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Markgröningen: Bäume ausgegraben und entwendet
Ein unbekannter Täter hat am Mittwoch oder Donnerstag im Gewann „Schlüsselberg“ zwischen Markgröningen und Talhausen auf einem dortigen Grundstück 10 neu gepflanzte Walnuss- Maulbeer- und Kirschbäume ausgegraben und gestohlen. Die Bäume haben einen Wert von etwa 1.300 Euro. Sachdienliche Hinweise nimmt der Polizeiposten Markgröningen, Tel. 07145 9327-0, entgegen.

Ditzingen: BMW-Lenker entzieht sich Polizeikontrolle und verursacht Unfall
Wegen Unfallflucht ermittelt die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg gegen einen noch unbekannten Fahrer eines BMW, der sich am Donnerstag gegen 23.40 Uhr in Ditzingen einer Polizeikontrolle entzog. Der schwarze 5-er BMW mit Stuttgarter-Kennzeichen und die Insassen sollten von Beamten des Polizeireviers Ditzingen kontrolliert werden. Auf die Aufforderung „STOPP Polizei“, die dem Fahrer per Leuchtschrift signalisiert wurde, gab dieser jedoch Gas. Mit etwa 100 km/h flüchtete er durch das Stadtgebiet Ditzingen in Richtung Leonberg. In der Siemensstraße verlor der BMW-Lenker, kurz nachdem er die Dornierstraße passiert hatte, die Kontrolle über den PKW. Das Fahrzeug kollidierte zunächst mit einer auf der rechten Straßenseite verlaufenden Sichtschutzwand und schleuderte anschließend nach links gegen einen Jägerzaun. Der BMW blieb dort dann stehen, während sich die drei Fahrzeuginsassen zu Fuß in Richtung des benachbarten Industriegebiets davonmachten. Zuletzt konnten sie im Bereich eines Baumarkts gesehen werden. Im Zuge der weiteren Ermittlungen wurde noch in der Nacht eine Wohnung durchsucht. Es konnte dort jedoch kein Verdächtiger festgestellt werden. Der beschädigte BMW, für den eine Betriebsuntersagung vorliegt, wurde sichergestellt und abgeschleppt. Es entstand ein Sachschaden von etwa 5.000 Euro. Die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg, Tel. 0711 6869-0, sucht Zeugen, die weitere Hinweise zu den Geflüchteten geben können.

Ludwigsburg: Unfallflucht – verletzter Radfahrer zurückgelassen
Nach einer Unfallflucht, die ein noch unbekannter VW-Lenker am Donnerstag gegen 17.05 Uhr im Kreuzungsbereich der Richard-Wagner- und der Stuttgarter-Straße in Ludwigsburg beging, sucht die Polizei dringend nach weiteren Zeugen. Ein 22 Jahre alter Radfahrer war auf dem Radfahrstreifen in der Robert-Franck-Allee unterwegs und wollte die Stuttgarter Straße geradeaus überqueren, um weiter in die Richard-Wagner-Straße zu gelangen. Bei „grün“ fuhr er in den Kreuzungsbereich ein. Zeitgleich wollte der noch unbekannte PKW-Lenker von der der Richard-Wagner-Straße nach links in die Stuttgarter Straße abbiegen, wobei er vermutlich den Radler übersah und diesem die Vorfahrt nahm. Der 22-Jährige wurde auf die Motorhaube aufgeladen und stürzte anschließend auf die Fahrbahn. Der Fahrer des PKW hielt zunächst an und erkundigte sich nach dem Gesundheitszustand des jungen Mannes. Nachdem sich die beiden Beteiligten kurz unterhalten hatten, hatte es den Anschein, als wollte der PKW-Fahrer an den Fahrbahnrand fahren. Stattdessen beschleunigte er, setzte seine Fahrt in der Stuttgarter Straße fort und bog schließlich nach links in die Friedrichstraße in Richtung der Keplerstraße ab. Der 22-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Am Fahrrad entstand ein Sachschaden von etwa 2.000 Euro. Beim Geflüchteten soll es sich um einen 175 bis 180 cm großen, zwischen 40 bis 55 Jahre alten Mann mit normaler Figur, hellen Haaren und einem Drei-Tage-Bart handeln. Er habe eine hellbraune Jacke und helle Jeans getragen. Der PKW wurde als roter VW Polo älteren Baujahrs mit Ludwigsburger Kennzeichen beschrieben. Das Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353, nimmt Hinweise entgegen.

Schwieberdingen: 89-Jährige händigt Bankkarte an Betrüger aus
In Schwieberdingen kam es am Mittwoch zu einem weiteren Betrugs-Fall mit falschen Bank-Mitarbeitern und angeblichen Polizeibeamten. Diesmal händigte eine 89-Jährige ihre Bankkarte an Betrüger aus. Wir berichteten heute bereits über den Fall eines 93-Jährigen in Schwieberdingen.
Gegen 13:30 Uhr erhielt die 89-Jährige den Anruf eines vermeintlichen Bank-Mitarbeiters, der die Dame über eine angebliche und unberechtigte Buchung in Höhe von 6.000 Euro informierte. Zur Anzeigeerstattung erhielt sie die Handynummer eines falschen Polizeibeamten. Dieser teilte ihr die Sperrung ihrer Karte mit und bot ihr die Abholung durch einen Kollegen an. Alternativ hätte sie die Karte nach Stuttgart bringen sollen. Die 89-Jährige entschied sich für eine Abholung und teilte auf Nachfrage auch die PIN mit. Etwa 30 Minuten später erschien der Abholer. Sie wurde dann am Folgetag von ihrer echten Bank darüber informiert, dass es zu Abbuchungen gekommen war.
Der Abholer wurde wie folgt beschrieben: etwa 25 bis 30 Jahre alt, schlanke Statur, etwa 170 bis 175 Zentimeter groß, dunkles kurzes Haar.
Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die Ermittlungen in beiden Fällen übernommen und ist für Zeugenhinweise unter der zentralen Hinweisnummer 0800 1100225 erreichbar.

L1177 Ditzingen: 31-jährige BMW-Lenkerin stellt unfallflüchtige 82-Jährige nach doppelter Kollision
Am Mittwoch kollidierte eine 82-jährige Audi-Lenkerin gegen 18:05 Uhr auf der Landesstraße 1177 bei Ditzingen gleich zweimal hintereinander mit dem Gegenverkehr und setzte ihre Fahrt unbeirrt fort, bis eine der Unfallbeteiligten sie stellen konnte.
Die Seniorin fuhr auf der L1177 durch den Ditzinger Tunnel in Richtung Hirschlanden, als sie vermutlich aus Unachtsamkeit in einer langgezogenen Rechtskurve über die Mittellinie kam und zunächst mit einer 31-jährigen BMW-Lenkerin kollidierte. Anschließend streifte sie mit ihrem Audi eine 23-jährigen VW-Lenkerin, die der 31-Jährigen nachfolgte.
Die 82-Jährige setzte ihre Fahrt fort, während die 31-Jährige ihren Wagen sofort wendete und die Verfolgung aufnahm. Sie konnte die 82-Jährige am Ortseingang von Hirschlanden mit Hupen und Lichthupe anhalten und die Polizei hinzuziehen.
Die verursachten Sachschäden belaufen sich nach einer ersten Schätzung auf insgesamt etwa 10.000 Euro. Bei den Kollisionen wurde niemand verletzt. Alle Fahrzeuge waren noch fahrbereit.

Schwieberdingen: Betrüger täuschen 93-Jährigen und erbeuten Bankkarte
Betrüger täuschten am Mittwoch zwischen 15:00 Uhr und 16:45 Uhr einen 93-Jährigen in Schwieberdingen und gelangten so an seine Bankkarte und die dazugehörige PIN.
Dem Senior wurde telefonisch über einen angeblichen Bank-Mitarbeiter mitgeteilt, dass dort ein Überweisungsträger zu Gunsten eines Elektronikmarktes in Höhe von 6.200 Euro aufgefallen wäre. Die Bank hätte die Polizei hinzugezogen und der 93-Jährige solle sich mit einem Polizisten in Verbindung setzen. Der Senior rief dort an und gelangte an einen weiteren Betrüger, der dem gutgläubigen 93-Jährigen einen Polizeibeamten vorspielte. Freundlicherweise bot man dem Senior aufgrund seines Alters an, die Bankkarte mit der PIN abzuholen und zur Bank zu bringen, das Konto dort sperren zu lassen und ein Sicherungskonto einzurichten.
In der Folge kam es zu mehreren Abhebungen in Höhe eines mittleren vierstelligen Gesamtbetrages. Nachdem der Betrug aufgeflogen war, sperrte die tatsächliche Bank des 93-Jährigen unverzüglich die Karte und zog die echte Polizei hinzu.

Ludwigsburg/Böblingen: Polizei warnt vor betrügerischen SMS-Nachrichten
Derzeit häufen sich beim Polizeipräsidium Ludwigsburg die Anrufe von Handy-Nutzenden, die ominöse SMS-Nachrichten erhalten. Die Nachricht informiert über die anstehende Zustellung einer Paketsendung oder über aufgetretene Probleme beim Versand und enthält einen oder mehrere Links zur angeblichen Sendungsverfolgung oder zum Erhalt weiterer Informationen.
Dabei handelt es sich um eine Masche von Cyberkriminellen. Sie generieren SMS-Nachrichten wie „Ihr Paket wurde verschickt. Bitte überprüfen und akzeptieren Sie es“. Es kursieren aber auch zahlreiche andere Textvarianten. Die Aktivierung eines angebotenen Links kann dabei zur unbemerkten Installation von Schadsoftware führen.
Keine Links öffnen!
Alle SMS enthalten einen Link, der aber von denen gängiger Paketdienstleister abweicht und der zu offenbar von Betrügern kompromittierten Seiten führt. Die Polizei rät daher:
– Klicken Sie auf keinen Fall auf Links, die Ihnen von unbekannter Seite und unerwartet zugestellt werden. Sollten Sie den Absender tatsächlich kennen, fragen Sie auf alternativem Wege nach, was sich hinter dem Link verbirgt und ob der Versand beabsichtigt war.
– Bestätigen Sie keine Installationen von fremden Apps auf Ihrem Smartphone. Besonders gefährdet sind hier Android-Geräte, da auf ihnen bei entsprechender Einstellung auch Apps installiert werden können, die nicht im Google Play Store zu finden sind – also auch schädliche Apps. Deaktivieren Sie daher bei Android-Geräten die Möglichkeit, unbekannte Apps zu installieren. Suchen Sie dazu unter „Einstellungen“ nach „Unbekannte Apps installieren“ und entfernen Sie dort die entsprechenden Berechtigungen.
– iPhone-Besitzern wird empfohlen, ein Update des Betriebssysstems iOS auf die Version 14.4.2 durchzuführen. Durch eine aktuell bestehende Sicherheitslücke im WebKit besteht die Gefahr, dass über einen manipulierten Link Apple-Geräte kompromittiert werden können.
– Richten Sie bei Ihrem Mobilfunkanbieter eine Drittanbietersperre ein, um weitere Kosten zu vermeiden. Diese Sperren können kostenlos gebucht werden.
– Sperren Sie die Rufnummer, von der die SMS versendet wurde.
– Löschen Sie die fragliche SMS.
Was tun, wenn Sie dem Link gefolgt sind?
Wenn Sie bereits auf einen solchen Link geklickt, Schadsoftware installiert haben und die SMS nun massenhaft bekommen oder sogar selbst versenden:
– Schalten Sie Ihr Smartphone in den Flugmodus.
– Informieren Sie Ihren Mobilfunkprovider und richten Sie bei ihm eine Drittanbietersperre ein.
– Prüfen Sie, ob Ihnen bereits Kosten entstanden sind (Kostennachweis).
– Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. Bringen Sie dazu das Smartphone und ggf. Screenshots und Kostennachweise mit. Sie können über die Internetwache auch online eine Anzeige erstatten: https://www.polizei-bw.de/internetwache/
– Starten Sie Ihr Smartphone im abgesicherten Modus und prüfen Sie, welche Apps zuletzt oder nicht bewusst von Ihnen installiert wurden. Entfernen Sie diese Apps und starten Sie dann das Smartphone neu. Die Möglichkeiten für den abgesicherten Modus unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller.
– Wenn Sie hier nicht weiterkommen, nehmen Sie professionelle Hilfe in Anspruch. Das kann Kosten verursachen. Eventuell hilft nur das Zurücksetzen des Telefons in den Werkszustand.
– Auch Verbraucherschutzzentralen geben Hinweise zu diesem Phänomen.

Besigheim: 37-Jährige verletzt sich selbst
Vermutlich unter dem Eindruck eines psychischen Ausnahmezustandes hat sich eine 37-Jährige Frau in Besigheim an Dienstagabend mit einer Glasscherbe selbst verletzt und anschließend ihre Wohnung verlassen. Nachdem Nachbarn gegen 22:40 Uhr die Polizei verständigt hatten, trafen Polizeibeamte die Frau kurze Zeit später an. Als sie nach Erstversorgung durch die Besatzung eines Rettungswagens in ärztliche Obhut übergeben werden sollte, geriet die 37-Jährige zunehmend in Rage und musste fixiert werden. Dabei trat sie nach den Einsatzkräften und traf einen Polizeibeamten am Kopf. Schließlich wurde sie von der Polizei begleitet in ein Krankenhaus gebracht.

B 27 Kirchheim an Neckar: Alkoholisiert von Fahrbahn abgekommen
Mit deutlich über zwei Promille war am Dienstagabend gegen 22:40 Uhr ein 65-jähriger Autofahrer mit seinem Volvo auf der B 27 von Kirchheim am Neckar in Richtung Besigheim unterwegs. Dabei kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß gegen einen Verteilerkasten und eine Leitplanke. Anschließend fuhr er rückwärts und rutschte auf der gegenüberliegenden Straßenseite in den Graben. Nachdem Passanten die Polizei verständigt hatten, stellten Polizeibeamte während der Unfallaufnahme bei dem 65-Jährigen deutliche Anzeichen von Alkoholeinwirkung fest. Er musste sich einer Blutentnahme unterziehen und sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 7.000 Euro Der nicht mehr fahrbereite Volvo wurde abgeschleppt.

Ludwigsburg: Auseinandersetzung endet im Polizeigewahrsam
In der Ausnüchterungszelle endete für einen stark alkoholisierten 40-Jährigen am Dienstagabend eine Auseinandersetzung auf einem Parkplatz in der Oststadt. Er hatte sich gegen 20:10 Uhr kurzerhand in das Auto eines 20-Jährigen gesetzt, der seinen Wagen verlassen hatte und einige Meter daneben stand. In der Annahme, dass es sich um einen Autodieb handelt, eilte der junge Mann zu seinem Fahrzeug zurück und zog den 40-Jährigen heraus. In der Folge entwickelte sich eine handfeste Auseinandersetzung und eine Zeugin alarmierte die Polizei. Eine Streifenbesatzung traf kurz darauf den leicht verletzten 40-Jährigen an, der gleich aggressiv reagierte und mit einer Handschließe gefesselt werden musste. Nach ärztlicher Versorgung im Krankenhaus musste er die Nacht in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers verbringen.

Benningen am Neckar: Starke Rauchentwicklung durch Containerbrand
Auf einem Firmengelände in der Goethestraße in Benningen am Neckar ist am Dienstagnachmittag gegen 15:20 Uhr aus noch ungeklärter Ursache ein größerer Container mit Kartonagen in Brand geraten. 15 Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten den Container komplett fluten, um den Brand zu löschen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden Anwohner gebeten, Fenster und Türen vorsichtshalber geschlossen zu halten. Gegen 16:30 Uhr war der Brand vollständig gelöscht. Personen kamen nicht zu Schaden.

A 81 Ludwigsburg: Verkehrsbehinderungen nach Lkw-Auffahrunfall
Ein Auffahrunfall im stockenden Verkehr mit zwei beteiligten Lkw sorgte für Behinderungen auf der A 81 Stuttgart-Heilbronn. Gegen 14:45 Uhr war der Fahrer eines Sattelzuges kurz nach der Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd auf einen Vorausfahrenden aufgefahren. Beide Lkw-Fahrer und ein mitfahrendes Kind im Fahrzeug des Auffahrenden wurden dabei leicht verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die stark beschädigte Sattelzugmaschine musste abgeschleppt werden. An der Unfallstelle sind größere Mengen Betriebsstoff ausgelaufen, die von der Feuerwehr abgebunden wurden. Vertreter des Umweltamtes haben die Unfallstelle mittlerweile in Augenschein genommen. Demnach besteht keine Gefahr für das Grundwasser. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf mindestens 30.000 Euro. Für die Unfallaufnahme und die Bergungsarbeiten wurden die Einfädelungsspur der Anschlussstelle Ludwigsburg-Süd und der rechte Fahrstreifen in Richtung Heilbronn gesperrt.

Ditzingen-Heimerdingen: Sattelauflieger löst sich während der Fahrt
Am Dienstag gegen 08:45 Uhr wollte ein 55-Jähriger Sattelzuglenker in Heimerdingen vom Höfinger Weg nach links in den Raiffeisenweg einbiegen. Hierbei löste sich allerdings der Sattelauflieger von der Zugmaschine und rutschte in der Kurve gegen einen Stromverteilerkasten. Dieser wurde komplett umgedrückt und es entstand ein Gesamtschaden von etwa 6.000 Euro. Offenbar wurde der Sattelzug in einem nicht vorschriftsmäßigen Zustand in Betrieb genommen.

Ludwigsburg: Parkplatz wird zum Szenetreff
Die Parkfläche des Einkaufszentrums sowie der benachbarten Fastfood-Restaurants wurde am Osterwochenende zum Treffpunkt der Poserszene. Am späten Samstagabend meldeten sich mehrere Anrufer beim Führungs- und Lagezentrum des Polizeipräsidiums Ludwigsburg und berichteten über eine große Ansammlung von Personen und Fahrzeugen im dortigen Bereich. Mehrere Streifenbesatzungen überprüften die Parkfläche gegen 23:30 Uhr. Bereits bei deren Eintreffen entfernte sich ein Großteil der Fahrerinnen und Fahrer in unterschiedliche Richtungen. Verstöße gegen die Corona-Verordnung wurden in diesem Zusammenhang nicht festgestellt. Die Polizei räumte im Anschluss den Platz vollständig und nur die Gäste der Schnellrestaurants durften bleiben.
Rund 150 Fahrzeuge und über 250 Personen trafen Polizeibeamte auch am Sonntagabend zur selben Zeit bei einer Kontrolle des Parkplatzes an. Dabei stellten sie fest, dass durch Hupzeichen bereits vor anfahrenden Einsatzfahrzeugen gewarnt wurde, die Personen sich in der Folge an Abstands- und Kontaktbeschränkungen hielten und auch Mund-Nasen-Schutz trugen. Angesichts der Polizeipräsenz hatte sich der Platz gegen Mitternacht geleert.
„Wir werden uns in nächster Zeit verstärkt um diesen Bereich kümmern,“ sagt der Leiter des Polizeireviers Ludwigsburg, Polizeioberrat Christian Zacherle. Dies nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass die abendlichen Besucher den Platz vermüllt zurückließen.

L1115 L2253 Großbottwar: Rauchendes Grillfeuer löst Einsatz der Feuerwehr und Polizei aus
Das Grillfeuer eines 57-Jährigen löste am Sonntag gegen 20:10 Uhr den Einsatz der Großbottwarer Feuerwehr und der Polizei im Bereich der Landesstraße 1115 bei Großbottwar aus. Durch die starke Rauchentwicklung verständigten Anrufer die Einsatzkräfte, da man von einem größeren Feuer ausging. Nachdem sich die Feuerwehr und die Polizei davon überzeugten, dass das Feuer kontrolliert in einer entsprechenden Feuerstelle brannte, rückten die Einsatzkräfte wieder ab. Die Feuerwehr Großbottwar kam mit vier Fahrzeugen und 19 Einsatzkräften vor Ort.

Asperg: Mit Baseballschläger auf Audi eingeschlagen
Am Montag soll ein 27-Jähriger gegen 17:10 Uhr den Audi einer 24-Jährigen in der Straße „Entenäcker“ in Asperg mit einem Baseballschläger beschädigt haben. Der Hintergrund der Tat dürften vermutlich bereits länger anhaltende Streitigkeiten sein. Die Höhe des verursachten Sachschadens war bislang noch nicht beziffert worden. Die Polizei setzte mehrere Streifenbesatzungen ein, allerdings hatte sich der Tatverdächtige bereits vom Tatort entfernt. Die Ermittlungen dauern an.

Vaihingen an der Enz-Ensingen: Feuerwehreinsatz
Ein brennender Holzschuppen rief am Montag die Freiwillige Feuerwehr Vaihingen an der Enz auf den Plan, die gegen 11:15 Uhr mit 17 Fahrzeugen und 65 Einsatzkräften in die Mozartstraße in Ensingen ausrückte. Vermutlich fing der Holzschuppen, in dem sich Brennholz befand, durch vermeintlich ausgekühlte Grillkohle, die dort in einem Karton abgestellt worden war, Feuer. Den Wehrleuten gelang es schließlich, den Brand zu löschen. Der Holzschuppen wurde jedoch völlig zerstört und darüber hinaus ein angrenzender Geräteschuppen, Rasen und ein Gartenzaun beschädigt. Der Gesamtschaden dürfte sich auf rund 8.000 Euro belaufen. Verletzt wurde niemand.

Asperg: Festnahme wegen offener Geldbußen bei Anzeigenaufnahme
Ein 25-Jähriger wurde am Montag in der Königstraße in Asperg durch Polizeibeamte des Polizeireviers Kornwestheim bei der Anzeigenaufnahme vorläufig festgenommen, als dieser eine Körperverletzung anzeigen wollte.
Gegen 16:35 Uhr kam es aus noch bislang unbekannten Gründen beim Kartenspielen zwischen dem 25-Jährigen, einem 41-Jährigen und einem 27-Jährigen zum Streit, infolgedessen der 25-Jährige von den anderen beiden Männern auch geschlagen worden sein soll.
Bei der Anzeigenaufnahme stellten die Beamten fest, dass gegen den Mann zwei offene Haftbefehle wegen nicht bezahlter Geldbußen bestanden. Die Polizisten nahmen den 25-Jährigen vorläufig fest. Er konnte nach Begleichung der offenen Beträge wieder gehen. Die Ermittlungen zum Vorfall beim Kartenspielen dauern noch an.

Schwieberdingen: Männerrunde aufgelöst
In einem Wohngebiet, das sich zwischen der Bahnhofstraße und der Stuttgarter Straße in Schwieberdingen befindet, wurde am Sonntag gegen 18:30 Uhr eine Ruhestörung in Form von lauter Musik sowie Gesang festgestellt. Nachdem die Polizei alarmiert worden war, fuhr eine Streife die betreffende Örtlichkeit an. Beim Aussteigen aus dem Streifenwagen stellten die Beamten ebenfalls eine erhebliche Ruhestörung durch laute Musik fest. Auf der Suche nach dem Lärmverursacher nahmen die Beamten ein Wohnhaus in Augenschein. Durch den Garten gelangten die Beamten zu einer offenstehenden Terrassentür. Im weiteren Verlauf konnten die Einsatzkräfte fünf Männer im Alter von 42, 47, 49, 50 und 52 Jahren in einem Wohnzimmer antreffen. Dort wurde Alkohol konsumiert und die Musikanlage war aufgedreht. Erst nach mehrmaliger Aufforderung wurde die Musik durch den Wohnungsbesitzer ausgestellt. Aufgrund der geltenden Corona-Verordnung wollten die Polizisten die Personalien der anwesenden Personen, die keinen Mund-Nasen-Schutz trugen und aus mehreren Haushalten stammen, erheben. Diese Maßnahme wurde nicht verstanden und die Stimmung war verbal aggressiv. Diesbezüglich kam eine weitere Streife zur Unterstützung. Während von vier Personen die Daten erhoben werden konnten, stellte sich der 49-Jährige quer und verweigerte die Angaben. Er musste zwangsmäßig nach draußen begleitet werden. Nachdem der Mann erfolgreich nach seinen Ausweisdokumenten durchsucht worden war, soll er die eingesetzten Beamten noch beleidigt haben. Bis auf den Wohnungsinhaber wurden den anderen Beteiligten Platzverweise ausgesprochen. Diese wurden befolgt. Den fünf Männern erwartet nun eine Anzeige wegen Verstoßes gegen die Corona-Verordnung. Zudem wird sich der 49-Jährige wegen Beleidigung verantworten müssen.

Marbach am Neckar: Balkonbrand in der Poppenweilerstraße
Der Brand eines Balkons am Montag gegen 13:00 Uhr in der Poppenweilerstraße in Marbach am Neckar beschäftigte die Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei. Vermutlich wurde das Feuer durch eine Zigarettenkippe verursacht und zog in der Folge die Gebäudefassade und Teile der Einrichtung auf dem Balkon in Mitleidenschaft. Die Sachschäden wurden auf etwa 5.000 Euro geschätzt. Die Feuerwehr Marbach war mit fünf Fahrzeugen und 26 Einsatzkräfte vor Ort und löschte den Brand.

Ludwigsburg: 16-Jähriger fordert Geld in Tankstelle – Kriminalpolizei ermittelt und sucht Zeugen
Nachdem ein 16-Jähriger am Sonntag gegen 07:05 Uhr in einer Tankstelle in der Stuttgarter Straße in Ludwigsburg Geld gefordert und Personen angegriffen haben soll, ermittelt nun die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg wegen des Verdachts einer Raubstraftat.
So soll der 16-Jährige zusammen mit einem noch bislang unbekannten Begleiter die Tankstelle betreten und eine Paysafekarte erworben haben. Anschließend wäre es zu Unstimmigkeiten wegen des Rückgaberechts mit einem 61-jährigen Mitarbeiter gekommen. Im weiteren Verlauf habe er von einem 52-Jährigen Bargeld gefordert und in dessen Geldbeutel gegriffen. Als dieser die Herausgabe verweigerte, soll der Jugendliche ihm mehrmals ins Gesicht und gegen den Kopf geschlagen haben.
Anschließend forderte er von dem 61-Jährigen die Herausgabe von Bargeld. Nachdem dieser der Forderung auch nicht nachkam, soll der 16-Jährige ihm mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Hierbei zog sich der 61-Jährige leichte Verletzungen zu und wurde später durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.
Anschließend verließ der Jugendliche die Tankstelle ohne Beute und konnte durch eine 33-jährige Mitarbeiterin im Hof bis zum Eintreffen der zuvor verständigten Polizeibeamten festgehalten werden. Sein unbekannter Begleiter rannte in Richtung der Stuttgarter Straße davon.
Im weiteren Verlauf beleidigte der 16-Jährige Polizisten vor Ort und auf der Dienststelle. Ein Atemalkoholtest bestätigte mit einem Wert von etwa 1,4 Promille den Verdacht einer erheblichen Alkoholisierung des Jugendlichen. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf dem Polizeirevier Ludwigsburg seinen Eltern übergeben.
Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg bittet Zeugen, die zur Identifizierung des bislang unbekannten Begleiters beitragen können, sich unter der zentralen Hinweisnummer 0800 1100225 zu melden.

Ludwigsburg-Eglosheim: Auseinandersetzung in der Hirschbergstraße
Am Sonntag kam es gegen 17:25 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen in der Hirschbergstraße in Ludwigsburg-Eglosheim.
Dem bisherigen Ermittlungsstand nach wurden ein 44-Jähriger und ein 41-Jähriger in der Hirschbergstraße von einer Gruppe bestehend aus vier jungen Männern im geschätzten Alter von 15 bis 19 Jahren angehalten. Die beiden älteren Männer waren gerade mit dem Auto in der Hirschbergstraße unterwegs.
Als der 44-Jährige aus dem Wagen stieg und mit einem der jungen Männer das Gespräch suchte, sei er angegriffen worden. Die Tatverdächtigen sollen dabei auch ein Pfefferspray eingesetzt haben. Als der 41-Jährige dem anderen zu Hilfe kommen wollte, hätte man ihn ebenfalls mit dem Spray angegangen und am Boden getreten. Ein Zeuge trennte die Parteien, woraufhin die vier Angreifer zu Fuß flüchteten.
Im Rahmen der sofortigen polizeilichen Fahndung konnten Einsatzkräfte drei Tatverdächtige im Alter von 16 und jeweils 17 Jahren feststellen. Die Ermittlungen zu den Hintergründen und dem vierten Tatverdächtigen dauern noch an. Zeugen können sich unter 07141 18 5353 beim Polizeirevier Ludwigsburg melden.

Remseck am Neckar: Auffahrunfall mit einer leichtverletzten Person
Am Sonntag gegen 17:00 Uhr fuhr eine 38 Jahre alte Fahrerin eines PKW Fiat den Ossweiler Weg in Aldingen in Richtung Hohenheimer Straße. An der Einmündung Ludwigsburger Steige wollte sie nach links abbiegen. Da aus der Ludwigsburger Steige ein Fahrzeug entgegen kam, bremste sie ihren Fiat nochmals ab. Ein ihr nachfolgender 27 Jahre alter Fahrer eines PKW Volvo bemerkte dies zu spät und fuhr auf. Die Fahrerin des Fiat wurde durch den Unfall leicht verletzt. Beide Fahrzeuge mussten von der Unfallstelle abgeschleppt werden. Es entstand ein Gesamtschaden von circa 20.000 Euro.

Eberdingen: Fahrradunfall mit einem schwerverletzten Kind
Am Sonntag gegen 13:05 Uhr fuhr ein Vater mit seinem 10 Jahre alten Sohn einen Mountainbike Trail im Bereich Mühlweg abwärts. Der 10jährige Junge fuhr hinter seinem Vater und stürzte auf dem letzten Teilstück über sein Rad. Der Junge trug keinen Fahrradhelm und verletzte sich durch den Unfall schwer. Er kam zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. An der Unfallstelle war eine Polizeistreife, ein Notarzt und ein Rettungswagen im Einsatz.

Ludwigsburg: Verkehrsunfallflucht
Am Samstag gegen 16:15 Uhr beschädigte ein 77 Jahre alter Fahrer eines PKW Peugeot auf dem Parkplatz eines Discounters in der Westfalenstraße beim Rückwärtsausparken einen geparkten PKW Toyota. Nach dem Unfall fuhr der Verursacher nach Hause, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Der Unfall wurde von Zeugen beobachtet und die Polizei hinzugezogen. Durch die aufnehmenden Beamten konnte der Fahrer des Peugeot zu Hause angetroffen werden. Er stand unter Alkoholeinwirkung weshalb eine Blutentnahme durchgeführt wurde. An den beteiligten Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von ca. 3.000 Euro.

Ludwigsburg: Zeugenaufruf nach Straßenverkehrsgefährdung
Einer Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Ludwigsburg kam am Sonntagabend gegen 20:20 Uhr ein blauer BMW 440i im Bereich des Arsenalplatzes mit aufheulendem Motor und quietschenden Reifen entgegen. Nachdem der BMW-Fahrer dabei das Rotlicht einer Fußgängerampel in der Arsenalstraße missachtete, nahmen die Beamten unter Verwendung von Sonder- und Wegerechten die Verfolgung auf. Der 23 Jahre alte Fahrer ignorierte jedoch sämtliche Anhaltezeichen und fuhr in Richtung Wilhelmstraße davon. In der Wilhelmstraße missachtete er erneut das Rotlicht einer Lichtzeichenanlage und fuhr anschließend rechts über den Gehweg an einem haltenden Pkw vorbei. Er setzte seine Fahrt anschließend mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit über die Uhlandstraße in Richtung Abelstraße fort, wobei er von der Streifenwagenbesatzung kurzzeitig aus den Augen verloren wurde. In der Marienstraße wurde der Fahrer schließlich von einem Zeugen dabei beobachtet, wie er sein Fahrzeug in einem Hof abstellte und zu Fuß davonlief. Er konnte von der Streifenwagenbesatzung letztlich kurze Zeit später in der Marienstraße angetroffen und widerstandslos festgenommen werden. Das Polizeirevier Ludwigsburg bittet Zeugen und Personen, die durch die Fahrweise des 23-Jährigen gefährdet wurden, sich unter der Rufnummer 07141 18-5353 zu melden.

Ludwigsburg: Unbekannte beschädigen mehrere Fahrzeuge
Am Sonntag gegen 05:55 Uhr meldete eine Anwohnerin der Polizei per Notruf, dass mehrere Personen herumschreien und die Außenspiegel von geparkten Fahrzeugen abtreten würden. Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen durch mehrere Streifenbesatzungen des Polizeireviers Ludwigsburg konnten die Täter vor Ort nicht mehr angetroffen werden. Im Laufe der Sachverhaltsaufnahme konnten bislang insgesamt 19 beschädigte Fahrzeuge im Bereich der Hospitalstraße, Wilhelm-Keil-Straße, Bogenstraße und Imbröderstraße festgestellt werden. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können und weitere geschädigte Fahrzeughalter, werden gebeten sich telefonisch beim Polizeirevier Ludwigsburg unter 07141 18-5353 zu melden.