; W\u00fcrttembergische-Gruppe (W&amp;W) hat in den ersten sechs Monaten 2022 ihren erfolgreichen Kurs im operativen Gesch\u00e4ft fortsetzen k\u00f6nnen. Trotz deutlich sp\u00fcrbarer Belastungen infolge der stark gestiegenen Inflation, der ungew\u00f6hnlich dynamischen Zinswende sowie der Belastungen aus Schadenereignissen konnte die Gruppe ihr Gesch\u00e4ft weiter ausbauen und Marktanteile gewinnen. W\u00fcstenrot legte im Brutto-Bausparneugesch\u00e4ft und die W\u00fcrttembergische in der Sachversicherung stark zu und erreichten das bisher beste Neugesch\u00e4ft in einem Halbjahr \u00fcberhaupt. Das gestiegene Zinsniveau und die Turbulenzen an den Aktienm\u00e4rkten f\u00fchrten nach IFRS-Vorschriften zur Neubewertung von Kapitalanlagen und belasteten das Ergebnis. Gleichwohl erreichte der Konzern\u00fcberschuss 96,0 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum 2021: 196,2 Millionen Euro). F\u00fcr das Gesamtjahr 2022 strebt das Unternehmen nach wie vor einen Konzern\u00fcberschuss von rund 250\u00a0Millionen Euro an. <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>J\u00fcrgen A. Junker, Vorstandsvorsitzender der W&amp;W AG:<\/strong> \u201eGerade jetzt beweist sich die robuste und strategisch aufgebaute Wetterfestigkeit, die wir uns in den vergangenen Jahren durch den erfolgreichen digitalen Aufbruch unseres Konzerns erarbeitet haben. Kundenn\u00e4he, Innovationskraft und Reaktionsf\u00e4higkeit auf Ver\u00e4nderungen zahlen sich aus. Es ist ein wichtiges Signal, dass wir im operativen Gesch\u00e4ft unver\u00e4ndert erfolgreich unterwegs sind. Angesichts vieler externer Herausforderungen und Unsicherheiten ist es umso bedeutsamer, dass uns die Kundinnen und Kunden gro\u00dfes Vertrauen schenken. Das ist uns auch f\u00fcr die Zukunft eine gro\u00dfe Verpflichtung. Weiterhin gilt: Alles, was wir selbst beeinflussen k\u00f6nnen, verl\u00e4uft erfolgreich und ist auf gutem Weg. Gleichzeitig halten wir die Kosten im Griff. Durch unsere breite Aufstellung k\u00f6nnen wir auch marktbedingte R\u00fcckg\u00e4nge, etwa in der Personenversicherung, durch starke Zuw\u00e4chse im Gesch\u00e4ftsfeld Wohnen oder der Sachversicherung ausgleichen. Allerdings ist klar, dass die Gesch\u00e4ftsentwicklung mit gr\u00f6\u00dferen Unsicherheiten behaftet ist als zu Jahresbeginn.\u201c<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\"><strong>Neugesch\u00e4ftsentwicklung des ersten Halbjahres 2022<\/strong><strong>\u00a0<\/strong><\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Gesch\u00e4ftsfeld Versichern zeigte die <strong>Schaden-\/Unfallversicherung<\/strong> f\u00fcr die ersten sechs Monate gegen\u00fcber dem gleichen Vorjahreszeitraum einen Zuwachs der Bruttobeitr\u00e4ge um 7,7 Prozent auf 1,52 Milliarden Euro, unver\u00e4ndert angetrieben durch ein starkes Firmenkundengesch\u00e4ft. Durch h\u00f6here Elementarsch\u00e4den aus den Winterst\u00fcrmen und h\u00f6here Regulierungen infolge der Normalisierung des Verkehrs nach dem Ende der Corona-Restriktionen stiegen die Schadenaufwendungen. Dennoch war der Schadenverlauf im Mehrjahresvergleich weiterhin sehr gut. Die Schaden-\/Kostenquote (Combined Ratio) erreichte 85,5 Prozent (erstes Halbjahr 2021: 82,4 Prozent). Die Digitalmarke Adam Riese verbuchte weiter erfreuliche Vertriebserfolge. Zum Ende des ersten Halbjahres 2022 z\u00e4hlte sie mehr als 300.000 Kundinnen und Kunden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der <strong>Personenversicherung<\/strong> lagen die Bruttobeitr\u00e4ge insgesamt bei 1,14 Milliarden Euro (erstes Halbjahr 2021: 1,33 Milliarden Euro). Der R\u00fcckgang um 14,3 Prozent liegt vor allem am gezielten Zur\u00fcckfahren der Einmalbeitr\u00e4ge. Die Krankenversicherung erreichte einen Zuwachs der Bruttobeitr\u00e4ge um 4,7 Prozent auf 148,7 Millionen Euro nach 142 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Gesch\u00e4ftsfeld <strong>Wohnen<\/strong> verzeichnete W\u00fcstenrot, Nummer zwei im deutschen Markt, ein Brutto-Neugesch\u00e4ft von 8,51 Milliarden Euro nach 6,07\u00a0Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2021 \u2013 ein Wachstum von 40,3 Prozent, das \u00fcber dem Marktniveau lag. Nicht zuletzt die stark gestiegenen Energiepreise und die dadurch weiter gewachsene Attraktivit\u00e4t energetischer Sanierungen von Geb\u00e4uden waren nachfragebelebende Faktoren. Das Neugesch\u00e4ft in der Baufinanzierung (inklusive der Vermittlungen ins Fremdbuch) zeigte ebenfalls ein hohes Wachstum von 18,0 Prozent auf 3,98\u00a0Milliarden Euro (erstes Halbjahr 2021: 3,38\u00a0Milliarden Euro). Auch die Immobilienaktivit\u00e4ten der W\u00fcstenrot Haus- und St\u00e4dtebau und der W\u00fcstenrot Immobilien verliefen sehr erfreulich.<\/p>\n<h5 style=\"text-align: justify;\"><strong>Ausblick auf das Gesamtjahr 2022<\/strong><\/h5>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die W&amp;W-Gruppe strebt f\u00fcr das Gesamtjahr 2022 unver\u00e4ndert einen Konzernjahres\u00fcberschuss von rund 250 Millionen Euro an. Unterstellt wird dabei zum Jahresende ein Kapitalmarktniveau analog zum Halbjahr. Sie geht davon aus, dass es zu keinen zus\u00e4tzlichen Verwerfungen an den Kapital- und Finanzm\u00e4rkten oder zu einem Konjunktureinbruch kommt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gleichwohl ist diese Prognose mit h\u00f6heren Unsicherheiten behaftet als zu Beginn des Gesch\u00e4ftsjahres. Sie steht unter dem Vorbehalt der weiteren Konjunktur-, Inflations- und Kapitalmarktentwicklung, der hohen Unsicherheit des weiteren Verlaufs des Ukraine-Kriegs, eines Wiederaufflammens der Coronavirus-Pandemie sowie der weiteren Schadenentwicklung, insbesondere bei Elementarsch\u00e4den.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Trotz bilanzieller Auswirkungen von IFRS gutes Ergebnis erwirtschaftet. Starkes Bauspargesch\u00e4ft von W\u00fcstenrot mit h\u00f6chstem Neugesch\u00e4ft der Firmengeschichte \u2013 Zuwachs um 40\u00a0Prozent. Kontinuierlich wachsendes Neugesch\u00e4ft in der Schaden-\/Unfallversicherung \u2013 weiterhin guter Schadenverlauf. Ergebnisprognose f\u00fcr das Gesamtjahr 2022 unter Vorbehalt best\u00e4tigt \u2013 erh\u00f6hte Unsicherheiten am Markt. 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