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Ludwigsburg: Brand in Lagerhalle
Am Freitagabend gegen 21.00 Uhr ereignete sich ein Brand in einer Lagerhalle in der Carl-Zeiss-Straße in Ludwigsburg, im Stadtteil Neckarweihingen. Die Feuerwehr beförderte ein brennendes Fahrzeug aus der Halle und konnte dieses im Freien löschen. Auf der Ladefläche des Fahrzeugs befanden sich unter anderem Holzabfälle, welche vollständig verbrannt sind. Das Feuer des brennenden Fahrzeugs griff nicht auf die Halle über, so dass an der Halle selbst, lediglich das Dach durch die entstandene Hitze beschädigt wurde. Der dort entstandene Schaden wird derzeit auf 5.000 Euro geschätzt. Der Schaden am Fahrzeug beläuft sich auf circa 10.000 Euro. Die Brandursache ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Am Einsatzort waren fünf Fahrzeuge und 33 Wehrleute der Feuerwehr Ludwigsburg sowie zwei Streifen des Polizeipräsidiums Ludwigsburg eingesetzt.

Ludwigsburg: Küchenbrand
Am Freitagabend gegen 21.45 Uhr kam es zu einem Feuerwehr- und Polizeieinsatz in der Schlossstraße in Ludwigsburg. Eine 12-Jährige bereitete sich in einem Topf mit Öl Essen zu und ließ diesen auf dem, laut ihren Angaben, ausgeschalteten Herd stehen. Im weiteren Verlauf fing das Öl an zu brennen und es kam zu einer Rauchentwicklung. Nach Wegstellen des Topfes griff das Feuer auf eine Folie an der Wand über. Der 16-jährige Bruder leitete unverzüglich mit einem Pulverlöscher die Löscharbeiten ein und verließ anschließend mit seiner Schwester das Gebäude. Die Feuerwehr löschte nach Eintreffen noch den Restbrand. Der entstandene Schaden beläuft sich auf circa 5.000 Euro. Durch den Brand wurde lediglich die Kücheneinrichtung in Mitleidenschaft gezogen, das Gebäude blieb unversehrt. Am Einsatzort waren sechs Fahrzeuge und 33 Wehrleute der Feuerwehr Ludwigsburg sowie eine Streife des Polizeipräsidiums Ludwigsburg eingesetzt.

Ludwigsburg: Zwei Männer versuchen Zigarettenautomat aufzubrechen
In der Nacht zum Freitag gegen 04.30 Uhr machten sich zwei Männer an einem Zigarettenautomaten in der Kornwestheimer Straße im Stadtteil Oßweil zu schaffen. Sie versuchten mittels einer Stange den Automaten aufzubrechen. Da die Täter durch eine Person beobachtet wurden, flüchteten diese ohne Diebesgut. Im Rahmen der Fahndung, bei welcher fünf Streifenfahrzeuge des Polizeipräsidiums Ludwigsburg eingesetzt waren, konnten die zwei Täter festgenommen werden. Es handelt sich hierbei um zwei Männer im Alter von 37 und 42 Jahren. Nach Abschluss der Maßnahmen wurden diese wieder auf freien Fuß gesetzt.

Ditzingen: Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen
Zu einem Verkehrsunfall mit zwei leicht verletzten Personen kam es am Freitagabend gegen 22:20 Uhr in Ditzingen im Einmündungsbereich der Siemensstraße / Calwer Straße. Die 24-jährige Fahrerin eines Opel befuhr die Siemensstraße in Richtung Hirschlanden. Vor dem Tunnel bog sie nach links ab um in die Calwer Straße einzufahren. Die dortige Lichtzeichenanlage war zum Unfallzeitpunkt nicht in Betrieb. Während dem Abbiegevorgang kam es zum Zusammenstoß mit dem aus dem Tunnel entgegenkommenden Toyota einer 52-Jährigen. Die zwei Fahrerinnen wurden bei dem Verkehrsunfall leicht verletzt und durch den Rettungsdienst versorgt. Beide Fahrzeuge waren in Folge des Verkehrsunfalls nicht mehr fahrbereit und wurden durch Abschleppunternehmen von der Unfallstelle entfernt. Die Feuerwehr war mit 12 Mann und 3 Fahrzeugen vor Ort. Zudem befanden sich ein Rettungswagen sowie drei Streifenbesatzungen des Polizeireviers Ditzingen im Einsatz. Bei dem Verkehrsunfall entstand ein geschätzter Gesamtschaden von etwa 10.000,- Euro.

Ludwigsburg: Unfall mit Schulbus – acht Kinder leicht verletzt
Eine 67-jährige Schulbusfahrerin übersah am Donnerstag gegen 15:15 Uhr in Ludwigsburg vermutlich einen abbremsenden Linienbus und fuhr auf diesen auf. Der Schulbus war auf der Heilbronner Straße stadteinwärts unterwegs. Von den 14 mitfahrenden Kindern wurden acht, im Alter von acht bis zehn Jahren, leicht verletzt. Auch der 61-jährige Linienbusfahrer erlitt leichte Verletzungen. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von etwa 25.000 Euro.

Ludwigsburg: 49-Jähriger in Gewahrsam genommen
Ein bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getretener 49-Jähriger sorgte am Donnerstag gegen 16:00 Uhr im Bereich des Westportals des Ludwigsburger Bahnhofs für Aufsehen. Der Mann war offenkundig stark angetrunken und beschädigte mit einer Glasflasche eine Metalltafel. Zudem habe er sein kleines Geschäft in aller Öffentlichkeit erledigt und Passanten angepöbelt. Eine hinzugerufene Streifenwagenbesatzung nahm den 49-Jährigen in der Folge in Gewahrsam und brachte ihn in die Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Ludwigsburg. Er war aufgrund der massiven Alkoholeinwirkung nicht mehr Herr seiner Sinne und benötigte Unterstützung. Der 49-Jährige wird sich nun wegen Sachbeschädigung und öffentlichem Urinieren verantworten müssen.

Korntal-Münchingen: Motorradfahrer schwer verletzt
Im Kreuzungsbereich der Landesstraße 1141 (L1141) und der Markgröninger Straße in Münchingen kam es am Donnerstag gegen 17:25 Uhr zu einem Verkehrsunfall, nachdem ein 65-jähriger Toyota-Fahrer beim in die Kreuzung einfahren einen bevorrechtigten 39-jährigen Motorradlenker vermutlich übersah. Der 65-Jährige kam über die Markgröninger Straße und wollte den „Grünpfeil“ nutzend nach rechts abbiegen, als der 39-Jährige gerade über die L1141 gefahren kam. Bei der Kollision stürzte der Motorradfahrer und wurde schwer verletzte. Der Rettungsdienst brachte ihn in ein Krankenhaus. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Sachschäden belaufen sich auf insgesamt etwa 8.000 Euro. Aufgrund ausgelaufener Betriebsstoffe war die Feuerwehr Korntal-Münchingen mit sechs Einsatzkräften vor Ort. Die L1141 war zur Unfallaufnahme zunächst kurzfristig voll gesperrt. Die teilweise Sperrung wurde bis etwa 19:00 Uhr aufrechterhalten. Die Polizei richtete eine örtliche Umleitung ein.

Bietigheim-Bissingen: Zeugenaufruf nach gefährlicher Körperverletzung
Im Außenbereich eines Lokals in der Bietigheimer Buchstraße kam es am Donnerstag gegen 15:45 Uhr zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Im Zuge einer Trennung kam es zwischen einem 27 Jahre alte Mann und einer 24-jährigen Frau zu einer Auseinandersetzung. Die Situation eskalierte im weiteren Verlauf und der 27-Jährige ging seine ehemalige Partnerin körperlich an. Ein 30-Jähriger bekam dies mit und attackierte seinerseits den 27-Jährigen. Nun mischte sich ein weiterer 30-Jähriger ein, der wiederum den Gleichaltrigen angriff. Nachdem ein Unbeteiligter die Streitenden getrennt hatte, kam es in der Folge erneut zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den drei Männern. Der 27-Jährige ging vermutlich zu Boden, worauf der 30-Jährige, der zunächst der Frau zur Hilfe gekommen war, den am Boden liegenden Mann getreten haben soll. Das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142 405-0, ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und bittet Zeugen sich zu melden.

Ludwigsburg: Gasaustritt in der Marbacher Straße
Bis zu 70 Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei beschäftigte ein Gasaustritt am Donnerstag gegen 11:15 Uhr an einer Tankstelle in der Marbacher Straße in Ludwigsburg. Der Fahrer eines gasbetriebenen VW Transporters bemerkte gegen Ende des Tankvorgangs einen Gasgeruch und wandte sich zunächst an den Tankstellenbetreiber, der umgehend die Zapfsäulen abstellte.
Da zunächst die Ursache des Gasgeruches nicht geklärt werden konnte, begannen Polizeibeamte bis zum Eintreffen der Feuerwehr mit der Räumung der Tankstelle und angrenzender Wohngebäude. Nach einer ersten Gefahrenbewertung der Feuerwehr erfolgte die Einrichtung eines Gefahrenradius, der auch eine Sperrung der Marbacher Straße notwendig machte. Im weiteren Verlauf konnte der Gasaustritt durch die Feuerwehr beim Fahrzeug lokalisiert werden, so dass die betroffenen Anwohner angewiesen wurden, in ihren Gebäuden zu verbleiben.
Durch die Feuerwehr wurde das Gas anschließend aus dem Fahrzeugtank kontrolliert ausgeleitet. Da sich hierbei zusehends Eis am Ablassventil bildete, verbrachte man das Fahrzeug unter Polizeibegleitung vom Tankstellenareal. Nach einer weiteren Messung gegen 15:15 Uhr schloss die Feuerwehr die Gefahr einer Entzündung des Restgases im Umfeld des Transporters aus. Derzeit wird ein technischer Defekt als Ursache vermutet. Eine Begutachtung des Fahrzeuges durch einen durch den Fahrzeughalter beauftragten Techniker sowie Gefahrgutspezialisten der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg ist für den morgigen Tag angedacht. Während den Einsatzmaßnahmen musste die Marbacher Straße bis etwa 13:00 Uhr voll gesperrt werden. Die Polizei ergriff vor Ort verkehrsregelnde Maßnahmen.

Marbach am Neckar: Körperverletzung und Beleidigung vor Einkaufszentrum
Im Bereich des Haupteingangs eines Lebensmittelmarktes in der Rielingshäuser Straße in Marbach am Neckar kam es am Mittwoch gegen 14:10 Uhr zu einer Streitigkeit zwischen zwei Minderjährigen. Eine 13-Jährige schlug und beleidigte dabei eine 16-Jährige. Auslöser des Streits dürfte ein zurückliegender Sachverhalt gewesen sein. Die Ermittlungen dauern an.

Kornwestheim: Feuerwehreinsatz in Wohnung
Die Freiwillige Feuerwehr Kornwestheim war am Mittwoch gegen 17:00 Uhr mit 23 Wehrleuten und sechs Fahrzeugen in der Theodor-Heuss-Straße in Kornwestheim im Einsatz. Grund war eine verschmorte Plastikbox auf einem Herd, die zu einer starken Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus führte. Zu einem offenen Feuer kam es dabei nicht.

Ludwigsburg: 22-Jähriger randaliert am Busbahnhof
Am Mittwochmittag, gegen 12.15 Uhr, wurde die Polizei alarmiert, da ein 22 Jahre alter Mann im Bereich des Zentrale Busbahnhofs in Ludwigsburg randalierte. Mit Steinen bewarf er diverse Anzeigetafeln und Busse, die hierdurch stark beschädigt wurden. Zeugen hielten den 22-Jährigen Tatverdächtigen vor Ort fest. Sie mussten ihn bis zum Eintreffen der Polizei zu Boden bringen. Die Beamten des Polizeireviers Ludwigsburg nahmen den Mann, der möglicherweise unter dem Eindruck einer psychischen Ausnahmesituation stand, vorläufig fest, legten ihm Handschließen an und brachten ihn zur Durchführung der weiteren Maßnahmen zum Polizeirevier Ludwigsburg. Im Anschluss wurde er auf freien Fuß gesetzt. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf einen fünfstelligen Betrag belaufen.

Freiberg-Geisingen: Exhibitionist tritt Jugendlicher gegenüber
Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg ermittelt gegen einen noch unbekannten Mann, der am Montagnachmittag im Blumenweg in Geisingen als Exhibitionist auftrat. Eine 17 Jahre alte Jugendliche ging gegen 15.10 Uhr mit ihrem Hund Gassi, als sie der Täter mit seinem E-Bike zunächst von hinten überholte und dann anhielt. Es kam zunächst zu einem Gespräch über den Hund. Als die Jugendliche ihren Blick vom Hund wieder zu ihrem Gesprächspartner richtete, musste sie feststellen, dass dessen Penis und auch die Hoden aus der Hose heraushingen. Das Mädchen verabschiedete sich hierauf irritiert, während er Täter davonfuhr. Der Mann dürfte zwischen 40 und 45 Jahren alt und etwa 180 cm groß sein. Er hat eine normale Statur und dunkelblonde, vermutlich etwas längere Haare, die nach hinten gekämmt waren. Er war mit einer Art Boxershorts in gelb mit kleinen Aufdrucken und einem schwarzen Muskelshirt bekleidet. Das E-Bike ist mattschwarz mit blauen Strichen. Die Polizei bittet unter Tel. 0800 1100225 um Hinweise.

Freiberg-Heutingsheim: Motorradfahrer nach Unfall gesucht
Im Bereich des Bahnhofes in Heutingsheim streifte am Dienstag gegen 16:30 Uhr eine 44-jährige Sprinter-Fahrerin einen geparkten VW-Golf. Die Dame gab an, ihr sei ein Motorradfahrer entgegengekommen, weswegen sie gegen den am Straßenrand geparkten VW gefahren sei. Der Motorradfahrer sei anschließend davongefahren, ohne sich um den Unfall zu kümmern. An den beteiligten Pkw entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 1.000 Euro. Das Polizeirevier Marbach, Tel. 07144 900-0, bittet insbesondere den Motorradfahrer oder Zeugen sich zu melden.

Pleidelsheim: Körperverletzung und Beleidigung auf Tankstellengelände
Zu einer Streitigkeit mit handfestem Ausgang kam es am Montag gegen 08:40 Uhr auf dem Gelände einer Tankstelle in der Marbacher Straße in Pleidelsheim. Dabei habe ein bislang unbekannter Mann einen 60-Jährigen geschlagen und diesen beleidigt. Auslöser des Streits dürfte gewesen sein, dass das Fahrzeug des 60-Jährigen den Unbekannten bei der Durchfahrt des Geländes behindert hat. Der Polizeiposten Freiberg am Neckar, Tel. 07141 64378-0, ermittelt wegen Körperverletzung und Beleidigung. Zeugen werden gebeten sich zu melden.

Pleidelsheim: Vandalismus an der Sporthalle
Ein bislang unbekannter Täter schlug die Scheiben einer Turnhalle in der Ludwig-Hofer-Straße in Pleidelsheim ein. Die Tat muss sich zwischen Montag, 23:00 Uhr und Dienstag, 07:00 Uhr ereignet haben. Es wurde auch ein Blumenbeet in unmittelbarer Nähe verwüstet und ein Absperrpfosten herausgerissen. Der Sachschaden beläuft sich auf insgesamt etwa 1.000 Euro. Der Polizeiposten Freiberg am Neckar nimmt unter Tel. 07141 643780 Zeugenhinweise entgegen.

Landkreise Böblingen und Ludwigsburg: „Sextortion“ – organisierte Erpressung auf sexueller Grundlage; Warnung vor Cyberkriminellen
Eine neue Freundschaftsanfrage über Facebook. Augenscheinlich handelt es sich um eine junge hübsche Frau. Der 44-jährige Herr M. nimmt die Anfrage an. Zunächst wird gechattet und im weiteren Verlauf schlägt die Frau vor, auf einen Videochat umzusteigen. Während des weiteren Kontakts fordert sie Herrn M. auf, sich auszuziehen und sexuelle Handlungen an sich selbst durchzuführen. Im Gegenzug sichert sie zu, Selbiges zu tun. Dazu kommt es aber nicht. Nachdem Herr M. der Aufforderung nachgekommen ist, stellt er fest, dass er gefilmt wurde – der Chat wird abgebrochen. Einen Tag später wird Herr M. erneut kontaktiert. Er wird aufgefordert, Geld zu transferieren, ansonsten würden die kompromittierenden Aufnahmen auf diversen sozialen Medien veröffentlicht. Die Angst vor der Veröffentlichung der intimen Aufnahmen treibt Herrn M. dazu, zweimal knapp 100 Euro zu überweisen. Die Transaktionen gehen an eine Adresse in Afrika. Nach einem weiteren Tag werden erneut 250 Euro von Herrn M. gefordert, der sich nun zur Anzeige entscheidet.
So wie Herrn M. ergeht es vielen. Dieses Kriminalitätsphänomen nennt sich „Sextortion“. Der Begriff setzt sich aus den englischen Wörtern Sex und Extortion – Erpressung – zusammen und beschreibt demnach eine Erpressung auf sexueller Grundlage.
Vor allem zwei Varianten dieser Masche werden häufig zur Anzeige gebracht:
Bei der „Klassischen Variante“ lernt der Betroffene, wie im Fallbeispiel, zunächst eine fremde Person über ein soziales Netzwerk wie Twitter, Snapchat, Instagram oder Facebook kennen. Der Betroffene und die fremde Person kommunizieren miteinander. Mit dem Ziel, das potenzielle Opfer dazu zu überreden, sich vor seiner Webcam auszuziehen und sexuelle Handlungen an sich selbst vorzunehmen, lenken die Täter die Kommunikation schnell auf eine Video-Telefonie um. Dabei zeichnen sie diese sexuellen Handlungen auf und drohen im Anschluss daran, dieses Video oder Bild im Internet zu veröffentlichen, falls der geforderte Geldbetrag nicht gezahlt würde.
Bei der sogenannten „Spam-Variante“ verschicken die Täter an ihre Opfer per E-Mail ein Erpresserschreiben, in dem sie behaupten, von ihrem Opfer kompromittierende Sexvideos aufgenommen zu haben und dann Geldbeträge fordern, damit diese dann nicht veröffentlicht werden. Häufig werden derartige E-Mails massenweise ohne konkretes Ziel als Spam-Mails verschickt.
Das Phänomen „Sextortion“ betrifft mehrheitlich zwar Männer, aber auch Frauen können davon betroffen sein.
Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, der die Landkreise Böblingen und Ludwigsburg umfasst, ist ein Anstieg der angezeigten Fälle zu verzeichnen.
Die Aufklärungsquote der Sextortion-Fälle ist gering. Meistens sind die Drahtzieher in Banden organisiert, operieren vom Ausland aus oder nutzen sogenannte Bots* , um ihre Erpresserschreiben per Mail zu verteilen.
Die steigenden Fallzahlen zeigen, dass es sich um ein anwachsendes Problem handelt. Die Kriminalpolizei geht zudem von einer gewaltigen Dunkelziffer aus. Scham dürfte viele Opfer, die bereits Geld an die Erpresser gezahlt haben, von einer Anzeigenerstattung abhalten.
Um nicht Opfer dieser Erpressungsmasche „Sextorsion“ zu werden, gibt die Polizei folgende Empfehlungen:
– Nehmen Sie nie Freundschaftsanfragen von fremden Personen an.
– Prüfen Sie regelmäßig Ihre Account- und Privatsphäre-Einstellungen.
– Seien Sie zurückhaltend mit der Veröffentlichung persönlicher Daten wie Anschrift, Geburtsdatum oder Arbeitgeber.
– Stimmen Sie nicht vorschnell einem Videochat zu. Im Zweifel: kleben Sie die Chatkamera zunächst ab, um lediglich verbal zu kommunizieren und das Geschehen zu beobachten.
– Stimmen Sie keinen Entblößungen oder intimen Handlungen in Videochats zu, wenn Sie die Person erst seit kurzem kennen.
– Halten Sie Betriebs- sowie Virenschutzsysteme auf Ihren online-genutzten Endgeräten wie Smartphone, Laptop, Tablet oder Computer immer auf dem aktuellen Stand, um sich vor Schadsoftware, sogenannter Malware, zu schützen. Es gibt Malware, die Ihre Webcam problemlos aktiviert und Sie damit jederzeit filmen kann.
Sollte es bereits dennoch zu einer Erpressung gekommen sein, wird folgendes Handlungsmuster empfohlen:
– Überweisen Sie kein Geld. Die Erpressung hört nach der Zahlung meist nicht auf.
– Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
– Kontaktieren Sie den Betreiber der Seite und veranlassen Sie, dass das Bildmaterial gelöscht wird. Nicht angemessene Inhalte kann man dem Seitenbetreiber über eigens hierfür eingerichtete Buttons melden.
– Brechen Sie den Kontakt zu der anonymen Person sofort ab, reagieren Sie nicht auf Nachrichten.
– Sichern Sie die Chatverläufe und Nachrichten mittels Screenshot.

Vaihingen an der Enz: tödlicher Motorradunfall zwischen Horrheim und Kleinglattbach
Auf der Kreisstraße 1682 zwischen Vaihingen an der Enz-Horrheim und -Kleinglattbach ereignete sich am Montag kurz nach 19.00 Uhr ein tödlicher Verkehrsunfall. Ein 43 Jahre alter Motorradfahrer war vermutlich mit nicht angepasster Geschwindigkeit in Richtung Kleinglattbach unterwegs und verlor in einer langgezogenen Linkskurve die Kontrolle über seine Suzuki. In der Folge kam er von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Schutzplanke. Anschließend schleuderte er zurück auf die Straße, auf der er mehrere Meter entlang rutschte. Der 43-Jährige wurde durch den Unfall so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Während der Unfallaufnahme musste die K 1682 bis gegen 21.25 Uhr gesperrt werden. Ein Rettungshubschrauber war ebenfalls im Einsatz. Das Motorrad war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden von rund 2.500 Euro.

Ludwigsburg-Eglosheim: größerer Polizeieinsatz wegen verdächtiger Wahrnehmung
Nachdem sich am Montagnachmittag bei der Telefonzentrale des Polizeipräsidiums Ludwigsburg eine bislang unbekannte Person im Zuge eines Telefongesprächs verdächtig äußerte, kam es gegen 15.20 Uhr zu einem größeren Polizeieinsatz in der Mundelsheimer Straße in Eglosheim. Ein Gebäude, in dem sich mehrere Arztpraxen, ein Polizeiposten, sowie eine Wohnung befinden, musste geräumt werden. Die Peter-Eichert-Straße und die Mundelsheimer Straße wurden durch Polizeibeamte abgesperrt. Das Gebäude wurde im Anschluss von Beamten durchsucht. Hierbei wurde auch ein Polizeihund eingesetzt, da die Äußerung des Anrufers den Verdacht erweckte, es könne sich ein Sprengkörper im Gebäude befinden. Die Polizei stellte jedoch nichts Verdächtiges fest. Gegen 16.45 Uhr war der Einsatz beendet und die Personen konnten in das Gebäude zurückkehren. Die Ermittlungen zum Anrufer dauern an.

Ludwigsburg: Unfallflucht in der Leonberger Straße
Ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker beschädigte am Sonntag zwischen 15:00 Uhr und 17:30 Uhr einen in der Leonberger Straße in Ludwigsburg geparkten Mercedes und verursachte dabei einen Sachschaden in Höhe von etwa 2.000 Euro. Zeugen können sich unter Tel. 07141 18 5353 an das Polizeirevier Ludwigsburg wenden.

Bönnigheim: Reifen zerstochen
Ein bislang unbekannter Täter zerstach vermutlich mit einem Messer oder spitzen Gegenstand zwischen Samstag, 21:30 Uhr und Sonntag, 12:00 Uhr alle vier Reifen an einem in der Gustav-Werner-Straße in Bönnigheim abgestellten Fiat. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 800 Euro. Zeugen werden gebeten sich unter Tel. 07142 405 0 mit dem Polizeirevier Bietigheim-Bissingen in Verbindung zu setzen.

Ludwigsburg: Alkoholisierter BMW-Fahrer leistet Widerstand bei Kontrolle
Nachdem ein 25-jähriger BMW-Fahrer am Sonntag gegen 04:50 Uhr aufgrund seiner Fahrweise einer Streifenwagenbesatzung auf der Stuttgarter Straße in Ludwigsburg aufgefallen war, kontrollierten die Beamten den Mann in der Friedrich-Ebert-Straße und nahmen dabei deutlichen Alkoholgeruch wahr. Ein Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht mit einem Wert von knapp über einem Promille. Als die Polizisten dem 25-Jährigen erklärten, dass man jetzt mit ihm zur Blutentnahme fahren würde, leistete er Widerstand, so dass er letztlich zu Boden gebracht und mit Handschließen gefesselt werden musste. Im Anschluss daran musste er sich einer Blutentnahme im Polizeigewahrsam unterziehen und die Beamten beschlagnahmten seinen Führerschein.

Ludwigsburg: Jugendliche auf Akademiehof sexuell belästigt
Ein alkoholisierter 22-Jähriger soll am Freitag gegen 22:00 Uhr auf dem Akademiehof in Ludwigsburg zwei junge Frauen im Alter von 16 und 18 Jahren sexuell belästigt und eine weitere junge Frau im Alter von 16 Jahren geschlagen haben. Der Akademiehof war zur Tatzeit gut besucht.
Dem bisherigen Ermittlungsstand nach hätte der junge Mann die 18-Jährige unsittlich berührt, so dass die beiden 16-jährigen Mädchen der 18-Jährigen zu Hilfe kamen. Dabei soll der 22-Jährige eine der Helferinnen ebenfalls unsittlich berührt und der anderen 16-Jährigen mit der Faust gegen den Oberkörper geschlagen haben.

Alle Beteiligten waren deutlich alkoholisiert, ein Atemalkoholtest beim Tatverdächtigen wies sogar einen Wert von knapp 2,5 Promille aus. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.