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L1131, Gemarkung Vaihingen an der Enz: Zwei Verletzte bei Verkehrsunfall
Am Sonntag gegen 12:40 Uhr kam es auf Gemarkung Vaihingen an der Enz zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Motorradfahrer und der Fahrer eines Linienbusses verletzt wurden. Der 62-jährige Fahrer einer Suzuki fuhr auf der L1131 von Horrheim in Richtung Gündelbach. Auf Höhe der Einmündung der Maulbronner Straße fuhr von rechts ein 26-jähriger Lenker eines Linienbusses auf die Landestraße ein und übersah hierbei den Motorradfahrer. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem sowohl der Motorradfahrer, als auch der Busfahrer verletzt wurden und diese mit Rettungswägen in Krankenhäuser verbracht werden mussten. Die Schwere der Verletzungen sind bislang unbekannt. An der Unfallstelle waren zwei Polizeistreifen, zwei Rettungswägen und ein Rettungshubschrauber eingesetzt. An den beteiligten Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von etwa 6000 Euro. Das Motorrad musste von der Unfallstelle durch einen Abschleppdienst geborgen werden.

Ludwigsburg: Zeugenaufruf – Seitenscheibe eingeschlagen und Bargeld entwendet
Am Samstag gegen 18:20 Uhr konnte eine Zeugin zwei männliche Personen beobachten, die sich in Ludwigsburg-Eglosheim im Bereich der Baldeckstraße aufhielten und in die geparkten Fahrzeuge schauten. Auf Höhe der Hausnummer 4 schlug einer der Täter mit der Faust die Seitenscheibe eines Renault Clio ein und entwendete eine durchsichtige Plastiktüte mit einem niedrigen, dreistelligen Betrag an Münzgeld. Anschließend flüchteten die beiden in Richtung L1138/Markgröninger Straße. Beide männlichen Täter hatten ein südländisches Erscheinungsbild und dunkle Haare. Ein Täter war etwa 18 Jahre alt, 170 cm groß, schlank, trug eine schwarze Bomberjacke, hellblaue Jeans, weiße Schuhe und hatte einen „Boxer“-Haarschnitt. Der zweite Täter trug eine auffällig bunte Jacke und hatte kurze, schwarze Locken. Einer der Täter zog sich beim Einschlagen der Autoscheibe eine blutende Wunde an der Hand zu. Der Polizeiposten Eglosheim bittet unter der Telefonnummer 07141/221500 um Zeugenhinweise.

A81 Gemarkung Freiberg/Neckar: Wegen Ente gebremst – 25.000 Euro Schaden
Am Samstag gegen 16:15 Uhr befuhr eine 24-Jährige mit ihrem Audi A5 die BAB 81 von Stuttgart in Richtung Würzburg. Zwischen den Anschlussstellen Ludwigsburg-Nord und Pleidelsheim bemerkte sie auf der Gegenfahrbahn eine Person laufen und verringerte daher ihre Geschwindigkeit. Als sich ihr Blick wieder auf die eigene Fahrbahn richtete, konnte sie dort eine Ente erblicken und bremste ihren Pkw weiter ab, weshalb die ihr folgende 21-jährige VW-Fahrerin hinten auffuhr. Ein 61-jähriger Volvo-Lenker erkannte die Situation und kam hinter den verunfallten Pkw zum Stehen. Hinter dem Volvo fuhr jedoch eine 34-Jährige, der es mit ihrem Audi TT nicht mehr gelang, rechtzeitig zu bremsen. Auch sie fuhr auf ihren Vordermann auf und wurde hierbei sogar leicht an der Schulter verletzt. Bei dem Unfall entstand ein Gesamtschaden von ungefähr 25.000 Euro, wobei der VW Polo sowie der Audi TT nicht mehr fahrbereit waren und abgeschleppt werden mussten.

Sachsenheim: Pedelec-Fahrer bei Unfall schwer verletzt
Am Samstag gegen 10:45 Uhr kam es auf der L1141 zwischen Unterriexingen und Sachsenheim zu einem folgeschweren Verkehrsunfall. Eine 38-jährige Pkw-Lenkerin fuhr mit ihrem VW Golf auf der Landesstraße in Richtung Sachsenheim. Kurz nach der Abzweigung nach Oberriexingen kam ein 91-Jähriger mit seinem Pedelec von rechts aus einem Feldweg unvermittelt auf die Fahrbahn gefahren, wurde vom Pkw der 38-Jährigen erfasst und auf die Gegenfahrspur geschleudert. Hierbei zog er sich trotz Fahrradhelm schwerste Verletzungen zu und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht werden. Der entstandene Sachschaden wird auf insgesamt etwa 3.000 Euro geschätzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Strecke für etwa eine Stunde gesperrt werden. Neben zwei Streifenwagenbesatzungen des Polizeireviers Vaihingen/Enz war eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion, ein Rettungswagen und ein Notarztwagen im Einsatz.

Steinheim/Murr: Pedelec-Fahrer von Pkw erfasst
Am Samstag gegen 12:30 Uhr kam es an der Kreuzung Steinbeisstraße / Boschstraße zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 74-jähriger Pedelec-Fahrer verletzt wurde. Eine 81-jährige Pkw-Lenkerin befuhr mit ihrem Mercedes-Benz die Steinbeisstraße von Norden herkommend und bog an der Kreuzung nach links in Richtung Riedstraße ab. Hierbei missachtete sie die Vorfahrt des Pedelec-Fahrers, der im Kreuzungsbereich wartete und seinerseits nach links in Richtung Norden abbiegen wollte. Bei dem Zusammenstoß wurde der 74-Jährige vom Pkw erfasst. Obwohl er einen Helm trug, zog er sich schwere Verletzungen zu und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht werden. An den Fahrzeugen entstand nur geringer Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 1.250 Euro.Die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg bittet Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang machen können, sich unter Tel. 0711/6869-0 zu melden.

Remseck-Aldingen: Zeugen nach Verkehrsunfall gesucht
Am Freitagmittag, kurz vor 13:00 Uhr, ereignete sich in der Cannstatter Straße ein Verkehrsunfall, bei welchem eine 50-jährige Fußgängerin leicht verletzt wurde. Die Fußgängerin stand hinter einem geparkten Pkw. Als der unbekannte Fahrzeuglenker den Pkw zurücksetzte, fuhr er über den Fuß der 50-Jährigen. Die Geschädigte klopfte noch auf den Kofferraum des Pkw, der Fahrzeuglenker fuhr ohne anzuhalten weiter.
Möglicherweise hat eine ältere Dame den Unfall beobachtet. Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeirevier Kornwestheim, Tel. 07154 13130, zu melden.

Möglingen: Unfall auf der Landesstraße 1140
Ein Sachschaden von etwa 35.000 Euro ist die Bilanz eines Unfalls, der sich am Donnerstag gegen 15.35 Uhr auf der Landesstraße 1140 bei Möglingen ereignete. Ein 70 Jahre alter VW-Fahrer befuhr nach der Autobahnanschlussstelle Ludwigsburg-Süd den linken Fahrstreifen in Richtung Schwieberdingen. Mutmaßlich übersah er im weiteren Verlauf, dass dieser endet. Als er aufgrund dessen und um nicht mit dem Gegenverkehr zusammenzustoßen nach rechts lenkte, prallte er gegen den LKW eines 55-Jährigen, der auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs war. Anschließend wurde der VW nach links abgewiesen, kam doch auf die Gegenspur und kollidierte mit einem weiteren LKW, der von einem 33 Jahre alten Fahrer gelenkt wurde. Der VW war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme musste die L 1140 in Richtung Schwieberdingen kurzzeitig komplett gesperrt werden. Der Verkehr wurde über Möglingen umgeleitet.

Ludwigsburg: Feuerwehreinsatz in der Eugenstraße
Am Donnerstag rückte die Feuerwehr Ludwigsburg gegen 18.30 Uhr in die Eugenstraße im Ludwigsburger Süden aus. Es befanden sich insgesamt 26 Wehrleute und sechs Fahrzeuge im Einsatz. Vermutlich war es in einem Wohnhaus aufgrund eines technischen Defekts bei der Inbetriebnahme des Backofens zur Entstehung eines Brands gekommen. Zunächst hatte die Bewohnerin der betreffenden Wohnung versucht die Flammen zu löschen. Ihr Vermieter kam ihr letztlich zur Hilfe, trennte die Gasleitung vom Ofen und erstickte das Feuer. Die Wohnung war jedoch stark verraucht und verrußt worden. Das in der Wohnung lebende Ehepaar sowie der Vermieter wurden vom Rettungsdienst wegen des Verdacht einer Rauchgasvergiftung in Krankenhäuser gebracht.

Steinheim an der Murr-Kleinbottwar: Fahrgast gerät mit Busfahrer in Streit
Der Polizeiposten Steinheim an der Murr, Tel. 07144 823060, sucht Zeugen, die am Donnerstag gegen 19.45 Uhr in Kleinbottwar eine Auseinandersetzung zwischen einem 31-jährigen Linienbusfahrer und einem noch unbekannten Fahrgast beobachtet haben. Der Unbekannte stieg an der Haltestelle im Bereich des Schulzentrums in Steinheim an der Murr zu, jedoch trug er keinen Mund-Nase-Schutz und setzte diesen auch erst nach mehrmaliger Aufforderung seitens des Busfahrers auf. Als er in Kleinbottwar an der Haltestelle „Seestraße“ ausstieg, beleidigte der Unbekannte den 31-Jährigen mit einer Geste. Er stellte sich anschließend vor den Bus und forderte den Fahrer auf, herauszukommen. Dieser stieg aus und wurde anschließend von dem Fahrgast geschlagen. Der Täter machte sich dann zu Fuß in Richtung der Lerchenhofstraße davon. Der Busfahrer erlitt leichte Verletzungen.

Hessigheim: Erneutes Vergehen gegen das Tierschutzgesetz – Hühner und Enten gestohlen und getötet
Bislang unbekannte Täter haben sich in der Nacht zum Donnerstag Zugang zu einem umzäunten Gartengrundstück am Ende der Besigheimer Straße am Neckarufer in Hessigheim verschafft. Auf dem Grundstück öffneten sie ein Gehege, in dem acht Hühner, vier Laufenten und zwei Hasen untergebracht waren. Sie entwendeten die Enten und fünf Hühner, von denen zwei mit abgetrennten Köpfen auf ein Nachbargrundstück geworfen worden waren. Die anderen Tiere fehlen. Aufgrund der vorgefundenen Spuren könnten sie jedoch ebenfalls getötet worden sein. Nachbarn hatten gegen 04:15 Uhr Hühnergeschrei gehört und einen roten Kleinwagen aus Richtung des Gartens kommen sehen. Der Arbeitsbereich Gewerbe und Umwelt des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die weiteren Ermittlungen übernommen und prüft auch mögliche Zusammenhänge mit einem ähnlichen Delikt in der Nacht zum 16. April auf der Vogelinsel in Besigheim. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter 07142 405-0, zu melden.

Bietigheim-Bissingen: Zum Handkuss genötigt
Wegen Nötigung und gefährlicher Körperverletzung ermittelt die Polizei in Bietigheim-Bissingen gegen einen 13-Jährigen Jugendlichen. Zusammen mit zwei Begleitern traf er am Donnerstag gegen 16:00 Uhr in der Holzgartenstraße beim Enzsteg auf einen Gleichaltrigen und dessen 14-Jährigen Freund. Beide forderte er auf, ihm die Hände zu küssen und unterstrich die Forderung gegenüber dem 13-Jährigen mit einem Messer. Nach Aufforderung durch seine Begleiter steckte er das Messer aber wieder weg. Dabei zog sich der genötigte 13-Jährige eine kleine Schnittverletzung zu.

Ludwigsburg: alkoholisierte Geschwister geraten in handgreifliche Auseinandersetzung
Aus noch unbekannter Ursache geriet ein 44 Jahre alter Mann am Mittwoch gegen 19.15 Uhr in der Friedrichstraße im Ludwigsburger Osten in Streit mit seiner 35 Jahre alten Schwester. Als sich diese entfernen will, soll der Tatverdächtige sie an den Haaren zu Boden gezogen haben. Zeugen, die die Situation beobachteten, alarmierten die Polizei. Mehrere Streifenwagenbesatzungen fuhren hierauf in die Friedrichstraße und konnten die beiden dann in der Danziger Straße feststellen. Der 44-Jährige reagierte aggressiv auf die Polizeibeamten, die ihn zu Boden bringen mussten und ihm Handschließen anlegten. Die 35 Jahre alte Frau, die leicht verletzt war, solidarisierte sich nun wieder mit ihrem Bruder und begann die Polizisten anzuschreien, worauf ihr ebenfalls Handschließen angelegt wurden. Da sich beide nicht beruhigen wollten, wurden sie in Gewahrsam genommen und zum Polizeirevier Ludwigsburg gebracht. Sie mussten den Rest der Nacht in der Gewahrsamseinrichtung verbringen. Beide Personen dürften alkoholisiert gewesen sein.

Oberstenfeld: 18-jähriger VW-Fahrer gegen Stromkasten geprallt
Am Mittwoch kam es gegen 16.50 Uhr in der Lichtenbergerstraße in Oberstenfeld zu einem Unfall, bei dem zwei 18 Jahre alte Männer leicht verletzt wurden. Die beiden befuhren in einem VW aus Richtung Kleinaspach (Rems-Murr-Kreis) kommend die Lichtenberger Straße. Etwa 100 Meter vor der Kreuzung mit der Kreuzstraße soll der junge Mann einen vorausfahrenden PKW überholt haben. Nach derzeitiger Ermittlungen kam ihm hierbei ein noch unbekannter Fahrzeuglenker entgegen. Mutmaßlich überschätzte der 18-Jährige sein Fahrkönnen, was dazu führte, dass er anschließend nahezu ungebremst über die Kreuzung fuhr und gegen einen Stromkasten und Internetverteiler prallte. Er und sein Beifahrer wurden vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der VW war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf mindestens 7.500 Euro geschätzt. Das Polizeirevier Marbach am Neckar, Tel. 07144 900-0, bittet nun die Person, die dem VW beim Überholen entgegen kam, sich zu melden.

Sachsenheim-Häfnerhaslach: Kunststofftanks illegal entsorgt
Vermutlich im Verlauf des vergangenen Wochenendes entsorgten noch unbekannte Täter drei Kunststofftanks im Waldgebiet zwischen Häfnerhaslach und Sternenfels (Enzkreis). Der Tatort liegt im Bereich des westlichen Rennwegs, etwa zwei Kilometer in westlicher Richtung von der Kreisstraße 1643 entfernt. Es handelt sich hierbei um Staatswald. Bei den Tanks und dazugehörigen Rohren dürften es sich um Reste von Industrieanlagen handeln. Auffällig ist, dass sich an einem der Tanks noch Trassierband der Polizei befand. Der Müll muss mit einem größeren Fahrzeug mit Ladefläche in das Waldstück transportiert worden sein. Das Landratsamt Ludwigsburg wird sich nun um die fachgerechte Entsorgung kümmern. Der Polizeiposten Sachsenheim, Tel. 07147 27406-0, sucht Zeugen, die Hinweise zur Herkunft der Tanks geben können oder Verdächtiges beobachtet haben.

Sachsenheim: 21-Jährige ohne Führerschein in Unfall verwickelt
Das Polizeirevier Vaihingen an der Enz ermittelt gegen eine 21 Jahre alte Frau, die am Dienstag gegen 19.00 Uhr zwischen Klein- und Großsachsenheim in einen Unfall verwickelt war. Die junge Frau war vermutlich mit nicht angepasster Geschwindigkeit unterwegs, so dass sie in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn geriet und dort mit dem VW einer 54-Jährigen zusammen stieß. Der Opel, den die 21-Jährige lenkte, und der VW waren beide nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme stellten die eingesetzten Polizeibeamten fest, dass die junge Frau zum einen nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist und zum anderen den PKW ihrer Mutter ohne deren Wissen nutzte. Der entstandene Gesamtsachschaden dürfte sich auf 11.500 Euro belaufen.

B27/ K1629/ Walheim/ Kirchheim am Neckar: Feuerwehreinsatz nach vermeintlichem Fahrzeugbrand
Am Dienstag wurde gegen 18:10 Uhr der Brand eines Pkw auf der Bundesstraße 27 (B27) kurz vor der Ortsausfahrt Walheim in Fahrtrichtung Kirchheim am Neckar gemeldet.
Die Feuerwehr Walheim, die mit zwei Fahrzeugen und zehn Einsatzkräften eingesetzt war, stellte vor Ort eine Rauchentwicklung aufgrund eines technischen Defekt fest. Der Opel wurde in einen nahegelegenen Feldweg geschoben und später abgeschleppt. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 2.500 Euro. Im abendlichen Verkehr bildete sich an der Einsatzstelle ein Rückstau.

Bietigheim-Bissingen: Streit wegen Einkaufswagen – Zeugen gesucht
Nach einem Streit um die letzten beiden Einkaufswagen vor einem Einkaufsmarkt in der Prinz-Eugen-Straße in Bietigheim-Bissingen ermittelt nun das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen wegen Beleidigung. Ein 51-Jähriger hatte sich gegen 18:25 Uhr einen der verbliebenen Einkaufswagen genommen, was offensichtlich einem 54-Jährigen missfiel und es daraufhin zu einer verbalen Auseinandersetzung kam. Im Zuge des Wortgefechts habe der 54-Jährigen den 51-Jährigen mit einer abwertenden Äußerung in Bezug auf dessen Herkunft bedacht. Die Auseinandersetzung hätten noch weitere Personen mitbekommen. Diese Zeugen werden gebeten sich unter Tel. 07142 405 0 beim Polizeirevier Bietigheim-Bissingen zu melden.

Besigheim: Kriminalpolizei ermittelt nach Brand in der Eberhard-Frohnmayer-Straße
Nach einem Brand in der Eberhard-Frohnmayer-Straße in Besigheim ermittelt die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg. Ein Anwohner wurde am Mittwoch gegen 02:30 Uhr durch einen lauten Knall geweckt und stellte im Garten einen brennenden Holzstapel fest. Das Holz stammte aus eigener Produktion, war im Garten auf der Gebäuderückseite gelagert und bis an eine Garagenwand gestapelt worden.
Die Feuerwehr Besigheim bekämpfte mit 22 Einsatzkräften das Feuer, nachdem eigene Löschversuche zusammen mit einem Nachbar scheiterten. Durch die Flammen und die Hitzeentwicklung entstanden diverse Schäden an Fassade, Fenster und Gartenutensilien. Die Höhe des Sachschadens wurde vorläufig auf etwa 10.000 Euro geschätzt.
Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen und Spezialisten der Spurensicherung werden den Brandort im Verlauf des Mittwochvormittags untersuchen.
Zeugen werden gebeten sich unter der zentralen Hinweisnummer 0800 1100225 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Affalterbach: Tödlicher Verkehrsunfall auf der L 1127
Aus noch ungeklärter Ursache ist am Dienstag gegen 13:35 Uhr der 47-jährige Fahrer eines Audi auf einem übersichtlichen Streckenabschnitt der L 1127 zwischen Affalterbach und Leutenbach auf die linke Fahrbahnseite geraten und dort frontal mit einem beladenen Betonmischer zusammengeprallt. Er zog sich dabei schwere Verletzungen zu und verstarb noch am Unfallort. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Beide beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 30.000 Euro. Für die Unfallaufnahme und die Bergungsarbeiten musste die Landesstraße in beiden Richtungen bis 18 Uhr gesperrt und durch Mitarbeitende der Straßenmeisterei umgeleitet werden. Verkehrsteilnehmer, die den Unfall verfolgt hatten, wurden vor Ort durch einen Seelsorger betreut.

Sachsenheim-Großsachsenheim: 22-jähriger Tatverdächtiger wegen Raubüberfalls auf Sportwettenbüro in Untersuchungshaft
Ein 22 Jahre alter Mann ist dringend verdächtig, am Montag gegen 13.30 Uhr ein Sportwettenbüro in der Oberriexinger Straße in Großsachsenheim überfallen zu haben. Der junge Mann hatte in dem Wettbüro bereits zuvor mehrere Male Wetten abgeschlossen. Als er die Filiale erneut betrat, griff er die alleine anwesende 44 Jahre alte Angestellte mit seinen Fäusten an und forderte die Herausgabe von Geld. Die Frau ging aufgrund der Attacke zu Boden, wo der Tatverdächtige weiter auf sie einschlug und sie zur Kasse zog. Aus dieser entnahm er mehrere tausend Euro, schlug anschließend weiter auf die Angestellte ein und schloss sie schließlich in einen Raum ein. Vermutlich versuchte der 22-Jährige nun, den im Büro aufgestellten Zigarettenautomaten aufzubrechen, was ihm jedoch nicht gelang. Er öffnete nach einiger Zeit die abgeschlossene Türe wieder, so dass die 44-Jährige in die Toilette flüchten und sich einschließen konnte. Erst als ein weiterer Kunde das vermeintlich verlassene Wettbüro betrat und sich durch lautes Rufen bemerkbar machte, verließ die Mitarbeiterin die Toilette. Sie begab sich auf die Straße und sprach eine Passantin an, die die Polizei alarmierte. Bereits im Rahmen der ersten Ermittlungen vor Ort konnte die 44-Jährige einen Tatverdacht gegen den 22-Jährigen äußern. Ein Rettungswagen brachte die verletzte 44-Jährige in ein Krankenhaus. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Heilbronn wurde die Wohnung des 22-Jährigen wenig später durchsucht, wo der Tatverdächtige angetroffen werden konnte. Das Raubgut, Bargeld in vierstelliger Höhe, hatte der Mann in der Wohnung versteckt. Es wurde beschlagnahmt und der 22-Jährige vorläufig festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heilbronn wurde der Mann am Dienstagnachmittag dem zuständigen Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl wegen Raubes gegen ihn, setzte diesen in Vollzug und wies ihn in eine Justizvollzugsanstalt ein.
Gegen das Wettbüro werden darüber hinaus Ermittlungen eingeleitet, da es aufgrund der derzeit geltenden Corona-Verordnung hätte geschlossen sein müssen.

L1125/ Sersheim/ Großsachsenheim: Pkws nach Kollision gegen Bäume geschleudert – Feuerwehr befreit Schwerverletzten
Nach der Kollision zweier Pkw im morgendlichen Verkehr auf der Landesstraße 1125 (L1125) zwischen Sersheim und Großsachsenheim musste die Feuerwehr Sersheim einen schwerverletzten 49-jährigen Fahrzeuglenker aus seinem Wagen befreien.
Der 49-jährige Seat-Fahrer war am Dienstag gegen 06:10 Uhr auf der L1125 von Sersheim kommend in Richtung Großsachsenheim unterwegs und wollte im Verlauf der Strecke in Fahrtrichtung nach links auf einen Waldparkplatz abbiegen. Ein nachfolgender Fahrzeuglenker beabsichtigte zunächst den 49-Jährigen zu überholen, erkannte aber den Abbiegevorgang und reihte sich wieder hinter den Seat ein.
Den beiden Fahrzeugen folgte ein 20-jähriger Subaru-Fahrer. Der 20-Jährige, der ebenfalls zu einem Überholvorgang angesetzt hatte, erkannte offensichtlich die Verkehrssituation nicht, so dass der Subaru mit dem Seat kollidierte. Durch die Wucht des Zusammenpralls schleuderten beide Fahrzeuge nach links von der Fahrbahn und kamen an mehreren Bäumen zum Stehen.
Der 49-Jährige, der sich bei der Kollision schwere Verletzungen zuzog, musste von der Feuerwehr Sersheim aus seinem Wagen befreit werden. Nach einer Erstversorgung durch einen Notarzt brachte der Rettungsdienst den Schwerverletzten zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Da vor Ort der Verdacht einer Betäubungsmittelbeeinflussung bestand, musste der 20-Jährige sich auf Weisung der Staatsanwaltschaft einer Blutentnahme unterziehen.
Ein Abschleppunternehmen barg die beiden nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge. Die Sachschäden wurden bislang mit insgesamt etwa 10.000 Euro beziffert. Zur Unfallaufnahme und Bergung war die Strecke teilweise gesperrt. Der Verkehr wurde vor Ort an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

Bietigheim-Bissingen: Gartenhütte abgebrannt
Aus noch unbekannter Ursache kam es am Montag gegen 17.50 Uhr zwischen Bietigheim-Bissingen und -Untermberg auf einem Gartengrundstück oberhalb der Bissinger Straße zu einem Brand. Die Freiwillige Feuerwehr Bietigheim-Bissingen befand sich mit 22 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen vor Ort und löschte das Feuer, das eine Gartenhütte zerstörte. Die ersten Ermittlungen deuten darauf hin, dass vor Ort ein Lagerfeuer in einer Feuerstelle entfacht wurde. In den Brandresten entdeckten die hinzugerufenen Polizeibeamten eine verbrannte Gartenliege, vermutlich Kunststoffgegenstände sowie eine Dose, in der sich Flüssiggas befunden hatte. Vermutlich griffen die Flammen in der Feuerstelle letztlich auf die Gartenhütte über. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf etwa 2.000 Euro belaufen. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg ermittelt nun wegen Brandstiftung und bittet Zeugen, die Hinweise geben können, sich unter Tel. 0800 1100225 zu melden.

Ludwigsburg: 23-Jähriger im Linienbus mit Messer bedroht und beraubt – Kriminalpolizei sucht Zeugen
Nachdem ein Unbekannter einen 23-Jährigen in einem Linienbus am Ludwigsburger Bahnhof mit einem Messer bedrohte und ihm sein Smartphone abnahm, ermittelt die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg und sucht Zeugen des Vorfalls.
Das 23-jährige Opfer, ein bereits bekannter Zeuge und der Täter begaben sich am Montag gegen 23:50 Uhr am Ludwigsburger Bahnhof in den Linienbus 534 in Richtung Hemmingen. Im Bus forderte der Täter dann unter Vorhalt eines Messers die Herausgabe des Smartphones und flüchtete anschließend. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief zunächst ohne Erfolg.
Der Täter wurde wie folgt beschrieben: etwa 20 bis 25 Jahre alt, etwa 180 Zentimeter groß, schwarze Bekleidung mit „Lacoste“-Logo, weiße Schuhe, kurze glatte Haare (teilweise blond oder blondiert), 3-Tage-Bart.
Die Kriminalpolizei nimmt sachdienliche Hinweise zur Aufklärung der Tat oder Identifizierung des Täters unter der zentralen Hinweisnummer 0800 1100225 entgegen.

L1141/ Schwieberdingen/ Korntal-Münchingen: Zwei Verletzte und Totalschäden nach Überholmanöver – Landesstraße teilweise gesperrt
Das Überholmanöver eines 21-Jährigen in seinem BMW X6 forderte am Montag gegen 15:50 Uhr auf der Landesstraße 1141 (L1141) bei Schwieberdingen zwei Verletzte und einen Sachschaden von insgesamt etwa 62.000 Euro. Nach der Kollision war die Landesstraße zur Unfallaufnahme und Bergung bis etwa 17:30 Uhr teilweise gesperrt. Der abendliche Berufsverkehr musste an der Unfallstelle vorbei geleitet werden.
Der 21-jährige BMW-Fahrer war auf der L1141 aus Münchingen kommend in Richtung des Kreuzungsbereichs der L1141 und L1140 unterwegs, als er auf Höhe des Schwieberdinger Scheerwiesenweg zum Überholen eines vorausfahrenden Fahrzeugs ausscherte. Hierbei übersah er offensichtlich einen auf dem dortigen Linksabbiegestreifen befindlichen 33-jährigen Peugeot-Lenker und seine 19-jährige Beifahrerin, die gerade im Begriff waren, in den Scheerwiesenweg in Richtung Schwieberdingen einzubiegen.
Durch die Wucht der Kollision schleuderte der Peugeot 206 in Richtung der Kreuzung der beiden Landesstraßen, während der BMW in Fahrtrichtung nach links abgewiesen wurde, die Böschung hinunterfuhr und am Zaun eines Hofladens zum Stillstand kam.
Bei dem Zusammenprall wurde der 33-Jährige leicht und seine 19-jährige Beifahrerin schwer verletzt. Der 21-Jährige zog sich augenscheinlich keine Verletzungen zu. Der Rettungsdienst, der mit drei Rettungswagen und einer Notärztin vor Ort war, versorgte alle Unfallbeteiligten und brachte sie für weitere Untersuchungen in umliegende Krankenhäuser. Auch die Schwieberdinger Feuerwehr war mit zwei Fahrzeugen und 13 Einsatzkräften an der Unfallstelle.
Abschleppunternehmen bargen die beiden Fahrzeuge, die bei dem Unfall vollständig beschädigt wurden und nicht mehr fahrbereit waren.

Bietigheim-Bissingen: Körperverletzung am Bahnhof
Zwei 34 und 36 Jahre alte Männer gerieten am Montagabend aus bislang unbekannter Ursache am Bahnhof in Bietigheim-Bissingen in einen Streit. Im Zuge der gegen 20.30 Uhr stattfindenden verbalen Auseinandersetzung wurden beide auch gewalttätig und schlugen sich gegenseitig mit ihren Fäusten. Als eine 23-Jährige versuchte zu schlichten, ging der 34-Jährige auch auf sie los und schubste sie zu Boden. Die Frau wurde hierdurch leicht verletzt. Anschließend machte sich der 34-Jährige aus dem Staub. Als die hinzugerufenen Polizeibeamten die Anzeige vor Ort aufnehmen wollten, wurden sie wiederum von einem weiteren am Streit unbeteiligten 36-Jährigen aufgehalten. Der Mann versuchte sogar einen der Beamten im Vorbeigehen zu stoßen und mischte sich in die Anzeigenaufnahme ein. Ihm wurde hierauf mehrfach ein Platzverweis erteilt, dem er nur widerwillig nachkam. Hierbei beleidigte er den zweiten Beamten. Ein weiterer Unbeteiligter ergriff verbal Partei für den 36-Jährigen, der nun ebenfalls angezeigt wird, und stelle die Maßnahmen der Polizisten fortwährend in Frage. Auch ihm wurde letztlich ein Platzverweis erteilt. Die Anzeige wegen Körperverletzung konnte dann aufgenommen werden. Der 34-Jährige stellte sich wenig später, indem er selbstständig das Polizeirevier aufsuchte. Die beteiligten Personen kennen sich untereinander.

Kreise Ludwigsburg und Böblingen: Einsatzbilanz zu 1. Mai-Wochenende
Das Polizeipräsidium Ludwigsburg schaut auf ein insgesamt ruhiges 1. Mai-Wochenende zurück.
Am Freitagnachmittag fand ab 16:30 Uhr ein angemeldeter Autokorso mit 82 Fahrzeugen und rund 160 Personen von Ludwigsburg-Eglosheim über Walheim nach Murr statt. Zwei Teilnehmende wurden auf Grund Verstößen gegen die Auflagen aus der Versammlung ausgeschlossen und zur Anzeige gebracht. Ansonsten verlief der Autokorso ohne besondere Vorkommnisse und war um 19:30 Uhr beendet.
Am Samstagmorgen versammelten sich etwa 70 Personen im Bereich des Marktplatzes in Vaihingen an der Enz. Sie hatten mitunter Campingtische und -stühle dabei, um mitgebrachte Speisen und Getränke zu konsumieren. Dabei wurden die erforderlichen Mindestabstände unterschritten und viele Teilnehmende trugen keine Mund-/Nasenbedeckungen. Nach polizeilicher Intervention löste sich die Gruppe auf.
Im Verlauf des Vormittags fanden sich vor den Amtsgerichten in Ludwigsburg, Böblingen und Besigheim Personen ein und stellten dort Plakate auf, legten Blumen ab und zündeten Grabkerzen „zum Gedenken an den Rechtsstaat“ an. In Ludwigburg ließen die Personen die mitgebrachten Gegenstände zurück und Polizeibeamte sammelten sie zur Verhinderung einer möglichen Brandgefahr ein.
Mehrere weitere angemeldete Versammlungen in den beiden Landkreisen verliefen ohne Störungen.
Insgesamt kontrollierten die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten von Freitag bis Sonntag 1.280 Personen und knapp 700 Fahrzeuge. Dabei stellten sie 185 Verstöße gegen die Corona-Verordnung fest. Dabei handelte es sich hauptsächlich um Maskenverstöße, gefolgt von Verstößen gegen die Ausgangsbeschränkung und Ansammlungen im öffentlichen Raum.
In Bietigheim-Bissingen hatten sich am Samstagabend Zeugen zufolge etwa 30 Personen unter dem Dach einer Tankstelle versammelt. Polizeibeamte konnten vor Ort noch 10 Personen feststellen.
In Waldenbuch hatten sich am Samstagnachmittag an einer Grillstelle im Waldgebiet Betzenberg 14 Männer zum Grillen eingerichtet. Nachdem sie der Aufforderung zum Aufräumen nachgekommen waren, erhielten sie einen Platzverweis und wurden angezeigt.
Reichlich Abfall hinterließen etwa 15 Jugendliche, die sich an den Tischtennisplatten der Grundschule in Remseck-Hochberg getroffen hatten und dort Alkohol konsumierten. Bei Eintreffen der Polizei ergriffen sie die Flucht.

Ludwigsburg: Rotlicht-Unfall
Der 63-jährige Fahrer eines Mercedes war am Montag gegen 11:20 Uhr auf der Frankfurter Straße in Eglosheim in Richtung Bietigheim unterwegs. An der Kreuzung mit der Katharinenstraße achtete er nicht auf das Rotlicht der dortigen Ampel und stieß mit dem von links einfahrenden Opel eines 72-Jährigen zusammen. Der Fahrer des Opel zog sich dabei Verletzungen zu und wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von etwa 30.000 Euro. Beide Autos mussten abgeschleppt werden.

Freiberg-Geisingen: 36-Jähriger alkoholisiert in Unfall verwickelt
Weil er gleich mehrfach trotz Alkoholeinwirkung mit einem PKW am Straßenverkehr teilnahm, wird sich ein 36-Jähriger verantworten müssen. Eine Zeugin hatte am Sonntag kurz nach 18.00 Uhr in der Möchsbergstraße in Geisingen einen Unfall beobachtet. Ein VW-Lenker war gegen eine Mauer gefahren. Die hinzugerufenen Polizeibeamten stellten vor Ort jedoch eine 35 Jahre alte Frau fest, die angab, den Unfall verursacht zu haben. Die Zeugin hatte jedoch gesehen, dass die 35-Jährige erst nach dem Unfall in die Möchsbergstraße fuhr. Der Mann hatte sich dann mit ihrem Auto davongemacht. Wenig später kam der 36-Jährige, erneut fahrend, zur Unfallstelle zurück. Ein Atemalkoholtest verlief positiv. Der 36-Jährige musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Zu der Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr wird eine weitere wegen Unfallflucht hinzukommen. Die 35 Jahre alte Frau muss mit einer Anzeige wegen Strafvereitelung rechnen. An der Mauer entstand kein Sachschaden.

Marbach am Neckar: 73-Jähriger gefährdet Polizeibeamte
Mit der Beschlagnahme seines Führerscheines endete für einen 73 Jahre alten Mann am Sonntagabend in Marbach am Neckar die Fahrt mit seinem Porsche. Mehrere Beamte des Polizeireviers Marbach am Neckar befanden sich gegen 22.00 Uhr im Bereich einer Bushaltestelle in der Ludwigsburger Straße und führten Kontrollmaßnahmen durch. Während zwei 53 und 40 Jahre alte Polizisten gerade im Begriff waren eine Kontrolle durchzuführen, hörten sie wie sich ein weiterer PKW, der in Fahrtrichtung Ludwigsburg unterwegs, offenbar zügig näherte. Beide Beamten standen zu diesem Zeitpunkt auf der Fahrbahn. Der 53-Jährige gab dem heranfahrenden PKW-Lenker mittels Anhaltekelle und einer Taschenlampe Anhaltezeichen. Doch der Fahrer verminderte seine Geschwindigkeit nicht. Stattdessen fuhr er an den Polizisten vorbei, die sich währenddessen an das Fahrzeug drückten, das sich gerade in der Kontrolle befand. Nachdem der Porsche vorbeigefahren war, nahmen die beiden Polizisten die Verfolgung auf und konnten den 73 Jahre alten Fahrer wenig später stoppen. Er gab an, die Kontrollstelle, die durch zwei Streifenwagen mit eingeschaltetem Warnblinklicht sowie zusätzlichen, fahrzeugeigenen Ausleuchtescheinwerfern abgesichert war, nicht bemerkt zu haben. Es konnten keine Anzeichen für eine Beeinflussung durch Alkohol, Drogen oder Medikamente festgestellt werden. Gegen den 73-Jährigen wird nun wegen Straßenverkehrsgefährdung ermittelt.

Sachsenheim-Großsachsenheim: Unbekannter bremst Mercedes-Fahrer auf L 1125 aus
Das Polizeirevier Vaihingen an der Enz, Tel. 07042 941-0, sucht Zeugen, die am Sonntag gegen 13.00 Uhr das Fahrverhalten eines noch unbekannten VW-Lenkers auf der Landesstraße 1125 zwischen Bietigheim-Bissingen und Großsachsenheim beobachtet haben. Der Unbekannte und ein 43 Jahre alter Mercedes-Lenker standen zunächst beide nebeneinander auf der Kreisstraße 1636. Als die Ampel auf „grün“ umsprang, bogen beide nach links in Richtung Sachsenheim ab. Mutmaßlich wollte der VW-Fahrer den Mercedes überholen, doch dies glückte ihm im zweispurigen Bereich nicht. Er überholte anschließend auf der L 1125 bei geeigneter Gelegenheit, wobei er den 43-Jährigen mittels einer Geste beleidigte. Zunächst fuhr der unbekannte VW-Fahrer ohne besondere Vorkommnisse vor dem Mercedes her, bis er schließlich auf Höhe einer Tankstelle bis zum Stillstand abbremste. Hierauf musste der Mercedes-Fahrer eine Vollbremsung durchführen und auf die Gegenfahrbahn ausweichen. Der Unbekannte setzte seine Fahrt anschließend fort. Beim Fahrer soll es sich um einen Mann mit Vollbart und kurzen, seitlich rasierten Haaren handeln, der zur Tatzeit eine Sonnenbrille trug. Er dürfte mit einem dunklen VW Golf unterwegs gewesen sein.

Hemmingen: Unbekannter tritt als Exhibitionist auf
Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg ermittelt wegen Exhibitionismus gegen einen bislang unbekannten Mann, der am Samstag gegen 18.10 Uhr in der Lindenstraße in Hemmingen aufgetreten ist. Der Mann trieb sich auf der Rückseite eines Seniorenheims im Bereich der Großküche herum. Über eine offene Terrassentür nahm er Kontakt mit einer 21 Jahre alten Angestellten auf. Dies hatte er bereits den Montag davor getan. Die junge Frau reagierte auf die Kontaktaufnahme nur knapp. Plötzlich stand der Unbekannte mit entblößtem und erigiertem Geschlechtsteil in der Terrassentür und belästigte sie. Die Frau warf die Tür zu und begab sich zu ihren Kolleginnen. Anschließend wurde die Polizei verständigt. Im Zuge von eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnte kein Tatverdächtiger festgestellt werden. Zum Täter ist bekannt, dass er ein etwa 20 Jahre alter Mann südländischen Typs ist. Er ist circa 170 cm groß und hat eine stämmige Figur. Er ist Raucher und trug eine dunkle Jogginghose mit farblich passendem Oberteil. Dazu hatte er weiße Turnschuhe an und eine dunkle Baseball-Kappe auf. Die Person wurde in den letzten Monaten bereits mehrfach im Bereich des Seniorenheims gesehen. Die Kriminalpolizei, Tel. 0800 1100225, bittet um weitere Hinweise.

Ludwigsburg: 32-Jährige bei Diebstahl erwischt
Nachdem eine 32-Jährige am Freitag gegen 19:10 Uhr in einem Drogeriemarkt am Ludwigsburger Bahnhof bei einem Diebstahl erwischt wurde, soll sie einen Sicherheitsdienstmitarbeiter geschlagen und beleidigt haben. Auch zwei Polizisten wurden von ihr beleidigt.
Die Frau soll zuvor eine große Badetasche mit Waren des täglichen Bedarfs gefüllt und ohne zu bezahlen den Kassenbereich passiert haben. Nachdem eine Mitarbeiterin und ein Sicherheitsdienstmitarbeiter die 32-Jährige in ein Büro gebracht hatten und auf das Eintreffen der Polizei warteten, soll die Frau den Sicherheitsdienstmitarbeiter im Zuge einer Diskussion beleidigt und mit einem Smartphone ins Gesicht geschlagen haben. Der 48-Jährige wurde dabei leicht verletzt. Bei der anschließenden Anzeigenaufnahme beleidigte sie die Polizisten ebenfalls.

Gerlingen: Heranwachsende treiben Unwesen in der Mai-Nacht
Wegen Diebstahls ermittelt der Polizeiposten Gerlingen gegen mehrere Tatverdächtige, die am Samstag gegen 04.10 Uhr von einem Anwohner beobachtet wurden, wie sie im „Schelmengraben“ in Gerlingen an mehreren PKW-Türen rüttelten. Der Zeuge alarmierte die Polizei, die Fahndungsmaßnahmen einleitete. Im Zuge dieser Maßnahmen konnten die Beamten des Polizeireviers Ditzingen drei Tatverdächtige vorläufig festnehmen. Die beiden 18- und ein 19-Jähriger, die alle alkoholisiert waren, wurden zum Polizeirevier gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie auf freien Fuß gesetzt. Mutmaßlich bestand die Gruppe jedoch aus etwa fünf Personen. Aus einem Renault, der im Schelmengraben stand und an dem alle Türen geöffnet worden waren, wurde eine 1-Euro Münze und Spielzeug in geringem Wert gestohlen. Möglicherweise verübte die Gruppe jedoch auch weitere Straftaten auf ihrem Weg durch die Gerlinger Innenstadt. Hinweise nimmt die Polizei unter Tel. 07156 9449-0 entgegen.

Kornwestheim: Unbekannte schlagen 14-Jährigen in der Bahnhofstraße
Drei bislang unbekannte Täter sollen einen 14-Jährigen am Freitag gegen 19:30 Uhr in der Bahnhofstraße in Kornwestheim körperlich angegangen haben. Der Jugendliche soll dabei geschlagen und getreten worden sein. Nach dem Angriff flüchteten die Täter in unbekannte Richtung.
Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die Ermittlungen übernommen und ist für sachdienliche Hinweise zur Aufklärung der Tat unter der zentralen Hinweisnummer 0800 1100225 erreichbar.

Ludwigsburg: Vandalismus auf Schulgelände in der Solitudestraße – Jugendliche im Verdacht
Nach einem Akt des Vandalismus am Samstag auf dem Areal einer Schule in der Solitudestraße in Ludwigsburg, richtet sich ein Tatverdacht gegen zwei bislang unbekannte Jugendliche.
Aufgrund von Geräuschen wurde eine Anwohnerin gegen 15:30 Uhr auf die beiden Tatverdächtigen aufmerksam, die anschließend zu Fuß flüchteten. Dem bisherigen Ermittlungsstand nach bauten diese sich zuvor im Garten des Schulgebäudes gegenüber dem Campusbad ein Lager, beschädigten dabei Pflanzen und gruben Pflastersteine aus.
Durch den Bewurf mit Steinen wurde die Fassade und mehrere Rollläden eines angrenzenden Gebäudes beschädigt. Bei einem Kellerfenster entfernten sie mutmaßlich das Lichtschachtgitter, zerschlugen das darunter befindliche Fenster und warfen etwa 35 zum Teil bis zu 20 Kilogramm schwere Natursteine in einen Kellerraum.
Damit war es aber noch nicht genug. Als die beiden Tatverdächtigen mehrere Steine übers Gebäude in einen Innenhof warfen, traf einer davon die Balkonverkleidung der Zeugin, die daraufhin die Jugendlichen vertrieb. Eine andere Anwohnerin verständigte die Polizei.
Die bislang bekannten und bezifferten Sachschäden belaufen sich bereits auf etwa 2.000 Euro.
Die jugendlichen Tatverdächtigen wurden wie folgt beschrieben: männlich, etwa 13 bis 15 Jahre alt, kurze dunkle Haare, heller Teint.
Zusatz Tatverdächtiger 1: helle Oberbekleidung, dunkle Hose, schlanke Statur, kleiner als Tatverdächtiger 2
Zusatz Tatverdächtiger 2: dunkle Kleidung, schlank
Das Polizeirevier Ludwigsburg hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen und ist für sachdienliche Hinweise zur Aufklärung der Tat unter Tel. 07141 18 5353 erreichbar.

Remseck am Neckar: Alkoholisiert Unfall verursacht – Zwei Schwerverletzte
Zwei Schwerverletzte, etwa 21.500 Euro Sachschaden und ein beschlagnahmter Führerschein ist die Bilanz eines mutmaßlich alkoholbedingten Verkehrsunfalles am Samstag gegen 21:35 Uhr auf der Landesstraße 1100 (L1100) bei Remseck am Neckar.
Ein 36-jähriger VW-Lenker war mit seinem 31-Jährigen Beifahrer auf der L1100 von Hochberg kommend in Richtung Neckargröningen unterwegs, als er kurz nach der Neckarbrücke mit seinem VW Golf von der Fahrbahn abkam und mit einer Verkehrseinrichtung kollidierte.
Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizisten bei dem 36-Jährigen deutlichen Alkoholgeruch und Ausfallerscheinungen fest. Ein Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht einer Alkoholisierung mit einem Wert von über 1,5 Promille. Beide Fahrzeuginsassen, die sich bei der Kollision schwere Verletzungen zuzogen, wurden durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
Durch die Wucht der Kollision riß die Verkehrseinrichtung teilweise aus der Verankerung und der rechte Vorderreifen des Pkw aus seiner Achse. Der Wagen war nicht mehr fahrbereit und wurde durch ein Abschleppunternehmen geborgen.
Der 36-Jährige musste sich einer Blutentnahme unterziehen und die Beamten beschlagnahmten seinen Führerschein.