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Ludwigsburg-Eglosheim: Flucht nach Verkehrsunfall in der ReutealleeAm Samstagmittag, im Zeitraum von 13:15 Uhr bis 13:45 Uhr, beschädigt ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer beim Ausparken auf dem Parkplatz eines Discounters in der Reuteallee den grauen Skoda Yeti einer 69-jährigen Dame und entfernt sich anschließend von der Unfallörtlichkeit, ohne den verursachten Schaden zu melden. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist bislang noch Gegenstand der Ermittlungen. Zeugen, die Angaben zum möglichen Unfallverursacher machen können werden gebeten, sich beim Polizeirevier Ludwigsburg unter der Telefonnummer 07141 18 5353 zu melden.

Ludwigsburg-Eglosheim: Unbekannter Täter entwendet Bargeld aus Wohnung
Am Nachmittag des 15.05.2021 verschaffte sich im Zeitraum von 14:45 Uhr und 16:45 Uhr eine bislang unbekannte Täterschaft gewaltsam Zutritt in eine Wohnung in der Besigheimer Straße. Anschließend durchwühlte diese mehrere Schränke und entwendete mehrere tausend Euro Bargeld. Anschließend entfernten sich der oder die Täter unerkannt vom Tatort. Der entstandene Sachschaden wird in einer ersten Schätzung mit 500 Euro beziffert. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zur Tat geben können, werden gebeten, sich beim Polizeiposten Eglosheim unter der Telefonnummer 07141 221500 oder beim Polizeirevier Ludwigsburg unter der Telefonnummer 07141 18 5353 zu melden.

Murr: Räuberischer Diebstahl in Discounter
Zu einem räuberischen Diebstahl kam es am frühen Samstagmittag gegen 13:15 Uhr in einem Discounter, welcher sich im Langen Feld gegenüber einer Tankstelle befindet. Ein bislang unbekannter männlicher Täter befand sich im Verkaufsraum und befüllte den mitgeführten Einkaufwagen mit Waren. Anschließend verließ er den Markt durch die Eingangstüre, welche ihm von einem zweiten Täter von außen geöffnet wurde. Ein bislang unbekannter Zeuge sprach die Filialleiterin auf den Vorgang an, woraufhin diese sich unverzüglich mit dem Zeugen nach draußen begab. Zu diesem Zeitpunkt stiegen die Täter in einen orangefarbenen Kleinwagen mit außerdeutscher Zulassung. Die Filialleiterin stellte sich den Tätern in den Weg und wollte dadurch eine Flucht verhindern. Diese fuhren aber unbeirrt weiter und eine Kollision konnte seitens der Filialleiterin nur mit einem Schritt zur Seite verhindern werden. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Fahrzeug durch fünf Streifen verlief ergebnislos. Der Wert der entwendeten Waren kann derzeit noch nicht beziffert werden und ist Gegenstand der Ermittlungen. Die Täter waren zwischen 25-30 Jahre alt, wovon einer der beiden ca. 190 cm groß war und kurze dunkle Haare hatte. Zeugen, welche den Vorfall beobachtet haben und sachdienliche Hinweise zu den Tätern oder zum Fahrzeug geben können, insbesondere der Kunde der die Filialleiterin ansprach, werden gebeten, sich bei dem beim Kriminalkommissariat Ludwigsburg unter 07141 18-9 zu melden.

Ludwigsburg: Brand in Mehrfamilienhaus
Bei einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in Ludwigsburg-Grünbühl wurden am Freitagnachmittag gegen 16:00 Uhr vier Personen durch Rauchgas leicht verletzt. Ersten Ermittlungen zufolge ließ eine 73-jährige Bewohnerin im 2. Obergeschoss einen Topf mit heißem Öl auf dem Herd stehen, der sich entzündete und die Wohnung in Vollbrand versetzte. Der 48-jährige Nachbar aus der Wohnung darunter bemerkte das Feuer und rettete die 73-Jährige aus ihrer Wohnung. Die beiden 42- und 55-jährigen Bewohner des Dachgeschosses wurden in ihrer Wohnung eingeschlossen und konnten erst im Anschluss an die Löscharbeiten gegen 16:45 Uhr von der Feuerwehr befreit werden. Bis auf den 55-Jährigen wurden alle weiteren Verletzten zur ärztlichen Behandlung in umliegende Krankenhäuser verbracht. Der Rettungsdienst war mit 13 Fahrzeugen und 31 Kräften, die Feuerwehr mit zehn Fahrzeugen und 40 Wehrleuten und die Polizei mit zwei Streifenwagenbesatzungen vor Ort. Die Brandwohnung war nach den Löscharbeiten nicht mehr bewohnbar. Die weiteren Wohnungen teilweise vorübergehend stark verraucht. Der entstandene Sachschaden wird auf 200.000 Euro geschätzt.

Bietigheim-Bissingen: 45 Jahre alter Dieb schlägt Mitarbeiter eines Einkaufsmarkts
Wegen räuberischen Diebstahls wird sich ein 45 Jahre alter Täter verantworten müssen, der am Freitag gegen 13.20 Uhr in einem Einkaufsmarkt in der Prinz-Eugen-Straße in Bietigheim-Bissingen eine Sonnenbrille stahl. Die Sonnenbrille verstaute er in seiner Jackentasche und wollte anschließend den Kassenbereich passieren. Hierbei sprach ihn eine Mitarbeiterin an. Der Tatverdächtige verließ den Markt nun schnellen Schrittes und konnte erst draußen von einem 29 Jahre alten Angestellten festgehalten werden. Der 45-Jährige begann nach dem Angestellten zu schlagen und beleidigte ihn auch. Ein Schlag traf den Mann im Gesicht, worauf dieser sich wehrte, den Täter gegen eine Wand drückte und ebenfalls zuschlug. Beamte des Polizeireviers Bietigheim-Bissingen kamen vor Ort und nahmen die Anzeige auf. Während dessen beleidigte der 45-Jährige eine Beamtin. Der vorläufig Festgenommene wurde anschließend zum Polizeirevier Bietigheim-Bissingen gebracht. Die Sonnenbrille hatte eine Wert von knapp 10 Euro.

Schwieberdingen: BMW gestohlen
In der Nacht zum Freitag trieb ein noch unbekannter Täter in der Christofstraße in Schwieberdingen sein Unwesen. Dem Unbekannten gelang es, sich Zutritt in ein Wohnhaus zu verschaffen, aus dem er eine Handtasche stahl. In der Tasche befanden sich ein Geldbeutel, Kosmetika, eine Brille, Handyzubehör, persönliche Dokumente sowie der Fahrzeugschlüssel für einen BMW. Diesen PKW, der vor dem Haus stand, entwendete der Unbekannte ebenfalls. Es handelt sich um eine weißen, mehrere Jahre alten BMW der 1-er Reihe mit Ludwigsburger Kennzeichen. Gegen 06.00 Uhr vernahm eine Zeugin ein Motorengeräusch, das möglicherweise von dem BMW stammte. Der Wert des Fahrzeugs wurde auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter Tel. 0800 1100225 um weitere Hinweise.

Großbottwar: Unfall endet mit Körperverletzung
Leichte Verletzungen erlitt ein sechs Jahre altes Mädchen, das am Donnerstag gegen 13.50 Uhr in der Gartenstraße in Großbottwar in einen Unfall verwickelt war. Das Kind trat zwischen zwei geparkten Fahrzeugen hervor auf die Fahrbahn. Ein 41 Jahre alter Rennradfahrer, der in diesem Moment dort vorbeifuhr, versuchte noch auszuweichen, konnte einen Zusammenstoß jedoch nicht mehr verhindern. Das Kind stürzte in der Folge auf die Straße. Vermutlich da der 41-Jährige nicht gleich wendete, wurde er vom Vater des Mädchens angeschrien. Der 33-Jährige habe den 41 Jahre alten Mann letztlich zu Boden gestoßen, da dieser mit seinem Rennrad auf ihn zugefahren sei. Anschließend zogen Zeugen den 33-Jährigen vom 41-Jährigen weg, der selbst die Polizei alarmierte. Die Ermittlungen dauern an.

Großbottwar-Winzerhausen: 19-Jähriger gefährdet drei Personen bei Unfallflucht
Am Donnerstag ereignete sich gegen 20.00 Uhr in der Wunnensteinstraße in Winzerhausen ein Unfall, nach dem sich der 19-jährige Fahrer davon zu machen versuchte. Vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit verlor der junge Fahrer in einer leichten Rechtskurve die Kontrolle über seinen PKW, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Gartenzaun. Anschließend setzte der VW-Lenker seine Fahrt nach links in den Klingenweg fort und flüchtete in Richtung der Weinberge. Eine Zeugin hatte den Unfall jedoch beobachtet und alarmierte die Polizei. Da der VW zudem Kühlerflüssigkeit verlor und letztlich nicht mehr fahrbereit liegen blieb, konnte die Polizei den 19-Jährigen in den Weinbergen antreffen. Da er auf seiner Flucht vermutlich zwei elfjährige und ein 14 Jahre altes Mädchen gefährdete, die die Straße queren wollten, wird er sich über die Unfallflucht hinaus auch wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten müssen. Der entstandene Sachschaden wurde auf etwa 600 Euro geschätzt.

Sachsenheim-Spielberg: Brand in Garage löst größeren Feuerwehreinsatz aus
Zehn Fahrzeuge und 55 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Sachsenheim rückten am Donnerstag gegen 12.40 Uhr in die Herzog-Ulrich-Straße in Spielberg aus, nachdem es dort in einer Garage zu einem Brand gekommen war. Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts geriet eine an ein Ladegerät angeschlossene Autobatterie bzw. das Gerät selbst in Brand. Das Feuer griff auf einen Sicherungskasten, der sich in der Nähe befand über. Darüber hinaus blieb das Gebäude jedoch intakt. Eine über der Garage gelegene Wohnung musste von der Feuerwehr belüftet werden. Der entstandene Sachschaden steht derzeit noch nicht fest. Verletzt wurde niemand.

Ludwigsburg: handgreifliche Auseinandersetzung unter jungen Männern am Bahnhof
Aus noch ungeklärter Ursache gerieten am Donnerstag gegen 20.00 Uhr am Bahnhof in Ludwigsburg mehrere junge Männer aneinander. Zunächst war zwischen einem 24 Jahre alten Mann und einer Gruppe bestehend aus einem 21-, einem 18- und einem 16- Jährigen sowie einem 14 Jahre alten Mädchen ein Streit ausgebrochen. Im Zuge des Disputs soll der 24-Jährige den 18 Jahre alten Kontrahenten bedroht haben. Dies führte wohl wiederum zu einer Schlägerei zwischen dem 24-Jährigen und dem 16 Jahre alten Jugendlichen. Dieser versuchte sich vermutlich mit einem Tierabwehrspray zu verteidigen, wobei er jedoch wohl nur sich selbst einnebelte und in der Folge zu Fuß die Flucht ergriff. Die hinzugerufenen Polizeibeamten konnten letztlich alle Beteiligten antreffen und die ersten Ermittlungen wegen Körperverletzung durchführen. Hierbei stellte sich heraus, dass das 14 Jahre alte Mädchen zur Ingewahrsamnahme ausgeschrieben war. Als ihr dies eröffnet wurde, wurde sie aggressiv. Sie versuchte sich aus dem Griff eines Beamten zu lösen und wurde laut. Nur mit hohem Kraftaufwand gelang es den Polizisten dem renitenten Mädchen Handschließen anzulegen. Hierzu musste sie zu Boden gebracht werden. Als sie in den Streifenwagen gesetzt wurde, wurde das Fahrzeug beschädigt. Sie wurde dann zum Polizeirevier Ludwigsburg gebracht und schließlich in die Obhut der Kinder- und Jugendhilfe übergeben. Alle weiteren Beteiligten wurden des Platzes verwiesen.

Asperg: Auseinandersetzung im Linienbus wegen Maskenpflicht
Am Donnerstagnachmittag, gegen 14.15 Uhr, kam es in Asperg in einem Linienbus zwischen der 55 Jahre alten Fahrerin und einem 51-jährigen Fahrgast wegen der Maskenpflicht im Öffentlichen Nahverkehr zu einer Auseinandersetzung. Die Fahrerin verweigerte dem Mann die Beförderung, da er nicht wie vorgeschrieben eine FFP2- / KN95- oder N95-Maske trug. Der Mann, der eine OP-Maske über Mund und Nase gezogen hatte, versuchte sich trotzdem am Bahnhof in den Bus zu drängen. Die Fahrerin konnte dies jedoch verhindern und schob den 51-Jährigen wieder aus dem Bus raus. Nachdem die Polizei alarmiert worden war, konnte die Busfahrerin an der Haltestelle im Bereich der Orthopädischen Klinik in Markgröningen angetroffen werden. Der 51-Jährige und war mit weiteren Zeugen in einen anderen Bus gestiegen und der 55-Jährigen gefolgt. Die Polizei ermittelt nun wegen Nötigung, versuchter Körperverletzung und Verstoßes gegen die Corona-Verordnung.

Bietigheim-Bissingen: 51-Jährige Fahrradfahrerin kollidiert mit Fußgängerin
Leichte Verletzungen hat sich eine 30-jährige Fußgängerin am Mittwoch bei einem Verkehrsunfall in der Kreuzstraße zugezogen. Sie wollte gegen 12:15 Uhr den Fußgängerüberweg überqueren, als eine Radfahrerin, die in Fahrtrichtung Bahnhofstraße fuhr, die Passantin übersah und mit ihr kollidierte. In Folge des Zusammenstoßes stürzten die beiden Unfallbeteiligten zu Boden. Dabei kam es zu leichten Verletzungen auf beiden Seiten. Der Lenker des Fahrrads wurde leicht verbogen. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 100 Euro.

Tamm: Feuerwehreinsatz
Die Freiwilligen Feuerwehren Tamm und Asperg rückten am Mittwoch gegen 11.15 Uhr mit insgesamt vier Fahrzeugen und 18 Einsatzkräften in die Heilbronner Straße in Tamm aus. Auf dem Dach eines Mehrfamilienhauses wurden Dacharbeiten durchgeführt, bei denen es zu einer Rauchentwicklung kam. Die Wehrleute stellten fest, dass sich ein Abzugsrohr stark erhitzt hatte. Ein offenes Feuer war jedoch nicht entstanden. Mit einer Wärmebildkamera wurde das Dach überprüft. Es konnte letztlich jedoch keine Brandgefahr festgestellt werden.

L1115/ Großaspach/ Großbottwar: Verletzte bei Unfall am Stauende
Ein Schwerverletzter, zwei Leichtverletzte und etwa 10.000 Euro Sachschaden ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Mittwochmorgen gegen 08:00 Uhr auf der Landesstraße 1115 (L1115) zwischen Großaspach und Großbottwar.
Ein 35-jähriger Peugeot-Fahrer, ein 63-jähriger Toyota-Lenker und der 55-jährige Lenker eines Audi waren in dieser Reihenfolge auf der L1115 von Großaspach kommend in Richtung Großbottwar unterwegs. Aufgrund des zu diesem Zeitpunkt vorherrschenden großen Verkehrsaufkommens an der Ampelkreuzung der L1115 mit der Kreisstraße 1607 (K1607) hatte sich ein Rückstau von etwa 300 Metern gebildet.
Während der 35-Jährige am Stauende anhielt und der 63-Jährige seinen Toyota langsam in Schrittgeschwindigkeit rollen ließ, erkannte der nachfolgende 55-Jährige die Verkehrssituation mutmaßlich nicht und fuhr in der Folge mit seinem Audi wohl nahezu ungebremst auf den Toyota des 63-Jährigen auf. Die Wucht der Kollision schob den Toyota auf den Peugeot des 35-Jährigen.
Der 55-Jährige und ein Beifahrer im Peugeot blieben unverletzt. Der 63-Jährige zog sich schwere Verletzungen zu. Die ebenfalls 63-jährige Beifahrerin im Toyota sowie der 35-jährige Peugeot-Lenker verletzten sich leicht. Der Rettungsdienst brachte die beiden 63-Jährigen nach einer Erstversorgung zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus.
Der Peugeot und der Audi verblieben fahrbereit. Der Toyota erlitt einen Totalschaden und musste abgeschleppt werden. Für die Rettungsmaßnahmen sowie für die Unfallaufnahme und Bergung war die L1115 für zwei Stunden voll gesperrt. Neben zwei Rettungswagen und einem Notarzt waren auch mehrere Polizeistreifen der Polizeipräsidien Aalen und Ludwigsburg eingesetzt.

Kornwestheim: Männer geraten in Streit – Zeugen gesucht
Vermutlich aufgrund eines vermeintlich rechtwidrigen Parkvorgang gerieten am Dienstag gegen 16.45 Uhr drei Männer in Stuttgarter Straße in Kornwestheim in einen Streit, der handgreiflich wurde. Ein 52 Jahre alter Mann wies einen 47 Jahre alten LKW-Fahrer zurecht. Dieser stieg hierauf aus und die beiden begannen zu streiten. Der 52-Jährige soll sein Gegenüber währenddessen mit seinem Hund bedroht haben. Zu dieser Situation stieß ein 57 Jahre alter Nachbar des 52-Jährigen hinzu. Der LKW-Lenker haben nun den 57-Jährigen zunächst mit den Fäusten geschlagen und anschließend versucht ihn mit einem Metallwerkzeug zu treffen. Dieser Schlag konnte jedoch abgewehrt werden und das Werkzeug fiel zu Boden. Anschließend soll der 47-Jährigen den 57-Jährigen am Kopf festgehalten haben. Dieser wehrte sich nach derzeitiger Ermittlungen, indem er den 47-Jährigen ebenfalls schlug. Das Polizeirevier Kornwestheim, Tel. 07154 1313-0, hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen der Auseinandersetzung, die sich vor dem Jugendzentrum abgespielt hat.

Ditzingen-Hirschlanden: 51-Jährige nach Verpuffung bei Bastelarbeiten schwer verletzt
Eine 51-Jährige zog sich am Dienstag gegen 13:40 Uhr bei Bastelarbeiten im Leiterweg in Ditzingen-Hirschlanden schwere Verletzungen zu. Die Frau hatte auf ihrem Balkon mit Acrylharz gearbeitet, als es zu einer Verpuffung und einem offenen Feuer mit einer starken Rauchentwicklung kam. Die 51-Jährige konnte die Flammen mit Wasser und einem Läufer ersticken. Bei dem Vorfall erlitt sie Verbrennungen und wurde durch den Rettungsdienst mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die Ditzinger Feuerwehr kam mit sechs Fahrzeugen und 34 Einsatzkräften vor Ort, überprüfte die Brandstelle und stellte sicher, dass das Feuer nicht nochmal ausbricht. Der Rettungsdienst versorgte die Frau mit einem Rettungswagen und einem Notarzt.

Ludwigsburg-Grünbühl: Antisemitische Parolen an Hauswände gesprüht
Nachdem am Dienstag gegen 17:40 Uhr mehrere antisemitische Parolen mit Bezug zum aktuellen Nahostkonflikt an verschiedene Gebäude in der Donaustraße und Oderstraße in Ludwigsburg-Grünbühl gesprüht worden waren, stellten Polizeibeamte einen 30-jährigen türkischen Staatsangehörigen in direkter Tatortnähe. Der Tatverdächtige räumte die Sachbeschädigungen ein, mit der er, laut derzeitigem Ermittlungsstand, seine persönliche Meinung darstellen wollte. Der Staatsschutz der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg übernimmt die weiteren polizeilichen Ermittlungen. Zeugen oder weitere Geschädigte, deren Hauswände ebenfalls besprüht wurden, können sich unter der zentralen Hinweisnummer der Kriminalpolizei, 0800 1100225, melden.

Marbach am Neckar: 53 Jahre alte Frau von Unbekanntem sexuell belästigt
Am Dienstag wurde eine 53 Jahre alte Frau im Erfurter Weg in Marbach am Neckar Opfer einer sexuellen Belästigung. Die Frau war gegen 15.25 Uhr zu Fuß von der Schillerhöhe in den Erfurter Weg unterwegs. Hierbei verfolgte sie ein noch unbekannter Täter. Als die Frau die Haustür aufschloss, drängte der Täter ihr in den Hausflur des Mehrfamilienhauses nach. Er drückte die Frau gegen eine Wand, fasste ihr an den Po und versuchte auch ihre Brüste zu betatschen. Die Frau wehrte sich gegen den Unbekannten, indem sie ihn trat und schlug. Anschließend konnte sie sich in die Wohnung einer Nachbarin im Erdgeschoss flüchten. Der Täter machte sich erst davon, als diese ihre Wohnungstür öffnete. Der Täter wurde als etwa 190 cm groß und circa 30 Jahre alt beschrieben. Er hat einen dunklen Teint und sprach gebrochen Deutsch bzw. Englisch. Er trug einen weißen Jogginganzug und eine Mütze. Die Polizei führte Fahndungsmaßnahmen durch, konnte jedoch keinen Verdächtigen feststellen. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die Ermittlungen übernommen und nimmt unter der Tel. 0800 1100225 Hinweise entgegen.

Vaihingen/Enz: Familientragödie  – Mutter und zwei Kinder tot aus der Enz geborgen
Noch ungeklärt sind die näheren Umstände eines mutmaßlichen zweifachen Tötungsdelikts mit anschließendem Suizid, das sich am Dienstag in Vaihingen an der Enz zugetragen hat. Gegen 11:00 Uhr wurde eine Polizeistreife von einer Joggerin informiert, nachdem sie neben der Holzgartenstraße an der Enz mehrere Kleidungsstücke, abgestellte Schuhe und einen Rucksack mit den Ausweispapieren einer 28-jährigen Frau und ihrer beiden drei und sieben Jahre alten Kinder aufgefunden hatte. Die Polizei leitete daraufhin umgehend eine groß angelegte Suchaktion ein, die von einem Polizeihubschrauber sowie von Einsatzkräften der Feuerwehr Vaihingen/Enz, des DRK und der DLRG unterstützt wurde. Im Verlauf der Suche konnten die Frau und ihre beiden drei und sieben Jahre alten Töchter nur noch tot aus der Enz geborgen werden. Die eritreische Familie mit anerkanntem Flüchtlingsstatus war bisher in einer städtischen Unterkunft in Vaihingen/Enz untergebracht. Der Nachzug des Vaters hatte sich zuletzt aufgrund der Pandemie verzögert.
Die Kriminalpolizei Ludwigsburg hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Bislang haben sich keine Hinweise auf eine mögliche Einwirkung Dritter ergeben.

Sachsenheim: Pedelec-Fahrer verstorben
Ein 91-jähriger Pedelec-Fahrer, der am 8. Mai auf der L 1141 zwischen Unterriexingen und Sachsenheim von einem Pkw erfasst und schwer verletzt wurde, ist am Montag seinen schweren Verletzungen erlegen. Wie wir berichteten, war er gegen 10:45 Uhr kurz nach der Abzweigung nach Oberriexingen aus einem Feldweg auf die Fahrbahn gefahren. Dabei wurde er vom in Richtung Sachsenheim fahrenden VW Golf einer 38-jährige Frau erfasst und auf die Gegenfahrspur geschleudert.

BAB81/ Korntal-Münchingen: Kennzeichen während der Fahrt verloren – Polizei beschlagnahmt bei Unfallaufnahme Führerschein
Nachdem ein 81-jähriger Subaru-Lenker am Montag gegen 16:00 Uhr auf der Bundesautobahn 81 (A81) von Heilbronn kommend zwischen den Anschlussstellen Stuttgart-Zuffenhausen und Stuttgart-Feuerbach auf Höhe von Korntal-Münchingen sein vorderes Kennzeichen verloren hatte, beschlagnahmten die Polizeibeamten im Rahmen der Unfallaufnahme seinen Führerschein.
Der Senior war zunächst aufgrund seiner Fahrweise aufgefallen, da er wohl nach rechts von der Fahrbahn in den Grünstreifen geraten war. Als er wieder zurück auf die Fahrbahn fuhr, verlor sein Subaru das vordere Kennzeichen, welches zuerst die Windschutzscheibe eines Ford Fiesta beschädigte und dann am Dachträger des Fords hängen blieben.
Bei der anschließenden Unfallaufnahme bemerkten die Polizisten augenscheinlich körperliche Mängel bei dem 81-Jährigen, woraufhin sie auf Weisung der Staatsanwaltschaft den Führerschein des Seniors beschlagnahmten und den Fahrzeugschlüssel einbehielten. Der Sachschaden am Ford beläuft sich auf etwa 2.000 Euro.

Bietigheim-Bissingen: Imbissstand in Brand geraten
Auf etwa 75.000 Euro beläuft sich der Sachschaden, der am Montagmorgen beim Brand in einem Imbissstand auf dem Parkplatz eines Baumarktes in der Geisinger Straße entstanden ist. Kurz vor 6:00 Uhr wurde der Brand von einem Radfahrer gemeldet, der den verrauchten Innenraum bemerkte. Die Feuerwehr Bietigheim-Bissingen war mit 22. Einsatzkräften schnell vor Ort und hatte die Flammen gegen 06:30 Uhr gelöscht. Mutmaßlich ist der Brand aufgrund eines technischen Defekts entstanden. Hinweise auf Einwirkung von außen haben sich bislang nicht ergeben. Die polizeilichen Ermittlungen dauern noch an.

Bietigheim-Bissingen: Baumaschinen beschädigt und Teile gestohlen
Bislang unbekannte Täter sind über das Wochenende mit einem Pkw über eine Freifläche auf das Gelände des Schotterwerks am Ortsrand von Bissingen gelangt. Dort beschädigten sie einen Radlader, besprühten das Fahrzeug mit Farbe und entwendeten neben zwei Scheinwerfern auch den Bildschirm für die Rückfahrkamera. In einem anderen Bereich des Geländes öffneten sie gewaltsam einen Bauwagen und holten von dort einen Ölkanister, den sie im Freien entleerten. Von einer daneben abgestellten Planierraupe schraubten sie letztlich von die Hupe ab und ließen sie mitgehen. Das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142-405-0, bittet um Hinweise.

Böblingen/Ludwigsburg: Zahlreiche Maßnahmen am Aktionswochenende zur Bekämpfung von Motorradunfällen
Mit 22 Aktionen in den Landkreisen Böblingen und Ludwigsburg beteiligte sich das Polizeipräsidium Ludwigsburg zum Beginn der diesjährigen Motorradsaison am landesweiten Aktionswochenende zur Bekämpfung von Motorradunfällen. 87 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte kontrollierten insgesamt 713 Motorräder mit ihren Fahrerinnen und Fahrern und stellten dabei 88 Verstöße fest. Dabei handelte es sich überwiegend um technische Mängel an den Fahrzeugen sowie um nicht mitgeführte Bescheinigungen. Für die Polizei stand bei den Kontrollaktionen insbesondere die Sensibilisierung der Motorradfahrenden im Vordergrund und die Einsatzkräfte nahmen sich daher auch viel Zeit für Gespräche über die Gefahren der Verkehrsteilnahme, die auf ein ganz überwiegend positives Echo stießen. Diese Gefahren resultieren dabei sowohl aus eigenem Verhalten (Geschwindigkeitsüberschreitung, Überschätzung des Fahrerischen Könnens, Handlingfehler vor allem zu Beginn der Saison oder auch technische Veränderungen) als auch aus dem Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer (verspätete Wahrnehmung, Unterschätzung der Geschwindigkeit von Motorrädern).
Nach sehr durchwachsenem Wetter am Freitag luden Samstag und Sonntag bei angenehmen Temperaturen zu Motorradtouren ein. Am Bikertreff am Glemseck im Kreis Böblingen und an der Kreisstraße zwischen Gündelbach und Häfnerhaslach im Kreis Ludwigsburg richtete die Polizei größere Kontrollstellen ein, an denen jeweils Einsatzkräfte mehrere Polizeireviere, der Verkehrspolizeiinspektion und des Referats Prävention beteiligt waren. Von 150 in Gündelbach kontrollieren Maschinen wiesen 22 technische Mängel. Gravierende Mängel waren aber nicht darunter. Am Glemseck waren es bei 134 Kontrollierten nur die fehlende allgemeine Betriebserlaubnis, die in acht Fällen zur Beanstandung führte. Am Samstag war die Polizei auch im Bereich Prevorst im Kreis Ludwigsburg präsent und überprüfte dort 62 Motorradfahrende. Außer zwei Verstößen gegen die Helmtragepflicht gab es dort praktisch keine Beanstandungen.
Mit dieser und weiteren Kontrollaktionen im Verlauf der Motorradsaison will die Polizei dazu beitragen, die Anzahl der Motorradunfälle nachhaltig zu senken. In den Jahren 2017 bis 2020 registrierte das Polizeipräsidium Ludwigsburg insgesamt 1.361 Verkehrsunfälle mit Motorradfahrenden. 14 von ihnen verloren dabei ihr Leben und 348 wurden schwer verletzt. Die Hälfte der Unfälle wurde dabei von den Motorradfahrenden selbst verursacht.

K1653/ Hemmingen/ Hochdorf: Ventilatoren von Computerprozessoren aufgefunden
In einem Waldstück an der Kreisstraße 1653 (K1653) zwischen Hemmingen und Hochdorf wurden am Sonntag gegen 08:30 Uhr etwa 40 bis 50 Ventilatoren von Computerprozessoren aufgefunden.
Der Fundort liegt in einem Waldstück an einem Kreisverkehr auf der K1653 zwischen Hemmingen und Hochdorf, etwa 800 Meter aus Richtung Hochdorf kommend. Bei den Gegenständen handelte es sich um Verpackungen sogenannter „bundles“ mit Computerprozessoren. Die Prozessoren wurden entfernt und nur die Lüfter verblieben in den Schachteln. Vermutlich dürften die Gegenstände aus einer Straftat stammen und dort noch nicht lange gelegen haben.
Zeugen, die im Zusammenhang mit dem Fund verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter Tel. 07156 4352 0 mit dem Polizeirevier Ditzingen in Verbindung zu setzen.

Ludwigsburg: Motorradfahrer nach Streit an der Ampel umgestoßen – Polizei sucht tatverdächtigen Radfahrer und Zeugen
Nachdem ein bislang unbekannter Fahrradfahrer am Sonntag gegen 18:40 Uhr an der Kreuzung der Gottlob-Moll-Straße und Martin-Luther-Straße in Ludwigsburg einen 34-jährigen Motorradfahrer an einer Ampel umgestoßen haben soll, sucht das Polizeirevier Ludwigsburg diesen Radfahrer und auch Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben. Zwischen den beiden Beteiligten sei es vorher zu einer verbalen Streitigkeit gekommen. Der Radfahrer flüchtete nach der Tat in Richtung Wernerstraße.
Der 34-Jährige zog sich bei dem Sturz leichte Verletzungen zu. Der Sachschaden am Motorrad beläuft sich auf etwa 700 Euro.
Der unbekannte Radfahrer wurde wie folgt beschrieben: etwa 20 Jahre alt, blaues Hemd mit schwarzkarierten Streifen, graue Jogginghose aus Stoff, kurz dunkler Drei-Tage-Bart, südländisches Erscheinungsbild.
Das Polizeirevier Ludwigsburg ist für Hinweise unter Tel. 07141 18 5353 erreichbar.

Kirchheim am Neckar: Alkoholisiert im Weinberg unterwegs
Ein 34-jähriger Autofahrer war am Sonntagnachmittag gegen 16:00 Uhr mit seinem Smart in den Weinbergen von Kirchheim Richtung Kraftwerk unterwegs und fiel dabei Spaziergängern auf, als er mit durchdrehenden Rädern am Ende eines Weges zu wenden versuchte. Als er aus seinem Fahrzeug ausstieg, habe er sich nur schwer auf den Beinen halten können und Zeugen verständigten die Polizei. Eine Streifenwagenbesatzung musste den am Steuer eingeschlafenen Mann wecken und ein Atemalkoholtest erbrachte anschließend einen Wert von über drei Promille. Der 34-Jährige musste sich daraufhin einer Blutentnahme unterziehen und sein Fahrerschein wurde von der Polizei beschlagnahmt.