Stuttgart.| Aufgrund von aktuellen Reisebeschränkungen kann das Spiel zwischen Allianz MTV Stuttgart und Dinamo Moskau in der Schweiz nicht wie geplant stattfinden. Da sich des Weiteren auch das finnische Team LP Salo aufgrund von Problemen aus der CEV Champions League zurückgezogen hat, wurde vom Europäischen Volleyballverband heute beschlossen, die beiden freien Plätze in der Gruppenphase aufgrund von definierten Ranglisten zu vergeben. Diese Möglichkeit hatten sowohl Allianz MTV Stuttgart als auch Dinamo Moskau vorgeschlagen.

Allianz MTV Stuttgart und Dinamo Moskau landeten sowohl in der Rangliste der früheren Begegnungen als auch im CEV European Cup Ranking auf den ersten beiden Plätzen und erhalten damit einen Startplatz für die Gruppenphase in der aktuellen Saison. Beide Mannschaften werden der Gruppe D zugeteilt, in der mit Eczacibasi VitrA ISTANBUL und Lokomotiv KALININGRAD zwei Schwergewichte des europäischen Volleyballs warten.

Die Gruppenphase soll nach bisheriger Planung in einem Turniermodus gespielt werden, der genaue Ort und Ablauf steht aber zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschließend fest.

Geschäftsführer Aurel Irion: „In der jetzigen Situation die einzige Möglichkeit vielleicht den Wettbewerb irgendwie spielen zu können. Wir sind sehr froh, dass der CEV hier eine vernünftige Entscheidung getroffen hat und wir es jetzt doch in die Gruppenphase geschafft haben. “

Und Kim Renkema, Sportdirektorin bei Allianz MTV Stuttgart ergänzt: „Wir danken der CEV für diese vernünftige Lösung. Wir sind sehr glücklich darüber, uns jetzt für die Gruppenphase qualifiziert zu haben. Sportlich gesehen ist das ein Ziel der Mannschaft gewesen und sie freut sich jetzt darauf, sich jetzt in der Champions League zeigen zu dürfen.

Die vorgeschlagene Turnierform halte ich für richtig und in der momentanen Situation für den einzig möglichen Weg.“