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Möglingen: Vier Verletzte bei Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss
Ohne Führerschein und unter Alkoholeinfluss befuhr ein 22-jähriger Opel Fahrer am Samstag gegen 23.30 Uhr die Straße Im Bornrain in Richtung Asperger Straße. Vor der dortigen Einmündung fuhr der 22-Jährige in einer leichten Rechtskurve ungebremst auf eine Verkehrsinsel und prallte gegen eine dortige Straßenlaterne. Die Wucht des Aufpralles war so groß, dass im Opel alle Airbags ausgelöst hatten und sowohl der 22-Jährige Fahrer, als auch drei männliche Mitfahrer im Alter zwischen 21 und 23 Jahren leicht verletzt wurden. Die Verletzten wurden vom Rettungsdienst zur Behandlung in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Da beim Opel Fahrer alkoholische Beeinflussung festgestellt worden war wurde diesem zudem eine Blutprobe entnommen. Die Feuerwehr Möglingen war mit zwei Fahrzeugen und sechs Einsatzkräften ausgerückt um die durch den Aufprall umgeknickte Straßenlaterne zu entfernen. Die Höhe des Sachschadens an der Straßenlaterne ist noch unbekannt. Am Opel entstand ein Sachschaden von rund 5.000 Euro.

Landkreise Ludwigsburg und Böblingen: Sicherheitstag 2020 des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Ergebnisse der Kontroll- und Ermittlungsmaßnahmen
Freitagabend, kurz nach 22:00 Uhr in der Ludwigsburger Innenstadt: Schlagartig fährt ein großes Polizeiaufgebot vor einer Gaststätte in der Karlstraße vor. Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Einsatz sichern den Außenbereich, während weitere Polizisten sich Zugang zum Lokal verschaffen. Ab diesem Zeitpunkt ist ein unkontrolliertes Betreten oder Verlassen nicht mehr möglich. Kriminaloberrat Swen Eckloff, der in den Abendstunden verantwortliche Einsatzleiter, erklärt den polizeilichen Einsatz: „Aufgrund eigener Ermittlungen und Hinweisen aus der Bevölkerung verfügt die Kriminalpolizei über Erkenntnisse, dass Personen in der Gaststätte Straftaten verabreden, vorbereiten oder verüben. Dabei handelt es sich insbesondere um Drogenhandel und Körperverletzungsdelikte“. Polizeipräsident Burkhard Metzger hatte aufgrund dieser Erkenntnisse eine Allgemeinverfügung zur Feststellung der Identität und zur Durchsuchung der dort angetroffenen Personen unterzeichnet. Unterstützt durch Urkundensachverständige des Landeskriminalamts Baden-Württemberg überprüften die Einsatzkräfte bei dieser präventivpolizeilichen Maßnahme die Identität von 34 Personen und stellten kleinere Mengen Betäubungsmittel sicher.
„Diese Aktion war eingebettet in eine Vielzahl von Maßnahmen, die wir am Freitag im Rahmen eines Fahndungs- und Kontrolltages im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Ludwigsburg durchgeführt haben“, erläutert Polizeivizepräsident Frank Spitzmüller. In der Zeit zwischen 06.00 und 02.00 Uhr standen zahlreiche Kontrollen und polizeiliche Maßnahmen in den Landkreisen Ludwigsburg und Böblingen an. Hierzu waren Polizeibeamte im Bereich von Bahnhöfen, Omnibusbahnhöfen sowie öffentlichen Anlagen und Plätzen, in Wohngebieten und auf den Autobahnen im Einsatz. Auch in Gaststätten, Spielhallen und im Rotlichtmilieu wurden sowohl Besucher, als auch die Einrichtungen selbst überprüft. Die Maßnahmen erstreckten sich gerade auf diejenigen Kriminalitätsformen, die häufig im öffentlichen Raum begangen werden und damit das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung besonders beeinträchtigen. Dazu zählen zum Beispiel Raubüberfälle, Wohnungseinbruchsdiebstähle, Sexual- und Rauschgiftdelikte sowie Körperverletzungen. Im vergangenen Jahr 2019 wurden über 40% der registrierten Straftaten im öffentlichen Raum verübt.
Neben den Kontrollen zur Verbesserung der Sicherheit im öffentlichen Raum stand auch die Bekämpfung des Identitätsbetrugs im Fokus. Gefälschte Dokumente werden in verschiedensten Kriminalitätsbereichen genutzt. So etwa bei Delikten des Urkundenbetrugs, der illegalen Einreise und der Schleusungskriminalität.
Bei allen Kontroll- und Überwachungsmaßnahmen achteten die Einsatzkräfte natürlich auch auf die Einhaltung der Regelungen der Corona-Verordnung, der in diesem Zusammenhang erlassenen Allgemeinverfügungen der Landratsämter Ludwigsburg und Böblingen sowie der ergänzenden Allgemeinverfügung der Stadt Ludwigsburg.
Insgesamt waren an den polizeilichen Maßnahmen über 400 Einsatzkräfte von Schutz- und Kriminalpolizeidirektion, des Polizeipräsidiums Einsatz und des Landeskriminalamts Baden-Württemberg beteiligt. Mit der Bundespolizei, dem Fachpersonal der Hauptzollämter Stuttgart und Heilbronn sowie der Finanzkontrolle Schwarzarbeit Stuttgart und Heilbronn waren auch die Partner der Sicherheitskooperation Baden-Württemberg in den Fahndungstag eingebunden.
Folgendes Ergebnis lässt sich für den Fahndungstag 2020 zusammenfassen:
In dem knapp 20 Stunden dauernden Einsatz wurden in den Landkreisen Ludwigsburg und Böblingen 1.562 Personen und 506 Fahrzeuge kontrolliert. Zudem fanden Kontrollmaßnahmen in 61Gaststätten statt. 1.252 Dokumente wurden auf ihre Echtheit überprüft.
Bereits gegen Mittag stellte sich ein erster bedeutender Fahndungserfolg ein: Autobahnfahnder der Verkehrspolizeiinspektion kontrollierten auf der A 8 bei Rutesheim den Pkw eines 24-jährigen Kroaten und stellten in dessen Fahrzeug rund 20 Kilogramm Marihuana sicher. Der Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen und die Kriminalpolizei übernahm die weiteren Ermittlungen.
Im Zuge der polizeilichen Maßnahmen wurden insgesamt 41 Straftaten verfolgt. Darunter 13 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, drei Verstöße gegen das Waffengesetz, neun Fälle der Leistungserschleichung und neun Betrugsdelikte.
Im Verlauf des Sicherheitstages wurden 40 Personen vorläufig festgenommen oder in Gewahrsam genommen. Gegen 13 von ihnen bestand bereits ein Haft- bzw. Vollstreckungshaftbefehl.
Bei den zusammen mit Lebensmittelkontrolleuren und Mitarbeitenden der Gaststättenbehörden durchgeführten Gaststättenkontrollen in Leonberg, Sindelfingen, Herrenberg und Kornwestheim wurden zudem 24 gaststättenrechtliche Verstöße und 12 Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz aufgedeckt, die eine Ordnungswidrigkeitenanzeige nach sich ziehen werden. Vielerorts wurden aber auch die einschlägigen Vorschriften der Corona-Verordnung nicht beachtet. Die Verantwortlichen müssen in jedem Fall mit einer Nachkontrolle rechnen, bei der die Behebung der Mängel nachgewiesen werden muss.
Die Verstöße gegen die Corona-Verordnung nahmen mit 151 auch den Löwenanteil der 227 über den Tag hinweg festgestellten Ordnungswidrigkeiten in Anspruch.
Nach 20 Stunden zieht Polizeivizepräsident Frank Spitzmüller eine positive Bilanz des Fahndungs- und Kontrolltages: „Die sehr dynamische Entwicklung der Corona-Pandemie fordert auch die Polizei. Dazu zählen insbesondere die Erhöhung der sichtbaren Polizeipräsenz und die konsequente Ahndung von Verstößen gegen die aktuellen Regelungen der Corona-Verordnung im Einzelfall. Durch konzentrierte Maßnahmen wie am heutigen Tag machen wir deutlich, dass die Polizei auch in Zeiten wie diesen alles daran setzt, Kriminalität besonders im öffentlichen Raum zu verfolgen.

Mundelsheim: Reifenplatzer führt zu Verkehrsunfall
Am Freitag gegen 17.00 Uhr befuhr eine 25-jährige Dacia-Fahrerin die Landstraße 1115 von der Autobahnanschlussstelle Mundelsheim kommend in Fahrtrichtung Großbottwar. Während der Fahrt platze der Reifen des Fahrzeuges und sie musste stark abbremsen. Der direkt hinter ihr fahrende 30-jährige Skoda-Fahrer leitete daraufhin eine Vollbremsung ein und wich in Richtung Fahrbahnmitte aus, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Ein folgender 25-jähriger BMW-Fahrer bemerkte die Vollbremsung zu spät und es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Der Fahrer des Skodas sowie seine 33-jährige Beifahrerin wurden durch den Zusammenstoß leicht verletzt. Der BMW war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von insgesamt ca. 7.500 Euro.

Sachsenheim-Hohenhaslach: Einbruch in zwei Praxen
Ein bislang unbekannter Täter trieb zwischen Donnerstag 18:30 Uhr und Freitag 07:40 Uhr in der Schäferstraße in Sachsenheim-Hohenhaslach in einem Wohn- und Geschäftsgebäude sein Unwesen. Vermutlich über eine Mülltonne, die als Aufstiegshilfe genutzt wurde, gelangte der Unbekannte zu einer höhergelegenen Arztpraxis. Im Anschluss hebelte er ein Fenster auf und stieg in die Räumlichkeiten ein. Als er dort ein Sparschwein mit unbekanntem Bargeldinhalt mitgehen ließ, begab er sich über den Hausflur ins Erdgeschoss. Dort öffnete er auf noch ungeklärte Art und Weise die Tür zu einer weiteren Praxis und entwendete aus dieser zwei Geldkassetten mit ebenfalls noch unbekanntem Inhalt. Schlussendlich suchte er mit seiner Beute das Weite. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeiposten Sachsenheim, Tel. 07147 27406-0, in Verbindung zu setzen.

Ludwigsburg-West: Pritschenfahrzeug beschädigt – Verursacher mit weißen Kastenwagen geflüchtet
Am Freitag gegen 09:05 Uhr streifte ein noch unbekannter Fahrzeuglenker einen VW Pritschen Transporter, der in der Gänsfußallee in Ludwigsburg-West am Fahrbahnrand geparkt war. Der Unbekannte blieb am Außenspiegel des VW hängen und beschädigte diesen. Anschließend fuhr er in Richtung Schwieberdinger Straße weiter. Laut Aussage des geschädigten Fahrzeughalters, der gerade zu seinem VW zurückgekehrt war, soll er dann an der Kreuzung zur Gröningerstraße an einer Ampel kurz angehalten und den Schaden begutachtet haben. Der Unbekannte fuhr jedoch weiter und kümmerte sich nicht um den angerichteten Sachschaden von mehreren hundert Euro. Beim Verursacherfahrzeug soll es sich um einen weißen Kastenwagen mit orangefarbener Zierschrift handeln. Weitere Hinweise nimmt das Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141 18-5353, entgegen.

Freiberg am Neckar-Geisingen: Einbrecher treiben ihr Unwesen
In der Nacht zum Freitag zogen bislang unbekannte Einbrecher durch Geisingen und brachen in einen Kindergarten, ein Kinderhaus und zwei Firmengebäude in der Riedstraße sowie die Sporthalle und ein Nebengebäude in der Gartenstraße ein. Mutmaßlich dürften alle Einbrüche von denselben Tätern verübt worden sein. In allen Fällen gingen die Unbekannten sehr rabiat vor, um in die Gebäude ein- bzw. im Inneren weiter vorzudringen. Allein der Sachschaden, der in der Sporthalle und am Nebengebäude entstand, wurde auf rund 18.000 Euro geschätzt. Ein weiterer vierstelliger Betrag dürfte bei den anderen Einbrüchen zu erwarten sein. Aus dem Kindergarten stahlen die Täter einen Laptop sowie einen dreistelligen Bargeldbetrag. Ob sie im Kinderhaus Beute machten, steht noch nicht fest. Während ihnen im ersten Firmengebäude nichts Stehlenswertes in die Hände fiel, ließen sie im zweiten ebenfalls einen dreistelligen Bargeldbetrag mitgehen. Was die Einbrecher aus der Sporthalle und dem Nebengebäude stahlen, ist derzeit noch nicht bekannt. Der Polizeiposten Freiberg am Neckar, Tel. 07141/64378-0, sucht Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben.

Vaihingen an der Enz: zwei Männer gehen in der Fußgängerzone aufeinander los
Bereits länger andauernde Streitigkeiten kochten am Donnerstag gegen 17.30 Uhr zwischen zwei 29 und 24 Jahre alten Männer in der Fußgängerzone in Vaihingen an der Enz hoch. Zufällig waren die beiden aufeinandergetroffen. Der 29-Jährige, der mit einem Tretroller unterwegs war, habe versucht seinen Kontrahenten anzuspucken. Schließlich stürzte er. Dies habe wiederum der 24-Jährige zu verantworten. Der Ältere verließ zunächst die Örtlichkeit. Es soll im weiteren Verlauf jedoch zu zwei weiteren Attacken seitens des 29-Jährigen auf den 24-Jährigen gekommen sein. Der brachte den Angreifer schließlich wohl zu Boden, wobei dieser leicht verletzt wurde. Eine noch unbekannte Zeugin habe die beiden Streitenden voneinander getrennt. Als die alarmierte Polizei eintraf, hatte sich die Situation zwischen den beiden Männern beruhigt. Das Polizeirevier Vaihingen an der Enz, Tel. 07142/941-0, bittet die Unbekannte und weitere Zeugen sich zu melden.

Korntal-Münchingen: Gasaustritt sorgt für Feuerwehreinsatz
Rund 80 Wehrleute der Freiwilligen Feuerwehren Ditzingen und Korntal-Münchingen rückten am Donnerstag gegen 10:15 Uhr mit fünf Fahrzeugen zu einem Gasaustritt in die Liegnitzer Straße in Korntal aus. Auf einer Baustelle wurde durch Baggerarbeiten eine Gasleitung beschädigt. Aufgrund dessen strömte Gas aus, woraufhin die Feuerwehr alarmiert wurde. Eine Gefahr für Anwohner soll nicht bestanden haben, allerdings wurden zwei Wohnhäuser vorsorglich evakuiert. Gegen 11:25 Uhr hat ein Mitarbeiter des Energieversorgers die Beschädigung zunächst provisorisch abgedichtet und die Bewohner konnten in ihre Wohnungen zurückkehren.

Sachsenheim: Fußgänger bei Unfall schwer verletzt
Mit schweren Verletzungen musste der Rettungsdienst am Donnerstag einen 32-jährigen Fußgänger in ein Krankenhaus bringen, nachdem er gegen 06:30 Uhr in Großsachsenheim in einen Verkehrsunfall verwickelt worden war. Ein 39-jähriger Audi-Lenker befuhr die Oberriexinger Straße stadtauswärts. An einem Kreisverkehr bog er im weiteren Verlauf in die Westtangente ab. Im Bereich einer Fußgängerfurt übersah er vermutlich aus Unachtsamkeit den dunkel gekleideten Fußgänger und stieß mit ihm zusammen. Der 32-Jährige wurde zunächst auf die Motorhaube aufgeladen und stürzte dann auf die Fahrbahn. An dem Audi entstand ein Sachschaden von etwa 500 Euro.

Bietigheim-Bissingen: Frische Unfallspuren entdeckt – Polizei sucht Zeugen
Im Zuge verbaler Streitigkeiten zwischen zwei Männern befand sich die Polizei am Dienstag gegen 17:40 Uhr in der Südstraße in Bissingen im Einsatz. Vor Ort konnte eruiert werden, dass ein 33-Jähriger, dessen Pkw am Fahrbahnrand geparkt war, mit einem Mann in Streit geraten war und darüber hinaus mehrere vorbeifahrende Verkehrsteilnehmer angehalten und bedroht haben soll. Zudem hatte der Mann an beiden Händen leichte Verletzungen und sein weißer Mercedes AMG mit Heilbronner Zulassung (HN) wies einen frischen Unfallschaden an der vorderen linken Stoßstange auf. Warum der Mann verletzt war und woher der Sachschaden am Fahrzeug stammt, ist derzeit nicht bekannt. Darüber hinaus konnte festgestellt werden, dass der 33-Jährige unter Alkoholeinfluss stand und möglicherweise vor Eintreffen der Polizeibeamte mit dem Mercedes unterwegs war. Eine dazugehörige Unfallörtlichkeit konnte allerdings noch nicht lokalisiert werden. Diesbezüglich werden Zeugen gebeten, denen der weiße Mercedes AMG aufgefallen ist, sich beim Polizeirevier Bietigheim-Bissingen, Tel. 07142 405-0, zu melden. Obendrein werden die Verkehrsteilnehmer gesucht, die durch den Mann mutmaßlich bedroht worden sind. Für die Örtlichkeit wurde dem Mann ein Platzverweis erteilt. Da er diesen nicht befolgte, wurde er in Beseitigungsgewahrsam genommen und musste sich einer Blutentnahme unterziehen.

Ludwigsburg-Neckarweihingen: Kupferkabeldieb auf frischer Tat ertappt
Ein 57 Jahre alter Tatverdächtiger sorgte in der Nacht zum Donnerstag in Neckarweihingen für einen größeren Polizeieinsatz. Weil Kabel auf der Neckarkanalstraße lagen alarmierte ein Verkehrsteilnehmer gegen 00.30 Uhr die Polizei. Als die Beamten des Polizeireviers Ludwigsburg die Neckarkanalstraße entlang fuhren, fiel ihnen im Einmündungsbereich mit der Buchnerstraße eine Person auf, die Kabel in einen Transporter einlud. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Polizisten fest, dass es sich um Kupferkabel handelte. Auf der Ladefläche des LKW entdeckten sie auch Werkzeuge, die sich als Einbruchswerkzeuge eigneten. Am Zaun eines Entsorgungsunternehmens direkt gegenüber konnte eine mögliche Einstiegsstelle festgestellt werden. Der 57-jährige Tatverdächtige wurde hierauf vorläufig festgenommen und zum Polizeirevier Ludwigsburg gebracht. Das Unternehmensgelände wurde mit mehreren Streifenwagenbesatzungen der umliegenden Polizeireviere umstellt und abgesucht. Ein Polizeihubschrauber war ebenfalls im Einsatz. Weitere Verdächtige konnten hierbei jedoch nicht entdeckt werden. Der LKW des 57-Jährigen sowie das Diebesgut wurden beschlagnahmt. Der Wert der Kupferkabel, die allesamt vom Gelände des Unternehmens entwendet worden waren, dürfte sich auf etwa 2.000 bis 3.000 Euro belaufen. Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wurde der Tatverdächtige auf freien Fuß gesetzt.

Gerlingen: 25-Jähriger beraubt
Ein 25-jähriger Mann wurde am Mittwoch gegen 20:50 Uhr in der Breitwiesenstraße in Gerlingen Opfer eines Raubes. Als der Mann am Fahrbahnrand stand wurde er offenbar von einer vierköpfigen Männergruppe angesprochen. Diese sollen nach Betäubungsmitteln gefragt haben. Als der 25-Jährige verneinte, wurde er von den Unbekannten geschlagen und am Boden liegend mutmaßlich gegen den Kopf getreten. Im Anschluss nahmen die Täter seine Kopfhörer, seine Mütze, sein Smartphone sowie persönliche Dokumente an sich und suchten, nachdem ein Zeuge auf das Geschehen aufmerksam geworden war und die Tätergruppe angesprochen hatte, damit das Weite. Bei den Tätern soll es sich um vier Männer im Alter von etwa 18 bis 20 Jahren handeln. Sie waren dunkel gekleidet und einer von ihnen soll einen dunkleren Teint haben. Eingeleitete Fahndungsmaßnahmen, in die auch mehrere Streifen des benachbarten Polizeipräsidiums Stuttgart eingebunden waren, führten nicht zum Erfolg. Durch den Angriff erlitt der 25-Jährige leichte Verletzungen und musste durch einen Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die weiteren Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der Tel. 0800 1100225 zu melden.

BAB 81/Gemarkung Korntal-Münchingen: Verursacherin bei Verkehrsunfall im Parallelverkehr leicht verletzt
Zu einem Verkehrsunfall kam es am Mittwochabend gegen 17:15 Uhr auf der BAB 81 zwischen den Anschlussstellen Feuerbach und Zuffenhausen. Die 57 Jahre alte Fahrerin eines VW Golf fuhr zu diesem Zeitpunkt auf dem Verflechtungsstreifen in Fahrtrichtung Heilbronn, als sie nach links auf die Durchgangsfahrbahn wechseln wollte. Der zu diesem Zeitpunkt dort neben ihr fahrende 27-jährige Skoda-Lenker konnte der Golf-Fahrerin nicht mehr rechtzeitig ausweichen, es kam zur Kollision der beiden Fahrzeuge. Durch den Aufprall drehte sich der Golf um die eigene Achse und kam entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen. Die Golf-Fahrerin erlitt durch den Unfall leichte Verletzungen sowie einen Schock und wurde zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus verbracht, welches sie aber kurz danach wieder verlassen konnte. Beide Fahrzeuge waren durch den Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden, der entstandene Sachschaden wird auf 35.000 Euro geschätzt. Neben der Feuerwehr Ditzingen mit 3 Fahrzeugen und 12 Wehrleuten waren eine Rettungswagenbesatzung sowie zwei Polizeistreifen im Einsatz. Drei der vier Fahrspuren mussten zur Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge für ca. 2 Stunden gesperrt werden, es kam zu einem Rückstau von ca. 5 Kilometern.

Benningen am Neckar: 61-Jähriger leblos auf der Straße aufgefunden
Passanten fanden am Montag kurz nach 17.00 Uhr einen 61 Jahre alten Mann in der Neckargasse in Benningen am Neckar leblos auf. Der hinzugezogene Notarzt konnte nach durchgeführten Reanimationsmaßnahmen nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die Ermittlungen übernommen. Bislang gibt es keine Hinweise, die auf ein Fremdverschulden hindeuten. Zeugen, die Hinweise zu dem 61-Jährigen geben können werden gebeten, sich unter der Tel. 0800/1100225 mit der Kriminalpolizei in Verbindung zu setzen.

Ludwigsburg-Süd: Jugendliche mit entwendeten Motorroller unterwegs
Ohne Helm waren ein 16-Jähriger und sein 15 Jahre alter Sozius mit einem Motorroller am Montag gegen 23:55 Uhr auf der Aldinger Straße in Ludwigsburg-Süd unterwegs. Das Duo fiel einer Streifwagenbesatzung auf, die dem Zweirad entgegenfuhr. Zudem war kein Licht eingeschaltet und der Roller beschädigt. Aufgrund dessen wurde das Fahrzeug angehalten und kontrolliert. Im Anschluss konnte eruiert werden, dass die beiden Jugendlichen den Roller mutmaßlich gemeinschaftlich entwendet hatten und der 16-jährige Fahrer nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis ist. Beide Tatverdächtige müssen nun mit einer Anzeige wegen Diebstahls rechnen. Da der 16-Jährige während der Kontrolle in einer Umhängetasche eine geringe Menge Haschisch mit sich führte, wird er sich obendrein wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und darüber hinaus wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis verantworten müssen. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen des Diebstahls dauern noch an.

Remseck am Neckar-Hochdorf: Autofahrer geraten aneinander
Zwei Autofahrer, ein 19-jähriger Ford-Lenker und ein 22 Jahre alter VW Lenker, waren am Montag gegen 14:35 Uhr auf der Kreisstraße 1673 von Bitterfeld kommend in Richtung Hochdorf unterwegs. Auf dieser Strecke sollen sich die beiden Verkehrsteilnehmer nach bisherigen Erkenntnissen gegenseitig überholt und genötigt haben. Nachdem die Fahrt fortgesetzt wurde, stellten die beiden Kontrahenten ihre Autos auf dem „Wilhelmsplatz“ in Hochdorf ab. Eine 19-jährige Beifahrerin stieg daraufhin aus dem Ford aus und ging auf den VW-Lenker zu, um ihn zur Rede zu stellen. Im Anschluss soll der 22-Jährige mehrere Beleidigungen gegenüber der jungen Frau geäußert haben. Im weiteren Verlauf hat sich der 19-Jährige ebenfalls dem VW genähert und mutmaßlich die Fahrertür zugedrückt. Hierbei soll der Fuß des 22-jährigen Fahrers eingeklemmt worden sein. Nachdem es ihm schließlich gelungen war, auszusteigen, soll der Ford-Lenker dem 19-Jährigen ins Gesicht und ihn nach hinten gestoßen haben. Der 19-Jährige kam diesbezüglich zu Fall und verletzte sich leicht. Obendrein soll der 19-Jährige den 22-Jährigen noch beleidigt haben. Aufgrund der Geschehnisse müssen beide Männer nun mit einer Anzeige wegen Körperverletzung, Nötigung und Beleidigung rechnen.

Ottmarsheim: Geldautomat gesprengt
In der Nacht zum Dienstag gegen 02:10 Uhr haben mindestens zwei bislang unbekannte Täter durch Einleiten und Zünden von Gas einen Geldautomaten in der Ilsfelder Straße in Ottmarsheim gesprengt. Nachdem zu diesem Zeitpunkt die Alarmanlage der Bankfiliale ausgelöst hatte, waren Polizeibeamte wenige Minuten später vor Ort und fanden im Eingangsbereich zwei Gasflaschen und eine mutmaßliche Zündeinrichtung vor. Zeugen zufolge war es im Vorraum der Bank zu einer Explosion gekommen und kurz darauf hatten zwei maskierte Täter mit Müllsäcken das Gebäude verlassen. Mit einem Pkw, bei dem es sich vermutlich um einen dunkelblauen Ford Focus handelte, flüchteten sie in Richtung Ilsfeld. Der Automat im Vorraum der Filiale wurde durch die Explosion vollständig zerstört. Ob und wieviel Bargeld den Tätern in die Hände gefallen ist, steht derzeit noch nicht fest. Von den beiden Tätern liegt der Polizei folgende Personenbeschreibung vor:
1) Ca. 180 cm groß und kräftig; bekleidet mit dicker, knielanger,
sandfarbener Jacke mit zwei großen Fronttaschen und einer Jeans;
maskiert mit Strumpfmaske.
2) Deutlich kleiner als sein Komplize; kräftige Statur mit auffälligem Bauch; trug eine schwarze Winterjacke mit Kapuze und war ebenfalls maskiert mit einer Strumpfmaske.
Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen der Polizei, in die auch Einsatzkräfte benachbarter Polizeipräsidien eingebunden waren, führten im Verlauf der Nacht nicht zum Erfolg.
Personen, die vor oder nach der Tat im Bereich der Ilsfelder Straße verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder die sonst sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Ludwigsburg, Tel. 0800 1100225, in Verbindung zu setzen.

Ditzingen: Brand nach Wechsel eines Gasflaschen-Schlauchs
Mit Brandverletzungen musste am Montagvormittag ein 85-jähriger Mann aus Ditzingen ins Krankenhaus gebracht werden. Er hatte gegen 10:50 Uhr im Heizraum seines Hauses in der Wettertalstraße den porösen Schlauch einer Gasflasche gewechselt. Beim anschließenden Test des neues Schlauchs kam es zu einer Stichflamme, die die Isolation der Heizungsanlage in Brand setzte. Beim Versuch, die Flammen zu löschen, zog sich der 85-Jährige Brandverletzungen zu. Auch seine Ehefrau wurde zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr Ditzingen war mit vier Fahrzeugen und 26 Einsatzkräften am Brandort und hatte den Brand um 11:30 Uhr gelöscht. Der entstandene Sachschaden im Keller des Hauses beläuft sich auf etwa 50.000 Euro.

Ditzingen-Heimerdingen: Unbekannter fällt sieben Bäume
Unter Einsatz einer Kettensäge hat ein bislang unbekannter Täter zwischen Donnerstag 16.30 Uhr und Freitag 12.00 Uhr im Eichwald in Heimerdingen, sieben Bäume gefällt. Es handelt sich um zwei Buchen, zwei Eichen, zwei Kirschbäume und eine Douglasie im W Gesamtwert von etwa 6.000 Euro. Zeugenhinweise nimmt der Polizeiposten Hemmingen unter der Tel. 07150 2092-13 entgegen.

Marbach am Neckar: Ford Transporter gestohlen
Unbekannte Täter haben im Zeitraum von Samstag, 17:00 Uhr bis Montag 8:00 Uhr vom Gelände eines Autohauses in der Max-Eyth-Straße einen weißen Ford Transit Custom im Wert von 21.000 Euro gestohlen. Von einem daneben abgestellten Pritschenwagen montierten sie die Kennzeichenschilder ab und brachten sie vermutlich an dem Transporter an. Beim Verlassen des Firmengeländes mussten sie rangieren, beschädigten dabei einen Ford Focus und richteten etwa 1.000 Euro Sachschaden an. Personen, die am Wochenende verdächtige Wahrnehmungen im Bereich des Autohauses gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Ludwigsburg, Tel. 0800 1100225, in Verbindung zu setzen.

Kornwestheim: 53-Jähriger bei Arbeitsunfall schwer verletzt
Bei einem Arbeitsunfall auf einer Baustelle in der Neckarstraße hat sich am Montagmorgen ein 63-jähriger Mann schwere Verletzungen zugezogen. Vermutlich aufgrund eines Bedienungsfehlers durch einen 59-Jährigen stürzte gegen 08:15 auf der Baustelle ein Kleinkran um und traf der 63-Jährigen am Kopf. Zur Bergung des Verletzten war die Freiwillige Feuerwehr Kornwestheim mit 11 Einsatzkräften vor Ort. Er wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt gegen den 59-Jährigen wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Ludwigsburg: Bistro in der Karlstraße wegen Verstößen gegen die Corona-Verordnung geschlossen
Ein Bistro in der Karlsstraße in Ludwigsburg wurde in der Nacht zum Sonntag durch Einsatzkräfte der Polizei und des Kommunalen Ordnungsdienstes der Stadt Ludwigsburg geschlossen. Gegen 23.50 Uhr wurde eine Ruhestörung ausgehend von der Gaststätte gemeldet. Als die Beamten des Polizeireviers Ludwigsburg eintrafen, stellten diese die Lärmbelästigung ebenfalls fest und darüber hinaus konnten sie beobachten, dass in dem Bistro ausgelassenen gefeiert wurde. Rund 30 Personen befanden sich im Gastraum. Einige davon tanzten ohne Mund-Nase-Bedeckung in der Raummitte. Als sich die Polizisten die Kontaktformulare zeigen ließen, bemerkten sie, dass diese nicht den Anforderungen entsprachen. Der Kommunale Ordnungsdienst wurde hinzugezogen und dem Gaststättenbetreiber mitgeteilt, dass sein Lokal bis auf weiteres geschlossen wird. Die Personalien der anwesenden Gäste wurden aufgenommen und anschließend mussten die Personen das Bistro verlassen. Im Zuge dieser Maßnahme zerschmetterte ein 57-jähriger eine Alkoholflasche vor den Füßen eines Polizisten. Der Mann wurde im weiteren Verlauf zu Boden gebracht, wobei er sich wehrte. Ein 26 Jahre alter Polizist erlitt hierbei leichte Verletzungen. Dem 57-Jährigen wurden anschließend Handschließen angelegt und er wurde zum Polizeirevier Ludwigsburg gebracht. Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wurde er auf freien Fuß gesetzt. Der Mann wird sich wegen versuchter Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten müssen. Außerdem muss er, wie alle anderen Gäste und der Wirt ebenfalls, mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Verstoßes gegen die Corona-Verordnung rechnen.

Ludwigsburg-Eglosheim: 28 Jahre alter Rollerfahrer versucht vor Polizei zu flüchten
Vermutlich da er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist und unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, ergriff ein 28 Jahre alter Rollerfahrer am Sonntag gegen 23.40 Uhr in Eglosheim vor der Polizei die Flucht. Die Polizeibeamten wollten den 28-Jährigen in der Reuteallee einer Kontrolle unterziehen und kündigten dies mittels Leuchtzeichen „Stopp Polizei“ an. Dies veranlasste den 28-Jährigen wohl Gas zu geben und in Richtung der Wendeplatte am Ende der Reuteallee zu flüchten. Dort stürzte der Rollerfahrer, rappelte sich jedoch wieder auf und rannte in Richtung des Gleisbetts. Einer der Beamten übernahm zu Fuß die Verfolgung. Während dessen sah sich der 28-Jährige, der immer noch einen Integralhelm trug, zu seinem Verfolger um und stürzte nun abermals. Im Anschluss konnte der Mann, der sich leichte Verletzungen zugezogen hatte, vorläufig festgenommen werden. Der Roller wurde zur Feststellung der Eigentumsverhältnisse sichergestellt. Der 28-Jährige musste sich einer Blutentnahme unterziehen.

Ludwigsburg: Opel-Fahrer verübt alkoholisiert Unfallflucht
Mit knapp zwei Promille war am Sonntagabend ein 54 Jahre alter Opel-Fahrer in der Meiereistraße in Ludwigsburg unterwegs und in einen Unfall verwickelt. Der Opel-Fahrer bog gegen 22.00 Uhr von der Harteneckstraße nach rechts in die Meiereistraße ab und touchierte einen geparkten Mini. Doch statt sich um den Unfall zu kümmern, fuhr der 54-Jährige weiter in die Joseph-Haydn-Straße. Als er dort den Opel abstellte, kam die zuvor von der Unfallflucht informierte Streifenwagenbesatzung hinzu. Nach einem freiwilligen Atemalkoholtest war eine Blutentnahme notwendig. Außerdem wurde der Führerschein des Mannes beschlagnahmt. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf etwa 350 Euro belaufen.

Ditzingen: Zwei Leichtverletzte nach Barbesuch
Am Sonntag gegen 01:00 Uhr sind drei Männer im Alter von 20, 35 und 49 Jahren in der Gartenstraße in Ditzingen aneinandergeraten. Die drei Männer hatten sich an der Örtlichkeit in einer Bar aufgehalten, wo es wohl zu Streitigkeiten kam. In deren Verlauf soll der 49-Jährige mit der Faust gegen den Kopf des 35-Jährigen geschlagen und ihn leicht verletzt haben. Nachdem der 35-Jährige zusammen mit dem 20-Jährigen sowie eine weitere Begleitperson das Lokal daraufhin verlassen hatte, entfachte sich zwischen den drei Personen erneut ein Streit. Im Zuge dieser Auseinandersetzung nahm der 35-Jährige offenbar einen Stuhl eines nahegelegenen Imbisses zur Hand und schlug mutmaßlich mit diesem gegen den Kopf des 20-Jährigen. Dieser erlitt hierdurch eine Kopfverletzung, die zu einem späteren Zeitpunkt in einem Krankenhaus medizinisch versorgt werden musste. Eine vorbeifahrende Streife wurde zufällig auf das Geschehen aufmerksam. Die Beamten notierten sich die Personalien aller Beteiligten und nahmen den 35-Jährigen für weitere polizeiliche Maßnahmen mit zur Dienststelle. Da der 35-Jährige, bei dem noch ein Joint aufgefunden wurde, ebenfalls über Schmerzen klagte, musste ein weiterer Rettungswagen hinzugezogen werden. Rettungsdienstmitarbeiter kümmerten sich zunächst auf dem Revier um den Verletzten und brachten ihn anschließend zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus. Der 35- und der 49-Jährige müssen nun mit einer Anzeige wegen Körperverletzung rechnen. Zudem wird sich der 35-Jährige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten müssen.

Remseck am Neckar-Neckarrems: 48-Jähriger von Unbekannten beraubt
Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg ermittelt derzeit gegen drei noch unbekannte Täter, die am Sonntag gegen 20.30 Uhr im Bereich der Straße „Beim Rötelbrunnen“ in Neckarrems einen 48 Jahre alte Mann überfielen. Der 48-Jährige war zu Fuß auf einem Feldweg hinter dem Sportplatz am Hummelberg in Richtung der Straße „Beim Rötelbrunnen“ unterwegs. Plötzlich wurde er von einem Täter von hinten in den Schwitzkasten genommen, während ein zweiter Täter den Geldbeutel des Opfers aus dessen Hosentasche zog. Ein dritter noch Unbekannter stand untätig daneben. Alle drei Männer flüchteten anschließend zu Fuß zurück in Richtung des Sportplatzes. Die Tatverdächtigen sollen alle einen dunklen Teint gehabt haben. Einer wurde als relativ groß beschrieben. Im Geldbeutel des 48-Jährigen befanden sich persönliche Dokumente und ein dreistelliger Bargeldbetrag. Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben, werden gebeten sich unter Tel. 0800/1100225 bei der Kriminalpolizei zu melden.

Ludwigsburg-Pflugfelden: 38-Jähriger in psychischem Ausnahmezustand
Vor einer Gaststätte in der Straße „Kleines Feldle“ in Pflugfelden kam es am Sonntagnachmittag, gegen 17.45 Uhr, zu einem Polizeieinsatz, nachdem ein 38-Jähriger dort randaliert hatte. Der 38-Jährige, der vermutlich unter dem Eindruck einer psychischen Ausnahmesituation stand, schrie laut umher und konnte auch durch die eingetroffenen Polizeibeamten nicht beruhigt werden. Als ihm Handschließen angelegt wurden, geriet er außer Rand und Band und musste von den Polizisten zu Boden gebracht werden. Anschließend wurde der 38-Jährige in ein Krankenhaus gebracht. Auch im Krankenhaus versuchte er sich gegen eine Behandlung zu wehren, so dass er von mehreren Polizeibeamten und einem Mitarbeiter des Krankenhauses auf einer Liege festgehalten werden musste. Möglicherweise entstand die psychische Ausnahmesituation aufgrund Drogenbeeinflussung. Gegen den 38-Jährigen wird wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Ludwigsburg: Schlägerei am Bahnhof
Am Sonntag gegen 04.30 Uhr entstand aus noch unbekannter Ursache am Bahnhof Ludwigsburg eine Schlägerei zwischen mehreren Personen. Als die alarmierte Polizei eintraf, flüchteten mehrere mutmaßlich Beteiligte. Ein 16- und ein 18-Jähriger konnten vorläufig festgenommen werden. Diese beiden sollen sich mit weiteren Unbekannten geschlagen haben. Bei dem 18-Jährigen konnten leichte Verletzungen festgestellt werden. Die Ermittlungen dauern derzeit an. Zeugen, die weitere Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 07141/18-5353 mit dem Polizeirevier Ludwigsburg in Verbindung zu setzen.