Bietigheim-Bissingen.| In diesem Jahr dürfen sich endlich wieder die Kinder bei der Stadtranderholung der Stadt 14 Tage lang austoben – in und um die Halle in Metterzimmern, aber auch beim Gemeindehaus der evangelischen Kirche in Metterzimmern. Die 71 Jungen und Mädchen wurden in 7 Gruppen verteilt, drei treffen sich täglich im Gemeindehaus, 4 in der Halle. Um bei eventuellen Corona-Infektionen nicht gleich alles abbrechen zu müssen, wurde diese Vorsichtsmaßnahme getroffen. Zum Mittagessen kommen die Gruppen nacheinander in die Halle – und dort erwartete sie am Dienstag auch OB Jürgen Kessing mit einer ganzen Ladung Eisbecher. Er ließ sich direkt von den Kindern und ihren 30 Betreuer/-innen berichten, wie die Stadtranderholung unter Corona-Bedingungen ankommt. Maske tragen ist für die Jungs und Mädchen jedenfalls beim Spielen nicht gefragt – eine große Erleichterung.

Als Thema hatten sich die Betreuer/innen in diesem Jahr vorgenommen, das Handwerk auf Baustellen spielerisch umzusetzen. Die Gruppen haben eigene Namen, z.B. die Architekten oder die Muldenkipper und setzen das Thema mit eigenen Akzenten um. Es wird viel gebastelt, z.B. ein Tipi oder eine Brücke, es werden Angeln gefertigt, um „Fische“ zu fangen, es wird gebatikt, aber auch Sport getrieben. Der Spaß kommt trotz Corona auch in diesem Jahr nicht zu kurz.