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Ludwigsburg: Autokorso durch Landkreis Ludwigsburg verläuft störungsfrei
Unter dem Motto „Aus der Diktatur in die Freiheit“ fand am Sonntag eine weitere Versammlung in Form eines Autokorsos statt.
Nachdem sich die Versammlungsteilnehmer gegen 10:30 Uhr in der Reuteallee in Ludwigburg getroffen hatten, setzte sich der Autokorso mit etwa 60 Fahrzeugen gegen 11:00 Uhr in Bewegung. Der Streckenverlauf, der rund 34 Kilometer umfasste, führte von Ludwigsburg bis nach Sachsenheim-Häfnerhaslach.
Die Einsatzmaßnahmen des Polizeipräsidiums Ludwigsburg wurden von den Polizeipräsidien Einsatz, Reutlingen und Pforzheim unterstützt. Insgesamt befanden sich rund 75 Beamte im Einsatz.
Die Veranstaltung verlief störungsfrei. Lediglich ein Fahrzeug wurde wegen anhaltendem Gebrauchs eines Megaphons mit Sirenenfunktion kontrolliert und von der weiteren Versammlung ausgeschlossen. Die Folge ist nun eine Anzeige wegen Verstoß gegen die Versammlungsauflagen.
Durch den Autokorso kam es im Streckenverlauf zu keinen nennenswerten Verkehrsbeeinträchtigungen.

B 10, Markgöningen: Auffahrunfall mit zwei verletzten Person
Zwei verletzte Personen und ein Sachschaden in Höhe von ca. 20.000 Euro sind die Bilanz eines Verkehrsunfalles, der sich am Samstagmittag, gegen 12.30 Uhr, auf der Bundesstraße 10 zwischen den Abzweigungen Hochdorf und Markgröningen ereignet hat. Eine 47-jährige Ford-Fahrerin befuhr die Bundesstraße 10 in Fahrtrichtung Stuttgart, übersah, dass die Fahrzeuge vor ihr verkehrsbedingt bis zum Stillstand abbremsen mussten und fuhr auf den vor ihr stehenden Mercedes eines 43-Jährigen auf. Im weiteren Verlauf wurde der Mercedes auf einen BMW eines 64-jährigen Fahrzeuglenkers, sowie auf den Renault einer 24-jährigen Fahrzeuglenkerin aufgeschoben. Durch den Verkehrsunfall wurden die BMW-Fahrerin und ein 5-jähriges Kind im Mercedes, welches ordnungsgemäß in einem Kindersitz saß, leicht verletzt. Das Kind wurde zur weiteren Untersuchung in ein umliegendes Krankenhaus eingeliefert. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen und einem Notarzt vor Ort. Das Polizeipräsidium Ludwigsburg hatte eine Streifenbesatzung eingesetzt.

Bietigheim-Bissingen: Verkehrsunfall mit schwer und leicht verletzter Person
Auf der Landesstraße 1110 kam es zwischen dem Grotztunnel von Bietigheim-Bissingen und der Abzweigung nach Tamm zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Person schwer und eine weitere Person leicht verletzt wurden. Gegen 16.00 Uhr befuhr eine 58-jährige Hyundai Fahrerin den Feldweg Im Erlengrund in Richtung der Landesstraße L1110. Im dortigen Kreuzungsbereich missachtete diese die Vorfahrt eines von links auf der Landesstraße in Richtung Tamm fahrenden 42-jährigen Mercedes-Benz Fahrers. Durch den Zusammenstoß wurde die Hyundai Fahrerin leichtverletzt und vor Ort ambulant behandelt. Der Mercedes-Benz Fahrer erlitt schwere Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Bei dem Verkehrsunfall entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von rund 50.000 Euro. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Durch den Verkehrsunfall wurde die Landesstraße stark verunreinigt und musste gesäubert werden. Die Reinigungsarbeiten mit einer Kehrmaschine dauern zurzeit noch an. Hierzu muss die Fahrbahn teilweise gesperrt werden. Zu nennenswerten Verkehrsbehinderungen kam es während der Unfallaufnahme und den Reinigungsarbeiten bislang nicht.

Besigheim: Polizei löst Feier im Wald auf
Eine fünfköpfige Gruppe feierte am Donnerstagabend im Wald bei Besigheim bis die Polizei kam und die Party auflöste. Ein Zeuge hatte die Personen, die sich im Waldgebiet nahe des Neckars aufhielten, und mit einem lauten Fahrzeug mehrfach hin und her fuhren, beobachtet. Gegen 20.20 Uhr wurde die Polizei alarmiert. Die Beamten stellten vor Ort zwei 15 und 23 Jahre alte weibliche Personen und drei 18, 19 und 20 Jahre alte Männer fest, die gemeinsam Alkohol tranken. Der 19-Jährige gab den Polizisten gegenüber zu, den VW gefahren zu haben, obwohl er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Es stellte sich im weiteren Verlauf heraus, dass der PKW vermutlich dem 20-Jährigen gehört. Die am VW angebrachten Kennzeichen soll der 20-Jährige zuvor gestohlen haben. Während der 19-Jährige mit einer Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis rechnen muss, erwartete den 20-Jährigen eine Anzeige unter anderem wegen Diebstahls, des Zulassens zum Fahren ohne Fahrerlaubnis und Urkundenfälschung. Die Kennzeichen und der Fahrzeugschlüssel wurden beschlagnahmt. Der VW wurde abgeschleppt. Während des Abschleppvorgang beleidigten die 23-Jährige sowie der 18 und der 20 Jahre alte Mann die beiden im Abschleppfahrzeug sitzenden Personen mit einer Geste. Dies hat eine weitere Anzeige zur Folge. Darüber hinaus müssen alle fünf Personen wegen des Verstoßes gegen die Corona-Verordnung mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige rechnen. Die Ermittlungen dauern an.

Murr: Unfall mit Leichtverletzter und 22.000 Euro Sachschaden
Ein Sachschaden von etwa 22.000 Euro und eine Leichtverletzte sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Donnerstagmittag in der Robert-Bosch-Straße in Murr ereignete. Der 28-jährige Lenker eines Klein-Lkw fuhr gegen 11:55 Uhr auf der Robert-Bosch-Straße in Fahrtrichtung Bietigheimer Straße. Im Kreuzungsbereich zur Gottlieb-Daimler-Straße stieß er mit dem Audi einer von rechts aus der Daimler-Straße kommenden 44-jährigen Frau zusammen. Durch den Zusammenstoß wurde die 44-Jährige leicht verletzt, ihr Mitfahrer blieb unverletzt. Der Audi war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt.

Sachsenheim-Großsachsenheim: Schlägerei unter Jugendlichen
Am Donnerstagnachmittag alarmierte ein Zeuge die Polizei, nachdem er im Bereich eines Schulkomplexes in der Oberriexinger Straße in Großsachsenheim eine Schlägerei unter einer Vielzahl Jugendlicher beobachtet hatte. Als eine Streifenwagenbesatzung des Polizeipostens Sachsenheim gegen 16.50 Uhr vor Ort eintraf, hatte sich die Lage beruhigt. Die Polizeibeamtin und ihr Kollege trafen rund 70 Jugendliche an. Es gab sich jedoch niemand als Beteiligter der Auseinandersetzung zu erkennen. Zwei Gegenstände, die mutmaßlich als Waffen während der Schlägerei zum Einsatz kamen, wurden aufgefunden und beschlagnahmt. Eine zweite Streifenwagenbesatzung fahndete indessen. Im Bahnhofsbereich konnten fünf Personen im Alter zwischen 14 und 18 Jahren angetroffen werden. Vermutlich hatten diese die Flucht ergriffen, als die Polizei am Tatort eintraf. Die vier Jugendlichen und der 18-Jährige wurden einer Kontrolle unterzogen. Im Zuge dessen händigte der Heranwachsende den Beamten eine Kräutermühle, an der Marihuana-Krümel hafteten, sowie Konsumartikel aus. Der junge Mann muss nun mit einer Anzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz rechnen. Weitere Ermittlungen am Tatort führten zu drei weiteren Jugendlichen. Die beiden 15-Jährigen und der 16 Jahre alte Junge wiesen jeweils leichte Verletzungen auf, die mutmaßlich von der Schlägerei stammen. Die Täter hatten sich gemäß den derzeitigen Ermittlungen bereits vor dem Eintreffen der Polizei aus dem Staub gemacht. Die Ermittlungen auch hinsichtlich der Verstöße gegen die Corona-Verordnung dauern an. Der Polizeiposten Sachsenheim, Tel. 07147 27406-0, sucht Zeugen und insbesondere weitere Geschädigte.

BAB81 Gerlingen/Kornwestheim: Fahrzeugkontrolle führt zu Marihuana Aufzuchtsanlage
Die Verkehrskontrolle eines 42-jährigen Smart-Fahrers auf der Bundesautobahn 81 (BAB81) am Donnerstag gegen 13:15 Uhr führte die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion des Polizeipräsidiums Ludwigsburg am Ende zu einer Aufzuchtsanlage für Marihuana. Der Wagen war den Polizisten bereits auf der Bundesautobahn 8 (BAB 8) aufgefallen. Als der 42-Jährige dann auf der BAB81 war, lotsten die Polizisten ihn auf den Parkplatz „Gerlinger Höhe“ und kontrollierten den Mann. Als die Beamten sich dem Wagen näherten, erklärte der Tatverdächtige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis zu sein und händigte beim Aussteigen den Fahrzeugschlüssel aus. Aus dem Fahrzeuginneren drang deutlicher Marihuanageruch. Auf dem Fahrersitz verteilt fanden die Polizisten insgesamt eine mittlere einstellige Grammzahl an Marihuana-Resten und verklebten Klumpen. Ein freiwillig durchgeführter Urintest bestätigte den Verdacht einer THC-Beeinflussung des 42-Jährigen. Auf richterliche Anordnung durchsuchten Polizisten anschließend die Wohnung des Tatverdächtigen in Kornwestheim. Dort trafen sie auf eine Aufzuchtsanlage mit erntereifen Marihuanapflanzen, Sämlingen sowie bereits konsumfertiges Marihuana in einer hohen zweistelligen Grammzahl. Der 42-jährige Tatverdächtige musste sich in der Folge einer Blutentnahme auf dem Polizeirevier Kornwestheim unterziehen. Die Ermittlungen wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz dauern an.

Ludwigsburg: Betrüger am Telefon – Täter nutzen Corona-Erkrankung als Druckmittel
Mehrere Personen meldeten sich am Mittwoch beim Polizeirevier Ludwigsburg nachdem sie zuvor offensichtlich von Betrügern angerufen worden waren. Die unbekannten Anrufer gaben vor, Ärzte von Kliniken in Stuttgart oder Ludwigsburg zu sein. Anschließend versuchten sie ihre Opfer davon zu überzeugen, dass ein Verwandter aufgrund einer Corona-Erkrankung im Krankenhaus zusammengebrochen sei und nun eine teure Behandlung notwendig werden würde. In einem Fall wurden konkret mehr als 30.000 Euro gefordert, die die Opfer bezahlen sollten. Obwohl von den Betrügern eine tatsächlich existente Telefonnummer eines Krankenhauses genutzt wurde, erkannten die angerufenen Personen die Betrugsversuche, so dass sich die Täter nicht bereichern konnten.

BAB81/ Pleidelsheim: Überholmanöver fordert 36.000 Euro Sachschaden und Leichtverletzten
Etwa 36.000 Euro Gesamtschaden an den unfallbeteiligten Fahrzeugen und den Verkehrseinrichtungen, sowie eine leicht verletzte Person, ist die Bilanz eines Überholmanövers auf der Bundesautobahn 81 (BAB81) bei Pleidelsheim am Mittwoch gegen 20:30 Uhr. Ein 34-jähriger Ford-Lenker war mit seinem Wagen auf dem rechten Fahrstreifen der BAB81 in Fahrtrichtung Stuttgart unterwegs und wollte zwischen den Anschlussstellen Pleidelsheim und Ludwigsburg-Nord ein Fahrzeug auf dem mittleren Fahrstreifen überholen. Hierzu wechselte der 34-Jährige über alle Fahrstreifen nach ganz links, wobei er mutmaßlich den Abstand und die Geschwindigkeit eines auf dem linken Fahrstreifen befindlichen 20-jährigen BMW-Lenker falsch einschätzte, so dass es zur Kollision der Fahrzeuge kam. Nach dem Zusammenprall schleuderten die Pkw gegen die Mittelschutzplanke und kamen erst nach etwa 150 Metern auf dem linken Fahrstreifen zum Stillstand. Da sich Fahrzeugteile und Erdreich über den linken und mittleren Fahrstreifen verteilten, mussten diese zur Unfallaufnahme, Bergung und Reinigung der Fahrbahn gesperrt werden. Der Verkehr wurde an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Der 20-Jährige wurde bei der Kollision leicht verletzt und durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Autobahnmeisterei reinigte die Fahrbahn.

Ludwigsburg: Streitigkeiten vor Krankenhaus – Polizei sucht Zeugen
Noch Zeugen sucht die Polizei zu einer Streitigkeit, die sich bereits vor vierzehn Tagen vor dem Klinikum in Ludwigsburg ereignete. Am Mittwoch, 10. Februar, gerieten zunächst eine Taxifahrerin und eine 28-jährige PKW-Lenkerin gegen 14.20 Uhr im Bereich des Taxistands in einen Streit. Nach derzeitigen Erkenntnissen wollte die 28-Jährige eine Patientin abholen und hatte ihr Fahrzeug unmittelbar vor dem Taxistand abgestellt. Aufgrund dessen entwickelte sich ein Streitgespräch zwischen den beiden Frauen. Hierbei seien Beleidigungen, auch rassistischer Art, gefallen. Auf die Auseinandersetzung wurden ein 34 Jahre alter Sicherheitsdienstmitarbeiter und ein 17-jähriger Zeuge aufmerksam. Der 34-Jährige habe die 28-Jährige angeschrien und geschubst. Im weiteren Verlauf wurde die Polizei alarmiert. Als die Beamten des Polizeireviers Ludwigsburg eintrafen, waren die beiden Frauen nicht mehr vor Ort. Die Auseinandersetzung zwischen den Beteiligten dürfte von einigen Passanten verfolgt worden sein. Das Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353, bittet Zeugen sich zu melden.

Ludwigsburg: Blinder bittet um Hilfe und wird beleidigt
Der Polizeiposten Ludwigsburg-Oststadt, Tel. 07141 29920-11, sucht Zeugen, die Angaben zu einem Vorfall am vergangenen Freitagabend (12.02.2021) in der Brünner Straße in Ludwigsburg machen können. Den bisherigen Ermittlungen zufolge stieg ein 36-jähriger blinder Mann an der Bushaltestelle „Brünner Straße“ zwischen 18:12 Uhr und 18:22 Uhr aus dem Bus der Linie 421. Als er am dortigen Fußgängerüberweg einen der Passanten bei der Überquerung der Straße um Hilfe bat, wurde dieser verbal ausfällig. Der bislang unbekannte Mann bezeichnete den Blinden dabei auch als Satan. Als der 36-Jährige versuchte, sich der Situation zu entziehen, folgte ihm der Unbekannte noch für kurze Zeit und redete dabei weiter auf den 36-Jährigen ein.

Korntal-Münchingen: Holzschuppen in Brand gesetzt
Ein bislang unbekannter Täter trieb am Dienstag gegen 20.05 Uhr am westlichen Ortsrand von Münchingen sein Unwesen. An dem befestigten Feldweg „Am Dorfgraben“ wurde ein frei stehender Holzschuppen mutmaßlich in Brand gesetzt, sodass die Freiwillige Feuerwehr Korntal-Münchingen mit drei Fahrzeugen und 15 Wehrleuten ausrückte. Vor Ort löschten die Einsatzkräfte drei in Flammen stehende Bretter und entfernten diese aus dem Verschlag. Somit konnte eine Ausbreitung des Feuers verhindert werden. An der Scheune, in der sich landwirtschaftliche Geräte, Maschinen und Fahrzeuge befinden, entstand ein geringer Sachschaden. Personen kamen nicht zu Schaden. Der Polizeiposten Korntal-Münchingen, Tel. 0711 839902-0, sucht nun nach Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben.

Gerlingen/Stuttgart: Unbekannte stehlen Auto und verursachen einen Unfall
Auf noch ungeklärte Art und Weise gelangten bislang unbekannte Täter zwischen Dienstag 12.50 Uhr und Mittwoch 00.35 Uhr in den Besitz eines Fahrzeugschlüssels, der sich in der Straße „Wolfschlucht“ in Gerlingen in einem Wohnhaus befand. Vor dem Wohnhaus war im genannten Zeitraum ein hochwertiger schwarzer Mercedes G 500 mit Ludwigsburger Zulassung (LB) abgestellt. Nachdem die Unbekannten sich den Fahrzeugschlüssel unbemerkt angeeignet hatten, entwendeten sie den Mercedes, dessen Wert sich auf etwa 130.000 Euro beläuft. Gegen 00.35 Uhr waren die Unbekannten mit dem gestohlenen Mercedes von Gerlingen kommend auf der Gerlinger Straße in Stuttgart unterwegs. Dort kam der Fahrer aus noch ungeklärten Gründen im Kurvenbereich zwischen Giebel und Hausen nach links von der Fahrbahn ab. Der Wagen stieß gegen einen Bordstein, fuhr über einen Graben und blieb dann im Grünbereich stehen. Anschließend flüchteten der Fahrer sowie dessen Beifahrer zu Fuß von der Unfallstelle. Den Fahrzeugschlüssel ließen sie im Auto zurück.
Von den Tätern liegen der Polizei folgende Personenbeschreibungen vor:
Fahrer: 175 cm, normale Statur, dunkle Winterjacke, Gesicht mit einem Tuch bedeckt, flüchtete in Richtung Gerlingen/Hausen
Beifahrer: normale Statur, Anfang/Mitte 20, dunkler Teint, graue Jogginghose, dunkle Wollmütze, grüne OP-Maske, flüchtete in Richtung Kleingärten
Nachdem ein Zeuge auf das Unfallgeschehen aufmerksam geworden war, alarmierte er umgehend die Polizei. Im Anschluss führten Beamte der Polizeipräsidien Stuttgart und Ludwigsburg umfangreiche Fahndungsmaßnahmen durch. Ein Polizeihubschrauber kam ebenfalls zum Einsatz. Die intensive Suche führte allerdings nicht zur Ergreifung von Tatverdächtigen. Im Zuge der Unfallaufnahme stellte sich letztendlich heraus, dass der stark beschädigte Mercedes (Sachschaden rund 60.000 Euro) zuvor gestohlen worden war. Der nicht mehr fahrbereite Pkw wurde sichergestellt und abgeschleppt. Die Ermittlungen zu den Tatumständen dauern an.
Der Polizeiposten Gerlingen, Tel. 07156 9449-0, bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Pkw-Diebstahl oder den beiden Tätern geben können, sich zu melden.

Ditzingen: Unfallflucht – Unbekannter prallt gegen Ampel
Das Polizeirevier Ditzingen ermittelt wegen Unfallflucht gegen einen noch unbekannten PKW-Lenker, der am Montag gegen 13.45 Uhr im Kreuzungsbereich der Siemens- und der Dornierstraße in Ditzingen in einen Unfall verwickelt war. Der Mann, der vermutlich einen grauen PKW-Kombi lenkte, befuhr die Siemensstraße von der Weilimdorferstraße kommend. Als er nach links in die Dornierstraße abbiegen wollte, verlor er aus noch unbekannter Ursache die Kontrolle über seinen PKW und prallte gegen die Ampel. Anstatt sich nun jedoch mit der Polizei in Verbindung zu setzen, machte sich der Unbekannte davon. Der Unfall wurde durch einen Zeugen beobachtet, der schließlich die Polizei informierte. Bei dem Fahrer soll es sich um einen etwa 50 bis 55 Jahre alten Mann gehandelt haben, der circa 170 cm groß sein dürfte. Er trug einen Pullover und eine dunkle Jacke. Der entstandene Sachschaden wurde auf etwa 2.000 Euro geschätzt. Weitere Zeugen, die Hinweise zum Unfallverursacher geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 07156 4352-0 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Ludwigsburg: Zeugenaufruf nach Verkehrsunfall mit Fußgänger
Bereits am Samstag kam es zwischen 15.00 und 16.00 Uhr in der Oststraße in Ludwigsburg zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 55-jähriger Mann schwer verletzt wurde. Nach bisherigem Erkenntnisstand wollte ein bislang unbekannter PKW-Lenker von einem Grundstück in die Oststraße einfahren. Vermutlich übersah er den auf dem Gehweg mit seinem Rollator laufenden 55-Jährigen und stieß mit diesem zusammen. Der Mann kam zu Fall. Der Fußgänger und der Pkw-Lenker sprachen miteinander. Der Unbekannte fuhr den 55-Jährigen anschließend nach Hause. Die beiden Männer tauchten jedoch keine Daten aus. Wie sich erst im Nachhinein herausstellte, wurde der Fußgänger jedoch schwer verletzt. Das Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353, sucht nun Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang oder zum Unfallverursacher machen können, und bittet insbesondere den PKW-Lenker sich zu melden.

Tamm: Tödlicher Verkehrsunfall
Am Montag gegen 22.30 Uhr befuhr ein 43-jähriger Opel Corsa Fahrer von Bietigheim-Bissingen kommend die Porschestraße in Richtung der Kreisstraße 1671. An der Einmündung in die Kreisstraße beachtet der Opel Corsa Fahrer nicht die Vorfahrt eines 36-jährigen Audi Fahrers, welcher von links aus Richtung der Bundestraße 27 kam und in Richtung Tamm fuhr. Bei der Kollision wurde der 43-jährige in seinem Opel Corsa eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden. Der 43-Jährige verstarb noch an der Unfallstelle. Der Audi wurde nach links abgewiesen, überschlug sich und kam im Straßengraben zum Liegen. Der 36-jährige Fahrer konnte sich aus seinem Fahrzeug selbst befreien und wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert. Für die Rettungsmaßnahmen war die Feuerwehr Tamm mit fünf Fahrzeugen und 27 Einsatzkräften ausgerückt. Der Rettungsdienst hatte einen Notarzt sowie einen Rettungswagen im Einsatz. Zur Unfallaufnahme und Verkehrsregelung waren sieben Streifenwagenbesatzung an der Unfallörtlichkeit eingesetzt. Zudem wurde ein Polizeihubschrauber vom Polizeipräsidium Einsatz angefordert. Zur Klärung des Unfallherganges kam ein Gutachter vor Ort. Die Höhe des entstandenen Sachschadens beläuft sich auf insgesamt rund 40.000 Euro. Für den Zeitraum der Unfallaufnahme wurde die Kreisstraße 1671 zwischen der Bundesstraße 27 und der Abzweigung nach Tamm voll gesperrt. Die Sperrung dauert aktuell noch an.

Ludwigsburg: Alkoholisierte Pkw-Lenkerin nimmt mit über zwei Promille am Straßenverkehr teil
Mit über zwei Promille nahm eine 23-Jährige am Montagmittag in Ludwigsburg als Autofahrerin am Straßenverkehr teil. Kurz nach 13 Uhr fiel ihr Audi einer Streifenbesatzung des Polizeireviers Ludwigsburg auf, da der rechte Vorderreifen augenscheinlich einen Platten hatte. Die 23-Jährige befuhr zu diesem Zeitpunkt die Stuttgarter Straße in Fahrtrichtung Leonberger Straße. Bei der kurz darauf durchgeführten Verkehrskontrolle konnten die Beamten bei der Fahrzeuglenkerin Alkoholgeruch wahrnehmen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über zwei Promille, woraufhin der Führerschein der Frau beschlagnahmt wurde und sie sich einer Blutentnahme unterziehen musste. Sie erwartet nun eine Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.

Steinheim an der Murr: 63-Jährige Autofahrerin schwer verletzt – Verursacher flüchtet und wird ermittelt
Die 63-jährige Fahrerin eines Renault Twingo ist am Montag gegen 09:45 Uhr bei einem Verkehrsunfall auf der L 1115 zwischen Großbottwar und Großaspach schwer verletzt worden. Ein 58-Jähriger war mit seinem Dacia von in Richtung Großaspach unterwegs. Kurz vor der Forsthofkreuzung überholte er trotz Überholverbot einen vorausfahrenden Klein-Lkw. Während des Überholvorgang bemerkte er den entgegenkommenden Renault und konnte knapp vor dem Klein-Lkw wieder einscheren. Die 63-Jährige musste jedoch nach rechts ausweichen, um einen Frontalzusammenstoß zu vermeiden. Dabei geriet sie auf den Grünstreifen und verlor dort die Kontrolle über ihren Pkw. In der Folge schleuderte der Renault auf die linke Fahrbahnseite und stieß mit dem Klein-Lkw zusammen. Während beide Fahrzeuge total beschädigt auf der Fahrbahn zum Stehen kamen, setzte der 58-Jährige seine Fahrt fort. Die Fahrerin des Renault wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Sie musste von der Feuerwehr befreit werden und wurde mit schweren Verletzungen vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der an den Fahrzeugen entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 30.000 Euro. Die Feuerwehren aus Großbottwar und Oberstenfeld waren mit 31 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen am Unfallort. Für die Unfallaufnahme sowie die Bergungs- und Reinigungsarbeiten war die Landesstraße in beiden Richtungen gesperrt und der Verkehr wurde örtlich umgeleitet. Noch während dieser Maßnahmen wurde der Unfallflüchtige nach dem Hinweis eines aufmerksamen Zeugen im Zuge von Fahndungsmaßnahmen ermittelt.

BAB 81 Ludwigsburg: 15.000 Euro Sachschaden und ein gefälschter Führerschein
Sachschaden in einer Höhe von etwa 15.000 Euro und eine Strafanzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Montag gegen 06:30 Uhr auf der Bundesautobahn 81 auf Höhe der Anschlussstelle Ludwigsburg Nord in Fahrtrichtung Stuttgart ereignete. Ein 37-Jähriger, der am Steuer eines Lkw Mercedes Vito saß, prallte mit seinem Vordermann, einem 23-jährigen Opel Movano-Lenker, der verkehrsbedingt auf der Ausfahrtsspur der Anschlussstelle anhalten musste, zusammen. Hierdurch war der Lkw des 37-Jährigen nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Noch während der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten fest, dass der 23-Jährige einen gefälschten Führerschein mit sich führte und derzeit nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist.