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Sachsenheim-Häfnerhaslach: Pkw fährt alleinbeteiligt in Straßengraben
Am Samstag gegen 06:30 Uhr befuhr eine 79 Jahre alte Renault-Fahrerin die K1644 von Gündelbach nach Häfnerhaslach. Kurz vor Häfnerhaslach kam sie in einer Rechtskurve alleinbeteiligt nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der Böschung. Durch den Unfall wurde die Fahrerin des Renaults leicht verletzt und wurde zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus verbracht. Der Renault war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden am Pkw beläuft sich auf schätzungsweise 15.000 Euro. Inwiefern ein Schaden an der Böschung entstanden ist, ist derzeit noch nicht bekannt. Da die Fahrerin des Renaults bereits in der Vergangenheit im Straßenverkehr aufgefallen war, wurde nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft ihr Führerschein beschlagnahmt.

Vaihingen an der Enz: Verkehrsunfallflucht auf Supermarkparkplatz
Auf einem Supermarktparkplatz in der Kehlstraße beschädigte ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker am Samstag, in der Zeit zwischen 11:20 Uhr und 11:40 Uhr, einen geparkten Seat Ateca vermutlich beim Ein- oder Ausparken an der hinteren rechten Stoßstange und entfernte sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle. Der an dem geparkten Fahrzeug entstandene Sachschaden wurde auf rund 1.500 Euro geschätzt. Hinweise nimmt das Polizeirevier Vaihingen an der Enz unter der Rufnummer 07042/941-0 entgegen.

Ludwigsburg: Versammlung am Forum mit Spontanaufzug durch die Innenstadt
Am Freitag kam es gegen 20:00 Uhr nach einer Versammlung zu einem spontanen Aufzug der verbliebenen Teilnehmer durch die Ludwigsburger Innenstadt. Zunächst kamen etwa 500 Personen am Forum in Ludwigsburg zusammmen, nachdem dort für 19:00 Uhr eine Versammlung angemeldet gewesen war. Da die Veranstalter mit den Auflagen in Zusammenhang mit der Corona-Verordnung nicht einverstanden waren, erhoben sie gegenüber Vertretern der Versammlungsbehörde der Stadt Ludwigsburg Widerspruch, der jedoch abgelehnt wurde. Daraufhin beendeten die Veranstalter ihr Engagement und es bildete sich ein spontaner Aufzug der verbliebenen Teilnehmer durch die Ludwigsburger Innenstadt. Durch Zulauf von Passanten schwoll der Aufzug zeitweilig auf etwa 800 bis 900 Personen an. Der Aufzug endete wieder am Forum. Nach einer Aufforderung durch die Polizei löste sich die Menge gegen 21:00 Uhr auf. Die Versammlung und der Aufzug nahmen insgesamt einen friedlichen Verlauf.

Ludwigsburg-Eglosheim: Mutmaßlicher Einbrecher durch Polizei gestellt
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag gegen 00:20 Uhr verschaffte sich ein 21-Jähriger Zugang zu einem Gartengrundstück in Ludwigsburg-Eglosheim. Der Täter hatte hierzu zuvor einen Zaun nach oben geschoben und umgebogen und ging in der Folge mit einer Taschenlampe das Gelände ab. Dabei löste er aber eine Alarmanlage aus und der Anwohner verständigte sofort die Polizei. Beamte des Polizeireviers Ludwigsburg nahmen den Verdächtigen noch in unmittelbarer Nähe vorläufig fest. Ein Fluchtversuch des Mannes wurde durch den Einsatz eines Polizeihundes vereitelt. Der junge Mann wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Ditzingen: Polizei sucht Zeugen zu schwerem Verkehrsunfall
Wie wir am Donnerstag berichteten, kam der 24-jährige Fahrer eines Transporters gegen 10:50 Uhr auf der L 1137 zwischen Leonberg und Ditzingen im Zusammenhang mit einem Überholvorgang von der Fahrbahn ab. Sein Fahrzeug überschlug sich und er musste mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Für die weiteren Ermittlungen ist die Verkehrspolizeiinspektion auf Zeugenaussagen angewiesen. Mögliche Unfallzeugen, insbesondere der Fahrer oder die Fahrerin des überholten Autos und Fahrzeuglenker im Gegenverkehr, werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizeiinspektion, Tel. 0711 6869-0, zu melden.

Ludwigsburg: Polizei sucht Zeugen nach Unfallflucht
Am Mittwoch in der Zeit von 16:00 Uhr bis 16:30 Uhr beschädigte ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker auf dem Parkplatz des Lidl-Marktes in der Steinbeisstraße in Ludwigsburg einen dort geparkten VW Touran. Vermutlich beim Vorbeifahren streifte der Unfallverursacher in einer Linkskurve das ordnungsgemäß geparkte Fahrzeug und verließ daraufhin die Unfallstelle ohne sich um den entstandenen Schaden in Höhe von etwa 3000 Euro zu kümmern. Zeugen die Angaben zum Unfallhergang oder dem Unfallverursacher machen können, werden gebeten sich mit dem Polizeirevier Ludwigsburg unter Tel. 07141 185353 in Verbindung zu setzen.

Ludwigsburg: Ladendetektiv stellt Diebin – Mittäter flüchtig
Am Donnerstag gegen 19:40 Uhr versuchte ein diebisches Trio Kleidung aus einem Modegeschäft im Einkaufszentrum an der Heinkelstraße zu entwenden. Ein männlicher Täter sowie eine 41-jährige Frau betraten gemeinsam das Bekleidungsgeschäft und legten anschließend mehrere Kinderbekleidungsstücke im Gesamtwert von etwa 280 Euro in eine mitgebrachte Einkaufstasche, die, wie sich später herausstellte, mit Alufolie ausgekleidet war. Ohne die Ware zu bezahlen, verließen sie das Geschäft. Die Sicherungsschranken hatten aufgrund der präparierten Tasche nicht ausgelöst. Da das Tatgeschehen allerdings durch den Ladendetektiv beobachtet worden war, sprach er die Tatverdächtigen daraufhin an. Der männliche Täter sowie ein mutmaßlicher Komplize, der vor dem Geschäft gewartet hatte, ergriffen unvermittelt die Flucht. Die Tasche mit dem Diebesgut warfen sie dem Detektiv vor die Füße. Die 41-jährige Tatverdächtige konnte durch den Ladendetektiv festgehalten und schließlich an die Polizei übergeben werden. Die Ermittlungen zu den beiden noch unbekannten Männern dauern an

Ludwigsburg: Dreister Lkw-Fahrer verlässt Unfallstelle – Zeugen gesucht
Mit einem dreisten Lkw-Fahrer hatte es am Donnerstag gegen 12:45 Uhr ein Mitarbeiter des Möbelhauses in der Heinkelstraße in Ludwigsburg zu tun. Der Fahrer eines Lkw mit tschechischer Zulassung fuhr gegen eine als Höhenbegrenzung angebrachte Schilderbrücke auf dem Parkplatz des Möbelhauses und verursachte dadurch einen Sachschaden von etwa 1000 Euro. Der Zeuge forderte den Fahrer auf an der Unfallstelle zu warten und verständigte daraufhin die Geschäftsleitung und die Polizei. Diese Zeit nutzte der Lkw-Fahrer, um die Unfallstelle zu verlassen. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Lkw verlief bislang ohne Erfolg. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen weißen Renault-Lkw mit aufgesetzter Schlafkabine und Pritschenaufbau mit grauer Plane, die mit dem Aufdruck eines tschechischen Transportunternehmens versehen ist. Wer Angaben zum Fahrzeug oder dem Fahrer machen kann, wird gebeten sich mit dem Polizeirevier Ludwigsburg unter Tel. 07141 185353 in Verbindung zu setzen.

L1124 Gemarkung Erdmannhausen: Tödlicher Verkehrsunfall
Am Donnerstagabend, kurz nach 22:05 Uhr, ereignete sich auf der Landesstraße 1124, zwischen Abzweigung Bugmühle und Kreisverkehr Schweißbrücke, ein Verkehrsunfall mit einer tödlich verletzten Person. Ein 36-Jähriger befuhr mit seinem Citroen C1 die L1124 von Marbach kommend in Richtung Kreisverkehr Schweißbrücke. In einer langgezogenen Linkskurve kam er aus bislang unbekannter Ursache mit seinem Fahrzeug ins Schleudern und nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort prallte er mit der Fahrerseite gegen ein Verkehrszeichen und kam an einem Holzmasten einer Telefonleitung zum Stehen. Der 36-Jährige wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Ersthelfer übernahmen bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte die Reanimation. Der 36-Jähriger erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Zur Unfallaufnahme und Bergung des nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuges wurde die Landesstraße bis 00:40 Uhr voll gesperrt, eine örtliche Umleitung war eingerichtet. Zu nennenswerten Verkehrsbehinderungen kam es nicht. Der Gesamtschaden beläuft sich auf 3.000 Euro. Die Freiwillige Feuerwehr Erdmannhausen war mit vier Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften vor Ort. Der Rettungsdienst hatte einen Rettungswagen sowie einen Notarztwagen eingesetzt. Die Polizeipräsidien Aalen und Ludwigsburg hatten insgesamt sechs Streifenbesatzungen eingesetzt.

Schwieberdingen: Kriminalpolizei sucht Zeuge nach Raub an Schwimmhalle
Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg ermittelt wegen eines versuchten Raubes am Mittwoch gegen 18:55 Uhr im Herrenwiesenweg in Schwieberdingen und sucht einen Zeugen, der die Tat vermutlich beobachtet haben könnte. Den bisherigen Ermittlungserkenntnissen nach war ein 16-Jähriger und eine 17-Jährige im Bereich der alten Schwimmhalle zu Fuß unterwegs, als sich den beiden eine vierköpfige Gruppe genähert haben soll. Aus dieser Gruppe heraus habe einer der Tatverdächtigen die 17-Jährige zu Boden getreten, woraufhin ihr eine mitgeführte Musicbox aus der Hand gefallen sei. Ein weiterer Tatverdächtiger wollte diese Musicbox dann wohl an sich nehmen, was der 16-Jährige aber habe verhindern können. Die Gruppe flüchtete zu Fuß im Ortsgebiet. Eine sofort eingeleitete Fahndung mit mehreren Streifenwagen führte nicht zum Erfolg.
Personenbeschreibung: Ein Täter sei etwa 170 Zentimeter groß und mit dunkler Kapuzenjacke bekleidet gewesen. Ein zweiter Täter war etwa 180 Zentimeter groß, hatte einen hellen Kapuzenpullover, weißen Mundnasenschutz und auffällig dunkle Locken gehabt. Alle Tatverdächtigen seien vermutlich 17 bis 20 Jahre alt.
Die 17-Jährige habe während der Tat um Hilfe gerufen und einen Passanten gesehen, der unter Umständen den Vorfall beobachtet haben könnte. Dieser Passant und weitere Zeugen, die zur Aufklärung der Tat beitragen können, werden gebeten sich mit der Kriminalpolizei über das zentrale Hinweistelefon 0800 1100225 in Verbindung zu setzen.

L1140/Ludwigsburg: Auffahrunfall an Einsatzstelle – Sachschaden und ein Leichtverletzter
Etwa 5.000 Euro Sachschaden und ein Leichtverletzter ist die Bilanz eines Auffahrunfalles am Mittwoch gegen 19:05 Uhr an einer Einsatzstelle auf der Landesstraße 1140 (L1140) bei Ludwigsburg. Während eine Streifenwagenbesatzung eine Unfallstelle auf der L1140 in Fahrtrichtung Neckargröningen auf Höhe von Ludwigsburg-Ossweil absicherte und den Verkehr regelte, näherte sich ein 18-Jähriger in seinem Honda mit mutmaßlich nicht angepasster Geschwindigkeit der Gefahrenstelle aus Richtung Neckargröningen. In der Folge bremste der junge Mann seinen Wagen kurz vor der Einsatzstelle sehr stark ab. Dies gelang einer nachfolgenden 18-Jährigen in ihrem VW Polo nicht mehr, woraufhin beide Fahrzeuge kollidierten. Bei dem Zusammenprall wurde ein Sachschaden in Höhe von etwa 5.000 Euro verursacht und die 18-Jährige leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte die junge Frau in ein Krankenhaus. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Zur Unfallaufnahme und Bergung war die Fahrbahn bis etwa 20:10 Uhr voll gesperrt. Für die Verkehrslenkungsmaßnahmen waren mehrere Streifenwagen notwendig.

Ludwigsburg: Rollerfahrer kollidiert mit Streifenwagen – Zwei Leichtverletzte
Die Kollision mit einem Streifenwagen am Mittwoch gegen 21:15 Uhr im Bereich der Bottwartalstraße in Ludwigsburg hat weitreichende Konsequenzen für einen 20-jährigen Rollerfahrer. Der junge Mann war der Streifenbesatzung zunächst in der Schloßstraße aufgefallen, so dass die Beamten dem Rollerfahrer in die Marbacher Straße folgten und sich dort zu einer Kontrolle entschlossen. Trotz Anhaltesignale setzte der 20-Jährige seine Fahrt fort, bog erst in die Bottwartalstraße ab und begab sich dann auf einen rechtsseitig verlaufenden Fußweg. Da der Streifenwagen an dieser Stelle nicht einfahren konnte, kamen ihm die Beamten an der nächsten Einmündung entgegen. Die Polizisten versuchten eine Kollision der Fahrzeuge im Kurvenbereich durch Ausweichen zu verhindern, da der 20-Jährige sein Gefährt nicht mehr unter Kontrolle zu haben schien. Der Roller rutschte allerdings in der Folge gegen den Streifenwagen, während der junge Mann sich auf der Motorhaube abstützte und so einen Sturz vermied. Im weiteren Verlauf stellte sich dann heraus, dass der 20-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist, am Roller falsche Kennzeichen angebracht waren, die Originale verfälscht mitgeführt wurden und der Roller technisch verändert worden war. Da auch der Verdacht bestand, dass der junge Mann Betäubungsmittel konsumiert hatte, musste er sich einer Blutentnahme unterziehen. Die Beamten beschlagnahmten den Roller. Bei der Kollision wurden der 20-Jährige und ein Polizist leicht verletzt. Die verursachten Sachschäden belaufen sich auf etwa 2.500 Euro am Streifenwagen und etwa 200 Euro am Roller. Der 20-Jährige muss nun mit mehreren Strafanzeigen rechnen. Auch gegen den Halter des Rollers wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, weil er mutmaßlich zugelassen hatte, dass der junge Mann seinen Roller ohne Fahrerlaubnis im Straßenverkehr führte.

Kornwestheim: Pedelec-Akku explodiert
Aus noch ungeklärter Ursache ist am Mittwoch gegen 14:15 Uhr in der Traifelbergstraße in Kornwestheim ein Pedelec-Akku explodiert. Kurz zuvor war ein 31-jähriger Pedelec-Fahrer in der Traifelbergstraße unterwegs. Als der junge Mann bemerkt hatte, dass es in seinem mitgeführten Rucksack ungewöhnlich warm wurde, hielt er an und stieg von seinem Fahrrad ab. Zeitgleich hörte er schon Knallgeräusche und schaute deshalb in den Rucksack. Dort musste er schließlich feststellen, dass sein Pedelec-Akku Feuer gefangen hatte. Aufgrund dessen warf er ihn auf die Straße, wo der Akku schlussendlich explodierte und ein kleineres Trümmerfeld hinterließ. Nachdem ein Anwohner auf das Ereignis aufmerksam geworden war, alarmierte er umgehend die Feuerwehr. Obendrein kam von einer nahegelegenen Baustelle eine Person, die mit einem Feuerlöscher noch vor Eintreffen der Feuerwehr den Brand löschte. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden keine Personen oder umstehende Pkw sowie Gebäude beschädigt. Die Freiwillige Feuerwehr Kornwestheim, die mit acht Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen ausgerückt waren, kühlten den Akku noch mit Wasser ab und beseitigten die Trümmerteile.

Bietigheim-Bissingen: Drei Täter nach Sachbeschädigung in Bussen gesucht
Nach einer Sachbeschädigung am Freitag zwischen 21.50 Uhr und 22.00 Uhr in einem Linienbus in Bietigheim-Bissingen sucht das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142 405-0 nach Zeugen. Drei bislang unbekannte Täter stiegen an der Haltestelle ‚Waldschule‘ in den Bus ein, schlitzten mit einem Messer die Polster einiger Sitzflächen auf und verließen den Bus am Bahnhof. Bei drei weiteren Bussen konnten derartige Beschädigung der Sitzpolster festgestellt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 4.000 Euro.

Ludwigsburg: Pedelec-Fahrerin von Auto erfasst
Eine Pedelec-Fahrerin wurde nach einem Unfall am Dienstag gegen 13.30 Uhr in der Strombergstraße in Ludwigsburg schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Der 53-jährige Fahrer eines Opel befuhr die Strombergstraße von der Markgröninger Straße kommend und wollte nach links in die Teinacher Straße abbiegen. Hierbei stieß er mit der bevorrechtigten 55-Jährigen zusammen, die auf ihrem Pedelec auf der Strombergstraße in Richtung Markgröninger Straße unterwegs war. Der Opel musste abgeschleppt werden und es entstand ein Gesamtschaden von rund 1.500 Euro.

Ludwigsburg/Böblingen: Neue Welle von Anrufstraftaten in der Region
Die Landkreise Ludwigsburg und Böblingen werden aktuell von einer neuen Welle sogenannter Anrufstraftaten erfasst. Rund 100 solcher Anrufe registrierte das Polizeipräsidiums Ludwigsburg allein am Dienstag. Vor allem falsche Polizeibeamte sind es, die versuchen, von ihren Opfern Geld und Wertgegenstände zu ergaunern. Die dreisten Betrüger geben sich als Polizeibeamte, Staatsanwälte oder andere Amtspersonen aus und nutzen dabei häufig real existierende Namen und Dienststellenbezeichnungen, um ihre Geschichte noch glaubwürdiger zu machen. In oft mehreren Telefonaten wenden sie sich in überzeugender Art und Weise an zumeist lebensältere Menschen, schildern die Festnahme von Einbrechern und warnen, dass ein Einbruch in die Wohnung oder das Haus des oder der Angerufenen unmittelbar bevorstehe. In allen Fällen fordern die Täter ihre Opfer auf, Wertgegenstände und Bargeld zum eigenen Schutz an einen beauftragten Kollegen zu übergeben. Durch geschickte Gesprächsführung und den Hinweis auf angeblich kriminelle Bankmitarbeiter gelingt es den Tätern sogar, ihre Opfer dazu überreden, ihr gesamtes Barvermögen und den Inhalt von Bankschließfächern nach Hause zu holen, den angeblichen Polizeibeamten zu übergeben oder an einem vereinbarten Ort abzulegen.
Viele der Angerufenen erkennen die kriminellen Maschen und legen auf. Trotzdem gelingt es den Tätern immer wieder, Menschen so unter Druck zu setzen, dass sie ihren Anweisungen folgen. So auch am Dienstag eine ältere Frau aus Leonberg. Bei ihr hatte sich zunächst eine Frau gemeldet, die sich als Bekannte ausgab und für einen Notartermin dringend eine größere Menge Bargeld brauchte. Nachdem die Unbekannte Informationen zu den finanziellen Verhältnissen bekommen hatte, wollte sie sich später wieder melden. Stattdessen rief jedoch ein angeblicher Mitarbeiter des Landeskriminalamts an und brachte die Frau mit der Einbrechermasche dazu, Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro zu übergeben. Erst als sie bei der echten Polizei nachfragte, wann sie ihren Schmuck zurückerhalten könne, wurde der Betrug entdeckt.

Sachsenheim-Großsachsenheim: Streit wegen Mund-Nase-Schutz eskaliert
In einem Geschäft in der Lammstraße in Großsachsenheim eskalierte am Mittwoch gegen 15.20 Uhr ein Streit zwischen einem Kunden und dem Personal. Nach derzeitiger Erkenntnisse betrat der 58 Jahre alte Kunde ohne Mund-Nase-Schutz das Geschäft. Die anwesende Inhaberin und eine Angestellte sprachen ihn hierauf an. Sie verwiesen ihn anschließend des Ladenlokals, da er sich wohl weigerte einen geeigneten Schutz aufzusetzen. Der 58-Jährige gab an, von der Maskentragepflicht befreit zu sein. Zwischen dem Kunden und dem Personal entwickelte sich nun ein Streit, der schließlich auch handgreifliche wurde, so dass sich ein weiterer 43-jähriger Kunde einmischte. Mutmaßlich wurde während des handfesten Streits auch Geschäftsinventar beschädigt. Beamte des Polizeipostens Sachsenheim wurden im weiteren Verlauf alarmiert und nahmen die Anzeige vor Ort auf. Der 58-Jährige konnte den Polizisten eine ärztliche Bescheinigung vorzeigen. Seitens der Inhaberin wurde ihm ein Hausverbot erteilt. Die Ermittlungen dauern an.

Affalterbach: Trockner in Brand geraten
Insgesamt 42 Wehrleute der Freiwilligen Feuerwehren Erdmannhausen, Marbach sowie Affalterbach rückten am Dienstag gegen 01:15 Uhr mit sechs Fahrzeugen zu einem Brand in die Lange Straße in Affalterbach aus. Im Keller eines Wohnhauses fing vermutlich aufgrund eines technischen Defekts ein Trockner Feuer. Diesbezüglich kam es zu einer starken Rauchentwicklung, die sich im kompletten Haus verteilte. Drei Bewohner, die sich während des Brandausbruchs im Haus befanden, begaben sich nach draußen. Sie blieben nach bisherigen Erkenntnissen unverletzt. Den Einsatzkräften gelang es schließlich das Feuer zu löschen. Die Höhe des entstandenen Sachschadens wurde auf etwa 25.000 Euro geschätzt. Für die vergangene Nacht war das Haus nicht mehr bewohnbar. Die drei Personen kamen bei Verwandten unter.

Vaihingen an der Enz-Enzweihingen: Autofahrt endet mit Blutentnahme
Am Sonntag gegen 22:45 Uhr wollten Polizeibeamte auf dem Kornberg im Bereich Enzweihingen einen Autofahrer, der sich dort mit zwei weiteren Fahrzeuginsassen an einem Aussichtspunkt in den Weinbergen aufgehalten hatte, kontrollieren. Als die Beamten aus dem Streifenwagen ausgestiegen sind, machte sich der Opel-Lenker allerdings aus dem Staub und fuhr in Richtung der Leinfelder Straße/Enzweihingen davon. Nachdem das Fahrzeug an der Querung des Enztalradwegs auf einem Feldweg aufgeschlagen war, wurde die Ölwanne sowie der Unterboden beschädigt. Trotz des daraus folgenden Öl- und Benzinverlust setzte der 19-Jährige seine Fahrt über die Enzbrücke, Erich-Blum-Straße, Vaihinger Straße und B 10 fort. Die folgenden Polizisten hatten das Fahrzeug zwischenzeitlich aus den Augen verloren. Anhand der hinterlassenen Öl- und Benzinspur konnten die Beamten den Wagen im Bereich der Straße „Bruckenwasen“ jedoch wieder antreffen. Dort war der Fahrer gerade im Begriff zu Wenden und fuhr im weiteren Verlauf der Streife entgegen. Kurz darauf bog der junge Fahrer in die Karl-Blessing-Straße ab und hielt dann in der Jahnstraße an. Da gelang es den Beamten letztendlich den Fahrer vorläufig festzunehmen und zu kontrollieren. Während der darauffolgenden Kontrolle stellten die eingesetzten Beamten bei dem 19-Jährigen Anzeichen auf Drogenbeeinflussung fest. Diesbezüglich musste er sich einer Blutentnahme unterziehen. Darüber hinaus wurde der Opel abgeschleppt und mehrere Straßen durch eine Spezialfirma sowie Mitarbeiter der Straßenmeisterei bezüglich dem Betriebsflüssigkeitsverlust gereinigt.

Löchgau: Nach Unfallflucht 4.500 Euro Sachschaden
Einen Sachschaden von 4.500 Euro verursachte ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker zwischen Samstag 19.00 Uhr und Montag 9.00 Uhr in der Freudentaler Straße in Löchgau. Der Unbekannte beschädigte einen am Fahrbahnrand geparkten Audi und fuhr anschließend davon. Zeugen die Hinweise geben können, werden gebeten sich mit dem Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142405-0 in Verbindung zu setzen.

Großbottwar: Unfallflucht auf Supermarktparkplatz
Mutmaßlich beim Ein- oder Ausparken stieß ein noch unbekannter Fahrzeuglenker gegen einen Opel, der am Samstag zwischen 11.50 Uhr und 12.20 Uhr in der Bahnhofsstraße in Großbottwar auf einem Supermarktparkplatz geparkt war. Ohne sich um den angerichteten Sachschaden von etwa 4.000 Euro zu kümmern, machte sich der Unbekannte anschließend aus dem Staub. Sachdienliche Hinweise zum Verursacher nimmt das Polizeirevier Marbach, Tel. 07144 900-0, entgegen.

Marbach am Neckar: Motorrollerfahrer schwer verletzt
Mit schweren Verletzungen musste der Rettungsdienst am Sonntag einen 70-Jährigen in ein Krankenhaus bringen, nachdem er am Sonntag gegen 15:50 Uhr in der Wielandstraße in Marbach am Neckar in einen Verkehrsunfall verwickelt war. Nach bisherigen Erkenntnissen war eine 35-jährige Hyundai-Lenkerin auf der Wielandstraße in Richtung der Ludwigsburger Straße unterwegs. Dort waren zu diesem Zeitpunkt am Straßenrand mehrere Fahrzeuge geparkt, an denen sie vorbeifuhr. Zeitgleich kam ihr der 70-jährige Mann auf einem Motorroller im Bereich einer Engstelle entgegen. Während die Autofahrerin anhielt, versuchte der Rollerfahrer noch nach rechts auszuweichen. Trotz der eingeleiteten Maßnahmen konnten beide Verkehrsteilnehmer einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Der Rollerfahrer prallte gegen die linke Fahrzeugfront des Hyundai, stürzte in der Folge und erlitt schwere Verletzungen. Der Gesamtschaden wurde auf etwa 6.000 Euro geschätzt.

Bietigheim-Bissingen: Jugendlicher zersticht Reifen
Am Sonntag gegen 18:40 Uhr konnte eine aufmerksame Zeugin in der Talstraße in Bietigheim im Eingangsbereich eines Supermarkts mehrere Jugendliche beobachten, die sich an den dortigen Fahrradständern aufhielten. Einer aus der Gruppe soll mit einem Messer den Reifen eines Fahrrads zerstochen haben. Aufgrund dieser Feststellung alarmierte die Zeugin umgehend die Polizei. Beim Eintreffen der hinzugezogenen Beamten ist der Tatverdächtige zusammen mit seinen Begleitern in einen Linienbus eingestiegen. Die Beamten stoppten daraufhin den Bus und baten den 14-jährigen Tatverdächtigen, auf den eine angegebene Personenbeschreibung passte, sowie seine zwei Begleitpersonen auszusteigen. Im Bereich der Bushaltestelle erfolgte anschließend eine Personenkontrolle, in deren Verlauf der 14-Jährige durchsucht wurde. Hier gab der Jugendliche freiwillig das mutmaßliche Tatmesser samt Ersatzklingen heraus. Während die Personalien der beiden anderen Personen erhoben werden konnten, musste der 14-Jährige zur Identitätsfeststellung zum Polizeirevier Bietigheim-Bissingen gebracht werden. Dem 14-jährigen Tatverdächtigen, der nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt wurde, erwartet nun eine Anzeige wegen Sachbeschädigung. Bei dem beschädigten Fahrrad handelt sich um ein grünes Conway M-Sport 327. Der Besitzer des Rades ist derzeit noch unbekannt. Er wird gebeten, sich beim Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142 405-0, zu melden.