Waiblingen.| Waiblingen hat in der Vorweihnachtszeit einiges zu bieten. Aufgrund der pandemischen Lage wird jedoch auch dieses Jahr manches anders sein als gewohnt. Den klassischen und beliebten Weihnachtsmarkt mit Bühnenprogramm, Kasperletheater und dicht gestellten Ständen wird es 2021 nicht geben.

Für weihnachtlichen Lichterglanz sorgen aber, neben der traditionellen Beleuchtung in den Straßen und an den Giebeln der Fachwerkhäuser, geschmückte Weihnachtsbäume und viele Zehntausende kleiner energiesparender Lämpchen, die die Innenstadt in ein stimmungsvolles Kleid tauchen.

Kulinarisch verwöhnen lassen können sich die Besucherinnen und Besucher in der gesamten Stadt in den Restaurants und Cafés, die typische Spezialitäten der Adventszeit anbieten. Wer darüber hinaus das gewisse Flair von Ständen sucht, soll ebenfalls fündig werden. Verteilt über die Innenstadt bieten Stände („Weihnachts-Pop-up-Stände“) Kunsthandwerkliches und Speisen zum Mitnehmen an. Freunde des Kunsthandwerks kommen zudem bei der ArtVerwandt im Schlosskeller auf ihre Kosten.

Für den Besuch der ArtVerwandt, den Erwerb von Speisen an den Pop-up-Ständen und den Besuch der Gastronomie gelten selbstverständlich die jeweiligen Bestimmungen der zum Veranstaltungszeitpunkt geltenden Coronaverordnung. Durch das dezentrale Konzept handelt es sich nicht um einen „Markt“ im Sinne üblicher Weihnachtsmärkte, sondern der jeweilige Standbetreiber nimmt die Kontrolle des (derzeit geltenden) 2G-Nachweises vor. Um den Besuch von Essensständen zu erleichtern, werden sogenannte Festivalbändchen angeboten. Wer den 2G-Nachweis erbringt, erhält ein solches Bändchen. Dies vereinfacht den Betreibern der Pop-up-Stände und auch der Gastronomie die Kontrolle. Die Ausgabestellen der Bändchen werden noch bekannt gegeben.

Der Waiblinger Weihnachtsmarkt ist in „normalen“ Jahren ein beliebter Treffpunkt für viele Menschen aus der Stadt und darüber hinaus, und ein wichtiger Frequenzbringer für die Innenstadt. Oberbürgermeister Andreas Hesky: „Leider kann es auch dieses Jahr keinen Weihnachtsmarkt im klassischen Sinne geben. Es ist uns dennoch ein Anliegen, den Menschen vorweihnachtliche Stimmung in der Stadt zu bieten und den Einzelhandel zu unterstützen. Mit einem über die Stadt verteilten Angebot soll dies erreicht werden. Es ist zu hoffen, dass die Pandemielage es zulässt, dass das von der WTM, dem BdS, dem Verein Innenstadtmarketing und der Stadt gemeinsam entwickelte Konzept so umgesetzt werden kann. Organisatorisch wurde alles dafür getan, um einen sicheren Besuch zu ermöglichen. Nun kommt es darauf an, dass die Besucherinnen und Besucher verantwortungsbewusst ihren Beitrag zu einem unbeschwerten Aufenthalt leisten und sich an die Corona-Vorgaben halten.“

Ullrich Villinger, Vorsitzender des BdS Waiblingen, freut sich, „dass wir dieses gemeinsame Konzept erarbeitet haben. Die Verkaufsstände und der Lichterglanz sind an die Corona-Lage angepasst und sind das, was eben möglich ist.“

Max Pfund, Vorsitzender des Vereins Innenstadtmarketing, betont: „Unsere Innenstadt lebt! Und ich freue mich, dass wir, den Umständen entsprechend, gemeinsam einen Weg gefunden haben, um den Besuch in Waiblingen noch attraktiver und weihnachtlicher zu machen.“

Mit dem dezentralen Angebot soll vermieden werden, dass zu viele Menschen an einem Ort zusammentreffen. Aus diesem Grund muss auf das Bühnenprogramm, das Kasperletheater und das Eisenbähnle verzichtet werden, denn dort wären Menschenansammlungen zwangsläufig zu erwarten.

Die Waiblinger Wirtschaftsförderungsgesellschaft WTM ist davon überzeugt, dass Waiblingen mit diesen Aktionen punkten kann und sich der Besuch der Waiblinger Innenstadt mehr als nur lohnt. Nicht nur das vorweihnachtliche Gewand passt, auch was darunter steckt, kann sich sehen lassen. Viele inhabergeführte Fachgeschäfte bieten Schönes und Praktisches zum Verschenken und sich selber schenken. WTM-Geschäftsführer Dr. Marc Funk sagt: „Waiblingen bietet Einkaufserlebnisse direkt vor Ort, da braucht es keinen Klick im Netz. Und ein Bonbon gibt es auch noch: Viele Geschäfte und Gastronomen vergüten die Parkgebühren. Bei einem Einkauf in Fachgeschäften oder einem Besuch in der Gastronomie kann man in den Tiefgaragen und auf den städtischen Parkplätzen 90 Minuten kostenfrei parken.“