Quelle: ots

Marbach am Neckar: Sprengsatz verursacht Sachschaden
Am Samstag kam es gegen 22.05 Uhr im Eingangsbereich eines Einkaufsmarktes in der Wildermuthstraße zu einer Explosion eines bislang noch unbekannten Sprengsatzes, der zu einem Sachschaden in Höhe von 10.000 Euro führte. Dem oder den Tätern gelang es nicht, sich in der Folge Zutritt zum Einkaufsmarkt zu verschaffen. Im Zuge dessen erfolgte eine sofortige Fahndung mit mehreren Streifenbesatzungen. Die Ermittlungen zum Sachverhalt wurden durch die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg übernommen. Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen getätigt haben, werden gebeten, sich unter dem zentralen Hinweistelefon 0800 1100225 mit dem Polizeipräsidium Ludwigsburg in Verbindung zu setzen.

Kornwestheim: Feuerlöscher entwendet sowie vor Ort entleert
Der Inhalt mindestens eines Feuerlöschers wurde am Samstag gegen 18.30 Uhr in einer Tiefgarage in der Bolzstraße durch bislang unbekannte Täter versprüht. Dabei wurden drei Fahrzeuge beschädigt. Der Sachschaden kann bislang nicht beziffert werden. Ebenfalls wurden aus der Tiefgarage insgesamt drei Feuerlöscher entwendet, wobei einer im Bereich der Tiefgarage aufgefunden werden konnte. Hinweise zu den Tätern gibt es bislang nicht.

Ditzingen: Randalierer verursachen Sachschäden
Sachschaden im vierstelligen Bereich verursachten bislang unbekannte Täter im Laufe der Nacht von Freitag auf Samstag in der Hirschlander Straße in Ditzingen. Hierbei wurden der Außenspiegel eines geparkten Pkw Nissan Qashqai und eine Türsprechanlage an einem Haus beschädigt. Des Weiteren wurde an einem Gebäude ein Blumenkübel auf die Straße geworfen, inklusive zweier Steinfiguren, die ebenfalls zu Bruch gingen. Ermittlungen wegen Sachbeschädigung wurden eingeleitet. Zeugen werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Ditzingen unter der Telefonnummer 07156 /4352 0 in Verbindung zu setzen.

Kornwestheim: Zeugen nach Verkehrsunfallflucht gesucht
In der Nacht von Samstag auf Sonntag befuhr ein Audi A3 gegen 00.30 Uhr die Aldinger Straße in Fahrtrichtung Innenstadt. Auf Höhe Pfarrstraße kollidierte der BMW mit einer Mauer der Evangelischen Kirchengemeinde. Im Anschluss wurde das Fahrzeug von den drei männlichen Insassen zur Seite geschoben und unverschlossen zurückgelassen. Die Personen gingen flüchtig. Kurz zuvor kam es bereits an der Kreuzung Aldinger Straße/Leibnizstraße zu einem Vorfall, bei dem ein Kleinwagen mit hoher Geschwindigkeit aus der Leibnizstraße in die Aldinger Straße fuhr. Bei dem beschriebenen Fahrzeug dürfte es sich um den späteren Unfallwagen gehandelt haben. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 5.000 Euro. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu den beiden Vorfällen machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 07154 1313 0 mit dem Polizeirevier Kornwestheim in Verbindung zu setzen.

Besigheim: Verkehrsunfall hat eine Leichtverletzte zur Folge
Am Samstag befuhr der 58-jährige Lenker eines Audi A6 gegen 17.00 Uhr die Hessigheimer Straße in Richtung Besigheim. Nach der Neckarbrücke querte ein herrenloser Hund die Fahrbahn und zwang den Audi-Lenker zu einer Gefahrenbremsung. Eine nachfolgende 16-jährige Lenkerin einer 125-er KTM konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und prallte auf den Audi, in dessen Folge die Lenkerin über ihre KTM geschleudert wurde und in der Heckscheibe des Audi zum Liegen kam. Durch den Aufprall wurde die 16-Jährige glücklicherweise nur leicht verletzt. Der Hund rannte davon. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 7.000 Euro.

Ludwigsburg: Auseinandersetzung in der Seestraße
Am Freitagabend kam es gegen 20:00 Uhr in der Seestraße in Ludwigsburg zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Dem bisherigen Ermittlungsstand nach waren zwei 18-Jährige mit ihren jeweils 17 Jahre alten Begleiterinnen in der Seestraße unterwegs, als sie auf Höhe eines dortigen Imbisses auf eine etwa fünfköpfige Personengruppe trafen. Einige Meter weiter soll dann einer der 18-Jährigen von einem Angreifer aus der Fünfergruppe heraus zu Boden geschlagen worden sein. Als sein ebenfalls 18-Jähriger Begleiter ihm zu Hilfe kommen wollte, habe man ihn auch mit der Faust geschlagen. Nach Beginn der Auseinandersetzung sei die Fünfergruppe kurzfristig auf bis zu 15 Personen angewachsen, die dann vor den anfahrenden Polizeifahrzeugen flüchteten. Das Polizeirevier Ludwigsburg hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung übernommen und bittet Zeugen sich unter Tel. 07141 18 5353 zu melden.

Marbach am Neckar: 42-jähriger Tatverdächtiger nach Brandanschlägen gegen Polizeirevier und andere Gebäude festgenommen
Gegen 3:05 Uhr am Samstagmorgen bemerkten Polizeibeamte des Polizeireviers Marbach am Neckar in der Steinerstraße, dass jemand einen selbstgebauten Brandsatz gegen die Eingangstüre geworfen hatte. Zeitgleich meldeten Zeugen zwei weitere Brände in der Niklastorstraße im Innenstadtbereich von Marbach am Neckar. Auch dort waren Brandsätze gegen ein Wohnhaus und die evangelische Kirche geworfen worden.
Während ein Teil der Beamten die fast zwei Meter hohen Flammen am Polizeirevier löschten, verfolgten drei Polizisten den Täter und konnten ihn in der Grabenstraße stellen. Bei der Festnahme bewarf der Mann eine Beamtin mit einer nicht brennenden Schnapsflasche. Er führte auch einen Schlagstock mit sich.
In der Innenstadt löschten derweil Ersthelfer den Brandsatz an der evangelischen Kirche und brachten die fünf Bewohner des brennenden Hauses ins Freie. Bei Eintreffen weiterer Einsatzkräfte und der Feuerwehr befand sich das Mehrfamilienhaus bereits im Vollbrand. Ein Nachbargebäude kann aufgrund der Kohlenmonoxidbelastung nicht mehr betreten werden. Die Bewohner hatten das Gebäude zuvor selbstständig verlassen. Die Feuerwehren Marbach am Neckar, Oberstenfeld, Steinheim und Ludwigsburg, sowie Bevölkerungsschutz, Rettungsdienst, Notarzt und Polizei sind mit einer großen Anzahl an Einsatzkräften in der Innenstadt tätig. Der Kreisbrandmeister kam ebenfalls zur Einsatzstelle. Der Bürgermeister und Vertreter der Stadt Marbach am Neckar sind vor Ort und kümmern sich um die betroffenen Bewohner. Das Stadtgebiet wurde durch einen ebenfalls eingesetzten Polizeihubschrauber auf weitere Brandstellen überprüft.
Nach einer ersten Schätzung dürfte sich der Sachschaden am Mehrfamilienhaus auf mindestens 500.000 Euro belaufen. Das Gebäude ist einsturzgefährdet und nicht mehr bewohnbar. Die Schäden an der Kirche wurden auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Die Brandschäden am Polizeirevier waren aktuell noch nicht beziffert. Vier Bewohner des Mehrfamilienhauses sowie zwei der Ersthelfer wurden leicht verletzt und mussten medizinisch versorgt werden. Bei dem Brandanschlag auf das Polizeirevier wurden zwei Polizisten leicht verletzt.
Bei dem Tatverdächtigen handelt es um einen 42-jährigen deutschen Staatsangehörigen, der die Polizeibeamten beleidigte und polizei- und fremdenfeindliche Parolen von sich gab. Der 42-Jährige verwendete bei seinen Brandstiftungen mutmaßlich sogenannte „Molotow-Cocktails“. Er wird im Laufe des Tages auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heilbronn einem Haftrichter vorgeführt. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Am Nachmittag wurde der Tatverdächtige dem Haftrichter beim Amtsgericht Heilbronn vorgeführt. Dieser setzte den von der Staatsanwaltschaft Heilbronn beantragten Haftbefehl in Vollzug, woraufhin der Tatverdächtige in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert wurde.

Sersheim: Unbekannter fährt gegen geparktes Fahrzeug und flüchtet – Zeugenaufruf
Am Freitag gegen 23:26 Uhr befuhr ein bislang unbekanntes Fahrzeug die Ludwigstraße in Sersheim. Aus ungeklärter Ursache fuhr das Fahrzeug gegen einen am Straßenrand geparkten BMW. Dieser wurde durch den Zusammenstoß auf einen davor parkenden Peugeot aufgeschoben. Im Anschluss entfernte sich der unbekannte Fahrer samt Fahrzeug von der Unfallstelle. Das Verursacherfahrzeug verlor an der Unfallstelle Betriebsflüssigkeit, diverse Plastikteile, Scheinwerferglas und müsste im Bereich der Fahrzeugfront beschädigt sein. Der entstandene Schaden an den beiden geparkten Fahrzeugen beläuft sich auf schätzungsweise 11.000 EUR. Bei dem Verursacherfahrzeug handelt es sich vermutlich um einen dunkelblauen oder schwarzen Kompaktwagen mit einem deutschen Kennzeichen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Verursacher geben können werden gebeten, sich beim Polizeirevier Vaihingen Enz unter 07042-9410 zu melden.

L 1110/Gemarkung Möglingen: Unfall mit sechs Leichtverletzten und einem flüchtigen Fahrzeug
Am Freitag, um 20:55 Uhr, ereignete sich auf der L1110 zwischen Möglingen und Stuttgart-Stammheim, auf Höhe des Schwalbenhofs, ein Verkehrsunfall mit sechs leicht verletzten Personen. Zum Unfallzeitpunkt stand ein unbeleuchteter Pkw quer auf der Fahrbahn. Der von Möglingen kommende 21-jährige Lenker eines Mercedes bemerkte das Fahrzeug und fuhr langsam an die Gefahrenstelle heran. Der aus entgegengesetzter Richtung kommende 18-jährige Fahrer eines Fiat erkannte die Gefahrenlage vermutlich zu spät und versuchte dem querstehenden Fahrzeug nach rechts auszuweichen. Hierbei geriet der Fiat zunächst in den Grünstreifen und schleuderte von dort auf die Gegenspur. Obwohl der Mercedes-Fahrer noch versuchte auszuweichen, kam es zum Zusammenstoß zwischen den beiden Fahrzeugen. Das unbeleuchtete Fahrzeug, bei dem es sich vermutlich um einen dunklen Mercedes-Kombi handelte, entfernte sich anschließend von der Unfallstelle. Infolge des Unfalls wurden der Fahrer des Fiat sowie dessen beiden 17-jährige Mitfahrer leicht verletzt. Ebenso wurden der Fahrer des Mercedes und dessen Mitfahrer im Alter von 17 und 19 Jahren leicht verletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf ungefähr 80.000 Euro. Die L1110 war für die Dauer der Unfallaufnahme und der Reinigung der Fahrbahn in beide Fahrtrichtungen für etwa zwei Stunden voll gesperrt. An der Unfallstelle waren drei Streifenwagen- sowie eine Rettungswagenbesatzung im Einsatz. Personen, die Hinweise zu dem flüchtigen Pkw bzw. dessen Lenker geben können, werden gebeten sich mit dem Polizeirevier Kornwestheim unter Tel. 07154/1313-0 in Verbindung zu setzen.

Murr: Unbekannter entblößt sich vor Mädchen – Kriminalpolizei bittet um Hinweise
Ein bislang unbekannter Täter entblößte sich bereits am Montag gegen 14:15 Uhr in der Straße „Im Langen Feld“ in Murr vor zwei Mädchen. Der Vorfall geriet erst am Donnerstag zur Anzeige, nachdem sich die Kinder einer Lehrerin anvertrauten. Dem bisherigen Ermittlungsstand nach passierte der Mann die elf und zwölf Jahre alten Mädchen im Bereich eines Imbisses mehrmals auf einem Fahrrad und hatte dabei sein Glied entblößt.
Der Unbekannte wurde wie folgt beschrieben: etwa 60 bis 70 Jahre alt, rundes Gesicht, Bart mit weiß-grauen Stoppeln, Brille oder Sonnenbrille, vermutlich kurzes Haar, dunkelblaue Kopfbedeckung, blaue Fleece Jacke mit Reißverschluss, schwarze knielange Radlerhose, trug eine Bauchtasche quer über die Brust.
Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die Ermittlungen wegen des sexuellen Missbrauchs von Kindern übernommen und bittet um Zeugenhinweise unter der zentralen Rufnummer 0800 1100225.

Sachsenheim-Ochsenbach: Diebinnen unterwegs
Der Polizeiposten Sachsenheim, Tel. 07147/27406-0, sucht Zeugen, die Hinweise zu zwei noch unbekannten Täterinnen geben können, die am Mittwochnachmittag in Ochsenbach ihr Unwesen trieben. Gegen 17.45 Uhr klingelten die beiden etwa 16 Jahre alten Teenagerinnen an einem Wohnhaus in der Dorfstraße. Als ihnen eine Bewohnerin die Tür öffnete, gaben sie vor, für eine Hilfsorganisation Nahrungsmittelspenden zu sammeln. Hierauf holte die Frau zwei Packungen Nudeln aus der Küche. Während ihrer Abwesenheit blieb die Haustür einen Spalt offen stehen. Die beiden Unbekannten nahmen die Spende dann entgegen und gingen. Einen Tag später stellte die Seniorin fest, dass mehrere Schlüssel, darunter zwei Fahrzeugschlüssel fehlten. Mutmaßlich nutzten die beiden jungen Frauen den unbeobachteten Moment und stahlen diese. Die Täterinnen hatten beide ihre braunen, langen Haare zu einem Zopf zusammengebunden. Sie sind schlank und trugen dunkelblaue Mund-Nase-Bedeckungen mit einem Muster. Weitere Geschädigte werden ebenfalls gebeten sich bei der Polizei zu melden.

Eberdingen: 24-Jährige geht auf 77 Jahre alte Frau los
Vermutlich unter dem Eindruck eines psychischen Ausnahmezustands reagierte eine 24 Jahre alte Frau am Donnerstag gegen 11.15 Uhr auf eine 77-jährige Frau, die auf einem öffentlichen Parkplatz vor dem Haus der 24-Jährigen parkte, aggressiv. Als die Seniorin nach dem Parken aus ihrem Fahrzeug ausstieg, öffnete die jüngere Frau ein Fenster, schrie die 77-Jährige an und bewarf sie mit einem Kochtopfdeckel. Als sie sie schließlich auch verfolgte und auf der Straße einen Aschenbecher nach ihr warf, flüchtete die angegriffene Seniorin in eine nahegelegene Praxis. Die alarmierten Polizeibeamten nahmen die 24-Jährige in Gewahrsam und brachten sie anschließend in eine psychiatrische Einrichtung.

Ludwigsburg-Eglosheim: Angebliche Dachdecker betrügen 87-Jährige um mehrere tausend Euro
Eine 87-Jährige wurde am Donnerstag zwischen 11:30 Uhr und 12:30 Uhr in Ludwigsburg-Eglosheim Opfer zweier Betrüger. Die Männer verschafften sich unter einem Vorwand Zugang zum Haus und behaupteten, dass das Dach der Seniorin undicht sei. Gemeinsam mit den Tätern begab sich die Frau in den Dachstock des Hauses. In einem unbeobachteten Moment brachten die Männer Wasser aus und mit Hinweis auf die Wasserlache überredeten die Täter die Seniorin zu einer Reparatur des Daches.
Zur Beschaffung des Materials forderten die beiden eine Vorauskasse in Höhe von mehreren tausend Euro. Hierzu begleiteten sie die Frau zur Bank, die dort das Geld abhob und den Tätern übergab. Zu einer Reparatur des Daches kam es nicht.
Der Polizeiposten Eglosheim hat die Ermittlungen wegen Betrugs übernommen und bittet Zeugen, die Angaben zu den Tätern machen können, oder weitere Geschädigte, die ebenfalls von den Tätern angegangen worden sind, sich unter Tel. 07141 2215027 zu melden.
Die beiden Tatverdächtigen wurden wie folgt beschrieben:
Täter 1: etwa 170 Zentimeter groß, schlanke Figur, Glatze, weiße Hose, dunkelblauer Blouson
Täter 2: etwa 170 Zentimeter groß, kräftige Figur, kurzes dunkelbraunes Haar, kurzrasierter Vollbart, weiße Hose, dunkelblauer Blouson
Beide Tatverdächtige wirkten gebildet und sprachen akzentfreies Deutsch.
Vor diesem Hintergrund warnt die Polizei und empfiehlt nicht auf Haustürgeschäfte einzugehen und Fremde nicht einzulassen. Insbesondere wenn von den Unbekannten eine Vorauskasse in bar gefordert wird, verbunden mit einer direkten Begleitung zur Bank, sollte man auf die Forderungen nicht eingehen. Im Zweifelsfall sollten sich Senioren an Familienangehörige, Nachbarn oder direkt an die Polizei wenden.

Bietigheim-Bissingen: Drohanruf führt zu Polizeieinsatz
Ein Drohanruf eines 46 Jahre alten Mannes führte am Donnerstagmittag zu einem Polizeieinsatz in der Hauptstraße in Bietigheim-Bissingen: Der 46-Jährige hatte, wie bereits zwei Woche zuvor (wir berichteten am 16.09.2020), telefonisch über die Zentrale eines Bankinstituts eine Gewalttat angedroht. Hintergrund sind vermutlich Unstimmigkeiten zwischen dem 46-Jährigen und der Bank ein Konto betreffend. Mehrere Streifenwagenbesatzungen des Polizeireviers Bietigheim-Bissingen rückten kurz nach 12.00 Uhr aus. Die betreffende Bankfiliale sowie der umliegende Bereich wurden geräumt. Die Fußgängerzone wurde abgesperrt. Im Zuge der sich anschließenden Ermittlungen konnte der 46-Jährige in seiner Wohnung im Landkreis Heilbronn lokalisiert werden. Beamte des dort zuständigen Polizeireviers übernahmen die weiteren Maßnahmen. Die Räumung sowie die Sperrung konnten im Anschluss aufgehoben werden.

Besigheim: 55-jähriger PKW-Lenker prallt alkoholisiert gegen Straßenlaterne
Mit einer ungewöhnlichen Unfallflucht bekamen es Beamte des Polizeireviers Bietigheim-Bissingen am Donnerstag gegen 13.50 Uhr in Besigheim zu tun. Zunächst hatten Zeugen einen Unfall im Kreisverkehr der Landessstraße 1113, der Straße „Auf dem Kies“ und der Oststraße beobachtet. Ein Mercedes-Lenker war während des Befahrens des Kreisverkehrs von der Straße abgekommen und gegen eine Straßenlaterne geprallt. Anschließend hatte sich der Fahrer aus dem Staub gemacht. Zunächst konnte der PKW von fahndenden Streifenwagenbesatzungen nicht festgestellt werden. Etwa 45 Minuten später meldete sich eine Person über Notruf bei der Polizei und gab vor, Opfer einer Unfallflucht geworden zu sein. Ein weißer PKW haben seinen Mercedes beschädigt. Dieselbe Streifenwagenbesatzung, die bereits zuvor im Fall der Unfallflucht in Besigheim ermittelt hatte, begab sich hierauf zur Wohnanschrift des Anrufers. Als die Beamten vor Ort eintrafen lag ein 55 Jahre alter, offensichtlich stark alkoholisierte Mann neben einem abgestellten, unfallbeschädigten Mercedes. Er konnte sich nur schwer artikulieren, behauptete jedoch, dass eine andere Person den Mercedes gefahren habe, da er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Aufgrund der vorhandenen Zeugenhinweise bestand jedoch der dringende Verdacht, dass der 55-Jährige selbst gefahren war und auch in die Unfallflucht in Besigheim verwickelt ist. Auch der Sachschaden am Mercedes korrespondierte mit den Schäden an der Laterne. Als die Polizisten ihm dies erläuterten, beleidigte er die Streifenwagenbesatzung. Der Mann musste sich im Anschluss einer Blutentnahme unterziehen. Der entstandene Sachschaden wurde auf etwa 20.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen dauern an.

B27/ Ludwigsburg: Linienbus die Vorfahrt genommen – zwei leichtverletzte Fahrgäste
Die Verkehrspolizeiinspektion des Polizeipräsidiums Ludwigsburg ermittelt aufgrund des Verdachts einer Verkehrsunfallflucht am Donnerstag gegen 8:30 Uhr in der Schlossstraße in Ludwigsburg. Hierbei kam ein Linienbus über die Schlossstraße (B27) und war in Richtung Stadtmitte unterwegs, als auf Höhe der Charlottenstraße ein Pkw querte. Dieser Pkw kam aus der Gegenrichtung und bog in seiner Fahrtrichtung nach links in die Charlottenstraße ein. Um eine Kollision zu verhindern musste der 37-Jährige Busfahrer den Linienbus sehr stark abbremsen, so dass in der Folge zwei Fahrgäste, obwohl sie auf Sitzen saßen, leicht verletzt wurden. Der Pkw setzte seine Fahrt ohne anzuhalten fort. Es soll sich hierbei mutmaßlich um einen blauen Renault mit Ludwigsburger Kennzeichen (LB) gehandelt haben. Zeugenhinweise nimmt die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg unter Tel. 0711 6869 0 entgegen.

Asperg: 80-Jährige beinahe von Linienbus erfasst
Eine 80-jährige Fußgängerin wurde am Donnerstag gegen 12:40 Uhr beim Überqueren der Bahnhofstraße in Asperg beinahe von einem Linienbus erfasst. Die Seniorin hatte an der Fußgängerampel „grün“ und war gerade auf die Fahrbahn getreten, als ein 52-Jähriger mit seinem Linienbus aus der Königstraße in die Bahnhofstraße abbog. Auch der Linienbus hatte „grün“, wobei der Fahrer trotz der gelben Signalleuchte die Dame mutmaßlich übersah. Obwohl die Frau dem Bus mit einem Schritt rückwärts ausweichen konnte, stürzte sie dennoch und blieb leicht verletzt auf der Fahrbahn liegen. Der 52-Jährige bemerkte die Dame im Rückspiegel, hielt an und leistete Erste Hilfe bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Dieser brachte die Frau in ein Krankenhaus.

Marbach am Neckar – Rielinghausen: Auseinandersetzung in Flüchtlingsunterkunft
Nach einer verbalen Auseinandersetzung in einer Flüchtlingsunterkunft in der Siemensstraße in Rielingshausen wurden ein 39-jähriger und ein 30-Jähriger Tatverdächtiger am Donnerstag gegen 20:45 Uhr handgreiflich. Den bisherigen Schilderungen nach seien die beiden Männer zunächst mit Stöcken auf einen 27-Jährigen losgegangen. Im weiteren Verlauf haben man den 27-Jährigen dann auch gewürgt, sowie eine 28-Jährige zu Boden gestoßen. Die Situation konnte durch mehrere Polizeibeamte des Polizeireviers Marbach und der Polizeihundeführerstaffel beruhigt werden. Die Beteiligten müssen nun mit Strafanzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung rechnen.

BAB 81/Steinheim an der Murr: Unfall mit zwei leicht verletzten Personen und rund 350.000 Euro Sachschaden
Zwei leicht verletzte Personen und Sachschaden in Höhe von rund 350.000 Euro sind die Bilanz eines Unfalls, der sich am Donnerstag gegen 10.25 Uhr auf der Bundesautobahn 81 zwischen den Anschlussstellen Pleidelsheim und Mundelsheim in Fahrtrichtung Heilbronn ereignete. Aufgrund von Reinigungsarbeiten, die ein 51 Jahre alter Kehrmaschinen-Fahrer auf dem Standstreifen durchführte, war die parallel dazu verlaufende rechte Spur durch einen LKW mit Absperrwand gesperrt. Mutmaßlich übersah dies ein 26-jähriger Sattelzugfahrer, denn dieser wechselte im Laufe seiner Fahrt von der mittleren auf die rechte Spur und kollidierte in der Folge mit dem LKW mit Absperrwand, in dem ein 25 Jahre alter Fahrer saß. Der Sattelzug streifte nun seitlich an dem LKW entlang, kam dann nach rechts auf den Sandstreifen und prallte gegen die in Schrittgeschwindigkeit fahrende Kehrmaschine, die hierdurch nach rechts in die Schuttplanke gedrückt wurde. Der Sattelzug wiederum kippte infolge dieses Zusammenstoßes nach links um und rutschte über den Standstreifen ebenfalls in die Schutzplanke. Der 26-jährige Sattelzuglenker und der 51 Jahre alte Mann, der die Kehrmaschine fuhr, erlitten jeweils leichte Verletzungen. Der Sattelzug, die Kehrmaschine und der LKW mit der Absperrwand waren nicht mehr fahrbereit und mussten geborgen bzw. abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme und der ersten Bergemaßnahmen waren der mittlere und der rechte sowie der Standstreifen blockiert. In diesem Zeitraum war auch die Anschlussstelle Pleidelsheim in Fahrtrichtung Heilbronn gesperrt. Gegen 16.00 Uhr wurden die Bergemaßnahmen unterbrochen. Derzeit sind weiterhin die linke und zusätzlich auch die mittlere Spur befahrbar. Die Sperrung der Anschlussstelle wurde aufgehoben. Gegen 19.00 Uhr sollen die Berge -und Abschleppmaßnahmen fortgesetzt werden. Auch dann dürfte mit einer Vollsperrung nicht zu rechnen sein. Der Rückstau beträgt zwischenzeitlich etwa zwölf Kilometer. Während der Unfallaufnahme waren die Freiwillige Feuerwehr Pleidelsheim, ein Bergemanager sowie die Autobahnmeisterei Ludwigsburg eingesetzt.

Bietigheim-Bissingen: 17-Jährige am Kronenplatz belästigt – Kriminalpolizei sucht Zeugen
Eine 17-Jährige wurde am Mittwoch gegen 14:20 Uhr an einer Bushaltestelle am Kronenplatz in Bietigheim-Bissingen von einem Unbekannten belästigt. Ein etwa 45 bis 60 Jahre alter Mann soll sich zunächst zu der jungen Frau auf eine Bank gesellt haben. Der Täter habe sie in ein Gespräch verwickelt, wäre dann im weiteren Verlauf aber auf indiskrete Themen abgeschwenkt und habe die junge Frau auch angefasst. Diese wehrte sich dagegen und bat zwei Frauen ihr zu helfen. Eine davon habe den Mann auch angesprochen und aufgefordert die junge Frau in Ruhe zu lassen. Der Unbekannte entfernte sich dann zu Fuß in Richtung Innenstadt. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben. Insbesondere werden die beiden Frauen gesucht, die von der 17-Jährigen angesprochen wurden.
Personenbeschreibung des Täters: etwa 45 bis 60 Jahre alt, etwa 160 bis 165 Zentimeter groß, auffallend gebückter Gang, trug eine Arbeiterhose und einen dunkelgrauen/ blauen Pullover.
Die Kriminalpolizei ist unter der zentralen Hinweisnummer 0800 1100225 erreichbar.

Bietigheim-Bissingen: Unfallflucht am Parkplatz „Am Japangarten“
Etwa 3.000 Euro Sachschaden ist die Bilanz einer Verkehrsunfallflucht am Mittwoch zwischen 9:30 Uhr und 18:15 Uhr in der Holzgartenstraße und „Am Japangarten“ in Bietigheim-Bissingen. Ein auf dem dortigen Parkplatz abgestellter Audi wurde vermutlich beim Ein- oder Ausparken beschädigt. Der unbekannte Unfallverursacher hatte sich nach dem Zusammenstoß entfernt. Zeugenhinweise nimmt das Polizeirevier Bietigheim-Bissingen unter Tel. 07142 405 0 entgegen.

Freudental: Verkehrsunfall in der Bietigheimer Straße
Eine 30-jährige Audi-Lenkerin kollidierte am Mittwoch gegen 22:15 Uhr mit ihrem Fahrzeug in der Bietigheimer Straße in Freudental mit verschiedenen Verkehrseinrichtungen. Dem bisherigen Ermittlungsstand nach fuhr die Frau mit dem Audi die Bietigheimer Straße in Richtung der Besigheimer Straße, als sie nach einer scharfen Linkskurve mutmaßlich aufgrund erhöhter Geschwindigkeit und einer erheblichen Alkoholisierung nach rechts in den Grünstreifen geriet. Dort kollidierte der Audi zunächst mit einem Leitpfosten und schleuderte danach zurück auf die Fahrbahn, wobei das Fahrzeugheck massiv gegen einen Wegweiser prallte. Anschließend drehte sich der Wagen um die eigene Achse und landete erneut im Grünstreifen. Während der Unfallaufnahme bestätigte sich der Verdacht einer erheblichen Alkoholisierung durch einen Atemalkoholtest. Sie musste sich einer Blutentnahme in einem Krankenhaus unterziehen. Die Beamten beschlagnahmten den Führerschein der 30-Jährigen. Am Audi entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von etwa 8.000 Euro. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Wegweiser wurde bei dem Zusammenstoß vollständig aus der Verankerung gerissen. Die Höhe der Sachschäden an den Verkehrseinrichtungen wurde bislang noch nicht beziffert.

Sachsenheim-Großsachsenheim: BMW beschädigt und geflüchtet
Das Polizeirevier Vaihingen an der Enz, Tel. 07042/941-0, ermittelt seit Donnerstagmorgen gegen einen noch unbekannten Fahrzeuglenker, der zwischen Mittwoch 20.30 Uhr und Donnerstag 08.00 Uhr eine Unfallflucht in der Siemensstraße in Großsachsenheim verübte. Der Unbekannte prallte vermutlich beim Rangieren mit seinem Fahrzeug gegen einen entlang einer Hofeinfahrt abgestellten BWM. Die Fahrerseite des BMW wurde hierdurch erheblich beschädigt. Gemäß den Spuren, die die Polizei feststellte, dürfte der Unbekannte mit einem LKW unterwegs gewesen sein. Der hinterlassene Sachschaden wurde auf rund 5.000 Euro geschätzt.

Steinheim an der Murr: Unbekannte wüten in ausrangierten Linienbussen
Zwischen Donnerstag vergangener Woche und Dienstag trieben bislang unbekannte Täter in zwei ausrangierten Linienbussen, die auf einem ehemaligen Betriebsgelände in der Boschstraße, Ecke Steinbeisstraße, in Steinheim an der Murr abgestellt waren, ihr Unwesen. Die Täter verschafften sich auf noch unbekannte Art Zugang in die Busse und versprühten einen Pulverlöscher, rissen die Nothämmer aus den Halterungen, zerschlugen Scheiben und Spiegel, versuchten die Deckenverkleidung herunter zu reißen und zündelten zumindest in einem der Busse. Der entstandene Gesamtsachschaden wurde auf etwa 2.000 Euro geschätzt. Der Polizeiposten Steinheim an der Murr, Tel. 07144/82306-0, bittet Zeugen, die Verdächtiges beobachtet haben, sich zu melden.

Markgröningen: handgreifliche Auseinandersetzung zwischen Nachbarn
Zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung zwischen Nachbarn kam es am Mittwoch gegen 19.00 Uhr in der Stadtmitte Markgröningens. Eine 32 Jahre alte Frau hatte wohl zunächst eine Delle an ihrem Fahrzeug festgestellt, das auf ihrem Privatparkplatz stand. Da sie vermutete, dass die in der Nähe spielenden Kinder etwas damit zu tun haben könnten, sprach sie diese wohl an. Im weiteren Verlauf kam eine 26-jährige Nachbarin hinzu, deren Sohn bei den spielenden Kindern mit dabei war. Zwischen den beiden Frauen kam es zunächst zu einem Streit und zu Handgreiflichkeiten. Schließlich kam der 31 Jahre alte Ehemann der 26-Jährigen hinzu, die hierauf ihrer Kontrahentin das Handy aus der Hand geschlagen haben soll. Erneut entstand nun eine körperliche Auseinandersetzung zwischen den beiden Frauen, die bis zum Eintreffen der alarmierten Polizei jedoch voneinander abgelassen hatte. Die polizeilichen Ermittlungen dauern derzeit an.

Ludwigsburg: 51-Jähriger gerät mit Sicherheitsdienstmitarbeiter wegen Maskentragepflicht aneinander
Wegen der Maskentragepflicht kam es am Mittwoch gegen 19.15 Uhr in einem Einkaufszentrum in der Marstallstraße in Ludwigsburg zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem 51 Jahre alten Kunden und einem 41-jährigen Mitarbeiter des eingesetzten Sicherheitsdienstes. Der 41-Jährige hatte den Kunden bereits zweimal auf die Pflicht, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen, hingewiesen. Doch dieser weigerte sich beharrlich, so dass der Sicherheitsdienstmitarbeiter ihm erklärte, dass er das Einkaufszentrum dann verlassen müsse. Hierauf habe der 51 Jahre alte Mann den 41-Jährigen angegriffen und versuchte ihn zu schlagen. Der Sicherheitsdienstmitarbeiter setzte sich zur Wehr und wurde von zwei 24 und 36 Jahre alten Kunden unterstützt. Alle vier Männer stürzten im Zuge des Gerangels zu Boden. Die im weiteren Verlauf hinzugerufene Polizei nahm eine Anzeige wegen Körperverletzung gegen alle Beteiligte auf. Die Ermittlungen dauern an.

Kornwestheim-Pattonville: Motorrad in Brand geraten
Aus noch ungeklärter Ursache fing am Mittwoch gegen 09:30 Uhr ein Motorrad in der Montanastraße in Kornwestheim-Pattonville an zu brennen. Diesbezüglich rückte die Freiwillige Feuerwehr Kornwestheim mit drei Fahrzeugen und 14 Wehrleuten aus. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Motorrad, das im Bereich einer Wendeplatte abgestellt war, bereits in Vollbrand. Darüber hinaus griffen die Flammen auf eine angrenzende Hecke und auf die Abdeckplane eines danebenstehenden Rollers über. Den Brand konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehr zügig löschen und wieder abrücken. Derzeit wird der Gesamtschaden auf rund 15.000 Euro geschätzt. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Das Polizeirevier Ludwigsburg bittet Zeugen, denen etwas Verdächtiges aufgefallen ist, sich unter der Tel. 07141 18-5353 zu melden.

Maskenpflicht im Öffentlichen Personenverkehr – Kontrollaktion des Polizeipräsidiums Ludwigsburg
Eine am Dienstag durch das Polizeipräsidium Ludwigsburg durchgeführte dritte Kontrollaktion zur Maskentragepflicht im Öffentlichen Personenverkehr, führte zu folgendem Ergebnis:
Knapp 6.000 Personen wurden von Polizeibeamten in den Landkreisen Böblingen und Ludwigsburg überprüft. 1.016 der Überprüften trugen keine oder eine nicht ausreichende Mund-Nase-Bedeckung bzw. hatten die Maske nicht richtig platziert.
Wie bereits schon bei den vergangenen Kontrollen, stellten die Beamten einen Großteil der Verstöße im Bereich der Bus- und Bahnsteige fest. Doch auch dort gilt die Maskentragepflicht nach § 3 der Corona-Verordnung explizit. Erst nach Verlassen der Haltestellenbereiche kann die Mund-Nase-Bedeckung abgenommen werden.
Die Kontrollaktion der Polizei stieß bei der Bevölkerung auf große Akzeptanz. Insgesamt acht Personen zeigten jedoch keine Einsicht bzw. führten keine angemessene Mund-Nase-Bedeckung mit, so dass sie angezeigt wurden und mit einem Bußgeld von bis 250 Euro rechnen müssen.
Die Kontrollen fanden an den Bahn- und Busbahnhöfen in Böblingen, Herrenberg, Leonberg und Sindelfingen sowie in Bietigheim-Bissingen, Ditzingen, Kornwestheim, Ludwigsburg, Marbach am Neckar und Vaihingen an der Enz statt.

Kornwestheim: Brand in Geschäft
Aus noch unbekannter Ursache entstand am Dienstag gegen 22.00 Uhr in den Lagerräumen eines Nonfood-Geschäfts in der Bahnhofstraße in Kornwestheim ein Feuer. Anwohner hatten die Rauchentwicklung bemerkt und Feuerwehr und Polizei alarmiert. Die Freiwillige Feuerwehr Kornwestheim rückte mit zehn Fahrzeugen und 40 Einsatzkräften aus. Der Brand selbst beschränkte sich auf eine Fläche von etwa einem Quadratmeter und konnte zügig gelöscht werden. Durch Rauch und Ruß wurden jedoch der gesamte Keller, Flure sowie auch die Ladenfläche und Waren in Mitleidenschaft gezogen. Der entstandene Sachschaden wurde auf etwa 50.000 Euro geschätzt.

Besigheim-Ottmarsheim: Geldbeutel gestohlen
Ein Geldbeutel erbeutete ein bislang unbekannter Täter, der am Dienstag zwischen 13:00 Uhr und 22:00 Uhr in der Ferdinand-Porsche-Straße in Ottmarsheim sein Unwesen trieb. Der Unbekannte schlug eine Seitenscheibe eines dort abgestellten Peugeot ein und stahl aus dem Handschuhfach den Geldbeutel mit diversen persönlichen Dokumenten. Darüber hinaus hinterließ er einen Sachschaden von etwa 400 Euro. Zeugenhinweise werden unter der Tel. 07142 405-0 beim Polizeirevier Bietigheim-Bissingen entgegengenommen.

Möglingen: Feuerwehreinsatz
Die Freiwillige Feuerwehr Möglingen befand sich am Montag gegen 17.25 Uhr im Lenauweg in Möglingen im Einsatz. Drei Fahrzeuge und 15 Einsatzkräfte waren ausgerückt, nachdem ein Container, in dem sich Bauabfälle befanden, zu rauchen begonnen hatte. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr zogen die Inhalte auseinander und löschten das brennende Material, das sich aus noch unbekannter Ursache entzündet hatte. Sachschaden entstand nicht.

Markgröningen: Radfahrerin schwer verletzt
Mit schweren Verletzungen musste der Rettungsdienst am Montag eine 18-jährige Radfahrerin in ein Krankenhaus bringen, nachdem sie gegen 17:40 Uhr in einen Verkehrsunfall verwickelt worden war. Die 18-Jährige war gemeinsam mit ihrer 17 Jahre alten Begleiterin auf dem Radweg zwischen Markgröningen und Asperg unterwegs. Auf Höhe eines Wohnheims fuhren die beiden Radfahrerinnen nebeneinander her. Offenbar berührten sich hierbei die Lenker der Räder und die beiden Freundinnen kamen zu Fall. Während die 17-Jährige nach bisherigen Erkenntnissen unverletzt blieb, zog sich die 18-Jährige schwere Verletzungen zu.

Korntal-Münchingen: Kriminalpolizei sucht Zeugen
Nach einem Vorfall, der bereits am Donnerstag, dem 24.09.2020 im Bereich der Straße „Bahnhofsplatz“ in Korntal geschah, sucht die Polizei nach Zeugen. Zwischen 13:00 Uhr und 13:05 Uhr hielt sich nach derzeitigem Kenntnisstand ein zwölfjähriger Junge auf dem Bahnsteig am Bahnhof auf. Dort soll ihn ein 13-Jähriger zunächst am Schulranzen gepackt und nicht losgelassen haben. Als der Zwölfjährige wieder befreit war, soll ihn der 13-Jährige in Richtung der Gleiskörper gestoßen haben. Daraufhin lief der Zwölfjährige zu einer Bahnunterführung und begab sich auf einen anderen Bahnsteig. Als der Bub dort ankam, soll ihn ein weiterer 13-Jähriger und ein noch unbekannter Junge angesprochen sowie geschlagen haben. Die Personendaten der beiden 13-Jährigen waren dem Zwölfjährigen bekannt. Der unbekannte Junge, der sich nach der Attacke aus dem Staub gemacht hatte, kennt der Zwölfjährige mutmaßlich nicht. Er ist vermutlich zwölf Jahre alt und circa 145 cm groß. Der Vorfall wurde der Polizei erst zu einem späteren Zeitpunkt gemeldet und die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Zeugen, die das Geschehen beobachtet haben oder Hinweise zu dem unbekannten Jungen geben können, werden gebeten sich unter der Tel. 0800 1100225, mit der Kriminalpolizei in Verbindung zu setzen.

Sachsenheim-Großsachsenheim: Leichtkraftrad bei Probefahrt gestohlen
Ein bislang unbekannter Täter stahl am Montag gegen 17:45 Uhr ein Leichtkraftrad der Marke „Pegasus“ im „Äußerer Schloßhof“ in Großsachsenheim. Zuvor hatte man einen Besichtigungstermin und eine Probefahrt vereinbart, da das Leichtkraftrad zum Verkauf stand. Allerdings kam der Täter von der Probefahrt nicht mehr zurück. Das Polizeirevier Vaihingen an der Enz nimmt Zeugenhinweise unter Tel. 07042 941 0 entgegen.

Asperg/Besigheim: Täterin linkt Online-Verkäufer mit Falschgeld
Eine 70 Jahre alte Frau aus Asperg und ein 29-jähriger Mann aus Besigheim wurden am Sonntagabend kurz nacheinander Opfer mutmaßlich ein und derselben Betrügerin. Die beiden Betrogenen hatten zuvor jeweils eine Spielkonsole bzw. Konsolenspiele über eine Verkaufsplattform im Internet angeboten. Im weiteren Verlauf wurden sie von einer Interessentin, die sich als „Anna“ ausgab, kontaktiert. Hierauf wurde jeweils vereinbart sich am Wohnort der Verkäufer zu treffen, um den Kauf abzuschließen. In Besigheim traf der 29-Jährige gegen 19.10 Uhr in der Bahnhofstraße auf die Täterin, in Asperg wurde die Straße „Im Sonderholz“ gegen 19.45 Uhr zum Tatort. Die unbekannte Frau übergab den Verkäufern den geforderten Betrag in Bar und machte sich anschließend mit den Waren davon. Im Anschluss stellten beide Geschädigte jedoch schnell fest, dass die Frau ihnen Falschgeld ausgehändigt hatte und alarmierten die Polizei. Die Frau soll zwischen 25 und 40 Jahren alt sein und hat dunkle schulterlange Haare. Sie dürfte zwischen 160 und 165 cm groß sein. Die Frau trug helle Sportschuhe, schwarze Leggins und eine schwarze Jacke mit Kapuze, die mit Fell eingefasst ist. Sie hatte eine große dunkle Handtasche dabei. Weiter Zeugen oder Personen, die ebenfalls betrogen wurden, werden gebeten, sich unter Tel. 07141/18-9 mit der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg in Verbindung zu setzen.

Besigheim: VW-Lenker überschlägt sich
Mutmaßlich da er sich in alkoholisiertem Zustand hinter das Steuer seines VW gesetzt hatte und zusätzlich wohl abgelenkt war, war ein 38 Jahre alter Mann am Sonntag kurz vor 02.00 Uhr in der Ulrichstraße in Besigheim in einen Unfall verwickelt. Der 38-Jährige kam zunächst wohl nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Mercedes, der am Straßenrand stand. In der Folge überschlug sich der VW und blieb auf dem Dach liegen. Der VW war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme bemerkten die eingesetzten Polizeibeamten Atemalkoholgeruch bei dem 38-Jährigen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über zwei Promille. Der Mann musste sich im Anschluss einer Blutentnahme unterziehen. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Der entstandene Gesamtsachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro.

Asperg: Unfallflucht mit 8.000 Euro Sachschaden
Ein Sachschaden von rund 8.000 Euro hinterließ ein noch unbekannter Fahrzeuglenker in der Nacht zum Sonntag an einem in der Bahnhofstraße in Asperg geparkten Pkw. Der Mercedes stand am Fahrbahnrand und wurde mutmaßlich beim Vorbeifahren an der kompletten linken Fahrzeugseite beschädigt. Der unbekannte Autofahrer muss mit hoher Wucht gegen den Mercedes gefahren sein, sodass der geparkte Wagen nach rechts gegen den Bordstein geschoben wurde und dadurch eine Felge zu Bruch ging. Möglicherweise ist der Verursacher, der im weiteren Verlauf das Weite gesucht hatte, am Samstag gegen 22:00 Uhr mit dem Mercedes zusammengestoßen. Ein Zeuge konnte zur genannten Uhrzeit einen sehr lauten Knall hören, allerdings bei einer Nachschau kein Fahrzeug mehr wahrnehmen. Nach bisherigen Erkenntnissen müsste an dem unbekannten Fahrzeug die rechte Seite massiv beschädigt worden sein. Darüber hinaus blieb vermutlich vom Verursacherfahrzeug die Abdeckung des rechten Außenspiegels an der Unfallstelle zurück. Zeugen, die eventuell weitere sachdienliche Hinweise geben können, wenden sich bitte unter der Tel. 07154 1313-0 an das Polizeirevier Kornwestheim.

Remseck am Neckar-Aldingen: Bargeld gestohlen
Am Sonntag zwischen 01:00 Uhr und 09:15 Uhr ist ein noch unbekannter Täter in der Neckartalstraße im Stadtteil Aldingen vermutlich durch ein offenes Fenster in ein Wohnhaus eingestiegen. Dort durchsuchte er auf mehreren Etagen verschiedene Räumlichkeiten und ließ aus einem aufgefundenen Geldbeutel eine dreistellige Bargeldsumme mitgehen. Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Kornwestheim, Tel. 07154 1313-0, in Verbindung zu setzen.

Länderübergreifender Sicherheitstag zur Bekämpfung von Straftaten im Der länderübergreifende Sicherheitstag in Baden-Württemberg fand am vergangenen Freitag in Zusammenarbeit mit Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland statt. Auch das Polizeipräsidium Ludwigsburg beteiligte sich mit Kontrollen in den Bereichen der Polizeireviere Bietigheim-Bissingen, Böblingen und Ludwigsburg. Polizeibeamte des Polizeipräsidiums Einsatz unterstützten hierbei ihre örtlichen Kollegen.
„Die Gewährleistung der Sicherheit im öffentlichen Raum ist ein zentrales Handlungsfeld für die Polizei“, führte Polizeipräsident Burkhard Metzger aus.“Straftaten und bedeutende Ordnungswidrigkeiten in der Öffentlichkeit tragen in großen Maße dazu bei, das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu beeinträchtigen. Die Geschehnisse in den letzten Wochen und Monaten, nicht zuletzt die Vorfälle am Eckensee in Stuttgart, haben gezeigt, dass wir als Polizei hier besonders gefordert sind.“
Nachdem sich in den letzten Monaten der Bürgergarten in Bietigheim-Bissingen, das Flugfeld und der Bereich „Langer See“ in Böblingen, sowie der Akademiehof in Ludwigsburg beim Auftreten gewaltbereiter Personengruppen als Schwerpunkte kristallisierten, konzentrierten die Einsatzkräfte ihre Maßnahmen auf diese Bereiche. Im Zeitraum von 19:00 Uhr bis 01:00 Uhr fanden neben Personenkontrollen an den bekannten Schwerpunkten, Bahnhöfen, Plätzen und Fußgängerzonen auch Überprüfungen von Gaststätten und gezielte Präventionsmaßnahmen statt. Es waren auch Beamte des Referats Prävention des Polizeipräsidiums Ludwigsburg mit zwei Infoständen zum Thema „Zivilcourage“ in Böblingen und Ludwigsburg vertreten.
„Witterungsbedingt berichteten unsere Einsatzkräfte nur von einem geringen Personenaufkommen,“ sagte Burkhard Metzger.
Insgesamt wurden 277 Personen und 26 Fahrzeuge kontrolliert. In 34 Fällen musste ein Platzverweis ausgesprochen werden. Neben 15 Verkehrsordnungswidrigkeiten ahndeten die Beamten auch elf Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz. In zwei Fällen kam es zur Anzeige wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.
„Wir ziehen insgesamt eine positive Bilanz der Kontrollen,“ so der Polizeipräsident Burkhard Metzger.