Ludwigsburg.| Die Kreissparkasse Ludwigsburg unterstützt zusammen mit ihrer Stiftung Jugendförderung, Arbeit und Soziales die Sprachförderung an Schulen weiterhin großzügig. Sie hat ihr Engagement jetzt bis ins Jahr 2025 verlängert.

„Sprache ist der Zugang zur Bildung“ und „ohne gute Sprachkenntnisse gibt es keine echte Teilhabe“, unterstreicht Erster Bürgermeister Konrad Seigfried. „Das Engagement unserer Kreissparkasse und ihrer Stiftung eröffnet mehr Chancen für eine erfolgreiche Schullaufbahn.“

Bereits seit 2009 wird im Rahmen des Ludwigsburger Modells „Sprache bilden und fördern“ ergänzende Sprachförderung für Schülerinnen und Schülern an Ludwigsburger Schulen angeboten. Fast 100 Sprachbegleiterinnen und Sprachbegleiter fördern in diesem Schuljahr circa 650 Kinder an insgesamt 15 Ludwigsburger Schulen. Die Kinder werden in festen Kleingruppen außerhalb des regulären Unterrichts in ihrer sprachlichen Entwicklung unterstützt. Während des Lockdowns werden neue Förderwege erprobt: Sprachbegleiterinnen und Sprachbegleiter unterstützen die Kinder telefonisch und virtuell.

Eine jährliche Spende über 50.000 Euro für vier Jahre durch die Kreissparkasse Ludwigsburg ermöglicht seit dem Schuljahr 2017/2018 den zusätzlichen Einsatz der Sprachbegleiter auch im Unterricht. Die Sprachbegleiter fungieren dort als Lernbegleiter, unterstützen vorrangig die Kinder mit Sprachförderbedarf im Unterricht, reflektieren Beobachtungen und Erkenntnisse mit der Lehrkraft und leiten daraus Maßnahmen für die außerunterrichtliche Förderung in Kleingruppen ab.

Der Projektschwerpunkt Unterrichtsbegleitung ist besonders erfolgreich. Das Feedback der Schulen ist durchweg positiv. Der Einsatz der Sprachbegleiterinnen und Sprachbegleiter im Unterricht zur Unterstützung der Kinder mit Sprachförderbedarf wird als äußerst gewinnbringend wahrgenommen.

Die Stiftung Jugendförderung, Arbeit und Soziales der Kreissparkasse Ludwigsburg hat sich daher entschlossen, den Einsatz der Sprachbegleiterinnen und Sprachbegleiter im Unterricht für weitere vier Jahre mit einer jährlichen Spende von 50.000 Euro zu unterstützen. „Das Beherrschen der deutschen Sprache ist der Schlüssel für einen guten Schulabschluss und einen erfolgreichen Start in das Berufsleben. Für Kinder mit Sprachdefiziten ist das Ludwigsburger Modell ein Lösungsansatz, der sich über viele Jahre bewährt hat. Unsere Stiftung fördert gerne auch weiterhin die Arbeit der Sprachbegleiterinnen und Sprachbegleiter, die von den Schulen sehr geschätzt wird“, sagt Isabel Kurz, Pressesprecherin der Kreissparkasse Ludwigsburg.

„Wir danken der Kreissparkasse sehr herzlich für die großzügige Unterstützung dieses so wichtigen Projekts“, sagt Erster Bürgermeister Konrad Seigfried. „Der Sprachförderung kommt aufgrund der Schulschließungen eine noch größere Bedeutung zu.“ Vor allem Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf könnten im Lockdown, trotz digitalem Unterricht und Engagement der Lehrkräfte, Lernrückstände entwickeln. Sie benötigten mehr denn je eine zusätzliche Förderung und Begleitung.

Auch die Lehrerinnen und Lehrer an den geförderten Schulen sind dankbar, dass die Unterrichtbegleitung für weitere vier Jahre von der Kreissparkasse gefördert wird. Rektorin Petra Ehring von der Friedensschule erläutert: „An unserer Schule können wir im regulären Betrieb in sieben Klassen Sprachbegleiterinnen einsetzen, die die Kinder während des Unterrichts bedarfsorientiert unterstützen, so dass sie sich besser beteiligen können. Die Förderung der Kinder in Kleingruppen am Nachmittag wird durch den Einsatz im Unterricht optimal ergänzt.“

Für die verantwortungsvolle Aufgabe als Sprachbegleiterin beziehungsweise Sprachbegleiter sucht die Stadt Ludwigsburg weiterhin Interessenten mit sehr guten Deutschkenntnissen, kultureller Offenheit und der Bereitschaft sich fortzubilden. Ansprechpartnerin ist Christina Schmitz vom Fachbereich Bildung und Familie, E-Mail: [email protected], Telefon: 07141 910-3082.