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Urlaub mit Zelt: Die vielleicht schönste Art zu campen

LebenRatgeberUrlaub mit Zelt: Die vielleicht schönste Art zu campen

Spontan in den Urlaub? Momentan scheint das keine sonderlich gute Idee zu sein. Denn nach den pandemie bedingten Einschränkungen ist der Nachholbedarf der Menschen so groß, dass die Hotels und anderen Unterkünfte komplett ausgebucht sind. Was noch frei wird, ist teuer und schnell wieder vergriffen. Wer nicht blitzschnell agieren oder finanziell aus dem Vollen schöpfen kann, muss mit Balkonien Vorlieb nehmen. Doch es gibt eine Alternative: Wie wäre es mit Zelten? Selbst dort, wo keine Wohnmobilstellplätze mehr zu haben sind, findet sich oftmals noch ein Platz für das faltbare Zuhause auf Zeit. Alleine in Deutschland freuen sich viele hundert Campingplätze auf nette Gäste. Das Angebot reicht vom schlichten Naturcamping im Wald bis hin zum Komfortpaket mit Sauna und Wellnessangebot.

Stabil, komfortabel, leicht: Diese Attribute widersprechen sich nicht gegenseitig

Das kommt ganz darauf an, ob man nur einen Rucksack oder den Kofferraum eines Autos zur Verfügung hat. Gerade dann, wenn die Transportkapazitäten recht groß sind, darf es gerne ein großes Zelt sein, in dem sich neben der Luftmatratze auch noch ein Bereich für die Wertsachen und das wichtigste Gepäck befindet. So hat man dieses auch bei schlechtem Wetter stets griffbereit. Apropos schlechtes Wetter. Ein zusätzliches Set Zeltheringe hält das Zelt sogar bei mittelstarken Sommerstürmen stabil an seinem Platz. Dank moderner Werkstoffe gilt das sogar bei Zelten, die sich sehr kompakt zusammenlegen lassen.

Wie man sich bettet, so liegt man

Das gilt nicht nur im heimischen Schlafzimmerbett, sondern auch beim Zelten. Auch hier darf es gerne etwas bequemer sein, weshalb die Isomatte auch durch eine Luftmatratze ersetzt werden kann. Einige Modelle sind sogar selbstaufblasend, sodass man beim Aufbau des Nachtlagers noch weniger Arbeit hat. Für Behaglichkeit sorgt im Zelt natürlich keine Bettdecke, sondern ein Schlafsack. Dabei sollte man unbedingt auf den Wert für den Komfortbereich achten. Im Sommer reicht meistens ein eher dünner Schlafsack, im Frühjahr oder im Herbst hingegen ist ein wärmeres Modell ratsam. In einigen lässt es sich sogar bei frostiger Umgebung wunderbar schlummern.

Was gibt es zum Essen?

Auch wenn sich die Ansprüche geändert haben, wussten schon Oma und Opa, welche Ausrüstung beim Camping unverzichtbar ist. Der Gas- oder Spirituskocher etwa hat nach wie vor seinen Stellenwert, das Campinggeschirr ebenso. Hinzu kommen ein paar einfache Werkzeuge, um sich etwas zu essen zubereiten zu können. Ein Taschenmesser mit Dosen- und Flaschenöffner ist ebenso unverzichtbar wie ein kleiner Schwamm, etwas Spülmittel und ein Geschirrtuch. In fast allen Fällen gibt es aber auch Alternativen: Oft findet sich auf dem Campingplatz oder in der Nähe ein Imbiss, der leckeres Essen zum fairen Preis anbietet. Und auch der Lieferservice der nächsten Pizzeria ist immer eine Idee und liefert die dampfende Pizza bis ins Zelt.

Die richtige Kleidung zum Zelten?

Auf alle Fälle muss die Kleidung praktisch und unempfindlich sein. Ist sie zudem atmungsaktiv, bietet einen guten Sonnenschutz und lässt sich problemlos von Hand durchwaschen, kommt sie für den Zelturlaub sicher in die engere Wahl. Badesachen sind auch immer sinnvoll, denn an sehr vielen Campingplätzen finden sich Schwimmgelegenheiten. Ob auch schicke Kleidung mit ins Gepäck soll, ist abhängig von den eigenen Vorstellungen eines perfekten Zelturlaubes und den Transportkapazitäten. Es kann viel Spaß machen, sich vor dem Zelt in Schale zu werfen, um ein schönes Restaurant oder ein Konzert zu besuchen. Bei der Wahl der Übernachtungsgelegenheit hat man schließlich schon viel Geld gespart und darf sich deshalb gerne etwas gönnen.

Unverzichtbar: Die Reiseapotheke

Für den Notfall ist jeder Campingplatz ausgestattet und auch eine Apotheke ist nicht weit entfernt. Trotzdem gibt es einige Dinge, die beim Zelten unbedingt in die Reiseapotheke gehören. Neben Pflastern und Sonnenschutzmittel sind das ein Insektenschutzmittel und Schmerztabletten. Und da Camper sehr viel auf den Beinen sind, sollten auch eine Schrundensalbe und Blasenpflaster nicht fehlen.

Mut zur Lücke? Ist fast immer okay

Erfahrene Zelter wissen genau, worauf es ankommt. Für alle anderen gilt: Es ist noch kein Meister-Zelter vom Himmel gefallen. Da man sich gerade als Neuling nicht zu weit von der Zivilisation entfernen sollte, gibt es auch immer die Möglichkeit, fehlendes Zubehör vor Ort zu kaufen. In einigen Fällen wird das sogar zu einer Erinnerung an einen richtig schönen Zelturlaub.


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