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Polizei-Report Kreis Ludwigsburg | Woche 24

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Quelle: ots

Freiberg am Neckar: Verkehrsunfall mit schwer verletztem Kradlenker
Eine schwer verletzte Person und 9.000 Euro Schaden ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Freitagnachmittag gegen 14:42 Uhr. Ein 21-jähriger Fahrer eines Kia befuhr die Straße Alte Bahnlinie von der Ortsmitte kommend und wollte nach links in die Siemensstraße abbiegen. Beim Abbiegen übersah er einen entgegenkommenden 21-Jährigen mit seinem Krad Honda. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge, der Kradlenker stürzte zu Boden. Er wurde schwer verletzt und musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Das Krad war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Zur Unfallaufnahme, Bergung des Krads und Reinigung der Fahrbahn musste die Unfallstelle teilweise gesperrt werden. Aufgrund der auslaufenden Betriebsstoffe wurde zur Reinigung der Fahrbahn eine Reinigungsmaschine eingesetzt. Gegen 19:00 Uhr war die Reinigung abgeschlossen. Der Rettungsdienst und die Feuerwehr waren mit mehreren Fahrzeugen an der Unfallstelle.

Ludwigsburg: Drei Tatverdächtige wegen des dringenden Tatverdachts des schweren Bandendiebstahls in Haft
Akribische Ermittlungen der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg führten in der Nacht zum Freitag (14.06.2024) auf die Spur von drei Männern, die im Verdacht stehen, für mehrere Diebstähle von Motorrädern verantwortlich zu sein.
Die drei aus Frankreich stammenden Männer im Alter von 22, 30 und 34 Jahren sollen zwischen 23.50 Uhr und 00.50 Uhr eine KTM Motocrossmaschine von einem Firmengelände in Elzach (Landkreis Emmendingen) entwendet haben. Anschließend sollen die drei in einem BMW und einem Peugeot-Transporter in Richtung Haslach im Kinzigtal (Ortenaukreis) gefahren sein, wo sie einen Piaggio-Motorroller gestohlen haben sollen. Als die Tatverdächtigen sich auf der weiteren Fahrt nahe Haslach einer polizeilichen Kontrollstelle näherten, wendeten sie ihre Fahrzeuge und flüchteten.
Mehrere Streifenbesatzungen des Polizeipräsidiums Offenburg nahmen die Verfolgung des Transporters auf, der von dem 22-Jährigen gesteuert wurde. Dieser fuhr auf der Bundesstraße 33a bei Offenburg für etwa zwei Kilometer auf der baulich getrennten Gegenfahrbahn, ehe er sein Fahrzeug auf der Landesstraße 98 zurückließ und zu Fuß in einen Wald flüchtete. Dort konnte er im Zuge der Fahndungsmaßnahmen, an welchen auch ein Polizeihubschrauber beteiligt war, von Einsatzkräften des Polizeipräsidiums Offenburg vorläufig festgenommen werden.
Die beiden 30 und 34 Jahre alten Tatverdächtigen, die in dem BMW auf der Flucht waren, konnten auf der Bundesstraße 462 nahe Dunningen von Einsatzkräften des Polizeireviers Schramberg (Polizeipräsidium Konstanz) gestoppt und ebenfalls vorläufig festgenommen werden.
Die drei Tatverdächtigen stehen im Verdacht, für mindestens sieben gleichgelagerte Fälle sowie drei Versuchstaten verantwortlich zu sein, unter anderem in Eberdingen und Remseck am Neckar (Landkreis Ludwigsburg), Reutlingen und Trochtelfingen (LK Reutlingen), Weil im Schönbuch und Hildrizhausen (LK Böblingen) sowie Vöhrenbach (Schwarzwald-Baar-Kreis), Stutensee (LK Karlsruhe), Baden-Baden und Seckach (Neckar-Oderwald-Kreis). In allen Fällen, die sich zwischen November 2023 und März 2024 ereigneten, sollen Motorräder im Wert eines mittleren sechsstelligen Euro-Betrages entwendet worden sein.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart wurden die drei Tatverdächtigen, bei denen es sich um französische Staatsbürger handelt, am Freitag (14.06.2024) einem Haftrichter am Amtsgericht Stuttgart vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehle wegen des dringenden Tatverdachts des (versuchten) schweren Bandendiebstahls, setzte diese in Vollzug und wies die drei Männer in Justizvollzugsanstalten ein.
Gegenstand der im Übrigen weiter andauernden Ermittlungen der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg ist, ob die Tatverdächtigen noch für weitere, derzeit noch ungeklärte Motorraddiebstähle verantwortlich sein könnten.

Remseck-Neckarrems: Flüchtiger Autofahrer nach Unfall mit Fahrradfahrerin gesucht
Das Polizeirevier Kornwestheim sucht Zeugen für einen Unfall, der sich am Donnerstag (13.06.2024) gegen 14:10 Uhr im Röschweg in Neckarrems ereignet hat. Eine 34-Jährige fuhr dort mit ihrem Pedelec in Richtung der Einmündung zur Straße “Auf der Steige”. Von links kommend fuhr eine unbekannte Person mit einem weißen BMW in den Einmündungsbereich, ohne auf den Vorrang der Fahrradfahrerin zu achten. Die 34-Jährige musste stark abbremsen und konnte dadurch zwar einen Zusammenstoß mit dem BMW verhindern, stürzte aufgrund des abrupten Bremsmanövers jedoch vom Rad und zog sich leichte Verletzungen zu. Die unbekannte Person im BMW setzte ihre Fahrt fort, ohne sich um die gestürzte Radfahrerin zu kümmern. Die 34-Jährige suchte nach dem Unfall selbstständig einen Arzt auf. Zeugen für den Sachverhalt werden gebeten, sich beim Polizeirevier Kornwestheim unter Tel. 07154 1313-0 oder per Mail an [email protected] zu melden.

Vaihingen-Enzweihingen: tödlicher Unfall in der Rieter Straße
Eine 64 Jahre alte Frau wurde am Donnerstagnachmittag (13.06.2024) bei einem Unfall in der Rieter Straße in Enzweihingen tödlich verletzt. Gemäß den derzeitigen Erkenntnissen fuhr die Frau gegen 15.00 Uhr auf einem Fahrrad hinter ihrem Ehemann her, der ebenfalls mit dem Fahrrad unterwegs war. Als sie von einem 61-jährigen Fahrer eines Linienbuses überholt wurde, kam es vermutlich zu einem Zusammenstoß zwischen der Radfahrerin und dem Bus. In der Folge stürzte die Frau und wurde von dem Bus überrollt, was zu den tödlichen Verletzungen führte. Im Linienbus befanden sich zu diesem Zeitpunkt keine Fahrgäste. Die Angehörigen der Verstorbenen wurden durch die Notfallseelsorge betreut. Die zuständige Staatsanwaltschaft ordnete die Erstellung eines Unfallgutachtens an. Die Unfallörtlichkeit musste zur Unfallaufnahme zwischen der Beerhaldenstraße und der Pfarrgasse bis gegen 19:00 Uhr gesperrt werden.

Hemmingen/Korntal-Münchingen: Zeugen sowie mögliche Geschädigte einer Straßenverkehrsgefährdung gesucht
Das Polizeirevier Ditzingen sucht Zeugen einer Straßenverkehrsgefährdung, zu der es am Mittwoch (12.06.2024) gegen 22.20 Uhr im Bereich Hemmingen und Korntal-Münchingen kam. Eine 23-jährige Mercedes-Lenkerin war auf der Landesstraße 1140 bei Hemmingen unterwegs. Als sie kurz nach Ortsausgang in einen Kreisverkehr einfuhr und wurde sie von einer 36 Jahre alten Mitsubishi-Fahrerin geschnitten. Die 36-Jährige soll aus dem Haldenweg kommend in den dortigen Kreisverkehr eingefahren sein, ohne auf den übrigen Verkehr zu achten. Die 23-Jährige musste eine Vollbremsung einleiten, um eine Kollision zu verhindern. Anschließend fuhr die 36-Jährige über die L1140 weiter in Richtung Bundesstraße 10, auf welche sie in Richtung Korntal-Münchingen auffuhr. Dort soll sie mehrmals in den Gegenverkehr sowie in den Grünstreifen geraten sein. Noch unbekannte Verkehrsteilnehmer sollen unter anderem durch Lichthupe versucht haben, die Mitsubishi-Lenkerin auf ihr Fahrverhalten aufmerksam zu machen. In Korntal-Münchingen verließ die 36-Jährige die B10 und fuhr über die Entenwiesenstraße sowie die Keplerstraße schließlich in die Goethestraße, wo sie auf dem Parkplatz eines Getränkemarktes parkte. Dort konnte sie von einer Polizeistreife einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Da sich der Verdacht erhärtete, die 36-Jährige könnte unter Alkoholeinfluss stehen, wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt. Dieser ergab eine Atemalkoholkonzentration von rund 1,6 Promille. Die Frau musste sich daraufhin einer Blutentnahme unterziehen, ihr Führerschein wurde beschlagnahmt.
Zeugen, die Angaben zu dem Fahrverhalten der 36-Jährigen machen können, sowie Personen, die durch dieses eventuell gefährdet wurden, werden gebeten, sich unter der Tel. 07156 4352-0 oder per E-Mail an [email protected] zu melden.

Großbottwar: 34-Jähriger von zwei Unbekannten geschlagen
Noch Zeugen sucht die Polizei nachdem am Mittwoch (12.06.2024) gegen 14.15 Uhr ein 34 Jahre alter Mann im Bereich des Marktplatzes in Großbottwar von zwei unbekannten Tätern attackiert wurde. Der Mann saß auf einer Parkbank vor dem alten Rathaus, als sich die beiden Männer näherten. Während sich einer direkt hinter ihn stellte, setzte sich der zweite neben ihn. Der sitzende Unbekannte befragte den 34-Jährigen unter anderem nach seinem Namen und sprach ihn auf ein Tattoo am Hals an, wobei er es auch berührte. Als der 33-Jährige ihn aufforderte dies zu unterlassen und versuchte durch wegschieben des Unbekannten Distanz zu schaffen, schlug ihm der hinter ihm stehende Täter ins Gesicht. Der 34 Jahre alte Mann stand hierauf auf und riss sich von dem sitzenden Täter los. Vermutlich da sich Personen in Richtung der Parkbank bewegten, ergriffen die beiden unbekannten Täter die Flucht über die Hauptstraße in Richtung der Oberstenfelder Straße. Beide Täter sollen zwischen 28 und 31 Jahren alt und etwa 185 bis 190 cm groß sein. Derjenige, der sich neben das Opfer gesetzt hatte, wurde als eher dick beschrieben. Er hat dunkelblonde kurze Haare, einen Drei-Tage-Bart und trug eine Jeans sowie ein helles T-Shirt. Der Täter, der geschlagen hat, ist eher schlank und hat schwarzes längeres Haar, das er zu einem Zopf zusammengebunden hatte. Außerdem hat er einen langen schwarzen Vollbart. Bekleidet war dieser Täter mit einer schwarzen Hose und einem schwarzen T-Shirt. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg nimmt unter Tel. 0800 1100225 oder per E-Mail: [email protected] Hinweise entgegen.

Ludwigsburg: Wohnhaus nach Dachgeschossbrand unbewohnbar
Ein Großaufgebot von Feuerwehr und Polizei war in der Nacht zum Donnerstag (13.06.2024) in der Abelstraße in Ludwigsburg im Einsatz. Ein Rauchmelder in einer Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses hatte gegen 02.45 Uhr ausgelöst. Die Einsatzkräfte stellten vor Ort fest, dass die Wohnung und der gesamte Dachstuhl bereits in Vollbrand standen. Der 53 Jahre alte Bewohner der betreffenden Wohnung konnte sich eigenständig zunächst auf das Dach und von dort aus auf das direkt angebaute Nachbargebäude retten. Ein bereits durch die Feuerwehr bereitgestelltes Sprungtuch wurde glücklicherweise nicht benötigt. Der 53-Jährige dürfte nach derzeitigen Erkenntnissen schwer verletzt worden sein und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Im Zuge des Löschangriffes durch die Feuerwehr explodierte durch die starke Hitzeeinwicklung eine Gasflasche im oberen Bereich des Hauses. Durch die Erschütterung wurde das Haus erheblich beschädigt. Darüber hinaus erlitt ein 57-jähriger Feuerwehrmann leichte Verletzungen, die ebenfalls in einem Krankenhaus behandelt werden mussten. Über das betreffende Haus hinaus mussten drei weitere Nachbargebäude geräumt werden. Hiervon waren insgesamt mehr als 60 Personen betroffen, für die eine Sammelstelle eingerichtet wurde. Während die Bewohnerinnen und Bewohner der Nachbarhäuser im Laufe des frühen Donnerstagmorgens wieder in ihre Wohnungen zurückkehren konnten, mussten die 25 Personen aus dem Brandobjekt größtenteils durch die Stadt Ludwigsburg untergebracht werden. Der am Haus entstandene Sachschaden wird derzeit auf etwa 500.000 Euro geschätzt. Mehrere in der Nähe zum Brandort geparkte Fahrzeuge wurden durch den Brand bzw. die Löscharbeiten beschädigt. Genaue Angaben hierzu können momentan nicht gemacht werden. Bislang ist die Brandursache noch unklar. Die Ermittlungen dauern an.

Bönnigheim: Mercedes gerät in Brand
Am Dienstag (11.06.2024) gegen 12:00 Uhr brannte ein Mercedes auf der Clebronner Straße in Bönnigheim vollständig aus. Mutmaßlich aufgrund eines technischen Defektes kam es am Fahrzeug zu dem Brand. Der 81-jährige Mercedes-Lenker war von Lauffen am Neckar in Richtung Bönnigheim unterwegs, als er von weitere Verkehrsteilnehmern auf Flammen an seinem Fahrzeug aufmerksam gemacht wurde. Hierauf stellte er sein Fahrzeug auf der Fahrbahn der Cleebronner Straße ab und verließ dieses unverletzt. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr stand das Fahrzeug bereits im Vollbrand. Aufgrund der Löscharbeiten mussten kurzzeitig die Cleebronner Straße und die Burgstraße gesperrt werden. Ein angrenzendes Wohngebäude wurde durch den Brand ebenfalls beschädigt. An diesem entstand ein Sachschaden von rund 5.000 Euro. An dem ausgebrannten Mercedes entstand ein Sachschaden von etwa 15.000 Euro. Dieser war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Ludwigsburg: Handtasche gestohlen und mit Fahrrad geflüchtet – Zeugen gesucht
Am Sonntag (09.06.2024) gegen 16:35 Uhr wurde eine 60 Jahre alte Frau Opfer eines Handtaschendiebstahls in der Fröbelstraße in Ludwigsburg. Die Frau saß zusammen mit ihrem 56-jährigen Begleiter auf einer Sitzbank auf dem dortigen Hochschulgelände. Hier näherte sich ein noch unbekannter Fahrradfahrer den beiden Personen, griff beim Vorbeifahren nach der auf der Sitzbank abgestellten Handtasche der Frau und flüchtete im Anschluss mit seinem Zweirad in Richtung Reuteallee. Trotz eingeleiteter Fahndung mit mehreren Polizeistreifen konnte der Unbekannte nicht mehr gestellt werden. Er wird als rund 20 bis 25 Jahre alter Mann mit schwarzen Haaren beschrieben. Er soll rund 175 Zentimeter groß und etwa 75 Kilogramm schwer gewesen sein. Er war begleitet mit einem weißen T-Shirt und einer grauen kurzen Hose. Sein Fahrrad soll ein graues Mountainbike gewesen sein. Das Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353 oder E-Mail [email protected], sucht Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können.

Erdmannhausen: Unbekannte Jugendliche versuchen 14-Jährigen zu erpressen
Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg sucht Zeugen einer versuchten räuberischen Erpressung, zu der es am Samstag (08.06.2024), gegen 20.50 Uhr am Bahnhof in Erdmannhausen kam.
Vier noch unbekannte Täter sprachen dort einen 14-Jährigen an und forderten ihn zur Herausgabe von Bargeld auf. Als der Geschädigte dem nicht nachkam, zückte einer der Täter ein Messer. Kurz darauf gelang dem Geschädigten die Flucht.
Alle vier Tatverdächtigen sollen einen dunklen Teint gehabt haben und zwischen elf und 14 Jahre alt gewesen sein. Einer der vier soll dunkle Locken haben und mit einem blau-weißen argentinischen Fußballtrikot sowie einer dunkelblauen Jeans bekleidet gewesen sein. Ein weitere soll kurzes schwarzes, nach hinten gegeltes Haar haben und soll schwarz gekleidet gewesen sein. Ein dritter Täter soll schwarze lockige Haare haben, die er zu seinem Zopf zusammengebunden trug. Er soll mit einer dunklen weiten Jeans und einem dunklen Oberteil bekleidet gewesen sein.
Unter Tel. 0800 1100225 oder per E-Mail an [email protected] nimmt die Polizei sachdienliche Hinweise entgegen.

Freiberg am Neckar: Brand in denkmalgeschütztem Gebäude – Tatverdächtiger ermittelt
Wie wir bereits am Sonntag (09.06.2024) mitgeteilt haben, ist es am Samstagvormittag (08.06.2024) zu einem Brand in einem ehemaligen Stellwerk in der Wilhelmstraße in Heutingsheim gekommen. Das denkmalgeschützte Gebäude wird derzeit durch einen Verein genutzt.
Im Rahmen der ersten Ermittlungen vor Ort ging bei der Polizei der Hinweis eines Zeugen ein, der einen verdächtig wirkenden Mann im Bereich des Brandorts beobachtet hatte. Im Verlauf des Samstagvormittags wurde darüber hinaus bekannt, dass es zu mehr als 20 Sachbeschädigungen überwiegend an Fahrzeugen in den Stadtteilen Heutingsheim und Beihingen gekommen war. Eine Zeugin konnte den Tatverdächtigen sogar dabei beobachten, wie er die Windschutzscheiben eines Mercedes und eines Audi einschlug, die beide in der Wilhelmstraße nahe des Brandortes abgestellt waren. Der Besitzer des Audi nahm die Verfolgung des Tatverdächtigen auf. Im Bereich einer Tankstelle in der Ludwigsburger Straße konnte der Verdächtige gegen 12.40 Uhr durch Einsatzkräfte des Polizeireviers Marbach am Neckar vorläufig festgenommen werden. Die Erscheinung des 48 Jahre alten Mannes stimmte mit der Personenbeschreibung des Verdächtigen überein, der zuvor im Bereich des Brandorts in der Wilhelmstraße gesehen worden war. Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wurde der Tatverdächtige, gegen den nun wegen Brandstiftung und Sachbeschädigung in mehreren Fällen ermittelt wird, wieder auf freien Fuß entlassen.
Der durch die Sachbeschädigungen entstandene Sachschaden steht derzeit abschließend noch nicht fest. Die Ermittlungen dauern an.


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