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Eröffnung des Fuchshofschul-Neubaus verzögert sich

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Ludwigsburg.| Die Stadtverwaltung wird den Neubau der Fuchshofschule erst später in Betrieb nehmen können als geplant. „Wir bedauern dies sehr“, so Oberbürgermeister Dr. Matthias Knecht. „Ursprünglich war die Eröffnung zum Schuljahresbeginn im September vorgesehen, nun wird der Umzug voraussichtlich nach den Herbstferien stattfinden. Grund für die Verzögerung sind massive Lieferengpässe, da verschiedene Baumaterialien und -teile nicht verfügbar sind.“ Aufgrund fehlender Bauteile können zum Beispiel die Tafel-Beamer-Systeme nicht montiert werden. Außerdem fehlen brandschutzrelevante Bauteile. Eine baurechtliche Abnahme des neuen Schulgebäudes ist demzufolge ausgeschlossen.

„Die Beauftragung und Bestellung der notwendigen Bauteile erfolgte fristgerecht, zum Großteil bereits im Jahr 2020“, so Mathias Weißer, Leiter des Fachbereichs Hochbau und Gebäudewirtschaft. „Die momentane Marktlage führt allerdings dazu, dass Liefertermine nicht eingehalten werden können.“

Daniel Wittmann, Leiter des Fachbereichs Bildung und Familie, erläutert: „Über die mögliche Terminverschiebung und ihre Auswirkungen hat die Stadtverwaltung die betroffenen Schulleitungen bereits vor der endgültigen Entscheidung informiert. Wir waren im engen Austausch, haben verschiedene Lösungsansätze geprüft und unterschiedliche Szenarien durchgespielt.“ Dennoch sei die Situation sehr unbefriedigend, weil derzeit Ferien seien und die Eltern daher schlecht zu erreichen.

Die Fuchshofschule bleibt nun vorerst in ihren aktuell genutzten Räumen am Berliner Platz. Dies hat auch Auswirkungen für die Justinus-Kerner-Schule: Sie wird die jetzigen Räume der Fuchshofschule am Berliner Platz erst nach deren Auszug beziehen, ein Teil der Schülerinnen und Schüler wird bis dahin in der Außenstelle in der Innenstadt bleiben.

Andrea Schwarz, Bürgermeisterin für Planen, Bauen, Liegenschaften: „Es tut mir leid für die Schülerinnen und Schüler, die Eltern und die Lehrerschaft. Wir sind bislang gut durch die schwierige Baukonjunktur gekommen. Nun haben uns die Lieferengpässe auf der Zielgeraden erwischt. Uns bleibt deshalb nichts anderes übrig, als die Reißleine beim bislang geplanten Umzug zu ziehen.“

Der dreigeschossige Bau der Grundschule in der Fuchshofschule wird bis zu 22 Klassen mit mehr als 600 Schülerinnen und Schülern beherbergen können. Neben modernen Räumen für Schüler und Lehrer wird die Schule über eine multifunktionale Mensa verfügen. Außerdem erhalten die Kinder einen großzügigen, teilweise überdachten Pausenhof. Die Schule ist in moderner Holzbauweise nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip und mit nachhaltigem Material errichtet worden. Die Rohstoffe werden also so verarbeitet und eingesetzt, dass sie im natürlichen Kreislauf wiederverwertbar sind.


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