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„Keine Bienen, keine Menschen!“

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Kreissparkasse Ludwigsburg unterstützt Jungimker-Treffen des Deutschen Imkerbundes (DIB) mit einer Spende von 2.000 Euro – Bienen summen sogar in der Bank

Ludwigsburg.| Aus ganz Deutschland waren die rund 30 Jugendlichen nach Ludwigsburg gereist, um sich beim Jungimker-Treffen des Deutschen Imkerbundes in der Kunst des Imkerns zu messen und dazuzulernen. Ort der Zusammenkunft war das NaturInfoZentrum Casa Mellifera in der zu Ludwigsburg gehörenden Grünanlage Hungerberg. Organisiert hatte das Treffen der Imkerverein Ludwigsburg e. V., der Mitglied des DIB ist.

„Corona-bedingt mussten wir das Treffen mehrfach verschieben. Doch es galt immer: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“, sagte Kai Uwe Trefz, der Vorstand des Ludwigsburger Imkervereins hörbar erleichtert zu Isabel Kurz, Pressesprecherin der Kreissparkasse Ludwigsburg, als sie ihm einen symbolischen Spendenscheck in Höhe von 2.000 Euro überreichte. Mit der Spende wurde zum einen die Durchführung des Treffens unterstützt. Und zum anderen freuten sich die Jung-Imker über eine Reihe von Dingen, die mit den Mitteln aus der Spende angeschafft werden konnten: Basecaps und T-Shirts mit Bienen-Logo sowie einen sogenannten „Stockmeißel“ (ein Spezial-Werkzeug der Imker) mit Namensgravur.

Die Kreissparkasse und ihre Stiftungen unterstützen den Imkerverein beziehungsweise das NaturInfoZentrum Casa Mellifera nicht zum ersten Mal. Bereits im Jahr 2010 floss die erste Zuwendung. Rechnet man die heutige Spende zu allen seitherigen Förderbeträgen hinzu, so ergibt sich ein Gesamtvolumen von über 30.000 Euro. „Der Schutz von Umwelt und Natur, die Förderung von Projekten, die ökologischen Nutzen stiften, ist elementarer Teil der Förderphilosophie unseres Hauses“, erläuterte Kurz.

Überdies habe die Kreissparkasse im April 2013 damit begonnen, mit eigenen Bienenvölkern zu arbeiten und so einen Beitrag zum Schutz der Natur und zu Artenvielfalt zu leisten – auf dem Gelände der Bank wohlgemerkt, durchgeführt von eigenen Mitarbeitern. „So leben und gestalten wir den Gedanken der Nachhaltigkeit ganz konkret“, sagte Kurz. Das Ergebnis dieser Arbeit: gesunder, leckerer Honig, der unter dem schönen Namen „Ludwigsglanz“ in Gläser gefüllt wird.

Aus Sicht des Imkerei-Experten Trefz ist die Unterstützung junger Menschen, die sich dieser Kunst widmen wollen, „essentiell“, denn „keine Bienen, keine Menschen!“ Mit diesen Worten wolle er, so Trefz, nachdrücklich „auf den unverzichtbaren Wert der Bienen für die Menschen hinweisen“. Vielen sei nämlich, so Trefz, gar nicht bewusst, dass es ohne die Bestäubung durch Bienen nur sehr schwer möglich ist, erfolg- und ertragreiche Landwirtschaft zu betreiben. „Bienen spielen in der Erzeugung von Lebensmitteln eine zentrale Rolle“, so Trefz.


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