Mit dem „Ludwigsburger Poesiealbum“ Stadtgeschichte digital und analog im Ludwigsburg Museum entdecken

Ludwigsburg.| Anlässlich des Internationalen Museumstags am 16. Mai startet das Ludwigsburg Museum am Montag, den 17. Mai ein außergewöhnliches Ausstellungsprojekt. 26 Wochen lang wird für jeden Buchstaben des Alphabets im Museumsschaufenster im Innenhof des MIK jeweils eine Woche lang ein ausgewähltes Sammlungsobjekt gezeigt. Von „Apfelbaum“ bis „Zeugin“ werden 26 eindrucksvolle Exponate und Geschichten vorgestellt, die jeweils von einem Gedicht begleitet werden.

Vor Ort kann der Dialog zwischen Lyrik und Exponat in einem „Poesiealbum“ nachvollzogen werden. Dabei kommen nicht nur „alte Bekannte“ wie Schubart, Schiller, Mörike, Tucholsky oder Ringelnatz zu Wort, sondern auch fünf zeitgenössische Dichterinnen und Dichter, die ihre Arbeiten eigens für die gezeigten Exponate angefertigt haben.

Das „Poesiealbum“ wurde 2016 anlässlich der preisgekrönten Ausstellung „Poesie der Dinge“ von Studierenden des Studiengangs International Master of Interior-Architectural Design (IMIAD) der Hochschule für Technik Stuttgart unter der Leitung von Professor Wolfgang Grillitsch und Cornelia Wehle gestaltet.

Die Schaufensterausstellung „Ludwigsburger Poesiealbum“ lässt sich unabhängig von einer Öffnung oder Schließung des Ludwigsburg Museums von Woche zu Woche sowohl analog vor Ort als auch digital im Internet entdecken. Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage des Ludwigsburg Museums (www.ludwigsburgmuseum.de) sowie auf Facebook und Instagram. Das Museumsfenster im MIK-Innenhof kann nach den jeweils gültigen Regeln der Corona-Verordnung dienstags bis donnerstags von 9 bis 17 Uhr und freitags von 9 bis 15 Uhr besucht werden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch analog oder digital!