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Fachkräftemangel – welche Branchen besonders leiden

LebenRatgeberFachkräftemangel - welche Branchen besonders leiden

Geschäftliche Information

Der Fachkräftemangel in Deutschland ist schon seit vielen Jahren eines der wichtigsten Themen in der Politik und in der Wirtschaft. Es wird für Unternehmen in vielen verschiedenen Branchen immer schwieriger und langwieriger, geeignete Mitarbeiter zu finden. Experten gehen davon aus, dass bis zum Jahr 2030 zwischen 3 und 5 Millionen Fachkräfte fehlen werden. Welche Branchen sind vom Fachkräftemangel besonders betroffen?

Der Fachkräftemangel kann von Arbeitnehmern auch als Chance gesehen werden

Der Mangel an Fachkräften ist in vielen Unternehmen in nahezu allen Abteilungen spürbar. Bedingt durch den demografischen Wandel gehen mehr qualifizierte Mitarbeiter in Rente als nachrücken können. Hinzu kommt ein Mangel durch die sogenannten geburtenschwachen Jahrgänge. Viele Bereiche wie auch die Verwaltung oder die Buchhaltung werden daher an externe Anbieter, wie zum Beispiel Steuerberater oder ein Lohnbüro vergeben. Nicht aus dem Grund, weil die Unternehmen dies nicht selbst bewerkstelligen könnten. Es sind nur wenige und oftmals auch keine Fachkräfte zu finden, die diese Aufgaben übernehmen möchten. Es betrifft aber nicht nur die einzelnen Bereiche der Unternehmen. Es sind ganze Branchen vom Mangel an Fachkräften betroffen. Es betrifft vor allem:

  • das produzierende Handwerk
  • die Gastronomie und Hotellerie
  • die Industrie und der Handel

In den Branchen war es zu fast keinem Zeitpunkt einfacher auch als Quereinsteiger fußzufassen. Die Betriebe und Unternehmen suchen händeringend nach Mitarbeitern und übernehmen Schulungen, Weiterbildungen und bieten selbstverständlich fundierte Ausbildungen an. Auch bei den Verhandlungen bei der Bezahlung haben die Arbeitnehmer durch den Mangel viel bessere Chancen als früher.

Der Fachkräftemangel im Gesundheitssektor ist besonders spürbar geworden

Die Corona-Pandemie hat Deutschland gezeigt, dass vor allem im medizinischen Bereich viele Fachkräfte fehlen. So wie die Arbeitgeber den Personalmangel deutlich spüren, leiden die Arbeitnehmer der Branche an Überarbeitung, Unterfinanzierung und an wachsenden seelischen Belastungen. In der Alten- und Krankenpflege wird daher händeringend nach Nachwuchs gesucht. Auch wenn viele Krankenhausgesellschaften für die Zukunft auf eine gemeinschaftliche Pflegeausbildung setzen, um den hohen Bedarf an Nachwuchskräften in den Pflegeberufen zu decken, wird dies bei Weitem nicht ausreichen. Auch stehen viele Auszubildende die Ausbildung nicht durch und brechen vorzeitig ab. Dies liegt in vielen Fällen an den vorherrschenden Arbeitsbedingungen. Betroffene klagen vor allem über zu wenig Geld, eine zu hohe Belastung letztendlich auch über unverlässliche Dienstpläne.

Berufliche und akademische Abschlüsse werden in Deutschland oftmals nicht anerkannt

Genau wie in Pflege, Handwerk und Gastronomie zählen auch die sogenannten MINT-Fachkräfte zu den besonders gesuchten Mitarbeitern. Diese Fachkräfte sind in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik tätig. Nach der Aussage der Unternehmensleitungen dauert die Neubesetzung einer Stelle in diesen Bereichen oftmals mehr als 6 Monate. Viele Arbeitskräfte aus dem Ausland könnten einige dieser Lücken füllen. Durch die hohen bürokratischen Hürden in Deutschland können die offenen Stellen aber nicht besetzt werden. Es fehlt entweder an der nötigen Arbeitserlaubnis oder auch der Abschluss aus dem Ausland findet hierzulande keine Anerkennung.


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