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Ludwigsburg: Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden
Zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen und Sachschaden in Höhe von etwa 27.000 Euro kam es am Samstagmittag gegen 12:45 Uhr an der Einmündung Bottwartalstraße/Reichertshalde in Ludwigsburg-Hoheneck. Der 24-jährige Fahrer eines VW wollte zu diesem Zeitpunkt von der Reichertshalde nach links in die Bottwartalstraße einbiegen und übersah hierbei mutmaßlich den auf der Bottwartalstraße in Richtung Hoheneck fahrenden Mazda eines 41-Jährigen. Hierbei kam es zur Kollision der beiden Fahrzeuge im Einmündungsbereich. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Beide Fahrzeuge waren im Anschluss an den Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme ergaben sich Hinweise, dass der Mazdafahrer das Rotlicht der dortigen Lichtzeichenanlage missachtet haben könnte. Personen, die Hinweise zu dem Verkehrsunfall bzw. der Schaltung der Lichtzeichenanlage geben können, werden gebeten sich mit dem Polizeirevier Ludwigsburg, unter Tel. 07141/18-5353, in Verbindung zu setzen.

Markgröningen: Rollerfahrer flüchtet vor Polizei
Am Samstagnachmittag, gegen 17.00 Uhr, fiel einer Streifenwagenbesatzung ein Kleinkraftrad aufgrund eines ungültigen Versicherungskennzeichens in der Grabenstraße auf, woraufhin das Fahrzeug sowie dessen Fahrer einer Verkehrskontrolle unterzogen werden sollte. Der Fahrer reagierte jedoch auf die Anhaltesignale der Streife nicht und flüchtete unter Missachtung mehrerer rot zeigenden Lichtzeichenanlagen zunächst über die Felder in Richtung Talhausen und weiter in Richtung Aichholzhof. Beim Einbiegen in den Aichholzhof mussten zwei Fußgängerinnen dem Rollerfahrer in den Grünstreifen ausweichen, um nicht von diesem erfasst zu werden. Im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen konnte der 16-jährige Rollerfahrer in einem Waldgebiet bei Oberriexingen festgestellt und festgenommen werden. Bei den weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass der 16-jährige Fahrer des Kleinkraftrads nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war. Die beiden Fußgängerinnen, welche durch den Rollerfahrer gefährdet wurden, werden gebeten sich mit dem Polizeirevier Vaihingen/Enz unter Tel. 07042/9410 in Verbindung zu setzen.

Ludwigsburg: Verkehrsunfall mit schwer verletzter Person
Am Samstagabend befuhr der 69-jährige Fahrer eines Pkw Mitsubishi gegen 18:00 Uhr den linken Fahrstreifen der Friedrichstraße in Ludwigsburg. Er war aus Richtung Oßweil kommend in Fahrtrichtung zur B27 unterwegs. Zwischen den Kreuzungen zur Danziger- und Oststraße kam er aus bislang ungeklärter Ursache mit seinem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn, wo ihm auf dem rechten Fahrstreifen zwei Fahrzeuge entgegen kamen. Der Mitsubishi-Fahrer kollidierte zunächst mit dem Heckbereich des Pkw VW-Passat einer 40-jährigen Frau. Im Anschluss stieß er frontal mit dem hinter dem Passat fahrenden Pkw Mercedes Benz eines 49-jährigen Mannes zusammen. Bei dem Verkehrsunfall wurde der 49-jährige Fahrer des Mercedes Benz schwer verletzt. Er wurde mit einem Krankenwagen in ein Krankenhaus gebracht. Der Mercedes und der Mitsubishi waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von ca. 45.000.- Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme mussten beide stadtauswärts führenden Fahrstreifen bis ca. 19:20 Uhr gesperrt werden. Zu größeren Verkehrsbehinderungen kam es aber nicht.

Sachsenheim-Spielberg: Verkehrsunfall mit 4 schwer verletzten Personen
Am Samstag gegen 02.44 Uhr befuhr ein 19-jähriger Fahrer eines VW die K 1641 aus Fahrtrichtung der L 1110 kommend nach Spielberg. Auf Höhe der Einmündung der Salzbrunnenstraße kam er aus bislang unbekannter Ursache in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab, kollidierte dort mit einem geparkten Pkw Renault und kam anschließend an einer Mauer zum Stehen.
Während der Unfallaufnahme entfernte sich der Fahrer von der Unfallstelle. Zur Fahndung nach dem Unfallbeteiligten wurde auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt. Noch während der Fahndung meldete sich der 19-Jährige über den Notruf bei der Polizei und bat um ärztliche Hilfe, da er wegen seiner Verletzung nicht mehr laufen konnte. Der Fahrer sowie seine drei Mitfahrer im Alter von 17, 19 und 20 Jahren wurden verschiedene Krankenhäuser gebracht. Der nicht mehr fahrbereite Renault wurde abgeschleppt, der Gesamtsachschaden beläuft sich auf ca. 8.000 Euro.

Remseck am Neckar: Hoher Sachschaden bei Vorfahrtsmissachtung
Zweimal Totalschaden in Höhe von insgesamt rund 20.000 Euro sind die Folge eines Verkehrsunfalles, welcher sich im Ortsteil Hochdorf am Donnerstag gegen 21.25 Uhr ereignete. Der 41-jährige Lenker eines Ford Kuga befuhr die Poppenweiler Straße in Richtung Ortsmitte und beachtete beim Linksabbiegen in die Affalterbacher Straße nicht den Vorfahrtsberechtigten von rechts kommenden 25-jährigen Skoda Fahrer. Beide Fahrzeuge mussten im Anschluss abgeschleppt werden. Wegen auslaufender Betriebsstoffe war die Feuerwehr Remseck mit vier Fahrzeugen und 24 Einsatzkräften zur Unfallstelle ausgerückt und reinigte die Fahrbahn.

Gemmrigheim: Brand auf Häckselplatz
Am Donnerstagabend wurde dem Polizeipräsidium Ludwigsburg durch die Integrierte Leitstelle des Landkreises Ludwigsburg gegen 18.45 Uhr ein Brand auf dem Häckselplatz „Gewann Sattler“ in Gemmrigheim gemeldet. Vor Ort konnte festgestellt werden, dass auf einer Fläche von etwa 36 Quadratmetern Reisig Feuer gefangen hatte. Die Feuerwehren Walheim und Gemmrigheim rückten mit insgesamt sechs Fahrzeugen und 42 Einsatzkräften an, um den Brand zu löschen. Die Feuerwehr Ludwigsburg unterstützte zudem mit einem Spezialfahrzeug. Die Löscharbeiten gestalteten sich dahingehend langwierig, da das Häckselgut aufwendig auseinandergezogen und immer wieder neue Glutnester abgelöscht werden mussten. Kurz nach 22.00 Uhr war das Feuer jedoch endgültig gelöscht. Verletzt wurde niemand. Ein Sachschaden kann noch nicht abgeschätzt werden, dürfte aber lediglich von geringer Höhe sein, da ausschließlich abgelagertes Reisig in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die Ursache des Brandes ist bislang ungeklärt. Während der Einsatzmaßnahmen war der Bürgermeister der Gemeinde Gemmrigheim vor Ort. Das Polizeipräsidium Ludwigsburg hatte zeitweise zwei Streifenbesatzungen im Einsatz.

Ludwigsburg: 10.000 Euro Sachschaden nach Brand
Etwa 10.000 Euro Sachschaden ist die Bilanz eines Brandes am Donnerstag gegen 12:50 Uhr auf dem Balkon einer Wohnung in der Asperger Straße in Ludwigsburg. Ein 32-Jähriger hatte seinen Gasgrill benutzt, als es zu der Flammenentwicklung kam. Hierbei wurde die Fassade des Gebäude beschädigt. Die Feuerwehr Ludwigsburg löschte das Feuer.

Asperg: 31-Jährige beleidigt städtische Mitarbeiter
Das Verhalten einer 31-Jährigen während einer Kontrolle durch den Gemeindevollzugsdienst der Stadt Asperg am Mittwoch gegen 18:50 Uhr in der Straße „Im Osterholz“ hat nun strafrechtliche Ermittlungen zur Folge.
Zwei Mitarbeiter der Stadt Asperg überprüften die Feldwege im Bereich des Naturfreundehauses auf die Einhaltung der Corona-Verordnung, als sie auf eine Ansammlung von etwa 50 Personen trafen. Nach Aufforderung zerstreute sich ein Teil der Personen, während eine 51-Jährige aggressiv auftrat und ihren Unmut deutlich ausdrückte.
So soll sie die beiden Mitarbeiter mehrfach beleidigt und aufgefordert haben, sich eine neue Arbeitsstelle zu suchen. Die Tatverdächtige habe sich so in Rage geredet, dass sogar Personen aus dem Umfeld sie aufgefordert hätten, sich zu mäßigen. Anschließend entfernte sie sich von der Örtlichkeit.
Im Zuge des polizeilichen Einsatzes konnte die 51-Jährige mit einem Begleiter einige hundert Meter weiter von einer Polizeistreife angetroffen werden. Sie verhielt sich aggressiv, unkooperativ und verweigerte zunächst die Angaben ihrer Personalien. Erst ihr Begleiter konnte beruhigend auf sie einwirken. Sie muss nun mit einer Strafanzeige wegen Beleidigung rechnen.

Ludwigsburg: Streitigkeiten wegen Reparaturrechnung
Nachdem sich ein 33-Jähriger im Zuge eines Streits über eine Reparaturrechnung in einer KFZ-Werkstatt in der Schwieberdinger Straße in Ludwigsburg durch eine Eisenstange bedroht fühlte, zogen die Beteiligten die Polizei zur Klärung der Situation herbei. Der 33-Jährige soll mit einer Position auf seiner Rechnung nicht einverstanden gewesen sein und sich mehrmals in die Werkstätten begeben und dort lautstark geschrien haben. Im Zuge dessen wären auch Beleidigungen gefallen. Im Gegenzug habe ihn einer der Mechaniker mit einer Eisenstange bedroht, bei der es sich aber um einen Drehmomentschlüssel gehandelt haben soll, mit dem der Mann an einem Pkw gearbeitet hätte. Die Ermittlungen dauern an.

Sersheim: Spuckattacke
Am Mittwoch gegen 15:10 Uhr hatte sich eine 45-jährige Frau in der Schloßstraße in Sersheim zusammen mit einer Freundin vor dem Rathaus im Bereich der Bänke aufgehalten. Dort fragte ein 38-Jähriger die 45-Jahre alte Frau nach Feuer. Diese gab an, Nichtraucherin zu sein. Der deutlich alkoholisierte Mann soll sich dann der 45-Jährigen in pöbelnder und schimpfender Weise genähert haben. Nachdem die Frau den Mann angewiesen hatte, sich von ihr zu entfernen, spuckte er die 45-Jährige an. Anschließend entfernte sich der 38-Jährige von der Tatörtlichkeit. Hinzugerufene Beamte trafen den polizeibekannten Mann letztendlich im näheren Umfeld an. Er muss nun mit einer Anzeige wegen Körperverletzung rechnen.

Vaihingen an der Enz: Bargeld gestohlen
Eine bislang unbekannte Täterin betrat am Mittwoch gegen 17:45 Uhr in der Austraße in Vaihingen an der Enz die Räumlichkeiten eines Friseursalons. Dort hielt sie sich zunächst im Kassenbereich auf, um einen Termin zu vereinbaren. Unter einem Vorwand lief sie anschließend in den Aufenthaltsraum im hinteren Bereich des Salons. Die Inhaberin des Geschäfts versuchte diesen Umstand noch abzuwenden. Als sich die Unbekannte im Aufenthaltsraum befand, lenkte sie die Inhaberin in einem geführten Gespräch ab und entwendete in einem unbeobachteten Moment aufgefundenes Bargeld in noch unbekannter Höhe. Als die Diebin daraufhin den Salon verließ, wurde das Fehlen des Geldes bemerkt. Ein Zeuge, der sich zeitgleich im Inneren aufgehalten hatte, rannte der Unbekannten noch erfolglos hinterher. Möglicherweise ist die Unbekannte in einen silbernen Audi, an dessen Steuer ein 25 bis 30 Jahre alter Mann saß, eingestiegen und davongefahren. Der Wagen stand zuvor im Eingangsbereich des Friseursalons. Die Täterin soll um die 40 Jahre alt und kleiner als 170 cm sein. Sie hat lange schwarze Haare, trug einen olivfarbenen Schal um Kopf und Hals, eine dunkle Leggins, ein gemustertes Oberteil, eine schwarze eckige Kunststoffbrille, Sportschuhe und eine türkisfarbene OP-Maske. Zeugen, die weitere sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Vaihingen an der Enz, Tel. 07042 941-0, in Verbindung zu setzen.

Steinheim an der Murr: Bank bewahrt 81-Jährige in Betrugsfall vor größerem Schaden
Nachdem eine Bank ihrer 81-jährigen Kundin aus Steinheim an der Murr eine weitere Überweisung an ein dubioses Konto verwehrte, konnte die Seniorin am Mittwoch vor einem größeren finanziellen Schaden bewahrt werden. Die Frau wurde Opfer eines sogenannten „love scamming“.
Im Internet hatte die Dame den oder die bislang unbekannten Täter kennengelernt. Es wurde die Person eines US-amerikanischen Militärarztes vorgetäuscht, der sich zurzeit in Syrien im Einsatz befinden würde. Im weiteren Verlauf liefen dann irgendwann mehrere tausend Euro Zollkosten für Geburtstagspakete auf. Als die 81-Jährige daraufhin den Kontakt abbrach, meldete sich der oder die Täter über ein soziales Netzwerk. In der Folge kam es erneut zu Geldforderungen, denen die Seniorin mit einem kleinen Teilbetrag nachkam. Nachdem sie aufgrund eines Kontolimits keine weiteren Überweisungen mehr tätigen konnte, begab sie sich zur Bank. Dort wurde der Schwindel erkannt und die Polizei verständigt.

Ludwigsburg-Eglosheim: Bedrohung mit Messer unter 13-Jährigen
Ein 13-Jähriger soll einen anderen 13-Jährigen am Mittwoch gegen 14:20 Uhr im Rosenackerweg in Ludwigsburg-Eglosheim mit einem Einhandmesser bedroht haben. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnte der tatverdächtige 13-Jährige mit Begleitern angetroffen und das Einhandmesser aufgefunden werden. Die Jugendlichen wurden auf das Polizeirevier Ludwigsburg gebracht und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an Erziehungsberechtigte übergeben. Die Ermittlungen dauern an.

Bönnigheim-Hofen: 32-Jähriger schießt mit Schreckschusswaffe
Dem bisherigen Ermittlungsstand nach schoss am Mittwochabend gegen 20:10 Uhr ein 32-Jähriger im Bereich der Denkendorfstraße und Rainwaldstraße in Bönnigheim-Hofen mit einer Schreckschusswaffe auf eine Personengruppe.
Die vierköpfige Gruppe hatte sich wohl vor der Garage des 32-Jährigen über eine Hecke hinweg unterhalten, als der Tatverdächtige den Schuss abgegeben haben soll. Durch das Knallgeräusch der Schreckschusswaffe erlitt ein 54-Jähriger leichte Verletzungen. Anschließend hätte der Tatverdächtige den 54-Jährigen und einen 39-Jährigen mit der Schusswaffe bedroht.
Der 32-Jährige fuhr noch vor Eintreffen der alarmierten Polizisten mit seinem VW davon. Im weiteren Verlauf muss der Tatverdächtige dann am Ortseingang von Meimsheim im Einmündungsbereich der Kreisstraße 1627 und Landesstraße 1103 gegen den Randstein gefahren sein. Hierbei wurde der VW offensichtlich so stark beschädigt, dass eine Weiterfahrt nicht mehr möglich war.
Nachdem der 32-Jährige seinen Pkw zurückgelassen hatte, wurde er im Zuge der polizeilichen Fahndungsmaßnahmen durch Einsatzkräfte in der Lauffener Straße in Meimsheim zu Fuß angetroffen und vorläufig festgenommen. Er führte einen Teleskopschlagstock und ein Pfefferspray mit sich. Im Fahrzeug fanden die Beamten eine leere Waffenbox und Munition für eine Schreckschusswaffe.
Ein Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht einer starken Alkoholisierung des 32-Jährigen. Er musste sich in der Folge einer Blutentnahme in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Bietigheim-Bissingen unterziehen. Die Beamten beschlagnahmten seinen Führerschein. Der nicht mehr fahrbereite VW wurde abgeschleppt.
Noch in der Nacht durchsuchten Polizeibeamte auf Anordnung der Staatsanwaltschaft die Wohnung des 32-Jährigen. Dies führte jedoch zunächst nicht zum Auffinden der Schreckschusswaffe. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Tatverdächtige in eine psychiatrische Einrichtung gebracht.
Bei einer erneuten Absuche der Lauffener Straße in Meimsheim fanden Polizeibeamte heute Morgen die Schreckschusswaffe und stellten sie sicher. Die Ermittlungen dauern noch an.

Bönnigheim: Nächtlicher Großeinsatz nach Gebäudebrand – erste Schadensschätzung liegt bei 200.000 Euro
Der am Donnerstag gegen 01:10 Uhr erfolgte Notruf über einen Küchenbrand in der Amannstraße in Bönnigheim löste einen nächtlichen Großeinsatz der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei mit insgesamt über sechzig Einsatzkräften aus.
Den bisherigen Ermittlungen nach breitete sich das Feuer vermutlich ausgehend von einer Küche ins Treppenhaus und das Dachgeschoss des Mehrfamilienhauses aus. Eine erste Schätzung beziffert den Sachschaden mit etwa 200.000 Euro. Durch das Feuer wurden keine Personen verletzt.
Das Gebäude, in dem sich insgesamt acht Parteien aufgehalten haben, ist bis auf weiteres nicht mehr bewohnbar. Die Stadt Bönnigheim richtete eine Notunterbringung für die Bewohner ein.
Nach Abschluss der Löscharbeiten stellte die Feuerwehr am abgesperrten Gebäude eine Brandwache. Die Polizei beschlagnahmte das Wohnhaus und Spezialisten der Spurensicherung werden die Örtlichkeit am Morgen besichtigen. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern noch an.

Asperg: Brand in Mehrfamilienhaus
Gegen 05:10 Uhr am Mittwochmorgen meldete ein Anwohner einen Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Langhansstraße in Asperg.
Die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes, der Feuerwehr und der Polizei trafen auf ein stark verrauchtes Wohnhaus und die Bewohner, die sich alle selbstständig ins Freie begeben hatten. Die Feuerwehr löschte das Feuer im Gebäude, das aufgrund der starken Rauchentwicklung vorerst nicht mehr bewohnbar ist. Eine Gefahr für angrenzende Gebäude bestand nicht.
Der Rettungsdienst brachte drei Personen mit leichten Verletzungen in Krankenhäuser. Vermutlich entzündete eine umgefallene Nachttischlampe ein Bett. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern noch an.
Die Feuerwehr war mit acht Fahrzeugen und 45 Einsatzkräften, der Rettungsdienst mit vier Fahrzeugen und zehn Einsatzkräften, sowie die Polizei mit mehreren Streifenbesatzungen vor Ort.

Kornwestheim: Streit unter Anwohnern zieht Polizeieinsatz nach sich
Zu einem Einsatz mehrerer Polizeistreifen kam es am Dienstag gegen 22:00 Uhr in der Werner-Heisenberg-Straße in Kornwestheim. Dort kam es zu einem Streit und vermutlich auch zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem 72-Jährigen und drei weiteren Personen. Es sollen auch Gegenstände und mutmaßlich ein Messer eingesetzt worden sein. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte hatte sich die Situation schon weitgehend beruhigt. Die Ermittlungen zu den Hintergründen und den genauen Tathandlungen dauern noch an.

Asperg: Brand auf dem Häckselplatz
Aus bislang ungeklärter Ursache gerieten am Dienstag gegen 14:00 Uhr Pflanzen- und Baumreste auf dem Häckselplatz im Gewann Gänse in Asperg in Brand. Zwei Zeugen entdeckten das Feuer und versuchten es zunächst zu ersticken. Die verständigte Feuerwehr Asperg löschte letztlich den Brand. Durch das Feuer wurde kein Sachschaden verursacht.

Bietigheim-Bissingen: Mehrere Pkw mit Flüssigkeit übergossen – Zeugen gesucht
Ein bislang unbekannter Täter übergoss zwischen Montag, 18:30 Uhr und Dienstag 09:30 Uhr in der Kelterstraße in Bietigheim-Bissingen zwei Mercedes und einen Renault mit einer unbekannten Flüssigkeit. Die Substanz ließ sich durch eine Reinigung nicht mehr entfernen. Die verursachten Sachschäden waren bislang noch nicht beziffert. Das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen ist für Zeugen unter Tel. 07142 405 0 erreichbar.

Ludwigsburg: 69-Jähriger nach Hinweis auf Mund-Nasen-Bedeckung angegriffen und bespuckt
Nachdem ein 69-Jähriger am Dienstag gegen 12:30 Uhr auf Gleis 2 des Ludwigsburger Bahnhofs eine Gruppe bestehend aus einem jungen Mann und zwei jungen Frauen auf ihre fehlende Mund-Nasen-Bedeckung hinwies, wurde er von dem jungen Mann direkt angegangen. Der Tatverdächtige soll den 69-Jährigen beleidigt und versucht haben, ihm seine Mund-Nasen-Bedeckung herunterzureißen. Als dies aufgrund der Gegenwehr des Seniors misslang, habe der junge Mann ihm aus kurzer Distanz ins Gesicht gespuckt. Die Bundespolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen und ist für Zeugen unter Tel. 0711 870350 erreichbar.

Bönnigheim: Unbekannter durchtrennt Bremsschlauch – Zeugen gesucht
Ein bislang unbekannter Täter durchtrennte zwischen Montag und Donnerstag vergangener Woche einen Bremsschlauch eines in der Meimsheimer Straße in Bönnigheim abgestellten Ford. Der Schaden wurde im Rahmen einer technischen Begutachtung bemerkt und beeinträchtigte glücklicherweise nicht das Fahrverhalten des Fahrzeugs.
Der Polizeiposten Kirchheim am Neckar ermittelt wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und bittet Zeugen sich unter Tel. 07143 891060 zu melden.

Vaihingen an der Enz: Raubüberfall in der Grabenstraße – Zeugen gesucht
Nach einer Auseinandersetzung am Montag gegen 22:00 Uhr in der Grabenstraße in Vaihingen an der Enz ermittelt nun die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg wegen des Verdachts eines Raubüberfalls.
Dem bisherigen Ermittlungsstand nach war das 24-jährige Opfer zu Fuß in der Grabenstraße unterwegs, als ein mutmaßlich silberner Pkw auf seiner Höhe anhielt und vier bis fünf männliche Personen ausstiegen. Diese sollen dann den 24-Jährigen hin und her gestoßen, sowie mit einem Messer und einem schusswaffenähnlichen Gegenstand bedroht haben. Die Tatverdächtigen nahmen ihrem Opfer Bargeld und ein Smartphone ab. In der Nähe befindliche Angehörige kamen dem jungen Mann zu Hilfe und es entwickelte sich ein Gerangel zwischen den beiden Gruppen, bis die Tatverdächtigen in dem silbernen Pkw vom Tatort flüchteten.
Im Zuge der polizeilichen Fahndungsmaßnahmen konnte ein 20-jähriger Tatverdächtiger vorläufig festgenommen werden.
Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg bittet Zeugen, die den Überfall gesehen haben, sich unter Tel. 0800 1100225 zu melden.

Sachsenheim-Ochsenbach: Zwei leichtverletzte Motorradfahrer nach Verkehrsunfall
Zwei leichtverletzte Motorradfahrer und etwa 10.000 Euro Gesamtschaden ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Montag gegen 18:00 Uhr auf der Dorfstraße in Sachsenheim-Ochsenbach. Ein 18-jähriger Motorradfahrer war gemeinsam mit seiner ebenfalls 18 Jahre alten Sozia auf der Dorfstraße in Richtung Zaberfeld unterwegs, als eine 28-jährige Opel-Lenkerin die beiden wohl im Kreuzungsbereich mit der Blankenhornstraße übersah. Die Frau wollte geradeaus weiter in die Dorfstraße einfahren, als es zum Unfall kam und die beiden jungen Leute in der Folge stürzten. Der Rettungsdienst versorgte die Verletzten vor Ort.

Ditzingen: Brandstiftung
Mit insgesamt zwölf Wehrleuten und zwei Fahrzeugen rückte am Montag gegen 17:25 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Ditzingen in die Untere Glemstalstraße in Ditzingen aus. Dort brannte zwischen der Kläranlage und der „Talmühle“ eine Wiese auf einer Fläche von circa zehn Quadratmetern. Die Wiese wurde mutmaßlich durch drei bislang unbekannte Personen in Brand gesetzt. Eine Zeugin konnte das Trio beim Zündeln beobachten. Nachdem das Feuer entfacht war, flüchteten die Unbekannten und die Zeugin alarmierte die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte löschten den Brand in der Folge. Der entstandene Sachschaden blieb gering und es wurde niemand verletzt. Bei den Unbekannten soll es sich um drei männliche Personen im Alter zwischen 16 und 18 Jahren handeln. Einer von ihnen trug eine hellbeige Hose und einen dunkelblauen Hoodie. Weitere sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Ditzingen unter der Tel. 07156 4352-0 entgegen.

Bietigheim-Bissingen: Mutter geschlagen und gewürgt
Aus offensichtlich nichtigem Anlass ist ein 17-Jähriger am Montagnachmittag in Bietigheim mit seiner Mutter in Streit geraten. Im Verlauf dieser Auseinandersetzung soll er die 45-Jährige geschlagen, getreten, in den „Schwitzkasten“ genommen und sie mit einem Kabel gewürgt haben. Drüber hinaus bespuckte und beleidigte er sich fortwährend. Nachdem ein Angehöriger Anzeige bei der Polizei erstattet hatte, erhielt der Jugendliche einen Wohnungsverweis. In seinem Zimmer fanden Polizeibeamte Marihuana vor. Er wird sich wegen gefährlicher Körperverletzung und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten müssen.

A81 Gem. Pleidelsheim: Verkehrsunfall mit schwer verletzter Person
Der 41-jähriger Fahrer eines Pkw Mercedes-Benz Vito befuhr die mittlere Fahrspur in Fahrtrichtung Stuttgart. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet er plötzlich nach rechts und prallte mit starker Wucht gegen einen Lastzug-Anhänger eines 23-Jährigen, welcher auf dem rechten Fahrstreifen fuhr. Durch den Aufprall wurde der Vito abgewiesen und kam schließlich auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen. Durch umherfliegende Trümmerteile wurde zudem der Daimler einer 53-Jährigen beschädigt. Der Lkw-Fahrer und die Daimlerfahrerin blieben unverletzt. Der Vito Fahrer wurde schwer verletzt in seinem Fahrzeug eingeklemmt, zudem geriet das Fahrzeug in Brand. Der Brand konnte schnell durch herbeieilende Ersthelfer bis zum Eintreffen der Feuerwehr gelöscht werden. Der 41-Jährige wurde durch die Feuerwehren Freiberg, Marbach und Pleidelsheim, welche mit neun Fahrzeugen und 63 Einsatzkräften am Unfallort waren, aus seinem Fahrzeug befreit und durch einen Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert. Durch die Unfallaufnahme war die Autobahn bis 01:19 Uhr voll gesperrt. Es bildete sich ein Rückstau von über zwei Kilometern Länge. Die Bergungsarbeiten der verunfallten Fahrzeuge dauert zur Stunde noch an. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf ca. 35.000 Euro.

Kornwestheim: Auseinandersetzung in Wohnhaus
In der Adolfstraße in Kornwestheim wollte sich am Sonntag gegen 21:55 Uhr in einem Wohnhaus ein 36-Jähriger offenbar unerlaubt zu einem 38-Jährigen, der ebenfalls in dem betreffenden Haus wohnt, Zutritt verschaffen. Als der 38-Jährige dies bemerkt hatte, öffnete er seine Tür. Daraufhin soll der 36-Jährige, der mutmaßlich alkoholisiert war, seinem Kontrahenten zwei Kopfstöße verpasst haben. Der 38-Jährige ging im Anschluss ebenfalls auf den Angreifer los und schlug ihn vermutlich mehrfach. Beide Personen, die seit Tagen offenbar Probleme miteinander haben, erlitten während der Auseinandersetzung jeweils Kopfverletzungen. Nachdem die Polizei über den Vorfall informiert worden war, wurden beide Männer vor Ort angetroffen. Hier zeigte sich der 36-Jährige gegenüber den Beamten höchst aggressiv und verhielt sich unkooperativ. Letztendlich wurden die beiden Verletzten durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht und dort medizinisch versorgt. Sie müssen nun mit einer Anzeige wegen Körperverletzung rechnen.
In der Nacht zum Montag gab es gegen 01:30 Uhr einen weiteren Polizeieinsatz. Grund hierfür war der 36-Jährige, der nach seiner ärztlichen Behandlung das Krankenhaus zunächst nicht verlassen wollte. Bei Eintreffen der Beamten befand sich der Querulant jedoch schon außerhalb des Krankenhauses. Nach derzeitigem Kenntnisstand muss sich der 36-Jährige anschließend zum Bahnhof Ludwigsburg begeben haben und ist dort in ein Taxi eingestiegen. Eine Taxifahrerin brachte den Mann im weiteren Verlauf zum Bahnhof nach Kornwestheim. Als sie den ausstehenden Betrag einfordern wollte, ist der Fahrgast ohne zu bezahlen, ausgestiegen und in Richtung Bahnhofsunterführung davongerannt. Anhand einer vorliegenden Personenbeschreibung dürfte es sich bei der Person um den 36-jährigen Mann gehandelt haben. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Freiberg-Beihingen: Kinder im Gründelbach-Tunnel rufen Polizei über Notruf zu Hilfe
Drei Kinder im Alter von 11 Jahren meldeten sich am Samstag gegen 16:15 Uhr beim Polizeinotruf und teilten den Beamten mit, dass sie aus einem Tunnel mit Wasser in Freiberg am Neckar – Beihingen nicht mehr herausfinden würden.
Wie sich später herausstellte, wollten das Mädchen und die zwei Jungs wohl den Nachhauseweg abkürzen und begaben sich bei den Sportanlagen in der Talstraße in den Tunnel durch den der Gründelbach fließt. Als sie kein Licht mehr sahen, wählten sie den Notruf.
Die Beamten hielten solange die Leitung, bis die Kinder nach etwa 30 Minuten Fußmarsch durchnässt bei einem Tunnelzugang in der Mühlstraße auf die nach ihnen suchenden Polizisten trafen.
Die Kinder wurden anschließend ihren Eltern übergeben. Bis auf ein verlorenes Handy und einen verlorenen Tretroller kam es zu keinen Schäden.

Sachsenheim: 19-Jähriger alkoholisiert unterwegs
Am Sonntag gegen 07:25 Uhr war ein 19-jähriger Opel-Lenker auf der Kreisstraße 1642 von Ochsenbach kommend in Richtung Häfnerhaslach unterwegs. Kurz vor dem Ortseingang des Weilers Kirbachhof kam der junge Autofahrer in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab. Dort fuhr er eine Böschung hinab und blieb zunächst Stehen. Im Anschluss versuchte der 19-Jährige sich mit dem Opel über die Felder von der Unfallörtlichkeit zu entfernen. Dies konnte jedoch ein aufmerksamer Zeuge, der sich zur Unfallstelle begab, bis zum Eintreffen hinzugezogener Polizeibeamter verhindern. Bei der anschließenden Unfallaufnahme wurde bei dem jungen Fahrer eine Alkoholbeeinflussung festgestellt. Ein Atemalkoholtest verlief positiv und der 19-Jährige musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Zudem wurde eruiert, dass der junge Mann nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Durch den Unfall zog sich der 19-Jährige leichte Verletzungen zu. An dem Opel, der abgeschleppt werden musste, entstand ein Sachschaden von etwa 8.000 Euro.

Ludwigsburg: Mehrere Verletzte nach Schlägerei unter jungen Männern
Die Auseinandersetzung zweier Gruppen junger Männer auf einem Sportplatz in der Fuchshofstraße in Ludwigsburg löste am Sonntag gegen 01:30 Uhr einen größeren Polizeieinsatz aus.
Eine Gruppierung aus etwa zehn Männern im Alter zwischen 17 und 22 Jahren soll sich auf dem Sportgelände aufgehalten und dort alkoholische Getränke konsumiert haben, als es zwischen zwei Personen zu einem Streit gekommen sei. In der Folge habe einer der Beteiligten augenscheinlich Hilfe angefordert. Die kam dann in Form einer zweiten Gruppe junger Männer aus Richtung der Bebenhäuser Straße.
Diese zweite Gruppe soll bis zu 20 Personen umfasst und wahllos mit Eisenstangen und Baseballschlägern auf die andere Gruppe eingeschlagen haben. Anschließend seien die Angreifer über die Bebenhäuser Straße und weiter über die Brünner Straße davongelaufen.
Bei Eintreffen der Polizeistreifen versuchten auch Angehörige der ersten Gruppe zu flüchten. Die Beamten konnten insgesamt fünf Leichtverletzte im Bereich der Sportanlagen antreffen, die durch den Rettungsdienst versorgt und in Krankenhäuser gebracht wurden. Die Polizei war mit einer großen Anzahl an Einsatzkräften vor Ort. Die polizeilichen Maßnahmen wurden zeitweilig auch durch einen Polizeihubschrauber unterstützt.
Das Polizeirevier Ludwigsburg hat die Ermittlungen aufgenommen und ist für Zeugen, die etwas zur Aufklärung der Tat beitragen können, unter Tel. 07141 18 5353 erreichbar.